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Rezension des neuen Kraushaar-Buches

Wolfgang Kraushaar [1]Der Schriftsteller Jean Amery war einer der ersten, der die Frage nach antisemitischen Tendenzen in der deutschen Linken stellte. Amery warnte bereits 1969 vor einem neuen „ehrbaren Antisemitismus“, der sich in der Neuen Linken in Gestalt des Antizionismus ausbreitete, der jedoch in Wirklichkeit eine „Ummäntelung des Antisemitismus“ darstelle, und in dessen Verlauf die Politik Israels immer wieder mit dem Nationalsozialismus gleichgesetzt wurde.

(Von Werner Olles)

Kurz zuvor waren mehrere Vortragsveranstaltungen mit dem israelischen Botschafter Asher Ben-Natan in Frankfurt, Hamburg, Erlangen und München von palästinensischen und deutschen Studenten gesprengt und in West-Berlin zwei Szene-Lokale, die jüdischen Inhabern gehörten, von Linksradikalen verwüstet worden. Dabei hinterließen die Randalierer Flugblätter, auf denen zu lesen war „Israelis haben hier nichts zu suchen!“ Im Juli des gleichen Jahres flogen mehrere SDS-Gruppen von Frankfurt nach Amman, um sich in einem Lager der Fatah militärisch ausbilden zu lassen. Im Oktober folgte unter Führung von Dieter Kunzelmann eine fünfköpfige Gruppe der „Tupamaros West-Berlin“.

Wolfgang Kraushaar (Foto oben), der Chronist der 68er-Bewegung, der in seinem Buch „Die Bombe im Jüdischen Gemeindehaus“ (Hamburg, 2005) das Attentat der Berliner „Tupamaros“ auf eine Gedenkfeier der Jüdischen Gemeinde zur Reichskristallnacht im November 1969 akribisch recherchierte, legt nun mit seinem neuen Werk „Wann endlich beginnt bei Euch der Kampf gegen die heilige Kuh Israel?“ [2] noch einmal nach. Während der Berliner Bombenanschlag um Haaresbreite fehlschlug, weil der Zünder versagte, erschüttern 1970 in München gleich mehrere antisemitische Anschläge die Bundesrepublik. Gemeinsam mit palästinensischen Terrorkommandos eröffnen die „Tupamaros München“ im Februar die „große Frühjahrsoffensive“ mit einem Brandanschlag auf das in der Münchener Reichenbachstraße gelegene Altenheim der Israelitischen Kultusgemeinde, bei dem sieben Bewohner zwischen 60 und 71 Jahren, die meisten von ihnen NS-Überlebende, getötet werden. Nach einer blutig gescheiterten Flugzeugentführung auf eine auf dem Flughafen Riem zwischengelandete El Al-Maschine folgen Paketbombenattentate auf zwei Verkehrsflugzeuge der Austrian Airline und der Swissair. Während die österreichische Maschine notlanden kann, stürzt die Swissair ab und reißt 38 Passagiere und neun Besatzungsmitglieder in den Tod.

Ihre negativen Höhepunkte erreichte die Terrorwelle der 1970er Jahre mit dem Anschlag auf die jüdischen Sportler bei der Olympiade 1972 und im Juli 1976 mit der Entführung einer Air France-Maschine nach dem ugandischen Entebbe. Während Kraushaar bei der Geiselnahme im olympischen Dorf und dem darauf folgenden Massaker in Fürstenfeldbruck zumindest von einer logistischen Unterstützung der palästinensischen Terroristen durch linksradikale deutsche Gesinnungsgenossen ausgeht, wofür unter anderem auch die begeisterte Kommentierung des Anschlags durch Ulrike Meinhof spricht, sind die Verhältnisse in Entebbe eindeutig. Hier führen die Frankfurter Winfried Böse und Brigitte Kuhlmann, beide Mitglieder der linksradikalen Revolutionären Zellen, eine Selektion der jüdischen Passagiere durch. Stalins Enkel und Maos Söhne waren nun endgültig heimgekehrt in Hitlers und Himmlers Reich.

