Es ist eines der vielen Geheimnisse des Finanzamtes, warum eine linksideologische Organisation wie „Greenpeace“, die für rechtswidrige Aktionen wie die Besetzung von fremdem Eigentum oder das Abdrängen von Walfangbooten bekannt ist, als gemeinnützig eingestuft und somit staatlich gefördert wird. Im nordrhein-westfälischen Münster stellten die Ökofaschisten nun einmal mehr ihr paternalistisches Weltbild unter Beweis und nötigten einen Tankstellenbetreiber dazu, genveränderte Süßwaren aus dem Angebot zu nehmen.

Die „Westfälischen Nachrichten“ berichten:

„Hände weg von Genfood“ forderten gestern Aktivisten von Greenpeace, dem Bund der Freunde Erde und dem Naturschutzbund vor der Westfalen-Tankstelle an der Steinfurter Straße.

Bereits im September 2012 hatten die Aktivisten dort Süßigkeiten mit gentechnisch verändertem Mais und Zucker gefunden. Gestern wollten die Demonstranten ihrer Aufforderung Nachdruck verleihen, die Süßigkeiten aus dem Regal zu nehmen – mit Erfolg. Tankstellen-Pächter Jörg Binding nahm in Absprache mit der Westfalen AG Gen-Riegel der Firmen Nestlé und Hershey aus dem Regal, wie er gegenüber den WN bestätigte.

Wer der Westfalen AG mitteilen möchte, dass er sich bei der Produktauswahl ungern von ultralinken Ideologen bevormunden lassen möchte, kann dies unter folgender Adresse tun:

» info@westfalen-ag.de

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93 KOMMENTARE

  1. Hier kann ich PI nicht verstehen, was soll dieser Beitrag?
    Genveränderte Lebensmittel gehören genauso wie Walfanschiffe versenkt!

  2. Der beigemischte Bio-Sprit soll bestimmt auch ökologisch-dynamisch erzeugt werden.

  3. Münster sagt no …
    Möchte mal wissen wo her diese Ökofaschisten die Frechheit nehmen im Namen einer ganzen Stadt zu sprechen ! Aber das spricht Bände über deren Demokratieverständniss. Vom Sprachverständniss mal ganz zu schweigen. Nö , hätte man ja fast noch gelten lassen können.
    Jetzt mal abgesehen da von das es eine ganze Reihe anderer Artikel in Tankstellen zu kaufen gibt wo man sich fragt ob das sein muss ?

  4. Kann ich #1 WieDu nur zustimmen:
    Beim Thema Walfang bin ich auch auf deren Seite, was die schokoriegel angeht ganz schwach von dem Pächter, bei geringem Gegenwind einzuknicken.

    Wenn alle Themen bei pi so nichtig wären wie dieses könnt ich Abends beruhigt schlafen.

  5. Was macht Greenpeace gegen ASPARTAM?

    Die Politiker und Umweltschützer werden nicht müde immer wieder zu betonen, wie wichtig die Gesundheit der Bevölkerung ihnen ist. Warum wird Aspartam dann nicht endlich verboten? Weil Geld ist wichtiger als Regeln, Ehre, Professionalität ist?
    Aspartam ist ein chemisch hergestellter Süßstoff, welcher 1965 erfunden wurde. Mehr als 200 Millionen. Menschen nehmen weltweit seit etwa 40 Jahren Aspartam zu sich. Dieser Stoff ist in einer Vielzahl von Light-Produkten enthalten, zum Beispiel in Limonadengetränken, Diätgetränken, Diätspeisen, Kaugummi, Süßspeisen, Puddings, Malz- und Frühstückszerealien, Tees, Fruchtsäften, Backmixturen, Multivitaminprodukten, Abführmitteln, gefrorenen Backwaren, Marmeladen, Joghurts und sogar in Medikamenten).
    Weil die 1974 durchgeführten (manupulierten?) amerikanischen Tests über die Karziogenität von Aspartam negativ ausgefallen sind, ist der Süßstoff weltweit auf dem Markt. Aspartam hat aber 92 nachgewiesene Nebenwirkungen! Deshalb soll man auf keinen Fall die Tagesdosis von 40mg pro kg Körpergewicht überschreiten. Zur Verschleierung seiner tödlichen Eigenschaften wird Aspartam auch unter dem Namen E-qual und Spoonful™ in den Verkehr gebracht. Die einzige treffende Bezeichnung: Ein chemisches Nervengift! Eine der gefährlichsten Substanzen, die jemals auf die Menschheit losgelassen wurden. Es ist kein Geheimnis aber kaum zu glauben, dass Aspartam bis in die 70-er Jahre hinein in den Waffenarsenalen der CIA als potentieller, biochemischer Kampfstoff gelagert wurde.
    Neue italienische Testergebnisse des Ramazzini-Instituts besagen auch, dass Aspartam stark gesundheitsgefährdend wirkt und vor allem Nierenkrebs, aber auch weitere Tumorerkrankungen hervorruft.
    Viele US-Soldaten sind mit dem „Golfkriegs-Syndrom“ (Vergiftungserscheinungen durch Aspartam) nach Hause gekommen. Sie wurden in der Wüste mit Unmengen Coke-Light-Dosen versorgt, um ihnen den Aufenthalt in dieser unwirtlichen Gegend erträglich zu machen.
    Die ersten Anzeichen einer Vergiftung durch Aspartam sind unter anderem: Kopfschmerzen/ Migräne, Schwindelgefühle, Anfälle, Übelkeit, Muskelkrämpfe, Hautausschläge, Depressionen, Sehschwierigkeiten, Hörverlust, Herzrhythmusstörungen, Atmungsschwierigkeiten, Beklemmungen, und viele andere. Zudem können chronische Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer, MS, Lupus, Diabetes,… ausgelöst und/oder verschlimmert werden. 1,5 Liter „Light“-Getränke pro Woche erhöhen Diabetes-Risiko um 59 Prozent (Studie des Medizin-Forschungsinstituts INSERM).
    Zwar streiten die offiziellen Behörden ab, dass Aspartam das Sättigungsgefühl unterdrückt, bzw. verhindert, aber in vielen Futtermitteln in der Viehzucht oder Milchproduktion wird Aspartam als Appetitanreger beigemischt. Kommen daher die ganzen unnötigen Kilos der zivilisierten Bevölkerung? Oder ist es etwa Zufall, dass gerade in den letzten Jahren die Anzahl der Krebsfälle, der Migräne- und Kopfwehpatienten, der Diabetes-Kranken und die Fettleibigkeit immer verbreiteter und akuter werden.
    Was Sie liebe BloggerIn aus diesem Kommentar für Schlüsse ziehen, ist Ihnen selbst überlassen. Aber versuchen Sie, so viele Informationen wie möglich zu finden, damit Sie für sich gesunde Lebensmittel erwerben können. Wohl bekomm’s…

  6. @WieDu
    Hoffentlich benötigen Sie im Krankheitsfall keine Therapie mit gentechnisch hergestellten Medikamenten.

  7. Selbst wenn jemand gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel etwas hätte, müsste er das vernünftig begründen, vor allem, warum er andere davon „überreden“ möchte, genau der gleichen Meinung zu sein wie er selbst…
    Ich möchte mich von ultralinken Ideologen nicht bevormunden lassen! Soll man die Produkte halt so transparent wie es geht kennzeichnen, dann regeln Angebot und Nachfrage das von ganz allein…

  8. Aus freiheitlicher Sicht sollen doch die Leute selbst entscheiden was sie essen wollen.

    Was kann der Tankstellenbetreiber dafür, dass der Markt solche überall erhältlichen Naschartikel vermarktet.

    Die sollten mal zu Nestlé und diesen ganzen Firmen gehen und dort ihre Aktionen durchführen, das würde viel mehr Sinn machen.

    P.S. – Trolli Süßigkeiten werben jetzt nicht mehr mit dem „halal – Siegel“ jetzt heißt es „100% vegan“

    War auch nötig, denn bald kommen die Gesetze die auf Alkoholflaschen, Zigaretten, usw. diese anschreckenden Bilder vorschreiben, ihr wisst ja.

    Da würde es keinen Sinn machen, im Namen des wirtschaftlichen Absatzes, wenn da blutüberströmte Tiere mit aufgeschlitzten Hälsen auf den Packungen abgebildet wären. „halal“= Steinzeitkult. Trolli hat es erkannt.

    Wenigstens ein guter Fortschritt.

    Mit freiheitlichen Grüßen,
    B. Blitz

  9. Ich mag den Genfrass auch nicht, aber mir reicht es, wenn es draufsteht, wenn Genfrass drin ist.
    Dann kauf ichs nicht und das Thema ist erledigt.

