Wenn man die Reaktionen anschaut, welche die Nazi- und Weltkrieg-Schmonzette „Unsere Mütter, unsere Väter“ – richtig hätte der Film heißen müssen „Unsere Großmütter und unsere Urgroßväter“ – gezeitigt hat, dann war er ein Flop. Natürlich habe ich mir das Machwerk nicht angetan, denn das FAZ-Irrlicht Frank Schirrmacher hatte ihn vor Sendebeginn heiß empfohlen. Und wie!

Warten Sie nicht auf einen hohen Feiertag, versammeln Sie jetzt Ihre Familie: Der ZDF-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ beginnt am Sonntag und ist die letzte Chance, über die Generationen hinweg die Geschichte des Krieges zu erzählen.

So warb das Schwurbelhirn eine Seite lang für „die letzte Chance“! Meine Frau guckte den Tatort, und ich ging in die Kneipe. Ein Gassenfeger ist der Dreiteiler aber anscheinend auch sonst nicht geworden. Der letzte Teil hatte anscheinend soviele Zuschauer wie der Lanz im Quotentief bei „Wetten dass“. Und das, obwohl die politkorrekten Medien alles aufboten, was Rang und Namen hatte.

In der FAZ durfte zusätzlich der Regisseur eine Seite daherschwafeln, und der KZ-Capo Schulz (Zitat Berlusconi) bekam eine dreiviertel Seite, um den Film als warnendes Beispiel loben. Nur wenn wir ihm und den anderen EU-Bonzen folgen, könne so etwas wie der Zweite Weltkrieg nicht mehr passieren. Insofern darf man wohl die vielen Merkel-Plakate mit SS-Uniform und Hitlerbärtchen im Süden der EUdSSR als Warnung verstehen?

Aber auch die anderen Zeitungen folgten pflichtschuldigst und wollten Diskussionen mit den Urgroßvätern anstiften, nur sind die leider inzwischen verstorben, und die Jugend scheint mit dem Thema gelinde gesagt überfüttert. Daran wird auch der hemmungslose Opportunist Siegmar Gabriel (SPD), der im Dritten Reich sicher Gauleiter geworden wäre, nichts mehr ändern, der gestern abend bei Jauch zum dritten Mal über seinen Nazi-Papi herziehen durfte. Warten wir also weitere 25 Jahre, bis die Urururenkel-Generation einen neuen Flop produziert, der die Geschichte des Dritten Reiches endlich einmal „endgültig“ auf den neusten Stand bringt. Schirrmacher erzählt dann authentisch, was er vor 25 Jahren im ZDF erlebt hat! Gähn!

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100 KOMMENTARE

  1. Na komm, so schlecht war das doch nicht. Es wurde geliebt, es wurde gelitten, es wurde geballern und gestorben. Da gibts langweiligere Filme.

  2. Volle Zustimmung. Ich hab es mir auch nicht angetan, sondern las lieber die Originalzeitungen von damals in der Serie Zeitungszeugen, wo ich live las wie damals und wie aktuell wieder die Medien manipulieren…..

  3. Die allermeisten deutschen Soldaten waren einfache Familienväter, die sich nichts sehnlichster wünschten wieder heil zu ihren Frauen und Kinder zu kommen. Sie waren auf keinen Fall die Nazi-Monster, wie sie in dieser Billigpropaganda dargestellt wurde.

    Bei der letzten freien Wahl vor dem Krieg ist die NSDAP nur auf ca. 30 Prozent gekommen. Zwei Drittel der Menschen und damit auch der deutschen Soldaten waren also gar keine Nazis und hatten mit der Nazi-Ideologie nichts am Hut. Die mussten in den Krieg, sonst wären sie an die Wand gestellt worden.

    Was da von unseren Systemmedien betrieben wird ist primitive Geschichtsfälschung und unendlich primitive und billige rotgrüne Propaganda im Sinne der rotgrünen Ideologie alle Deutschen zu Nazis zu erklären!

  4. Es war mittelprächtig unterhaltsam, eben ein B-Movie. Mit Geschichte hatte das nichts zu tun. Mit Realismus auch nicht. Anscheinend ist die Gegend im Osten kleiner als angenommen, die Protagonisten liefen sich ständig über den Weg. Ich habs mal auf die Zeit überschlagen, hier in Oberösterreich passiert mir sowas seltener. Und natürlich nur mit Schutzbrille anzuschauen, der moralisch erhobene Zeigefinger hätte sonst die Augen gefährdet.

  5. Egal, wie es sich in der Familie damals nun wirklich zugetragen hat:

    Es ist eine absolute Schande, wie der charakterlose Gabriel viele Jahre nach dessen Tod über seinen Vater herzieht.

    Er missbraucht seinen toten Vater, um sich selbst zu profilieren und zu demonstrieren, was für ein eifriger „Kämpfer gegen Rechts“ er schon immer war.

    Einfach nur zum Ausspucken erbärmlich.

  6. Ich habs mir auch nicht angeschaut, kann dazu deshalb auch nichts sagen, da ich nicht Angela „Das Buch ist nicht hilfreich“ Merkel oder Kewil heiße.
    Es gibt so viel Mist jeden Tag, daß ich es bei Dingen, die ich nicht gelesen oder gesehen habe ruhig mal mit Dieter Nuhr halten kann…

  7. Ich bin 49zig und meine Eltern haben den Scheiß Krieg auch nur als Kinder(6+3 Jahre bei Kriegsende) miterlebt-von daher passt die Aussage 🙂

    Als ich die Werbung für diesen Schnatter im Tv sah wußte ich gleich-das tue ich mir nicht an.Irgendwann ist mal Schluß mit dieser Kollektivschuld,zumal es fast keine Täter mehr gibt,weil ausgestorben.

    In letzter Zeit wird sich massiv darum bemüht uns diese wieder in Erinnerung zu bringen und das hat mit der versagenden EU zu tun.

  8. Mir geht diese ganze Krieg und Nazi-Scheiße auf die Eier!

    Man will doch wieder nur von hausgemachten Politpleiten ablenken.

    Billige Propaganda.

  9. #8 Bullterrier
    Mir geht diese ganze Krieg und Nazi-Scheiße auf die Eier!

    Das ist auch der Zweck, siehe „Demographischer Wandel“.

  10. Ich habe vor 15 Jahren das Fernsehen aufgegeben. Das ist was für die Unterschicht! Vielleicht habe ich nur 80 Jahre zu leben, da ist mir meine Zeit zu kostbar, sie mit solchem Müll zu verschwenden.
    Die Geschichte ist immer die Geschichte desjenigen, der sie erzählt. Mein Großvater hat mir genug erzählt, ich brauche keine Geschichten von Leuten, die sie selbst nicht erlebt haben.

  11. Das ZDF steht für Erziehungsfernsehen und ich habe mir aus diesem Grunde diesen Film auch nicht angetan!
    Es ist eine Tatsache,dass immer der Sieger die Geschichte schreibt(darstellt).
    Da gerade die Geschichtsschreibung in der letzten Zeit immer hektischere Züge annimmt,konnte man davon ausgehen,dass hier sehr einseitig „über unsere Mütter und Väter aber auch Grossmütter und Grossväter“ befunden wird.

  12. Komisch wie man Angst vor den Nazis hat und dann so ganz extrem mit warnenden Untertitel sich das alles reinzieht. Und wieder eine kritische Psuedodokumentation der Art „Hitlers Fußpilz“. Mir wäre es lieber, wenn sich die Nazis hierzulande offen zeigen würden wie in den USA, dann kann man ihren bei offenen Visier sprechen, in den USA lassen die sogar diese Gefallenenbeschimpfung dieser bekloppten Kirche zu. Bei uns zeigt das feige Nazi-Gesocks ihr wahres Gesicht lieber bei Versammlungsrecht und Ausgrenzung von „Andersdenkenden“, Progressiven, Konservativen, und Demokratie loben die Zivilcourage zum UffsMaul. Eine freies Land sieht anders aus.

  13. Wenn man sich die Kommentare aus den verschiedenen politischen Lagern so ansieht, scheinen alle gleichermaßen unzufrieden mit dem Film zu sein.
    Zumindest technisch war es aber für einen deutschen Fernsehfilm wirklich gut gemacht. Das zeigt, was möglich wäre, wenn die GEZ-Milliarden nicht in zigtausend Billig-Produktionen und Verwaltung versenkt würden.