Kraushaar deutet das Palästinaengagement junger deutscher Linksradikaler völlig richtig als Ausdruck eines symbolischen Wiederholungszwanges, dessen verborgene antisemitische Motive umso deutlicher wurden, je mehr sich das traditionell altlinke Unbehagen an Israel auch innerhalb der gemäßigten Linken bis hinein in die Sozialdemokratie äußerte. In der Sozialistischen Internationale, aber auch im Umfeld der SPD-Führung und der österreichischen Sozialdemokratie unter Bruno Kreisky ließen sich durchaus Differenzen zwischen realitätsgerechter Wahrnehmung und antisemitischer Täuschung ausmachen. So thematisiert der Autor beispielsweise die exzellenten Beziehungen zwischen dem sozialdemokratischen schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme und diversen Führungsfiguren der PLO. Das Dilemma der sich universalistisch und internationalistisch dünkenden Linken, sich der Palästinafrage und dem Nahost-Konflikt nicht pragmatisch, sondern vielmehr ideologisch und damit in höchster Abstraktheit im Kontext des nationalen Befreiungskampfes kolonialisierter Völker zu nähern, versperrte ihr die Sicht für die Belange des nach Sicherheitsgarantien für seine Bevölkerung strebenden jüdischen Staates.

Indem die Linke des Realkonflikt zwischen Israelis und Palästinensern nicht am Ort seines Geschehens beließ, aber in längst überwunden geglaubte historische Traditionszusammenhänge stellte und so mit der berüchtigten „Judenfrage“ verband, die schon den Juden Karl Marx zu einigen antisemitischen Äußerungen veranlasste, holte sie die nicht vergehen wollende Vergangenheit der Deutschen zurück in das aktuelle Bewußtsein. Die letzte Steigerung war dann der linke Antisemitismus, der in der Person Kunzelmanns, der Tupamaros, der RAF und der RZ zum manifesten Judenhass und zum geplanten und ausgeführten Mord an Juden wurde. Auf elende Weise waren die deutschen 68er als Erben des Nationalsozialismus diesem zum Verwechseln ähnlich geworden.

Indem er das Märchen vom angeblich fortschrittlichen Charakter der 68er als Lüge entlarvt hat Wolfgang Kraushaar eine aufklärerische Leistung erbracht, die – recht verstanden als historische Erfahrung mit zu einer angeblichen Emanzipationsgeschichte aufgeblasenen linken Lebenslüge – noch für viel Diskussionsstoff sorgen wird.


Wolfgang Kraushaar: „Wann endlich beginnt bei Euch der Kampf gegen die heilige Kuh Israel?“ [3] München 1970: über die antisemitischen Wurzeln des deutschen Terrorismus. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2013. 872 S., geb., 34,95 Euro.

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Video: „Ich werde Dir den Kopf abschneiden!“

geschrieben von byzanz am in Islam,Islamisierung Deutschlands,Video | 133 Kommentare

DF 24.3.13 [4]Die FREIHEIT-Kundgebung am gestrigen Samstag in der Münchner Fußgängerzone lieferte eine Menge spannender Ereignisse, über die wir jetzt nach und nach berichten. Ein langbärtiger Moslem beispielsweise kam zum Stand und sagte ganz offen und unverblümt ins Mikrofon, dass er mir den Kopf abschneiden wird. Auch sonst war er recht ehrlich, wie Salafisten nun einmal sind: Deutschland wird mit Sicherheit ein islamischer Gottestaat, selbstverständlich mit Scharia, alles nur eine Frage der Zeit. Dieses Video ist ein zeitgeschichtliches Dokument, was in den Köpfen fundamentaler Moslems so alles tickt.

(Von Michael Stürzenberger)

Knapp sieben Minuten, die es wahrlich in sich haben:

Teil 2 folgt in Kürze..

(Kamera: Libero)

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Amerikaner sind einfach viel zu nett

geschrieben von PI am in Deutschland,USA | 20 Kommentare

[5]Dass Chuck, der für die „Air Force“ in Korea war und mir zufällig beim Frühstück über den Weg läuft, Soldat und nicht Diplomat geworden ist, macht Sinn. Denn ein Amerikaner, der darüber redet, dass er am liebsten auf Trumans Grab pinkeln würde, weil dieser den Korea-Krieg eine „Polizei-Aktion“ genannt hat oder darüber, dass die Deutschen endlich mit ihren „guilt bullshit“ aufhören und lieber aufwachen sollen, bevor ihr Land vom Islam übernommen wird, hätte nicht zum Diplomaten getaugt. Der knorrige alte Mann ist mir vom ersten Moment an sympathisch, fasziniert stelle ich fest, dass man mit ihm über europäische Geschichte, die Luftschlacht über Schweinfurt, das Frankfurter Attentat oder die Ereignisse von Benghasi gleichermaßen reden kann – er weiß über alles Bescheid, ich muss ihm nichts erklären.

