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„Uli Hoeneß ist kein Vorbild mehr“

In der aktuellen Steuerhatz ist man jetzt auf Uli Hoeneß gestoßen, der in der Schweiz „ein ungeheures Vermögen“ am Fiskus vorbei aufgehäuft haben soll und Selbstanzeige erstattete. „Uli Hoeneß ist kein Vorbild mehr“, getraut sich die Bayern-SPD aus der Deckung und will daraus politisches Kapital schlagen. Inwieweit das funktioniert, bleibt abzuwarten, denn es ist auffallend, wie von der Politik und den selbsternannten Qualitätsmedien auf den „Reichen“ herumgehackt wird, drei Berufsgruppen aber bisher geschont wurden: Schauspieler, Popstars und Sportler.

Es wird sich jetzt zeigen, ob Hoeneß ein Einzelfall bleibt oder ob der ganze Sportsektor, speziell der von den Massen geliebte Fußball, auch in den Dreck der „sozialen Gerechtigkeit“ gezogen wird. Dabei haben doch genau die Politiker mit ihren GEZ-Gebühren die Gehälter der Bundesliga mitgefördert. Und wo ist das Geld von Vettel? Das muß doch auch in die Staatskasse, damit es Schäuble nach Brüssel überweisen kann.

Um nicht falsch verstanden zu werden, natürlich sollte jeder Bürger steuerlich gleich behandelt werden und eine Steuergerechtigkeit bestehen. Die kann man aber auch herstellen, indem man Steuern senkt. In Wirklichkeit haben wir die höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten und das Loch im Staatshaushalt wird trotzdem immer größer, weil die Ausgaben steigen und steigen.

Die Räuberei durch den Staat und die EU nimmt kein Ende. Zur Zeit setzt die EU das Ausland unter Druck. Von der Schweiz war hier schon öfters die Rede. Viele kurzsichtige Leser fanden das gut, daß man diese „Steueroase“ austrocknet. In der Zwischenzeit wird das Bankgeheimnis in Österreich und Luxemburg bekämpft, und es sollte jedem klar sein, was am Ende dasteht. Die EU wird dann grenzübergreifend zum Räuberstaat.

Dazu kommt parallel die Abschaffung des Bargelds. In Spanien darf man höchstens noch 2500 Euro bar begleichen, in Italien sind es 1000 Euro. Die Elektronik ist aber weit fortgeschritten. Lohn und Gehalt landen sowieso schon bargeldlos auf dem Konto, jeder Bürger kriegt dann nur noch eine staatliche Bankkarte, und jedes Geschäft muß auch für kleinste Summen diese Karte akzeptieren. Und der gläserne Bürger ist da, die Kontrolle perfekt. Jede Steuererhöhung wird dann automatisch abgebucht, und muß die Bank gerettet werden, dann rasiert man einfach alle Konten per Knopfdruck. Der Bürger hat nichts mehr.

Es ist jedenfalls eine Sauerei, wie unsere gleichgeschaltete Presse als Büttel der Politiker nach Steuersündern fahndet, anstatt daß die staatliche Ausraubung per Steuer-FBI (Schäuble) massiv kritisiert wird. Es sollte das gute Recht jeden Bürgers bleiben, sein Geld dort anzulegen, wo er will, auch in der Schweiz. Bisher ist das nicht verboten.

Je mehr Steuerschlupflöcher, desto besser für alle. Sind erst sämtliche Schlupflöcher geschlossen, haben alle – außer den Politbonzen in Brüssel z.B. – nicht mehr viel. Das ganze Geld unserer Reichen ist ein Nasenwasser bei 2500 Milliarden Euro Staatschulden und zusätzlichen 1000 verschwendeten Milliarden bei der unendlichen Eurorettung. Das sollte jedem klar sein. Warum nur wollen soviele in den Mehltau einer EU-DDR 2.0? /a