Die Pro-Bewegung meldet einen weiteren prominenten Zugang von der Piratenpartei: Nachdem im Dezember der frühere Sprecher der Duisburger Piraten, Andreas Winkler, zu Pro NRW gewechselt ist (PI berichtete), hat sich jetzt auch der ehemalige Sprecher des Kreisverbandes Köln der Piratenpartei, Oliver Wesemann (Foto), zu diesem Schritt entschlossen. PI sprach mit dem 41-Jährigen über seine Beweggründe.

PI: Herr Wesemann, heute wurde bekannt, dass Sie von der Piratenpartei zu Pro Köln wechseln. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen?

Oliver Wesemann: Die Umstände in der Piratenpartei kann man nicht mehr so bezeichnen, dass dort ein konstruktives Arbeiten, also Politik machen für die Menschen, möglich wäre. Die Piratenpartei reibt sich mittlerweile von innen auf, Rücktritte und Austritte diverser Mitglieder in den letzten Tagen beweisen dies eindrucksvoll.

Eine der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien kam für mich nicht in Frage, da diese nicht mehr wirklich für die Menschen agieren. Ich habe mir Pro Köln genau angeschaut und die Bürgerbewegung sowohl im Bezug auf den inneren Frieden als auch auf die demokratische Grundausrichtung genau unter die Lupe genommen und – einmal von der generellen negativen Berichterstattung in der Presse abgesehen – keinen tatsächlichen Grund gefunden, der gegen Pro Köln sprechen würde.

Trotzdem: Der Spagat von einer gemeinhin als links eingestuften zu einer „rechtspopulistischen“ Partei erscheint doch recht weit. Müssen Sie jetzt Ihre politischen Ansichten um 180° drehen?

Keineswegs, denn für mich war die Piratenpartei nie eine linksgerichtete Partei, da ich Politik machen wollte, die unabhängig von diesem unsäglichen Links/Rechts-Spektrum ist, das Menschen eher spaltet denn verbindet. Mit dem ultralinken Flügel, der sich da in der Piratenpartei herausgebildet hat, habe ich immer meine Probleme gehabt und würde mich eher dem bürgerlichen Flügel zuordnen. Die Pro-Bewegung ist für mich auch nicht rechtspopulistisch, denn sie spricht lediglich aktuelle Probleme in diesem Land an, die ja gerade in den letzten Tagen auch vermehrt in den Medien angesprochen werden. Dabei wird genau differenziert, eben nicht auf pauschale Parolen zu verfallen, die generell gegen Volks- oder Religionsgruppen gehen.

Ich bleibe ja weiter Pirat und lasse meine Mitgliedschaft dort lediglich ruhen. Es gibt sogar viele Gemeinsamkeiten, wie zum Beispiel die Forderung nach mehr Bürgerbeteiligung, nach Volksentscheiden, die Korruptonsbekämpfung und das transparent Machen der Entstehung politischer Entscheidungen. So weit ist das also alles gar nicht voneinander entfernt, wenn man mal von der Berichterstattung absieht und sich wirklich mit den beiden politischen Bewegungen auseinander setzt.

Im Dezember letzten Jahres wechselte schon der Duisburger Pirat Andreas Winkler zur Pro-Bewegung. Jetzt Sie. Können Sie sich vorstellen, dass noch weitere Piraten folgen werden?

Also eines mal vorab: Ich habe Winkler nach seinem Rücktritt bei den Piraten selbst interviewt und bei ihm nicht einen einzigen Ansatz zu irgendwelchen rechtslastigen Tendenzen feststellen können. Er will sich genau wie ich gerade im Bereich Sozialpolitik einbringen und war mit dem, was er damls über die Piraten sagte, nur seiner Zeit voraus, denn wenn wir uns heute mal bei den „Freibeutern“ umschauen, hat sich alles, was er anprangerte, auf tragische Weise bewahrheitet. Hätte man das im Sommer letzten Jahres nicht nur einfach abgetan, sondern sich damit einmal auseinander gesetzt, wären eventuell einige Dinge anders gelaufen. Auch ich habe damals die jetzigen Probleme schon kommen sehen, hätte allerdings nie gedacht, dass man Mitglieder bedrohen würde, was für mich ein Zeichen ist, dass es da am Demokratieverständnis der Piraten doch noch extrem mangelt.

Derzeit treten Landesvorstände und andere hochrangige Vertreter der Piraten quasi im Tagestakt zurück und aus der Partei aus. Zu den etablierten Parteien werden die wohl in den seltensten Fällen gehen und wenn sie wirklich etwas für Menschen bewegen wollen, ist die Pro-Bewegung natürlich eine Alternative. Ich weiß, dass auch andere Piraten bereits mit Pro in Kontakt sind und dass es da wohl noch einige Überraschungen geben wird, weil Pro offen für diese Menschen ist und ihnen auch ihre eigene Meinung zu Themen zugesteht, soweit das mit den Grundzielen der Pro-Bewegung vereinbar ist. Das ist doch mal Toleranz und die vormaligen Piraten werden Pro selbstverständlich auch prägen und ihre Erfahrungen dort einbringen.

Was für Impulse könnten das sein?

Als wichtigen Punkt sehe ich vor allem die Außenwirkung, die man in der heutigen Zeit natürlich durch die Beherrschung moderner Kommunikationsmittel massiv beeinflussen kann. Ich selbst bin in allen sozialen Netzwerken unterwegs und weiß mich in ihnen bestens zu bewegen. Gerade angesichts der weitgehend negativen Medienberichterstattung ein sehr relevanter Faktor, denn wir können die Bürger auf direktem Wege informieren, was wir tun und warum wir es tun.

Ich möchte auch einen Blick „hinter die Kulissen“ der Bürgerbewegung zulassen und dafür ist man bei Pro Köln sehr dankbar, denn hinter den Schlagworten, die die Medien immer gerne präsentieren, stehen Menschen, die sich über die Probleme unserer Zeit wirklich für die Bürger Gedanken machen. Echte Piraten bringen natürlich auch eine gewisse Offenheit mit, aber die müssen wir eigentlich entgegen aller Erwartungen bei Pro gar nicht hineintragen, denn ich selbst war sehr überrascht, wie ehrlich und offen Pro mit mir umgeht und auch auf die schonunglos offenen Fragen gerade im Bezug auf die vermeintliche Rechtslastigkeit direkt antworten konnte. Es wäre schön, wenn man durch uns (Ex-)Piraten Pro NRW einmal als das erkennen würde, was es wirklich ist – eine Bürgerbewegung, in die sich jeder einbringen kann.

Die Auflösungserscheinungen bei der Piratenpartei haben sich auch in den Ergebnissen der letzten Wahlen wiedergespiegelt. Wie sehen Sie die Zukunft dieser Partei?