(Von Peter H., z.Zt. Illinois)

Chuck ist ein Amerikaner ganz nach meinem Geschmack, er hält mir einen langen Vortrag über europäische Geschichte, der damit endet, dass wir Deutschen endlich den EURO abschaffen, unser Land ent-islamisieren und wieder deutsch werden sollen. Theoretisch könnte ich einwenden, dass er das nicht mir erzählen sollte, sondern der linken Journaille, mit der die „good germans“ tagtäglich zu kämpfen haben, aber ich sage nichts und lausche entzückt. Als wir uns das erste Mal voneinander verabschieden, kracht seine Hand auf meine Schulter: „Good man!“ Und seit unserer ersten Begegnung frühstücken wir ganz „zufälligerweise“ jeden Tag zur gleichen Zeit bei „Denny’s“ – die Welt hat eine Männerfreundschaft mehr. Aber eines bereitet mir zunehmend Kopfschmerzen: Mit Ausnahme von Dawn (das war die alleinerziehende Mutter, die die „Demokraten“ nicht mag, weil sie ihre Waffen nicht hergeben will) haben alle wirklich gut informierten und politisch gebildeten Amerikaner, die mir über den Weg laufen, zwei Dinge gemeinsam: sie sind ehemalige Soldaten – und zumeist über 50. Mit jüngeren Amerikanern zu debattieren macht immer weniger Spaß, denn als Nicht-Amerikaner habe ich inzwischen keine Lust mehr, Amerikanern Nachhilfe bezüglich ihrer eigenen Verfassung zu geben.

St. Patricks Day (17. März)

Don taucht gar nicht erst auf, vermutlich hatte er einen Riecher dafür, dass die St. Patricks Day-Party in unserem Lieblings-Pub die lausigste und langweiligste Party ist, die ich dort jemals erlebt habe. Kein Vergleich mit früheren „St.Patties“-Day-Parties, bei denen der Pub gerammelt voll und spätestens um 6 p.m. niemand mehr nüchtern war. Oder mit der großartigen „Super Bowl“-Party, die ich kurz nach meiner Ankunft erleben durfte. Vielleicht liegt es ja daran, dass der St. Patricks-Day in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, der deutsche Reisetagebuch-Schreiber der einzige ist, der am nächsten Tag nicht arbeiten muss und alle anderen keine Lust haben, am Montag mit einem „hangover“ zur Arbeit zu gehen? Aber das Corned Beef mit „cabbage“ (Kohl), das an diesem Tag traditionell serviert wird, hat anscheinend allen gemundet – denn als ich es bestelle, ist es ausverkauft!

Lediglich die Unterhaltung mit Mike aus Wisconsin, den es für ein paar Tage hierhin verschlagen hat, um für seine Firma Pumpen zu installieren, bewahrt mich vor akuter Langeweile: Mike erzählt mir, dass er oft für seine Firma nach Europa muss, auch nach Deutschland, und dass er in den deutschen Medien immer wieder anti-amerikanische Zerrbilder sieht, die damit, wie seine Landsleute wirklich sind, wenig bis überhaupt nichts zu tun haben. Und dann fängt Mike an, die Amerikaner zu verteidigen, woraufhin ich ihm erkläre, es sei nicht seine Aufgabe, seine Landsleute gegenüber Zerrbildern zu verteidigen – vielmehr sei es die Aufgabe der Journalisten in Deutschland, ihre Schmutz-Berichterstattung über Amerikaner zu erklären, sich gar eines Tages dafür zu entschuldigen. Mike guckt mich erstaunt an, mir wird bewusst, dass es vermutlich das erste Mal in seinem Leben ist, dass er so etwas aus dem Munde eines Deutschen gehört hat – ich kann ihm nicht übelnehmen, dass er nicht glauben kann, dass ich das genau so gemeint habe, wie ich es gesagt habe.

