Man wird den Eindruck nicht los, dass EU-Politiker sich am laufenden Band von Lobbyisten bestechen lassen, damit diese gewisse Produkte in der EU verbieten und auf diese Weise entsprechende Markvorteile für die übrigen Anbieter zu schaffen.

(Von Solo-Album)

Es ist nicht lange her, dass das Verbot der Glühlampe in Europa durchgesetzt wurde – angeblich zum Schutze der Umwelt. Was für eine schwachsinnige Entscheidung das war, zeigt diese 3sat-Dokumentation und selbst Öko-Test sieht in Energiesparlampen „keine echte Alternative zu Glühlampen“.

Fakt ist, dass eine ‚Energiesparlampe’ deutlich teurer ist als eine Glühlampe und dass das Verbot derselben der Energiesparlampen-Industrie eine Menge Geld in die Kassen gespült hat.

Nun der neue Hammer aus Brüssel: Die EU will Landwirten und Gärtnern in Zukunft die Verwendung von Einheits-Saatgut vorschreiben und die Verwendung alter Sorten unter Strafe stellen – zugunsten des Saatgut-Konzerns Monsanto!

Wie solche Prozesse in der undemokratischen EU durchgeboxt werden, und was das Saatgutverbot konkret bedeutet, zeigen zwei DWN-Artikel:

Artikel 1:

Die EU-Kommission arbeitet an einer Neuregelung des europäischen Saatgut-Marktes (…) Landwirte dürfen nur mehr amtlich zugelassenes Saatgut verkaufen. Bisher waren alte und seltene Saatgut-Sorten ausgenommen, die in althergebrachter Tauschwirtschaft gezüchtet und in meist kleinen Mengen gehandelt wurden. Geht es nach den Plänen der Kommission, dürfen Kleinbauern oder Privatleute ihr selbst gezüchtetes Saatgut in Zukunft nicht einmal mehr verschenken.
Viele konventionelle Gemüse- und Getreidesorten werden damit aus dem Anbau verschwinden, kritisieren österreichische Umweltorganisationen. (…) Beim Tausch nicht zugelassener Saatgut-Sorten drohen hohe Strafen.

Profiteure der Normierung sind allein die Lebensmittel-Konzerne, die schon jetzt den Großteil des Saatgut-Marktes unter sich aufteilen (…) Seit Jahren macht die Lobby der Agrarindustrie in Brüssel Stimmung für einen weiteren Schritt in Richtung Saatgut-Kartell. (…)
Es ist bezeichnend für die mangelnde demokratische Legitimation der EU, dass solche grundlegenden Entscheidungen durchgezogen werden, ohne dass die Bürger davon etwas mitbekommen. Ist die Verordnung einmal beschlossen, sind die Lebensmittel-Konzerne im Recht und die Bürger in der Defensive und werden größte Schwierigkeiten haben, die gesetzlichen Regelungen wieder rückgängig zu machen. (…)

Artikel 2:

In Brüssel hat sich Monsanto bereits tief in den EU-Strukturen festgesetzt. Das Unternehmen entsendet gemeinsam mit anderen Industrie-Vertretern hochrangige Mitarbeiter in die EU-Gremien, und erstellt die wissenschaftlichen Studien für neue Getreide-Sorten gleich selbst. Den Bürgern bleiben die Vorgänge verborgen – bis es womöglich zu spät ist.(…)

Es gibt keine Transparenz. Transparenz ist nicht erwünscht. Erst kürzlich war bekanntgeworden, dass die EU gerne Gesetze wörtlich so beschließt, wie die Lobbyisten die ihnen vorlegen. So unterhalten US-Konzerne im Internet-Bereich eine eigene Stiftung, die ihnen den Zugang zu Abgeordneten sicherstellt. Neben Daniel Cohn-Bendit sitzen in der Stiftung faktisch Vertreter aller im Bundestag vertretenen Parteien (…)

Die Saatgut- und Lebensmittelkonzerne dagegen sind in Brüssel seit Jahren fest verankert.

Sie kennen die Gesetze, weil sie sie machen. (…)

Sie gehen in allen wichtigen Büros ein und aus. (…)

Vor allem im Bereich der wissenschaftlichen Studien ist die EU fest im Griff der Konzerne (…)

Wen würde es da noch wundern, wenn nicht auch eine Delegation von Öl-Scheichen ihr eigenes Büro in Brüssel unterhält, um uns via EU-Abgeordneten neue Islamkritiks-Verbotsgesetze zu diktieren?

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92 KOMMENTARE

  1. Ich weiss gar nicht, was ihr habt!

    Monsantos genveränderte Pflanzen sind ein Dienst an der Menschheit. Denn durch die Genveränderung sind sie „resistent“ gegen Schädlinge. Und durch die dadurch bedingten höheren Ernten wird die Weltbevölkerung besser versorgt.

    Das ganze ist ein Dienst an der Menschheit. Bill Gates hat es erkannt und unterstützt Monsanto. Und der ist immerhin als Wohltäter der Menschheit anerkannt! (Und bei Monsanto Atkionär.)

    Seien wir ehrlich:

    Euer Artikel ist Kapitalismus-Bashing. Da hat eine Firma durch viel Forschung Innovation erreicht und will sich absichern. Sie wollen nicht, dass das Know-How geklaut wird. (Das ist wie bei den bösen Raubkopierern.) Eine völlig normale Vorgehensweise.

    Wir sollten froh sein, dass jemand so viel forscht!

  2. Man wird den Eindruck nicht los, dass EU-Politiker sich am laufenden Band von Lobbyisten bestechen lassen,…

    Lobbyismus in Brüssel: Dinner mit EU-Politikern für 2.500 Euro pro Tisch

    Ehemalige EU-Parlamentarier versprechen zahlungskräftigen Unternehmen die Kontaktaufnahme mit ihren aktiven Kollegen. Kritiker orten einen Verstoß gegen den Verhaltenskodex für EU-Abgeordnete.

    Eine geplante Abendveranstaltung eines Vereins von Ex-EU-Parlamentariern sorgt für Kritik von NGOs. In einem offenen Brief an den Präsidenten Martin Schulz verurteilen sie das Vorhaben der EP Former Member Association (FMA). Diese werbe offen um Unternehmens-Sponsoring für eine Debattenveranstaltung, die in Räumlichkeiten des EP stattfindet.

    Dies widerspreche dem Verhaltenskodex für (Ex-)EU-Parlamentarier, heißt es in dem Schreiben zweier Mitgliedsinstitutionen des Lobby-kritischen NGO-Netzwerks ALTER-EU. Die FMA organisiert am 4. Juni eine sogenannte Dinner-Debatte, die im Europäischen Parlament stattfindet. Prominenteste Sprecherin wird Cecilia Malmström sein, die amtierende EU-Kommissarin für Innenpolitik. In der entsprechenden Einladung werden Unternehmen zum Sponsoring der Veranstaltung aufgefordert:

    „Für 2.500 € pro Tisch für acht Personen, mit Ihrem Namen und Logo prominent auf dem Programm des Abends, wird die Möglichkeit eines Meet and Greet mit unserem Ehrengast sichergestellt (…) und die Möglichkeit, nach Frau Cecilia Malmströms Rede Fragen zu stellen . Auf Ihren Wunsch hin werden wir arrangieren, dass ein amtierender oder ehemaliger Europaabgeordneter oder ein Vertreter der Kommission zum Tisch kommt.”

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/04/lobbyismus-in-bruessel-dinner-mit-eu-politikern-fuer-2-500-euro-pro-tisch/

  3. Obama unterzeichnet Monsanto-Schutzgesetz

    Washington – Der US-amerikanische Präsident Barack Obama hat das Monsanto-Schutzgesetz (Monsanto Protection Act) unterzeichnet. Es sieht vor, dass Monsanto auch gegen den Willen der obersten Gerichtshöfe der einzelnen amerikanischen Bundesstaaten genmanipuliertes Saatgut anpflanzen darf. Damit ist den widerspenstigen Staaten die Möglichkeit genommen worden, Firmen wie Monsanto gerichtlich zu stoppen und zu verhindern, dass sie zu einem Experimentierfeld für genmanipulierte Experimente werden.

    http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2013/03/31/obama-unterzeichnet-monsanto-schutzgesetz.html#.UXeqlRFcHnJ.facebook

  4. Daher essen wir so weit möglich Bio oder Gemüse aus dem eigenen Garten, natürlich bio dynamisch 😉

    Die Lebewesen auf diesem Planeten haben sich über millionen von Jahren zusammen entwickelt. Nahrung und Organismus haben sich abgestimmt. Jetzt kommen Konzerne und verändern die Pflanzen gentechnisch. Wie wirkt sich das auf auf uns und auf die Nutztiere aus, wenn die Körper über Jahrzehnte veränderte Nahrung zu sich nehmen?

