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Bonn: Pro NRW gedenkt Salafisten-Krawallen

Seit dem 5. Mai 2012 heißt es gebetsmühlenartig bei den GutmenschInnen: PRO NRW habe mit dem Zeigen der Mohammed-Karikaturen im Landtagswahlkampf die Salafisten „provoziert“. Welcher schlaue Spruch wäre denselben BesserwisserInnen eingefallen, hätten die Scharia-treuen Mohammedaner die Ehrung Kurt Westergaards, Schöpfer der satirischen Darstellungen des „Propheten“, durch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im September 2010 zum Anlass für Randale genommen? Etwa „fehlende Kultursensibilität“ der Ex-FDJ-Sekretärin?

Allein die Ankündigung von PRO NRW, am 5. Mai 2013 in Bonn-Bad Godesberg am Theaterplatz mit einer Kundgebung der schweren Ausschreitungen im Vorjahr an der König-Fahd-Akademie zu gedenken, erzeugt unter den Altparteien-Funktionären und ihren willfährigen Helfershelfern wie dem Bündnis „Bonn stellt sich quer“, das am 1. Mai 2012 gegen die Nazi-Demo in Beuel mobil gemacht hatte, und dem „Bündnis Bonn bleibt blöd bunt“ um DGB-Chef Ingo Degenhardt, Schaum vor dem Mund. Mani Stenner, Sprecher des queren Bündnisses, möchte wie gewohnt die „geplante anti-islamische Hetze“ verhindern. Man müsse sich den „Hassparolen entgegenstellen, die das friedliche Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichem religiösen und kulturellem Hintergrund stören.“ Gähn!

PRO NRW hat die Mahnwache samt Kundgebung bei der Polizei angemeldet. Die Behörde sieht nach eigener Auskunft angesichts des Ortes und des Datums „die Gefahr, dass die erneuten Provokationen der Rechtsextremisten mit islamfeindlichen Aktionen zu gewalttätigen Reaktionen salafistischer Gruppierungen führen könnten.“

Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (SPD) bemüht unterdessen mehr schlecht als recht Vergleiche mit den Konfessionskriegen der frühen Neuzeit, in deren Verlauf u. a. die über dem Ort gelegene Godesburg gesprengt worden ist. Dass heutzutage Verteidiger des Grundgesetzes gegenüber einer Gruppe sich religiös gebender Fanatiker klare Kante zeigen, ist für den Genossen ohne Belang, da es seinen politisch korrekt verengten Horizont bei weitem übersteigt.

Unter dem Motto „Islamischen Extremismus bekämpfen, Demokratie verteidigen!“ wird PRO NRW erneut darauf hinweisen, wie sehr die einstige Bundeshauptstadt am Rhein zur Wohlfühl-Oase für Salafisten und sonstige Dschihadisten verkommen ist. Die andauernde Aktualität dieses Problems wird sehr deutlich am Beispiel des für letzten Ostersonntag geplanten Treffs von „Gotteskriegern“ in der Stadthalle Bad Godesberg. Erst das Einschreiten von PRO NRW und die empörten Reaktionen aus der Bürgerschaft konnten das Stelldichein des islamischen Gruselkabinetts inklusive der Organisation „Die wahre Religion“ verhindern. Absolut kein Schamgefühl kennt die Mohammedaner-Partei „Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit“, zu allem Überfluss den salafistischen Hintergrund der „Benefizveranstaltung für Syrien“ zu leugnen. Bonn im Jahre 2013!

OB Nimptsch traf sich am Montag mit Vertretern der Moscheegemeinden. Das Treffen sei zwar schon länger geplant gewesen, nun wollte er es aber nutzen, um mit ihnen „ein weiteres Vorgehen in Sachen 5. Mai“ zu besprechen.

Auf das „weitere Vorgehen“ sind wir dann mal sehr gespannt…