Amerikaner sind einfach viel zu nett

Amerikaner sind einfach viel zu nett: sie erklären und rechtfertigen sich, sie entschuldigen sich, aber sie schaffen es nicht, anderen Vorwürfe zu machen – das „blame game“, mit dem Finger auf andere zu zeigen, das Linke und Muslime im Schlaf beherrschen, widerspricht ihrer Mentalität. Das ist mir zum ersten Male in der zweiten Amtszeit von George W. Bush deutlich bewusst geworden, als das deutsche Staatsfernsehen eine US-Berichterstattung abgeliefert hat, die man getrost als Hetze bezeichnen kann. Viele Gespräche mit Amerikaner haben mir damals deutlich aufgezeigt, dass die meisten von ihnen sehr wohl davon wissen, wie hässlich in Deutschland über sie berichtet und geredet wird. Aber anstatt sich darüber zu beschweren, anstatt den Deutschen Vorwürfe zu machen, haben nicht wenige Amerikaner Entschuldigungen dafür gefunden. Weil es einfach Teil der amerikanischen Mentalität ist, alles, was gegen sie gerichtet ist, zu entschuldigen.

Ähnlich ist es heute im Umgang mit dem Islam: Die Vorgänge um Samira Ibrahim, über die ich in meinem letzten Beitrag berichtet habe, haben mich neugierig gemacht. Also befrage ich tagelang alle Nachbarn, die mir über den Weg laufen dazu, wie sie das mit dem Islam im Allgemeinen und Frau Ibrahim im Speziellen so sehen, völlig unabhängig davon, ob mir meine Gesprächspartner als „liberals,“ Konservative oder ob sie mir überhaupt bekannt sind. Die erste Frage, die ich jedem stelle ist, ob Frau Ibrahims Hass auf die USA und ihre Aussagen, Amerika solle „jedes Jahr brennen“, die Einzelmeinung einer durchgeknallten Muslima seien – oder ob dieser Hass „common sense“ (übereinstimmende Meinung) in der arabischen Welt sei?

Die Antworten, die ich auf diese Frage bekomme, sind „fifty-fifty“. Was mich jedoch erschreckt ist, dass nicht wenige Amerikaner, die Samira Ibrahims Aussagen als „Einzelmeinung“ bezeichnen, damit argumentieren, es seien nur einige „radicals“ und „extremists“, die so dächten – die Mehrheit der Muslime seien „moderate“ Muslime, die ganz anderes seien und denken würden. Allerdings erklärt man mir nicht, was unter einem „moderaten“ Muslim zu verstehen sei: Ein Muslim, der den Westen liebt? Oder ein Muslim, der den Westen nur „moderat“ hasst? Und zu jener jungen, gutaussehenden Amerikanerin, zweifelsfrei Obama-Wählerin, die mir abends beim Bier erzählt, dass Samira Ibrahim vermutlich von pöhsen Männern unter Druck gesetzt worden sei, genau so, wie Frauen in den USA von pöhsen Republikanern unter Druck gesetzt würden und dass die Waffenlieferungen für Ägypten doch „gutgemeinte“ Waffenlieferungen seien, sage ich lieber gar nichts – da finde ich einfach keine Worte mehr, die gleichzeitig druckreif sind und trotzdem nicht den Eindruck erwecken, ich sei chauvinistisch veranlagt!

Aber ganz so naiv sind meine amerikanischen Nachbarn dann doch nicht: Meine Frage, ob die F-16-Kampfjets für Ägypten so zu verstehen seien, dass die USA ihre eigenen Feinde aufrüsten, wird von 4 von 5 Befragten klar mit „Ja“ beantwortet. Ähnlich verhält es sich mit meiner Frage danach, ob Demokratie und Islam miteinander kompatibel seien: nur einer von vier Befragten bejaht dieses. Soweit die Ergebnisse meiner kleinen, selbstverständlich nicht repräsentativen Nachbarschafts-Umfrage mitten im „blue state“ Illinois.