    Aber meinereiner ist ein Intoleranter, sagen verbotsgeile Gutmenschen und Ökos. 😀

    Gute Intoleranz ist linke Intoleranz, gute Verbote kommen nur von links und Linke sind die besseren Faschisten und Diktatoren.

    Linke und Ökofaschisten dürfen alles, die sind gut.

    Und noch jemand darf alles….

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article114690638/Netanjahu-entschuldigt-sich-fuer-Mavi-Marmara-Tote.html

    Obambi, der Gute, hatte da wohl eine versteckte Pistole im Gepäck…

  10. Zumindest sollte man als Konsument die Wahl haben, durch offene Deklaration. Das ist bei Tierprodukten aber nicht der Fall, hier muss nicht angegeben werden, dass Gentec-Futter verfüttert wurde; und Fleisch aus Argentinien etc. stammt nicht selten von geklonten Tieren, was auch nicht deklariert wird.
    0,9% erlaubte Verunreinigung finde ich auch ziemlich viel.

    Die Praxis der Patente und Pollen-Verunreinigung von Nachbarfeldern und Honig ist ebenfalls ein Problem.
    Kein Problem habe ich aber z.B. mit in geschlossenen Fermentern mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen erzeugten, aufgereinigten Hilfs- und Wirkstoffen.

  11. @#1
    Ihre Meinung zu Genfood dürfen Sie natürlich haben und überall verbreiten. Ebenso wie ich meine dazu habe!

    Es kann aber nicht angehen, dass mir jemand vorschreibt, was ich essen darf und was nicht. „Greenpeace“ (welche Farce, dieser Name) hat dem Pächter nicht vorzuschreiben, was er verkaufen darf! Greenpeace maßt sich an, über anderer Leute Kauf- und sonstiges Verhalten zu entscheiden.
    Und ob Genfood tatsächlich gefährlich ist, darüber besteht noch nicht mal Konsens…

  12. Wenn Gene so böse sind, kann man Gengegner dann durch Bewerfen mit Genen vertreiben?

    😀

  13. #1 WieDu

    Ich halte auch nichts von Genfood, solange die nicht ausreichend die Wirkung dieser Nahrungsmittel erforscht haben. Aber das Greenpeace ausgerechnet einen kleinen Tankstellenpächter heimsucht der eh kaum Geld verdient, und auch keinen großen Einfluß auf die Waren hat geht echt nicht. Mal ganz davon ab, dass diese komische Greenpeasce-Organisation viel zu undurchsichtig ist, und von mir niemals Spenden bekommen würde.

  14. Stellt sich zu dem noch die Frage was Personen die vorgeblich ein quasi religiöses Verhältniss zum Radfahren und öffentlichen Nahverkehr eigentlich vor einer Tankstelle zu suchen haben ?
    Normal besucht dieser Personenkreis doch Tankstellen weit nach Mitternacht um den Rotweinpegel auf dem Stand zu halten.
    Andere Frage wieso wenn schon demonstrieren warum dann nicht beim Hersteller oder Importeur ? Aber da gibt es wahrscheinlich nix zu saufen !

  15. Klar sind das oft Linke bei denen;trotzdem darf man viele Thematiken nicht den anderen vollständig überlassen.
    Was auf den Meeren passiert,ist eine Schweinerei;es ist gut,daß Greenpeace,auch knapp oder jenseits der Legalität,im Sinne einer sauberen,besseren Umwelt aktiv ist.
    Es ist ein Fehler von PI,diese Leute pauschal zu verunglimpfen.

  16. Da hat wohl jemand sein Schutzgeld nicht bezahlt.
    Was diese NGOs machen ist nichts anderes als moderne Schutzgelderpressung.
    Firmen müssen sich halt freikaufen, tun sie es nicht, haben sie solche Schmutzkampagnen am Hals.
    Funktioniert nur in Gesellschaften mit genug Idioten die sich von solchen Kampagnen beeinflussen lassen.
    In China, Russland oder Saudiarabien wäre so was völlig sinnlos.

  17. #8 Wuppertal

    Kannste nicht vergleichen, Medikamente sind viel besser erforscht. Und außerdem nimmst du nicht das genveränderte Bakterium auf, sondern nur den Wirkstoff den es produziert.

    Wir haben außerdem mehr als genug normale Nahrung, und brauchen keine patentierte Gennahrung. Ich bin durch und durch Markwirtschaftler, aber bei der Nahrung und dem Wasser hört bei mir der Spaß auf.

  18. @1Eternia und Toytone

    Wer kein Genfood mag soll es liegen lassen und hirse essen.

    Das Problem bei Genfood besteht nicht darin, dass man es isst, obwohl das häufig so verbreitet wird.

    Genfood zu essen, ist vollkommen ungefährlich. Die Zellkerne werden von den Verdauungssäften in ihre chemischen Einzelteile zerlegt und das sind dieselben wie bei natürlichem Essen. Man wird davon nicht krank, bekommt keinen dritten Arm und auch keine Kinder mit zwei Köpfen.

    Das Problem bei Genfood liegt darin, dass man nicht weiß, ob es eventuell die natürliche Variante komplett verdrängt, weil es resistenter gegen bestimmte Schädlinge ist. Wenn es dann aber vollkommen hilflos gegenüber einem neuen (mutierten) Schädling ist, kann das bis zum Verschwinden der Pflanze führen oder zumindest zu riesigen Versorgungsproblemen.

    Das ist nicht sehr wahrscheinlich, aber – wenn es eintritt – eine Katastrophe.

    Mit „das ess ich einfach nicht“ ist es auf jeden Fall nicht getan. Essen kann man das unbeschadet. Es sollte nur vielleicht besser gar nicht existieren.

  19. @1

    „Hier kann ich PI nicht verstehen, was soll dieser Beitrag?
    Genveränderte Lebensmittel gehören genauso wie Walfanschiffe versenkt!“

    Was soll Ihr Beitrag?
    Was haben Sie gegen Gentechnologie?
    Es ist keine „Meinung“ dagegen zu sein, sondern man sollte schon wissenschaftliche Argumente vorbringen.
    Und das wird Ihnen schwer fallen – aber genau da verstehe ich nicht, was Sie auf PI zu suchen haben, wenn Sie Ideologie vor Wissenschaft stellen.

  20. Ein weiteres – nicht ganz so katastrophales, sondern eher wirtschaftliches – Problem, ist, dass Landwirte nicht mehr ihr eigenes Saatgut aus der Ernte gewinnen können, da die gentechnisch manipulierten Pflanzen unfruchtbar sind.

    Das Saatgut muss immer künstlich hergestellt werden.

    Bauern in aller Welt sind somit vollkommen abhängig von den mächtigen Konzernen und müssen jedes Jahr Saatgut kaufen.

    Wenn sie auf herkömmliche Pflanzen setzen, aus denen sie selber Saatgut gewinnen können, sind sie aber wettbewerbsunfähig und gehen bankrott.

    Diese Abhängigkeit hat ein riesiges Erpresserpotential für einzelne Landwirte und für ganze Staaten.

  21. Walfang solle auch verboten sein, genauso wie Robbenbabies kloppen des Fells halber. Nun gut solche und solche, aber Müsli-Riegel mit gentechnisch verändertem Getreide oder Mais -anteilen aus dem Regal nehmen ist hochgradiger Dünnpfiff! Der gentechnisch veränderte Mais z.B. hat meines Erachtens nur Vorteile, da weniger Chemiekeule von Nöten und weniger Kunstdünger verwendet wird. Greenpeace? Tja, die mit Hirn haben ja diesen Verein verlassen und erfolgreiche privat-organisierte Tierschutzorganisationen gegründet.

  22. „Das Problem bei Genfood liegt darin, dass man nicht weiß, ob es eventuell die natürliche Variante komplett verdrängt, weil es resistenter gegen bestimmte Schädlinge ist. Wenn es dann aber vollkommen hilflos gegenüber einem neuen (mutierten) Schädling ist …“

    Da wird Ihre Argumentation ziemlich löchrig.

    Das Phänomen kann „natürlich“ genauso passieren – was glauben Sie was schon alles für Pflanzen und Lebenwesen unter dem Evolutionsdruck verschwunden sind – und damit eine neue Nische für andere Lebewesen geschaffen hat.

    Kennen Sie Jakobskreuzkraut – kommt in Deutschland oft vor und ist so krebserregend und in wenigen Gramm leberschädigend, dass der Tod nicht zu verhindern ist.
    Und alles ganz natürlich und „bio“.

