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Videos: Verleihung des Theodor Heuss-Preises

Eine Einsicht der Beteiligten über die Problematik und Aufarbeitung war bei der Verleihung des Theodor Heuss-Preises an Daniel Cohn-Bendit nicht vorhanden. Sie waren zwar in die Enge getrieben, verteidigten ihn jedoch mit einer Vasallentreue. Für mich ist nicht nachvollziehbar, warum der ehemalige Bundespräsident Wulff wegen läppischen 400 Euro alle politischen Ämter niederlegen musste, bei Grünen jedoch wirklich schwerwiegende Vorwürfe schöngeredet, relativiert und bagatellisiert werden.

(Von Werner Sigel)

Gegendemonstranten 3

Vor dem Kleinen Saal im Neuen Schloss protestierten Menschenrechtler gegen die Preisverleihung. Es war nicht nur wie unter anderem von der Schwäbischen Zeitung und SWR behauptet wurde, die „Junge Union“, die eine Gegendemonstration machte (und dem unbegründeten Vorwurf ausgesetzt wurde, sie mache Vorwahlkampf), sondern unter anderem auch diverse Verbände gegen Kindesmissbrauch, Mitglieder der neugegründeten Partei AfD und ein bedauernswertes Opfer der Odenwaldschule. Wolfgang Herles vom ZDF kommentierte Cohn-Bendits Verfehlungen jedoch als einen „mikroskopisch kleinen Fall“.

Gegendemonstranten 1

Vorab, ich habe alle kompletten Reden der Preisverleihung online gestellt und nachfolgend verlinkt, damit sich jeder ein eigenes unverfälschtes Bild der Preisverleihung machen kann. Die Stiftung hatte letztendlich massive Probleme, überhaupt Festredner zu bekommen, zwischenzeitlich abgesagt hatte der Präsident des Verfassungsgerichts Andreas Voßkuhle, Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und zuletzt auch Stuttgarts Sozialbürgermeisterin Isabell Fezer (FDP).

Ludwig Theodor Heuss

Nach der Begrüßung und schönreden durch Ludwig Theodor Heuss (–>Video) sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann in seinem Grußwort (–>Video) wörtlich ab 3:37 min:

„Aber es ist doch ein elementarer Unterschied, ob die Irrtümer verbaler Natur sind oder tatsächlich stattgefunden haben. Sie haben nach Aussagen von Dany Cohn-Bendit real nicht stattgefunden und die Eltern der Kinder haben dies bestätigt und ich glaube und vertraue diesen Aussagen von Cohn-Bendit und den Eltern.“

Winfried Kretschmann - Gesine Schwan

Dazu schreibt die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung:

Die Stellen sind altbekannt, aber immer noch atemberaubend – und in der Substanz unbeantwortet. […] Interessant ist, dass bislang offenbar niemand Cohn-Bendit danach gefragt hat, was im Kinderladen eigentlich genau passiert ist. Weder Freunde noch professionelle Frager tun das – ein Phänomen, das bei berühmten Persönlichkeiten immer wieder vorkommt. Die Frage „Was hast Du getan?“ oder „Wo haben Sie zurückgestreichelt?“ ist verpönt.

Und entsprechend elegant fallen die Antworten auch aus. „Das war kein Tatsachenbericht, sondern schlechte Literatur“, sagte er der „Zeit“. „Da hat einfach ein Korrektiv in mir nicht funktioniert“, dem „Spiegel“: „Was ich schrieb, war ein großer Fehler. Es tut mir leid.“

Werner Wölfle

In seinem Grußwort nannte es Stuttgarts grüner Bürgermeister Werner Wölfle (–>Video) ab der 1:15 Minute eine „aufgepumpte Empörung“. Es gehe ihnen nicht um einen sorgsamen und verantwortlichen Umgang mit Kindern und die Gründe wären durchsichtig. Es gäbe einen Unterschied zwischen Worten und Taten und dass nicht jeder Körperkontakt mit Kindern gleich als potentionelle Pädophilie ausgelegt werde.

Roger de Weck

In der Laudatio von Roger de Weck (–>Video) ab der 11:20 Minute sprach er von Verleumdung und dass die Kritik nicht erkenntnisorientiert sei und nicht einer besseren Aufarbeitung dienen würde und dass der Hass salonfähig wird. Er sprach von demütigen und stigmatisieren und er kritisierte indirekt die Freiheit des Internets und bezeichnete Internetblogs als Stammtisch und das bessere Argument habe dort keine Chance.

Ludwig Theodor Heuss - Daniel Cohn-Bendit

In seiner anschließenden Dankesrede sagte Cohn-Bendit (Video siehe unten) ab der 5:14 Minute: Mehr als 15 Eltern aus der Universitäts-Kita, in der er gearbeitet habe, hätten damals einen Brief geschrieben und bezeugt, es gab keine Übergriffe an Kindern. Das wäre der berühmte Brief gewesen. Dann erzählt er von einem Interview, das eine Mutter am Donnerstag der taz gegeben habe und so am Freitag in der FAZ zitiert wurde, wie wenn sie es der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung gegeben habe. Er meint diesen Artikel der FAS. Wie PI bereits berichtete, zog Thea Vogel darin ihre Entlastung zurück, da ihr Kind in der Krabbelstube im Haus der Freien Schule war, und nicht in der Universitäts-Kita, wo Cohn-Bendit arbeitete.

Rede von Cohn-Bendit:

Jetzt wird es interessant. Es gab also zwei Persilscheine der Eltern laut Cohn-Bendit. Der erste bezog sich auf die Universitäts-Kita, in der Cohn-Bendit arbeitete, mit laut ihm über 15 Unterschriften – ich bitte die Leser dies online zu recherchieren – und einer zweiten Einrichtung der Krabbelstube im Haus der Freien Schule, in der Cohn-Bendit nicht arbeitete, die diesen Freibrief von Thea Vogel ausstellte, der etwa ebensoviel Unterschriften hatte. Bei einer Onlinerecherche fand ich aber kein Interview am Donnerstag zwischen der taz und Thea Vogel. Vielleicht können die Leser bitte weiterhelfen. Jedenfalls hat am Sonntag die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung noch einmal die Feststellung wiederholt, dass Thea Vogel mit ihnen gesprochen habe. So stehen also Behauptung gegen Behauptung.