So wie es derzeit aussieht, wird es keine Zukunft mehr geben. Zu viele Ideologien und Interessen, die gegeneinanderlaufen, endlose Diskussionen der Basis, die zu keinem Ergebnis führen, gute Leute verlassen nach Shitstorms oder gar Bedrohungen frustriert und ausgebrannt die Partei, weil sie ihre Meinung nicht frei äußern dürfen, man bastelt an einem umfangreichen Programm, das dann eh niemand liest und das Allerschlimmste: Misstrauen und Missgunst prägen das Bild der Partei 2013. Das ist wie in einer Beziehung: Wenn das Vertrauen einmal weg ist, funktioniert sie nicht mehr, so krampfhaft man sich auch etwas vormacht. Nach meiner Einschätzung werden die Piraten vielleicht als Splitterpartei überleben, aber keine Bedeutung mehr auf der politischen Bühne haben.

Nun gilt es eine wirklich effektive Bürgerbewegung auf den Weg zu bringen und ich sehe da in der Pro-Bewegung an sich eine gute, ausbaufähige Grundlage, wenn es uns gelingt, die vermeintliche, pauschal angedichtete Rechtslastigkeit als das darzustellen, was sie eigentlich ist: Gute und logische Politik für Deutschland und die Menschen, die in diesem Land leben, wobei die ausländischen Mitbürger natürlich ausdrücklich mit einbezogen werden.

Pro-Aktivisten werden in den Medien gerne als verknöchert, rückwärtsgewandt und intolerant diffamiert. Im Gegensatz dazu wurden die Piraten von den Medien vor der Berlin-Wahl wegen ihrer jugendlichen, unkonventionellen Art ziemlich hochgejazzt. Sie haben jetzt beide Seiten kennengelernt. Wie sieht die Wirklichkeit aus?

Richtig ist, dass Pro bisher immer ein bisschen „old school“ rüberkam, aber man muss sich einfach mal mit den Leuten unterhalten und sich selbst ein Bild machen, was den Menschen, mit dem man da zusammensitzt, so bewegt. Vorteilhaft finde ich persönlich, dass ich bei Pro eine gewisse Struktur vorfinde, die eine Grundlage für politische Arbeit ist. Im Gegensatz dazu steht die Chaostheorie der Piraten, bei der auf alles ständig ein „ja aber…“ kommt und die letztendlich die politische Arbeit für die Menschen da draußen lähmt.
Wen interessiert denn, wer wem was per SMS geschickt hat? Verändern wir dadurch irgendetwas zum Positiven in diesm Land? Nein, keinen Meter. Ich möchte als Spezialist für Öffentlichkeitsarbeit gerade die Menschen zeigen, die Pro ausmachen und das nicht nur, wenn mal wieder eine Demo ansteht, sondern gerade die alltäglichen Situationen, die Gespräche über politische Dinge, Entstehungsprozesse und auch, wenn man sich darüber kaputtlacht, dass zum Beispiel das Mikro nicht funktioniert. Die Menschen können über die sozialen Netzwerke dabei sein, wenn Politik entsteht und sich selbst mal ein Bild machen, wer wir eigentlich sind.

Sie waren früher in der Jungen Union aktiv. Warum kam für Sie ein Wechsel zurück zur CDU nicht in Frage?

Zu meiner Zeit in der JU gab es dort eine gewisse Toleranz, in der auch unterschiedliche Ausrichtungen in der CDU akzeptiert waren. Unter Helmut Kohl gab es einen Norbert Blüm, mit dem ich selbst Wahlkampf gemacht habe, der Kohls Meinungen oft entgegenstand, aber trotzdem seine Daseinsberechtigung hatte. Gleiches gilt für einen Heiner Geißler, für Rita Süßmuth oder, um mal ein extrem gegenläufies Beispiel zu nennen, einen Alfred Dregger. Da war also eine gewisse Vielfalt, aus der etwas entstehen konnte.

Das ist seit dem Vorsitz von Angela Merkel vorbei, denn seitdem zieht man entweder mit oder man ist raus. Beispiele gibt es zuhauf, Friedrich Merz, Norbert Röttgen, Gunter Nooke um nur einige zu nennen. „Bitte kritisieren sie nicht die Kanzlerin, es könnte Ihr Ende sein“ – Demokratie geht wohl ein wenig anders.

Es gab auch Anfragen der CDU an mich, dort mitzumachen, aber ich habe kein Interesse an Parteien, in deren Führungsspitzen Entscheidungen nicht nach dem Wohl des Bürgers, sondern an den Interessen gewisser Lobbyverbände ausgerichtet werden. Da ist man dann die Marionette eines an sich menschenfeidlichen Systems und für soetwas gebe ich meine Kreativität und meine Ideen nicht her, mit denen ich bei diesen Strukturen wahrscheinlich eh nur anecken würde.

Das Thema Asylbetrug wird derzeit heiß diskutiert und Pro NRW startet dazu demnächst eine „Volksinitiative gegen Asylmissbrauch“. Wie stehen Sie dazu?

Ich finde diese Aktion gut und sinnvoll und erkläre Ihnen auch gerne warum: Dabei geht es, wie der Name schon sagt, um AsylMISSBRAUCH, also um Menschen, die wirklich politisch Verfolgten unter dem Strich die Ressourcen wegnehmen. Niemand möchte das Asylrecht an sich anzweifeln oder gar abschaffen. Stellen wir uns einmal vor, Sie wären ein wirklich politisch verfolgter Mensch, der in seinem Heimatland wegen seiner politischen Einstellung Gefähr läuft, getötet zu werden. Selbstverständlich haben Sie dann das Recht, in Deutschland Asyl zu beantragen und das finde ich auch gut und richtig. Nun kommen Sie aber in dieses Land und sehen sich mit einer Masse von Wirtschaftflüchlingen konfrontiert, die nicht wirklich politisch verfolgt sind. Ihr Verfahren dauert dadurch sehr lange, Sie befinden sich also in einem ständigen Schwebezustand, in dessen Verlauf Sie sich nicht frei bewegen dürfen und auf die Hilfe des Staates angewiesen sind. Wie würden Sie sich da fühlen, nachdem sie wahrscheinlich bereits in der Heimat schlimme Dinge miterleben mussten? Wirklich asylberechtigten Menschen, also politisch Verfoglten, sollte schnell und unbürokratisch geholfen werden. Für Länder wie z.B. Rumänien und Bulgarien wurden seitens der EU Mittel zur Verfügung gestellt, um die dortigen wirtschaflichen Missstände zu beheben, aber diese Mittel werden teilweise nicht einmal abgerufen.