  23. #23 Harry A. (22. Mrz 2013 17:37)

    Stimmt, aber dazu nutzt es nichts, wenn man einen kleinen Händler mit vorgeschriebenen Produktpalette drangsaliert.

    Das ist Effektheischerei auf Kosten eines Unverantwortlichen, wie gesagt, Tankenpächter bekommen die Produktpalette in den allermeisten Fällen vorgeschriebn.

    Wenn es Greenpiss ernst meinen würde, müsste Greenpiss für strengere Anbauregeln eintreten.

    Im Übrigen frage ich mich aktuell gerade, was Greenpiss sagen würde, wenn Japaner in Zukunft die Wale islamisch schächten würden und worin für einen Greenpiss-Krieger der Unterschied zwischen Inuit und Japanern besteht, dass der Inuit seine Kultur bewahren darf, der Japaner aber Tang fressen soll.

  24. einfach mal so, aber on topic:

    WWF – Der Pakt mit dem Panda. (Sehr interessant) – hier aber meine ich eine Szene ab der 38. Minute. Muss man vorpuffern lassen, um so weit vorzuspulen. Aber es lohnt sich, die ganze Sendung zu sehen.

    http://www.livingscoop.com/watch.php?v=MTU1Nw==

    Bei Youtube natürlich aus rechtlichen Gründen nicht zu finden, dafür aber zig Versuche von Gegendarstellungen.

  25. Die Hybris der Greenpeace – „Aktivisten“ (Aktivist ist übrigens ein Begriff aus der sozialistischen Mottenkiste) nimmt von Jahr zu Jahr groteskere Formen an. Was die Verächtlichmachung von Genfood anbelangt, so könnte eventuell die Bezeichnung „gentechnisch veredelt“ entgegenwirken.

  26. #27 Harry A. (22. Mrz 2013 17:43)

    Merkst Du, dass Du Dir selbst widersprichst? Einerseits erzeugst Du in #23 die Befürchtung, dass diese Pflanzen sich unkontrolliert ausbreiten, um gleich danach in #27 zu benörgeln, dass sie Steril sind.
    Das ist für Idiologen typischen Zwiedenk.

  27. Die sind genauso besessen wie die Mohammedaner von ihrem Halal, mit dem sie alle „unhalalen“ Gummibärchen und Fruchtgummies bekämpfen.

    Den Genen – und auch den daraus entstehenden Organismen samt denen, die diese Organismen dann fressen – ist es vollkommen Wurst, ob neue Eigenschaften durch traditionelles Züchten („einkreuzen“), Mutationen, oder „Gentechnik“ entstehen.

    Der Selektionsdruck und der Stress (unter dem das Leben immer überlebte und sich anpaßte) auf der Erde war immer enorm und in den vergangenen Jahrmilliarden oft in höchst kurzen Zeiträumen wesentlicher brutaler als heute.

    Trotzdem hat es zu so außergewöhnlich komplexen, langelebigen Lebensformen wie Tintenfischen oder Chamäleons gereicht.

    😀

  28. „Ich halte auch nichts von Genfood, solange die nicht ausreichend die Wirkung dieser Nahrungsmittel erforscht haben.“

    Wie sind denn Lebensmittel erforscht, die – statt durch durchdachte Manipulation – aus Saatgut wachsen, das durch Strahlung oder durch Chemie rein zufällig zur Mutation gebracht werden?
    Warum sollen Gene von Saatgut, mit dem Quasi mit der Schrotflinte geschossen wird, irgendwie gesünderes hervorbringen, als überlegte Eingriffe auf bestimmte Gene?

  29. Da kann man sehen, dass Ökopaxe mehr mit Religionen, speziell dem Islam, gemeinsam haben als sie wahrhaben wollen. Was den Moslems ihr haram ist, ist den Ökopaxen ihr „genverändert“. Beide Religionen bekämpfen rigoros alles was haram ist …

  30. #30 nicht die mama (22. Mrz 2013 17:47)

    Zum Walfang ist übrigens die Verteilung der gefangenen Wale ganz interessant. 😉

    http://de.wikipedia.org/wiki/Walfang#S.C3.BCdkorea

    „Indigene Völker“ erlegen Grau- und Grönlandwale, die „Industrie“ bejagt diese Arten offenbar nicht.

    Nur rammt Greenpiss die Fangboote indigener Völker während der Jagd?
    Nö.

  31. Im Prinzip gut, wenn Greenpeace sich gegen genveränderte Lebensmittel und gegen Walfang stellt. Ich bin auch nicht der Freund von diesen Sachen..

    Die Aktion allerdings hätte man besser machen können: Direkt bei den Firmen Nestlé und Hershey demonstrieren, statt die „kleinen“ Tankstellenbesitzer um ihren Umsatz zu bringen…

    Denn es gibt zigtausende Tankstellen im Land, die diese Lebensmittel anbieten werden, und wahrscheinlich noch zehnmal mehr Läden, die diese Produkte anbieten. Also müssten sie theoretisch vor jeder dieser kleinen und großen Verkaufstellen diese Aktion abhalten, um solche unerwünschten Lebensmittel aus Deutschland zu verbannen.

    Besser wäre daher gewesen, die Firmen Nestlé und Hershey direkt zu blockieren, oder sonst was tun, denn erst wenn diese Firmen die Produktion von genveränderten Lebensmittel und Wal- bzw. Delphinfleisch einstellen, ist eine solche Aktion effektiv, und hat einen Sinn.

    Und ob es unbedingt eine Blockade sein muss…, da hätte ich von Greenpeace mehr Kreativität erwartet. Denn Blockieren ist das schmutzige „Handwerk“ der roten linken SA gegen politische ihre Gegner, das sollte sich keine Vereinigung zu Eigen machen, die in der Öffentlichkeit seriös erscheinen möchte….

  32. #34 Ralf W.

    Ja völlig richtig: bei der herkömmlichen Pflanzenzucht wird nach dem Schrotschussprinzip gearbeitet – nach tausenden missglückten Versuchen kommt vielleicht eine brauchbare Neuzüchtung raus. OK, die Natur arbeitet im Prinzip genauso, sonst gäbe es auch diese Artenvielfalt nicht – nur lässt sie sich mehr Zeit als der Züchter. Via Gentechnik kommt das gleiche raus, das (vielleicht) auch der Zufall liefern würde. Zu behaupten, das sei gefährlicher als herkömmlich gezüchtete Pflanzen ist schlichtweg bescheuert.

  33. Das Problem bei Genfood liegt darin, dass man nicht weiß, ob es eventuell die natürliche Variante komplett verdrängt, weil es resistenter gegen bestimmte Schädlinge ist. Wenn es dann aber vollkommen hilflos gegenüber einem neuen (mutierten) Schädling ist …

    Da geht ja in der Terminologie viel durcheinander… 😉

    (Was ist die „natürliche Variante“ von „Gen Food“, also Essen? Die ja auch mit „Bio“ und „industrieller Landwirtschaft“ konkurrieren muß)

    Dazu laufen jetzt seit 30 Jahren auf allen Kontinenten (mit Ausnahme von Antarktika) massenhaft Versuche. Und da hat sich im Bezug auf „gentechnisch“ veränderte Organismen nix ergeben, was nicht schon bisher von „genuntechnisch“ veränderte Organismen bekannt war.

  34. Ist doch kein Problem Leute. Nestele hat wohl zu wenig Kohle an die G-Pisser überwiesen. Nun macht der Saalschutz eben ein wenig Überzeugungsarbeit.
    Das tun andere auch.
    Der Steineschmeißer Fischer ist bei BMW unter Vertrag. Geht doch.
    Meint ihr die Maffia gibt es nur in Italien? BUND und G-Pisser sind schon lange besser als die da unten. Mit teutscher Gründlichkeit eben.

  35. Ich verzichte auch gerne auf Genkost, aus einem einfachen Grund: dem Geschmack.
    Ich habe einmal gezüchtete Tomaten erwischt, die waren nicht mehr saftig, sondern hatten eine Konsistenz wie Brei und waren so schmackhaft wie ein Stück Kautschuk.

  36. #30 nicht die mama

    „Das ist Effektheischerei auf Kosten eines Unverantwortlichen, wie gesagt, Tankenpächter “

    das ist es was ich an der ganzen Umweltbewegung und den Grünen so ankotzt. Deren Aktionen sind meist nichts weiter als hysterischer Aktionismus. Da ruft irgendwer nee neue Öko-Parole aus, z.B. Biosprit, und alle blöcken es nach, ohne die Folgen zu beachten. Mit der Folge, dass überall Urwald gerodet wird, aber das freut den Umweltaktivisten, es wird einfach umgeschwenkt, jetzt nicht mehr für Biosprit, jetzt wird für den Erhalt des Urwaldes demonstriert (und die Spenden fließen). Diese Leute sind strunzdumm und können keinem komplexen Gedankengang folgen, eben leicht steuerbare Mitläufer. Und Herr Stürzenberger kann auch ein Lied von diesen politischen Mitläufern anstimmen, siehe auch Antifa, den Gerwerkschaftlern, grün-roten Ortsvereinmitgliedern usw..

