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Gabel: „Ich werde weiter den Mund aufmachen“

Unter dem Titel „Schwuler Zickenkrieg am Rhein“ berichteten wir vor kurzem über eine Rede des Pro Köln-Politikers Michael Gabel (Foto) bei einer Kundgebung in der Kölner Südstadt in Richtung des Grünen-Politikers Volker Beck. Im Interview mit PI äußert sich der Schauspieler über seine Erfahrungen mit Migranten, seine Vorliebe zu Israel und warum er sich als Schwuler bei Pro Köln sehr gut aufgehoben fühlt.

PI: Herr Gabel, Sie sind schwul und bekennen sich zu Pro NRW – passt das zusammen?

Gabel: In erster Linie bin ich Deutscher, dann eine Laune der Natur und bei Pro, weil ich nicht im globalen Nirwana landen will.

Wie lebt es sich denn so als Schwuler in einer Partei, die – wie jüngst die BILD-Zeitung titelte – „Schwulen-Hetze“ betreibt?

Sehr gut. Es ist mehr wie bei den Churchills: Das Geheimnis ihrer Ehe war, dass sie sich immer erst nach 18 Uhr getroffen haben. Bei Pro kann jeder tun und lassen, was er will. Man bespricht sich nach 18 Uhr auf den Mittwochsrunden. Bei Pro gibt es auch wichtigeres als den Austausch von Körperflüssigkeiten.

Was war der Auslöser für Sie, zur Pro-Bewegung zu gehen?

1. Ich habe den Aufruf zu dem Bürgerbegehren gegen die Großmoschee unterschrieben. Ich finde es wichtig, dass der Bürger bei weitreichenden und tiefgreifenden Beschlüssen sein Votum abgeben darf und gefragt wird. Da ist es mir egal, ob es sich um einen Flughafen, Moschee, Müllverbrennungsanlage oder Masturbation als Schulfach handelt: Die Schweiz ist da ein hehrer Leuchtturm. So habe ich von Pro überhaupt Kenntnis genommen.

2. Ich wurde am CSD 2008 Samstag Nachmittags auf dem Kölner Neumarkt von Moslems angegriffen. Sie schrien einem Schwulenpaar „Scheiß Schwuchteln“ hinterher. Als ich sagte: „Muss das sein, ich schrei ja auch nicht Scheiss Mekka“, schlug man mir ins Gesicht. Köln stellte sich nicht quer. Nein, man schaute weg. Ich hatte recht robuste Fahradschuhe an und hielt die Horde einigermaßen auf Abstand. Irgendwann kam die Straßenbahn. Als ich einstieg, trat mich einer von den Bereicherern von hinten in den Rücken. Vor den Augen eines Familienvaters und seiner zwei kleinen Kinder. Der Mann rannte dem Moslem hinterher und es kam natürlich die Migrantenleier. Jedenfalls lass ich mir von Moslems nicht nochmal sagen, ich sei eine scheiss Schwuchtel und hätte hier nichts zu sagen.

3. Im Dezember 2008 ging ich zum ersten Mal auf eine Demo. Zum Antiislamisierungskongress kam man ja nicht durch. Ich wollte mir selbst ein Bild machen. Die Linken waren sowas von unterirdisch. Alles was ich in der Schule gelernt habe – Gewaltenteilung, Demonstrationsfreiheit, Versammlungsfreiheit – das wird alles ausgehebelt. Mein Gefühl von Gerechtigkeit hat mich zu Pro gebracht.

Sie sind im Vorstand von Pro Köln – welche Aufgaben haben Sie da genau?

Ich bin zum Beisitzer gewählt worden. Jetzt werden die nächsten Treffen zeigen, was für Aufgaben anstehen.

Worin sehen Sie die größten gesellschaftlichen Probleme in unserem Land?

Die Islamisierung und die ungezügelte Masseneinwanderung der Prekariate aus dem Nahen Osten und Afrikas, die Ausbeutung der Mittelschicht durch das Establishment und die völlige Entwissenschaftlichung und Verdummung unserer Gesellschaft durch die Zivilreligion Gutmensch.

Sie gehen zu Pro-Kundgebungen ab und zu mit einer Regenbogen- und mit einer Israel-Fahne. Wie kam Ihre Sympathie zu Israel zustande?

Die Regenbogenfahne habe ich nur einmal mitgenommen, zur Demo an der Großmoschee Karneval 2009. Mittlerweile sage ich mir bezüglich der Schwulen: Wer nicht hören will, muss fühlen. Der ein oder andere Schwule kam in der Fraktion schon vorbei und berichtete über Übergriffe am Aachener Weiher.

Zu Israel: Ich stehe ziemlich auf die Bücher des israelischen Militärhistorikers Martin von Crevland. Politisch unkorrekt, antropologisch versiert und gewürzt mit jüdischem Humor. Als 2009 wieder mal die Hamas durchdrehte, hatte ich einen kleinen Israelbutton am Revers und fuhr abends von einem Drehtag nach Hause, lernte nebenbei Text. Testosteron gesteuerte Türken stiegen mit ihren Sporttaschen ein. Sie setzten sich neben mich und fingen an zu fragen, ob ich Schauspieler sei. Sie erzählten mir, dass der mit dem breitesten Kreuz schon in einem Film mitgespielt hat usw. Als ich ausstieg, haben sie mir Judensau hinterhergebrüllt. Die Menschen in der Straßenbahn schwiegen. Die Tür ging zu und mir blieb nur noch den Stinkefinger zu zeigen.

Soweit ich weiß, gibt es keinen CSD in Istanbul, der Partnerstadt von Köln. Tel Aviv soll für orthodoxe Juden ja das Sodom und Gomorrah sein. Es findet dort jedes Jahr ein großer CSD statt. Feel the difference – Israel.

Als islamkritische Partei warnt Pro NRW immer wieder davor, dass Schwule in islamischen Ländern verfolgt und – wie z.B. im Iran – gehängt werden. Warum erkennen so wenige Schwule, dass die zunehmende Islamisierung Deutschlands schlimme Konsequenzen für sie haben könnte?

Sex and Drugs and Rock’n’Roll, Hedonismus, Narzissmus und die Homo-Lobby lassen ein bisschen die Ruhe vor dem Sturm entstehen. Andererseits ist ein Bekannter von mir, Heinz, vor zwei Jahren an Aids gestorben. Er kannte in der Szene jeden und alle. Der fand das sowas von geil, dass ich mit der Regenbogenfahne bei Pro auf der Demo an der Venloer Str. stand. Heinz wusste und viele andere wissen, was da auf uns zukommt. Amsterdam ist nicht von ungefähr out für die Community. Und die holländischen Schwulen wählen Geert Wilders. Es ist nur eine Frage der Zeit. Seit Pim Fortuyn ist aber auch klar: Bist du anderer Meinung, kennen die Gutmenschen kein Erbarmen. Es war ein grüner, veganer Umweltschützer, der ihn ermordete. Und die meisten Schwulen leben nur einmal. Sie legen sich lieber, als dass sie aufstehen.

Sie haben in Ihrer Rede in Köln Volker Beck sehr scharf angegriffen. Was genau kritisieren Sie an ihm bzw. seiner Politik?