  14. Staatsfernsehen vom Feinsten.

    Besser wäre gewesen:

    „Unsere Töchter, unsere Söhne – Kirchweyhe mahnt zur Umkehr“

    Aber dafür gibt es keine Künstler, kein Drehbuch, keinen Regisseur und insbesondere kein Geld.

  15. Schmonzes. Wibke Bruhns hat in „Meines Vaters Land“ 2005 ihre Familiengeschichte geschrieben, die für Millionen Familiengeschichten steht. Ohne Pathos, ohne Seier, ohne Schuldwälzerei und ohne Barmen, dafür mit scharfen Blick für den ganz normale Alltag.

    http://www.amazon.de/Meines-Vaters-Land-Geschichte-deutschen/dp/343011571X

    Viele Brüche, Kontinuitäten, Anpassereien, Hadereien und immer wieder ein Deutschland, wie es Millionen hier geläufig ist, ehe es massiv mit der 3. Welt geflutet wurde. Seither gab es auf dem Markt nichts Neues und in den Archiven ist auch nichts wesentliches mehr aufgetaucht. Der Öffentlich-Schlechtliche Kitschfilm wird auch hier von Tobias Kaufmann (der leider immer noch für den Kölner Stadtanzünder schreibt) zerpflückt:

    http://www.ksta.de/debatte/-unsere-muetter–unsere-vaeter–wir-armen-taeter,15188012,22161464.html

  16. 4 terminator (25. Mrz 2013 12:31)

    Er missbraucht seinen toten Vater, um sich selbst zu profilieren und zu demonstrieren, was für ein eifriger “Kämpfer gegen Rechts” er schon immer war.
    ————–
    Da steht der nicht alleine.
    Mein Vater war von ende45-50 in Sachsenhausen .
    Er hat erlebt wie Väter ihre Söhne und umgekehrt den Russen ans Messer geliefert haben, für eine Scheibe Brot,oder um dem Transport nach Sibirien zu entgehen.
    Es/Er ist einfach nur charakterlos und feige!!!

  17. Ich hab ihn nicht gesehen, hätte zeitlich nur bei einem Teil gepasst und ich mag keine Mehrteiler wo ich gezwungen bin, mir meinen Zeitplan danach abzustimmen.

    Wie war er denn nun? Sollte man, kann man oder muss man nicht?

  18. mir hat der film doch sehr gut gefallen, vieles konnte man zwischen den zeilen lesen. mein opa saß im kz und mußte danach zu so einer sondereinheit, hat aber über beides nie ein sterbenswörtchen verloren. ich bin republikaner und schon deshalb ein nazi, auch mit opa im kz. wir sind alle nazis. zumindest rechtsextrem.

  19. ich hab es mir nur zum Teil angesehen. Es wurden nicht nur deutsche Kriegsverbrechen gezeigt, sondern auch russische ( verwundete deutsche Soldaten im Lazarett erschossen),Vergewaltigung der Sanitätsschwester, auch der Partisanen Krieg erschien mir recht glaubwürdig, die haben auf ihre eigenen Leute auch keine Rücksicht genommen, und selbst der anfangs ober-vorbildliche dt. Offizier hatte nach einer gewissen Zeit die Sinnlosigkeit des Kampfes erkannt und sich von der Truppe entfernt. Bewährungs Battalione gab es auch. Den Kommissar Befehl ( Liquidierung der Polit-Kommissare der roten Armee) hat es auch gegeben, und die Polen waren auch judenfeindlich und haben diese auch bei den Deutschen verraten.Und auch die SS-Einsatzgruppen hat es gegeben.
    Es gab fanatische Nazi Offiziere wie es auch unpolitische Soldaten gab. Und es wurden noch kurz vor Kriegsende auch KZ- und Gefängnis Insassen erschossen. Und es haben auch NS Chargen nach Kriegsende Karriere bei den Amis gemacht.
    Also alles drin, so what, es hat mit Sicherheit schon „schlimmere“ Kriegsfilme gegeben.
    Und nur weil der grenzdebile Schirrmacher etwas empfiehlt muss es ja nicht nur schlecht sein.

  20. #13 WahrerSozialDemokrat (25. Mrz 2013 12:51)

    Ich hab ihn nicht gesehen, hätte zeitlich nur bei einem Teil gepasst und ich mag keine Mehrteiler wo ich gezwungen bin, mir meinen Zeitplan danach abzustimmen.

    Wie war er denn nun? Sollte man, kann man oder muss man nicht?
    ***********************************************

    kanst Du jederzeit in der ZDF Mediathek angucken, und mit dem T-online Entertainsystem kann man es aufnehmen und später gucken.
    Man kann, muss aber nicht.

  21. Eins stimmt mit Sicherheit nicht: dass „Unsere Mütter, unsere Väter“ ein Flop war, wie Kewil behauptet. Beim ersten Teil waren (gegen den „Tatort“) 7,22 Millionen dabei, beim dritten sogar 7,63 Millionen, was einem Markanteil von fabelhaften 24,3 Prozent entspricht; bei den Jüngeren unter 49 erreichte das ZDF sogar seltene 17,5 Prozent. Dass die FAZ das Thema geradezu besessen verfolgt und gar nicht davon lassen kann, steht auf einem anderen Blatt. Schirrmacher wollte wohl mal wieder eine nationale Debatte anstoßen, aber jetzt ist auch gut.

    Schade, dass Kewil mal wieder in seine Kommode für Pöbelsprache greifen musste, „KZ-Capo Schulz“ liegt in der untersten Schublade. Hat Berlusconi so auch nicht gesagt, sondern: „Signor Schultz – in Italia c’è un produttore che sta preparando un film sui campi di concentramento nazisti, la proporrò per il ruolo di kapò.“

  22. Ich persönlich fande den Film einfach nur super!Ich kann zum Krieg nicht viel sagen, da ich erst 14 Jahre alt bin, aber der Dreiteiler hat mich sehr berührt.
    Ich habe gelesen, dass die Polen nicht so zufrieden mit dem Film sind, da der Film angeblich zeige, dass die Deutschen sich raushalten wollen mit den Nazis.Was ein Quatsch (denke ich)! Ich interessiere mich sehr für Geschichte und denke, dass viele deutsche Soldaten im 2.Weltkrieg „verarscht“ woden sind. W

  23. @Kewil und andere…

    Es ist genau dies was wir eigentlich bei den „nützlichen Idioten“ und „Gutmenschen“ bemängeln.
    Als Sarazin und andere die Bücher geschrieben haben hatte auch Kanzlerin Merkel gesagt dass dies Buch wenig hilfreich sei ohne es je gelesen zu haben.
    Und Du fährst nun auf die gleiche Schiene mit ?
    Du kennst den Film gar nicht und findest ihn aber doof.
    Dauernd sagen uns Leute auf der Strasse wie friedlich der Islam doch ist und wenn man sie fragt ob sie den Koran überhaupt kennen sagt man auch oftmals nein.
    Kewil…wenn du den Film nicht kennst und du ihn dennoch nicht magst, dann sag lieber gar nichts zu dem Thema, aonsten sieht es nur so aus als ob du selbst etwas tust was du bei anderen aber bemängelst.

    Ich habe mir den zweiten und dritten grösstenteils angesehen und fand dies was ich gesehen habe sehr gut. Besonders ist mir aufgefallen dass sich heute viele Menschen genauso dem ISlam gegenüber verhalten wie dmals gegenüber Hitler.

  24. Nachtrag zu #17:

    Und: Heike Hempel, beim ZDF Hauptabteilungsleiterin Fernsehfilm/Serie, die „Unsere Mütter, unsere Väter“ redaktionell betreut hat, ist mit FAZ-Feuilletonchef Nils Minkmar verheiratet. Wie er selbst stolz vermeldet hat:

    https://twitter.com/nminkmar

  25. Als zu meiner Zeit noch die Wehrpflicht bestand,
    das war bevor man sich mit der Postkarte „Abmelden“ konnte, also zu Zeit des sogenanten
    Kalten Krieges wurde bei vielen Gesprächen mit anderen Wehrpflichtigen oft gesagt:
    „Ich gehe dann nach Hause…..“
    meine Antwort: schon mal was von Kriegsrecht gehört?

