Wie es heutzutage um die Akzeptanz kritischer Meinungen bestellt ist, habe ich unlängst bei der SZ erfahren müssen. Dort schrieb ich unter dem Nick Machmett Kommentare (Beispiel), die überwiegend auch veröffentlicht wurden, nur drei von ca. 15 durften nicht erscheinen.

(Von Poznan)

Ich fand das soweit ok, denn die SZ hat offensichtlich ihre inhaltlichen Vorgaben, die sie in Bezug auf Leser(und Redaktions-)meinungen beachten muss, auch wenn so etwas intellektuell dürftig ist, von dem fehlenden Demokratieverständnis ganz zu schweigen. Aber mein Beispiel zeigt, dass sie durchaus über ihren Schatten springen konnten und auch vereinzelt kritische Meinungen zuließen.

Vereinzelt, denn offensichtlich habe ich es dann doch übertrieben. Der Kragen platzte wohl, als ich Kritik am Islam laut werden ließ, der für SZ-Begriffe das Maß des Erlaubten überschritt. Es passierte, als ich diesen Artikel kommentierte. In einer „Verwarnung“ des Zensorenteams wurde mir für meinen Beitrag doch glatt „Hetze“ unterstellt und eine Meinung, die ich so nicht vertrete, nämlich, dass ich „mindestens allen syrischen Muslimen“ Christenfeindlichkeit unterstelle.

Jeder kann aus meinem Beitrag ersehen, dass dies nicht so ist (er ist in voller Länge nach der „Verwarnung“ zitiert):

Lieber Machmett,

uns ist aufgefallen, dass Ihre Wortwahl und Ihr Diskussionsstil nicht dem entsprechen, was wir im Rahmen unserer Netiquette für eine fruchtbare Debatte festgelegt haben.

Wir möchten Sie deshalb bitten, künftig in Wortwahl und Kommunikation mehr Sachlichkeit walten zu lassen und auf hetzerische Beiträge zu verzichten. Sie unterstellen mindestens allen syrischen Muslimen Christenfeindlichkeit. Wir finden das nicht haltbar. Der von uns gelöschte Beitrag:

„Man muss nur einmal die Nachrichten einschalten, wenn syrische Rebellen zu sehen sind. Ihr Kriegsgeschrei lautet „Allahu Akbar“, „Allah ist größer“. Die in allen islamischen Ländern mindestens latente Christenfeindlichkeit tobt sich besonders in Zeiten von geringer staatlicher Kontrolle aus.

Hinzu kommt, dass Christen in Syrien stets eine neutrale, wenn nicht zustimmende Haltung gegenüber dem Assad-Regime einnahmen. Bei aller Brutalität, die es offenbart, hat das Assad-Regime die Christen doch relativ in Ruhe gelassen, ja, ihnen Schutz geboten, womit sich deren Haltung erklären lässt.

Dass nun Gabriel für die SPD die Aufnahme in Frage stellt wegen der christlichen Religionszugehörigkeit, zeigt seinen schlechten Charakter und eine islamophile Grundhaltung, die in Deutschland zur Mode geworden zu sein.“

Mit freundlichen Grüßen,
*************
Team Social Media
Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH
Hultschiner Str. 8
DE 81677 München
E-Mail: debatte@sz.de

Wenn das Assad-Regime Christen Schutz bot, so heißt das ja noch lange nicht, dass sie von allen Muslimen bedroht wurden. Schutz benötigt man auch, wenn nur die Hälfte oder ein Drittel verrückt spielt. Und die syrischen Muslime waren in der Zeit des genannten Regimes nicht feindlich zu den Christen, das habe ich in meinem Kommentar ja ausdrücklich bestätigt.

Fachleute sehen das übrigens ähnlich, so z.B. Prof. Dr. Werner Arnold, Inhaber des Heidelberger Lehrstuhls für Semitistik:

Dass das Zusammenleben auf friedliche Weise funktioniert, liegt, so Werner Arnold, „nicht zuletzt an der überkonfessionellen Doktrin der arabisch-nationalistischen Baath-Partei, die in der Hauptstadt Damaskus regiert.“

Die logische Schlussfolgerung ist natürlich, dass das Zusammenleben dann nicht mehr so gut funktioniert, wenn die Baath-Partei nicht mehr an der Macht ist. Nichts anderes habe ich zum Ausdruck gebracht.

Das noch einmal als inhaltliche Entgegnung auf eine sachlich unredliche und dämliche Begründung für das Sperren meines accounts.