  37. Tja, wenn man die gentechnisch veränderten Pflanzen nicht patentrechtlich schützen dürfte, wäre ich weniger skeptisch. Denn letztendlich geht es nicht darum mehr Menschen ernähren zu können, sondern um Gewinnmaximierung und Monopole.
    Was die Gefährdung durch Freisetzung angeht, so beisst sich das mit den Aussagen, die Pflanzen können sich nicht selbst reproduzieren. Es gibt sicher solche und solche Kreationen. Das Dumme daran ist, dass gerade die nicht-selbstständige Fortpflanzung ein Argument gegen die Verdrängung heimischer, „natürlicher“ Arten ist. Damit hängen die Bauern aber am Tropf. Und dass es auch auf tropische Früchte usw. ausgedehnt werden soll, macht mich hellhörig. Kernlose Trauben kennt man ja schon. Aber ich möchte dennoch, dass ich einen Samen in einer Frucht habe, aus dem eine neue Pflanze erwachsen kann.
    Reproduzierfähige gentechnisch veränderte Pflanzen können _vielleicht_ weitere Mutationen in freier Wildbahn hervorrufen, die auf natürliche Weise nie möglich gewesen wäre. Ich bin nicht Spezialist genug, dies zu wissen, aber ich staune, wieviele Leute es hier zu wissen meinen, dass das unmöglich ist.

    Am besten fand ich ja das Argument:

    #16 void (22. Mrz 2013 17:24)

    @#1
    Ihre Meinung zu Genfood dürfen Sie natürlich haben und überall verbreiten. Ebenso wie ich meine dazu habe!

    Es kann aber nicht angehen, dass mir jemand vorschreibt, was ich essen darf und was nicht. “Greenpeace” (welche Farce, dieser Name) hat dem Pächter nicht vorzuschreiben, was er verkaufen darf! Greenpeace maßt sich an, über anderer Leute Kauf- und sonstiges Verhalten zu entscheiden.
    Und ob Genfood tatsächlich gefährlich ist, darüber besteht noch nicht mal Konsens…

    Welchen Konsens gibt es denn bei der Friedfertigkeit des Islams, oder bei der Nützlichkeit des Euros für Deutschland, beim menschengemachten Klimawandel, beim Ozonloch, bei der Gefährlichkeit vom KKWs, usw?

    Beim Verzehr mache ich mir keine Sorgen. Fremde Gene interessieren meinen Magen nicht.

  38. #37 KDL (22. Mrz 2013 18:06)

    Yep. Und deshalb gab und gibt es in Deutschland, ehe überhaupt das Wort Gentechnik aufkam, Saatgut-Versuchsanstalten und Saatgut-Zuchtanstalten mit Saatgut-Bestellkatalogen, die auch da nur mit Genen und gutem altem Mendel per Hybridisierung, Heterosis und allen anderen Erkenntnissen die Gene dazu brachten, ihr volles Potential gezielt auszuschöpfen.

    Und je mehr man seit Watson/Crick über diese schlauen kleinen Tausendsassas namens Gene lernt, desto mehr „inkludiert“, „integriert“ und „respektiert“ man diese Kerlchen, die „Fachkräfte“ im besten Sinne sind.

    Aber das ist dann gar nicht recht.

    😆

  39. …aber auch ja. Einen kleinen Pächter deswegen zu behelligen, zu nötigen, ist vollkommen daneben. Wenn, dann hätten sie bei Nestlé oder anderen Herstellern oder Importeuren Alarm machen müssen und auch nicht für angeblich alle sprechen dürfen. Und die Halal Geschichte ist ihnen sowieso Wurst. Wie inkonsequent, aber auch, wie typisch.

  40. Gut, Grünpiss sind totalitär, ABER

    – das macht Konzerne wie Monsanto und Nestlé nicht besser.
    – das macht grüne Gentechnik nicht unproblematischer (Patentierung von Pflanzen, unerwünschte Aussaat und Vermischung durch Pollenflug)
    – das macht die mangelhafte Kennzeichnung solcher Lebensmittel nicht besser.

    Dass Algen genetisch manipuliert werden, um mehr und schneller Biosprit zu erzeugen, scheint Grünpiss dagegen nicht zu stören.

  41. Semi-OT

    Nur zur Auflockerung der Diskussion, weil das auch mit Genen, Natur und Grünen zu tun hat:

    Die Mitarbeiter der Stadt kratzten dafür zunächst das schützenswerte Grün des Klagesmarktes aus den Fugen des Pflasters und schichteten es auf einem Haufen auf, der dann gestern zum Sportleistungszentrum gebracht wurde.

    Dort musste zunächst Platz in den Ritzen des Parkplatzpflasters geschaffen werden. Das weniger wertvolle Ritzengrün dort wurde entfernt. Dann fegten die städtischen Mitarbeiter die wertvolle Pflasterritzenvegetation des Klagesmarktes in die frei gewordenen Fugen. Das weniger wertvolle Grün vom Sportleistungszentrum wurde dann auf einen Anhänger geladen und zum Klagesmarkt gefahren. Dort wurde es anschließend in die Ritzen gefüllt, in denen sich zuvor noch das schützenswerte Fugengrün befunden hatte. Sowohl am Klagesmarkt als auch am Sportleistungszentrum waren dazu extra Flächen abgesperrt worden.

    http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Hannover-Stadt-rettet-Ritzengruen-auf-Klagesmarkt

    Nein, es ist nicht der 1. April. Ja, die meinen das Ernst. Selektion von „Ritzengrün“! In wertvolles und nicht-wertvolles Ritzengrün! Wer Ritzengrün diskriminiert, verbrennt auch Kartoffelkraut! Deutsche, wehrt Euch!

    Wuhahahahahahahahahaha!

  42. wenn genmanipuliert draufsteht ist das in Ordnung. Wers nicht mag kaufts nicht. Die Greenpisser allerdings haben alle Erkenntnis gefressen und wissen was für andere gut ist. Darin sind sie sich mit allen totalitären Ideologen einig.

  43. Wenn ein Rechter Waffen nicht mag, kauft er keine.
    Wenn ein Linker Waffen nicht mag, will er sie verbieten lassen.

    Wenn ein Rechter Vegetarier ist, isst er kein Fleisch.
    Wenn ein Linker Vegetarier ist, macht er einen Aufstand gegen tierische Proteine.

    Wenn ein Rechter schwul ist, geniesst er ganz ruhig sein Leben.
    Wenn ein Linker schwul ist, verlangt er von der Gesellschaft, dass sie ihn respektiert.

    Wenn ein Rechter seinen Job verliert, überlegt er wie er aus seiner Situation kommen könnte.
    Wenn ein Linker seinen Job verliert, klagt er wegen Diskriminierung.

    Wenn ein Rechter Fernseh-Diskussionen nicht mag, schaltet er das Gerät ab.
    Wenn ein Linker Fernseh-Diskussionen nicht mag, will er die Idioten die Blödsinn erzählen anklagen oder er klagt sie wegen Verleumdung an.

    Wenn ein Rechter Nicht-gläubig ist, geht er weder in die Kirche, noch in die Synagoge noch in die Moschee.
    Wenn ein Linker Nicht-gläubig ist, will er verbieten, dass in der Öffentlichkeit irgend welche Zeichen von Gott, dem Glauben oder der Religion sichtbar sind.

    Wenn ein Rechter krank ist, geht er zum Arzt, kauft seine Medikamente und nimmt sie ein.
    Wenn ein Linker krank ist, appelliert er an die nationale Solidarität.

    Wenn es der Wirtschaft schlecht geht, findet der Rechte, dass er die Ärmel hochkrempeln muss und mehr arbeiten.
    Wenn es der Wirtschaft schlecht geht, schimpft der Linke über die bösen Arbeitgeber, die sich die Taschen vollstopfen, das Land ausbeuten und dass die Angestellten die Opfer sind.

    Wenn ein Rechter diese Zeilen gelesen hat, leitet er sie weiter.
    Wenn ein Linker diese Zeilen gelesen hat, leitet er sie auf keinen Fall weiter!!

    So! Ich habe sie weitergeleitet!!!