Volker Beck steht beim schwarzen Block und gibt die schwarze Witwe. Er ist Wolkenkuckucksheim. Er hat jegliche Realität zu den Menschen in diesem Land verloren. In erster Linie benutzt er die Menschenrechte, um Kollektivrechte bzw. Privilegien für seine Lobbygruppe/Minderheit durchzusetzen. Necla Kelek hat dieses Verhalten bereits in Bezug auf die islamische Migrantenlobby kritisiert. Ein Beispiel aus der Stadtarbeitsgemeinschaft. Man möchte bei Bebauungsplänen zuvor gefragt werden, z.B. wenn Spielhallen und Vergnüngsstätten zurückgedrängt werden sollen; daß auch noch ein Bäcker die Mietzahlungen überleben kann; möchten die Homos Sonderrechte. Es wird nicht über sexuelle Befreiung für alle argumentiert, sondern ausschließlich, wir sind anders, wir wollen Sonderrechte und Genehmigungen, weil wir anders sind.

Fakt ist: SEX sells. Man kann mit SEX, Pornographie, Saunen, Clubs, Discos usw. ein Heidengeld machen. Das Standbein der Szene ist der Party- und Sextourismus. Plötzlich ist man auch als Homo Humankapital, das es gilt anzuzapfen und abzuschröpfen. Die Homo-Päpstin Judith Butler hat die Kommerzialisierung des CSD kritisiert. Da war die Homo-Lobby aber not amused.

1789 gingen die Menschen genau deswegen auf die Barrikaden. Sie hatten die Schnauze voll vom Klassen-, Kasten- und Ständewesen. Und heute wird es per Antidiskriminierung wieder eingeführt. Schöne neue Welt.

Volker Beck hat Sie angezeigt – werden Sie sich künftig verbal etwas zurückhalten?

Er hat mich angezeigt. Na und. Wir leben – noch – in einem freien Land. Wenn er meint, als beleidigte Leberwurst kann er die Moslems toppen, muss er es tun. Ich warte ab, was die Kölner Staatsanwaltschaft, die ja vom rot-grünen Justitzministerium weisungsgebunden ist, so findet. Vielleicht werde ich als Schwuler verdonnert. Bei Oscar Wilde, Pier Paolo Pasolini, Jean Genet hats auch nichts genutzt. Ich werde weiter den Mund aufmachen.

… laßt mich auch den Löwen spielen (Shakespeare) – das bin ich meinem Schauspielerberuf schuldig. Der Rest ist Schweigen, kommt erst am Schluss von Hamlet. Dazwischen: es ist etwas faul in Dänemark.

Sie kennen die Kölner Schwulen-Szene sehr gut – sind das alles glühende Anhänger von Volker Beck?

Bei der Eröffnung der Gay Games gab es Buhrufe, als Westerwelle sprach. Das ist von vielen moniert worden. Köln ist nicht nur Volker Beck. Die FDP hat hier auch ein sehr starkes Klientel. In der Stadtarbeitsgemeinschaft sitzen durch die Satzungsänderung von Volker Roters (jetzt beruft der OB die Mitglieder) außschließlich rot-grünes Klientel. Herr Danuser vom Klust, eher ein Realo, hat sich mittlerweile verabschiedet. Manche erkennen die Zeichen der Zeit. Das Geld geht aus und damit auch mancher Homotraum. Volker Beck ist im Moment Opposition. Der kann alles versprechen und muss nichts halten. Das ist Politik.

Wie stehen Sie zur Gleichstellung von Homo-Ehe mit der Ehe zwischen Mann und Frau und zum Thema Homo-Adoption?

Zur Adoption ist zu sagen, dass eine Studie zur Adoption vom Justizministerium erstellt wurde. Vom Reformpädagogen Herrn Henting. Ein guter Freund vom Herrn Becker aus der (H)odenwaldschule. Der Herr Henting hat kein einziges Kind befragt, ob es lieber Papa und Mama hat, oder Elter1 und Elter2. Er befragte nur Homosexuelle. Kinder befragt man zu komplexen Themen wie Kernkraft, Bahnhofsbau, Kampf gegen Rechts. Komischerweise nicht, ob sie Masturbationsunterricht in der Schule haben wollen oder was sie sich für Eltern wünschen. Erstmal die Fragen, die es angeht. Das ist meine Meinung.

Ein Bekannter (schwul) arbeitet im Sozialamt. Die schwererziehbaren Kinder, die er in Pflegefamilien vermittelt, hauen ab, zurück zu ihren Eltern. Es ist egal, ob sie geschlagen oder auf den Strich geschickt werden. Sie wollen zu ihren Eltern. Tragisch: Blut ist dicker als Wasser. Selbst die Replikanten in Blade Runner suchen ihren Vater auf und fragen nach dem Sinn des Lebens. Aber das Wolkenkuckckucksheim Bundestag besteht ja in der Hauptsache aus Kinderlosen, die uns alle als gesellschaftliches Konstrukt verstehen. Gender Wahnsinn.

Zur Ehe: Zu meiner Zeit machte eine Transe den Witz: Warum soll ich heiraten, wenns die Heten nicht mal 2-3 Jahre miteinander aushalten. Ich sehe es eh als Problem, den Bund fürs Leben der Kirche weggenommen zu haben und sie unter staatliche Aufsicht zu stellen. Bis dass der Tod euch scheidet, war mal die Prämisse. Ist schwierig zu verwirklichen, aber erstmal die Option. Die Einführung der Option Scheidung hat das ganze ad Absurdum geführt. Wozu etwas schwören, das man sowieso nicht einhalten will.

Die Homoehe ist eh was für gelangweiltes, gehobenes Bürgertum mit BAT12. Das Bundesverfassungsgericht hat angemahnt, die nichtehelichen Gemeinschaften auch steuerlich gleichzustellen. Da wartet der Bundestag bis auf den Sankt Nimmerleinstag ab. Die wissen ganz genau, dass das dem Fiskus richtig weh tut. Also Vorhang auf für das nächste bürgerliche Trauerspiel: Die Homoehe.

Es ist ein verschwindend geringer Teil von Homosexuellen, die sich verpartnert haben. Es wird ein verschwindend geringer Teil heiraten. Wenn der Globus ein Dorf, dann auch die Kirche darin lassen (Botho Strauss).

Sieht man Sie ab und zu auf CSDs oder lehnen Sie diese Form der Zurschaustellung eher ab?

Meinem Freund zuliebe gehe ich manchmal mit. Der inszenierte Tabubruch geht mir sonst am A… vorbei. Die Homos sind sowas von Mainstream. Überall Cocktails, Umpf Umpf Umpf Musik und unrasierte Jungs, die im Fummel ihre Travestie betreiben. Wer fährt denn übers Jahr A…frei Straßenbahn oder nimmt im Ledergeschirr den Bus? Bei Shakespeare hat die Travestie in seinen Komödien noch etwas Existenzielles. Etwas, das zur Errettung der Welt und zur Heraufbeschwörung der Wahrheit dient. Europa hat fertig.

Zum Schluss: Was wollten Sie den Lesern von PI schon immer mal sagen?

Proud to be Deutsch. Kriegt euren Arsch hoch. Es geht um unser Land und unsere Zukunft. Vielleicht sehen wir uns auf der nächsten Demo. Und über Kewils Beiträge kann ich immer herzlich lachen. Schalömchen vom Hinterlader.

Danke für das Gespräch, Herr Gabel.




Stilles christliches Sterben unter Islam

In einer Krippe in Bethlehem geboren, in Jerusalem am Kreuz gestorben: Die Lebensgeschichte Jesu zeigt, die Wiege des Christentums liegt im Orient. Von dort breitete sich der neue Glaube aus, grosse Kirchenheilige wie Augustinus und der Wüstenmönch Antonius stammten aus Nordafrika, der letzte ausser-europäische Papst, Gregor III., war Syrer. Während im vierten Jahrhundert am Konzil von Nicäa (heutige Türkei) gelehrte Debatten über das Wesen Gottes abgehalten wurden, hausten unsere Vorfahren in Lehmhütten und betrieben Ahnenkult.