    Wer kein Bio kauft, darf sich nicht wundern, wenn er früher stirbt oder vom Krebs zerfressen wird.

  5. @ Cucurbita

    Sie verwechseln da etwas.

    Sich eigene Forschungsergebnisse patentieren lassen und damit dann am Markt antreten ist Kapitalismus.

    Durch die EU gleich mal die komplette Konkurrenz verbieten lassen und sich so ein staatlich abgesichertes Monopol schaffen, hat nichts mit Kapitalismus zu tun.

  6. Cui bono? Natürlich den Politikern, die werden schön „geschmiert“.
    #4 Geheimrat Endlich kommt das auch mal zur Sprache. Die Obama-Story habe ich bestimmt schon an die 10 x in verschiedenen Beiträgen gepostet.

    Die geplante Saatgutverordnung der EU steht exemplarisch dafür, wie die Union funktioniert. Eine Oligarchie von Saatgutproduzenten möchte sich ein (mehr oder weniger illegales, monopolartiges) Kartell schaffen und benützt Brüssel als Vehikel, um ihre Interessen durchzusetzen. Dieses Konstrukt sollen über das sogenannte Lobbying (eine mehr oder weniger elegant umschriebene Form der Korruption auf höchstem Niveau) bestens bezahlte Politiker und Beamte der Europäischen Union gegen die Interessen der Landwirtschaft umsetzen. Auf diese Art und Weise entstanden schon die Grundlagen für Ungleichgewichte zwischen Finanz- und Realwirtschaft, für Verzerrungen der Vermögensverteilung oder für die Schieflagen in der Arbeitswelt. Es ist eben einfacher, solche Mechanismen an einer zentralen Schaltstelle als in 17 oder gar 27 Staaten anzuwenden.

    Der „Verkauf der Wasserrechte“ ist erst mal vorläufig gestoppt.

    Europaweites Bürgerbegehren gegen Wasser-Privatisierung erfolgreich
    Die europäische Bürgerinitiative „Wasser ist Menschenrecht“, die sich gegen die Privatisierung der Wasserwirtschaft wendet, war erfolgreich. Mit Luxemburg, Finnland und Litauen haben drei weitere Länder das notwendige Quorum erreicht, zuvor waren bereits in Deutschland, Österreich, Belgien, Slowenien und der Slowakei die notwendigen Unterschriften gesammelt worden.
    Es waren mindestens eine Millionen Unterschriften in mindestens sieben Ländern gefordert, damit die EU-Kommission gezwungen werden kann, sich mit der Sache zu beschäftigen. „Wir erwarten, dass jetzt gehandelt wird und die Wasserversorgung insgesamt aus der geplanten EU-Richtlinie herausgenommen wird“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, am Samstag in Berlin
    http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-05/26732766-europaweites-buergerbegehren-gegen-wasser-privatisierung-erfolgreich-003.htm

  7. @#1 Cucurbita

    Grundsätzlich nichts gegen MONSANTO, aber wenn alte Sorten „VERBOTEN“ werden sollen, dann ist das nicht richtig.
    Es sollte Jeder selbst entscheiden was er anpflanzt!

  8. 1 Cucurbita (06. Mai 2013 11:50)

    Ich weiss gar nicht, was ihr habt!
    rern.) Eine völlig normale Vorgehensweise.

    Wir sollten froh sein, dass jemand so viel forscht!
    ————–

    Da fehlt nur noch der Heiligenschein,bei so viel Nächstenliebe!!!

  9. EU will alte Sorten verbieten

    Die Europäische Kommission will am 6. Mai den Entwurf einer Verordnung zur Neuregelung des Saatgutrechtes vorlegen. Laut Save Our Seeds sind darin hohe Gebühren und für kleine Züchter unüberwindbare Zulassungsverfahren vorgesehen. Laut Greenpeace bestreitet die EU Kommission zwar, dass auch Kleingärtner künftig nur noch zugelassenes Saatgut verwenden dürfen, gibt aber zu, dass es in Zukunft verschärfte Regeln für den Umgang mit alten und seltenen Sorten geben soll. Gerade für den weiteren Vertrieb einer Vielzahl lokal angepasster, seltener und alter Sorten von Gemüse, Obst und Getreide könnte die Verordnung unüberwindbare bürokratische und finanzielle Hürden aufbauen, schreibt Save Our Seeds weiter. Zudem bedroht sie die Fortentwicklung der Vielfalt auf dem Acker.
    Schon heute sehen Rüebli und Tomaten in den Läden ziemlich einheitlich aus. Der freie Tausch von Saatgut und Pflanzengut könnte durch diese Verordnung weiter erschwert werden, industrielle Sorten würden noch alternativloser, auch im eigenen Garten. Profitieren würde eine immer kleiner werdende Zahl internationaler Saatgut-Unternehmen (Syngenta, Bayer, Monsanto, u.a.), die jetzt schon aggressiv den Markt dominieren und diktieren, was auf den Teller kommt. Zum anderen ist es abzusehen, dass die Saatgut-Unternehmen auch unseren Markt diktieren wollen. Eine solche Verordnung ist total überflüssig, alte Sorten sind eine Bereicherung und keine Gefahr!
    http://naturschutz.ch/news/eu-will-alte-sorten-verbieten/63964

  10. Ich befürchte, die meisten Deutschen verstehen gar nicht, was dieses korporativistische Gesetz bedeutet, oder sie werden es erst erfahren, wenns zu spät ist. Derart wichtige Dinge zu verschweigen können unsere Mainstreammedien ja gut.
    Wir müssen schnellstmöglich aus diesem Konstrukt namens EU raus!

  11. Das ist zwar ’nur‘ die Spitze des Eisberges, jedoch hochbrisant. Ich kann auf die meißten technischen Produkte verzichten, wenn man mal ausklammert, daß ein Dialyse-Patient seine Maschine unbedingt braucht. Aber essen muß Jeder! Da werden Menschenrechte ausgehebelt!

    Ich warte jetzt nur noch auf den Laich von Euro-Vison, der uns wieder vorhält, die großen Zusammenhänge der (guten) Globalisierung nicht zu verstehen und daß wir ja alle davon profitieren würden, besonders die Deutschen….bla….bla…

    Kürzlich habe ich einen TV-Bericht über Monsanto (ich glaube Föhniks) gesehen, in dem sich Kleinbauer in Agentinien zusammenzuschließen planten, um sich gegen die Mafia von Monsanto zu wehren. Wie war das noch mal mit GLADIO??

  12. #1 Cucurbita (=Gurke!)

    Genforschung ist okay. Stehe ich bezüglich Pflanzenproduktion auch hinter (Tierproduktion ist noch mal eine ganz andere Frage!).

    Allerdings gehören die Gene unserer über Generationen gezüchteten Kultursorten allen Menschen und nicht einigen wenigen!!!

    In diesen alten und regionalen Sorten steckt ein Genpool, in dem sich wichtige Resistenzgene gegen Bakteriosen, Mykosen, und Schädlinge befinden. Ebenso unterscheiden sich Sorten hinsichtlich Frostresistenz, Hitzetoleranz und Wasserbedarf.

    Dieser Genpool ist ein Schatz für die gesamte Menschheit und seine Weitergabe von Generation zu Generation ist lebenswichtig !!!

    Zwar lässt sich Saatgut mittels moderner Techniken über längere Zeit für nachfolgende Generationen lagern und man kann Pflanzensorten auch mit in-vitro-Verfahren genetisch konservieren, doch das herkömmliche Verfahren zur Weitergabe dieses über Generationen gesammelten Genpools ist nun einmal die jährliche Aussaat und die Gewinnung frischen, keimfähigen Materials.

    Und genau das geht die EU und Monsanto einen feuchten Kehrricht an!!!

    Wenn Monsanto eine neue mehltauresistente Cucurbita züchtet, dann kann die Firma ganz normal Sortenschutz beantragen und gut ist. Keine Extrawürste für Giga-Firmen!!!

    Merken Sie denn nicht, was los ist? Mit der Kombination aus Saatgutverbot und Trinkwasserzentralisierung will die EUdSSR die Herrschaft über die Nahrungsmittelproduktion erringen. Niemand soll mehr in der Lage sein, sich frei und unabhängig ernähren zu können. Alle sollen dem System ausgeliefert sein.