    Wenn ein Rechter kein Genfood mag, dann kauft er keines.
    Wenn ein linker kein Genfood mag, bekämpft er es.

  44. Da wird Ihre Argumentation ziemlich löchrig.

    Richtig, Ralf W. Ich habe ja auch geschrieben, dass es sehr unwahrscheinlich ist. Aber es ist gegenüber der langsamen Evolution eine extrem schnelle Veränderung und man hat keinerlei Erfahrung damit.

    Mir war nur wichtig, klarzustellen, dass die seriösen Argumente gegen Genfood, die es durchaus gibt – gleichgültig für wie riskant man sie hält – andre sind, als das, was offiziell so in den Köpfen rumschwirrt: Dass man vom Essen von Genfood krank wird oder missgebildete Kinder bekommt. Das ist Quatsch.

    Das wirtschaftliche Argument halte ich übrigens für ernsthaft genug, um Genfood zu verbieten.

    Noch ist es nicht so weit, aber die Zielsetzung ist schon klar. Das Patent für Nutzgetreide liegt dann irgendwann nicht mehr beim lieben Gott, der es jedem fleißigen Bauern kostenlos überlässt, sondern bei multinationalen Konzerkonglomeraten, die einen ganzen Staat in die Hungersnot treiben bzw erpressen können, wenn dieser sich gegen irgendetwas widerborstig zeigt.

    Und wenn man die Agenda solcher Riesenkonzerne sieht (alles extrem Multikulti z.B.) ist das eine höchst unangenehme Vorstellung.

  45. Ok, wenn einer kein Gen-Essen mag und es ohne zu wissen untergejubelt bekommt, dann ist das nicht so nett. Aber mit Kalbspferdelasagne ist das im Prinzip das Gleiche.

  46. Die übergroße Mehrzahl der Bundesbürger und der Europäer will natürlich erzeugte am besten völlig ungespritzte Nahrungsmittel.

    Wenn die sog. Konservativen nicht bereit sind, diesem Wunsch sowie dem Schutz der Schöpfung nachzukommen – diese Werte nicht zu konservieren, werden eben die Grünen gewählt.

    Und wer sich auch heute noch immer fragt, warum die Grünen so stark geworden sind und auch die Sozis davon provitieren, der wird es nie begreifen. Weder heute noch in Zukunft. Er wird gegen den Islam kämpfen, aber der Dreckslobby dieser globalen Nahrungsmittelindustrie den Weg räumen. Derweilen sich ein großer Teil der verfechter einer natürliche Ernahrung lieber zum Islam bekennt als diesen Dreck zu fressen.

    Das trifft auch auf mich zu !!!!

    Es ist das gleich Spiel wie mit dem Wasser. Wer das verharmlost, der verkauft dem Teufel seine Seele.

    mfg

  47. Die bittere Pille für alle Genophoben. Ohne Monsanto wären die derzeit über 7 Milliarden Menschen genauso wenig zu ernähren, wie Deutschland seinen Wohlstand ohne Kernkraftwerke halten wird. Die Welt ist halt kein Wunschkonzert.

  48. Richtig – jeder muss selbst entscheiden, was er konsumiert und was nicht. Den gentechnisch veränderten Dreck dürfen sich die Abieter aber gerne irgendwohin schieben, und das Zeug hat gefälligst klar gekennzeichnet zu sein – dass das bei den o. a. Süsswaren der Fall ist, wage ich mal zu bezweifeln. Zur Nachhilfe: es ist noch nie, nicht einmal, gutgegangen, wenn der Mensch Gott spielt und massiv in die Natur eingegriffen hat.
    Und was das „Abdrängen van Walfangschiffen“ betrifft – was hat Artenschutz mit „Ökofaschismus“ zu tun? Ich kann das kranke Klimawandelgefasel ablehnen – aus guten, wissenschaftlichen Gründen – aber was ist daran falsch, wenn Leute dabei ihren Hals riskieren, eine aussterbende Tierart zu schützen? Walfang zu kommerziellen Zwecken ist nicht nur moralisch abzulehnen, sondern auch nach internationalen Beschlüssen und geltendem Recht illegal – und diese Verbrecher daran zu hindern, ist, auch wenn deren Eigentum dabei beschädigt wird, ist damit rechtlich vollkommen ok. Es ist Menschen hoch anzurechnen, wenn sie sich unter Gefahr für das eigene Leben für die Einhaltung von internationalem Recht einsetzen, denn die „Staatengemeinschaft“ ist hier seit Jahren untätig. Man hat durchaus genug Gründe, gegen den herrschenden grünen Terror Gegenargumente zu finden, aber eine schwarz-weiss-Malerei ist hier eher kontraproduktiv.

  49. Noch was:

    Wie aus einigen Beiträgen hervorgeht, fehlt es an tieferm Verständnis für das Ganze.

    Da meint der ein oder andere, es wäre ein Nebenher von Gentechnik und natürlich gezogem bzw. veredelten Saatgut möglich, So ist das eben nicht !! Schon heute akzeptiert man Grenzwerte der Kontamination. Und der Anteil, sowie der Grad der Kontamination natürlicher Pflanzen wird dabei immer höher.

    Diese Entzwicklung ist Irreversibel.

    mfg

  50. Im Glauben, dass bei PI doch eher vernünftige Menschen lesen, gebe ich hier noch ein paar Links zum Thema Gentechnik, wer mehr sachlich wissen will, könnte insbesondere Artikel des Genetikers Hans-Jörg Jacobsen googlen. Der dritte Link hier führt auch zu einem Artikel von ihm.

    http://donnerunddoria.welt.de/2013/03/14/der-goldene-reis-vor-der-aussaat-ein-feindbild-mehr/

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article114358782/Schluss-mit-dem-Etikettenschwindel.html

    http://www.cicero.de/salon/bio-ein-mythos/49753

  51. #52 Harry A. (22. Mrz 2013 18:40)

    Guter Post. Nur eine Anmerkung:

    Aber es ist gegenüber der langsamen Evolution eine extrem schnelle Veränderung und man hat keinerlei Erfahrung damit.

    Nur weil wir seit knapp 100 Jahren der Evolution aus unserre Ameisenperspektive bewußt zugucken, heißt das noch lange nicht, daß sie in den 4 Millarden Jahren nicht ratzfatz-Sprünge hingelegt hat, von denen wir keine Ahnung haben, warum wieso weshalb sie passieren. Seit 10.000 Jahren gibt es keine Mammuts mehr. Ein Hüsteln in der Evolution.

    Seit gut 100 Jahren gibt es in Nordamerika keine Wanderheuschrecken mehr. Keine Sau weiß, warum. Die Evolution kann rasend schnell sein. Nur weil Menschen sie mit ihrem Verstand und der technischen Revulution das seit etwa 1975 unter „ökologischen Gesichtspunkten“ und in unglaublichem Größenwahn unter dem Aspekt „der Mensch macht alles kaputt“ betrachten, heißt das noch lange nicht, daß sich ein insgesamt 4,5 Millarden altes, recht reaktionsschnelles System dem Zauberlehrling anpaßt…

  52. Greenpeace verdanken wir maßgeblich die quecksilberhaltige Energiesparbirne, wie man aus dem Aufklärungsfilm „Bulb-Fiction“ erfahren kann.
    http://www.youtube.com/watch?v=XTt5-ttPWGg

    Den Gewaltaufruf von #1 WieDu, die Schiffe von Walfans zu versenken, kann ich aber nicht teilen.
    Das ist Sache des französischen Geheimdienstes
    („Operation Satanique“). 😉

    Ich hätte aber nicht übel Lust, dem nächsten Greenpeacer, der mich anquatscht, eine Sparbirne in den Rachen zu schieben und dabei „Yippie-ya-yeah Schweinebacke“ zu rufen.
    Jede Sparbirnenpackung sollte einen Aufkleber mit Abbildungen von Quecksilbervergifteten und Warnhinweisen tragen müssen.
    Eine zerbrochene Sparbirne kann eine lebenslange Vergiftung hervorrufen. Das schafft keine Zigarette.

  53. #56 Flaschengeist (22. Mrz 2013 18:52)

    Was ist denn „das tiefere Verständnis für das Ganze?“ Ich persönlich habe ein tieferes Verständnis für das Ganze, seit sich die Erde aus Weltraumschutt vor 4,6 Milliarden Jahren bildete. Ich halte das samt Leben für wunderbar. Und Gene für wahnsinnig robust, wandelbar und hungrig nach Informationen. Und das menschliche Gehirn – so wie zur Erlernung und Erkenntnis dieser Zusammenhänge im Westen bisher ausgeprägt – für eine Sensation des Lernens und der Kognition.