Bis heute gibt es urkirchliche Gemeinschaften im arabischen Bogen, hauptsächlich koptische, äthiopische, assyrische, armenische und arabische Christen. Doch wer nicht zu Allah betet, hat in diesen Ländern einen schweren Stand. Es ist ein stilles Sterben im Gange.Der arabische Frühling, der mehr Fundamentalismus als Demokratie brachte, beschleunigt den Untergang der orientalischen Christen. Aus einer vormals multireligiösen Region wird ein muslimischer Block – während Europa sinnigerweise den umgekehrten Prozess erlebt: Durch muslimische Zuwanderung und Selbstauflösungs- erscheinungen im Innern verliert das «christliche Abendland» seinen geistigen Unterbau.

Der Rückgang der Christen im Vorderen Orient ist dramatisch. Beispielhaft ist die Entwicklung im Irak: Lebten dort bei der letzten Volkszählung 1987 noch 1,4 Millionen Christen, schrumpfte die Zahl auf knapp 400?000. Nach dem Sturz Saddam Husseins erlebte das Land einen Schub islamischer Gewalt gegen Christen und christliche Einrichtungen. Emil Nona, Erzbischof von Mossul, nennt als wichtigsten Grund für den Exodus den stärker gewordenen islamischen Fundamentalismus.

Der Druck auf die Urkirchen beginnt allerdings früh, schon zu Lebzeiten Mohammeds. In wenigen Jahrzehnten erobern Araber die christlichen Zentren Ägyptens, Syriens und Palästinas. Jerusalem fällt bereits im siebten Jahrhundert in muslimische Hand. Im Umgang mit den Christen spricht der Koran eine klare Sprache: Verweigerten sie die Konversion, seien sie bis zu ihrer vollständigen Unterwerfung zu bekämpfen.

Die Diskriminierung der Christen ist in einer Vielzahl von Texten und Verträgen belegt: So durften die heiligen Schriften und Texte über Jesus nicht laut gelesen, Kreuze nicht gezeigt werden (in Saudi-Arabien besteht heute noch ein Verbot, die christliche Religion öffentlich zu leben). Pferde waren den Muslimen vorbehalten, Christen mussten mit den wenig prestigeträchtigen Mauleseln vorlieb nehmen und durften zum Reiten nur hölzerne, keine ledernen Sättel benutzen. Dazu kamen Vorschriften zur Kleiderordnung: Christen konnten verpflichtet werden, ein honiggelbes Kopftuch oder einen gelben Turban zu tragen, ihre Frauen hatten sich mit einem gelben Schleier zu verdecken. Unter den Nazis mussten die Juden einen gelben Davidstern tragen.

Zwischen 1948 und 1970 ist fast eine Million Juden aus arabischen Ländern vertrieben worden. Heute ist die Welt zwischen Marokko und dem Iran praktisch «judenfrei». Nach der Gründung des Staates Israel war es selbst für jüdische Gemeinschaften im Irak, die bis in die babylonische Zeit um 500 vor Christus zurückreichten, nicht mehr möglich, in ihren islamisch dominierten Heimatländern zu leben. Nach religiös motivierten Pogromen flog Israel zwischen 1949 und 1950 rund 50?000 Menschen aus dem Jemen aus.

Jetzt ist die zweite religiöse Säuberungswelle im Gange. Etwas weniger spektakulär, aber nicht minder effizient. In der Türkei sank der Anteil der Christen an der Bevölkerung von 22 Prozent im Jahr 1900 auf 0,21 Prozent im Jahr 2010. Dazwischen liegt ein verdrängter und verleugneter Völkermord an den armenischen Christen mit Hunderttausenden von Opfern. Noch heute schränkt der EU-Beitrittskandidat die Religionsfreiheit ein und untersagt die Ausbildung von Priesternachwuchs.

Im gleichen Zeitraum sank der Anteil der Christen in Ägypten von zwanzig auf sieben Prozent. Mit der Machtübernahme durch die Muslimbrüder hat sich ihre Situation nochmals verschlechtert. Schon bisher waren die Kopten allein durch ihre konfessionelle Zugehörigkeit Bürger zweiter Klasse, denen beispielsweise der Zugang zu hohen Ämtern in der Regierung, in der Diplomatie und im Militär verwehrt ist.

Ähnlich ist die Lage in Syrien: Um 1900 zählte das Land noch dreissig Prozent Christen, heute sind es zehn Prozent. Ihnen droht ein ähnliches Schicksal wie ihren Glaubensbrüdern im Irak. «Die religiösen Minderheiten geraten mehr und mehr zwischen die Fronten einzelner sich bekämpfender islamischer Gruppierungen (wie etwa im Irak) sowie zwischen die Mühlsteine säkularer beziehungsweise modernistisch ausgerichteter und islamistischer Kräfte (wie in Ägypten), die nicht selten von Saudi-Arabien [.?.?.] unterstützt werden», so die Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher.

Und Europa? Während in den arabischen Hinterhöfen die Christen verfolgt und vertrieben werden, diskutiert die hiesige Intelligenz über die Homo-Ehe und das Frauenpriestertum als dringendste Reformprojekte für den neuen Papst. Frohe Ostern.

(Von Peter Keller in WELTWOCHE 13/2013!)




Ein Land, das nicht „Nein“ sagen kann

Es gibt ein Zauberwort in der deutschen Politik: Europa. Alles, was aus Europa kommt und in Brüsseler EU-Büros beschlossen wird, ist gut, heilig und unantastbar. Deswegen soll auch die Eurokrise aus deutscher Sicht durch „mehr Europa“ gelöst werden. Dass all die Zumutungen, die Deutschland derzeit erfährt – viele Milliarden an Haftungsgeldern und Krediten für südeuropäische Länder, bei denen man getrost davon ausgehen darf, dass davon nie ein Cent zurückgezahlt werden wird, und zum Dank für diese massive Hilfe auch noch Beschimpfungen durch Teile der Bevölkerung der Empfängerländer sowie massive Kritik an Deutschland durch Politiker eben dieser Empfängerländer (Zyperns Außenminister beklagte sich kurz nach der Zusage von Hilfskrediten in Höhe von 10 Mrd. Euro oder etwa 10.000 Euro für jeden Zyprioten über „mangelnde Solidarität Deutschlands) – etwas mit diesem EU-Europa zu tun haben könnten, kommt unseren Politikern jedoch anscheinend nicht in den Sinn.

(Von Jorge Miguel)

Dabei war es die EU bzw. die Eurogruppe, die Länder wie Griechenland oder Zypern in die Eurozone aufgenommen hat, obwohl klar war, dass diese Länder niemals beitrittsreif waren. Und gleichfalls war es die EU, die bei den ständigen Brüchen des Maastricht-Vertrages stets die Augen verschlossen hat und keinerlei Maßnahmen dagegen unternommen hat – bis es schließlich zu spät war und mit Griechenland zum Bankrott des ersten von bislang fünf Euroländern kam. Damals, 2010, hätte Merkel mit allem Recht der Welt „Nein“ zum Bailout Griechenlands sagen können, denn es war vertraglich klar geregelt werden, dass in der Eurozone kein Land für die Schulden des anderen aufkommt.

Doch Deutschland ist eben das einzige Land, das in Europa nicht „Nein“ sagen kann. Doch gerade mit einer festen, klaren und an Verträgen orientierten Haltung wäre Deutschland viel erspart geblieben, denn mit Griechenland begann die verhängnisvolle Kette von „Krediten“, die Deutschland zugunsten des Südens Europas vergeben hat. Und nun, rund drei Jahre später, sind es bereits fünf Länder, die zu deutschen „Kreditnehmern“ geworden sind.