    Deswegen NEIN zu allen Maßnahmen, die die Nahrungsmittelproduktion monopolisieren!!!

  13. Korruption ist das Wesen der EU Herrschaft und kein Unfall.

    Da die EU antidemokratisch über ihre Komissare ausschließlich ihr nützliche und genehme Gruppen fördert, die zu Trägern der EU/UN Ideologie taugen und die nicht das Gemeinwohl, sondern ausschließlich ihren Marktvorteil, ihre eigene Versorgung, ihren eigenen Machtzuwachs im Auge haben und im Tausch Vasallentreue schwören, wird das Projekt wohl wie alle gleichartigen Vorgänger irgendwann zusammenstürzen und alles mitreißen.

    In der EU Philosophie gibt es kein Gemeinwohl, sondern nur Interaktion und Ausgleich der von ihr allein anerkannten Interessen und Interessenvertreter, unter der „moderierenden“, Führung des Regimes.

    Gerade die Unterschiedlichkeit und Gegensätzlichkeit der von ihr anerkannten Interessen gibt ihr die Macht, denn so kann sie als ständig neu schillernde „Mitte“, die bürgerliche Demokratie beiseite drängen.

    Mit jeder radikalen,randständigen oder absolut im Widerspruch zu den europäischen gewachsenen Werten stehende Gruppe, die in den Diskursraum aufgenommen wird, steigt die Macht des Regimes die „Mitte“ in die gewünschte Richtung zu verschieben.

    Die ehemaligen Bürgergesellschaften werden daher zum „lebenslange Lernen“ verurteilt, um sich den in einem Dauerprozess stetig verändernden „Werten“ und „Herausforderungen“ anzupassen.

    Für all das ist massenweise Kohle notwendig, die auch aus den Großunternehmen abgezogen und in den metastasierenden bürokratischen Vasalllenapparat eingespeist werden muss.

    Natürlich gibt es Geld nur gegen „Ware“, in Form genehmer Gesetzgebungen und der Ausschaltung der Konkurenz. Dafür, wird dann aber auch jedes Unternehmen weiblicher, vielfältiger und unheimlich ökologisch und zum Verbreiter der Ideologie.

    So lange die Sache in Bewegung gehalten wird, sich der soziokybernetische Organismus erweitern kann, läuft es weiter.

    Die Philosophie der EU ist eine verbrauchende (siehe UDSSR und Islam). Die Länder, die sie sich einverleibt, werden wirtschaftlich und kulturell ausgesaugt, ausgehöhlt und verlieren die Fähigkeit eigenständig zu überleben und Wohlstand zu produzieren.

    Danach bieten die Zerstörer den Schutzschirm an, die freiwillige Leibeigenschaft.

    Korruption ist für die EU kein Hindernis, sondern, wo sie sie vorfindet, das begrüßenswerte Einfallstor,(Griechenland) und das Röhrensystem, in dem sie ihre Macht verbreitet und durch das sie ihre Macht erhält.

  14. Wieder einmal will die EU den Verbraucher und die Landwirte gängeln und mit Vorschriften bombardieren. Jetzt wollen sie vorschreiben, welches Saatgut man nutzt. Wie idiotisch ist das denn ? Die Eu hat schon genug Schaden angerichtet, genug mit ihrer zerstörerischen Bürokratie kaputt gemacht. Nicht noch das. Die Nationalstaaten sollten in ihrer Macht gestärkt werden, die EU sollte aufhören, sich in innere Angelegenheiten der Einzelstaaten einzumischen. Wir sollten uns das nicht länger bieten lassen !

  15. Wenn ich einige Kommentare hier so lese, wird mir schlecht! Besonders der Kommentar von
    #1 Cucurbita,

    tut mir leid Cucurbita, entweder Sie arbeiten in irgendeiner Form für Monsanto und versuchen daher die Tatsachen und Fakten derart zu verdrehen, oder Sie glauben tatsächlich, was Sie da schreiben.

    Es ist Nachgewiesen, dass die Genmanipulierten Pflanzen von Monsanto NICHT(!!!) gegen Schädlinge resistent sind – ganz im Gegenteil, in den Pflanzen sind bis zu 3 Toxine enthalten, welche die Schädlinge auf unterschiedliche Art und Weise abhalten sollen, das einzige was es gebracht hat ist das es SUPERSCHÄDLINGE gibt, die gegen alle 3 Toxine Imun sind und damit noch wesentlich schwerer zu bekämpfen sind!

    UND

    Wir müssen diesen Gendreck dann auch noch Fressen und wundern uns über Krebs, Imunschwächen und Fehlgeburten! Monsanto ist dabei die Menschheit zu reduzieren. Informieren Sie sich mal, bevor Sie solche Kommentare von sich geben!

    Ach ja da wäre nochwas, die Monsanto Genpflanzen können nicht KEIMEN, das heißt sie können keine Samen abwerfen und sich reproduzieren, man muss also schön brav jedes Jahr neu für teuer Geld bei Monsanto die Samen kaufen, deshalb werden „alte“ Sorten auch verboten!

    Schauen Sie mal:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/ethan-a-huff/multitoxin-gen-pflanzen-erweisen-sich-als-fehlschlag-denn-immer-mehr-insekten-werden-gegen-pflanzen.html

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/ethan-a-huff/der-schwindel-der-nachhaltigkeit-monsanto-enthuellt-erneut-seine-wahre-natur-und-unterzeichnet-un.html

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/redaktion/biotech-konzern-monsanto-verdient-23-mio-dollar-an-strafgeldern-von-kleinbauern-und-will-seine-saa.html

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/andreas-von-r-tyi/krebs-durch-gen-nahrung-eu-gibt-daten-frei.html

    Guten Appetit!

  16. Guter Text!!!
    Wer für freies Bauerntum,Saatgut-,sowie Ernährungssouveränität ist, muss wohl auch gegen das Patentieren von Leben sein.
    Mal abgesehen davon das ich es ethisch schwer erträglich finde. (z.B. mit Quallengenen gezüchtete Patentschafe die in der Nacht leuchten).Sowie Forschung mit embryonalen Stammzellen,statt mit adulten Stammzellen).
    Ausserdem gibt es technisch bessere Ansätze als die Gentechnik: z.B. das Invitro-Meat,die Aquakultur und die Produktion von Algen und Insekten.

  17. Notwendiger Artikel, denn nicht alles was von extrem Links kritisiert wird, ist per se dseshalb schon abzulehnen. Diese Handhabe, lobe ich mir als Alleinstellungsmerkmal, gegenüber dem politischen Gegner(n).

  18. @#6 vato0815
    Es stimmt, das einige Genfoodarten, wie man sie in Lebensmitteln zu sich nimmt, erbgutschädigend oder krebserregend sind, das liegt aber in erster Linie an den Pestiziden (Glyphosat z.B.), und ab und zu auch an den Pflanzen selbst (diese bilden oft neue Stoffe, die nicht erforscht werden).

    Siehe auch:
    http://www.youtube.com/watch?v=PVvs5lTgIPI
    http://www.youtube.com/watch?v=l6ULt4Wc7kU

    Und folgender Vortrag (wenn auch von einem Anarchisten gehalten)
    http://www.youtube.com/watch?v=fDRekfXJY5k

    Insgesamt kann man sagen, dass Genfood tatsächlich schädlich ist (in einigen Fällen), und daher nicht monopolisiert werden sollte, und meiner Meinung nach kennzeichnungspflichtig sein sollte.

    Hinzu kommt der Verlust an Souveränität:
    Wenn Saatgut mit Terminator-Genen vorgeschrieben werden würden, wären die EU-Staaten theoretisch von einem US-Unternehmen abhängig.
    Außerdem gibt es vermutlich schon Pläne (ähnlich wie in den USA), wonach der Private Anbau von Nutzpflanzen im Garten verboten werden soll. Am Ende werden die Bürger in die Abhängigkeit getrieben. Schon in Sachen Energiesparlampen völliger Schwachsinn – bei Lebensmitteln erst recht.

  19. In der Vorlage für das EU-Parlament ist der Begriff „Kleinbauer“ nicht definiert. Jeder Hobbygärtner könnte zum Kleinbauern erklärt und verklagt werden, wenn er ein Tütchen mit Samen einer alten Sorte, die er irgendwann man gekauft und selber weiterkultiviert hat, an Freunde verschenkt. Alles, was nicht von Monsanto & Co. kommt, verschwindet.