Das Asylrecht ist dazu da, politisch verfolgten Menschen zu helfen. Für die Wirtschaftflüchtlinge sollte man sich derart einsetzen, dass sie durch die vorgenannten EU Mittel in ihrer Heimat, die sie ohnehin meist nur ungerne verlassen, Zustände vorfinden, die ihnen dort ein vernünftiges Leben ermöglichen. Asyl kommt für diese Menschen, die nicht politisch verfolgt sind aber nicht in Betracht und die Erfahrung zeigt ja auch, dass diese Asylanträge dann mehrheitlich abgelehnt werden. Genau auf diesen Missstand will die Volksinitiative hinweisen und das ist auch gut so.

Es gab übrigens im Forum der Piratenpartei eine Anfrage, warum man sich denn an den Gegenaktionen im Bezug auf die Volksinnitiative beteilige und ob man etwa für Asylmissbrauch wäre und falls ja, wo das im Programm der Piratenpartei stünde. Die Antwort war bezeichnend: Nein, man sei nicht für Asylmissbrauch, da es sich aber um eine Aktion von Pro NRW handele, würde man gegen diese Aktion demonstrieren. Hier erkennt man wieder einmal, dass es gar nicht um politisch richtige Dinge geht, sondern lediglich um das Aufrechterhalten ideologischer Gräben. Das finde ich persönlich mehr als fraglich.

Was unsere Leser besonders interessiert: Wie stehen Sie zum Islam und zur Islamisierung Deutschlands? Sehen Sie darin eine Bedrohung unserer Freiheit?

Ich sehe eine Gefahr in jeder Art von verfassungsfeindlichen Bewegungen. Ich fand eine RAF in den 70ern und 80ern abartig, ich finde die Taten einer NSU schlichtweg pervers und ich finde es genauso schlimm, wenn Salafisten ihren islamischen Staat installieren wollen und Gewalt dafür als probates Mittel sehen. Damit bringen sie auch jeden islamischen Bürger in Verruf, der friedlich in diesem Land leben möchte, weil pauschalisiert wird.

An sich wundere ich mich, dass die integrierten islamischen Bürger dagegen nicht besonders laut aufschreien, denn durch diese Extremen wird letztendlich auch der Ruf derer in Mitleidenschaft gezogen, die seit 20, 30, 40 Jahren hier friedlich und integriert leben. Das war übrigens auch eine meiner ersten Fragen an die Pro-Bewegung bei den Gesprächen, weil es ja eine grundsätzliche Angelegenheit ist und ich konnte direkt feststellen, dass man da sehr wohl gut zu differenzieren weiß.

Ansonsten ist für mich persönlich Religion nicht wichtig, ich glaube an Gott, brauche aber selbst keine Religion „dazwischen“ und bin tolerant genug, anderen Menschen zuzugestehen, dass sie ihn halt anders nennen, solange sie ein friedliches Miteinander pflegen möchten.

Im Islam an sich sehen Sie also kein Problem, sondern nur in seinen extremistischen Auswüchsen?

Alles was Überhand nimmt und andere dominieren möchte, lehne ich grundsätzlich ab. Religionen haben in der Geschichte oft nur gespalten, statt zu versöhnen. Wir Europäer zelebrieren unser Christentum ja auch nicht dominant und zwingen Menschen dazu, unserem Glauben zu folgen, wie es zu Zeiten der Kreuzzüge einmal war. Wir haben in Deutschland glücklicherweise Religionsfreiheit und das ist auch gut so, solange nicht die eine Religion die andere dominieren möchte, was ich entschieden ablehne.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Wesemann und schauen Sie doch ab und zu mal bei PI rein!

Gerne, werde ich auf jeden Fall tun.

Video-Statement von Oliver Wesemann:

Kontakt:

» Email: owesemann@gmail.com
» Blog: owesemann.blogspot.de
» Facebook

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63 KOMMENTARE

  1. Mal sehen, ob das BGE in das Programm von Pro Köln aufgenommen wird…

    😉

    Kann ja nicht sooo schlimm sein, wenn selbst Die Linke und die Gewerkschaften dagegen sind.

  2. Obwohl PRO nicht meine Partei sein wird, ist es ein sehr gutes Interview. Besonders gut gelungen ist die Fragestellung. So konnte auch eine sachliche Antwort zustande kommen.

  3. Wunderbar – und danke für das tolle Interview. Mit PI ist man eben sets am besten und schnellsten informiert 😉

  4. Wir Europäer zelebrieren unser Christentum ja auch nicht dominant und zwingen Menschen dazu, unserem Glauben zu folgen, wie es zu Zeiten der Kreuzzüge einmal war.

    Europa besteht zu einem minimalsten Teil aus echten Christen, denn ledigliche Kirchenmitglieder zählen wohl kaum als Christen. Und die Kreuzzüge haben auch nichts mit dem Glauben der Bibel zu tun, sie sind einem durch pseudochristliche Kirchenführer verzerrten, unbiblischem Denksystem entsprungen.

    Ansonsten ein sehr gutes Interview. Ich wünsche Herrn Wesemann einen guten Start bei Pro und eine gute Zusammenarbeit!

  5. Fantastische Arbeit, die die PRO-Bewegung im Moment leistet.

    In NRW werden von Pro NRW 60.000 Unterschriften für eine Volksinitiative gegen Asylmissbrauch gesammelt.

    Und für einen bundesweiten Antritt zur Bundestagswahl sammelt Pro Deutschland zur Zeit 30.000 Unterschriften – die gesammelten Unterschriften werden jeden Tag aktualisiert.

    Das Schöne ist: jeder kann mit seiner Unterschrift mithelfen – völlig kostenfrei und ohne Mühe.

  6. Herr Wesemann, you make my day! Wenn ich mir vorstelle, das die Piraten teilweise schon zweistellig gewählt wurden und jetzt schon der zweite prominente Pirat das Lager der – aus meiner Sicht – Wertkonservativen Pro NRW verstärkt, kommt doch Hoffnung auf. Um es mit Bob Marley zu sagen „You can foul somebody sometimes, but you can´t foul anybody anytimes“. Ich wünsche mir aber, das z.B. Pro NRW und die „Freiheit“ ihr gemeinsames Wählerpotential nicht weiter damit vergraulen, das sie sich gegenseitig kritisieren. Das bricht gerade den Piraten das Genick. Die PDS wurde im Westen nur dadurch – leider – erfolgreich, das ein ehemaliger SPD-Spitzenmann wie Oskar Lafontaine sie in den Medien wortgewaltig vertrat, die Grünen stiegen zum Wahlgewinner auf, nachdem sie gezielt durch Claudia Roth und Cem Özdemir die immer größer werdende Gruppe der Türken in Deutschland für ihre Partei gewinnen konnten (die davor immer konservativ CDU gewählt hatten). Vereinigt euch! Gerne mit Stürzenberger als Frontmann, er kann begeistern, ist standfest und kann mit überprüfbaren Argumenten dagegenhalten. Sein „Intensivtraining“ gerade in München, zu dem ich und viele andere ihm Erfolg wünsche, sein guter Kontakt zu Gert Wilders sind ideale Vorraussetzungen für einen überzeugenden Parteichef.