» Die Süddeutsche und ihr Zensor (Teil I)

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58 KOMMENTARE

  1. So sind sie die Zensoren. Immer schön mißliebige Meinungen unterdrücken. Das kann die Süddeutsche Zeitung genauso gut wie das Neue Deutschland das in der DDR schon konnte…

  2. Redaktionen und Verlage mit einem ideologischen Leitbild ganz weit Links von Links stellen sich monetär immer mehr der Realität.

    Leider dauert der Weg zu einer Insolvenz wie bei der FR und jetzt am Dienstag bei einer DuMont-Tochter für digitale Inhalte sehr lange.

    Schliesslich läßt sich mutmaßlich noch der Bürger daran zwangsweise beteiligen, wenn man Hartz-IV-Aufstocker beschäftigt und ACAB/ANTIFA/BAFÖG-Bezieher als freie Mitarbeiter beschäftigt. Senkt die Kosten und verlängert die Leidensphase.

    Am Ende überleben nur erfolgreiche Verlagshäuser wie Springer & Co.

    Bei der WAZ Mediengruppe konnte man in den letzten 12 Monaten zwar Veränderungen beobachten – Bedarf gab es vielen – aber man wird wohl noch abwarten müssen, wohin das Unternehmen sich wirklich entwickelt.

    Viele Bekannte sind jedenfalls nicht als Abonennten zurückgekehrt.

  3. Weil der hier benannte SZ-Artikel vom syrischen Christen handelt, erlaube ich mir einen Hinweis an die Hamburger Leser: Die Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg lädt in den Gemeindesaal der Syrisch-Orthodoxen Kirche ein, Thema “Bleiben oder Fliehen. Die Lage der christlichen Gemeinschaften im Nahen Osten”, 3. Mai, 19 Uhr, Neugrabener Dorf 40, 21147 Hamburg
    http://www.hamburg.de/politische-bildung/veranstaltungen/3902804/2013-05-03-bleiben-oder-fliehen.html

  4. Wer noch in den moderierten Foren der Gesinnungsgazetten schreibt, der ist selber Schuld. Beiträge werden dort nur veröffentlicht , wenn sie linksversifft sind, also kann ich mir die Mühe auch sparen (zeit, spiegel, stern, welt, bild, alles gleichgeschalteter Sülz)
    Politische Freiheit gibt es nur in unbekannteren Subforen oder den üblichen islamkritischen Seiten. Einzig die Taz veröffentlicht noch recht viel, was deren radikalen Überzeugung geschuldet ist, in linksradikalen Kreisen jede Zensur abzulehnen.
    Ich habe auch versucht dann und wann in Technik und Handwerkerforen politisch mitzudiskutieren, dort wird man noch schneller rausgekickt, weil die Mods gar kein politisches Empfinden oder Hintergrundwissen haben. Die halten alles für Verboten weil sie dumm sind oder angst haben.

    Auch ich suche schon Jahre lang Linke zum diskutieren, aber finde selbst in SPD und Die Linke Milieus keine, weil sie die Debatte scheuen wie Katzen das Wasser. Die Wissen dass sie jede Streitfrage am Faktenwissen verlieren, also flüchten sie sich bei jedem Konflikt in ihre Ja-Sager-Kreise.
    Ab und zu bekomme ich welche beim 4 Augen Gespräch und nem Bier „zu fassen“ , dann geben sie mir Recht, was Islam, Migration, Straßengewalt und Intoleranz der Islamophilen angeht. Öffentlich halten sie stramm zur Partei.

    Linke sind von Grund auf demokratiefeindlich, das sieht man in den Foren, auf Münchner Demos, beim 1.Mai, in der Politik, in der Justiz mit ihrem Migrantenbonus. Es zieht sich durch alle Gesellschaftszweige.

  5. Ich glaube, dass es eher an geistigen Defiziten des Zensors als an Bösartigkeit liegt. Der hat einfach den Kommentar nicht verstanden.

  6. Tja – es heisst eben nicht umsonst: Meinungs-„mache“!
    Mir persönlich sind übrigens auch schon PI-Kommentare gesperrt worden.
    PI überreagiert etwas wenn die israelische Regierung kritisiert wird (als Jude werde ich das doch wohl noch dürfen!).
    Meiner Meinung nach sollten sachbezogene Kommentare vor allem dann gesperrt werden, wenn sie gegen geltendes Recht verstossen. Punkt.
    Ja, so haben wir alle eben unsere Achillesferse.
    Schläft ein Lied in allen Dingen
    die da träumen fort und fort
    und die Welt hebt an zu singen
    triffst du nur das Zauberwort!
    (Das scheint nicht nur für Ideen zu gelten…aber…irgendwie beruht Kritik ja auch oft auf einer Idee).