    Was nicht heißt, daß es nicht flüchtig wäre. Im Tod sowie im Verlöschen einer bisher einmaligen Zivilisation. Und das bereitet mir tiefen Kummer.

  54. #20 HERAS (22. Mrz 2013 17:29)
    Klar sind das oft Linke bei denen;trotzdem darf man viele Thematiken nicht den anderen vollständig überlassen.
    Was auf den Meeren passiert,ist eine Schweinerei;es ist gut,daß Greenpeace,auch knapp oder jenseits der Legalität,im Sinne einer sauberen,besseren Umwelt aktiv ist.
    ……….
    Zu Deinem sauberen Grünpissern:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wie_unabhaengig_sind_eigentlich_die_kritiker_der_gruenen_gentechnik/
    und
    http://www.stern.de/tv/sterntv/geschaeftsbeziehung-mit-lidl-das-passt-nicht-zu-greenpeace-591524.html
    und
    http://www.novo-magazin.de/89/novo8926.htm
    und jetzt mal „NABU“ lässt Heckrinder verhungern:
    http://www.wildundhund.de/438,5948/
    und nochmal Heckrinder verhungern, sie könnten ja Geld kosten:
    http://www.wild-web.net/main/forum/index.php?page=Thread&threadID=7940
    Der link WWF’s Pakt mit dem Panda siehe etwas weiter oben- und nun zur vortrefflichen Tierschutzorganisation „PETA“
    http://www.petatotettiere.de
    Und BUND lässt sich von Offshore- Windparkbetreibern schmieren: Keine Proteste dagegen, wenn diese zahlen (Google)
    Zu Lebensmittelproblemen und Öko- Lügen siehe:
    http://www.animal-health-online.de/lme/
    Viel Spass beim Lesen!

  55. #60 Babieca

    Die Gründe für das Aussterben des Mammuts sind doch bekannt! Es war natürlich wie immer der böse, weiße Mann (schon im Solutreen…).
    Die Funde weisen auf eine frühe Besiedelung Nordamerikas durch weiße Menschen aus Nordspanien oder Frankreich hin.
    Später erst kamen dann die guten Migranten aus Asien, naturverbunden und lieb, die Vorfahren der heutigen Indianer.

  56. #57 Der Hammer

    Deine Vorfahren haben schon vor längerer Zeit angefangen Gott zu spielen, als sie herausfanden, wie man Feuer selbst machen kann, ohne sich auf göttliche Blitzeinschläge zu verlassen. Glücklicherweise warst Du nicht dabei. Womöglich hättest Du sonst aus religiösen Gründen die komplette Entwicklung der menschlichen Zivilisation verhindert. 😉

  57. @#34 Babieca (22. Mrz 2013 17:52)

    „Den Genen – und auch den daraus entstehenden Organismen samt denen, die diese Organismen dann fressen – ist es vollkommen Wurst, ob neue Eigenschaften durch traditionelles Züchten (“einkreuzen”), Mutationen, oder “Gentechnik” entstehen.“

    Voll d’accord.
    Mehr ist zu dem linksgestrickten und damit strunzdummen Gender.. huups.. Gen-Gequatsche nicht zu sagen.

    Wenn’s nach den linksbekloppten Greenpissern geht, müssen wir morgen sicher auch noch alle Apfelbäume, Weintrauben, Weizen- und Kartoffelfelder „gentechnisch“ entsorgen.
    Von Schweinen und Milchkühen ganz zu schweigen. 🙂

  58. Erstaunlich was hier abgelassen wird gegen Greenpeace. Ja diese NGO setzt sich für die Umwelt ein und das schon seit Jahren und auch teilweise sehr radikal. Doch daraus haben wir doch auch vieles erst gelernt bewusster wahrzunehmen.
    Hier wird nun schon abgelassen, was für eine ökofaschistische Gruppe das sei, ohne überhaupt den Hintergrund der Aktion zu verstehen.
    Denn es geht hier nicht darum, was Genfood mit dem menschlichen Körper anstellt, da kann noch jeder selber entscheiden was er will. Mit dieser Aktion wurde darauf aufmerksam gemacht, was eine genetische Veränderung von Flora bewirkt. Denn anders als bei Tieren ist eine gentechnisch veränderte Landwirtschaft nicht so leicht von der „herkömmlichen“ zu trennen. Es kommt zu Pollenflug und Saatgutvermischung, man benötigt einen höheren Spritzmitteleinsatz, was als Folge eine Veränderung der dadurch bekämpften „Unkräuter“ nach sich zieht. Es kommt also zu einem Verlust an biologischer Vielfalt. Und durch Patente auf Saatgut und Ernte wächst die Abhängigkeit der Landwirte von der Industrie, die Probleme der Welternährung verschärfen sich.

    Hier wird also in der Diskussion angenommen, man wolle den Menschen bevormunden, das ist aber nicht der Fall. Greenpeace ist ja eine Umweltorganisation!

  59. #63 Babieca
    #56 Flaschengeist (22. Mrz 2013 18:52)

    Was ist denn “das tiefere Verständnis für das Ganze?” Ich persönlich habe ein tieferes Verständnis für das Ganze, seit sich die Erde aus Weltraumschutt vor 4,6 Milliarden Jahren bildete. Ich halte das samt Leben für wunderbar. Und Gene für wahnsinnig robust, wandelbar und hungrig nach Informationen. Und das menschliche Gehirn – so wie zur Erlernung und Erkenntnis dieser Zusammenhänge im Westen bisher ausgeprägt – für eine Sensation des Lernens und der Kognition.

    Was nicht heißt, daß es nicht flüchtig wäre. Im Tod sowie im Verlöschen einer bisher einmaligen Zivilisation. Und das bereitet mir tiefen Kummer.

    Sehr schön. Wäre da nur noch die Frage welche Schlüsse wir daraus ziehen – vielleicht nur mal auf die Gentechnik bezogen. :-))

    …. aber auch auf das Ziel hin eine im Verlöschen befindliche Zivilisation wieder zur Besinnung zu bringen.

    Die Krankheit, die unsere westliche Zivilisation dahinrafft, wird auch den Islam besiegen – aber zuvor wird er in Form von fruchtbaren Völkern über uns hinweg rollen und uns zu Geschichte werden lassen. Und diese Völker werden es sein, die unsere Erungenschaften nutzen oder unter ihnen leiden. Auch mich macht der Gedanke daran traurig.

    mfg

  60. @64 Yogi.Baer

    Die Stimmen der Vernunft sind selbst auf PI manchmal recht leise. Das Ergebnis der Grünverblödung lässt sich an einigen Kommentaren hervorragend belegen. Ich ergänze deine Linksammlung noch ein bisschen:

    http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_dossiers/gruene_gentechnik_und_landwirtschaft/

    Und neulich erst meiner privaten Linkliste hinzugefügt:

    http://www.euleev.de/ (Blog u.a. von Udo Pollmer)

    Apropos Natur- respektive Tierschutz: In diesem Winter habe ich in meinem Garten hunderte Vögel (16 Arten) und 4 Eichhörnchen durchgefüttert. Knapp 2 Zentner Futter. Das unterscheidet einen Naturliebhaber von einem grünen Ökoidioten…

    Westerwälder

  61. @#30 nicht die mama

    Unterschied zwischen Inuit und Japanern besteht, dass der Inuit seine Kultur bewahren darf, der Japaner aber Tang fressen soll.

    Scheinbar will der Japaner aber Tang fressen!
    Abnehmer für Wahl sind Schulen und Krankenhäuser die dazu verflichtet sind.

  62. #68 tamamoto

    Hahahaha, „was eine genetische Veränderung von Flora bewirkt“. Haben sie eigentlich irgendeinen Plan von Genetik?
    Was meinen sie eigentlich, was Zucht macht? Glauben sie die neuen Eigenschaften bekommt die Pflanze einfach so und ihr Genom bleibt dasselbe?
    Sie können ein neues Merkmal entweder durch Zucht oder durch Gentechnik in einen Organismus bringen, das Genom wird in beiden Fällen verändert, zwangsweise. Der Unterschied ist, dass für die Gentechnik nicht bestrahlt werden und 20 Jahre Try/Error durchgeführt werden muss um ein Ergebnis zu erzielen.
    WENN irgendwas von beiden gefährlich ist, dann Zucht, denn das ist einfach nur wildes rumprobieren bis denn mal das richtige dabei rauskommt. Im Vergleich dazu ist Gentechnik ja geradezu Uhrmacherarbeit.
    Die Pflanze WEISS NICHT welche Gene ihre eigenen sind, die diskriminiert da nicht. Ihr Körper weiß auch nicht, welche Gene zu welchem Organismus gehören und raten sie mal warum? Weil das scheißegal ist! Sie und ich und wir alle hier fressen jeden Tag mehrere Gramm Gene und trotzdem hab ich vom Schnitzel noch keinen Ringelschwanz bekommen und das wird auch bei „Genfood“ nicht passieren.