  7. @#5 Q
    Blablabla Ihr Wissen um Geschichte und Christentum ist faktisch nicht vorhanden. Gehen Sie erneut ins Internet und verlassen Sie die ARDZDV3SAT08/15 Lehrpfade.

    Informieren Sie sich.

    Die Kreuzzüge waren eine Humanitäre Intervention nachdem extremistischere Moslems in den VOM ISLAM eroberten ehemals Christlichen Hochburgen anfingen Priester, Pilger und Bischöfe zu ermorden sowie die heiligsten Stätten der Christenheit zu zerstören – wie die erste Grabeskirche.

    Sie sollten wissen dass diese Art Anti-Christentum-Propaganda von Göbbels, Lenin, Stalin und co erfunden und propagiert worden ist.

    Und JA, die Islamisten haben das Christliche Ägypten MIT GEWALT erobert.. Dabei sind Menschen gestorben – gegen ihren Willen.

    Die höchsten Wissenschaftszentren der alten Zivilisation (christliches Altertum) waren Alexandria in Ägypten und Damaskus in Syrien.

    Templarii

  8. #10 Eurabier (01. Mrz 2013 14:51)

    „Niedersachsen schafft sich ab…

    Im Sommer ist Schluss mit Hightech im niedersächsischen Biounterricht: Die neue rot-grüne Landesregierung beendet im Anti-Gentechnik-Überschwang ein Schulprojekt, das unter Lobbyismusverdacht steht. Viele Schüler sind deshalb mächtig sauer.“
    ……………………………………………………………..

    Auweiauwei…

    Als Ersatz gibt’s dann bestimmt nachhaltigen BIO-HALALkunde-„Unterricht“. :mrgreen:

    Oh Maranatha !
    † † †

  9. Aus der PP auszutreten kann man jedem ernsthaften Mitglied nur raten. Nach anfänglichen Erfolgen bekamen die Linksgrünen gehörig Schiss und haben daraufhin damit begonnen die PP zu unterwandern und von innen zu zerstören. Das Ergebnis sieht man ja. Pro Köln muss dieses Schicksal wohl nicht fürchten.

  10. Herr Wesemann sagte einen Satz, den ich für besonders bedeutsam halte, nämlich:

    Ich habe mir Pro Köln genau angeschaut und die Bürgerbewegung sowohl im Bezug auf den inneren Frieden als auch auf die demokratische Grundausrichtung genau unter die Lupe genommen und – einmal von der generellen negativen Berichterstattung in der Presse abgesehen – keinen tatsächlichen Grund gefunden, der gegen Pro Köln sprechen würde.

    So ist es. (Ähnliche Erfahrungen hat doch auch der promovierte Lehrer bei der Demo von pro NRW in Köln-Deutz gegen die Salafisten gemacht, der dann vom Dienst suspendiert wurde, weil er spontan ins Mikrophon geredet hat.) Und genau das ist auch der Grund, warum man niemanden von pro Köln in den Medien zu Wort kommen läßt und warum „die Linken“ die Leute immer wieder gegen pro Köln aufhetzen (zuletzt in Köln-Urbach). Sie wissen genau, daß die Wirklichkeit anders ist als das Bild, was sie immer wieder von pro Köln zeichnen wollen. Und sie haben keine Argumente, deshalb einfach immer sinnlos dagegen hetzen.

    Und sie wissen auch, daß die Meinung und die Politik von pro Köln mehrheitsfähig ist und nichts wäre ihnen mehr zuwider, als wenn der stramme Linkskurs in Politik und Medien gebremst würde zugunsten einer Politik der Vernunft.

    Herr Wesemann hat das, was ich echte Zivilcourage nenne.

  11. Ich bleibe ja weiter Pirat und lasse meine Mitgliedschaft dort lediglich ruhen.

    Die Piraten sind für mich eine gefährliche Nonsens-Partei. Wie man sich über jemanden, der aus dieser Partei kommt, freuen kann ist mir rätselhaft! Und wie sich der Spagat „Pirat bleiben“ und „christlich geprägte Werte bewahren“ wollen verbinden lassen soll ist wir schleierhaft. Ich fürchte, die Piraten wollen PRO kapern, wie es Linksextremisten jenerzeit mit der u.a. von Christen gegründeten Partei DIE GRÜNEN getan haben.
    Man sollte bei PRO damit rechnen und diese Leute ordentlich durchchecken, bevor man die aufnimmt!

  12. Also ich würde nicht wollen das ich in einem Satz mit Andreas Winkler genannt werde.
    Angeblich war der Typ zudem nie offizielles Mitglied bei den Piraten.
    Nicht mal die wollten Ihn haben 🙂

    Freuen wir uns halt darüber das er seine Amtsfähigkeit und das Recht bei Wahlen anzutreten mittlerweile wieder erlangt hat.

    Hat wirklich jeder eine zweite Chance verdient?
    Mit seinem Führungszeugnis dürfte der wahrscheinlich nicht mal mehr Müll aufsammeln.
    Wird versuchte Vergewaltigung eigentlich auch nach 15 Jahren aus dem Führungszeugnis gelöscht?

    Er wird sicherlich vorher bei seiner eigenen Astrologischen Hotline angerufen haben um die Sterne zu befragen ob er bei PRO noch was werden kann.

    Kann ich nicht wirklich verstehen das PRO Stolz auf so jemanden ist.

  13. Hat der noch Arbeit?

    Wenn ja, dann schicken ihn die Hetzmedien in den sozialen Verachtungstod.
    Dahin sind schon abertausende liquidiert worden.

  14. #14 Heinz

    So ein Humbug! Aber klar, gewissen Leuten wäre es natürlich ganz recht, wenn PRO tatsächlich nur aus ex-NPDlern bestehen würde. Das würde die ständige Hetze gegen PRO natürlich einfacher machen.

    Die Wirklichkeit ist dagegen etwas unangenehmer für diese Kreise:

    Jörg Uckermann – CDU
    Markus Wiener – CSU
    Wesemann, Winkler u.a. – Piraten
    usw. usf

  15. Die Partei war tot, als Marina ihre Grundsätze durchdrückte mit ihrem Abgang. Sie mag damit zwar teilweise Recht haben, aber es ist ein Maulkorb für alle Andersdenkende. Es ist immer etwas faul, wenn es keine Gegenstimmen gibt. Sowas gibt es einfach nicht, sonst benötigten wir keine Demokratie.

    Beispiel: Wenn jetzt ein Schwuler etwas verkündet, darf nicht mehr gekontert werden. Selbst wann man Schwulen tolerant gegenüber ist. Jeder würde sich sonst dem Verdacht der Homophobie aussetzen. Resultat: „Shitstorm“.