  7. ich hoffe sehr , dass die Pleite der SZ bald eintritt und die Mitarbeiter dann die Realität des Zusammenbruchs unseres Staates selbst erleben werden. –

  8. Jaja, die linksversiffte SZ mit ihren staatszersetzenden Papierschwärzern … Ich weiß schon, warum ich mein Abo nach einigen Jahrzehnten gekündigt habe.

  9. Das muß jetzt sein:

    uns ist aufgefallen, dass Ihre Wortwahl und Ihr Diskussionsstil nicht dem entsprechen, was wir im Rahmen unserer Netiquette für eine fruchtbare Debatte festgelegt haben.

    Also: Ich enteiere die Diskutanten („dies, das und jenes ist tabu“) und erwarte dann eine „fruchtbare“ Debatte. Muhahaha! Genausogut kann ich einen Ochsen in eine Kuhherde stellen und mich nach Jahren am Kopf kratzen, warum keine Kälber kommen. Was soll da schon „fruchten“?

    Was der Zensor da laicht, könnte ein mögliches Ergebnis einer Debatte sein („Nicht alle Mohammedaner in Syrien wollen Christen killen“). Aber er befielt bereits das Ergebnis jeglicher Debatte. Und wenn das so ist, dann gibt es auch nichts mehr zu diskutieren.

    Ergo: Nix „fruchtbar“, sondern eine unfruchtbare, sterile Angelegenheit, die man auch gleich sein lassen kann.

  10. Ich sehe solche Sperrungen unterdessen als den Versuch, sich nicht mit der eigenen Einstellung konfrontieren zu müssen. Anders gesagt: Die Linken verachten die Muslime, Araber, Farbigen, etc, aber das gestehen sie sich selber nicht ein, weil sie dann nicht mehr die Besseren Menschen wären. Also hackt man auf den Leuten rum, die auf die Wirklichkeit hinweisen, und bezeichnet sie als Hasser, Hetzer und was ihr wollt.

    Glaubste nicht? Dann mach mal einen Test bei

    implicit.harvard.edu

    Da kommt die wahre Einstellung raus, und die ist unangenehm. Der Rechte wird damit fertig, der Linke nicht.

  11. Will der Dicke tatsächlich keine syrischen Flüchtlinge aufnehmen, wenn es sich um Christen handelt? Hab ich das richtig verstanden? Nur die Moslems dürfen rein?
    Ich fass es nicht, und hoffe ich hab’s falsch verstanden!

  12. OT.

    Weltweit größte Nachrichtenagentur schafft „illegale Migranten“ ab.
    Artikel bei Heise.de http://www.heise.de/tp/artikel/38/38904/1.html
    Daraus ein Zitat:
    Associated Press überarbeitet seine journalistischen Prinzipien. Zukünftig will die Agentur Migranten nicht mehr diskriminieren.

    Die Entscheidung von AP könnte auch in der deutschsprachigen politischen Landschaft von Bedeutung sein. Denn auch hierzulande wird der Begriff „Illegale“ unhinterfragt auch in größeren, sogar linken Medien benutzt. Die Bundespolizei redet indes von „Schleusern und Geschleusten“, was die Migranten ebenfalls objektiviert und stigmatisiert.

    Der Propagandapresse fällt auch immer wieder was neues ein um zu vertuschen was nicht sein darf.

  13. Hmm, mal überlegen, wo ich schon überall wegen Islam mit komplettem Account gesperrt war… jesus.de, Tagesspiegel, FAZ, Wikipedia. Am kulantesten erwiesen sich taz und Welt, wobei die Welt immer recht schnell abschaltet. FAZ und jesus.de haben sich deutlich gebessert, sind freier geworden. Steter Tropfen höhlt den Stein 😉

  14. Kann zufällig einer arabisch hier?

    “Allahu Akbar”, “Allah ist größer”.

    Was heißt denn „Allah hat den Größten“??

    Weiß das zufällig einer?

    Have a nice day.

  15. In Bezug zur „freiheitlichsten“ Presse in der BRD und deren Desinformationsartikeln:

    »Sie lügen wie gedruckt, wir (Pi-news u.a.) drucken, wie sie lügen!«

    Abgeleitet vom Werbespruch der „junge Welt“

  16. Ich brauch wohl nicht näher erläutern wer diesen Stadtteil dominiert:

    http://www.mopo.de/nachrichten/trotz-staedtischer-foerderung-studenten–billstedt–nein-danke-,5067140,22319878.html

    <<Das Ziel des Angebots: günstiger Wohnraum für Studenten und Azubis, die im Gegenzug die Bewohnerstruktur verändern und den Stadtteil aufwerten sollen<<.

    Allenfalls für Studenten der Karatologie zu empfehlen, ansonsten ist man hier schnell politisch gewolltes Kanonenfutter.