Was mich auch sehr störte war, dass Cohn-Bendit argumentativ aberwitzige Zusammenhänge konstruiert, die einfach nicht zusammengehören. Er verteidigte ab der 23. Minute seiner Rede sein Engagement für den Bosnieneinsatz der Nato mit der Argumentation, dass die Normandielandung Frieden für Europa gebracht hätte. Es ist jedoch ein elementarer Unterschied, ob man einen berechtigten Krieg gegen eine menschenverachtende Diktatur in Nazideutschland führt, oder gegen ein Land, das uns 50 Jahre wahrheitswidrig als Musterbeispiel eines Vielvölkerstaats vorgegaukelt wurde und es sich nachher herausstellt, dass eine gewisse Bevölkerungsgruppe im wesentlichen nicht integrierbar war und ist. Denn dies war auch das Credo von muslimischen Professoren aus Sarajewo auf einer Tagung, auf der ich war.

Abschließend der Vollständigkeit halber noch einmal die bekannte TV-Sendung von Antenne 2 am 23. April 1982 und die umstrittenen Passagen aus seinem Buch „Der große Basar“:

Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme. Ich habe sie gefragt: „Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?“ Wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt.

[…] Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen. Es ist kaum zu glauben. Meist war ich ziemlich entwaffnet. Es waren alles Kinder von Intellektuellen, von Studenten, also von Leuten, die viel gelesen haben.




Warum wehren sich Leute wie Hoeneß nicht?

Das deutsche Steuerrecht ist leistungsfeindlich, verquollen und im ewigen Wahlkampf hierzulande der beliebteste Spielball, um vermeintliche Gerechtigkeitslücken zu schließen. Die Diskussion um eine grundlegende Reform im Sinne einer Vereinfachung oder Verschlankung wurde nach fast zwei Jahrzehnten der Diskussion eingestellt. Übrig bleibt dafür Hohn und Spott: für Roman Herzogs Wunsch, seine Steuererklärung selbst zu machen, ebenso wie für Paul Kirchhoffs Papier und den Bierdeckel von Friedrich Merz. Das Konzept für die Zukunft der Steuer schreibt stattdessen Franz Kafka. Keine Partei macht sich mehr für Alternativen stark, die FDP hat aufgegeben, die Union mahnt zur Besonnenheit, und der Rest der Parteien will den Steuerwahnsinn noch wahnsinniger machen: mit einer Abgabenlast, die im Wahlkampf neue, französische Höhe erreicht. (Warum wehren sich die Eliten nicht, fragt Ulf Poschardt völlig richtig!)




Ist der Euro eine Gefahr für den Frieden?

Griechen gegen Deutsche, Italiener gegen Franzosen, Spanier gegen Engländer. Deutsche nennen Griechen faul und asozial, Griechen titulieren die Deutschen als Nazis, die Italiener haben schon gar keine Regierung mehr und Premierminister souveräner Staaten werden abgesägt. Politiker der Blockparteien, wie Joschka Fischer und Wolfgang Schäuble, haben für bis zu 60% Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland nur Hohn und Spott übrig. Ja, sie wünschen sich sogar eine möglichst lange Krise – denn ohne Krise können sie ihre Vision von einer ‚besseren’ Welt nicht in die Realität umsetzen. Aber es geht schon lange nicht mehr um Geld – die gegenwärtige Euro-Politik bedroht den Frieden in Europa!

(Von Arent)

Die Strategie der Blockparteien

Die Strategie der Blockparteien wurde schon vor Jahren in einigen Stratfor-Analysen ziemlich schön dargelegt:

[…] However, the driving force behind developments in Europe in 2012 will be political, not economic. Germany, seeing an opportunity in the ongoing financial crisis, is using its superior financial and economic position to attempt to alter the eurozone’s structure to its advantage. The core of this „reform“ effort is to hardwire tight financial controls into as many European states as possible, both in a new intergovernmental treaty and in each state’s national constitution. […]”

Die vermehrte Überschuldung wirtschaftsschwächerer Staaten durch den Euro und die resultierende Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit – und damit Abhängigkeit der südlichen Länder von Darlehen aus EU-Töpfen – gibt Deutschland den nötigen Hebel, um sie sukzessive zur Aufgabe ihrer Finanzhoheit und nationalen Souveränität zu zwingen. Bestes Beispiel ist der griechische Premier Papandreou, der es wagte, über eine Volksabstimmung nachzudenken:

“[…] In 2011, Germany used its superior economic and financial position as leverage to help ease the elected leaderships of Greece and Italy out of office, replacing them with unelected former EU bureaucrats who are now working to implement aspects of the German program.[…]”

Die Krise ist also gewollt – Reformen und Schuldenabbau sind es nicht. Und Griechenland und andere Länder sollen vor allem deshalb nicht austreten und zur Drachme zurückkehren, weil man dann ja gar kein Druckmittel mehr hätte, Griechenland zur Aufgabe seiner Souveränität zu zwingen.

Nun kann man über Europa denken was man will. Man kann es toll finden. Man kann es doof finden. Aber eines ist wohl klar: Die Deutschen haben gar keine Lust, sich Griechenland, Italien, Spanien untertan zu machen, schon gar nicht gegen den Willen der Menschen in diesen Ländern. So etwas gibt – zu Recht – nur böses Blut. Den Schlamassel eingebrockt hat den – durchaus friedliebenden – Europäern mal wieder eine dieser dümmlichen Ideologien, die die Welt und den Menschen an sich ‚verbessern’ will, Frieden und Toleranz predigt – und am Ende, wie beim letzten Mal, den Kontinent in den Krieg stürzt.

Die ‚Verfassung’ Europas ist ein haarsträubendes Stückwerk. Die Kommissionen und Parlamente genießen weniger Glaubwürdigkeit als der UN-Menschenrechtsrat. Die Nationalstaaten selbst zeigen Desintegration. In ganzen Stadtteilen und Vororten größerer Ballungszentren herrschen bereits heute buchstäblich Banden und Clans. Und schaut man sich die so euphemistisch wie diffus bezeichnete ‚Integrationspolitik’ an, bekommt man unwillkürlich den Eindruck, dass bevorzugt Guantanamo-Häftlinge, somalische Piraten, Hassprediger, Antisemiten und Rassisten nach Europa geholt werden. Nicht obwohl, sondern gerade weil die propagierte Toleranz für die Intoleranz über kurz oder lang zu einem Zerbrechen der bestehenden Staatsstrukturen und einer Hinwendung zu autoritären Strukturen führen muss.

