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Juso-Distanzierung: „Frei.Wild“ gut – „JF“ böse!

[1]In einer distanzierenden Stellungnahme [2] zum Artikel der Jungen Freiheit „Jungsozialisten stellen sich hinter Frei.Wild“ [3] betonen die Juso-Vorsitzenden des Odenwaldkreis, Christian Senker und Joshua Seger, dass sie für den demokratischen Sozialismus sind und keine Kontakte zur Jungen Freiheit haben! Das war anscheinend notwendig, da sie wohl intern unter Rassismus- und Rechtsextremismus-Verdacht gerieten. So kann es geschehen im demokratischen Sozialismus, da muss man schnell reagieren…

(Von WahrerSozialDemokrat, PI-Köln) [4])

Was war geschehen, die Geschichte ist kurz erzählt:

Frei.Wild [5] ist eine Rock-Band aus Südtirol und liebt ihr Land. Macht gute Musik und schämt sich nicht ihrer Heimatverbundenheit. Vielen jungen Menschen gefällt die Musik und sie kaufen ganz viele CD´s. Dann gibt es eine Veranstaltung, diese nennt sich Echo, die alle Bands und Musiker entsprechend der Verkaufszahlen einlädt und wo man noch eine Verleihung bekommt oder so, also so ganz öffentlich (PI berichtete [6]).

Nun sagten linke Musiker, die (Frei.Wild) sind aber böse und wenn die kommen, komme ich nicht, egal wie die Regeln sind. Ein Rechtsextremismus-Experte sagt das irgendwie auch mit dem hauptsächlichen Grund: „Die lieben ihr Land“ und das geht ja nicht im demokratischen Sozialismus und deswegen wird Frei.Wild nun ausgeladen und darf nicht mitspielen…

Stopp!

Es gibt ja noch ein paar Menschen, die das Denken nicht ganz abgeschaltet haben, kurzzeitig auch die Jusos Christian Senker und Joshua Seger und meinten doch glatt [7]:

„Thomas Kuban hat in diesem Bereich sicherlich wichtige Aufklärungsarbeit geleistet, seine Vergleiche mit der Band Frei.Wild bleiben dennoch unbegründet und sind für Menschen, die sich mit der Band und der Debatte darüber auseinandergesetzt haben unverständlich.

Viel eher ist zu vermuten, dass Kuban versuchte seinen Film durch eine selbst angestoßene große öffentliche Debatte zu vermarkten.
Wie könnte dies besser gelingen als eine der momentan erfolgreichsten Bands in Deutschland mit der rechten Szene in Verbindung zu bringen.

Deshalb appellieren wir daran, sich selbst intensiv mit diesem Thema auseinander zu setzen bevor ein Urteil gefällt wird, ebenfalls erinnern wir daran, dass auch wir als Jusos stets dafür eintreten, Menschen die aus der rechten Szene ausgetreten sind, eine zweite Chance zu geben, dies kann nicht geschehen wenn als Hauptgrund für die angeblich rechtsextreme Einstellung der Band Frei.Wild, die Vergangenheit von Phillip Burger herangezogen wird.
Ebenso stehen wir beide als Jungsozialisten für die Meinungsfreiheit des Menschen, und sagen deshalb:

Frei.Wild mögen konservativ sein, rechtsextrem sind sie ganz sicher nicht!

Vermutlich sind die beiden auch Fans von fernsehkritik.tv [8], so wie ich und wurden darüber aufgeklärt, dass Frei.Wild doch nicht so böse ist:

Und nun kommt auch noch PI und berichtet über die beiden Jusos, da wird sicherlich ein Distanzierungs-Tsunami folgen!

Wir sind gespannt…

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