Einen Dank für diese umfassende Hilfe hat es bislang nicht gegeben, weder seitens der Politiker der Empfängerländer noch seitens der dortigen Bevölkerung. Kein einziges Plakat in drei Jahren, auf dem der Slogan „Danke, Deutschland“ zu lesen war.

Die deutsche Politik scheint dies alles für normal zu halten, quasi „alternativlos“. Die Deutschen haben aus Sicht der meisten hiesigen Politiker zu arbeiten, horrende Steuern zu zahlen und ihr schwer erarbeitetes Geld schließlich nach Südeuropa zu transferieren, um sich anschließend für diese Transfers – die immerhin mit ein paar Auflagen verbunden sind, die häufig allerdings, siehe Griechenland, das Papier nicht wert sind, auf dem sie geschrieben sind – als Nazis beschimpfen zu lassen. Ein schönes Europa, das Merkel, Schäuble und viele andere deutsche Politiker da innerhalb von wenigen Jahren geschaffen haben.

Ein anderes Beispiel ist die absurde Freizügigkeitspolitik innerhalb der EU, die dazu führt, dass bestimmte Gruppen aus Südosteuropa in den Staat reisen und sich dort niederlassen, der ihnen die meisten Sozialleistungen verspricht. Gerade die Kommunen im rotgrün-regierten Nordrhein-Westfalen stöhnen immer mehr unter der Last dieser Zuwanderung – vor allem der Roma – und sind kaum noch in der Lage, der Probleme Herr zu werden.

Doch auch hier schafft es die deutsche Politik nicht, einfach „Nein“ zu sagen. Dabei wäre eine Lösung sehr einfach. Entweder sollte die deutsche Politik in Brüssel drauf dringen, dass die Freizügigkeitsregeln grundlegend geändert werden, oder aber zumindest sollten die nationalen Gesetze so abgeändert werden, dass eine Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme nicht weiter stattfinden kann. Dies wäre zum Beispiel dadurch möglich, dass man eine Mindestaufenthaltszeit im Land oder aber eine Mindestbeitragszeit zu den Sozialsystemen einführt, bevor überhaupt von ausländischen Staatsbürgern Sozialleistungen beantragt werden können. Doch nichts davon ist zu sehen.

Stattdessen wird in Deutschland gerade von linksgrüner Seite mal wieder das Zauberwort Integration geschwungen – als ob nichts einfacher wäre, Menschen, von denen die meisten ohne die geringste berufliche Qualifikation sind, viele die deutsche Sprache nicht beherrschen und manche gar Analphabeten sind – in eine Region zu integrieren, in der es bereits jetzt die höchste Arbeitslosenrate in Westdeutschland gibt.

Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass ein Großteil der Roma auf Dauer in den deutschen Sozialkassen landen wird. Übrigens werden gerade in Großbritannien die Zuwanderungsregeln auch für EU-Bürger verschärft. Aber Großbritannien ist eben ein Land, das auch „Nein“ zu den vielen Zumutungen aus Brüssel sagen kann.
Und genau das sollte Deutschland schnellstmöglich von den Briten lernen. Nur eine Abkehr von der totalen Verleugnung der eigenen nationalen, deutschen Interessen wird verhindern können, dass Deutschland in den finanziellen und gesellschaftlichen Abgrund rast. Wenn dies nicht passiert, werden die gesellschaftlichen Verwerfungen in unserem Land in kürzester Zeit gravierend werden. Je schneller die deutsche Politik dies begreift, umso besser.




„Die Türken in Deutschland sind eine Zeitbombe“

„Die Türken in Deutschland sind eine Zeitbombe, zumindest die meisten von ihnen“. Das ist die Schlussfolgerung einer neuen Studie des amerikanischen Gastprofessors an der Universität München, Peter Cohen. Schon jetzt leben 3 Millionen Türken in Deutschland, 2,5 Millionen haben die deutsche Staatsangehörigkeit und die Mehrheit sind konservative Muslime. Sind sie in die deutsche Gesellschaft integriert? Nein. Die Mehrheit spricht gebrochenes Deutsch, insbesondere die Älteren.

(Von Dr. Sami Alrabaa, im Original erschienen unter dem Titel „Turks in Germany are a Time Bomb“ / Übersetzung: exKomapatient™)

„Sie wollen sich nicht in die deutsche Gesellschaft integrieren“, sagt Hartmut, der aus Angst vor Repressalien von gewalttätigen Türken nicht erkannt werden will. „Sie hassen es sogar, wenn man sie Migranten nennt. Sie fühlen sich sehr türkisch. Zufälligerweise sind sie in Deutschland, weil die vorherigen Generationen in den 1960er Jahren nach Deutschland gekommen sind, um in der Auto- und Kohleindustrie zu arbeiten. Heute fühlt sich die Mehrheit der Türken, sogar die jungen Türken, hier in Deutschland sehr türkisch“, ergänzt Hartmut, ein Soziologe an einer deutschen Universität.

Professor Cohen bestätigt das, was Hartmut über die türkischen Einwanderer sagt. „In den USA integrieren sich die Einwanderer normalerweise spätestens in der zweiten Generation. Meine Studie zeigt, dass die Mehrheit der Türken darauf besteht, ihre türkische Identität und ihr kulturelles Erbe zu erhalten. Sie fühlen sich nur in der türkischen Kultur zu Hause.“

„Sehr wenige Türken in Deutschland haben einen regulären Job, etwa 20%. Die restlichen 80% leben vom sogenannten Hartz IV (eig. Anm.: diese Zahlen treffen nicht die reale erwerbstätige Situation der türkischen Entität, gibt aber eher plakativ die allgemeine Teilhabe aus dem nahen Osten wieder). 70% der Kinder haben keinen Schulabschluß, sie verlassen die Schule, bevor sie ihre Grundausbildung abgeschlossen haben.

„Sie finden keine Arbeit? Das stimmt nicht, es werden jede Menge Jobs angeboten. Aber sie ziehen es vor, von staatlichen Leistungen zu leben und ein bequemes Leben zu führen. Warum sollten sie arbeiten gehen? Das deutsche Sozialsystem ermutigt oder zwingt sie nicht dazu, sich eine Arbeit zu suchen“, sagt Hartmut. „Einige von ihnen leben von Sozialleistungen und haben nebenher noch eine Teilzeitstelle, von denen weder das Jobcenter noch die Finanzbehörde etwas wissen.“

Nach dem deutschen Sozialsystem hat jeder erwachsene Bürger, der die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt und ohne Arbeit ist, Anrecht auf monatliche 482 € (627 $). (eig. Anm.: Der Regelsatz Grundversorgung beträgt 382,- €, vielleicht ein Versprung im Originalartikel). Zusätzlich erhalten die Eltern für jedes Kind unter 18 Jahre 200 € (261 $), plus alle ihre monatlichen Ausgaben für Miete, Heizung, Strom, Krankenkasse und den öffentlichen Verkehrsmitteln. (eig. Anm.: Strom u. ÖPNV sind im Regelsatz enthalten)

„Erstaunlicherweise gibt es einige Türken, die großzügig von staatlichen Leistungen leben und es sich leisten können, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen und luxuriöse Autos wie Mercedes oder BMW zu fahren“, sagt Klaus, ein Vermieter, deren Mieter ein Beispiel dafür sind.