    Das gleiche gilt dann eben auch für den Islam usw.

    Das ist meine Einschätzung des ganzen.

    Ich fand Marina gut, bis zu diesem Tag.

  16. Wollt nur mal drauf hinweisen:

    http://schariagegner.wordpress.com/

    Nein zur Scharia! Einladung zur Konferenz am 8. März, dem internationalen Frauentag Universität Frankfurt, AStA Festsaal, Bockenheimer Warte, Mertonstraße 26-28, 60325 Frankfurt am Main —- Freitag den 8. März 2013, Einlass 16:00 Uhr

  17. #19 gegenargument (01. Mrz 2013 15:20)

    …gewissen Leuten wäre es natürlich ganz recht, wenn PRO tatsächlich nur aus ex-NPDlern bestehen würde.

    Ich verorte mich politisch von der NPD und den Piraten äquidistant sehr weit weg !

  18. #6 Q (01. Mrz 2013 14:16)

    Und die Kreuzzüge haben auch nichts mit dem Glauben der Bibel zu tun, sie sind einem durch pseudochristliche Kirchenführer verzerrten, unbiblischem Denksystem entsprungen.

    — — —

    Wow! Wieder jemand, der dem Quatsch der Massenmedien voll auf den Leim gegangen ist.

    So was peinliches!

    Informiere dich erst einmal, bevor du so etwas schreibst!!!

    Die Kreuzzüge wurden durchgeführt, weil die MOHAMMEDANER im Orient Christen wie Juden den Zugang zu den Heiligen Stätten verweigerten und gleichzeitig einen Ausrottungskrieg (Bekehrung zum Islam oder Kopf ab) führten.

    DAS ware lediglich Hilfe für die Menschen dort – die dann leider entsetzlich schief ging, weil sich die Kreuzfahrer zum Teil selbst schlecht benommen haben.

    Saladin wurde erst zur Zeit der Aufklärung populär – weild ie Aufklärer einfach keine Ahnung mehr hatten und für die die Religion der Mohammedaner nur aus Kaffehaus und Bauchtanz und Harem bestand.

  19. Ich vermute ganz stark, dass sich Herr Wesemann nicht auf Dauer bei pro wohlfühlen wird.

    Der Spagat ist – bei allem derzeitigen Entgegenkommen ihm gegenüber – doch wohl ein wenig zu gross geraten.

  20. #17 Westgermane (01. Mrz 2013 15:18)

    Hat wirklich jeder eine zweite Chance verdient?

    Voraussetzung ist jedenfalls, dass der Betoffene Reue zeigt. Das ist bei Herrn Winkler, der die Tat bis heute bestreitet, offenkundig nicht der Fall. Um mal von seinem großmäuligen Auftreten gar nicht zu reden.

    Mit seinem Führungszeugnis dürfte der wahrscheinlich nicht mal mehr Müll aufsammeln.
    Wird versuchte Vergewaltigung eigentlich auch nach 15 Jahren aus dem Führungszeugnis gelöscht?

    Aus dem Führungszeugnis wird eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren gemäß § 34 BZRG nach fünf Jahren gelöscht. Aus dem Bundeszentralregister an sich gemäß § 46 BZRG nach 15 Jahren.

    Kann ich nicht wirklich verstehen das PRO Stolz auf so jemanden ist.

    Pro NRW ist so etwas von am Ende, dass die auf alles stolz sind, was man irgendwie positiv deuten kann.

  21. Pro täte gut da dran diesen profilierungssüchtigen Politclown wieder vor die Tür setzen. Da kann er dann auf den nächsten Trend warten um in die Kamera zu glotzen …

  22. @rosinenbomber, westgermane & co.

    Bei Euch spricht ja aus jeder Silbe der pure Hass und Neid, wie peinlich 🙂

    So, und nun zurück zu relevanten Dingen: Beim Kölner Stadt-Anzeiger kommt der Wesemann-Wechsel bereits auf der Titelseite:

    http://www.ksta.de/politik/oliver-wesemann-pirat-laeuft-zu-pro-koeln-ueber,15187246,21978310.html

    Eine DPA-Meldung geht ebenfalls schon bundesweit rum …

    Tja, die Mainstrammedien haben offenbar die Sprengkraft und große Symbolwirkung dieses Wechsels erkannt. Dutzende junge Protestler aus den Piraten könnten dem Beispiel ja noch folgen … Da hat PRO mal wieder einen dicken Fisch an Land gezogen, während die diversen unattraktiven Konkurrenzgrüppchen keinen Hund mehr hinterm Ofen vorlocken 🙂

  23. @rosinenbomber und an alle anderen hetzter:

    „Sabine Rückert, Gerichtsreporterin und Autorin des Buches Unrecht im Namen des Volkes. Ein Justizirrtum und seine Folgen schrieb 2011: Wie oft es in Deutschland tatsächlich zu Fehlurteilen aufgrund falscher Beschuldigungen kommt, wird nicht erforscht. Im Gegenteil – für Gerichte, Staatsanwaltschaften und sogar für die Wissenschaft sind Fehlleistungen der Strafjustiz kein Thema. Insgesamt bloß etwa 90 Wiederaufnahmen bei über 800.000 [Anm.: = nur etwa jeder 8.900. Fall] rechtskräftig erledigten Strafsachen zählt das Bundesjustizministerium pro Jahr. Die Zahl derer, die in unserem Land unschuldig verurteilt werden, dürfte allerdings erheblich höher liegen. Wie hoch, lässt sich daran ablesen, dass Zivilgerichte nach einem Schuldspruch im sich anschließenden Schadensersatzprozess in 30 bis 40 Prozent der Fälle zu einem anderen Urteil kommen als das zuvor damit befasste Strafgericht.
    Ud das sagen vor allem auch ganz viele Juristen….. Vielleicht solltest du dich besser informieren ? Wir leben hier nicht in einem Rechtsstaat 😉

  24. PRO soll mal gut aufpassen, dass die Bewegung nicht von politisch korrekten U-Booten unterwandert wird. Siehe Interview-Fragen zum Islam! Der Typ scheint mir eher ein „Berufspolitiker“ zu sein anstatt jemand, dem es um die Sache geht. Bei den entscheidenen Fragen ist das Blendwerk ja dann auch schnell gebröckelt…

  25. @rosinenbomber

    außerdem, wenn winkler ein sauberes führungszeugnis hat, scheint es ja wohl so, dass er sich die letzten 15 jahre nichts zu schulden kommen lassen hat….sowas nennt man auch gelungene resozialiesierung 😉

  26. OT

    Im Sommer ist Schluss mit Hightech im niedersächsischen Biounterricht: Die neue rot-grüne Landesregierung beendet im Anti-Gentechnik-Überschwang ein Schulprojekt, das unter Lobbyismusverdacht steht. Viele Schüler sind deshalb mächtig sauer.

