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Asylanten-Krawalle in Stockholm gehen weiter

In der Nacht zum Mittwoch brannten wieder Autos und Mülltonnen, Fenster zerbarsten, und Steine flogen auf Polizisten (PI hat bereits vor Tagen berichtet). Es war die dritte Krawallnacht – und die Fortsetzung der schwersten Ausschreitungen in Schweden seit Jahren, schreibt die FAZ, und weiter: Augenzeugen berichteten, wie einige Dutzend vermummte Jugendliche Autos mit Benzin übergossen und sie anzündeten. Auch Gebäude wurden in den folgenden Nächten beschädigt, Polizisten durch Steine verletzt, als sie die Löscharbeiten absichern wollten. Eine Polizeistation wurde angegriffen. Später breitete sich die Gewalt aus, auch in anderen Stadtteilen am Rande Stockholms flogen Steine. Vor allem junge Männer randalierten auf den Straßen. Junge Männer! Noch Fragen?

Und weiter:

Als ein Problemviertel gilt Husby schon lange. Der Schwedische Rundfunk zitierte eine Kommunalpolitikerin der Grünen: Husby sei „ein vergessener Vorort“, sagte sie. Die meisten Schweden haben das Viertel längst verlassen, mehr als 60 Prozent der Einwohner sind im Ausland geboren – der Durchschnitt im Land liegt bei 15 Prozent. Das schwedische Asylrecht ermöglichte es ihnen fast ohne Einschränkungen, hinzuziehen, wohin sie wollten. So zogen viele in die Viertel, in denen schon ihre Verwandten, Bekannten oder Landsleute lebten. Es entstanden Viertel, in denen immer mehr Einwanderer geballt zusammenleben. Die Integration fiel dem Land trotz großer Anstrengungen immer schwerer.

Alles klar! Auch andere Blätter berichten, man habe für die Asylanten nicht genug getan, sie seien „ausgegrenzt“ und zu arm und würden rassistisch diskriminiert, die Polizei habe von „Negern“ und „Affen“ gesprochen. Wer’s glaubt! Ausgerechnet Schweden, der politkorrekte Muster-Wohlfahrtsstaat miz ausgeprägtem Multikultifimmel? Nein, nein! Schweden tut mehr als genug, aber manchen Asylanten und Einwanderern reicht auch das nicht. Sie wollen sich einfach nicht integrieren, und sie wollen immer mehr! Und bist du nicht willig, so brauch‘ ich Gewalt! Ein Fanal! Ob es heute nacht auch gebrannt hat, steht im Internet noch nicht, ist aber wahrscheinlich.