Kamal (46 Jahre alt) und seine Frau Shadia (42 Jahre alt) haben zehn Kinder unter 18 Jahren und leben von Hartz IV. Sie haben ein monatliches Nettoeinkommen von ca. 3000 €. Darüber hinaus werden alle ihre Ausgaben für Miete, Gesundheit, Verkehr, Heizung, etc. vom Staat bezahlt. Kamal hat nie gearbeitet oder hatte nie einen regulären Job, nie die Schule beendet, und nie einen Beruf gelernt. Jetzt behauptet er, er sei „krank“. Klaus, der Vermieter von Kamal, sagt: „Der Mann ist fit.“ Er selbst gestand Klaus, dass er, wenn er sagt, er ist krank, lügt. „Er erzählte mir einmal: Warum soll ich arbeiten, wenn ich auch ohne Arbeit leben kann“, zitiert Klaus Kamal.

Kamal ist verpflichtet, seine Arbeitslosigkeit regelmäßig der Bundesagentur für Arbeit in seiner Stadt zu melden. Er macht es, wenn er zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Aber er hat immer behauptet, dass er „krank“ ist. „Er soll an unerträglichen Schmerzen im Rücken und Gelenken leiden“. Daher könne er nicht jede Arbeit annehmen. Der einzige, der die Wahrheit über Kamal kennt, ist sein Vermieter Klaus.

Klaus und die vielen anderen Deutschen sind empört über Kamal und seinesgleichen. „Es sind wir Steuerzahler, die unehrliche Kerle wie Kamal finanzieren müssen. Das macht mich krank“, sagt Klaus mit gerunzelter Stirn zu mir. Auf der anderen Seite arbeitet Kamals Nachbar Dieter für ein Post-Unternehmen. Für die acht Stunden Arbeit täglich bekommt er nur 800 € ($ 1000) am Ende des Monats. Von diesem Gehalt hat er seine Miete und den Rest seiner Ausgaben zu bezahlen. Bleibt für ihn etwas um die 400 € ($ 500) übrig.

Außerdem ist es ein lukratives Geschäft für in Deutschland mit Kindern lebende Türken. Einige Türken werden praktisch korrumpiert, um es zu machen. Generell können deutsche Staatsbürger in die Türkei durch einfaches Vorzeigen ihres Personalausweises einreisen. Daher reisen Deutsch-Türken, vor allem Frauen, in die Türkei und kommen zurück mit einem „geleasten“ Baby. Sie bekommen das Baby vorübergehend von Verwandten und erklären an der deutschen Grenze, dass es ihr vor kurzem in der Türkei geborenes Kind ist.

Khaled, ein Türke, erzählte mir, dass man „eine falsche Geburtsurkunde“ in der Türkei für $ 10 bekommen kann. Zurück in Deutschland, wird das „neue“ Baby im Einwohnermeldeamt angemeldet und die „Mutter des Babys“ bekommt anfangs immer 200 € (261 $) monatlich. Das Leben auf Kosten des Sozialleistungssystem des Staates ist zu einem grundlegenden Bestandteil der Kultur der türkischen Gemeinde in Deutschland geworden.

Nicole, eine deutsche Lehrerin, erzählte mir einmal, als sie ihre Schüler fragte, was sie in der Zukunft werden wollen, dass die Mehrheit der türkischen Schüler antworteten: „Hartz IV-Empfänger“ . Als sie einen ihrer Schüler fragte: „Warum ist das so?“, antwortete das Mädchen: „Meine Eltern leben von Hartz IV und führen ein einfaches Leben. Sie schlafen länger am Morgen und haben immer genug Geld.“

Im Privaten beschweren sich deutsche Polizisten und Polizistinnen über die „Deutschen“ türkischer Abstammung. Helmut in Berlin sagte mir: „Die meisten Auto-Unfälle werden durch Türken oder Osteuropäer verursacht. Sie sind wirklich leichtsinnige Autofahrer. Sie respektieren keine Verkehrsregeln.“ Dann wandte er sich an seinen Kollegen und fügte hinzu: „Aber wer wagt sich das in der Öffentlichkeit zu sagen?“ In der Tat, die deutschen Medien und Politiker reden immer von „Integration“, aber nie weist einer auf die türkische Gemeinschaft und verlangt nach Gesetzestreue wie von Jedermann. Hartmut behauptet, dass „die deutsche Öffentlichkeit besser informiert ist. Sie wissen, dass es die Türken sind, die die Regeln nicht respektieren und sich nicht in die deutsche Gesellschaft integrieren wollen.“

„Ich weiß nicht, welche Art von Erfahrungen die anderen gemacht haben, aber meine Erfahrung ist sehr klar. Ich wohne in einer Gegend, wo die Höchstgeschwindigkeit 30 km pro Stunde beträgt. Aber raten Sie mal, wer in diesem Bereich schnell fährt? Es sind vor allem Türken“, sagte Jürgen.

Sein Freund Michael fügte hinzu: „Aber wer wagt es auszusprechen? Dann werden Sie als alter Nazi angeklagt. Das ist bizarr! Die NPD ist eine Nazi-Partei, aber sie sind nicht so heftig wie einige Türken es sind. Einige Türken sind richtig heftig, insbesondere die Salafisten unter ihnen. Während einer Demonstration ein paar Monate zurück, ging ein Salafist zwei Polizisten mit einem scharfen Messer an.“ Ulrich, ein deutscher Staatsbürger, stimmt zu. „Ich fahre fast jeden Tag durch die Straßen. Wer nimmt stets die Vorfahrt? Es sind oft Türken. Sie sind meist unfreundlich und rücksichtslos. Meine Frau arbeitet als Lehrerin an einer Grundschule. Sie sagt, die meisten Schüler, die im Unterricht stören, sind türkischer Abstammung, und ihre Eltern erscheinen nie zur Schule in den Elternvereinen.“

Um es richtig schlimm zu machen, wenn Türken getötet werden, verbrennen oder zu Tode stürzen, weisen sie ihre Finger auf den rechten Parteiflügel, der NPD und ideologisch ähnlichen Organisationen.

Vor ein paar Jahren wurden acht Türken, Besitzer von Restaurants, getötet. Sofort und ohne Erbringung von Beweisen, beschuldigte die türkische Gemeinschaft die NPD der Durchführung dieser Morde. Bis jetzt aber, und trotz intensiver Ermittlungen, ist die Polizei nicht in der Lage festzustellen, wer die acht Türken tötete. Einige behaupten sogar, dass diese Morde vielleicht von der türkischen Mafia durchgeführt wurden.

Vor kurzem starb eine türkische Frau und ihre sieben Kinder im Laufe der Nacht durch ein Feuer. Wieder warf der türkische Botschafter in Berlin und die türkischen Medien der NPD vor, das Feuer entzündet zu haben. Experten wiesen jedoch darauf hin, dass das Feuer im Holzofen, das wahrscheinlich von der Frau entfacht wurde, höchstwahrscheinlich fehlerhaft entzündet war.

Cohen sagt: „Die deutschen Medien und die deutschen Politiker tun auf der ganzen Linie alles in ihrer Macht stehende, um zu vermeiden, Dinge beim Namen zu benennen. Sie befürchten, dadurch möglicherweise zwei untröstliche Fronten zu schaffen: die deutsche einerseits und die türkische auf der anderen, trotz Kenntnis der Tatsache, dass sie mehr als drei Millionen in Deutschland lebende Türken haben, die meisten von ihnen Muslime sind und viele von ihnen mit islamistischen Terroristen sympathisieren.“

Vor zwei Wochen wurde eine Salafisten-Zelle entdeckt. Diese muslimischen Extremisten planten, den Kopf der Pro-NRW (eine rechtsgerichtete Organisation) zu töten. Vier Männer wurden festgenommen. Bei der Durchsuchung ihrer Wohnungen wurden Waffen und Granaten entdeckt. Die Medien berichteten: „Vier Männer wurden verhaftet, einer von ihnen ist albanischer und die anderen drei sind deutscher Herkunft!“ Die drei Männer, die die Medien genannt haben, waren Türken. Aber die Medien und Politiker vermieden es zu sagen.