Die Angst vor einem europäischen Nationalismus

Die Menschen haben keine Lust auf Experimente. Das macht auch Sinn. Schaut man sich die Geschichte an, so fällt auf, dass friedliche Einigungen von Staaten praktisch immer durch die Schaffung einer gemeinsamen Identität erreicht wurden. Die Idee, man könne ein langfristig stabiles Europa auf bloße wirtschaftliche Strukturen gründen, ist absurd. Ein solches Europa zerbricht beim ersten Hauch einer Krise. Das wissen auch die Blockparteien. Aber die Alternative zu einem Wirtschaftseuropa ohne Seele ist das, wovor sie sich eben auch am meisten fürchten: Ein Europa mit Seele, ein europäischer Nationalismus, eine gemeinsame Identität.

Diese Identität, dieses Zusammenwachsen Europas gibt es interessanterweise bereits, nur so ganz anders und in ganz anderen Milieus, als es den Blockparteien lieb ist. Es gibt dieses Zusammenwachsen – im Grunde wenig verwunderlich – gerade in den ärmeren Schichten, der konservativen und der islamkritischen Szene. Die Defence League-Bewegung, die ihren Anfang in den englischen Vorstädten nahm, die Identitären, ursprünglich aus Frankreich, die von Geert Wilders angedachte International Freedom League, sind alle genau das – europäische, aufgeklärte Bewegungen, eine europäische Identität. Sie alle hätten das Potential Europa jenseits von Geld und Macht tatsächlich und nachhaltig zu einen. Im Grunde sind sie sogar noch viel mehr – sie haben fast schon ‚traditionell’ Kontakte nach Indien, Amerika, China, Afrika und Australien.

Alle diese Menschen brauchen kein Geld und keinen Euro um zusammenzuhalten. Sie wollen sich auch nicht Griechenland oder Deutschland oder die Schweiz untertan machen. Sie wollen nicht die Welt erobern. Sie wollen die Welt auch nicht verbessern. Sie wollen keine Experimente. Sie wollen einfach nur in Ruhe und in Frieden leben.




Anschlag von Boston aus „Notwehr“?

89d502e821Michael Lüders, der auf deutschen TV-Kanälen abwechselnd als „Terror-Experte“ oder „Islam-Experte“ vorgestellt wird (ist eh das Gleiche), hat sich gewünscht, dass sich die Attentäter von Boston nicht als islamische Terroristen herausstellen – damit nicht wieder „der grassierenden Islamophobie“ Vorschub geleistet werde. Bekanntlicherweise ging sein Wunsch nicht in Erfüllung. Jetzt schweigt Michael Lüders, was in seinem speziellen Fall ohnehin das Beste ist.

Wer auch schweigen sollte, ist Thomas Nehls (Foto oben), ehemaliger US-Korrespondent der ARD. Der nämlich erklärte staunenden Zuschauern, dass solche Attentäter aus einer Notwehrsituation heraus gehandelt haben könnten: „noch nicht Getötete“ hätten sich gegen amerikanische „Kampf-Drohnen“ verteidigt. Chapeau! Von allen dummen Erklärungen, mit denen unsere „Qualitäts-Journalisten“ den islamischen Hintergrund dieses Terror-Anschlages herunterzuspielen versuchen, die mit großem Abstand dümmste! Da muss man nicht mal erklären, warum. (ph)




Kinderbanden terrorisieren Mönchengladbach

Die „multikulturelle“ Pleitestadt Mönchengladbach kommt aus den Problemen nicht heraus: das Salafisten-Problem wurde zwar dank mutiger Bürgerinitiativen gelöst, das Problem mit dem Proll-Volk, das sich an jedem Wochenende betrunken und laut in der einst so glanzvollen Altstadt austobt und sich auch gerne überall „erleichtert“, gibt es offiziell nicht – da schaut man ganz „tolerant“ weg. Aber bei den Kinderbanden, die seit einem Jahr, teils mit Gewalt, Bankkunden an Geldautomaten berauben, kann man nicht mehr weggucken. Trotzdem wird nur verschämt von „südosteuropäischen“ Banden gesprochen, niemand mag das böse Wort „Zigeuner“ in den Mund nehmen.

(Von Peter H., Mönchengladbach)

„Sie (die Kinder, Anm. d. Verf.) werden ganz bewusst von Erwachsenen zum Stehlen ausgebildet und losgeschickt, um Beute zu machen“, so der Mönchengladbacher Polizeisprecher Jürgen Lützen. Am häufigsten suchen sie sich ihre Opfer an der Stadtsparkasse am Bismarckplatz – also mitten in unseren Stadt. In der Regel werden zwischen 300 und 1.000 Euro von einem überwältigten Bankkunden erbeutet. Typischerweise kommen sie zu zweit oder zu dritt und lenken den Kunden ab, wenn er gerade seine PIN eingegeben hat. Leider gelingt es ihnen oftmals noch, einen höheren Abhebebetrag einzutippen.

Zwar haben die meisten Banken eine Videoüberwachung, aber da die Täter minderjährig sind, gibt es keinen richterlichen Beschluss, der es erlauben würde, diese Bilder zur Personenfahndung zu nutzen. Aber da Täter unterhalb von 14 Jahren in Deutschland ohnehin nicht strafmündig sind, würde das auch nicht weiterhelfen: „Bis jetzt ist noch kein Kind dafür ins Gefängnis gegangen“, so Lützen. Und die erwachsenen Hintermänner haben sowieso nur ein geringes Risko, wenn sie die Kinder zum Stehlen losschicken. Mehr als dass die Kinder, nachdem sie erwischt wurden, in eine pädagogische Einrichtung geschickt werden, passiert nicht. „Manchmal nehmen sie dort noch an einer warmen Mahlzeit teil, aber spätestens danach sind sie wieder weg“, so ein Polizist.

Die einzigen Profiteure dieser Geschichte sind Flüchtlingsinitiativen, die sich jetzt, auf Steuergelder schielend, mehr und mehr dieses Themas annehmen. Allerdings mehr in dem Sinne, dass diese Initiativen die „Schutzbedürftigkeit“ der südosteuropäischen Roma beklagen. Die Schutzbedürftigkeit des Mönchengladbacher Bürgers, der gerne ohne Angst zum Geldautomaten gehen würde, ist für solche Initiativen natürlich kein Thema. Und dieser Bürger hat sowieso schlechte Karten: würde er sich z.B. mit Pfefferspray gegen einen gewaltsamen Übergriff wehren, so müsste er in Deutschland befürchten, wegen Notwehrexzess in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zum Nachteil eines Kindes hart bestraft zu werden.

