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CSU-Pantoffelheld Josef Göppel für Frauenquote

Dass der Quoten-Sozialismus inzwischen auch in der CSU Einzug gehalten hat, ist kein Geheimnis. Nach dem Willen des CSU-Bundestagsabgeordneten Josef Göppel (Foto) soll die Bevorzugung von Frauen nun auch in der Wirtschaft eingeführt werden – zwangsweise verordnet vom Staat. Bezeichnend ist dabei die Begründung seiner Position: Angst vor Schelte durch seine Frau.

Der „Spiegel“ berichtet:

Noch ist offen, ob eine gesetzliche Frauenquote am Donnerstag wirklich den Bundestag passiert. Mindestens 21 Parlamentarier von Union und FDP müssten dafür mit der Opposition stimmen. Sollte bei der Abstimmung am 18. April tatsächlich eine gesetzliche Quote im Bundestag eine Mehrheit finden, würde der Koalitionsfrieden empfindlich gestört. Die Liberalen haben sich mehrfach entschieden gegen eine solche Regelung ausgesprochen.

Die Fraktionsspitze und auch Frauenministerin Kristina Schröder (CDU) sind für die sogenannte Flexiquote. Diese soll die Wirtschaft verpflichten, sich selbst eine Frauenquote aufzuerlegen. Doch unter den Koalitionsabgeordneten gibt es etliche, die für eine gesetzliche Frauenquote eintreten – etwa CSU-Generalsekretärin Dorothee Bär oder Arbeitsministerin Ursula von der Leyen.

Einer, der am Donnerstag für die gesetzliche Frauenquote stimmen wird, ist der CSU-Abgeordnete Josef Göppel. „Lieber lasse ich mich von der Fraktionsführung schelten als von meiner Frau“, sagte Göppel dem SPIEGEL. „Die jungen Frauen sehen, dass es für sie nicht gleichermaßen vorwärtsgeht wie für ihre gleichaltrigen männlichen Kollegen. Wenn wir die Quote festschreiben, verbessert das zwangsläufig auch die Position von Frauen in Gehaltsverhandlungen, davon bin ich überzeugt.“

Zum Glück bekommt der große Franz-Josef Strauß den erbämlichen Zustand dieser einstmals stolzen Partei nicht mehr mit…