    Patente auf Pflanzen, Verbannen jeder Konkurrenz, Politikerbestechung – das hat nichts mehr mit Kapitalismus zu tun. Das ist Machtausweitung einiger weniger auf Kosten aller.

  20. #pi: Bitte hinterlegt den vollständigen Artikel, denn wichtige Passagen werden hier bei PI weggelassen.

    #Cucurbita:

    Es geht hier sicher nicht um reines Kapitalismus-Bashing. Ich empfehle die hinterlegten Artikel vollständig zu lesen.
    Bereits zu Beginn wird berichtet:

    „(…) Alte und seltene Sorten haben kaum Chancen auf eine Zulassung, ihr Anbau wird strafbar – auch wenn er im privaten Garten erfolgt. (…)“

    „(…) Geht es nach den Plänen der Kommission, dürfen Kleinbauern oder Privatleute ihr selbst gezüchtetes Saatgut in Zukunft nicht einmal mehr verschenken. (…)“

    „(…) Beim Tausch nicht zugelassener Saatgut-Sorten drohen hohe Strafen.(…)“

    „(…) Schon heute werden kleinere Konkurrenten mittels Anzeigen von Monsanto und Co dazu gezwungen, ausschließlich ihr Saatgut zu kaufen. In Zukunft drohen nun auch Verwaltungsstrafen.(…)“

    „(…) Sollte das Parlament die Verordnung durchwinken, dürfen auch Privatleute ihre Obst- und Gemüseprodukte nicht mehr verbreiten, wenn sie nicht den Wünschen von (Monsanto) EU-Normen entsprechen. (…)“

    Es ist klar zu erkennen, dass dies nicht nur auf landwirtschaftliche Betriebe, sondern auch auf jede Privatperson abzielt. Man mache sich mal die Folgen klar. Du hast ein größeres Grundstück, vielleicht sogar in einer Siedlung, in der es nach altem Recht erlaubt ist Gemüse usw. anzubauen. Du darfst in Zukunft kein Saatgut selbst heranziehen, sondern musst zwingend Monsanto-Saatgut kaufen, andernfalls machst Du Dich strafbar.
    Hallo? Bei Privatpersonen? Geht’s noch?

    Meiner Meinung nach ist dies ein unfassbar starker Eingriff in das Recht auf Leben eines jeden Einzelnen.
    Warum? Es ist mehr als ein Grundrecht eines Menschen, die Grundlage seines Lebens, die Nahrung, selbst zu erwirtschaften, wenn er es will und kann. Ich betone, mehr als ein Grundrecht, dass auf Papier steht. Es ist ein Naturrecht! Wer dies nutzt und auf eigenem Grund und Boden, mit eigenem Saatgut Gemüse und Getreide anbaut, macht sich in Zukunft also strafbar…

    Ein Gedanke im Sinne einer Meinungsäußerung noch:

    Wir können doch die stetige Abschaffung des Bargeldes beobachten, nicht wahr?
    Wer davon noch nichts gehört hat, möge sich über Schweden informieren (Kreditkartenpflicht) oder Italien (Zahlungen über 1.000 € müssen über ein Konto laufen, dürfen nicht mehr bar abgewickelt werden).

    Man stelle sich in Zukunft Folgendes Szenario vor:

    1. Du darfst kein Bargeld mehr benutzen, jede Transaktion muss über ein Konto laufen, Geld ist nur noch virtuell hortbar und somit jedweder Manipulation von außen unterworfen (siehe Zypern).

    2. Saatgut darfst Du Dir, auch als Selbst- oder Teilselbstversorger nur noch kaufen und es nicht selbst ziehen.

    Du bist also zwingend auf ein Konto angewiesen…
    schonmal etwas von RFID-Chips gehört?

    Was heute die Kredit- oder Maestrokarte ist, wird in Zukunft eine Karte mit RFID-Chip sein…, als Zwischenstufe allerdings nur. In den Vereinigten Staaten werden bereits einigen Säuglingen testweise solche Chips unter die Haut injiziert um Gesundheitsdaten jederzeit verfügbar zu haben. Es ist wohl vergleichbar mit einer Krankenversichertenkarte + Krankenakte, die man unter der Haut trägt. Diese kann von außen ohne eigenes Bemerken ausgelesen werden.

    Ein Chip, der diese Daten enthält und den Du für den Geldverkehr nutzen kannst / musst ist sicher keine abwegige Phantasie, oder?

    Nun stelle Dir einfach vor: Du bist jemand, der kritisch seine Meinung sagt, ja vielleicht eine abweichende Meinung hat zu dem, was gerade so Mainstream ist… Zack, den Chip deaktiviert, bzw. die Verknüpfungen zum Konto etc. und schon bist Du ziemlich geliefert. Du kannst nichts kaufen oder verkaufen und Dich selbst versorgen kannst bzw. darfst Du nicht, ohne Dich im Gegenzug kriminell zu verhalten (Saatgut).

    Woran erinnert mich das Ganze bloß?

    „(…) Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Knechte, daß sie ein Malzeichen annehmen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn und daß niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat (…)“

    Die zugehörige Quelle sollte jedem Einwohner des christlichen Abendlandes bekannt sein, selbst wenn „Er“ oder „Sie“ nicht an Gott oder ein Leben nach dem Tod glaubt.

  21. #1 Cucurbita

    Kapitalismus-Bashing? So ein Blödsinn! Wir wollen die Marktwirtschaft retten! Dieser von finanzstarken Lobbyisten beherrschte EU-Saftladen hat aber nichts mehr mit Marktwirtschaft zu tun, das ist nur noch Dirgismus der übelsten sozialistischen Art. Der Lobbyismus in der EU ist unerträglich geworden.

    Ja Forschung muß sich lohnen, wenn das Produkt aber nichts taugt, dann hat man sich halt verforscht 😉 und in das falsche Produkt investiert, so funktioniert Marktwirtschaft. Pech gehabt, Scheitern und Erfolg liegen halt dicht beieinander.

    Stell dir mal vor, die EU hätte es schon 1886 gegeben, dann hätten damals die finanzstarken Pferde-Kutschen-Bauer einfach ihre Lobbyisten zur EU hgeschickt, und die EU hätte dann dem Daimler per Gesetz verboten Autos zu bauen. Dann würden wir heute noch in Pferde-Kutschen. Das bessere setzt sich automatisch durch und brauch keine Verbots oder Gebotsgesetze.

  22. Daher essen wir so weit möglich Bio oder Gemüse aus dem eigenen Garten, natürlich bio dynamisch

    Die Lebewesen auf diesem Planeten haben sich über millionen von Jahren zusammen entwickelt. Nahrung und Organismus haben sich abgestimmt. Jetzt kommen Konzerne und verändern die Pflanzen gentechnisch. Wie wirkt sich das auf auf uns und auf die Nutztiere aus, wenn die Körper über Jahrzehnte veränderte Nahrung zu sich nehmen?

    Wer kein Bio kauft, darf sich nicht wundern, wenn er früher stirbt oder vom Krebs zerfressen wird.
    ————–
    Eine Seite, speziell für grüne Geistesgrössen wie Sie:
    http://www.animal-health-online.de/lme/
    Dabei den Bereich „Top Stories“ beachten, es steht viel für Biofresser darin.
    Falls das nicht reicht: weiteres gibt es auf Pollmers EULE.

    Angenehmen EHEC!

  23. #23 AtticusFinch

    Es ist doch ganz einfach, wer es nötig hat die Konkurrenz zu verbieten, hat ein minderwertiges Produkt das nichts taugt!

  24. #20 Jean Paul

    So ist es! Wenn Konzerne damit anfangen ganze Produktlinien verbieten zu lassen, sind die Konzerne nicht viel besser wie die rot-grüen Ökospinner die mir auch alles verbieten wollen. Bei der Glühbirne haben die sich auch noch glatt gegen die Verbraucher verbündet. Bald leben wir in einem Völkergefängnis wo es gefährlicher ist die EU-Vorschriften für Saatgut zu brechen, als einen Deutschen ins Krankenhaus zu prügeln. 🙁

  25. In meinem eigenen Garten unter Strafe nur noch genmanipuliertes Saatgut, das äußerst fragwürdige Substanzen enthält?
    Für mich ist das der Faschismus der Neuen Weltordnung, nichts anderes.