Auch für die Mönchengladbacher Polizei, die diese ständig straffälligen Kinder immer wieder freilassen und dann erleben muss, dass diese von den Hintermännern sofort wieder zum Stehlen geschickt werden, ist dieser Zustand sehr frustrierend. Aber da ist unsere Polizei ohnehin leidgeprüft: dass die Mönchengladbacher Polizei Straftäter erfolgreich ermittelt, diese dann aber nicht in den Knast müssen, kennen wir ja bereits aus diesem Zusammenhang. Oder aus diesem Zusammenhang. Dass Polizisten Tag für Tag ihren Kopf hinhalten, um den Bürger zu beschützen, aber gleichzeitig von Justiz und Politik im Stich gelassen werden, ist in der „Bunten Republik Deutschland“ längst Alltag. Nicht nur in Mönchengladbach.




Aus Pfaffenhofen wird Imamhofen

Pfaffenhofen Die CSU unterwirft sich dem Islam nicht nur in München beim ZIEM, sondern auch in Pfaffenhofen beim Bau eines weiteren Islamzentrums. Obwohl es massiven Bürgerprotest gegen das geplante Projekt gibt, traf sich jetzt der CSU-Landrat Martin Wolf (Foto Mitte) mit den türkischen Kolonisatoren DITIB-Vertretern der türkisch-islamischen Gemeinde Pfaffenhofen Recep Bal (rechts), Can Temel (links) sowie Kablan Zekai (2.v.l.) und gab grünes Licht für den Bau. Trotz einer umfangreichen Beschwerde des deutschen Moschee-Jägers gibt es nur eine winzige Änderung: Das Minarett ist statt 18 Metern „nur“ noch 13 Meter hoch und soll nicht aufs Dach kommen, sondern an den Gebetsraum.

(Von Michael Stürzenberger)

Den rückgratlosen CSU-Dhimmis kann es offensichtlich gar nicht schnell genug gehen mit dem Nau dieses Islamzentrums, denn es soll jetzt nur noch eine Frage von wenigen Tagen sein, dass die Baugenehmigung erteilt wird. Der Donaukurier jubelt: „Minarett-Kompromiss gefunden“ (online nur verkürzt):

Das Bauvorhaben an der Hohenwarter Straße haben Landratsamt sowie Vertreter des Pfaffenhofener Ortsvereins der Türkisch-Islamischen Union (Ditib) am Dienstagabend abschließend abgestimmt – im Zentrum stand dabei die Minarett-Frage. Das Landratsamt hatte zuvor signalisiert, dass dieses mit einer ursprünglich geplanten Höhe von über 18 Metern nicht genehmigt werden würde. Nun haben sich beide Seiten auf einen deutlich niedrigeren Turm verständigt:

„Ich begrüße, dass die Bauherren den Vorschlag des Landratsamts aufgreifen, das Minarett in der Höhe von 18 Metern auf 13 Meter zu verringern“, sagt dazu Landrat Martin Wolf (CSU). „Ich bin sehr zufrieden mit dieser Lösung – es ist wichtig, dass die Gemeinde zu angemessenen Kultur- und Gebetsräumen kommt und so ein langes Kapitel zugeschlagen wird.“

Auch die Muslime, die seit fast 17 Jahren auf der Suche nach anderen Räumen als den bestehenden an der Kellerstraße sind, zeigen sich zufrieden: „Im Konzept war dies möglich, weil dadurch weder die Ästhetik noch die Raumgestaltung selbst beeinträchtigt wurde“, sagt Recep Bal, Vorsitzender der türkisch-islamischen Gemeinde. „Dies spiegelt die Offenheit und das gesamtgesellschaftliche Engagement der Ditib-Gemeinde wider und ist nach all diesen Diskussionen nicht selbstverständlich.“

Jetzt fehlt nur noch der Brandschutznachweis, den der Ditib-Verein in den nächsten Tagen einreichen will. „Dann können wir genehmigen“, kündigt Wolf an. „Das ist eher eine Frage von Tagen als von Wochen.“ Die betroffenen Anwohner sollen den Genehmigungsbescheid zugestellt bekommen. Eine mögliche Klage gegen diesen hat die Interessengemeinschaft „Bürger gegen Islamzentrum an der Hohenwarter Straße in Pfaffenhofen“ (IG Howa) schon angedeutet. Wolf gibt sich aber zuversichtlich: „Im Rahmen dieses Plans gehen wir davon aus, dass er rechtssicher ist“, sagt Wolf. Einer möglichen Klage von Moscheegegnern müsste er demnach aller Voraussicht nach standhalten. „Restliche Unsicherheiten bestehen aber immer“, schränkt Wolf ein: Vor Gericht und auf hoher See sei man bekanntlich in Gottes Hand.

„Es gibt viele Vorbehalte gegen die Moschee“, räumt der Landrat ein. Umso mehr sei die nun vorliegende Zurück-nahme der Bauhöhe beim Minarett ein Symbol, um diese bestehende Vorbehalte in Teilen der Bevölkerung aufzugreifen. Wichtig sei aber auch, dass eine Glaubensgemeinschaft, die gewillt sei, in Frieden mit der Pfaffenhofener Bevölkerung zusammen zu leben, gestützt werde.

Wie berichtet, soll das niedrigere Minarett nicht mehr aufs Dach aufgesetzt, sondern an den Gebetsraum angebaut werden. „Das Minarett wird die Kuppel um einen Meter überragen – zuzüglich der Spitze“, erklärt Landrat Wolf den gefundenen Konsens. „Das sieht die Bauverwaltung durch das Baurecht gedeckt.“ Für einen höheren Turm hätte der Bebauungsplan geändert werden müsse, wovon Wolf den Beteiligten abgeraten habe.

Auch was die Befreiungen vom Bebauungsplan über das Minarett hinaus betrifft, habe seine Behörde ganz nüchtern abgewägt, stellt Wolf klar – und zwar „wie bei jedem anderen Bau auch“. Laut damaligem Beschluss des Bauausschusses der Stadt Pfaffenhofen müssen für die Moschee mehrere Ausnahmen vom Bebauungsplan an der Trabrennbahn gemacht werden: Stellplätze und einige Gebäudeteile liegen außerhalb der Baugrenzen; die zulässige Gebäudebreite von 15 Metern wird vom Untergeschoss um rund 3,2 Meter überschritten; statt eines roten oder grauen Sattel- oder Pultdaches sind ein gekiestes Flach- und ein braunes Kuppeldach geplant; es soll goldfarbene Elemente am Gebäude geben, obwohl die Verwendung glänzender Materialien eigentlich nicht zulässig ist; die zusätzliche, westliche Zufahrt weicht außerdem von der Zufahrt laut Bebauungsplan ab. „Meine Verwaltung hält all das für genehmigungsfähig“, betont Wolf.