  26. „Nur wenn wir ihm und den anderen EU-Bonzen folgen, könne so etwas wie der Zweite Weltkrieg nicht mehr passieren.“

    Der Weltkrieg war die Folge des damaligen Großmachtwahns, wie sie auch heute wieder viele Verteidiger einer EU-Diktatur befürworten, als ob man aus der Geschichte nichts gelernt hat. Der Film „Unsere Mütter, unsere Väter“ bleibt an der Oberfläche und fragt nicht, wie es eigentlich zu dem ganzen Wahnsinn kam, dass so viele Bürger gleichgeschaltet einem „Führer“ nachrannten und dieser „Führer“ in einem Großmachtwahn ungehindert zur blutigen Welteroberung ansetzte. Dies war nur möglich, weil die Deutschen insgesamt extrem obrigkeitsgläubig waren (und heute immer noch sind!) und sich bereitwillig permanenter Regierungspropaganda unterwarfen (und dies auch heute noch tun!).

    Für mich macht dieser Film deshalb keinen Sinn, außer zur weiteren Beschämung der Deutschen beizutragen, was anscheinend politisch gewollt ist, denn ein beschämtes Volk, mit beschädigtem Nationalbewusstsein, ist leichter zu lenken.

  27. Langatmig, typisch deutsch-betroffen und ein bisschen arg konstruiert (das dauernde Wiedersehen der „Freunde“), das trifft es aus meiner Sicht am ehesten.

    Es gibt einfach Dinge, die überlässt man besser den Amis.

  28. Bereits der Titel dieser Sendung impliziert eine kollektive Erbschuld am Nationalsozialismus und seine Konsequenzen. Dass dieses Thema in diesem Format in der aktuellen Gegenwart mit einer Synchronität zur NSU-Thematik bzw. Rechtsextremismus-Debatte ausgestrahlt wird ist kein Zufall sondern Propaganda und medienpädagogische erzieherische Kollektivmaßnahme an dieser Gesellschaft. Sie bildet die Grundlage zur Aufrechterhaltung einer nachhaltigen Kollektivverantwortung und Kollektivhaftung aus der sich politische, moralische und materielle Ansprüche an Deutschland ableiten.
    Sie bilden den Kontext für Rassismus- und Integrationsdebatten.

    In diesem Zusammenhang werfe ich die Frage auf: Wer ist den mit „uns“ in dem Titel „unsere Väter“ und „unsere Mütter“ gemeint ?

    Wenn ich eine Kollektivverantwortung, Kollektivschuld und Kollektivhaftung thematisiere, wird dieses Kollektivverständnis nicht durch geographische, gesellschaftliche, ethnische oder politischer Limitationen beschränkt.

    Ein Beispiel hierfür ist Die 13. Waffen-Gebirgs-Division der SS „Handschar“ der Waffen-SS während des Zweiten Weltkrieges. Die Division bestand aus Freiwilligen aus dem Unabhängigen Staat Kroatien, wurden in Bosnien rekrutiert.Aufgrund dieser historischen Tatsache umfasst die Kollektivschuld, Kollektivverantwortung und Kollektivhaftung für den Nationalsozialismus z.B. das heutige Kroatien.

    Die aus dem Koran abgeleiteten ideologischen Gemeinsamkeiten von Nationalsozialismus und Islam ,auf die sich, als bekannte Vertreter des Islam, die Muslimbruderschaft beriefen, waren ebenfalls Ausdruck nationalsozialistischer Verbrechen.

    Insofern umfassen die Kollektivschuld, Kollektivverantwortung und Kollektivhaftung für den Nationalsozialismus auch die heutigen islamischen Staaten als Erben der Muselgermanen im nationalsozialistischen Islam.

    Der Antisemitismus war eine zentrale Gemeinsamkeit von Islam und Nationalsozialismus, die in einer strategischen Allianz zwischen Adolf Hitler und Mohammed Amin al-Husseini realisiert wurde.

    Mit der Allianz zwischen Nazis und Muslime wurde der Grundstein für einen islamischen Rassismus gelegt, der bis heute politisch und gesellschaftlich wirkt.

    Nach dem Ende des dritten Reiches fanden Nationalsozialisten wie Johannes von Leers Zuflucht in Kairo, ebenso wie Mohammed Amin Al Husseini, der bis zu seinem Tode 1974 nicht für seinen Rassismus und Antisemitismus belangt wurde. Leers war Chef der „ODESSA“ und trat zum Islam über. So schlossen von Leers und al-Huseini in Kairo der Kreis von Nationalsozialismus und Islam, welcher bis heute existiert.

    Auch literarisch gibt es Gemeinsamkeiten zwischen dem Nationalsozialismus und dem Islam. Wie Adolf Hitler’s „Mein Kampf“, das zu den Bestsellern in der islamischen Welt gehört, veröffentlichte der ägyptische Journalist und Theoretiker der Muslimbruderschaft Sayyid Qutb 1950 das islamische Äquivalent „Unser Kampf mit den Juden“ welches bis heute den islamischen Antisemitismus beeinflusst. Ein weiteres Werk sind „Die Protkolle der Weisen von Zion“. Dieses Werk ist die literarische Grundlage der libanesischen Hisbollah für den islamischen Antisemitismus, welches sie auch verfilmten. Mit der Leugnung des Holocaust durch den iranischen Präsidenten und dem islamischen, antisemitischen Aktionen in Berlin und Frankfurt setzt sich der gemeinsame Rassismus von Nationalsozialismus und Islam bis in die Gegenwart fort.

    Unsere Kollektivverantwortung, Faschismus, Holocaust und Krieg nie wieder geschehen zu lassen, verpflichtet uns deshalb, nicht nur gegen einen aufkeimenden Nationalsozialismus bzw. Rechtsextremismus zu handeln. Nein es ist auch eine Verpflichtung über den Islam und sein Potenzial für eine faschistische Welt aufzuklären.

    ARTE hat hierzu bereits eine sehr gute Dokumentation – Turban und Hakenkreuz – gesendet, die auf youtube angeschaut werden kann:http://www.youtube.com/watch?v=vrbIVuHAPUk

    Der Nationalsozialismus steht nicht alleine in der Kollektivhaftung und Kollektivverantwortung Deutschlands.

  29. Ich hab mir den Film komplett angesehen, also alle drei Teile. Ganz so schlecht war der jetzt nicht, was mir nur tierisch auf den Zeiger ging war diese mit Absolutheit vorgebrachte Werbung für diesen Film, von wegen letzte Chance mit der Erlebnisgeneration darüber zu sprechen usw.

    Ich kenne einige Leute, die diese Zeit bewusst miterlebt haben. Diese Leute können teils bis heute nicht darüber sprechen, weil sie durch die schlimmen Erlebnisse immer noch traumatisiert sind. Das sollte man als Nachgeborener dann auch verdammt noch mal akzeptieren.

    Einige auch für mich neue Aspekte hat der Film schon gebracht, etwa da die Partisanen auch auf die eigene Bevölkerung keine Rücksicht genommen haben oder auch antisemitisch gesinnt waren. Die SS-Kommandos, die im Hinterland die Bevölkerung terrorisieren waren mir bekannt, ebenso die Soldaten der Roten Armee, die Verwundete erschossen und Frauen vergewaltigt haben.

    Schlimm finde ich allerdings, wenn so eine Figur wie dieser SPD-Gabriel diesen Film zur eigenen Profilierung nutzt und nun um wiederholten Male auf das Grab eines Vaters uriniert. Das sagt viel über den Charakter dieses Menschen aus.

    Wenn EU-Schulz, ob KZ-Kapo oder nicht, diesen Film benutzt, um für seine heißgeliebte EU Werbung zu machen, hat dieser Mann den Schuß einfah nicht mehr gehört. Die EU und der Euro in ihrer heutigen Form sind geradezu dafür prädestiniert, die Zustände zu schaffen, die einen Adolf damals erst möglich gemacht haben. Aber soweit denkt ein Herr Schulz nicht, kann er wohl auch nicht.