    Have a nice day.

  17. Lieber Poznan oder Mettmach – wie dem auch sei, nach dem Lesen des beanstandeten Leserbriefs von dir, kann ich nur alle Hochachtung vor einer derart differenzierenden Betrachtungsweise zu den Vorgängen in Syrien äußern. Dass selbst diese den Zensoren der linksverdreht bzw. – an dieser Stelle kann ich mich selbst nicht zurückhalten –Linksfaschisten der SZ zum Opfer fiel, zeigt mir immer klarer, dass die Linksfaschisten den Weg zur DDR 2.0 schon mehr als begonnen haben! Sie sind offenbar bereits am Ziel angelangt! Differenzierende Kritik an Vorgängen in islamischen Ländern: Nein danke, sobald sie auch nur ansatzweise mit dem Begriff „Islam“ in Verbindung gebracht wir. Hättest du z. b. geschrieben, die „Islamisten“ in Syrien würden unter Missbrauch ihrer „Religion“ Untaten an Christen begehen, dann wäre – davon bin ich völlig überzeugt – deine Meinung wohl als „politisch korrekte“ Stellungnahme wohlwollend zur Kenntnis genommen und veröffentlicht worden!
    Aber – Linksfaschisten können eben nicht aus ihrer Haut. Die Unterdrückung der Wahrheit ist deren oberstes Ziel, wenn es darum geht, den Islam, der Verbrechen in seinem Namen sowie die täglichen Verbrechen der linke Faschisten von der „Antifa“, der „Autonomen“ und sonstigen sich als „links“ verstehender Gruppen schön zu reden! Und dabei stört die Wirklichkeit nun einmal. Daher wird verschwiegen – soweit es geht – und gelogen, dass sich die Balken biegen, um das eigene Weltbild zu retten und die Bürger für dumm zu verkaufen!
    Diese Leute sind die Verbrecher des 21. Jahrhunderts – sie brauchen sich über die Schreiberlinge im Dritten Reich überhaupt nicht aufzuregen! Sie sind keinen Deut besser! Ich kann diese üblen Zeitgenossen nicht mehr sehen oder hören, ohne das große K*** zu kriegen! Aber sie stellen – allem Anschein nach – in den Redaktionsstuben und auch den Sendern sogar der Öffentlich-Unrechtlichen Sendeanstalten die übergroße Mehrheit! Noch? Werden „wir“ noch rechtzeitig in der Lage sein, diese Gauner vom Hofe zu jagen und rechtsstaatlich vor Gericht zu ziehen, ehe der immer näher rückende Bürgerkrieg ausbricht? Werden wir angesichts der gegebenen Lage überhaupt noch verhindern können? Werden zur Verhinderung endlich einmal härterer Urteile gegen die tägliche Bereicherung gefällt oder werden weiter Richter „geheißigt“ die es „wagen“, „Kulturbereicherer“ endlcih in ihre Schranken zu verweisen, ehe sie zu „Intensivtätern“ geworden sind, die wiederum „Bewährung“ erhalten! Fragen über Fragen! Wer traut sich zu, sie zu beantworten?

  18. Sorry, Links vergessen.

    http://muemmelmannsberg.wordpress.com/
    http://www.welt.de/regionales/hamburg/article3687492/Bandenterror-in-Muemmelmannsberg.html

    Eine „multi-ethnische“ Bande terrorisiert die Menschen in Mümmelmannsberg. Die Kriminalität droht in der Hochhaussiedlung außer Kontrolle zu geraten. Die Intensivtäter schüchtern Zeugen ein. Als Kopf der Bande gilt ein Türke, der Handlanger aus seiner Großfamilie rekrutiert.

    http://www.abendblatt.de/hamburg/article794844/Muemmelmannsberg-wie-lebt-es-sich-da.html

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/gewaltopfer-schmerz-ein-leben-lang-a-762448.html

    Und da schicken die Politiker bewusst Leute rein, um das Niveau dieser siedlung zu heben.

    Unglaublich!

  19. Wie heißt es so schön: „Wer von der Lüge lebt, muß die Wahrheit fürchten!“
    Viele Deutsche Schmierenblätter dürften das am Rückgang ihrer Auflagen feststellen!

  20. Ihr Kriegsgeschrei lautet “Allahu Akbar”, “Allah ist größer”.
    ————————————-
    Dadurch dass die Moslems jedes mal “Allahu Akbar” schreien wenn sie am Weg zum töten sind,machen sie doch selbst ihren Allah zu einem Blut und Rachedurstigen Monster.

    Jeden Andersgläubigen der Gott ist groß schreit bevor er jemanden tötet,würde man für verrückt erklären.