  63. OT: Neues aus dem „bunten“ Pforzheim! Eine deutsche Großstadt wird islamistisch!

    Pforzheimer Salafist Munir zieht in den Krieg

    Ein Freund markiger Worte ist Munir I. schon seit Jahren. „Ihr Opfer-Hunde, kommt nach Oststadt, dann wisst Ihr, was Ghetto ist“, hat er vor vier Jahren als damals 14-Jähriger in einem Internet-Forum über sein Pforzheimer Stadtviertel geschrieben. Damals wandte sich der Deutsch-Tunesier den Salafisten zu. Und schon damals ist er in seiner Schule, einer Werkrealschule in der Kernstadt, auch wegen seiner religiösen und politischen Überzeugungen aufgefallen. Diese haben sich seitdem weiterentwickelt und führen den heute knapp 19-Jährigen offenbar direkt in den syrischen Bürgerkrieg.

    http://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Pforzheimer-Salafist-Munir-zieht-in-den-Krieg-_arid,407372.html

    Von diesen moslemischen Scharia-Gotteskrieger leben hundertausende unter uns! Unsere irren Gutmenschen-Spinner füttern eine ganze Scharia-Miliz in Deutschland mit unseren Steuergelder durch! Lasst uns das ändern!

  64. Gute Aktion von Greenpeace!!! Hier voll auf der Traditionslinie von der FPÖ,Franz Weber und Konrad Lorenz.Wir brauchen einen unabhängigen und freien Bauernstand,keine Patentsklaven und wir brauchen Nahrungs-und Saatgutsouveränität!!
    Keine Qualzuchten,auch keine gentechnischen bei Nutztieren.
    —————————

    http://www.norberthofer.at/admin/downloads/pdf/20090526Umweltbuch.pdf
    ——————————
    Die Gentechnik ist völlig unterentwickelt:

    http://www.moreflora.com/

    http://www.push-pull.net/

    Von der Potenz von In-Vitro-Meat ganz zu schweigen.

    Auch die guten Ansätze im Biolandbau(einerlei welcher ob organisch,dynamisch,Permakultur),Slowfood,Aquaponics sind völlig ausreichend.(Auch bei Algen und Insekten liegt noch eine grosse Zukunft in der Ernährung).

  65. #3 Der Gotteswahn (22. Mrz 2013 17:11)

    Hände weg von Genfood!
    ——————————
    Jaaaaaaaaaaaaa!!!!

    Bei dem heutigen Wissensstand und -durst ist es kein Wunder, dass keiner weiss, was genveränderte Lebensmittel anrichten.

  66. #73 digestif Nur damit schaffst du jede Möglichkeit einer nationalen Ernährungs-Souveränität ab. Auch in der Tierhaltung sollten Qualzüchtungen verboten sein.(wie auch Qualschlachtungen=Halal),und dazu gehört auch die Verseuchung des Genpools mit artfremden Genen.Gentechnik ist unsauber und perse unausgereift,In-Vitro Meat ist denkerisch völlig sauber und auch eine saubere Technik.Da wird nix freigesetzt was man später nicht mehr zurückholen kann.(von den Auswirkungen ganz zu schweigen).
    Ausserdem behindern Patente technische Entwicklung,sieht man gut im Sofware und Internetbereich. Das Internet ist ein Produkt des militärisch-industriellen Komplexes(DARPA) und die Softwarentwicklung wird vorallem durch opensource und freeware vorangetrieben und massiv beschleunigt. Die Gentechnik ist auch ein Angriff auf die lokale Vielfalt und individuelle Unabhängigkeit;ein Angriff auf den Sortenschutz und die Selbständigkeit der Bauern,und auch gegen das Eigentum.

    http://www.genet-info.org/information-services.html

  67. PI News ist hier auf dem ganz falschen Dampfer…Genetisch veränderte Lebensmittel sind hochgradig gefährlich! Dieses Thema sollte nicht vermischt werden mit anderen Öko-Lügen wie dem Klimawandel!!

  68. Sind wir nicht alle genetisch verändert? Sonst wären wir noch Affen.
    Und was ist der Unterschied zwischen Genveränderung durch Kreuzung und Genveränderung im Labor – außer dass letzteres schneller geht?
    Ich bin der Meinung, dass genveränderte Nahrungsmittel gekennzeichnet werden sollen, damit jeder selbst entscheiden kann, was er zu sich nimmt.
    Aber in Linkenmanier festlegen wer was kaufen oder verkaufen darf, geht zu weit. Aber bei Greenpeace geht es ohnehin eher um Spendensammeln im grünen Mäntelchen als tatsächlichen Umwelt-, Tier- oder Menschenschutz.

  69. #79 stuttgarter
    Ja die EU-Kommission und bestimmte US-Administrationen mögen diese „Global-Players“.

  70. #50 Babieca (22. Mrz 2013 18:37)

    Semi-OT

    Nur zur Auflockerung der Diskussion, weil das auch mit Genen, Natur und Grünen zu tun hat:

    Die Mitarbeiter der Stadt kratzten dafür zunächst das schützenswerte Grün des Klagesmarktes aus den Fugen des Pflasters und schichteten es auf einem Haufen auf, der dann gestern zum Sportleistungszentrum gebracht wurde.

    Dort musste zunächst Platz in den Ritzen des Parkplatzpflasters geschaffen werden. Das weniger wertvolle Ritzengrün dort wurde entfernt. Dann fegten die städtischen Mitarbeiter die wertvolle Pflasterritzenvegetation des Klagesmarktes in die frei gewordenen Fugen. Das weniger wertvolle Grün vom Sportleistungszentrum wurde dann auf einen Anhänger geladen und zum Klagesmarkt gefahren. Dort wurde es anschließend in die Ritzen gefüllt, in denen sich zuvor noch das schützenswerte Fugengrün befunden hatte. Sowohl am Klagesmarkt als auch am Sportleistungszentrum waren dazu extra Flächen abgesperrt worden.

    http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Hannover-Stadt-rettet-Ritzengruen-auf-Klagesmarkt

    Nein, es ist nicht der 1. April. Ja, die meinen das Ernst. Selektion von “Ritzengrün”! In wertvolles und nicht-wertvolles Ritzengrün! Wer Ritzengrün diskriminiert, verbrennt auch Kartoffelkraut! Deutsche, wehrt Euch!

    Wuhahahahahahahahahaha!

    Das geht eindeutig zu weit! Man kann es gar nicht für möglich halten.

    Leider liest man nichts über die tierischen Einwohner des „RITZENGRÜNS“, haben die Ritzengrüntransplanteure die armen Tierchen womöglich totgetrampelt?

    Keine Ameise, keine Laus, kein Regenwurm hat protestiert gegen diesen ungewollten Umzug?

    Das sind ja Zustände.
    Übrigens klingt „Ritzengrün“ für mich nach weiblichen Punk mit gefärbten Haaren an der …. ihr wisst schon.

    Mit freiheitlichen Grüßen,
    B. Blitz

  71. Der Nestle Kreuzzug ist zu offensichtlich.

    Ein Konzern verdient Geld, oh, das ist schlimm, böse, schlecht.

    Come on. Spielt ihr auf der selben Flöte wie die Gutmenschen?

  72. #66 Abu Sheitan (22. Mrz 2013 19:38)

    Was impliziert die Vermutung, meine Argumentation gründe sich auf religiösen Vorstellungen? Wir ahmen natürliche Vorgänge nach und lernen von Muuter Natur(welche technische Errungenschaft gründet sich nicht auf naturwissenschaftlichen Erkenntnissen?) – völlig ok – nur sollte man dabei darauf achten, das man dabei keine natürlichen Ordnungen unwiderruflich zerstört. Oder wollen Sie ernsthaft bestreiten, dass wir trotz aller technischen Abgehobenheit noch immer ein Teil dieser Natur sind – und ihren Gesetzen unterworfen, was sich auch nie ändern wird.

  73. @8 Felix Austria

    Warum wird Aspartam dann nicht endlich verboten?

