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Islamophobe Briten mögen keine Schariagerichte

Die Muslima Baronesse Sayeeda Hussain Warsi (Foto), britische Glaubensministerin, klagt, dass Kritik am Islam unbritisch sei. Einer Umfrage nach seien nur 24% der Briten der Ansicht, der Islam sei mit dem britische Lebensstil kompatibel, und nur 23% meinten, dass der Islam keine Bedrohung für die westliche Zivilisation sei. Politik und Medien müssten die negative Betrachtung von Muslimen verhindern und bekämpfen.

(Von L.S.Gabriel)

Wie genau diese Zensur-light aussehen soll sagt sie nicht. Schon im Januar berichtete die britische Daily Mail [1]darüber, dass Warsi, unter Berufung auf Polizeistatistiken erklärt habe, dass mehr als die Hälfte der Hass-Verbrechen in Großbritannien an Moslems begangen würden. Allerdings sagte sie nicht dazu, dass die Gewalt gegen andere Religionen nie als solche gekennzeichnet wurde. Schon vor zwei Jahren löste Warsi eine Kontroverse aus, als sie meinte, dass Islamophobie mittlerweile bei Abendgesellschaften der Mittelklasse akzeptabel und üblich geworden sei. Sie befürchte, dass das Ausgrenzen einer Gesellschaft, deren Mitglieder als „die Anderen“ gesehen werden, dem Extremismus Vorschub leiste.

Nun, dass die Gemeinschaft der Muslime ganz offensichtlich eine andere ist, als jene der westlich orientierten Briten zeigt ein TV-Beitrag der BBC über islamische Scharia-Räte.

In einem Vorabbericht [2] der Sendung „Panorama“ für Montag, 8.4.2013 veröffentlicht die BBC einen Videoausschnitt einer Undercover-Reporterin, die sich in der englischen Stadt Leyton Suhaib Hasan, dem Vorsitzenden des örtlichen Scharia-Rates anvertraut. Die Reporterin erzählt dem Richter, dass sie von ihrem Ehemann geschlagen werde und fragt, ob sie das der Polizei melden, oder ihn sogar verlassen solle. Daraufhin möchte Suhaib Hasan wissen, wie er sie schlage und ob das denn Spuren auf ihrem Körper hinterlasse. Es tue weh, sagt sie. Die Polizei sei die letzte Möglichkeit, nur wenn er sehr aggressiv werde und sie richtig schlage, solle sie den Vorfall melden. Erst solle sie ihn fragen warum er so verärgert sei, ob es wegen ihrer Kochkünste oder wegen ihrer Freunde sei, denn dann könne sie sich korrigieren. Wenn sie zur Polizei ginge, müsste sie danach vermutlich in ein Frauenhaus gehen und Frauen, die sich längere Zeit verstecken müssten wären nicht glücklich dort, erklärt er ihr.

Caroline Cox, Mitglied des britischen Oberhauses bezeichnete die Scharia-Höfe als völlig unvereinbar mit den Werten des Landes, berichtet der „merkur-online [3]“.

Da mag sie wohl recht haben, eine Beratung in einem britische Gewaltschutzzentrum wäre mit Sicherheit besser, für diese Frauen, aber im „Handbuch der muslimischen Frau [4]“ steht halt:

Eine Beratungsstelle für muslimische Frauen kann eine destruktive Einrichtung sein. Manche muslimische Frauen, die über eine bestimmte Ehe- und Lebenserfahrung verfügen, glauben, sie wären in der Lage, eine Beratungsstelle oder eine Art „Frauenhaus“ ins Leben zu rufen und zu verwalten. Diese Gedanken sind für die Muslime gefährlich; (..) Man muss auch damit rechnen, daß falsche Ratschläge und solche von ignoranten Personen das Familienglück zerstören können. Das beste und altbewährte Rezept ist die Kontaktpflege unter Muslimen unter Einhaltung der Gebote der Brüderlichkeit im Islam, sowie genaue Kenntnisse, besonders bei Frauen über ihre Rechte und Pflichten im Islam. Genauso schädlich und unislamisch ist die sog. Frauenkonferenz, die weltweit jede Bindung zur Schöpfungsart „Mann“ zerstört. Ihre gefassten Beschlüsse sind islamisch nicht vertretbar.

siehe – Belehrung –> Die Belehrung der Frau kann sowohl im Rahmen einer gemeinschaftlichen Unterrichtsrunde als auch brieflich, persönlich oder telefonisch durch einen Gelehrten geschehen

Vielleicht sollte Baronesse Warsi sich mehr um die unterdrückten muslimischen Frauen sorgen und den Schariagerichten, mithilfe derer die britische Justiz umgangen wird, mindestens so energisch entgegentreten, wie der angeblich islamophoben britischen Gesellschaft und den so ungerecht und falsch berichtenden Medien.

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