    Bei den Moslems hat sich die Welt schon daran gewöhnt.

  21. Wer sich in Leserkommentaren zu Themen äußert, die auch nur peripher mit dem Islam zu tun haben, unterliegt offenbar besonders streng ausgelegten Regeln und oftmals einem ungeschriebenen Gesetz, das auch sachliche Kritik als unerwünscht kennzeichnet. So neige ich wahrlich nicht zu Verallgemeinerungen, zu Polemik oder Unsachlichkeit und bemühe mich, auch bei reglementiertem Kommentarumfang meinen Standpunkt hinreichend differenziert darzustellen, dennoch wurden Beiträge von mir bei WAZ (derwesten.de) und auch FAZ bereits zurückgezogen, mithin gelöscht, obwohl ich in beiden Fällen überzeugt bin, nicht gegen die jeweils dort veröffentlichten Kommentierungsregeln verstoßen zu haben. Im Fall der Löschung meines Kommentars bei der FAZ erfuhr ich auf Nachfrage, dass mein Beitrag „als anstößig gemeldet“ worden sei. Ich vermute, dass dies aus dem Umfeld des jungen Mannes, der Hauptprotagonist des kommentierten Artikels war, erfolgte, da ich sein im Artikel dargelegtes Verhalten kritisch hinterfragte.

    Für die Kontrolle der Leserkommentare dürften vermutlich vornehmlich Hilfskräfte eingesetzt werden, die diese Tätigkeit beispielsweise als Studentenjob nebenher ausüben. Es ist anzunehmen, dass sie eher jung und nicht wenige von ihnen auch islamisch geprägt sind. Das trägt womöglich dazu bei, dass Anmerkungen, die auch nur als islamkritisch aufgefasst werden könnten, ohne es explizit zu sein, bereits beanstandet werden.

  22. Nur besonders stramme linksideologisch fest stehende Fachkräfte dürfen die verantwortungsvolle Funktion eines Zensors ausüben. Auch wenn sie sonst nichts taugen, haben sie ihren Traumjob gefunden. Alle Diktaturen brauchen solche Leute.

  23. Ich stelle mir gerade vor, wie sie da vor den Bildschirmen sitzen, diese dressierten Zensurhamster, und verzweifelt den Löschknopf drücken, damit nicht so offensichtlich wird, was die Menschen wirklich denken.

    „Eine Zensur findet nicht statt“, haben sie mal in der Schule gelernt. Und heute müssen sie genau das jeden Tag machen. (Wobei die SZ noch etwas besser ist als WELT-Online.)

    Wieviel Schnaps müssen solche würdelosen Knechte trinken, um den Blick in den Spiegel aushalten zu können?

    Ob sie manchmal froh sind, dass sie ein bisserl mehr verdienen als ihre Kollegen in Iran und Nordkorea?

  24. Diejenigen Syrer die zu Assad stehen, haben ein eigenes Video-Portal, wo sie die tragischen Ereignisse beider Seiten zeigen.

    Da sieht man Terroristen oder freigelassene Verbrecher aus Arabischen Gefängnissen,oder Tchechenen, wie auch immer, mit Dächlikappe, Jeans, Turnschuhen, Addidas T-Shirt mit Zigarette im Mund auf ungläubiege schiessen……… ❗

    Die verschiessen manchmal sinnlos so viel Munition, dass man sich fragen muss, woher ❓ sie die überhaupt haben.

    der link zeigt einfach die ungeschminkte Wahrheit :

    http://www.syriantube.net/category/%D9%81%D9%8A%D8%AF%D9%8A%D9%88

    God bless Syria Al-Assad

    google Chrom übersetzt das arabische nicht schlecht, jedoch braucht man manchmal noch ein bisschen Fantasie dazu.

  25. Solche Vorgänge kenne ich nur zu gut, da ich auch schon geflogen bin wegen meiner eher unbequemen Ansichten.
    Erst wirst Du denunziert, Dir wird „Nazi-Propaganda“ vorgeworfen (obwohl überhaupt nix mit „Nazi“ zu tun). Oder natürlich der allseits beliebte Klassiker „Islamophobie“. Du bist „Ausländerhasser“, so ganz pauschal. Oder aber alles im Paket. Dann wirst Du wegen Nichtigkeiten verwarnt (die Mod-Sippe hängt ja mit drin in der Diffamierungskampagne, die ihrerseits selber nach besten Nazi-Methoden abläuft) und schliesslich wegen eines Aufhängers gekickt, weil Du Dich mal gewehrt hast.

