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Polizeigroßeinsatz in islamischer Migrantenteestube

Ein Großaufgebot der Polizei rückte gestern Abend zum Vereinslokal des Islamischen Bundes in der Altenessener Strasse in Essen aus. Zeugen hatten eine Messerstecherei unter den Lokalbesuchern gemeldet. Die Beamten des ersten Streifenwagens, der am Tatort eintraf, wurden schon vor Betreten der Teestube wüst beschimpft.

(Von L.S.Gabriel)

Mehrere Personen stürmten auf die Straße und behinderten den Polizeieinsatz. Nur durch den Einsatz von Polizeihundeführern konnten die drohenden und tobenden Migranten auf Abstand gehalten werden. Auch als der Verletzte schon auf dem Weg ins Krankenhaus war hatte die Polizei Mühe sich der Aggression, der zwei bis drei Duzend anwesenden Mitglieder des Kulturvereins zu erwehren, berichtet „Der Westen“. Ein Polizist wurde von einem der ausländischen Hausbewohner, während der Personenkontrolle attackiert. Der Beamte musste nach schweren Faustschlägen im Krankenhaus behandelt werden.

Eine Anwohnerin äußerte sich besorgt darüber, dass die Polizei nun immer öfter hier her kommen müsse, da es vermehrt zu Gewaltakten rund um den Kulturverein käme. Ein Passant, der aus Sorge vor Repressalien seinen Namen nicht sagen wollte erklärte, dass man schon beim Vorbeigehen an diesem islamischen Migrantentreff unverschämt und rüde angesprochen werde. Man lebe hier mit Muslimen ganz selbstverständlich zusammen, sagte er, aber es käme immer auf die Art der Religionsausübung an, ob es Probleme gebe oder eben nicht.