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Deutschland – Paradies potentieller Terroristen

AidoudiDass die tschetschenische Terror-Gruppe „Emirat Kaukasus“ Österreich seit Jahren unter dem Deckmäntelchen des Asyls als Stützpunkt benutzt, war bereits vor dem Terror-Anschlag in Boston bekannt (PI berichtete [1]). Jetzt hat Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundes-Verfassungsschutzes, gegenüber der WELT eingeräumt [2], dass sich auch in Deutschland ca. 200 Anhänger dieser salafistischen Terror-Gruppe befinden. Und wie üblich ist nur von „Beobachtung“ die Rede, aber nicht von Ausweisung.

(Von Peter H., Mönchengladbach)

Eine gute Gelegenheit, auch mal wieder daran zu erinnern, dass der ebenfalls salafistische Sami Aidoudi (Foto oben), Ex-Leibwächter von Osama bin Laden und „Terror-Drahtzieher an der Ruhr“ (WAZ), noch immer in Bochum unter dem Deckmäntelchen des Asyls sein Unwesen treiben kann. Was – nebenbei bemerkt – für seine Nachbarn, die seit August 2012 wissen, wer da gleich nebenan wohnt, auch weiterhin bedeutet, in Angst leben zu müssen.

Anfänglich wurde das damit begründet, dass der Tunesier Aidoudi deswegen nicht ausgewiesen werden könne, weil ihm in Tunesien angeblich Folter drohe. Was natürlich totaler Quatsch ist: Eher würde man jemanden wie Herrn Aidoudi in einem islamo-faschistischen Regime Nordafrikas zum Minister für Christenverfolgung und Judenausrottung machen, als dass man ihm auch nur ein einziges Härchen krümmen würde. Jetzt wird es damit begründet, dass die nordrhein-westfälischen Verwaltungsrichter gerade Wichtigeres zu tun haben. Schön für Herrn Aidoudi, der damit auch weiterhin zu Lasten des Steuerzahlers in Bochumer Moscheen Jihadisten anwerben kann. Und bei den Anhängern der islamischen Terror-Gruppe „Emirat Kaukasus“ sind wir offensichtlich schon einen Schritt weiter: da wird erst gar nicht erklärt, warum diese nicht ausgewiesen werden.

Ein Staat, der unablässig vor potentiellen Terroristen warnt, ständig erzählt, man würde diese „beobachten“, ihnen aber gleichzeitig unter dem Deckmäntelchen des Asyls freien Auslauf und großzügige Sozialleistungen gewährt, ist nicht mehr ernstzunehmen. Ein solcher Staat ist ein Paradies für potentielle Terroristen. Nicht mehr und nicht weniger.

Links:

» Bochum: Behörden lassen Anwohner mit ihrer Angst alleine [3]
» Hassprediger Sami A. noch in Bochum – Abschiebung nicht in Sicht [4]
» Staatliche Unterstützung: 20.000 Euro für den Ex-Leibwächter von Bin Laden [5]

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