    So ticken diese Gutmenschen nunmal.
    Die Wahrheit tut eben manchmal weh, vor allem, wenn man in Wolkenkuckucksheim lebt oder leben möchte 😉

  26. #24 Irgendwer

    Mir fällt auf, dass Kommentare gar nicht erst erscheinen, die sie die mangelnde Kompetenz des Berichterstatters kritisieren, etwa seine unbeholfene oder dumme (mithin irreführende) Grammatik aufs Korn nehmen.

  27. Der Leserbrief ist sehr gut formuliert und inhaltlich völlig ok. Nach meinem Eindruck war der Ausdruck „islamophil“ automatisch Auslöser für die Zensur. Das ist nicht politisch korrekt.

    Ein Lob dem taz-Kommentarbereich, wo jemand zum Yücel-Artikel geschrieben hat:

    Ich bin Akif Pirincci, wenn Du was gegen Akif Pirincci hast!

  28. Mir wurde auf der SZ auch ein Fehlen von „Sachlichkeit“ vorgeworfen, und wurde gelöscht. Immerhin kann man denen zugute halten dass sie einigermaßen höflich reagieren und individuell auf Argumente eingehen, was wohl einigermaßen aufwendig ist. Bei der ZEIT spart man bei den Kosten. Dort sind die radikaler: Da gibt es einfach ohne Warnung das Äquivalent einen redaktionellen „Genickschusses“ und man ist zeitlebens gesperrt.

  29. Diese alles vertuschende, alles relativierende, verlogen-verheuchelte PC liegt wie ein schwerer Nebel über der Gesellschaft. Und genau so schaut’s dann auch in vielen Birnen aus. Trüb und verdammt neblig.

  30. @#24 Irgendwer
    Ich vermute das zuerst eine Software die Kommentare nach Stichwörtern und Redewendungen überprüft und dann erst ein Mitarbeiter rüber schaut. Durch Umschreibungen oder falsche Rechtschreibung kann man das manchmal umgehen. Jedenfalls bei T-Online und Spon. „Du schreist das die m oha
    med ner alles Moer ter sind“. Das Gehirn des Lesers setzt das wieder richtig zusammen. Aber durch die Software rutscht das durch.
    Später schaut sicherlich noch ein Mensch auf die Kommentare und dann fliegt er meistens raus. Aber vorher haben ihn viele gelesen und verstanden.

  31. Polemische und unsachliche Ausdrucksweise wurde mir vorgeworfen und auch ich bin auf Lebzeiten gesperrt…
    Ich empfinde das als Auszeichnung 🙂

  32. Sorry , aber warum seit ihr so blöd und geht auf solche Seiten wie zb. SZ , Spiegel , Handelsblatt,Focus usw. ??
    Wie pervers muss man sein deren Propaganda für die Regierung zu lesen , SIE VERSUCHEN EUCH IN ALLEN RICHTUNGEN ZU MANIPULIEREN !
    Warum schenkt ihr diesen Zeitungen aufmerksamkeit und schreibt auch noch ???
    Neustes Beispiel war das Handelsblatt , was den Leuten beibringen wollte wie beliebt der Euro doch ist ( 70% für den Euro hahahaha )mit dieser lüge haben sie aber ins fettnäpfchen getreten , hunderte Kommentare pöbeln gegen diese Lüge , tja das Volk erkennt langsam die Propagandalügen

  33. Auch ich kommentierte kürzlich einen SZ-Artikel über die Münchner Anti-ZIE-M-Kundgebungen. Mein Kommentar mit scharfer Contra-ZIE-M-Positionierung erhielt sogar 27 zustimmende Bewertungen, die Pro-ZIE-M-Kommentare dagegen nur eine oder ZWEI. Und ich hätte wohl NOCH mehr Zustimmung erhalten, wäre mein Kommentar nicht schon am zweiten Tag gelöscht worden…

  34. @ 39 lfroggi
    Man sollte seine Feinde schon kennen bzw. mal schauen was die so absondern. Ich kann mir manchmal einen sarkastischen Kommentar nicht verkneifen und amüsiere mich dann wenn den Gutmenschen der Geifer in die Tasten läuft.:-)

  35. #39 lfroggi (10. Apr 2013 13:23)

    Sie liefern doch gleich ein Beispiel, wieso es durchaus sinnvoll sein kann, den ein oder anderen Kommentar zu verfassen: Es bestätigt manchen, wenn nicht viele Leser darin, nicht alleine zu sein mit der eigenen Meinung, die so häufig von dem abweicht, was in den Medien zu lesen, hören und zu sehen ist.