Fast jeden Tag zitieren die deutschen Medien deutsche Politiker, die ein Verbot der NPD einfordern. Sie haben dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) eine Petition vorgelegt, in der sie an das BVerfG appellieren, die NPD zu verbieten. Einige Politiker und Juristen glauben jedoch, dass das BVerfG das Verbot nicht genehmigt. Sie argumentieren, es ist verfassungswidrig. „All dies“, glaubt Hartmut „ist dazu bestimmt, vom wahren Feind der deutschen Gesellschaft abzulenken, nämlich die Türken und nicht die NPD. Es sind Türken, die zunehmend den Frieden in diesem Land stören, nicht die NPD.“

Türkische Ghettos entstehen überall in Deutschland. Die Mehrheit der türkischen Gruppen lebt in bestimmten Stadtteilen. Dort leben keine Deutschen mehr, noch wagen sie sich hin.

„Desintegration ist das richtige Wort, das den Türken in Deutschland gilt, nicht ‚Integration‘,“ meint Hartmut. „Der Traum vom Osmanischen Reich ist nicht tot unter den Türken“, sagt Jalal, ein kurdischer freier Journalist, der in Deutschland lebt. Er fügte hinzu: „Das türkische Establishment (Entität) glaubt, dass die Türken in Deutschland eine wertvolle Speerspitze der Auferstehung des Osmanischen Reiches darstellen. Was im 15. Jahrhundert nicht mit Gewalt erreicht werden konnte, glauben viele Türken, wird im 21. Jahrhundert Wirklichkeit werden in Deutschland, dem Herzen Europas.

Außerdem vergesse man nicht, dass demographisch gesehen das Wachstum der deutschen Bevölkerung fast null ist, es sogar als Auftrag gesehen wird, dass die Türken eine jährliche Geburtenrate von mehr als 5% in Deutschland haben. Daher nehmen Bevölkerungswissenschaftler an, dass im Jahr 2050 die Mehrheit der Menschen in Deutschland türkischer Abstammung sein wird.

Ich sagte: „Das ist es, warum die Türken sich nicht in die deutsche Gesellschaft integrieren (wollen).“ „Das ist wahr“, sagte Jalal und fügte hinzu: „Sie können sich nicht vorstellen, wie wertvoll die türkische Gemeischaft für die türkische Regierung ist. Die türkische Gemeinschaft in Deutschland ist das wertvollste Humankapital in der türkischen Realität.“ Ich sagte: „Das gilt vielleicht als Müll der deutschen Politiker und den deutschen Medien.“ Jalal antwortete: „Das mag jetzt Müll sein, aber nicht in 50 Jahren. Außerdem wollen die Türken zwei Albträume loswerden: die Errichtung der Unabhängigkeit der Kurden und die Anerkennung ihrer Massakers, das sie den Armeniern zugefügt haben.“

Bei jedem Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Deutschland fordert er die Männer und Frauen seines Land auf, zu ihrer türkischen Identität in Bezug auf Sprache und Kultur zu stehen. Viele Menschen in Deutschland glauben nach Cohens aktueller Studie, dass das eine ernste Aufforderung an Türken in Deutschland ist, sich nicht in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Die Türkische Gemeinde in Deutschland reagiert positiv auf diese Aufforderung. „De facto leben die Türken rein geographisch gesehen in Deutschland, jedoch kulturell leben sie in der Türkei. Einige Türken sind sogar davon überzeugt, dass ihre Kultur gegenüber der deutschen überlegen ist“, kommentiert Cohen.

In der Tat ist die deutsche politische Öffentlichkeit über die mangelnde Integration der Türken in die deutsche Gesellschaft besorgt. Das deutsche politische Establishment und seine Medien könnten sagen, das ist alles Quatsch. Aber auf lange Sicht wird dieser Quatsch eine Zeitbombe betanken, davon gehen viele Menschen aus, nicht aber die deutschen Politiker und ihre Medien.


Der Autor: Dr. Sami Alrabaa, ein Ex-Muslim, ist Professor für Soziologie und ein Spezialist der arabisch-muslimischen Kultur. Er lehrte an der Universität Kuwait, King SaudUniversity und der Michigan State-University. Er schreibt auch für die Jerusalem Post und ist der Autor des Buches „Veiled Atrocities“ („Verschleierte Gräueltaten“) von Prometheus, New York 2010 veröffentlicht.




Staatsvertrag: Ceric Vorbild für Schura Hamburg

Mustafa Ceric (Foto r.) war bis zum November 2012 Großmufti von Bosnien-Herzegowina. Er fordert offen für Europa die Einführung und Beachtung des islamischen Rechts, der Scharia. Die Verpflichtung auf die islamische Scharia ist laut Ceric „immerwährend, nicht verhandelbar und unbefristet“. Nach Ceric sollen alle Muslime in Europa unter einem gemeinsamen politischen und geistigen Führer und unter der Herrschaft der Scharia leben – und der Staat soll diese islamische Parallelwelt per Vertrag institutionalisieren. Jetzt wurde bekannt, dass Ceric für den Vertreter der Schura in Hamburg, Norbert Müller, Vorbild beim Hamburger „Staatsvertrag“ ist.

(Von Alster)

Der zum Islam konvertierte Rechtsanwalt berief sich im Februar 2013 bei der Anhörung zum Staatsvertrag im Hamburger Rathaus ausdrücklich auf Ceric (Auszug aus dem Wortprotokoll):

„Also, das ist schon ein Modell dafür, wie sich hier in Deutschland der Islam strukturieren und institutionalisieren wird… was interessant ist, der Islam im damaligen Jugoslawien hat sich in ähnlicher Weise ja institutionalisiert. Also, wir haben ja auch eine bosnische und eine albanische Gemeinde (Red. in der Schura), und die konnten berichten, dass damals auch ein, ja, staatsunabhängiger Islam sich damals in Jugoslawien institutionalisiert hat, was die Grundlage der jetzigen islamischen Gemeinschaft in Bosnien ist. Der Herr Ceric, der langjährige Mufti Bosniens, war vorletztes Wochenende zu Besuch in Hamburg. Und da hatten wir auch ganz interessante Gespräche drüber, wo auch diese Situation auch für die Muslime in Deutschland einen Vorbildcharakter hat.“

Vorbild für Hamburg bzw. Deutschland? Durch die Schura zur Scharia? In diesem Zusammenhang lohnt es noch einmal, sich dieses Video über die Islamisierung Bosniens anzuschauen:

Hinzufügen muss man noch, dass im Grundsatzpapier der Schura die Vereinbarkeit von Scharia und Grundgesetz propagiert wird:

[…] Als Bürger dieser Gesellschaft, in Anbetracht der Grundsätze der Menschenrechte und Demokratie wie auch der Dynamik des islamischen Rechts und der kollektiven Vernunft, besteht für uns keine Unvereinbarkeit zwischen Grundgesetz und Scharia. […]

Auch die verkürzte Sure 5,32, die Lüge über das sogenannte „Tötungsverbot“, steht drin.