  26. Vielleicht gibt es doch die Entvoelkerungsagenda. Wenn ALLES Getreidesaatgut nur noch genetisch schmalbandig auf eine zudem kuenstliche Sorte beschraenkt ist, was wenn es zu Schaedlingsepidemien oder sonstige Folgen von Monokulturen kommt. Man braucht sich nur vorzustellen was passiert, wenn eine komplette Jahresernte nur noch vielleicht 20% des ueblichen Ertrags bringt und alternatives Saatgut nicht mehr im ausreichenden Umfang vorhanden ist. Dann kommt es zu Hungerkatastrophen, allerdings weniger in Afrika oder im Islam.

  27. #28 BePe

    So ist es(Zitat aus einem Rundschreiben):

    „Die EU-Kommission arbeitet an einer Neuregelung des europäischen Saatgut-Marktes in Form einer Verordnung. Damit wird eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom Juli 2012 verrechtlicht: Landwirte dürfen nur mehr amtlich zugelassenes Saatgut verkaufen. Bisher waren alte und seltene Saatgut-Sorten ausgenommen, die in althergebrachter Tauschwirtschaft gezüchtet und in meist kleinen Mengen gehandelt wurden. Geht es nach den Plänen der Kommission, dürfen Kleinbauern oder Privatleute ihr selbst gezüchtetes Saatgut in Zukunft nicht einmal mehr verschenken.
    Viele konventionelle Gemüse- und Getreidesorten werden damit aus dem Anbau verschwinden, kritisieren österreichische Umweltorganisationen. Die verpflichtende Registrierung aller Sorten würde zu einer kompletten Vereinheitlichung führen. Die kleinstrukturierte Landwirtschaft ist damit vollständig von der Saatgut-Weitergabe ausgeschlossen, heißt es im Begleittext zu einer gemeinsamen Petition von Arche Noah und Global 2000. Für sie sei das Zulassungsverfahren für Saatgutarten mit unüberwindbaren bürokratischen und finanziellen Hürden verbunden. Zudem befürchten die Umweltschützer eine strenge amtliche Überwachung. Beim Tausch nicht zugelassener Saatgut-Sorten drohen hohe Strafen.
    Profiteure der Normierung sind allein die Lebensmittel-Konzerne, die schon jetzt den Großteil des Saatgut-Marktes unter sich aufteilen. Seit Jahren macht die Lobby der Agrarindustrie in Brüssel Stimmung für einen weiteren Schritt in Richtung Saatgut-Kartell. Ziel ist die Kontrolle der gesamten Lebensmittelproduktion durch einige wenige Großkonzerne. Schon heute werden kleinere Konkurrenten mittels Anzeigen von Monsanto und Co dazu gezwungen, ausschließlich ihr Saatgut zu kaufen. In Zukunft drohen nun auch Verwaltungsstrafen.“

  28. Die EU-Saatgutverordnung ist verfassungsfeindlich

    Artikel 2

    (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

    Diese EU-Verordnung ist in höchstem Maße Marktwirtschaftsfeindlich! Wenn die CDU/FDP das mitmacht, dann sind die für keinen Mittelständler mehr wählbar.

  29. #8 Felix Austria (06. Mai 2013 12:19)

    Der “Verkauf der Wasserrechte” ist erst mal vorläufig gestoppt.

    — — — — —

    Das ist sehr, sehr schade.

    Denn ein privates Unternehmen ist viel, viel besser als die öffentliche Hand.

    Die Qualität steigt, und der Preis sinkt.

  30. @ #33 Curcurbita,

    und wiederholt glänzen Sie duch Ahnungslosigkeit! Man kann es in den USA sehen, die private Wasserwirtschaft bietet Wasser in einer wesentlich schlechteren Qualität und zu einem wesentlich höheren Preis an, als öffentlicher Wasserversorger bei denen das Trinkwasser mehrmals am Tag getestet werden muss. Private Wasserversorger müssen das Wasser zwar testen, aber die Ergebnisse nicht veröffentlichen!

    Und nun erklären Sie mir doch mal, weshalb angeblich die Qualität steigt und der Preis sinkt wenn die Wasserversorgung in privater Hand ist, oder haben Sie für Ihre Ahnungslosen Theorien keine Erklärung?

  31. Hierbei geht es um totale Kontrolle!!!!!!!
    Die alten und einheimischen Sorten werden im Tauschverfahren gehandelt und weitergegeben. Es sind Getreide und Gemüsesorten, die naturbelassen und keimfähig sind!!! Und das ist das Ausschlaggebende!!! Die Saat von Monsanto ist Einwegsaat!! Die Frucht daraus ist nicht keimfähig, neue Saat MUSS immer nachgekauft werden; dreimal darf jeder raten von wem!! 😀
    Wasserrechte und Getreideanbau; das sind die Schlüsselfaktoren um die absolute Macht zu erringen.
    @ Cucurbita
    Du bist nur ein Troll, willst hier die Leute auf die Palme bringen 😀

  32. #18 Schwabe20 (06. Mai 2013 12:45)

    Monsanto ist dabei die Menschheit zu reduzieren. Informieren Sie sich mal, bevor Sie solche Kommentare von sich geben!

    — — —

    Das ist eine Verschwörungstheorie! Man behauptet seit Jahrzehnten, dass eine NWO, gesteuert von Bill Gates, Soros, Monsanto, Rockefeller und anderen die Menschheit reduzieren wollen.

    === === ===

    #8 Felix Austria (06. Mai 2013 12:19)

    — — —

    Bezüglich der Obama-Sache: Mit dem Gesetz soll verhindert werden, dass durch juristische Spielchen (Gerichtsverfahren bis zum Abwinken, bei uns machen das ja die Grünen) Innovationen verhindert werden. Denn Monsanto will ja das eigene Saatgut in echter Konkurrenz (Marktwirtschaft!) zu dem anderen Saatgut verkaufen dürfen.

  33. @ Al-Harbi (06. Mai 12:41)

    Mit der Kombination aus Saatgutverbot und Trinkwasserzentralisierung will die EUdSSR die Herrschaft über die Nahrungsmittelproduktion erringen. Niemand soll mehr in der Lage sein, sich frei und unabhängig ernähren zu können. Alle sollen dem System ausgeliefert sein.

    D’accord, es ist, speziell bei Monsanto, die Kombi aus Saatgut UND Pestizid. Erst den Anbauern die Saat andrehen, dann sind sie angewiesen auf entsprechende Chemie, damit es gedeit. Das nennt man Folgegeschäft. So wird die Mogelpackung verkauft. Das Ganze läuft über Verträge, die ‚ausgehandelt‘ werden.

    In Südamerica müssen die Kleinbauern mittlerweile Kredite aufnehmen, um sich die auf’s entspr. Saatgut abgestimmten Pestizide leisten zu können, die sie dann in den Konkurs treibt. Monsanto steckt dahinter:
    Es ist eine moderne Fortsetzung von ‚Indian-Wars‘! Saatgut-Mafia – Chemical-Lords – Diverted-Water

    Bruce Cockburn hat vor Jahre einen wunderbaren Song dazu gebracht: http://www.stlyrics.com/songs/b/brucecockburn10477/indianwars338567.html
    (capo IV: Am-C, Am-C, Fmaj7-C-Fmaj7, C-G7-C)
    Ich werd‘ mal gleich neue Saiten aufziehen…

  34. @#30 survivor
    das Rundschreiben verdreht alles die Biobauern haben gewonnen http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/landwirtschaft-eugh-erlaubt-den-handel-mit-alten-saatgutsorten-11817920.html

    EuGH erlaubt den Handel mit alten Saatgutsorten

    11.07.2012 · Dürfen Bauern selbst Saatgut aus alten, amtlich nicht zugelassenen Pflanzensorten herstellen und als Saatgut weiterverkaufen? Ja, sagt der Europäische Gerichtshof. Das Urteil freut vor allem Biobauern.
    Europas Bauern dürfen selbst Saatgut aus alten, amtlich nicht zugelassenen Pflanzensorten herstellen und vermarkten. Dies entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einem am Donnerstag verkündeten Urteil. Damit scheiterte im Wesentlichen die Klage eines industriellen Saatgut-Herstellers, der dem bäuerlichen Netzwerk Kokopelli den Handel mit 233 alten Saatgutsorten verbieten wollte. (Az: C-59/11) Das Luxemburger Gericht verwies zur Begründung auf eine Ausnahmeregelung zu dem in der EU-Saatgutrichtlinie bestimmten Handelsverbot nicht zugelassener Sorten. Diese Ausnahme hatte das Europäische Parlament 2009 zugunsten kleiner bäuerlicher Saatguthersteller durchgesetzt, damit sie Saatgut ihrer alten Gemüsesorten in einem vereinfachten Zulassungsverfahren vermarkten dürfen und damit zur Erhaltung der genetischen Vielfalt in der Landwirtschaft beitragen.