    Natürlich sind es überwiegend die immer gleichen, die Leserkommentare verfassen und auch die Leserschaft ist begrenzt auf ein Online-Publikum. Dennoch halte ich es für ein wichtiges Korrektiv. Zuweilen – und ich bin mir beinahe sicher, damit nicht alleine zu sein – lese ich nach der Überschrift und dem vermuteten Inhalt einschlägiger Artikel zuerst die Kommentare – und sehe mich häufig in meiner Vorahnung bestätigt, was mich im Artikel erwartet. Nicht selten spare ich mir dann dessen Lektüre, in der Gewissheit, nichts wichtiges verpasst zu haben….

  36. Lieber Machmett, Sie haben wenigstens eine „Verwarnung“ erhalten. Normalerweise werden der SZ (Volksmund : Isar-Prawda) unliebsame Kommentare erst gar nicht veröffentlicht oder verschwinden plötzlich, wenn sie zu viele Empfehlungen erhalten haben.

  37. Das Gutmenschentum ist leider weit verbreitet.
    Gestern sprach ich mit einem Bekannten darüber, dass Deutschland demnächst richtige Probleme bekommt, wenn die Türken und Araber weiter wie bisher in unser Sozialsystem einfallen.
    Von den religiösen Konflikten ganz zu schweigen.
    Was hat er geantwortet?
    Ich solle nicht so pessimistisch sein, er hab schließlich selbst 3 türkische Freunde und die seien in Ordnung.
    Q.e.d.

  38. Von meinen Kommentaren kommen auch nur etwa die Hälfte durch, bei allen Zeitungen.
    Bei einer Zeitung wurde mein Nick ganz gelöscht. Ich hatte irgendwas Islamkritisches geschrieben, das wurde „volksverhetzend“ genannt und gelöscht, dann postete ich der Moderation, „solche Leute wie sie, hätten vor 500 Jahren sicherlich auch Martin Luhter das Wort verboten“.
    Zur Strafe wurde mein Nick gelöscht.

    Manche Zeitungsartikel darf man auch nicht überbewerten. Die müssen ihre Seiten füllen und denken sich manchmal Quatsch aus. Gerade aktuell hat sich z. B. ein Schreiberling vom Spon ausgedacht, wie er den Lesern erzählen kann, dass unsere Schulen zu wenig Willkommenskultur haben und ausländische Eltern in ihrer Sprache ansprechen müssen.
    Also schreibt er einen nichtssagenden, dämlichen Artikel, den nennt er „Lehrer verzweifeln an Elten“, und zum Schluss schreibt er dann, die Schulen müssten mehr Willkommenskultur haben, indem sie Schilder usw. in anderen Sprachen aushängen, dann fühlten die ausländischen Eltern sich mehr einbezogen.

    Und die Kommentatoren springen meistens brav übers Stöckchen.

  39. Verlage pleite gehen lassen nutzt nichts. Denn dann werden sie irgendwann genauso mit deutschem Steuergeld subventioniert, wie die korrupten Banken.

    Die Polit-Eliten lassen sich doch nicht ihr Propaganda Werkzeug kaputt-boykottieren, siehe ÖR und GEZ.

  40. Es wird in vielen Fällen zensiert, bis nur noch ein geschöntes Bild der Lesermeinungen übrig bleibt. Zeitungen, die so handeln, sollte man konsequent meiden. Nur so gehen die Klicks wo sie hingehören: In den Keller.

    Das Gegenteil ist pi mit wachsender Leserschaft. Darum solltet ihr die eigene Zensur ganz abschaffen und dem Meinungsmarkt überlassen. Ich bin sicher, das geht.

  41. #26 wolfi_1 (10. Apr 2013 11:41)
    OT:
    1860 München hat Probleme mit seinem Investor aus Jordanien. Der hat einen Anwalt eingeschaltet.
    Dieser schreibt der Geschäftsführung

    Vielen Dank für den Einblick in TSV 1860 und seinem Jordanischen Investor. Ich verkneife mir jetzt jeden weiteren Kommentar zu diser Geschichte. Nur soviel: Es ist schon bemerkenswert in welche Abhängigkeit sich der Fußballsport in München begibt, dem dann alles andere dem Investor untergeordnet wird. Ist ja klar, wer zahlt schafft an.

  42. #5 sasha (10. Apr 2013 10:34)
    „Wer noch in den moderierten Foren der Gesinnungsgazetten schreibt, der ist selber Schuld.“

    Als fast 55-Jähriger Demokrat und gelegentlicher Forumsteilnehmer habe ich meine Teilnahme am Tagesspiegel-Forum eingestellt.
    Dort wird Dir nicht mal mitgeteilt, warum Deine Meinung nicht gefragt ist..
    Es tummeln sich dort vor allem Salonsozialisten aus dem Berliner Rotweingürtel und freche Linksextremisten, bei denen die TSP- Nettiquette keine Rolle zu spielen scheint. Erwiderungen, andere Meinungen werden gefiltert und blockiert oder aber nur die von besonders blöden Diskutanten zugespielt, die zwar eine „andere“ Meinung haben, aber sehr offensichtich tumb und dumpf daherkommen oder des Deutschen nicht mächtig sind (U-Boot-Alarm?).
    Daß das so veröffentlichte Meinungsbild sich ganz erheblich von der öffentlichen Meinung unterscheidet, ist daran zu erkennen, daß die Empfehlungsklicks (jeder hat nur einen…) ein meist anderes Meinungsbild zulassen als es der „Diskussions“verlauf vermuten läßt!