Nicht alle Bürger in Pfaffenhofen sind davon begeistert. Hier ein Interview mit einem Betroffenen, der die Kundgebung der FREIHEIT am Samstag auf dem Stachus in München besuchte:

Die Bürger sind gewillt, gegen den Moscheebau zu klagen und haben den deutschen Moschee-Jäger bereits eingeschaltet. Dazu ist aber viel Geld nötig, denn für Gutachten von Sachverständigen, Gerichts- sowie Anwaltskosten werden etwa 30.000 Euro veranschlagt. Wir sagen:

„Pfaffenhofen ist überall“

Daher veranstaltet die Bürgerbewegung Pax Europa am kommenden Samstag von 10-12:30 Uhr eine Kundgebung zu dem geplanten Moscheebau auf dem Marktplatz vor dem Pfaffenhofener Rathaus. Die BPE hat auch ein Sonderkonto eingerichtet, auf das gespendet werden kann, damit die dortigen Bürger diese Klage durchziehen können:

Bürgerbewegung Pax Europa
Stichwort: “Moscheebau Pfaffenhofen”
Kontonummer: 4333020
BLZ 67390000
Volksbank Main-Tauber
IBAN: DE83 6739 0000 0004 3330 04
BIC: GENODE61WTH

Wer auch die Dienste des deutschen Moschee-Jägers in Anspruch nehmen möchte, wende sich unter dem Stichwort “Moscheebau” bitte an:

» info@blue-wonder.org

Die besten Kommentare aus dem gestrigen Moschee-Jäger-Artikel:

Geert Mueller:

Schrei des Muezzins am Morgen vertreibt nicht nur Kummer und Sorgen, sondern auch die nicht-moslemische Restbevölkerung aus dem zu übernehmenden Stadtteil

Eurabier:

Das Kalifat Al-Kraft hat auch einen Moschee-Jäger, allerdings als Innenminister!

Kartoffelpuffer:

Als Nachbar einer Moschee hätte ich auch Bedenken, das dort möglicherweise Waffen und Sprengstoff unsachgemäß gelagert werden. Was, wenn das ganze Ding eines schönen Tages in die Luft fliegt? Welche Versicherung kommt für den Schaden auf?

etharry:

Wie? In der Moschee sind gar keine Unisex-Toiletten geplant? Ich glaube das ist nicht genehmigungsfähig!

Eurabier:

2020 – Pfaffenhofen wird Imamhofen

Eurabier, dem ungekrönten Slogan-König des PI-Kommentarbereiches, gebührt auch das Copyright für die Überschrift dieses Artikels.




Pierre Vogel zum Anschlag in Boston

„Islamhasser sind teilweise bereit, über Leichen zu gehen“, stellt der streng religiöse Prediger Pierre Vogel fachmännisch in seinem Statement zum Terroranschlag in Boston fest. Und so könnten die „Terroristen“ in Boston ja auch wieder mal ein Psychopath oder ein Rechtsradikaler gewesen sein. Wer habe denn am wenigsten Interesse daran, dass ein achtjähriger Junge stirbt? Die Muslime!

(Von Verena B., Bonn)

Alles wieder einmal Hetze gegen den Islam, weint Herr Vogel, obwohl die Muslime in Amerika, abgesehen von einem gewissen „Islamhasser“ Robert Spencer, noch mehr Rechte hätten als in Frankreich, Belgien und Deutschland, wo PI mit seinen Hass-Artikeln und -Kommentaren die Dawa empfindlich störe. Denen, „die einen Breivik feiern“, müsse man alles zutrauen.

Pierre Vogel weiter:

„Der Anschlag in Boston war eine grausame und abzulehnende Tat.

Die Medien lassen sich keine Möglichkeit entgehen, um gegen uns als Personen negativ zu berichten. Die meisten Menschen, so unsere Erfahrung, sind so stark von den Medien beeinflusst, dass sie eine pauschale und absolut negative Stellung gegenüber praktizierenden Muslimen entwickeln.

Wir stehen regelmäßig auf der Straße, um den Dialog mit unseren Mitmenschen zu suchen. Dort stellen wir fest, dass die meisten Bürger fest davon überzeugt sind, dass die bärtigen Muslime mit den langen Gewändern die bösen Salafisten sind, die eine Gefahr darstellen.

Die meisten Mitbürger stellen dann die Frage: „Warum sprechen Sie sich denn nicht gegen den Terror aus?“ Ja, mein lieber Nachbar, wir sprechen bereits seit Jahren über diese und andere wichtige Themen, die das friedliche Miteinander fördern sollen.

Hier können Sie sich noch einmal eines unserer Lügen Videos zum Thema Terrorismus anschauen und auf der Seite www.Pierrevogel.de finden Sie noch einige Links zu weiteren Videos bezüglich Terrorismus und Islam.

Tja, dieser Anschlag: „Wieder mal ein abgekartetes Spiel gegen den Islam?“ fragt sich Bruder Vogel. Und er fabuliert weiter, er habe sich schon gedacht, dass wieder einmal die Muslime von der Lügenpresse vermarktet werden sollen und die Islamhasser schon jemanden finden würden, dem sie den Anschlag in die Schuhe schieben können.

Und überhaupt: Brüder bleibt am Ball, die Dawa läuft super in Deutschland. 900 Missionare seien ständig unterwegs (Street-Dawa, Koranverteilungen), und er stellt hocherfreut fest: „Deutschland ist ein Land der Dawa! Es wird immer besser werden!“ Auch wenn es noch 50 Jahre dauere …

Und es werde ja auch so viel „Stuss“ geredet, wie damals in Mönchengladbach, als behauptet wurde, dass man den „Marktplatz okkupiert“ habe. Man habe doch eine Genehmigung für die öffentliche Veranstaltung gehabt, habe öffentlich die Hand gereicht und freundlich mit den Leuten geredet, um sie vom Islam zu überzeugen. Und dann seien einem noch irgendwelche Brüder in den Rücken gefallen, und das sei das gewesen, was ihn noch viel trauriger gemacht habe. „Und davor habe ich viel mehr Angst als vor Kuffarn, die einem das Messer in den Rücken stecken, ääh, stechen, ääh öffentlich bekämpfen.“

Und dann eine dringende Warnung an die Brüder: Also das alles mit den Bomben, auch in Bonn, ich gehe davon aus, da hat man sich selber ein Ei gelegt, um es den Muslimen unterzuschieben. Falls einige Brüder solche „Bomben“-Ideen hätten, sage er: „Lasst eure Finger weg von diesen Sachen.“ „Bombe Bahnhof, Bombe Schulhof, Bombe dies, Bombe das, damit tut ihr uns keinen Gefallen!“

Na, dann sind wir ja beruhigt, Herr Vogel. Und Sie haben es uns ja auch schon deutlich gesagt: „Der Islam wird siegen. Der Islam wird in dein Haus reinkommen, ob du willst oder nicht!“

Also gute Nacht, Freunde – wir treffen uns dann kopflos in der Hölle wieder!