  30. Ich finde auch, dass man den Film gesehen haben sollte, bevor man ihn komplett verreisst, sonst ist man letztlich nicht besser als all die rotzgrünen Bessermenschen mit ihrem Sarrazin- und Buschkowskybashing, ohne die Bücher überhaupt gelesen zu haben.
    Der Film war trotz einiger dramaturgisch haarsträubender Handlungsstränge nicht das Propagandawerk, welches ich anfangs befürchtete. Da gab es schon wesentlich Schlimmeres. Eine NSU- Verfilmung etwa wäre so ein Beispiel.
    Am Interessantesten fand ich die gesellschaftlichen Parallelen und Merkmale aller totalitärer Diktaturen, die in einigen Zügen bereits heute wieder deutlich zu erkennen sind.

  31. Ich finde das Thema spannend. Es ist wohl die letzte Möglichkeit, noch den Zeitzeugen zuzuhören, was sie zu berichten haben. Nutzen wir die Möglichkeit. Es ist eben nicht das „Alles sind Nazis“, sondern man geht auch auf Einzelschicksale ein und versucht zu verstehen, wie sie handelten und warum.

  32. @ #26 Midsummer (25. Mrz 2013 13:33)

    Für mich macht dieser Film deshalb keinen Sinn, außer zur weiteren Beschämung der Deutschen beizutragen, was anscheinend politisch gewollt ist, denn ein beschämtes Volk, mit beschädigtem Nationalbewusstsein, ist leichter zu lenken.

    Da haben Sie absolut recht. Der Film in seiner Intention folgt natürlich auch wieder dem üblichen Propagana-Auftrag: „Unseren täglichen Adolf gib uns heute und erinner uns an unsere ewige Schuld.“

    Dies gilt ungeachtet der im Film angerissenen Untaten der anderen Kombattanten etwa der Antisemitismus der Partisanen. Darum eignet sich der Film ja auch so hervorragend zur Indoktrinierung der Schüler und wird gerade Schulklassen gezeigt.

    Die wahren Hintergründe und welche sozioökonomischen Mechanismen Adolf möglich gemacht und letztlich auch zu diesem Krieg geführt haben, werden selbstverständlich ncht diskutiert werden. Geschichte ist eben nicht einfach nur schwarz-weiß sondern wesentlich komplexer.

  33. ob der Film qualitativ besser war als üblich, mag dahin gestellt sein. kevils Kritik steht für die Tatsache, dass Nazi-Geschichten UNUNTERBROCHEN gesendet werden.
    Die Gräuel eines Herrn Stalin werden hingegen einmal in 10 Jahren thematisiert.

    Ich habe alle Dokus zu dem Thema mit Interesse verfolgt und fand sie immer interessant, habe auch Albert Speers Bio gelesen. Mein Vater war in diesen Krieg gezwungen worden, wie viele mit ihm, da will man wissen was passiert war.

    Dazu brauche ich allerdings keinen Unterhaltungsfilm, in dem womöglich mit Einzelschicksalen sentimental auf die deutsche Gewissenstube gedrückt wird.

    Es geht einfach nicht an, dem heutigen Volk subtile Nazischelte in so geballter Quantität aufzuzwingen.
    Immer wenn es Vorfälle über Migrantengewalt und Terrorgefahr gibt, die selbst die MSM nicht verschweigen können, werden eimerweise diese Nazi-Dokus gesendet. Neulich sogar 4 (vier) gleichzeitig !!!
    GLEICHZEITIG!

    Nein, es steht definitiv fest, dass dies eine Gehirnwäsche darstellt.

    Schaut mal die 2min an, was Dr. F.J.Strauß schon 1972 sagte:

    http://youtu.be/ZsWqaQwa-Ag

    und das, was wir heute erst wissen, wusste er schon lange. FJS zu den Sozi-Studenten:

    „IHR WÄRT DIE BESTEN SCHÜLER GOEBBELS GEWESEN…….ihr seid die besten Nazis..“ :

    http://youtu.be/qBn7Ydhv1s4

  34. #27 PI-User_HAM:

    Wenn EU-Schulz, ob KZ-Kapo oder nicht, diesen Film benutzt, um für seine heißgeliebte EU Werbung zu machen, hat dieser Mann den Schuß einfach nicht mehr gehört.

    Es war ja viel schlimmer, Schulz schrieb in der FAZ, wir Deutschen hätten wegen unserer Vergangenheit das Maul zu halten:

    „…der arrogante Blick einiger in Deutschland auf die vermeintlich faulen Südländer, denen man ,mal eine Lektion erteilen‘ müsste, der verkennt, wie groß das Geschenk unserer Nachbarn war, als wir nach dem Zweiten Weltkrieg in die Völkerfamilie zurückkehren durften.“

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/unsere-muetter-unsere-vaeter/martin-schulz-zu-unsere-muetter-unsere-vaeter-was-die-geschichte-dieses-films-uns-lehrt-12120627.html

  35. GEZastpo Volksaufklärungs-Belehrfilme brauch kein Mensch.

    Im ersten Teil erst mal alle 15 Minuten „Durch die Betten Großdeutschlands“. Klar muss man im ersten Teil die Zuschauer ködern. 😉

    Es folgten ein paar schlecht gemachte „Band of Brothers“ Kopierszenen aus deutschem Blickwinkel.

    Und was sollte man jetzt „neu“ dazulernen?

  36. Diese Dummköpfe sehen vor lauter Nazis den neuen ( Islam – ) Faschismus nicht.
    Wahrscheinlich ist das auch der Sinn des Ganzen den Leuten Sand in die Augen zu streuen, damit die Auswirkungen des Multi – Kulti Wahns und der Umvolkung niemand so richtig merkt.

  37. „Der ZDF-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ beginnt am Sonntag und ist die letzte Chance, über die Generationen hinweg die Geschichte des Krieges zu erzählen.“

    …na hoffentlich ist es auch wirklich das letzte mal… Es langweilt nämlich langsam, nach knapp 70 Jahren penetranter Geschichtsstunde zum gleichen Thema immer dasselbe hören zu müssen…

  38. Selbst wenn ich ein Fernsehen hätte – ich sähe mir grundsätzlich Sendungen nicht an, die im Courths-Mahler-Stil („Was hast du getan, Papa?“) und mittels billigen Kumpanei-Appels („unsere“ Väter/Mütter) Zugriff auf mich persönlich zu erlangen versuchen, während ich genau weiß, daß meine Eltern bei Kriegsende gerade mal als Heranwachsende zu bezeichnen waren. Ich verwahre mich im Gegenteil dagegen, meine Eltern in solch eine konstruierte Anklagesituation mit dem klaren Ziel des unhinterfragten generellen Schuldbekenntnisses hineinziehen zu lassen. Was ebenfalls für meine Großeltern gilt.
    Die Lektüre von „Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze-Rhonhof ist mit Sicherheit der bessere Weg, sich Klarheit zu verschaffen als das Elaborat eines ideologietriefenden Erziehungsfernsehens.

  39. #19 @zarizyn

    Mit Deiner Feststellung über Partisanen bin ich nicht einverstanden. Die meisten Mitglieder meiner Familie waren bei AK – der polnischen Untergrundarmee. Mein Vater hat mir erzählt wie viele Juden zuerst die Deutschen und am 17 September die Russen mit Blumen begrüßt hatten. Wohl bemerkt – nicht ALLE Juden. Genauso wie nicht ALLE Deutschen Nazis waren.
    Daß man den Juden dafür nicht dankbar war während der langen Besetzung – ist verständlich.
    Noch schlimmer ist allerdings, daß nach dem Krieg viele Juden als sovietische Offiziere nach Polen zurück kamen – ich könnte hier mindestens 20 Namen nennen, weil sie später „Kariere“ in Polen gemacht hatten.
    Eins wurde bei dem Film „vergessen“ – einfache Aufzählung:6.339 Polen sind auf der Liste „Gerechten unter den Völkern“ in Yad Vaschem in Israel – das sind fast 25% von allen – und „nur“ 510 Deutsche.
    Also Pole verneige ich mich vor ALLEN diesen Menschen, weil es uninteressant ist, welche Nationalität sie hatten – sie haben „einfach“ andere Menschen geretet – und oft eigenes Leben dafür gegeben.
    Zum Film zurück – schon die alten Römer wußten, daß die Geschichte von den Siegern geschrieben wird. Unsere Geschichte – ob Polen, Deutsche oder Russen ist komplizierter als alle Geschichtsfälscher sich ausdenken können

  40. Nur mal so nebenbei geschrieben: Es handelt sich um keine Dokumentation, sondern um einen Spielfilm.

    Wer sich hier auf jede kleine Abweichung von der Realität stürzt, der sollte mal ein Auge auf US-Schmonzetten werfen, in denen u.a. Figuren wie Oberst Klink und Feldwebel Schultz vorkommen.