Bleibt die Frage, warum die Amerikaner, wenn sie denn so denken, die islamische Bedrohung nicht wirklich ernst nehmen? Nun, erst einmal ist das islamo-faschistische Regime in Ägypten weit, weit weg, jedenfalls weiter weg als für Europäer oder gar für Israelis. Wo auch immer ägyptische Flugzeuge ihre Bomben ausklinken werden – mit Sicherheit nicht über Des Moines, Iowa oder Wabasha, Minnesota. Hinzu kommt, dass es in den USA nur wenige Muslime gibt, die sich, entsprechend ihres geringen Bevölkerungsanteils, überwiegend gesetzestreu und loyal verhalten. Dann darf man nicht vergessen, dass der „average american“ von allem, was mit 9/11 zu tun hat, einfach nichts mehr hören will. Und es gilt zu bedenken, dass mit FOXNews zumeist nur ein einziger TV-Sender über die wachsenden Aggressionen im Namen Allahs berichtet.

Aber inzwischen bin ich davon überzeugt, dass die Amerikanern typische Nettigkeit, für alles, was gegen sie gerichtet ist, erst einmal Entschuldigungen zu finden, auch eine Rolle spielt. Gleiches gilt für die amerikanische Naivität, in allen Menschen zuerst einmal das Gute sehen zu wollen. Und, last but not least, ist es auch ein fester Bestandteil amerikanischer Mentalität, bei jeder Bedrohung fest darauf zu vertrauen, dass alles schon ein „happy end“ nehmen werde – dass Amerikaner ihre Soldaten lieben, war schon immer mit dem starken Wunsch verbunden, diese mögen nicht eingesetzt werden. Mich jedenfalls erinnert die Haltung vieler Amerikaner zum Islam zunehmend daran, wie man hierzulande bis zum Vorabend des Angriffes auf Pearl Harbour fest daran geglaubt hat, man habe mit dem 2. Weltkrieg nichts zu tun.

„I love what I do“

Wenn ich hier an diesem Ort einen Menschen noch nie unfreundlich oder gar schlecht gelaunt erlebt habe, so ist es Andrew, 30 Jahre jung, der das 24/7-„Denny’s“ in der Nacht managt. Und die „nighttime“ hat es in sich, man hat es nicht selten mit Drogensüchtigen zu tun, mit betrunkenen Kunden und Schlägereien, selbst mit Kunden, die mitten im Lokal zu masturbieren beginnen oder Prostituierte anfordern – für viele Mitarbeiter von „Denny’s“ Grund genug, die Nachtarbeit zu verweigern. Und mit Ausnahme eines Raubüberfalles hat Andrew all das schon erlebt, trotzdem hat er noch nie die Cops gebraucht oder gar gerufen. Kein Wunder, dass Andrew inzwischen eine lokale Berühmtheit ist, die jeder kennt und mag.

Umso verblüffter bin ich, als er mir nachts bei einer Zigarette erzählt, wie schüchtern und unsicher er war, als er 2005 seinen Job bei „Denny’s“ angetreten habe. Andrew erzählt mir, dass er sich damals am liebsten verkrochen hätte, weil er nicht wusste, wie er mit Menschen zu reden und umzugehen habe. Aber durch seinen Job, durch den täglichen Umgang mit oftmals schwierigen Menschen, habe er ein starkes Selbstbewusstsein entwickelt – heute sei er mit sich, seinem Job und seinem Leben zufrieden, selbst die Nachtarbeit, vor der andere Angst haben, mache ihm Spaß: „I love what I do“. Würde ich ihn nicht seit Jahren kennen, so würde ich ihm kein einziges Wort glauben. Aber da ich Andrew seit vielen Jahren in jedem Winter fast täglich erlebt habe, weiß ich, dass seine Geschichte wahr ist. Fast ein Grund, ein klein wenig eifersüchtig zu sein.

Donnerstag, 21. März 2013

Seit Tagen schon gibt es nur noch ein Thema: Barack H. Obamas erster Staatsbesuch in Israel. Angefangen davon, wie die „Air Force One“ von der „Andrews Air Force Base“ in Maryland abhebt bis hin zu jedem einzelnen seiner schönen Worte wird alles im US-Fernsehen live übertragen. Und während Obama in Israel schöne Worte macht und konservative Moderatoren daheim heftig darüber streiten, ob man diesen Worten Glauben schenken darf, fällt es kaum jemandem auf, dass der „school district“ in Prospect Heights, Illinois, gerade Ostern abschafft [6]: der „easter bunny“ (Osterhase) heißt ab nächster Woche „spring bunny“ – Frühlings-Hase. F*** you, stupid liberals!