Video: Der deutsche Geert Wilders in München

19Am Samstag war der halbe Bundesvorstand und viele Landesvorstände der FREIHEIT in München, um ein Zeichen unseres Kampfes gegen die Islamisierung und für unsere Demokratie zu setzen. Der Bundesvorsitzende René Stadtkewitz, der im SPIEGEL vor zwei Jahren auf sechs Seiten als „der deutsche Geert Wilders“ bezeichnet wurde, hielt eine starke Rede, in der er auch auf die skandalöse Überwachung durch den Bayerischen Verfassungsschutz einging. Wer der Islamkritik einen verfassungsfeindlichen Rang zubillige, der habe bereits durch die Hintertür die Scharia eingeführt.

(Von Michael Stürzenberger)

Hier das Video des ersten Teils seiner Rede:

Fortsetzung der Rede von René Stadtkewitz und die anschließende Beantwortung von Publikumsfragen bei DIE FREIHEIT Bayern..




SPIEGEL: So „schön“ ist Köln

Das Meinungsforschungsinstitut YouGov hat eine Umfrage durchgeführt, welche deutsche Stadt als Wohnort am attraktivsten ist. Der SPIEGEL veröffentlichte dazu eine Fotostrecke. Wenn man sich das Motiv betrachtet, das die Redaktion für Köln auswählte (siehe oben), versteht man, warum die (Noch-) Domstadt nicht auf den vorderen Plätzen landete. Wie toleranzbesoffen, linksgestört, islamfreudig und ästhetisch verirrt muss man sein, um ein derart hässliches Motiv für eine deutsche Großstadt auszuwählen?

(Von Michael Stürzenberger)

Ich hatte mir den Hassbunker Islampalast im Kölner Stadtteil Ehrenmordfeld im vergangenen Mai angesehen und war schockiert über die Monstrosität und Feindseligkeit, die dieses Riesengebäude ausstrahlt, das mehr an einen Atomreaktor als an ein „Gotteshaus“ erinnert:

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Die riesige Mauer, die den Monsterbau von hinten abschließt, demonstriert klar die Abschottung von der ungläubigen Gesellschaft:

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In München, das bei der Umfrage hinter Hamburg auf Platz 2 landete, ist das 10.000 Quadratmeter umfassende, 6 Etagen große und mit 60 Meter hohen Minaretten versehene Europäische Islamzentrum des Lügen-Imams noch nicht gebaut, was für ein Pech. Da konnte die Spiegel-Redaktion leider (noch) kein „die-Moscheen-sind-unsere-Kasernen-die-Minarette-unsere-Bajonette-die-Kuppeln-unsere-Helme“-dominiertes Bild auswählen:

Mnchen

Aber was nicht ist, das kann ja noch werden. Wenn der kollektive Kampf von Verfassungsschutz, Bayerischem Innenministerium, allen etablierten Parteien, fast dem gesamten Stadtrat und allen Münchner Medien gegen DIE FREIHEIT erfolgreich ist und den Münchnern ihr legitimes Recht verwehrt wird, in einem demokratischen Bürgerentscheid über dieses von einem terrorunterstützenden arabischen Staat finanzierte und von einem verfassungsschutzbekannten Imam geplante Islamzentrum selbst abzustimmen, dann werden bald diese drei hässlichen Betonklötze die bisher noch (!) schöne Stadt-Silhouette verunstalten:

 

 

In Hamburg, wo der SPIEGEL bekanntlich seinen Hauptsitz hat, kann sich der Fotograf des ehemaligen „Sturmgeschützes der Demokratie“ auf den Weg nach Hamburg-Horn machen, um die evangelische Ex-Kirche, die seit gestern Al-Nour-Moschee heißt, abzulichten. Das gibt das nächste Unterwerfungs-Motiv der rückgratlosen deutschen Dhimmi-Journalisten unter eine knallharte Kampf- und Eroberungsideologie. Darf man den SPIEGEL jetzt offiziell das „Sturmgeschütz der Islamisierung“ nennen?

Thilo Sarrazin hat so Recht:

Deutschland schafft sich ab!

Kontakt zum Spiegel:

» spiegel_online@spiegel.de




Grüne fordern Multikulti, Gender Mainstreaming und Islam-Muftis in der Bundeswehr

Der multikulturelle Wandel ist einer der wesentlichen Entwicklungslinien unserer Gesellschaft. Durch die Immigration der vergangenen fünf Jahrzehnte wurden unsere kulturelle Prägung und die Bezugspunkte unserer Identität ebenso pluralisiert wie durch die fortschreitende gesellschaftliche Öffnung hin zu einer Vielfalt von Lebens- und Weltanschauungsmodellen. Daher trägt sich der multikulturelle Wandel der Gesellschaft auch im Inneren der Bundeswehr zu. Dies bereichert die Bundeswehr, bringt ebenso unweigerlich Reibungen mit sich und stellt Anforderungen
an ihre institutionelle Struktur.

Anpassungen sind nötig, um den heterogenen individuellen
Identitäten der Soldatinnen und Soldaten gerecht zu werden, die interkulturelle Kompetenz einer multikulturellen Truppe zu nutzen und Rekrutinnen und Rekruten aus allen sozialen und kulturellen Gruppen der Gesellschaft werben zu können. Nur so kann sich die Bundeswehr in jeder Hinsicht auf der Höhe einer vielfältigen Gesellschaft bewegen, die zudem außen- und sicherheitspolitisch mit immer komplexeren Aufgaben konfrontiert wird.

Die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sind besonderen physischen wie psychischen Belastungen ausgesetzt. Ihre jeweils individuellen kulturellen und ethischen Prägungen anzuerkennen, ist
Teil eines verantwortungsvollen Umgangs mit diesen Herausforderungen. Es ist zudem ein Gebot der Inneren Führung, die in der Soldatin und dem Soldaten zuerst das Individuum und nicht einen uniformierten Befehlsempfänger sieht.