  41. Je schlechter eine Ware ist, desto aggressiver muss sie beworben werden.
    😉

    Für den Mehrteiler hat das Fernsehen dermassen viel Eigenwerbung betrieben, dass ich zu dem Schluss kam, dass der Mehrteiler besonders schlecht sein muss.

    Ich hab ihn dann nicht angeschaut. 😀

    Einer meiner Grossväter war in Russland und mein Vater war in Frankreich, Beide kamen wieder, und ein WK1-versehrter Grossonkel wurde vom Regensburger Obernazi erschossen.

    Da verlasse ich mich lieber auf innerfamiliäre Infos, da kann bzw. konnte ich mir sicher sein, keinen politisch aufbereiteten Dreck verpasst zu bekommen.

  42. Nicht nur München und Weyhe sind bunt, auch Farbfotos, die blühende Natur und Cocktails sind bunt. Aber schön, dass unsere naiven Mitbürger ein „buntes“ Schuld halten dürfen damit sie das Gefühl haben etwas (schwach-)sinniges zu tun. Gibt es eigentlich auch Schilder „Katar ist bunt“ oder „Teheran ist bunt“ oder „Mekka ist bunt“ ?

    Gibt es in Mekka auch einen CSD oder eine Love Parade ? Sieht man beim Münchner CSD Muslime mitgehen oder lesbische Burkaträgerinnen ?
    Nein, warum nicht ? Ist der Islam etwa nicht tolerant ?

    In das bunte München passen aber nicht so recht schwarze Burkas. Es vermittelt den Eindruck geschlechtsloser Neutren die in schwarzen Totengewändern durch die Stadt geistern, frei von jeglicher Lebensfreude.

    Ja, wir sind intolerant. Noch immer dürfen muslimische Männer in Deutschland keine Mädchen ab dem 9.Lebensjahr heiraten. Noch immer hat der Gesetzgeber die Polygamie und islamische Lustehe nicht rechtssicher geregelt.

    Dabei wäre dies auch ein gutes Geschäftsmodell. Islamische Zuhälter könnten als Ehemann in Erscheinung treten und ihre Prostituierten als Ehefrauen auf Zeit deklarieren. Damit hätten auch ungebildete Muslime Einkommensmöglichkeiten und wären GKV-Familienversichert.

  43. @ powerboy

    „Bei der letzten freien Wahl vor dem Krieg ist die NSDAP nur auf ca. 30 Prozent gekommen. “

    Es waren 43,9 Prozent. Jedes vierjährige Kind hätte das nachforschen können.
    Setzen ! Sechs!

  44. Letztendlich dient so ein Dreiteiler nur der Verfestigung der bestehenden Indoktrination der Bevölkerung. Und wenn er gut und unterhaltsam gemacht wurde, um so schlimmer. Die Botschaft von „Wir sind schuld“ bleibt im Unterbewußtsein hängen. Raus kommt dann der Quark von „Powerboy“, der schreibt, Soldaten, die nicht mitmachen wollten, wurden erschossen. Das bleibt dann hängen oder wurde zuvor eingetrichtert. Und das Ganze kommt zum richtigen Zeitpunkt, die Deutschen müssen zahlen, „damit so etwas nie wieder passiert“.

    Es kann sich wahrscheinlich niemand vorstellen, daß dieser Reichskanzler den Deutschen zum ersten Male nach Ende des Ersten Weltkrieges ihren Stolz zurückgegeben hat. Es wird ja auch nicht gelehrt. Was gelehrt wird, sind Bilder einer verbrecherischen, machtgierigen Clique, die nur aus einer Laune heraus, Europa in den Abgrund stürzt. Unglaublich, daß die Menschen das damals zuließen. Nicht?

    Nun ja, heute haben wir Demokratie und wenn die Demokraten Europa und Deutschland an die Wand fahren, was könnten wir schon dagegen tun, als sie immer wieder zu wählen?

    Ich bin nur gespannt, wie die Nach – Merkel – Generation diesen Zeitabschnitt verarbeiten wird.

  45. #48 Anthropos (25. Mrz 2013 14:25

    „In das bunte München passen aber nicht so recht schwarze Burkas. Es vermittelt den Eindruck geschlechtsloser Neutren die in schwarzen Totengewändern durch die Stadt geistern, frei von jeglicher Lebensfreude.“

    Absolut richtig, das kann ich dick unterstreichen, denn diese Zustände in München existieren in fast jeder größeren bunten Stadt Deutschlands, wo diese gespenstischen Burkas mit ihrem Auftreten ungeniert die Passanten bedrängen.

    Ich sehe in diesen schwarzen gesichtslosen Totengestalten eher die Vorboten des Satans, als bunte Gläubige einer friedlichen und toleranten Religion.

  46. #46 TheNormalbuerger (25. Mrz 2013 14:16)
    Wer sich hier auf jede kleine Abweichung von der Realität stürzt, der sollte mal ein Auge auf US-Schmonzetten werfen, in denen u.a. Figuren wie Oberst Klink und Feldwebel Schultz vorkommen.

    Mal ehrlich, ich vermisse Feldwebel Schultz sehr! 😉

    Hat jemand „Die Abenteuer des Werner Holt“ gelesen oder gesehen?
    Ich fand diese wesentlich engagierter und authentischer, als den komischen ZDF-Dreiteiler. Dieser hat sowieso den Eindruck gemacht, als Vorlage für Klassenaufsätze zu dienen. Propaganda mit dem Anspruch der allumfassenden Objektivität eben…

  47. Von Zeit zu Zeit müssen die Schuldkomplexe der Deutschen zwecks politischer Instrumentalisierbarkeit in der Gegenwart (Stichwort: Deutschlands Rolle als Zahlmeister in der EUdSSR) wieder aufgewärmt werden.

    Wie drückte es doch Henryk Broder aus? – Der Kampf gegen die Nazis wird umso entschiedener geführt, je länger ihre Kapitulation 1945 zurückliegt.

  48. #47 nicht die mama:

    Für den Mehrteiler hat das Fernsehen dermassen viel Eigenwerbung betrieben, dass ich zu dem Schluss kam, dass der Mehrteiler besonders schlecht sein muss. Ich hab ihn dann nicht angeschaut.

    Nee, er war mit 15 Millionen besonders teuer, dafür kann man zehn „Tatorte“ produzieren. Ich bin nach fünf Minuten wieder ausgestiegen, als Viktor ins Zimmer trat und laut „Schalom!“ sagte, so dass auch der Dümmste begriffen hat, dass es sich bei Viktor um einen Juden handelt. Und Greta bindet sich schonmal ein weißes Tuch um den Kopf, so dass jeder weiß: Aha, die wird im Krieg als Krankenschwester ihren Dienst tun. Für 15 Millionen könnte man seine Charaktere schon etwas subtiler einführen.

  49. Es ist eine Schande, wie die mit unseren Vorfahren – mit meiner Mutter und mit meinem Vater – mit meinen Großeltern – umspringen und kein gutes Haar an ihnen lassen möchten.

    Von meiner Oma weiß ich, daß sie niemals mit „Heil Hitler“ gegrüßt hat und dafür angespuckt wurde, wenn sie an den richtigen Leuten vorbeiging. Ebenso hat sie mit ihrem Verhalten riskiert, daß sie verhaftet hätte werden können.“ich wurde nur nicht abgeholt, weil ich Mutter von sechs Kinder“, sagte sie mir.
    Ebenso erfuhr ich von einem anderen Menschen, daß damals der Familienvater von acht Kinder auf einer Verwaltungsbehörde angestellt war. Und weil er nicht in die Partei eintrat, wurde er auf die Straße gesetzt. Er wußte genau, was im blühte, er hatte den Verdienst sehr bitter notwendig und trotzdem ist er nicht in diese Partei eingetreten.
    So gab es sich unzählige kleine Helden des Alltages die ihr Leben riskiert haben.
    Andere hatten keine Wahl, sie konnten nicht anders, schwammen mit dem Strom und mogelten sich halt so durch. Niemand hat das Recht, über diese Leute zu richten und zu verurteilen.