    Nach der EU-Saatgutrichtlinie von 2002 dürfen eigentlich nur Sorten gehandelt werden, die in einem amtlichen Register eingetragen sind. Voraussetzung dafür ist unter anderem der kostspielige Nachweis, dass sich diese Sorten über mehrere Vermehrungszyklen hinweg als beständig erweisen und ihr Erscheinungsbild sich nicht verändert.

    Laut EuGH zielt diese Zulassungsregelung auf die „Steigerung der Produktivität im Gemüseanbau“ der EU. Die spätere Ausnahmeregelung solle daneben aber sicherstellen, dass die genetische Vielfalt des Saatguts nicht verarmt. Deshalb dürfen alte Erhaltungssorten auch nach einem erleichterten Zulassungsverfahren gehandelt werden.

    Der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Friedrich-Wilhelm Graefe zu Baringdorf, bezeichnete das Urteil im Deutschlandradio Kultur als „Sieg für die Artenvielfalt“. …..

    Das durch so ein Urteil ein Bedarf an einer Gesetzesänderung entsteht sollte klar sein.

  35. Liebe PI-Leser,

    hier eine sehr wichtige Petition für die Saatgutvielfalt, die ich gerne für Euch alle veröffentliche:

    Hobbygärtner und Verbraucher trotz EU-Beteuerungen durch Saatgutverordnung betroffen

    EU bestätigt Zulassungspflicht für Sortenvielfalt

    Die EU-Kommission arbeitet an einem neuen Saatgutrecht, über das am 6. Mai die Kommissare abstimmen werden. Nach den bisherigen Entwürfen, die mit Interessensvertretern diskutiert worden sind, wird die Agrochemie-Industrie ihre Vorstellungen noch weiter durchsetzen als es im derzeitigen Recht bereits der Fall ist.

    Dass die umstrittene Zulassungspflicht für Vielfaltssorten weiter bestehen wird, hat der zuständige Kommissar Tonio Borg vorab am 24.April bestätigt. Für jede einzelne Sorte, auch wenn davon nur geringe Mengen verkauft werden, muss das zuständige Amt eine Marktzulassung erteilen. Wer viele verschiedene Sorten pflegt und Saatgut an interessierte Gärtner verkauft, hat damit zusätzlich Arbeit und Kosten und könnte sein Angebot einschränken, um nicht illegal zu handeln. Seltene Sorten, die keinen „historischen Hintergrund“ (Zitat Tonio Borg) haben, werden erst gar nicht zugelassen. Das ist besonders kurzsichtig, denn diese genetische Vielfalt ist Ausgangsbasis für eine chemiefreie Landwirtschaft und für die Anpassung an Klimaveränderungen.

    Das Nachsehen haben nicht nur künftige Generationen, sondern auch heutige Verbraucher und Gärtner. Denn was in die Supermärkte gelangt, ist für den kommerziellen Anbau gezüchtet: ertragreich, gleichzeitig erntereif, einheitlich, lagerfähig. Der Geschmack bleibt dabei oft auf der Strecke. Zudem können und dürfen die heutigen kommerziellen Hybrid-Sorten nicht vermehrt werden. Im Garten legt man dagegen Wert darauf, ohne Chemie und über lange Zeiträume das zu ernten, was am besten schmeckt. Vielfaltssorten können dies besser, und außerdem bieten sie Unabhängigkeit von der agrochemischen Industrie, die heute bereits die Hälfte des weltweit verkauften Saatguts produziert.

    Die EU möchte „Transparenz“ über Vielfaltssorten herstellen und drängt damit die selteneren aus dem Markt. Die dringend nötige Transparenz über industrielle Sorten dagegen wird verringert; Verbraucher werden nicht mehr erkennen, welche Sorten technisch oder rechtlich nicht vermehrt werden können, so die bisher bekannt gewordenen Vorentwürfe der Saatgutrechtsreform.

    Bio-Kunden hätten ebenfalls das Nachsehen. Für den Öko-Landbau gezüchtete Sorten fallen häufig durch die Zulassung, denn sie sind nicht einheitlich genug. Dieser Mangel ist im Ökolandbau ein Plus: Die reichere genetische Ausstattung der Ökosorten macht sie anpassungsfähig. Sie produzieren unter unterschiedlichen Bedingungen, ohne chemische Krücken. Sie würden der agrochemischen Industrie auf dem Saatgutmarkt Konkurrenz machen. Die bisherigen EU-Regelungen verhindern dies durch die vorgeschriebene Einheitlichkeit, und es zeichnet sich keine Verbesserung ab. So entgehen den Bio-Verbrauchern wichtige Möglichkeiten, mit ihren Euros für eine ökologischere Landwirtschaft zu sorgen. Der Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt ruft gemeinsam mit der Saatgutkampagne in einer Petition die EU-Kommission, das Parlament und den Ministerrat auf, jede Saatgutrechtsreform zurückzuweisen, die bislang bekannten Pläne weiter verfolgt und die Forderungen von Verbrauchern, Gärtnern, Landwirten und Bürgern nicht berücksichtigt.

    Link zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/saatgutvielfalt-in-gefahr-gegen-eine-eu-saatgutverordnung-zum-nutzen-der-saatgut-industrie

    Link zu der Pressemitteilung des zuständigen EU-Kommissars Tonio Borg http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/11327_de.htm

    similia similibus

  36. #35 exKomapatient

    Erst den Anbauern die Saat andrehen, dann sind sie angewiesen auf entsprechende Chemie, damit es gedeit. Das nennt man Folgegeschäft. So wird die Mogelpackung verkauft. Das Ganze läuft über Verträge, die ‘ausgehandelt’ werden.

    Auch mit anderer Chemie oder wen man Hundertschaften mit der Hacke in das Feld jagt gedeit es, dan muß man aber nach der Ernte pflügen, dass entfelt bei derm Monsantogift, dafür wächst dort aber auch nichts Anderes mehr.

  37. #27 BePe

    So ist es. Monsanto-Saatgut braucht Folgeprodukte, weil es eben nicht perfekt ist. So bekommt man die Menschen in die Hand. Kleine kreative Saatgutzüchter können keine Konkurrenz mehr produzieren. Das Produkt des Monopolisten wird „alternativlos“.

    Wer noch ein klein bisschen Verstand hat, erkennt, was hier geplant und von verantwortungslosen, geld- und machtgeilen Politikern umgesetzt werden soll.

    Meine Gärtner- und Bauernseele schreit vor Qual. So etwas darf doch nicht passieren. Unsere Rechte werden immer mehr eingeschränkt.

  38. #37 Cucurbita

    Danke für das Kompliment, ich sehe „Verschwörungstheorie“ nicht als Abwertend, wie Sie es gerne hätten.

    Wieso sagen Sie nichts zum Trinkwasser? Wieso ignorieren Sie die Fakten, welche ich Ihnen extra verlink habe.

    Ein Kleingeist wie Sie einer sind, schreibt einfach „Verschwörungstheorie“ fertig aus, wenn Ihre Ergüsse auf Fakten beruhren würden, könnten Sie Argumentieren, so trollen Sie hier nur die Leute!

    Also, ich warte auf Ihre Erklärung weshalb die nachgewiesenen Krebsfälle, Fehlgeburten usw. nicht wahr sein sollen, und kommen Sie mir nicht noch einmal mit Verschwörungstheorie, sonst muss ich davon ausgehen, dass der Genmais Ihnen schon weit mehr als anderen Zugesetzt hat.

    Und wenn wir schon dabei sind, erklären Sie endlich mal wieso eine private Trinkwasserversorgung besser sein soll! Ach, das können Sie nicht?