Der intellektuelle Norbert Müller aus dem Vorstand der Schura ist ein typischer Konvertit, der aus Brüchen und Krisen heraus psychisch belastet zum Islam gefunden hat. Die oben genannten Äußerungen von Müller fielen am 2. Februar 2013 im Kaisersaal des Hamburger Rathauses während einer Anhörung der „Experten“ und der Islamischen Verbände (Anhörung von Auskunftspersonen). Man beachte, dass Müller von einem vorbildhaften staatsunabhängigen Islam, der sich aber institutionalisiert hat, sprach. Im Wortprotokoll kann man verfolgen, wie die islamischen Verbände, allen voran die Schura, überhaupt nicht traurig sind, dass der Vertrag kein echter Staatsvertrag sondern eher ein schlichter Verwaltungsvertrag ist. Abgesehen davon, dass sie überzeugt sind, innerhalb der nächsten zehn Jahre (Verträge mit Nicht-Muslimen dürfen seit dem al-Hudaibiya-Vertrag von Mohammed eh nicht länger dauern) als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt zu werden, bekommen sie auch so Sonderrechte, die ihre islamische Lebensweise nach den Regeln der Scharia stärken wird. Aus dem Wortprotokoll:

Herr Dr. Altug, DITIB:

[…] die Frage nach dem Namen oder nach der Bezeichnung des Vertrages stellt sich für uns eigentlich erst in sekundärer Hinsicht. Primär ist eher wichtig, was dieser Vertrag für die Muslime insgesamt bringt. […] Der Vertrag regelt für Muslime wesentliche glaubensrechtliche Bestandteile, auch des alltäglichen Lebens, auch des alltäglichen Glaubens. Insofern hat er sehr viele Aspekte auch eines Staatskirchenvertrags, insbesondere, wenn es darum geht, um die Rechte und Pflichten von Muslimen an sich, von Gläubigen zu regeln. In dieser Hinsicht ist der Vertrag für uns ein Staatsvertrag. […] das Signal wird die beheimatung der Muslime in Hamburg noch weiter manifestieren.

Während Michael Stürzenberger in München unter den widrigsten Umständen für die Aufklärung über den Lügenbaron Idriz eintritt, wabert also in Hamburg im schönen Kaisersaal des Rathauses Märchenhaftes über das Vorbild des Bajrabejamin Idriz, Mustafa Efendi Ceric, durch den Raum.

Das Wortprotokoll ist 41 Seiten lang. Man kann es unten einsehen und dabei folgendes feststellen:

Ein auf Täuschung geschaltetes System, das auf ein System trifft, dem die Fähigkeit zu Erkennung der Täuschung fehlt, begründet die klassische Konstellation von Betrüger und Altruist, die sich in jedem Falle zugunsten des Betrügers stellt. (Hans Peter Raddatz: Von Allah zum Terror?, Herbig, München, 2002, Seite 295)

Für den Zuhörer im Kaisersaal wurde die Luft immer „taqiyyaisierter“ und damit stickiger. Die Frager und Auskunftspersonen freuten sich, dass es eine breite Debatte in Politik und Gesellschaft gegeben hätte, dass man in Hamburg auf einem sehr guten Weg sei mit der neuen Ebene im Verhältnis zwischen Gesellschaft und Muslimen, zwischen Staat und Muslimen.

Im April soll die Abstimmung über den Vertrag im Parlament erfolgen. Die SPD, die Grünen und die Linke werden wohl geschlossen für den Vertrag stimmen, die FDP ist aus atheistischen Gründen dagegen. Die CDU, deren damaliger Bürgermeister Ole von Beust die ganze Malaise eingefädelt hat, ist sich gar nicht einig. Hier verfügen einige junge Abgeordnete noch über gesunden Menschenverstand. Es wird noch durchaus kontrovers diskutiert; dem Wortprotokoll kann man sinnvolle Fragen vom Vertreter der CDU entnehmen.

Ein Lichtblick war der Staatsrechtler Dr. Hillgruber, der den Vertrag für verfassungswidrig hält, insbesondere hinsichtlich des angestrebten Islamunterrichts durch Vertreter der islamischen Verbände für alle Kinder – immerhin. Interessant war die Frage und Antwort bezüglich der dauerhaften Totenruhe von Muslimen auf zugewiesenen extra Friedhöfen. Da auch hier von Seiten der Verbände (hier DITIB) ein wenig Taqiyya betrieben wurde, habe ich das in Hamburg gefunden: Ein Grab soll islamischer Tradition zufolge nur einmal belegt werden. „Der Islam versteht die ewige Ruhe seiner Toten wörtlich“. Sprich: ewiges Liegerecht.

Am stickigsten wurde die Luft im Kaisersaal, als sich Stephan Dreyer vom Erzbistum Hamburg auch im Namen der evangelischen Kirche in Norddeutschland dem Islam andiente:

„Ja, das Erzbistum Hamburg begrüßt den Abschluss der Verträge mit den muslimischen Verbänden und der Alevitischen Gemeinde ausdrücklich. Wir wissen uns einig in dieser Position mit der Evangelisch-lutherischen Kirche in Norddeuschland. Wir sehen uns als Geschwister mit den Muslimen.“

Da kann man nur noch Frohe Ostern wünschen:

» dreyer@egv-erzbistum-hh.de
» Hier kann man alle Bischöfe kontaktieren




US-Initiative verteilt kostenlose Waffen

In den USA hat die Bürgerbewegung “Armed Citizen Project” (“Bewaffnete Bürger-Projekt”) eine interessante Aktion gestartet. Die aus Texas stammende Initiative verteilt kostenlos Schusswaffen an besonders schutzbedürftige Bürger. Politiker, die gegen Waffen seien, seien damit für Kriminalität, so die Initiative. Generell kämpfe man gegen das Waffen gegenüber kritisch stehende Establishment. Bis Ende des Jahres sollen in 15 Städten Waffen verteilt werden, darunter New York, Chicago und Detroit. Mehr dazu hier!




Brutaler moslemischer Sklavenhandel im Sinai

Beduinenstämme im Sinai entführen Flüchtlinge, sperren sie ein und erpressen sie und ihre Angehörigen gnadenlos. Seit dem Zusammenbruch des Mubarak-Regimes in Ägypten floriert der Menschenhandel, schreibt die ZEIT in einem längeren Artikel zu dem, was dort unten schon lange abläuft: Lösegelderpressung, Sklaverei, Folter, Mord – alles für Mohammedaner kein Problem!




Wikitravel warnt vor Zigeunern in Paris

Pantin nördlich von Paris, eines von 600 Zigeuner-Lagern in FrankreichFalls Sie wegen dem durch die Klimaerhitzung produzierten Schnee hierzulande bald verreisen möchten, ab und zu lohnt sich auch ein Blick in Wikitravel. Die deutsche Ausgabe ist nicht gerade umfangreich, und bräuchte dringend Autoren, aber im englischen Teil wird man manchmal fündig, so im Artikel über Paris.

Unter der Überschrift „Crime“ liest man in einem ausführlichen Text auch das:

… One politically incorrect point must be made about crime in Paris: the overwhelming majority of the criminals you will encounter in Paris and France are not French or even from France. The overwhelming majority of pickpockets are gypsies from Eastern European countries of Romania and Bulgaria. Human traffickers bring children as young as 4 to work in Paris, usually as beggars and pickpockets. They usually wear bright and tattered clothing, and appear Indian/Egyptian looking. If you see a group of these people, take care of your belongings. Thieves and muggers that roam the RER line to Paris tend to be of North African origin, so be weary of any suspicious looking types on the train that fit this profile. By far the most common crime in Paris is pick pocketing…

Also: Die überwältigende Mehrheit der Kriminellen in Paris und in Frankreich sind keine Franzosen und nicht einmal aus Frankreich. Die überwältigende Mehrheit der Taschendiebe sind Zigeuner aus osteuropäischen Ländern wie Rumänien und Bulgarien.