    Weil das viel zu anstrengend, vielleicht sogar gefährlich wäre, sich mit den Verantwortlichen anzulegen. Da ist es doch viel einfacher, mit Plakaten an einer Tanke rumzulungern. Demos sind einfach zu bequem…

    @20 HERAS

    es ist gut,daß Greenpeace,auch knapp oder jenseits der Legalität,

    Super, dass Sie illegale Aktionen o.k. finden. Jetzt müsste man ja NUR noch entscheiden, wann und gegenüber wem man diese illegalen Aktionen durchführen darf.

  74. #84 Der Hammer (22. Mrz 2013 23:45)

    „nur sollte man dabei darauf achten, das man dabei keine natürlichen Ordnungen unwiderruflich zerstört. Oder wollen Sie ernsthaft bestreiten, dass wir trotz aller technischen Abgehobenheit noch immer ein Teil dieser Natur sind – und ihren Gesetzen unterworfen, was sich auch nie ändern wird.“
    ———————————————-

    Erstens: Die Vorstellung von einer irgendwie gearteten Natürlichen Ordnung(die sich selbst im Gleichgewicht hält) ist eine Fata Morgana.

    Zweitens: Natürlich ist die Menschheit Teil dieser „Natürlichen Ordnung“ – wie sollte sie auch außerhalb dieser Welt stehen.

    Drittens: Was in der Welt ist, wirkt auch auf die Welt. Wenn eine Ameise nur ein Sandkorn bewegt, dann hat sie bereits die Welt verändert – sie wird niemals mehr so sein, als wie sie bis dahin war.

  75. #84 Der Hammer (22. Mrz 2013 23:45)

    Viertens:
    Eine andere Frage ist jedoch, ob 1.) das, was wir tun, langfristig günstig für uns und unsere Nachkommen ist, und 2.)ob wir ggf. dem, also unserem eigenen Tun und Streben entgegenwirken können: kann eine Heuschrecke als Teil einer Heuschreckenmassenplage Einschätzungen und Vorkehrungen treffen, damit ihr künftiges Tun resultierend aus ihrer Einsicht nicht die Lebensgrundlagen für sich und ihre Nachkommen gefährdet? Oder kann sie das nicht?


  76. Greenpeace-Broschüre Mai 2012: „In Europa gibt es so gut wie keine gentechnisch veränderten Lebensmittel.(…) Eine aktuelle Ausnahme bildet das bekannte Kaufhaus des Westens (KaDeWe) in Berlin. Nach Greenpeace-Recherchen führt das KaDeWe ein reichhaltiges Sortiment an US-Produkten. (…) Greenpeace hat das KaDeWe aufgefordert,(…) grundsätzlich auf den Verkauf von Gen-Food zu verzichten.“

    Es sollte hier nicht so sehr darum gehen, ob man Gentechnik in Lebensmittel persönlich mag oder nicht (wen interessiert das denn!), sondern ob die persönlichen Freiheitsrechte Andersdenkender durch derartige Erpressungsaktionen von Greenpeace nicht unzumutbar eingeschränkt werden.

    Gerne würde ich z.B. solche Lebensmittel kaufen, da ich sie halt im Prinzip für unbedenklich halte und auch die Anbieter unterstützen möchte. Obwohl sie in Europa ohnehin akribisch gekennzeichnet werden müssen, sind solche Waren in meiner Gegend auf Grund der Aktivitäten von Öko-Fanatikern aber praktisch nicht mehr erhältlich.

    „Als der französische Publizist und Pionier der Politikwissenschaft Alexis de Tocqueville 1831 die Vereinigten Staaten von Amerika bereiste, stieß er auf einen merkwürdigen gesellschaftlichen Widerspruch. Obwohl er sich in dem Land mit der freiheitlichsten Gesellschaftsordnung seiner Zeit befand, bemerkte er immer wieder Zeichen persönlicher Unfreiheit, die ihm aus Europa unbekannt waren. Bei den demokratischen Völkern, schrieb er, erscheine „die öffentliche Gunst ebenso nötig wie die Luft, die man atmet, und mit der Masse nicht im Einklang zu sein, heißt sozusagen nicht leben. Diese braucht nicht die Gesetze anzuwenden, um die Andersdenkenden unterzukriegen. Die Missbilligung genügt (…). Ich kenne kein Land, in dem im Allgemeinen weniger geistige Unabhängigkeit und weniger wahre Freiheit herrscht als Amerika.“ (aus dem lesenswerten Text „Tatsächliche und gefühlte Intoleranz“ von Thomas Petersen auf faz.net vom 20.03.2013).

    Die Meinungsherrschaft des mainstream könnte sonach in einer Demokratie weit unerträglicher werden als in einer absolutistischen Monarchie und sogar terroristischer als einer gemäßigten politischen Diktatur. Davon sind wir nicht mehr weit entfernt.

  77. Von der grünen Gentechnik geht nachweislich keine grössere Gefahr aus als von der konventionellen Züchtung.

    Quelle:
    http://www.nfp59.ch/d_index.cfm

    Auf der rechten Seite findet ihr dort einen PDF Link, wo ihr die Studie herunterladen könnt.
    Es sind 308 Seiten, aber es ist so geschrieben, das auch Laien die Resultate verstehen.

  78. @digestif
    Da haben Sie etwas falsch verstanden. Erstmal gibt es die unglaubliche Vielfalt von Nutzpflanzen, ja nur durch die von Ihnen so verachtete „Try-Error-Methode“, wobei Sie mir Error noch mal genau erklären sollten.
    Weiterhin ergeben sich daraus nicht so viele Risiken vor allem für die Umwelt. Dass Ihnen kein Ringelschwänzchen wächst, das ist mir schon klar. Vielleicht ja aber ihrer Großenkelin?!
    In zahlreichen Untersuchungen haben sich immer wieder überraschende Abweichungen in den Inhaltsstoffen der Pflanzen gezeigt, rätselhafte Gen-Bruchstücke wurden auf dem Erbgut verstreut gefunden. Darunter sogar Gen-Schnipsel, die von anderen Gen-Sorten stammen und ungewollt übertragen wurden.
    Hier kann also kein bisschen von einer unglaublich kontrollierbaren Methode gesprochen werden. Der Eingriff ins Erbgut verändert die Gen-Information und stört seine Aktivität. In der Folge können sich völlig unerwartet neue Inhaltsstoffe in den Pflanzen bilden.
    Schauen Sie sich dazu doch mal die neuesten Studien zum Genmais Bt11 an.
    Und noch etwas zur Methode von Greenpeace, die hier am Pranger steht. Die Organisation arbeitet ja vorwiegend regional. Es sind also kleinere Gruppen, die sich engagiert gegen Missstände äußern und vor allem das Ziel haben, die Öffentlichkeit über die Probleme zu informieren und sie darüber aufzuklären wie sich in diesem Fall in Münster der Verbraucher dagegen zur Wehr setzen kann. Anzunehmen, der Pächter wurde von GP gezwungen die Riegel aus dem Sortiment zu nehmen, ist absurd.


  79. @tamamoto(23. Mrz 2013 15:17)

    „Anzunehmen, der Pächter wurde von Greenpeace gezwungen die Riegel aus dem Sortiment zu nehmen, ist absurd.“

    Haben also der Pächter und die Firmen Westfalen AG, Nestlé und Hershey nach „Aufklärung“ durch die kleinen Greenpeace-Gruppen auf den entsprechenden Umsatz verzichtet, weil sie eingesehen hatten, dass die „genmanipulierten“ Riegel schädlich sind?

    Wunderbar, diese Einblicke in eine fremde Vorstellungswelt.

  80. @Neidhardt

    So ist es. Haben Sie den Artikel nicht gelesen?

    „Gestern wollten die Demonstranten ihrer Aufforderung Nachdruck verleihen, die Süßigkeiten aus dem Regal zu nehmen – mit Erfolg. Tankstellen-Pächter Jörg Binding nahm in Absprache mit der Westfalen AG Gen-Riegel der Firmen Nestlé und Hershey aus dem Regal, wie er gegenüber den WN bestätigte.“

    Wer weiß, vielleicht mag der Pächter auch kein „genmanipulierten“ Riegel. Die Firmen Nestlé und Hershey werden dort nicht erwähnt und ich denke auch nicht, dass diese die Produktion eingestellt haben. Keine Sorge, Sie können diese also noch im KaDeWe kaufen auch wenn Sie dazu ins schöne Berlin reisen müssen.

  81. #78 cyron (22. Mrz 2013 21:38)
    PI News ist hier auf dem ganz falschen Dampfer…Genetisch veränderte Lebensmittel sind hochgradig gefährlich! Dieses Thema sollte nicht vermischt werden mit anderen Öko-Lügen wie dem Klimawandel!!
    ………
    Beweis??

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