  39. Durch die Geheimhaltungsargumentation bzw. -praxis der Organisationen ergibt sich die schwierige Situation, dass die Petition gerade auch von engagierten Leuten nur dann beworben werden kann, wenn den Organisationen per se geglaubt wird, dass ihre Ansicht die Richtige ist und die dortigen Sachverständigen alles richtig bewertet haben. Eine selbständige Auseinandersetzung mit dem Thema ist auf diese Weise aber nicht möglich, was dazu führt, dass so manche Unterschrift der Petition nicht erfolgen wird.

    http://www.heise.de/tp/blogs/5/154166

  40. #34 Cucurbita
    Wer keine Ahnung hat, sollte keine dicken Backen riskieren

    RWE/Thames Water und das schale Wasser von London
    Seit der Privatisierung ist die Londoner Wasserversorgung maroder denn je. Doch der Investor RWE will sich verdrücken.
    Die Leitungen des privatisierten Wasser- und Abwassersystems von London verfallen. Seit Jahren protestieren Bürger gegen hohe Preise und niedrigen Wasserdruck. Jetzt will sich der Investor, der deutsche Energiekonzern RWE, aus der Verantwortung stehlen – und das Wasserunternehmen Thames Water so schnell wie möglich verkaufen.
    1999 kaufte RWE mit Thames Water das umsatzstärkste Wasser- und Abwasserunternehmen der Welt. Es hat im Großraum London acht Millionen Kunden für Trinkwasser und 15 Millionen für Abwasser. Mit diesem Kauf wollte RWE den Grundstein legen, um im globalen Wassergeschäft die Nummer eins zu werden. Denn Wasser erschien den Investmentbanken und Versorgungskonzernen in den neunziger Jahren als das »blaue Gold«. Die französischen Weltmarktkonkurrenten Vivendi/ Veolia und Suez/Ondeo hatten sich bereits in die Wasser- und Abwasserwerke von Metropolen zwischen Rio de Janeiro, Paris und Djakarta eingekauft.
    http://www.wasser-in-buergerhand.de/nachrichten/2006/rwe_thames_water.htm

    Das ist nicht nur UK so, sondern auch in Italien und den anderen Ländern, die Wasser privatisiert haben.

  41. Ein guter Artikel! Da PI sehr amerikafreundlich ist, hatte ich schon Angst, die stellen sich auf die Seite des US-Konzerns.

  42. @#1 Cucurbita
    Monsanto mit Gift und Genen:
    http://youtu.be/OuRxppqKQds
    Sehr gute Dokumentation. Monsanto geht es um ein Monopol. Und ökologische Landwirtschaft lässt sich damit nicht machen, die wollen ihre Pestizide und ihr Saatgut verkaufen und zudem kleine Anbieter vom Markt verdrängen.

  43. Monsanto vergiftet mit seinem DRECK seit Jahrzehnten Menschen in aller Welt. Dazu das Beispiel Aspartam, das auch von Bayer in vielen Medikamenten verwendet wird. Alles angeblich ganz harmlos. Bitte informiert Euch!!!

    Alle hier aufgefühten Produkte enthalten Aspartam. Aspartam ist ein Nerven-Gift, das die Nerven abtötet.
    9.000 Produkte enthalten Aspartam.
    Hier sind nur ein Paar !!! *** siehe Link ***

    Aspartam darf von Menschen mit der angeborenen Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie nicht eingenommen werden. Dies betrifft etwa 0,15 Promille der Bevölkerung. Daher müssen Produkte, die Aspartam enthalten, in der EU mit dem Hinweis „enthält eine Phenylalaninquelle“ oder „mit Phenylalanin“ gekennzeichnet sein.
    Aspartam, auch bekannt als Nutra-Sweet, Equal, Spoonfull, Canderel, Sanecta oder einfach E951 ist ein so genannter Zuckerersatzstoff (E950-999). Wurde ursprünglich von der US-Armee als „Nervengift“ (chemischer Kampfstoff) entwickelt.

    http://nexxus-aspartam.blogspot.co.at/

  44. Der Monsanto Protection Act

    Im Internet herrscht momentan große Aufregung darüber, dass Obama den so genannten »Monsanto Protection Act« – zu Deutsch: Verfügung zum Schutz Monsantos – unterzeichnet hat. Dabei handelt es sich um eine Anlage zur Haushaltsbewilligung, die Monsanto in die Lage versetzt, sich über Entscheidungen von amerikanischen Bundesgesetzen hinwegzusetzen.

    Wenn ein Gericht zu dem Schluss kommt, dass eine gentechnisch veränderte Nutzpflanze Mensch oder Umwelt gefährdet, so kann es Monsanto (oder irgendein anderes Unternehmen) nicht mehr dazu verurteilen, den Anbau dieser Pflanze zu stoppen. Stattdessen verlangt das Gesetz, dass der Landwirtschaftsminister Genehmigungen und Verordnungen erlässt, die »den weiteren Anbau, das Inverkehrbringen und weitere im Einzelnen bezeichnete Aktivitäten« ermöglichen. Das gilt auch dann, wenn eine Pflanze in dem Verdacht steht, eine Krankheit oder eine gefährliche genetische Verschmutzung auszulösen.

    http://www.globalresearch.ca/the-monsanto-protection-act/5329439

  45. #34 Cucurbita (06. Mai 2013 13:44)

    In Berlin wurde die Wasserversorgung (teil-)privatisiert. Berlin hat die mit am höchsten Wasserpreise in ganz Deutschland.

    http://www.unzensuriert.at/content/0011582-Berliner-B-rger-leiden-unter-Folgen-der-Wasserprivatisierung

    http://www.taz.de/!60523/

    Gestern hatte ich in einem Kommentar über von der EUdSSR bezahlte Trolle geschrieben, die in Blogs und Foren Propaganda im Sinne der EUdSSR betreiben – haben wir hier so einen Fall?

  46. @ #52 Felix,

    das ist ein gigantisches Verbrechen an der Menschheit – und sowas heißt #37 Cucurbita in Seiner / Ihrer Ahnungslosigkeit auch noch gut!

    Ich bin dafür Cucurbita als Versuchskaninchen für die Gentechnik-Stoffe zu verwenden – wie kann man so Gehirngewaschen sein? Hat den Monsanto hier abgesetzt um mal ein paar „Richtigstellungen“ zu verbreiten? Klar, ich kann auch vorm Eifelturm stehen und trotzig ohne Argumente dessen Existenz abstreiten!

  47. @ #53 Abu,

    wenn man sich die nicht vorhandene Argumentation Pro Monsanto & der Wasserprivatisierung von Cucurbita so anschaut, dann würde ich sagen: JA.

    Große Reden schwingen, keine Ahnung haben, keine Argumente haben, das klingt sehr nach EudSSR 😛

  48. @#1 Cucurbita
    Ich hoffe, es handelt sich bei Ihrem Kommentar um Satire. Natürlich, ihr Genmanipuliertes Gemüse können sie patentieren, wie sie wollen – aber sie haben nicht den Mais oder den Weizen erfunden, darum können sie auch niemandem verbieten, sie selbst zu züchten/anzupflanzen. Was wäre, wenn demnächst Kraft-Food auf die Idee kommt, Leitungswasser zu verbieten, damit sich Wasser in Flaschen besser verkauft?

  49. @ Schwabe20 (06. Mai 14:05)

    Man kann es in den USA sehen,…

    In Amerika gibt es mit divited-water so einige Geschichten. Hier in D ist es aber so dokumentiert, nich‘ hauen – ich hab jetzt keine Quelle, daß es zahllohse lokale Selbstversorger (Gemeinden) gibt, bei denen Qualität & Preis stimmt! 😉

    Man kann es eben nicht verallgemeinern. Privatisierung kann gut oder ungut sein.
    Das Auge des Betrachters wird schon getrübt, wenn er sich bewegt. Es gibt auch bestimmt in Uh, Ess und Ah das eine oder andere Positiv-Beispiel.

    Aber daß Monsanto kein Samariter ist, sollte klar sein. Dazu gibt es bereits reichlich Material.

  50. Man sieht es doch am laufenden Band im Fernsehen
    wie in Bruessel von Unternehmen anderer EU
    Laender versucht wird, Produkte zu verkaufen
    die in Deutschland verboten sind. Da werden
    auch Huren fuer 5000 € angeheuert die sich als
    Lobbyistinen ausgeben um EU Kommisare zu
    bestechen. z.B. Giga-Liner,Wasser privatisieren
    Kautabak aus Schweden, der in Deutschland verboten ist. Es ist wie im alten Rom. Wir werden nur noch von Intrigen regiert. Eine Schande fuer Europa. Da waere es fast besser
    wieder die Landesgrenzen zu kontrollieren.

  51. Hab mal eine Dokumentation ueber Monsanto in den USA gesehen. Wie die dort die Bauern/Farmer behandeln ist unterstes Niveau. Die haben auch noch die Arroganz sich Forscher zu nennen. Die beschaeftigen mehr Anwaelte als Wissenschaftler. Die treiben die Farmer/Bauern nur in eine Saatknechtschaft aus der sie nicht rauskommen. Richtig krank ist das.
    Da sind mir Bayer oder Syngenta lieber. Doch deren Neonicotinoide wurden jetzt fuer 2 Jahre in der EU verboten, um zu vergleichen ob das Bienesterben dafuer verantwortlich ist.