Bisherige Tagebucheinträge:

» Teil 1: Back in the USA! [7]
» Teil 2: Super-Bowl-Sunday und Hangover-Monday [8]
» Teil 3: Über gute Amerikaner und schlechte Deutsche [9]
» Teil 4: Nach der Kirche gehts ins Diner [10]
» Teil 5: Ein deutsches U-Boot in Chicago [11]
» Teil 6: 11. September 2012? We don’t care! [12]
» Teil 7: Southern Rock in Illinois [13]
» Teil 8: Über eine Opposition, die keine ist [14]
» Teil 9: Eine islamophile US-Regierung blamiert sich [15]

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Bolsche-Wikipedia auf Gossen-Niveau

geschrieben von kewil am in Altmedien,Linksfaschismus,Lumpen,Rote Socken | 58 Kommentare

[16]Auf was für einem linksversifften intellektuellen Gossen-Niveau Wikipedia angelangt ist, läßt sich langsam nicht mehr toppen. Bei der politkorrekten, roten Untersuchung, ob die noch nicht gegründete Alternative für Deutschland der NSDAP nahestehe, wird neben dem einschlägig bekannten Schnüffler und selbsternannten Nazi-Großwildjäger Alexander Häusler jetzt auch die von der bolschewistischen Stasi-Braut Anetta Kahane geleitete Amadeu-Antonio-Stiftung auf zehn Umwegen als Quelle zitiert.

Imbeziler und verlogener geht nimmer. Der wasserdichte Beweis von Wikipedia, der „freien Enzyklopädie“ (Stand 24.3.2013): [17]

Die von der Amadeu Antonio Stiftung betriebene Blog-Plattform Publikative.org veröffentlichte einen Text des Bloggers Martin Wassermann, in dem dieser den Vorwurf erh­ob, Personen aus der offiziellen Unter­stüt­zerliste der Par­tei und Mitgründer würden auch deutsch­na­tio­nale, völkische und verschwörungsideologische Positionen vertreten.

Ein unbekannter, namenloser linker Schmierant namens Wassermann schreibt also in einem unbekannten und völlig unbedeutenden Blog irgendeinen selbstfabrizierten Mist daher, und Bolsche-Wikipedia verlinkt das als seriöse Quelle, um eine neue Partei madig zu machen, vor sie überhaupt gegründet ist! Braucht es noch mehr Beweise, daß bei Bolsche-Wikipedia eine Rote-Socken-Bande sämtliche Polit-Artikel links unter der Gürtellinie und ohne jeden wissenschaftlichen Standard verunstalten darf? Sicher wird dieser Artikel bei Bolsche-Wiki auch gleich als Beweis zitiert, daß die Alternative in Wirklichkeit aus PI besteht oder umgekehrt.

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Hamburg: DF-Funktionär kapituliert vor Gewalt

geschrieben von PI am in Bunte Republik,Kampf gegen Rechts™ | 110 Kommentare

Von Extremisten beschädigtes Auto des OppositionellenNicht allen Bürgern, die sich in einer den bürgerlichen Grundwerten verpflichteten Partei engagieren wollen, ist klar, worauf sie sich einlassen. Manche glauben, man müsse sich nur laut genug von denen distanzieren, die wie die Pro-Bewegung seit Jahren zum Abschuss freigegeben sind, und schon würde sich poltisches Engagement wie einst in den 50er- und 60er-Jahren auf den fairen Wettstreit um das bessere Argument reduzieren. Aber in der Merkeldemokratie weht ein anderer Wind. Wenn das Argument gut genug ist, um den befohlenen Konsens zu stören, wird der Träger desselben zum Rechten erklärt und damit ein Fall für die mit Staatsgeldern für den Kampf gegen Rechts finanzierten Schläger- und Brandstifterbanden [18]. Ein Funktionär der Freiheit kapituliert jetzt vor der Gewalt. (Weiter bei Quotenqueen [19])

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Video: Die Welle des islamischen Tsunamis

geschrieben von byzanz am in Islamaufklärung,Video | 142 Kommentare

SDIM0046 [20]Gestern fand die wohl bemerkenswerteste Kundgebung in München statt, seit es das Bürgerbegehren gegen das ZIEM gibt. Alle Gegenspieler waren da: Imam Idriz, dessen Rechtsanwalt Braun, Adlatus Wimmer, Stadtrat Offman, SPD-Bundestagskandidat Post, Juso-Chef Wrede und wer weiß noch alles in der großen Zuschauermenge herumstand. Ein langbärtiger Moslem drohte mir über Lautsprecher und vor laufender Kamera an, dass er mir den Kopf abschneiden wird. Wir laden jetzt nach und nach alle Videos hoch und werden eines nach dem anderen veröffentlichen.