Dieser multikulturelle Wandel ist nur ein Teilaspekt der sozialen Herausforderungen für die Bundeswehr. Er steht im Kontext sich wandelnder Voraussetzungen in zahlreichen Feldern: veränderte Familienstrukturen, die Gleichberechtigung von Frauen in der Truppe oder die Anerkennung unterschiedlicher sexueller Identitäten sind hierfür nur einige Beispiele.


Dies ist die Einleitung eines aktuellen grünen Antrags an die Regierung (Drucksache 17/13095) Man kann diesen ideologisch aufgeladenen Wortmüll nicht lesen, ohne daß es einem schlecht wird!

Es wird einem aber noch viel schlechter, wenn man das Bundestagsprotokoll zu diesem Antrag liest, denn sämtliche Parteien inklusive CDU nehmen alle Stichworte brav auf und geben untertänigst zu Protokoll, daß alles, was die Grünen forderten, längstens und bestens erfüllt sei oder bald erfüllt werde.

Was ist eine Armee wert, bei der „Buntheit“, Gender Mainstreaming und Transsexuelle wichtiger sind als ein richtiges Gewehr? Auf den Vorgang hingewiesen hat Anni Mursula in der JF!




Über Auftraggeber und Vollstrecker

Hatice AkyünWenn der STERN gemeinsam mit dem Münchener Oberbürgermeister Christian Ude zu einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Was tun gegen Nazi-Gewalt?“ ruft, dann ahnt man schon, was dabei herauskommt: kümmerliche Versuche, eine Nähe von Islam-Kritik und Rechtsextremismus zu konstruieren. Dass PI dabei auch „sein Fett wegbekommen“ hat und von Hans-Ulrich Jörges, Chefredakteur des STERN und Moderator dieser Veranstaltung, als Bindeglied zwischen der vielzitierten Mitte der Gesellschaft und dem Rechtsextremismus dargestellt wurde, wäre keinen Artikel wert gewesen – das hat bei PI-Autoren nur mitleidiges Lächeln hervorgerufen. Aber wenn die Berufsmigrantin Hatice Akyün (Foto) kritische Geister wie Necla Kelek, Heinz Buschkowsky, Thilo Sarrazin und Ralph Giordano als „Unterfütterer“ des NSU bezeichnet, dann ist das eine ganz andere Geschichte: das ist eine ungeheuerliche Form der üblen Nachrede, wenn nicht gar Volksverhetzung.

(Von Peter H., Mönchengladbach)

Aber der Reihe nach. Stellen wir erst einmal die Gäste vor, die am Mittwoch vergangener Woche zu abendlicher Stunde im Münchener Rathaus vom allseits bekannten Christian Ude zu dieser von der DAIMLER AG finanzierten Podiumsdiskussion begrüßt wurden: Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern, Peter Maffay, Musiker, Christian Stückl, Intendant des Münchner Volkstheaters, Bernd Wagner, Gründer der Aussteiger-Initiative EXIT, Hatice Akyün, Autorin, Mehmet Gürcan Daimagüler, Nebenkläger im NSU-Prozess und Franka S., die als „ehemalige Neonazi-Aktivistin“ vorgestellt wurde. Schon Udes Begrüßung ließ den weiteren Verlauf des Abends erahnen:

„Ich habe gerade heute Abend einen Besuch gehabt, der mir bei früheren Anlässen mehr Vergnügen gemacht hätte: Eine Menschenrechtskommission des türkischen Parlaments. Dieser Dialog bestand früher darin, dass WIR kritische Fragen gestellt haben, ob nicht dieser Mord in Istanbul oder Ankara oder Antalya hätte früher aufgeklärt werden können; oder ob dieser Übergriff oder jener schneller hätte ermittelt werden müssen. Heute besteht deutsch-türkischer Menschenrechtsdialog darin, dass man als Deutscher erklären muss, warum eine Mordserie ein Jahrzehnt lang nicht gestoppt werden konnte und warum die staatlichen Peinlichkeiten kein Ende nehmen wollen.

Ich muß ausdrücklich sagen, dass ich als Repräsentant dieser Stadt beschämt bin, dass die internationale Öffentlichkeit in den letzten Tagen und Wochen keinen schlimmeren Anlass zum Kopfschütteln hatte als die Tatsache, dass das Heimatland der Opfer im Gericht weder durch den Botschafter noch durch Gerichtsreporter vertreten sein sollte.

Das heißt, das mag juristisch korrekt gewesen sein und nur aus juristischem Perfektionismus geschehen sein – das stelle ich gar nicht in Abrede. Niemand wird bösen Willen unterstellen, aber der Mangel an Sensibilität im Umgang mit diesem Thema macht nach wie vor beklommen und ratlos.

Deswegen meine ich, dass wir auch über die gesellschaftlichen Ursachen der Ausländerfeindlichkeit, des Rechtsextremismus, der Gewaltbereitschaft nachdenken müssen. Offensichtlich ist nicht allen Kräften der Gesellschaft klar, wie gefährlich Rechtsextremismus ist und wieviel Angst und Schrecken er Minderheiten, die häufig Ziel rechtsradikaler Anschläge sind, bis auf den heutigen Tag und nach der Mordserie erst recht auslöst.

Dass wir bei einem Menschenrechtsdialog Entschuldigungen vortragen müssen und trotz alledem um Vertrauen werben müssen, zeigt, wie schlimm die Situation ist, und da ist es gut, dass eine kritische Öffentlichkeit entsteht, wie sie der STERN dankenswerterweise hier ermöglicht hat.“

Schon alleine die Behauptung, dass „wir“ der Türkei früher kritische Fragen in Sachen Menschenrechte gestellt hätten, ist eine göttliche Realsatire aus dem Hause Ude, die keiner weiteren Kommentierung mehr bedarf. Nach dieser grotesken Begrüßung dann folgte die Debatte, in der zumindest Uli Hoeneß, gegen den inzwischen wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe ermittelt wird (PI berichtete), bei klarem Verstand war: Hoeneß versuchte, die Diskussion auf allgemeine Gewaltthemen zu lenken und kam auch mehrfach auf den 2009 von Jugendlichen ermordeten Dominik Brunner zu sprechen. Da war der Streit mit Peter Maffay vorprogrammiert, der allen Ernstes behauptete, die NPD würde deshalb nicht verboten, weil die Regierung mit dieser „klammheimlich sympathisiere“. Aber für die eigentlichen, fragwürdigen Höhepunkte sorgten Hans-Ulrich Jörges und Hatice Akyün.