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/gentechnik-unterricht-in-niedersachsen-rot-gruen-macht-schullabor-dicht-a-886140.html

    Typisch für die Grünen.
    Die Komms sind einhellig.
    Man könnte einen eigenen Beitrag draus machen.

  27. Also ich fühle mich jetzt ein Stück weit ganz arg betroffen!

    Die Piraten haben schon ganz ganz viel erreicht: Unisex-Lokusse in Berlin…
    für Ämter und Behörden, demnächst in Schulen und Sportvereinen.

    Sicherlich sind solche Klos auch schon für Kneipen und Restaurants und die übrige kapitalistische Privatwirtschaft angedacht.

    Über richtig nach Mekka ausgerichtete geschlechtergetrennte Toiletten muß man nicht mehr diskutieren, hier läuft schon, wo´s läuft. 😉

    Die Piraten sind für Polyamorie. Mit der islamischen Polygynie wird man sich auch noch einigen. Ebenso mit den grünen Forderungen nach nichtgeschwisterlicher Geschwisterliebe.

    Deutschland ist gender, sexy, bunt und Islam ist Peace!

  28. Ein Bekannter von mir war erst ROT, dann SPD,
    als das dann auch nichts wurde, CDU!
    Nun kamen die Piraten.
    Ist der auch so einer???
    Alles aus Überzeugung? Kann mir mal einer sagen was ich wählen soll?

  29. Gehöre auch zu denen, die nicht so euphorisch sondern eher skeptisch sind.

    Erstens gefällt mir das nicht mit der ruhenden Mitgliedschaft bei der PP.
    Parteienhopping scheint ja ein Trend zu sein, aber von PP zu PRO NRW ist schon ein weiter Weg.
    Der Gedanke, das Pro gekapert wird ist nicht so abwegig. Wurde ja bei den Grünen perfekt vorgeführt.
    Seine Aussage zum Islam gefällt mir auch nicht. Diese Schiene mit moderat und integriert ist nicht mein Ding- halt mich da mehr an Erdogan: “ Es gibt nur einen Islam“
    Die Verantwortlichen bei Pro müssen letzendlich wissen, was sie da tun, aber zumindest hat es etwas Aufmerksamkeit erregt, was ja immer gut ist.

  30. #29 michaleasallos (01. Mrz 2013 15:58)

    Für ein unschuldiges Opfer von Justizirrtum hat Andreas Winkler ziemlich viele Vorstrafen:

    1. 1995: Betrug, 25 Tagessätze zu je 50,00 DM (AZ: 91 JS 1181/94)

    2. 1998: versuchter Vergewaltigung in Tateinheit mit Körperverletzung, zwei Jahre Freiheitsstrafe, Vollzug zur Bewährung ausgesetzt (AZ: 16 LS 46 JS 511/98)

    3. 2009: Betrug in sechs Fällen, Strafe unbekannt (AZ: 351 Js 805/06 Ds 137/07)

    (Quelle: Xtranews)

    Aber sicher hat die böse Justiz Winkler immer zu Unrecht verurteilt. 😉

  31. @rosinenbomber

    aber keins aufzunhemen im führerzeugins !
    ERGO: KEINE VORSTRAFE !!

    und das bedeutet nach deutschem recht:
    NICHT VORBESTRAFT !!!

    was gibt es daran nicht zu verstehen ?

  32. #36 michaleasallos (01. Mrz 2013 16:39)

    Er darf sich bei Bewerbungsgesprächen als „nicht vorbestraft“ bezeichnen – faktisch ist er das jedoch. Hierzu ist kein Eintrag in das Führungszeugnis nötig – ein entsprechender Vermerk im Bundeszentralregister reicht aus. Und hier ist zumindest die letzte Strafe noch enthalten. Es stellt sich zudem die Frage, ob bei dem umtriebigen Herrn nicht noch weitere Verurteilungen vorhanden sind.

  33. Gemäß § 53 BZRG dürfen sich Verurteilte als „UNBESSTRAFT“ bezeichnen, wenn im Zentralregister das Strafmaß 90 Tagessätze (bei einer Geldstrafe) oder drei Monate (bei einer Freiheitsstrafe) nicht überschreitet. Sie brauchen auch auf Nachfrage den ihrer Verurteilung zugrunde liegenden Sachverhalt nicht zu offenbaren. Personen, die sich demnach als „UNBESTRAFT“ bezeichnen dürfen, gelten nach dem in der Öffentlichkeit verbreiteten Verständnis im Allgemeinen als „nicht vorbestraft“.

    und das ist bei Winkler so 🙂 alles unter 90 Tage….ERGO : NICHT VORBESTRAFT !
    und bei einer verurteilung zu 25 TS …kann der auch einfach nur über rot gefahren sein 🙂
    Jetzt Verstanden ???

    Quelle: dejurre.org

  34. #35 Rosinenbomber

    Falls dem so sein sollte, ist er bestraft worden und die Sachen damit abgehakt. Im Gegensatz zu anderen Leuten, die in unserem Land machen können, was sie wollen – ohne dafür bestraft zu werden.

    Einen Politiker messe ich nicht an seinem Vorstrafenregister, sondern an seinen Taten. Mir wäre es lieber, Frau Merkel wäre x-fach vorbestraft und würde prima Politik machen anstatt dauernd leutselig die Hände zu falten und unser Land kaputt zu machen. Hätte diese „dumme Henne“ (kewil) mal in der DDR im Knast gesessen, wäre sie heute vielleicht ganz anders drauf.

    Da ich diesen Winkler aber gar nicht kenne und er politisch auch gar nichts zu melden hat und nirgendwo in Erscheinung tritt, interessiert mich der Typ eigentlich gar nicht.

  35. Leute, Leute, fallt doch nicht immer sofort auf Trolle wie den Rosinenbomber rein.

    Fakt ist: Hier geht es um Oliver Wesemann, der absolut klischeesprengend neue Zielgruppen und Piratenwähler für PRO KÖLN und PRO NRW ansprechen wird. Und dabei sympathisch und witzig rüber kommt.

    Ein toller Coup der PRO-Führung. Und tolle , zeitnahe Berichterstattung von PI. Hier hat man echt einen Mehrwert an Information und Aktualität!

  36. P.S: Troll kann man in dem Fall auch gerne durch „Troll / Neider“ ersetzen 🙂

  37. #42 gegenargument (01. Mrz 2013 17:08)

    P.S: Troll kann man in dem Fall auch gerne durch “Troll / Neider” ersetzen

    Ja, ich bin voll neidisch auf „Pro NRW“ mit ihrem Möchtegern-Vergewaltiger Andreas Winkler, dem Drogenlobbyisten Oliver Wesemann oder dem mehrfach vorbestraften Jörg Uckermann (Körperverletzung, Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung, Beleidigung). Ich platze fast vor Neid.