Nicht daß wir das mit den Zigeunern und Nordafrikanern nicht längst wüßten, aber erfreulich, daß es in Wikitravel klar gesagt wird. Die deutsche Ausgabe nennt die Zigeuner unter „Sicherheit“ natürlich nicht, und die französische Ausgabe schreibt zum Thema „Sicherheit in Paris“ gleich gar kein Wort.

(Foto oben: Pantin nördlich von Paris, eines von 600 Zigeuner-Lagern in Frankreich)




Freie Wähler: Kein Antritt zur Bundestagswahl?

Hubert AiwangerKehrt bei den finanziell und auf Landesebene (Ausnahme Bayern) strukturschwachen Freien Wählern (FW) die Erleuchtung ein, dass ein Antritt zur Bundestagswahl nur Verschleiß und unnötige Zersplitterung der eurokritischen Kräfte bedeutet? Laut den Deutschen Wirtschaftsnachrichten sind zumindest die Landesverbände in Berlin, NRW und dem Saarland dieser Meinung. Es wird sogar die Forderung laut, den als außerhalb von Bayern autoritär wahrgenommenen FW-Chef Hubert Aiwanger (Foto) zum Rücktritt zu bewegen.

(Von Étienne Noir)

Die Bilanz sieht denkbar schlecht für den streitbaren und innerhalb Bayerns ja durchaus erfolgreichen Bajuwaren aus. Der von Aiwanger inthronisierte Spitzenkandidat zur Bundestagswahl, Stephan Wehrhahn, der, außer dass er der Enkel Konrad Andenauers ist, nicht wahrnehmbar viel zu bieten hatte, verabschiedete sich laut Junger Freiheit kurzerhand und wechselt zur CDU. Das dürfte zumindest kurzfristig die Karriere Wehrhahns fördern. Die CDU ist als Partei für inhaltslose Karrieristen und Wendehälse bekannt.

Ein Nichtantritt der FW auf Bundesebene wäre sicher das einzig Richtige. So könnten wertvolle Ressourcen und Personal gespart werden. Eine Konzentration auf die ebenfalls stattfindende Landtagswahl in Bayern wäre allemal sinnvoller. Ein Konkurrenzantritt zur stark im Aufwind befindlichen Alternative für Deutschland (AfD) würde nur den Eurokraten und Machthabern gelegen kommen. Die FW würden sich dem altbekannten Spiel des divide et impera (teile und herrsche) unterwerfen und durch die Zersplitterung der Opposition nur die Berliner Machthaber stützen. Das kann und darf nicht das Ziel sein. Ein Nichtantritt der FW ist daher oberstes Gebot. Aiwanger sollte sich lieber auf sein Bayern konzentrieren. Das ist sein Lebensraum und dort hat er Erfolge. Die Ausweitung der FW auf andere Landtage scheiterte bislang bekanntlich kläglich.

Derweil kann die AfD mit einer neuen guten Nachricht aufwarten: „Die Zahl der Mitglieder liegt nach nur 18 Tagen bereits bei mehr als 5000“, teilt die in der Gründung befindliche Partei per Pressemitteilung mit. Für den Internetauftritt der AfD interessierten sich laut Pressemitteilung bisher rund 330.000 Besucher und die Facebook-Seite erreicht wöchentlich 350.000 Personen.

„Dass wir auf dem richtigen Weg sind, zeigt die enorme bundesweite Resonanz. An der stetig steigenden Mitgliederzahl erkennt man ganz deutlich, dass viele politisch interessierte Bürger nach einer vertretbaren Alternative zu den verkrusteten und ratlos erscheinenden Altparteien suchen“, freut sich Prof. Bernd Lucke, Sprecher der AfD. „Die meisten deutschen Parteien haben im vergangenen Jahr massiv Mitglieder verloren. Wir sind stolz auf die vielen neuen Befürworter in solch kurzer Zeit und über das große Interesse an der Alternative für Deutschland.“

Mittlerweile berichtet das Handelsblatt, dass große Teile des Berliner Landesverbandes der Freien Wähler der neu gegründeten Partei beitreten. Dazu zählt auch der bisherige Landesvorsitzende Christian Schmidt. „Diese Entscheidung ist uns allen nicht leicht gefallen. Wir haben in den vergangenen vier Jahren mit viel persönlichem Einsatz Aufbauarbeit in Berlin geleistet“, wird Schmidt zitiert.

Jetzt bleibt nur die Frage, ob bei den FW Einsicht und Vernunft oder die Stimmungsmache im bierdünstigen Rednerzelt des Hubert Aiwanger obsiegen.

Weitere Links zum Thema:

» Stuttgart: Regionalrat wechselt zur Alternative
» Freie Wähler wechseln in Hamburg zur Alternative
» Westerwelle warnt vor AfD – weitere Übertritte




NSU-Prozeß: Türken immer frecher

Wegen dem Vergabeverfahren zum NSU-Prozeß, bei dem die türkische Presse – bisher – nicht zum Zuge kam, werden die Türken jetzt immer frecher. Der türkische Minister für Auslandstürken, Bekir Bozdag, sagte dem Nachrichtensender AHaber, daß die Richter weder türkische Diplomaten noch türkische Reporter im Saal sehen wollten, zeige, dass sie nicht unparteiisch seien. Er frage sich, was die Münchner Richter denn befürchteten, wenn türkische Diplomaten oder Journalisten im Saal seien. Er deutete damit an, dass die Richter möglicherweise etwas vertuschen wollten und deshalb keine türkischen Beobachter wollten.

Auch einer der Opferanwälte – nomen est omen -, Rechtsanwalt Mehmet Daimagüler, mischte sich jetzt ein und sagte der «Mitteldeutschen Zeitung», hier werde eine Riesenchance vertan, das Funktionieren des Rechtsstaates zu demonstrieren. Es sei ein Fehler gewesen, das Verfahren nach München zu geben.

Dabei sind die Leserkommentare der Deutschen auch auf linken Blättern wie der ZEIT und dem Tagesspiegel überwiegend negativ gegen die türkische Arroganz eingestellt. Sollen sich die Anatolier ruhig weiter lautstark einmischen, der Schuß geht nach hinten los.

Trotzdem würde man eigentlich von der Bundesregierung erwarten, daß sie sich vor den Rechtsstaat stellt und klarmacht, daß wir keine türkische Provinz sind, in der keine Pressefreiheit herrscht und Journalisten im Gefängnis sitzen. Sogar der grüne RAF-Rechtsanwalt Ströbele unterstützt das Gericht, die Merkel hängt dagegen ihren Hosenanzug wieder einmal in den Wind.

Aber auch noch etwas zugunsten der Türkei. Als ein Herr Marco Weiss 2007 in der Türkei verhaftet wurde, weil er eine britische Minderjährige betatscht hatte, da startete in Deutschland ebenfalls eine üble Presse- und Politikkampagne gegen die Türken, daß sie den Jungen gefälligst sofort freizulassen hätten.

Wir werden am NSU-Prozeß noch viel Freude haben. Wenn es so weitergeht, ist eine Revision sicher, was bedeuten würde, daß sich das Verfahren auf drei oder vier Jahre hinzieht. Wer glaubt, so lange will ein einziger Journalist freiwillig in den Gerichtssaal?