  43. etwas OT,

    eine andere Form der Zensur ist auch die Themenauswahl, oder eben die Nicht-Berichterstattung über unbequemes.
    Daß gerade die SZ beim Nicht-Berichten ganz vorne mit dabei ist, konnte man sehr gut an Kirchweyhe studieren.
    Vergleicht man dann noch die Berichterstattungen Backnang/Kirchweyhe kann einem nur noch schlecht werden.

  44. Die Zensoren bei Zeit.de sind noch viel schlimmer. Da wird man schon gebanned, wenn man im sachlichsten Ton ohne jegliche Pauschalisierungen einfach mal Daten aus den amtlichen Kriminalstatistiken postet.

    Als Akademiker musste ich leider feststellen, dass die Zensur umso eher kommt, je besser die Argumente sind.

    Kritische, pauschalisierende und teilweise sogar beleidigende Meinungen werden gerne stehengelassen, sind sie doch wunderbar geeignet, um das Bild vom hohlen Rechten zu bestätigen.

    Aber Wehe, man legt im freundlichsten Umgangston harte, unwiderlegbare Fakten auf den Tisch, die am Ende womöglich die leute wirklich zum Nachdenken anregen könnten!

  45. Immer öfter erlebe ich auch, dass die Massenmedien Kommentare zu bestimmten Themen immer öfter gar nicht erst zulassen, um den Shitstorm von vornherein zu unterdrücken. Jüngstes Beispiel in der SZ: „Warum die Deutschen mieten statt kaufen“ von Jannis Brühl

    Lachen muß ich auch oft, wenn ich die ZEIT lese. Zu manchen Artikeln sind dort 3 von 4 Leserkommentaren gnadenlos wegzensiert. Überdies sind die „Massengräber“ / „Schlachtfelder“, die die Zensoren (aka Meinungspolizisten) hinterlassen, dort für jedermann sichtbar.

    Des Weiteren habe ich auch noch einen Kommentar in lebhafter Erinnerung, wo ein deutscher Einwanderer eine pseudolinke Zeitung lauthals als „Migrantenblatt“ (= Zitat) beschimpfte, da er sich in seiner Eigenschaft als (Neu)-Deutscher von ihr nicht mehr angemessen repräsentiert fühlte.

    Indem die Massenmedien oft gegen die Meinung ihrer Leser anschreiben sowie durch die Intoleranz ihrer Zensoren schaufeln sich die Massenmedien jedoch letztendlich nur ihr eigenes Grab (vgl. Schicksal der Frankfurter Rundschau).

    Dank dieser Erkenntnis vermag ich mich auch nicht mehr wirklich über antideutsche Artikel zu ärgeren, sondern lache vielmehr in mich selbst still hinein. Denn ich weiß ja, dass am Ende immer die Rechnung kommt.

  46. In der Frankfurter Rundschau übte ich übrigens einmal sehr vorsichtig Kritik am Islam. Daraufhin beschimpften mich zwei muslimische Leser dort auf die wüsteste Art und Weise, wobei sie der Terminologie des Korans bedienten und dabei u.a. irgendetwas von „stinkendem Eiter“ faselten. Verrückterweise kassierte die Rundschau später nur meinen Kommentar. Gleichwohl war ich den Zensoren dankbar, dass sie die Kommentare der Islamisten stehen gelassen hatte (die mir wichtiger waren als mein eigener Kommentar), da diese geeignet waren, die Augen eines manchen Lesers zu öffnen. Denn mitunter sind die Kommentare der Islamisten entblößender für den Islam als die Kommentare der Islamkritiker.

  47. FR ist zu Recht pleite.
    SZ wird folgen.
    Focus hingegen macht sich (Klonovsky, Bauernfeind, Miersch uvm.) und zensiert fast gar nicht.
    Die Print-Presse verabschiedet sich langsam. Ihre Manipulationen sind inzwischen zu bekannt und wirken nicht mehr.

  48. Wie Sz ? Gibt es die immer noch ? Wer sponsort Die ? Saudi Arabien oder der Frühling oder Totenhöfer ?

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