  38. Er hat keine Ahnung vom Islam und so wirlich abgelöst von der Mainstream-Denke hat er sich auch noch nicht wirklich, so scheint es.

  39. Klasse, Oliver,
    & Congrats zu deiner Entscheidung!

    Apropos Ent-Scheidung: Vorhin habe ich unterm PI-Eintrag „Nachhilfe-Unterricht für Münchner Journalisten“ zum Zitat „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“ gepostet. Das paßt sehr gut auch zu Deinem couragierten Entschluß (schade nur, daß man in Deutschland dafür „couragiert“ sein muß, sich für den „Demos“ – das Volk – einzusetzen, but well: Sonst wär’s ja keine Herausforderung…).

    Interessant auch die Bedeutung des Worts „Ent-Schluß“: Sprenger sagt, „im Entschluß wird etwas ent-schlossen, was vorher ver-schlossen war: das Ich“. Ich ent-schließe mich. Wie schön doch die deutsche Sprache ist (wenn sie nicht weiter durch sinnlose Pseudo-„Reformen“ verhunzt und verkümmert wird).

    Obwohl ich in Deinem Video schon ein wenig den Eindruck habe, daß ein Großteil Deiner Motive bzw. Motivation zum „Überlaufen“ (alles trägt sein Gegenteil in sich) dem Beleidigtsein geschuldet ist, und Du Dir gern ein Hintertürchen zu den „Piraten“ zurück offenhalten würdest. Das ist verständlich, wenn die anderen einem signalisieren, daß sie auf einen verzichten können (ihr Handeln spricht eine deutliche Sprache) und sie Deinen Beitrag aus Zeit, Geld, Energie, Nerven, Herzblut usw. nicht zu honorieren wissen. Da existieren ja auch menschliche Beziehungen und Bindungen.

    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
    Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

    Ich muß dann immer an Alan Wilder denken, der bei Depeche Mode seinen Hut nahm, obwohl er maßgeblich zum „Sound“ dieser Band (und damit ihrem Erfolg) beigetragen hatte. Er wurde von der „Urbesetzung“ unausgeprochen immer ein wenig als „viertes Rad am Wagen“ ausgegrenzt. Wilder war nicht alles – aber ohne Wilder war Depeche Mode (lange Jahre) nichts. Die Fans bedauern seinen Weggang bis heute, nur die Band selbst scheint damit „kein Problem“ zu haben. Sein Schritt bestätigte letztlich nur die ohnehin vorhandene (und von ihm gespürte) Arroganz der „erfolgverwöhnten“ Bandkollegen.

    Deine in meinen Augen (sei mir nicht böse) „seltsam naiv“ erscheinenden Vorstellungen von Islam als harmloser „Religion wie jeder anderen“ scheinen jedoch (noch) sehr den polit. gängigen Klischees der Verharmlosung entsprungen, die unsere Medienvertreter verbreiten. Wenn Du Dich eingehender mit seinem Wesen (v.a. zerstörerischen Kern) befaßt, wirst Du begreifen, ob es hier nur um „Extremismus“ geht. Denn da werden Dich mit Sicherheit noch einige Überraschungen („Aha-Momente“) erwarten. Ich muß sagen, ich würde mich auch gerne mit anderen Dingen beschäftigen, aber als Vater von kleinen Kindern bin ich besorgt.

    Du solltest nicht Deine Energie damit verschwinden, mögliche beleidigte Anfgriffe Deine „Genossen“ vorwegzunhmen (nieman der seiner sicher ist, tut dies). Wenn Du jetzt – ohne wehmütiges Zurückblicken und alte Festhalt-Reflexe – konsequent bleibst, wird dir die polit. Entwicklung recht geben. Diese Probleme sind mit der „Piratenpartei“ (die sicher ihre Zeit hatte) nicht mehr zu lösen. Polit. Agierende und Intessierte sollten dort hingehen, wo der Schuh drückt. Die Piratenpartei ist offenbar nur noch für sich selber da. Sie segelt „mit dem Wind“ und ist deshalb auch dem Untergang geweiht.

  40. #47 Rosinenbomber (01. Mrz 2013 17:27)
    #42 gegenargument (01. Mrz 2013 17:08)

    P.S: Troll kann man in dem Fall auch gerne durch “Troll / Neider” ersetzen

    Ja, ich bin voll neidisch auf “Pro NRW” mit ihrem Möchtegern-Vergewaltiger Andreas Winkler, dem Drogenlobbyisten Oliver Wesemann oder dem mehrfach vorbestraften Jörg Uckermann (Körperverletzung, Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung, Beleidigung). Ich platze fast vor Neid.

    —-

    Schön, dass Sie es endlich zugeben 🙂

  41. Viele, die von gegenwärtigen Zuständen jeglicher Art die Schnauze voll haben, haben die Piraten gewählt. Sie fing an als eine reine Protestpartei und Leute, die keine anderen Nachrichten als die Boulevardpresse lesen oder sich die Mühe machen, Parteiprogramme zu lesen, haben nicht gewusst, dass sie eigentlich die „die Jugendgruppe“ der Grünen wählen. Ich hoffe, es werden noch viel mehr Bürger wach und wählen beim nächsten mal was Vernünftiges.

  42. @ Gegenargument

    Sie bezeichnen Rosinenbomber als Troll? Selten so gelacht. Artikel über Pro Köln/Pro NRW sorgen im Kommentarbereich immer wieder für deftige Schenkelklatscher.

  43. Im Islam an sich sehen Sie also kein Problem, sondern nur in seinen extremistischen Auswüchsen?

    Alles was Überhand nimmt und andere dominieren möchte, lehne ich grundsätzlich ab.

    Warum kann man eine Antwort auf eine eindeutige Frage nicht präzisieren?
    Viele potentielle Wähler verlangen oder brauchen eindeutige Aussagen anstatt „Interpretationsgrundlagen“, soviel Transparenz muss sein.
    😉

    Kein Islam ohne Koran, kein Koran ohne Suren und Verse -unveränderliche koranische Wahrheiten immerhin- über Herrschafts- und Überwertigkeitsanspruch.

    Ergo: Kein Islam.

    Im Grunde ist das Thema „Islam in Deutschland“ damit geklärt, Religionsfreiheit hin oder her.

    Aber wenn man das so meint, sollte man das auch eindeutig sagen oder eben eindeutig sagen, wenn man das nicht so sieht.

    Von verschwurbelter Laberpolitik haben die Leute die Nase gestrichen voll.
    Ich zumindest. 😉

  44. #54 nicht die mama (01. Mrz 2013 18:40)

    Ich möchte diesen Kommentar überigens ausdrücklich nicht als Miesmacherei verstanden wissen.