(Von Michael Stürzenberger)

Hier das erste: Die Welle des islamischen Tsunamis wird uns überspülen, wenn wir nicht aufpassen..

Fotos der Veranstaltung:

SDIM0055 [21]

Stürzenberger trifft auf Idriz. [22]

SDIM0051 [23]

SDIM0011 [24]

SDIM0027 [25]

SDIM0031 [26]

SDIM0041 [27]

SDIM0006 [28]

SDIM0015 [29]

SDIM0037 [30]

SDIM0054 [31]

SDIM0047 [32]

SDIM0022 [33]

SDIM0005 [34]

SDIM0013 [35]

(Kamera: Libero; Fotos: Bert Engel)

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Hannover kann Ritzengrün noch retten

geschrieben von kewil am in Grüne,Idioten | 83 Kommentare

ritzengrün [36]Bei dem grünen Dreck auf dem Foto vom Klagesmarkt in Hannover handelt es sich in Wahrheit laut zuständiger Naturschutzbehörde um eine überraschend vielfältige Flora, die gerade noch gerettet werden konnte.

Anfang der Woche hatte die Rettungsaktion begonnen. Allein gestern waren 23 Mann im Einsatz, um schützenswertes Ritzengrün wie das Deutsche Filzkraut (filago vulgaris) oder den Milden Sauerpfeffer (sedum sexangulare) auf dem Parkplatz des Sportleistungszentrums sowie dem Schützenplatz neu anzusiedeln. Dort findet die Pflasterritzenvegetation ähnlich optimale Bedingungen wie auf dem Klagesmarkt vor, nämlich Basaltpflaster mit breiten Fugen und ausreichend Sonnenschein.

Nur weil wir Deutschen soviel Grützengrün im Hirn haben, kann die Welt vielleicht noch gerettet werden! (Link mit informativer Bildergalerie zur beispielhaften Aktion!) [37]

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NRW: Türken-Bande schlägt auf 16-Jährigen ein – Mutige Unbekannte zeigt Zivilcourage

geschrieben von PI am in Bereicherung™,Bunte Republik,Deutschenfeindlichkeit,Islam-Apartheid,Migrantengewalt,Multikulti | 83 Kommentare

Ein 16-jähriger Junge ist am Wochenende am Bahnhof in Schötmar (Bad Salzuflen) von mehreren türkischen Jugendlichen angegriffen worden. Erst nach dem beherzten Eingreifen einer Passantin flüchteten die osmanischen Schläger. Die Mutter des Opfer spricht nun folgenden Gedanken laut aus: “Es handelte sich bei den Tätern um jugendliche Türken aus Bad Salzuflen und Detmold [38]. Hätte eine Gruppe deutscher Jugendlicher jemanden mit Migrationshintergrund angegriffen – wie wäre darauf wohl reagiert worden?” (Weiter auf gideonsnews [39])

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Brandenburgs Pensionen im Casino Zypern

geschrieben von kewil am in Linksfaschismus,Lumpen,Rote Socken | 60 Kommentare

Finanzminister Helmuth Markov (Foto l. mit Platzeck). [40]Der brandenburgische Finanzminister Helmuth Markov (Foto l. mit Platzeck) von der Mauermörder-Partei Die Linke hat nach Angaben des RBB 98 Prozent des 260 Millionen schweren Pensionsfonds für die Beamten des Landes im Ausland angelegt, darunter auch Staatsanleihen aus Zypern. Markov hatte seine Vermögensverwalter angewiesen, Renditen von mindestens zwei Prozent über der Inflations-Rate zu erzielen.