  50. @ #49 Kleinzschachwitzer (25. Mrz 2013 14:44)

    Von Zeit zu Zeit müssen die Schuldkomplexe der Deutschen zwecks politischer Instrumentalisierbarkeit in der Gegenwart (Stichwort: Deutschlands Rolle als Zahlmeister in der EUdSSR) wieder aufgewärmt werden.

    Wie drückte es doch Henryk Broder aus? – Der Kampf gegen die Nazis wird umso entschiedener geführt, je länger ihre Kapitulation 1945 zurückliegt.

    Stimmt!

    Ich bin Deutscher (mit ein paar österreischischen Vorfahren), aber schuldig fühle ich mich als 30 Jahre nach Kriegsende geborener nicht. Bei mir wirkt diese tägliche Propaganda nicht (mehr). Was nun?

    Daß die Nazis böse waren weiß ich auch so, ohne daß mir dies im Fernsehen und Zeitungen immer wieder täglich mehrmals aufs Brot geschmiert wird.

    Viel mehr mache ich mir Sorgen um unsere Gegenwart und Zukunft, aber das ist mir ja nicht erlaubt, wenn ich nicht als „Nazi“ da stehen will.

  51. Was definitiv stimmt, ist, dass dieser Titel doch sehr denkwürdig ist. „Unsere Mütter, unsere Väter“ – Zwischen den Nazis und der Bevölkerungsmehrheit liegt mindestens eine ganze Generation, die den Krieg überhaupt nicht erlebt hat. Ich bin 40 und meine Eltern sind Nachkriegskinder. Meine Großeltern sind schon lange tot. Für meine Tochter wäre es sogar „Unsere Urgroßmutter, unsere Urgroßväter“. Die einzige Zeitzeugin, die ich kenne, ist eine fast 90jährige, die während des Krieges ein Teenager war und die Bombardierung Dresdens miterlebt hat. Entweder richtet sich dieser Film an die Generation 50+, oder er stammt von der Generation 50+ und gilt als deren Selbstreferenz, oder…. Die nächste Möglichkeit klang im Artikel oben schon an.

  52. #22 zarizyn

    Ich habe alle drei Teile gesehen und schließe mich Deiner Kritik an. Für einen deutschen Spielfilm fand ich ihn erstaunlich vielschichtig und differenziert und keineswegs schwarzweißmalerisch. Auch die Darstellung von Russen und Polen war durchaus kritisch. In Polen z.B. wurden noch nach Kriegsende Pogrome an Juden, die die Nazigreuel überlebt hatten, verübt (Kielce 1946, 40 Tote).

  53. Wenn ich zu dem ganzen Nazigeschwafel mal meinen Senf so dazu geben darf:
    Da ich noch Großeltern hatte und auch meine Urgroßeltern noch bis in meine erwachsenen Zeit erleben durfte, kann ich nur sagen, dass das ganze wehret den Anfänden ich nur als geschwafel empfinden kann. Die entscheidenden Weichen für die NS-Zeit sind im Zeitraum ab 1930 gestellt worden. Und der zweite Weltkrieg hat rein Historisch betrachtet recht viele Gründerväter gehabt.

  54. Kappung der Verbindung zu unseren deutschen Vorfahren!

    Darum geht es bei dieser jetzt gestarteten Kampagne. Man will die spätgeborenen Deutschen von der deutschen Geschichte und von der ethnisch-geistigen Verbingung zum jahrtausendealten deutschen Volk kappen, um aus den Deutschen einen identitäts- u. kulturlosen EU-Weltbürger machen, der seine Heimat bereitwillig fremden Völkern zur Verfügung stellt, damit die sich hier frei entfalten können.

    Seit mindestens 3000 Jahren leben Deutsche in Deutschland!
    http://www.t-online.de/nachrichten/wissen/geschichte/id_49321846/3000-jahre-die-aelteste-familie-der-welt-waechst.html

    Dazu paßt auch, dass die Grünen u. Roten genau zum gleichen Zeitpunkt eine Kampagne gegen die deutsche Staatsbürgerschaft angezettelt haben! Die deutschfeindliche Hetze gegen das deutsche Volk wird nie für möglich gehaltene Höhen erreichen!

  55. Es ist mir egal, ob es guter, mittelmäßiger oder schlechter Kriegsfilm war.
    ICH HABE DIE SCHNAUTZE VOLL VON DIESEN SCHEIß FILMEN !

    Ich habe dem ZDF meine Wut direkt auf den Bildschirm serviert, was sie damit machen, weiß man eh, denn die haben nicht den Mut, eine ehrliche Antwort zu geben. Obwohl schon viele von den Medienfuzzies auch so denken wie wir.

  56. So etwas tue ich mir nicht mehr an. Dafür war mein Lieblingstatort (DDR1) auch langweilig. Ich bin fast eingeschlafen.

  57. #56 Kleinzschachwitzer:

    Broder zitierte Johannes Gross:

    „Je länger das Dritte Reich zurückliegt, umso mehr nimmt der Widerstand gegen Hitler und die Seinen zu.”

    Den klugen Gross, Homme de Lettre, konservativ, politisch unkorrekt, viel zu früh gestorben, sein „Notizbuch“ im „FAZ-Magazin“ war stets ein Vergnügen. Auch das schrieb Gross: „Schlimme Nachricht. Telefonieren wird noch billiger.“ Stimmt! Der Preis fürs Telefonieren müsste ins Astronomische steigen, damit dieses allgegenwärtige Gequassel aufhört.

  58. Der nächste Film sollte von Erbsenzählerei und Kleinkariertheit handeln.

    Unsere Mütter, unsere Väter“ steht für unsere Vorfahren, die in dieser Zeit gelebt haben.

    Unsere Mütter, unsere Väter, unsere Großmütter, unsere Großväter, unsere Urgroßmütter, unsere Urgroßväter“ wäre eventuell präziser, aber als Filmtitel unmöglich.

  59. Genau zu dieser Thematik paßt das Buch „Die Erben Kains“ Teil 1. Bekommt man weder bei amazon noch bei Thalia. Untertitel: Warum Deutschland zugrunde geht. Zu kaufen im Internet unter K4-Projekt. Was dort zusammengetragen wird ist unglaublich.

  60. #29 GrundGesetzWatch (25. Mrz 2013 13:28)

    Die Gegendemonstranten haben mit Sitzblockade, Niederschreien und Blöken von Friede, Freude, Eierkuchen-Parolen die Demo verhindert. Es waren wohl schon Einige da, die gegen die Moschee demonstrieren wollten, aber es gab sich niemand zu erkennen, man beäugte sich nur irgendwie misstrauisch, da offenbar viele gewaltbereite Gegendemonstranten da waren. Wem nützen zwei ausgeschlagene Zähne und ein gebrochener Kiefer? Auch war nicht zu erkennen, wo die Demo nun stattfinden sollte, da die GDL wegen der Sitzblockade nicht durch kam.

  61. als Sohn eines schwerkriegsbeschädigten Vaters, der vom Polenfeldzug bis zum Schluss in Berlin dabei war, kann ich nur sagen, der Film war hervorragend ! Vieles hat sich mit den Schilderungen meines Vaters gedeckt.

  62. #69 Made in Germany West

    die wollen ja auch die deutsche Jugend auf Linie trimmen, und nicht die Alten die dabei gewesen sind und wissen was echt und was Quatsch ist.

    Schau dir doch die Vornamen derjenigen an die für den Film verantwortlich waren (also Regie, Drehbuch und Produktion) Phillip, Stefan und Nico. Noch Fragen? Den nächsten großen Nazi-Aufklärungsfilm über die BDM- und HJ Jungs und Mädchen machen dann in 10-20 Jahren Björn-Thorben und Chantal-Marie. 🙂

    Schau mal hier diesen Kinospot der Bundesregierung an. So läuft die Pro-Euro/EU-Propaganda heute:

    http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2013/02/2013-02-14-kinospot.html
    Achte auf die Nazi-Mütze des Zöllners bei Sekunde 20, auch der Luftangriff der Wehrmacht ist ziemlich danaben. So wird die Jugend gegen ihre Eltern aufgewiegelt die kritisch zur Euro-Rettung und der EUdSsR äußern.

  63. #75 BePe (25. Mrz 2013 17:18)

    Ein interessanter Gedanke. Ich glaube zwar nicht, dass die Jugend den 3-Teiler freiwillig sehen wollte, aber spätestens in der Schule ist es dann soweit.