  45. Ich weiß nicht, ob ich mich über einen Wechsel von PIRATEN nach DIE FREIHEIT freuen würde. Querulanten haben wir auch selber.Aber die PRO ist ja schon Kummer gewohnt.

  46. „An sich wundere ich mich, dass die integrierten islamischen Bürger dagegen nicht besonders laut aufschreien, denn durch diese Extremen wird letztendlich auch der Ruf derer in Mitleidenschaft gezogen, die seit 20, 30, 40 Jahren hier friedlich und integriert leben. “

    Sehr geehrter Herr Wesemann, von was träumen Sie eigentlich nachts?

    So lange diese „integrierten“ islamischen Bürger Mohammedaner bleiben, solange ist eine Integration in eine westliche, bzw. hier die deutsche Gesellschaft, GARANTIERT NICHT MÖGLICH!

    Wenn Sie wissen wollen, warum nicht, dann lesen sie doch den Koran, informieren sich über die Scharia, die jeder Moslem akzeptiert, annehmen muss, sonst bestraft ihn die islamische Gesellschaft, nicht selten mit dem Tod.

    Nicht umsonst stellen die Mohammedaner, insbesondere Türken und Araber, die am schlechtesten integrierten Ausländer eines Landes dar, und zwar nicht nur in Deutschland, dem Westen, sondern generell in jedem nichtislamischen Land dieser Erde, egal ob China, Russland oder Schweden!

  47. Der wird in Kürze, wie alle anderen von PRO auch, zum Nazi erklärt. Wetten?

    OT
    Neue Entwicklung um den Sarstedt-Mordprozess aus Hildesheim!

    Gegen zwei Störer müßen sich wegen Beleidigung, Bedrohung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Nötigung vor Gericht
    verantworten.
    Gegen drei weitere Mitglieder der schwerkriminellen Libanesischen
    Großfamilie wurden Strafbefehle ausgestellt.
    Zudem wird Anklage gegen acht Personen (6 Kerle und 2 Weiber) aus dieser Verbrecher-Familie wegen uneidlicher Falschaussagen und versuchter Strafvereitelung erhoben.
    Sie sollen zugungsten des zu lebenslanger Haft verurteilten Mörders falsch Ausgesagt haben (wen wunderts – gerade in den Sozialleistungserschleichenden verbrecherischen Großfamilien aus dem Libanon hält man zusammen wie Pech und Schwefel, selbst wenn man sich Strafbar macht)

    http://regionales.t-online.de/tumulte-bei-mord-prozess-haben-gerichtliches-nachspiel/id_62372982/index

    Zur Erinnerung hier ein Video von dem Tumult, den diese assozialen Kxxxxxxn damals im Gericht veranstalteten

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/hallonds10465.html

  48. Apropsos „Update“: Für den Islam ist kein „Update verfügbar“ wie für die Piraten, Herr Wesemann – sondern (seit mindestens 1400 Jahren nach Christus) ein UPGADE um zehn Neuauflagen! Für die gibt es keine „Schnittstelle“, kein „Interface“. Und ihre „Benutzeroberfläche“ läßt einiges zu wünschen übrig. Ich VERWEIGE ihren Terror-Gedanken meinen „Steckplatz“!

    Gerade heute sind in Libyen 100 Kopten entführt worden – keiner weiß, was zur Stunde passiert und diesen Menschen angetan wird. Die polt. Mächtigen schweigen und unterstützen mit unserem Geld die neuinstallierten Terror-Regieme Nordafrikas mit MILLIARDEN!

    Auf den Straßen Europas wütet ein impertinent durchgeknallter Linksmob, der kein Problem damit hat, den islam als „Migrationseigenheit“ zu akzeptieren – aber das durch Luther (in ihrem Sinne) „10 mal upgegradete“ Christentum „zur Strecke zu bringen“.

    Es gibt viel zu tun, Herr Wesemann! Danke, daß Sie dazu beitragen wollen, diesen Irrsin ein wenig abzuschwächen und zu entschleunigen! Mehr kann man wirklich (heute kaum noch) verlangen.

  49. OT Speakers Corner in Münster eröffnet

    Zum Ausgleich für die immer stärkere Gleichschaltung der Medien, als kleines Ventil sozusagen, ist man in Münster auf eine pfiffige Idee gekommen: Nach Londoner Vorbild ist im Zentrum, an der Promenade, eine „speakers corner“ eröffnet worden.

    Werktags zwischen 9 und 22 Uhr dürfen alle Bürger den kleinen Platz mit seinen Bänken zur Meinungsäußerung nutzen – kostenlos, ohne Genehmigung, aber auch ohne Megafon, wie Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer betonte.

    http://www.wn.de/Muenster/Polit-Ecke-an-Muensters-Strassenrand-Speakers-Corner-geht-an-den-Start

    Man darf allerdings sicher sein, dass jeder, der dort wie Stürzenberger einfach sagen wird „Der Kaiser ist nackt“, umgehend entfernt werden dürfte.

  50. #27 Unlinks

    Pro täte gut da dran diesen profilierungssüchtigen Politclown wieder vor die Tür setzen. Da kann er dann auf den nächsten Trend warten um in die Kamera zu glotzen

    Seh ich auch so.
    Ich hoffe, PRO macht nicht denselben Fehler wie die Piraten, indem sie jeden Deppen aufnimmt.
    Wohin das führt, sollte doch jetzt jeder gelernt haben.

    Es kann nicht genügen, wenn jemand ein wenig die Piratenpartei kritisiert.
    Es muß geprüft werden, ob er die linke Ideologie durchschaut, und sich von dieser ernsthaft und vollständig verabschiedet hat!

    Den Eindruck hatte ich hier nicht.

  51. Zitat #30 Al-Harbi (01. Mrz 2013 16:02):

    PRO soll mal gut aufpassen, dass die Bewegung nicht von politisch korrekten U-Booten unterwandert wird. Siehe Interview-Fragen zum Islam! Der Typ scheint mir eher ein “Berufspolitiker” zu sein anstatt jemand, dem es um die Sache geht. Bei den entscheidenen Fragen ist das Blendwerk ja dann auch schnell gebröckelt…

    Genau das habe ich mir auch sofort gedacht. Die Aussagen zu den entscheidenden Themen klingen wie von jemandem, der sich alle Optionen offen halten will. Im übrigen halte ich eh die Republikaner für die bessere Wahl als Pro XY. Die Republikaner sind übrigens sinnvoller- und konsequenterweise auch für eine Abschaffung des Asylrechts. Erreichen werden aber beide Gruppierungen nichts mehr. Schließlich leider alle westlichen Gesellschaften unter einem Systemdefekt. Unter den gegenwärtigen entarteten Demokratiesystemen geht es weiter den Abgrund hinunter, bis die westliche Zivilisation von der Bildfläche verschwunden sind.

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