Jörges wusste ganz offensichtlich nicht, was Islam-Kritik ist, auch der Unterschied zwischen Rasse und Religion scheint einem STERN-Chefredakteur heutzutage nicht mehr geläufig zu sein. Anders kann man leider nicht erklären, dass er die Islam-Kritik, beispielsweise von PI – ohne auch nur ein einziges Mal von „Islam-Kritik“ zu sprechen – als „Hetze gegen Muslime“ bezeichnete, gar mit Rassismus und Rechtsextremismus in Verbindung brachte. Die klassische „Alles Nazis, außer Mutti“-Denke, frei und unbelastet von jeglichem intellektuellen Anspruch.

Akyün, die für den Berliner „Tagesspiegel“ die wöchentliche Kolumne „Meine Heimat“ verfasst, stimmte sofort das Klagelied aller türkischstämmigen Deutschen an: sie bemängelte den „Alltagsrassismus“, der ihr in diesem furchtbaren Land immer und überall begegne. Und der nicht von „Glatzen“, sondern von ganz normalen, bürgerlichen Deutschen käme. Die ihre Briefe nicht einmal anonym schreiben, sondern – das 4. Reich scheint unmittelbar vor der Tür zu stehen – darin ihren vollen Namen, Adresse und sogar Rückrufnummer angeben. Aber so richtig deutlich wurde das Leiden der Frau Akyün, als sie ihre „Fassungslosigkeit“ beschrieb, die sie ereilt, wenn Kollegen vorsichtig einräumen, dass Thilo Sarrazin vielleicht doch nicht so ganz unrecht hatte. Eine „Fassungslosigkeit“, die gut geeignet ist, sich als armes, leidendes Opfer zu gerieren. Und bei näherer Betrachtung klar aufzeigt, dass Akyün weder Meinungsfreiheit, schon gar nicht Kritik an türkischstämmigen Mitbürgern duldet.

Das übliche Klagelied, das man schon tausendfach gehört und nun wirklich keinen Neuigkeitswert mehr hat – wäre da nicht plötzlich (hier die Tonaufnahme bei Minute 3:50, man beachte den lauten Beifall) folgende Aussage von Akyün gewesen:

„Wir reden hier über Nazis und wir reden hier über Rechtsradikalismus. Diese Rechtsradikalen, die die Gewalt ja vollstrecken, fühlen sich ja als Erfüllungsgehilfe der Mehrheit. Auch die NSU hat das ja gesagt, die haben ja gesagt ‚Taten schaffen Worte‘. Und ein Herr Sarrazin oder ein Herr Buschkowsky, auch eine Frau Kelek, die, oder auch Herr Giordano, die das immer wieder unterfüttern, geben diesen Rechtsradikalen, die gewaltbereit sind, ja immer wieder neues Futter.“

Kurz: Necla Kelek, Thilo Sarrazin, Heinz Buschkowsky und Ralph Giordano waren die geistigen Auftraggeber der NSU-Morde, die NSU-Mitglieder waren nur die Vollstrecker. Somit muss man – Akyüns Logik zu Ende denkend – nur den von ihr genannten Personenkreis zum Schweigen bringen und schon ist Ruhe und Frieden im Land, schon gibt es keine rechtsradikale Gewalt mehr. Und wie man Menschen am effektivsten zum Schweigen bringt, dürfte allgemein bekannt sein. Damit hat Hatice Akyün unterschwellig genau das gemacht, was sie anderen zu Unrecht vorgeworfen hat: sie hat potentiellen Gewalttaten präventiv Legitimation erteilt. Jetzt fehlt nur noch der Vollstrecker.




Die Ungereimtheiten im NSU-Prozeß III

zschäpe-hausNachdem wir uns zunächst mit den umstrittenen Vorgängen im Wohnwagen von Böhnhardt und Mundlos beschäftigt haben, hier der Teil I, hier Teil II, ist es Zeit, die Vorgänge in der Wohnung zu beleuchten, wo Beate Zschäpe sich aufhielt, während ihre zwei Freunde angeblich Selbstmord begingen. Es ist unumstritten, daß sie davon zunächst nichts wußte. Während Böhnhardt und Mundlos erschossen im brennenden Wohnwagen in Eisenach-Stregda lagen, surfte sie noch stundenlang im Internet in der Wohnung, Frühlingsstrasse 26, in Zwickau (Foto). Sie suchte nach Autounfällen in der Gegend. Offenbar hatten sich die beiden nicht wie abgemacht gemeldet.

Darauf suchte sie gegen 12.45 Uhr nach natürlichen Mitteln gegen Übelkeit. Um 13.26 Uhr surft sie nach „Biobauern in Zwickau“. Erst gegen 15 Uhr verläßt sie das Haus in großer Eile, das gleich darauf in Flammen aufgeht. Es waren aber keine Fernseh- oder Radionachrichten über das brennende Wohnmobil gekommen. Sie hat auch nicht danach gesurft. Frage: Wer hat sie benachrichtigt? Das ist nicht bekannt und bleibt höchst dubios!

Zweite Frage: Warum sollte sie überhaupt die Wohnung anzünden? Niemand wußte, daß sie mit den Bankräubern Böhnhardt und Mundlos etwas zu tun hatte, und den NSU gab es zu diesem Zeitpunkt gar nicht. Sie hätte in aller Ruhe einen Tag lang sämtliche Beweise unauffällig vernichten können. Erst der Brand verriet sie und schaffte Zusammenhänge.

Dritte Frage: Zschäpe soll während ihrer Flucht noch schnell ein paar Bekenner-DVDs verschickt haben, Zeugen berichten aber nur von einer kleinen Handtasche und zwei Katzenkörben, die sie dabei hatte. Wer geht noch schnell zum Briefkasten oder auf die Post, wenn er panisch flieht und bereits die Wohnung brennt?

Und sie brannte! 16 Feuerwehrleute mit vier Löschzügen arbeiteten zehn Stunden, um den Brand zu löschen. Zschäpe hatte auch Benzin verwendet. Es ist offenbar zu einer Explosion gekommen – das obige Foto spricht für sich. Ein Feuerwehrmann sagte der BamS später:

„Nach dem, was ich während dieses Einsatzes gesehen habe, muss ich mich sehr wundern, was dort zwei Tage danach noch alles in der Brandruine gefunden wurde.“

Nicht nur er wundert sich, wir auch. Es ist eine zentrale Frage: Wie können nach einem solchen Wohnungsbrand plötzlich soviele wichtige Beweisstücke unzerstört und unbeschädigt dort drin gefunden werden? Unglaublich! (Mit diesen Beweisstücken beschäftigen wir uns im nächsten Teil, die Reihe wird fortgesetzt.)