  64. #67 Heta (25. Mrz 2013 16:11)

    #56 Kleinzschachwitzer:

    Broder zitierte Johannes Gross:

    „Je länger das Dritte Reich zurückliegt, umso mehr nimmt der Widerstand gegen Hitler und die Seinen zu.”

    ————-

    Das Gross-Zitat kannte ich noch nicht, habe aber vor Jahren selbst einen Satz gepostet: „Je weiter wir uns geschichtlich vom Dritten Reich entfernen, desto mehr Experten und Aufarbeiter erscheinen plötzlich – und dass mit der Machtergreifung hier die Hölle geherrscht haben muss, ist der Phantasie zuzuschreiben!“

    Wer sich selbst die Geschehnisse der drei Jahrzehnte bis zum Beginn WKII unter etwas neutralerem Licht ansehen will, empfehle ich das Buch „Der Krieg der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze-Rhonhof. Ein bisschen viel Stoff, aber mit Quellenverweisen.

  65. Also ich fand den 3-Teiler gar nicht so schlecht. Der erhobene Zeigefinger war kaum vorhanden, es wurden auch Verbrechen der Polen und Russen gezeigt und kurzweilig war es allemal.
    Davon abgesehen beurteile ich solche Filme gern danach wie realistisch die damalige Zeit dargestellt wird und was in den Kampfszenen zu sehen ist…Berufskrankheit…

  66. Der Dreiteiler war sehr gut und hervorragend recherchiert!

    Nein, man darf nicht aufhören über diese Zeit und den verbrecherischen Krieg zu informieren. Ebensowenig wie über das wahre Gesicht des Islam. Man soll das eine nicht tun und das andere nicht lassen!
    Nur durch das paralelle Aufklären über Faschismus UND Islam wird manchem das gemeinsame daran auffallen.
    Wir haben nun mal diese unselige Geschichte und wir müssen auch 70 Jahre danach verantwortungsbewusst damit umgehen.
    „Vorbei und vergessen“ ist die dumme Parole eines bierseligen Stammtischlers. Denn mit der gleichen Logik müssten wir „vorbei und vergessen“ zu den Verbrechen im Namen Allah’s sagen.

    Stellen wir uns weiterhin unserer Geschichte (-als Nicht-mehr-Täter-Generation müssten wir uns damit eigentlich nicht so schwer tun-), dann machen wir es auf jeden Fall besser als z. B. die Türken, die leugnen und vergessen machen wollen, was vor fast 100 Jahren den Armeniern angetan wurde.

    Ich habe es so dermassen satt dass immer wieder auf der Geschichtsaufklärung über das 3.Reich herumgeboxt wird! Es war wichtig, ist wichtig und wird wichtig sein. Man kann darus nur lernen wie subtil Verführung funktioniert.

  67. Ich habe mir alle 3 Teile angetan, trotz Guido Knopp.

    -Und es hat mich voll überzeugt, ich habe es diesesmal nicht als blind schwarz weiß Malerei empfunden.

    Es war richtig gut, mal nicht dieses ewige Belehrungs und Erziehungsfensehen.
    Klar, dramaturgisch war es stellenweise etwas konstruiert, aber die Schauspieler waren gut und die Geschichte ausgewogen und realistisch.

    Kann die Kritik nicht nachvollziehen.

    Eine Nazi-Schmonzette war es bestimmt nicht.

  68. Ich habe mir diesen Dreiteiler nicht angetan. Ich hatte keinen Nerv zurzeit dafür. Dieser grausame und barbarische Krieg, ausgelöst von einer bösartigen Bestie Hitler und seinen Schergen. Klar man sollte das Gedenken nicht vergessen, aber gleichzeitig sollte man neuen faschistoiden Gefahren HEUTE sehen. Und wer Augen hat, sieht eine große Gefahr des islamischen Faschismus kommen. Stoppt diesen, solange es noch geht. Währet den Anfängen. An der Vergangenheit können wir nichts mehr ändern !

  69. Ich habe alle drei Teile gesehen und empfand sie nicht als belehrend, sondern als normale Warnung gegen jeglichen Faschismus. Ich fühlte mich gut unterhalten und es ist wirklich keine Nazi-Schmonzette.

    Die Schauspieler mit der Darstellung der Einzelschicksale waren gut und für mich war Kernaussage des Dreiteilers, dass man Widerstand leisten muss, wenn der Staat einen vernichten will.

    Die Szenen im Güterwagon, als anfänglich nur zwei Hauptdarsteller (Juden) begannen, den Holzboden mit Messern aufzuhacken, waren für mich bezeichnend. Und noch mehr, als die beiden Initianten anscheinen als Einzige die Flucht ergriffen und der Rest brav weiter Richtung Vernichtungslager fuhr.

    Eine weitere Aussage in dem Film ist auch wichtig: Mitläufertum unter Inkaufnahme des Todes anderer Menschen ist falsch. So wurde es bei der Sanitätsschwester richtig dargestellt, die ihren Verrat an einer ukrainischen Ärztin hinterher als Mord verstand.

    Ich kann kewil absolut nicht zustimmen … seht Euch das ruhig an.

  70. Ich habe mir die Filmreihe trotz FAZ-Empfehlung nicht angetan. Wenn man einmal erkannt hat, dass das öffentlich-rechtliche Fernsehn ein reines Propganda-Instrument marxistischer Prägung ist, dann kann man sich schon ausrechnen, worin die Absicht dieser Filme bestanden haben mag.
    Wie ich in den Kommentaren der Mitforisten nun lese, scheinen die Filme entgegen meiner Vermutung doch ehrlich gewesen zu sein (vielleicht war aber auch die Propaganda nur gut genug gemacht, etwas wenn nur die Kriegsverbrechen der einen Seite gezeigt wurden). Jedenfalls ist mein Vertrauen in das GEZ-Zwangsfernsehn komplett zerstört, und es wird lange dauern, bis es sich wieder aufbaut. Falls es sich wieder aufbaut.

  71. Also ein Kumpel von meinem Vater (Jahrgang um die 1928) ist zum Ende des Krieges ins KZ gekommen. War er Jude, Kommunist, Katholik ? Nein er hat mit 4 Kumpels in der Kneipe gesessen und einer meinte der Hitler ist am Ende. Niemand hat widersprochen; alle wurden denunziert und verhaftet.
    Fast niemand kann sich vorstellen wie es im totaleren Staat zugeht. Es gab kein Handy und Internet, mein Vater kannte keine Juden und hat einfach nicht mitbekommen was mit Ihnen passiert. ( Jahrgang 1932)

  72. …richtig ist aber schon, dass nur die Erinnerung vor ähnlichen Verbrechen bewahren kann – unabhängig von diesem Dreiteiler.

    Insofern darf man wohl die vielen Merkel-Plakate mit SS-Uniform und Hitlerbärtchen im Süden der EUdSSR als Warnung verstehen?

    Ja, als Warnung respektvoller miteinander umzugehen – das gilt für beide Seiten. Wenn im Boulevard von „Zypr-idioten“ u.ä. die Rede ist, muss man sich über heftige Reaktionen nicht wundern, wie man auch im Falle der „Pleite-Griechen“ gesehen hat. Das ist aber kein Problem der EU – einen Krieg haben all die Krisen ja wohl noch nicht ausgelöst – sondern der Zusammenprall nationaler Egoismen. Das Problem ist folglich dass vielen Europäern noch der Blick für das Große-Ganze fehlt. Man kann in der EU – insbesondere in der Euro-Zone – nicht mehr nur national denken, weil Handlungen – oder die Verweigerung bestimmter Handlungen – in Land XY Folgen für uns alle haben, selbst wenn es sich um das kleine Zypern handelt.

    Ein weitere Fehler macht sich mal wieder bemerkbar: eine Währungsunion ohne eine gemeinsame Finanz-und Steuerpolitik. EU Staaten machen sich gegenseitig Konkurrenz, das zypriotische Finanzsystem schadet anderen EU – Staaten, wie auch irische und slowakische Flat-Taxes. Damit muss nun Schluss sein, dass es Zypern als erstes erwischt hat, ist „Pech“, aber der Zusammenbruch wäre auch ohne Euro unvermeidlich gewesen. „Mehr Europa“ wird jetzt unter zugegebenermaßen schwierigen Bedingungen nachgeholt. Aber es hat wohl erst den Blick in den Abgrund bedurft, bevor der Egoismus in die Schranken verwiesen wurde.

