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Die Lust am Verbieten – oder die Chaos-Theorie

[1]Nahezu täglich, wenn man die Tagespresse studiert, wird man feststellen, dass unsere Grünen irgendwelche neue Forderungen stellen – oder Vorschläge für Verbote anregen. Auch gerne beides kombiniert. Aktuell wird wieder eine der „Lieblingsforderungen“ der Grünen thematisiert – das Tempolimit auf Autobahnen. Die neue Partei-Vorsitzende Katrin Göring-Eckhardt tut dies – und um ihr profundes wissenschaftliches know-how unter Beweis zu stellen, konstruiert sie rasch einen Zusammenhang zwischen Chaos-Theorie – und Verkehrsaufkommen.

(Von cantaloop)

Ihrer Meinung nach würde es genügen, jeglichen Verkehr auf Deutschlands Autobahnen auf Tempo 120 kmh zu reduzieren [2] – und Ruckzuck hätten wir keine Verkehrsstaus mehr. Wie praktisch! Das Tempo in Städten auf 30 kmh zu drosseln [3], haben die Grünen „Verkehrsexperten“ ja schon seit längerer Zeit auf ihrer Agenda – nur zum Wohle des Menschen, versteht sich.

Neu ist jedoch, eine der wohl komplexesten wissenschaftlichen Thesen, die sog. „Chaos-Theorie“ als Begründung für Verbote einzusetzen. Dass sich Frau Göring-Eckardt als „fast“-Theologin auch mit solcherlei Dingen auskennt, ist schon bemerkenswert. Eine richtige grüne „Expertin“ eben.

Zum Thema Verbote haben unsere Grünen ja für den Fall, dass sie im Herbst in Regierungsverantwortung treten sollten, noch so einiges in petto. Das geht vom Thema fracking über Essensvorschriften (einen Tag in der Woche fleischfrei in dt. Kantinen) bis hin zur Einwanderung/Doppelpass/Bleiberecht, Eurobonds, und und und…. Einfach mal die Kombination: „Grüne und Verbote“ googeln – da eröffnen sich neue Horizonte.

Die Lust am Verbieten – die Überzeugung alleine die Deutungshoheit und die Moral gepachtet zu haben, sowie der warnende, erhobene Zeigefinger sind mittlerweile zum Erkennungsfaktor grüner Politik geworden. Die eigentlichen hehren Ziele der Gründer rücken immer mehr in den Hintergrund.

Weshalb nur, fragt man sich angesichts dieser Tatsachen, wählen so viele Menschen in Deutschland trotzdem diese Partei – die doch eigentlich „nur“ knapp 60.000 Mitglieder hat, aber den politischen Diskurs in Deutschland so dominiert, wie es noch nie eine Partei zuvor getan hat? Ist es die heimliche Sehnsucht der Deutschen nach Unterwerfung und Kontrolle? Ist es die „anerzogene“ Selbstverachtung oder die Resignation der Bio-Deutschen, die es dieser Partei ermöglicht hat, die Meinungsführerschaft in Deutschland an sich zu „reißen“? Fragen über Fragen.

Erreicht wird zumindest Folgendes; eine amorphe Masse von ferngesteuerten Lemmingen, fahrradfahrend und „nachhaltig“ denkend, mit permanentem schlechten Gewissen, politisch superkorrekt und antifaschistisch/atheistisch, natürlich weder rauchend noch trinkend – lebt ohne Spaß oder Freude mit ihrer „Patchwork-Familie“ in einer gleichgeschalteten Welt, ohne Mut oder Visionen und immer in der Furcht etwas Falsches zu sagen, oder zu tun. Gebückt – mea culpa maxima. Eine falsche politische „Gesinnung“ kann einem heute schon den Arbeitsplatz oder sogar die Existenz kosten. Der Besuch eines Rockkonzertes von Freiwild wird zum Gewissenskonflikt für den Einzelnen.

Willkommen in der „grünen“ Zukunft, lieber Michl.

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