Markov sagt, der Landtag habe dieser Anweisung zugestimmt. Trotz der Finanzkrise habe diese Anweisung bis ins vergangene Jahr gegolten. Markov hat aber die Renten der Beamten nicht nur in Zypern angelegt: Auch Irland, Spanien, Portugal sowie die Steuer-Oase Cayman-Islands finden sich im Portfolio.

Ein Sprecher von Markov sagte, dass 78 Prozent der Anleihen ein „Rating von A oder besser“ haben. Im Umkehrschluss bedeutet das: 22 Prozent der Anliehen, in die das Land Brandenburg investiert hat, haben ein schlechteres Rating als A. Damit können sich die Beamten über 57,2 Millionen Euro aus ihren künftigen Renten Gedanken machen.

Und die reißen jahrein, jahraus [41] ihre klassenkämpferischen, kommunistischen Goschen gegen die bösen Banken auf!

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Friedrich manipuliert rechte Gewalttaten

geschrieben von kewil am in Altmedien,Kampf gegen Rechts™,Kriminalität,Linksfaschismus,Lumpen,Polizei | 90 Kommentare

[42]Bundesinnenminister Friedrich (CSU) behauptet, die Zahl der „rechten“ Gewalttaten – merke: die CSU ist eine Linkspartei – sei nach vorläufigen Zahlen 2012 – echt aktuell, dieses Ministerium – beängstigend um 4% auf 17.600 gestiegen. Was da alles für lächerlicher Pipifax an sogenannten Propagandadelikten dazu gezählt wird, sagt dieser Roßtäuscher nicht. Ganz im Gegenteil, er will die Statistik noch mit den anderen Innenministern zusammen zu Propagandazwecken nach oben manipulieren. Die Zahl rechter Gewalttaten muß unbedingt steigen. Und das geht so:

Man nehme einen vom Verfassungsschutz gespeicherten Rechtsextremen, der seine Freundin im Bett mit einem anderen erwischt. In seiner Wut prügelt er auf sie los, sie stirbt. Früher war das ein Eifersuchtsdrama, Tötung im Affekt. Heute sollen Polizei und Staatsanwälte auf Befehl der Innenminister feststellen, daß es das rechtsextreme Herrenmenschen-Gedankengut im Hirn dieses Mannes war, das zur Bluttat führte, die dann folgerichtig in die Zahl „rechter Gewalttaten“, am liebsten unter Mord, eingeordnet wird. Damit ist Friedrich voll auf Linie der Stasi-Braut Anetta Kahane!

Derweil sind Bundestag und Bundesrat voller Linker (inklusive CSU), Linksextremer und Linksradikaler. Gleichzeitig ticken die Gehirne der Mehrzahl der Bevölkerung linksgewickelt (soziale Gerechtigkeit und so). Die Zahl linker Gewalttaten dürfte also nach Bauernfänger Friedrichs [43] neuer Hirnerforschungs- und Gewissensprüfungsrichtlinie jährlich in die Hunderttausende gehen.

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Video: Bürgerkriegsähnliche Zustände in Malmö

geschrieben von PI am in Bürgerkrieg,Islamisierung Europas,Kampf gegen Rechts™,Meinungsfreiheit,Schweden,Video | 52 Kommentare

[44]Eine Kundgebung der Swedish Defence League (SDL) in Malmö am Samstag wurde zum Kriegsschauplatz. Den ca. 20 Mitgliedern der SDL standen 100 Polizisten und rund 600 linksradikale Gegendemonstranten gegenüber. Die Linken drängten die Demo über die polizeilichen Absperrungen, entzündeten Brandsätze und warfen mit Flaschen nach der Polizei.

Die SDL „provozierte“ die linke Gegendemonstration mit der schwedischen Flagge. Die SDL-Lautsprecherdurchsagen wurden von den schrägen Gesängen der Antifa übertönt, die grölten: „Keine Rassisten auf unseren Straßen“ und „Keine Breivik Soldaten auf unseren Straßen“, berichtet The Local. [45]

Zur Gefahrenabwehr setzte die berittene Polizei Hunde ein, auch Hubschrauber waren im Einsatz.

Die Polizei war gut vorbereitet, da alles über Twitter und Facebook organisiert worden war.

Die SDL ist eine Schwestergruppe der EDL und wurde im Jahr 2012 von einer 23-Jährigen Schwedin in Göteborg gegründet.

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