    Dennoch bleiben die Kosten eines Scheiterns des Euro – oder gar der EU – um ein vielfaches höher, als die Stabilisierungsmaßnahmen: politisch wie ökonomisch. Die Krisen werden enden und Europa wird danach gestärkt sein.

  73. Ganz abgesehen vom Inhalt.
    Der Film ist einfach schlecht gemacht.

    Entweder wollten die Macher für das Geld so wenig Leistung wie möglich erbringen.
    Oder es gab zu wenig Geld für Drei-Teiler, und der Regisseur hat mit langen Pausen, vielen Tränen und langsamen Gesprächen die großen Lücken gefüllt.

    Die bunte Propaganda bringt nichts Gescheites zustande.

  74. Ich gebe zu, ich habe nur Auschnitte gesehen, weil ich die Befürchtung hatte, dass der Film die heutzutage gängige, politisch korrekte Aussage hat: Alle Menschen die damals nicht im Widerstand waren, waren böse, böse Nazis.

  75. Hört auf, euch zu interessieren!

    Ich habe aufgehört mich für diese Zeit zu interessieren, weil ich gemerkt habe, dass mein Interesse gegen mich verwendet wird, um „Das ewige Trauma“ (Der Spiegel) immerwährend fortzusetzen. Auch aus diesem Grunde und weil ich es leid bin, für nicht begangene Taten Scham enmpfinden zu sollen, sehe ich mir keine Sendungen mehr mit WK2-Themen an. Statt dessen informiere ich mich ab und an über alternative Quellen, z.B. die Hörbücher von Polarfilm. Sehr zu empfehlen.

  76. Ich habe mir die ersten beiden Teile angesehen, dann hat es gereicht. Interessiere mich sehr für Geschichte, aber eher für die des deutschen Mittelalters und der frühen Neuzeit.
    Die ewigen „Hitlers Autos, Frauen, Spaziergänge“ etc. gehen mir einfach nur noch auf den Sack.

  77. Das offizielle Geschichts-Narrativ – dessen bedingungslose Akzeptanz solche Filme voraussezten – ist völlig inkohärent. Irgendwelche Folgen hat das natürlich nicht, denn fast alle Deutschen und andere Europäer sind zu faul oder zu mutlos, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen.

  78. Siegmar Gabriel
    versucht sich mit diesem Thema zu profilieren:

    Mein Vater, diese Nazi-Sau.

    Gabriel
    1. Trat damit bei M. Illner auf
    2. bei Jauch 24.3.13
    3…………….

    Volker Beck
    versucht sich ebenso mit diesem
    Thema zu profilieren

    Mein Großvater diese Nazi-Sau..

    1. Trat in der Phönix-Runde
    gegen seinen Großvater nach.

    An Toten sich abarbeiten, wie
    feige und erbärmlich ist das denn?!

  79. @Freiheit jetzt
    Das ist das beste, genialste und superlativste, was ein denkender Mensch zu diesem ganzen staatstragenden Bewältigungschmodder je gesagt hat!

    Dreimal Chapeau!

    Genau das mache ich persönlich zwar schon seit Jahrzehnten (oh, die Fratzen meiner grünlinken LehrerInnen, wenn ich ihnen gähnend beschied, daß mir als Beutedeutschen dieses Thema am Allerwertesten vorbeigehe, schließlich haben meine Groß- und Urgroßeltern ja nichts angestellt, aber wenn sie ein Problem hätten, dann wäre es das ihre und nicht meins usw … diese Grimassen waren mir die 4 in Gesinnungskunde wert) aber nun haben Sie mir einen herrlich prägnanten Slogan für den weiteren Umgang mit meinen lieben wie doofen Nächsten geschenkt:

    Hör auf, Dich zu interessieren!

    Einfach klasse!

  80. Genau Bohemund, und weil das alles so köstlich und originell und genial ist, daß der ganze Scheiss schon 70 Jahre her ist, und wir sowieso nicht dabei gewesen sind, da brauchen wir auch gar nicht mehr weiter drüber nachdenken. Am besten wir stellen gleich neue
    Einsatzgruppen auf. Einfach Klasse !

  81. Kann ein Film, der schon im Detail so falsch ist, im Ganzen richtig sein? Bodo Mrozek erzählt auf seinem Blog pophistory mit vielen Details, dass das Schild „Swing tanzen verboten“, das in „Unsere Mütter Unsere Väter“ als Brücke zwischen verschiedenen Erzählsträngen eingeblendet wird, nie existiert hat. Es ist eine Fälschung aus den siebziger Jahren, die eine Kompilation mit Swingmelodien aus den Dreißigern zierte.
    Perlentaucher!

  82. Das verbuchen wir mal unter erzählerische,
    dichterische Freiheit. Du solltest Dir
    den Dreiteiler ansehen.

    Ist vermutlich das beste was seit „der
    Soldat James Ryan“ zu dem Thema gedreht
    wurde.

  83. Den Dreiteiler
    fand ich nicht so schlecht, wie ihn manche fanden.
    Den Erzählungen sowohl meines Vaters wie Schwiegervaters, die beide als einfache Soldaten im Osten zu kämpfen hatten, berichteten so und ähnlich, wie es der Fernsehfilm gezeigt hat.

  84. Eine perfekte Gelegenheit für Sigmar Gabriel, vor den anstehenden Bundestagswahlen für die Aufpolierung seines Images zu sorgen, indem er sich zum gefühlten 140.Mal ganz ausdrücklich von dem schrecklichen Gedankengut seines Nazi-Vaters distanziert.

    Sowas kommt gut an!

    Mehr Kreuze an den Wahlzetteln bedeuten mehr Macht!

  85. Ich war da gerade dienstlich in Kleinasien unterwegs, konnte aber über Sat-TV einige Teile sehen.

    Die Figur Friedhelm hat mir gut gefallen. Er hat sich vom anfangs ahnungslosen Querulanten (so wie die heutige Jugendgeneration) dank eigener Erfahrung und Einsicht doch beinahe zum Krieger entwickelt, der die Notwendigkeiten erkannt und eingesehen hat.

    Er hat dann als Soldat gute Arbeit geleistet und Partisanen und andere Verbrecher emotionslos erledigt ohne in Heulkrämpfchen und Schuldkomplexe zu verfallen.

    Es hat mich schon erstaunt, daß im Staatsfernsehen so ein vorbildliches Verhalten gezeigt werden durfte.

  86. #75 BePe (25. Mrz 2013 17:18)
    #69 Made in Germany West

    die wollen ja auch die deutsche Jugend auf Linie trimmen, und nicht die Alten die dabei gewesen sind und wissen was echt und was Quatsch ist.

    Schau dir doch die Vornamen derjenigen an die für den Film verantwortlich waren (also Regie, Drehbuch und Produktion) Phillip, Stefan und Nico. Noch Fragen? Den nächsten großen Nazi-Aufklärungsfilm über die BDM- und HJ Jungs und Mädchen machen dann in 10-20 Jahren Björn-Thorben und Chantal-Marie.

    Schau mal hier diesen Kinospot der Bundesregierung an. So läuft die Pro-Euro/EU-Propaganda heute:

    http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2013/02/2013-02-14-kinospot.html
    Achte auf die Nazi-Mütze des Zöllners bei Sekunde 20, auch der Luftangriff der Wehrmacht ist ziemlich danaben. So wird die Jugend gegen ihre Eltern aufgewiegelt die kritisch zur Euro-Rettung und der EUdSsR äußern.

    Wenn die zu so einer lächerlichen, aber dennoch abgrundtief perfiden Gehirnwäsche greifen müssen, dann steht es wohl schon sehr schlecht um die EUdSSR. Hoffentlich geht das System bald unter und hoffentlich werden seine Verbrechen und seine Verbrecher dann ihre verdiente Würdigung erhalten.

    Unsere Kinder, die mit solchen satanischen Methoden verdummt und umerzogen werden sollen müssen geschützt werden. Das ist die Pflicht jedes ehrlichen, anständigen und demokratischen Erwachsenen. Seien wir den Kindern ein Vorbild und klären wir sie mit Nachsicht und Geduld über die Lügen auf.

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