  52. Die Amerikaner haben ein anderes Patentrecht
    wie wir. Bei denen hat Monsanto auf lebenszeit
    das Monopol auf Saatgut weil sie alle Institutionen unterwandert haben. Bei uns wird gerade die Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner unterwandert, bzw. sie laesst sich
    unterwandern.

  53. Das 4.Reich, die EU, ist Fortunas Füllhorn und Dukatenesel Nr.1 für diejenigen die sich dort ihre Macht erkauft haben.

    Die Mafia ist dagegen ein Kindergarten.

    Niemand weis genau wer welche Gesetze macht und wer gerade irgendwo irgendein „Kommisar“ ist.
    Schön verborgen und undurchsichtig, das der Europa“Wähler“ erst gar nicht herausfinden kann wer welches Gesetz wieder sich selbst zugeschustert hat.

  54. #60 Asma
    *** Das wurde erst heute im EU-Parlament vorgestellt ***

    Die EU-Kommission rudert zurück und entschärft ihre Saatgutregelung. Die Mitgliedstaaten müssen noch zustimmen.

    Kleine Züchter mit bis zu zehn Mitarbeitern und einem Jahresumsatz bis zu zwei Millionen Euro müssten ihre Produkte nach diesen
    Vorschlägen nicht mehr registrieren lassen. Für Hobbygärtner gebe es keine Einschränkungen, betonte die Kommission.
    Frühere Entwürfe des Gesetzesvorschlags waren nach Angaben der Kommission strikter.

    http://www.eu-info.de/dpa-europaticker/231370.html

  55. #60 Asma
    Der erste Versuch hat halt nicht geklappt. Es wird erst Mal beschwichtigt.

    Jean-Claude Juncker erklärt die Demokratie

    „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
    Der SPIEGEL 52/1999, S. 136

  56. Lieber Felix,
    vor einigen Wochen kursierte eine Petition gegen die Saatgutrichtlinie im Netz. Über 300.000 Teilnehmer stimmten gegen die Saatgutrichtlinie, obwohl es nicht einmal einen veröffentlichten ENTWURF dazu gab.
    Wie kommt es, dass in „freiheitlichen“ Blogs ungeprüft linke Propaganda übernommen wird?
    Ich dachte bisher, „wir“ wären besser als das linke Pack.

  57. Ach so, Aspartam vertrage ich nicht, es verursacht bei mir heftigste Magenbeschwerden.

  58. #1 Cucurbita (06. Mai 2013 11:50)

    Ich weiss gar nicht, was ihr habt!

    Monsantos genveränderte Pflanzen sind ein Dienst an der Menschheit.
    —————————————
    Ich weiss nicht, was du hast!

    Bis du Landwirt?
    Hast du Ahnung von Ackerbau?
    Und erst recht von Ernährungsphysiologie?
    Und von Genetik?
    Und von der Evolution?

    Vermutlich von nichts dergleichen!
    Denn dann würdest du nciht den PC-Seich nachplappern.

  59. Oh je, oh je!

    jetzt tummeln sich konservative Öko-Faschos auf PI. Und laden Ihren ganzen Müll ab von der Art, genetisch veränderte Lebensmittel könnten Krebs hervorrufen und und …. und vergessen dabei zu erwähnen, dass es auch in der Biolandwirtschaft keinerlei Pflanzen gibt, die nicht durch den Menschen genetisch verändert worden sind. Diese Mutationen werden schon lange insbesondere durch radioaktive Bestrahlung oder durch intensive Giftbäder hervorgerufen.

    Grüne Gentechnik ist heute der einzige und entscheidende Weg, das Ernährungsproblem der Menschheit zu lösen dank vervielfachtem Ernteertrag. Dieser um ein vielfaches erhöhte Ertrag ist es auch, der es für die Bauern lukrativ macht, Saatgut der grünen Gentechnik einzusetzen. Der Erfolg Indiens in der Ernährung seiner Milliarde Menschen wäre ohne den Einsatz der grünen Gentechnik undenkbar.

    Wer sich ein wenig sachlich über das Thema und den Stand der wissenschaftlichen Forschung dazu informieren will, kann z.B. auf achgut.com mal gentechnik ins Suchfeld eingeben oder auf dem Science-blog novo argumente nachlesen wie auch bei Prof. Hans Jürgen Jakobsen. Zwei Links gebe ich hier mal:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_sprache_der_anti-gentechnik-kampagnen

    http://www.cicero.de/salon/bio-ein-mythos/49753/seite/2

    Die ganze Anti-Monsanto-Kampagne passt gut ins reaktionäre Weltverschwörungskonzept von Kopp-online. Dass Monsanto heute so groß ist, ist ja auch nur den immer irrsinnigeren Vorgaben zur Entwicklung neuer Sorten geschuldet, die eben kein kleines, kein mittelgroßes, selbst viele Großunternehmen der Lebensmittelbranche mehr stemmen können. Auch da haben die grünen Faschos ganze Arbeit geleistet.

    Zur Frage der Sortenkennzeichnung allerdings äußere ich mich hier nicht, da bin ich nicht ausreichend informiert.

    Auf jeden Fall: Bleibt vernünftig und lauft nicht den Rattenfängern hinterher.

  60. #69 Eulenspiegel141 (06. Mai 2013 18:13)

    Du bist also der Überzeugung, dass gentechnisch veränderte Lebensmittel bislang keinerlei gesundheitliche Probleme verursacht haben?

    Und dass es Indien wegen der Gentechnik jetzt besser geht?

    Dass Mutationen (es war wohl „Kreuzung“ und „Selektion“ gemeint) durch Giftbäder erfolgt, ist mir neu.

    Wieso eigentlich „grüne Gentechnik“? Ist das PR? Gentechnik sollte doch reichen, oder?

  61. Diese EU entwickelt sich immer mehr zum diktatorischen Alptraum. Ideen wie diese sind das Produkt von Leuten, denen jedwede persönliche Unabhängigkeit ein Dorn im Auge ist. In diesem Bereich sind sich einige Großindustrien und linke Möchtegern-Kommunisten hintenrum so einig, wie sie vornerum Scheingefechte um Ideologie führen. Es gibt einfach Dinge, die würde ich mir von nichts und niemandem verbieten lassen. Dieses Thema gehört zweifelsfrei dazu. Was wollen sie machen, jemanden kreuzigen wegen ein paar Samenkörnern? Die rote Linie ist hiermit überschritten und Artikel 20.4 GG invokiert.

  62. Es wird immer klarer, warum sich Merkel, Schäuble und Co. für die EU-Diktatur stark machen: Damit bedienen sie ihre Freunde in den Großkonzernen, die ihre Gewinne durch zentrale Anordnungen, wie die Einschränkung auf ein bestimmtes Staatgutes eines bestimmten Konzern, ins Gigantische steigern können.

  63. Na toll, jetzt habe ich in diesen Frühling, wegen der Kriisen in den Europäischen Köpfen, meine ersten Pflanzungsversuche hinter mir.
    Als nächstes wollte ich noch etwas Land dazukaufen.
    So jetzt hat mir pi alles verdorben.

  64. @#70 Cucurbita
    „Grüne Gentechnik“ bezeichnet die Gentechnik im Agrarbereich.
    „Rote Gentechnik“ z.B. im medizinischen Bereich.
    (Dann gibt’s noch weiße und graue.)
    Ich finde die Gentechnik gerade im medizinischen Bereich durchaus gut. Im Agrarsektor hat sie aber bisher fast nur Vorteile für die Chemie-Agrar-Industrie, die gerne die Landschaft vergiftet und Arten ausrottet.
    Jeder sollte z.B. mal nachdenken wie viele Schmetterlinge in seiner Kindheit in einem Garten waren und wo die wohl heute sind? Erst kürzlich wurde ein Zusammenhang des Bienensterbens mit der Agrarchemie nachgewiesen!

  65. #69 Eulenspiegel141 (06. Mai 2013 18:13)

    Oh je, oh je!

    jetzt tummeln sich konservative Öko-Faschos auf PI. Und laden Ihren ganzen Müll ab von der Art, genetisch veränderte Lebensmittel könnten Krebs hervorrufen und und …. und vergessen dabei zu erwähnen, dass es auch in der Biolandwirtschaft keinerlei Pflanzen gibt, die nicht durch den Menschen genetisch verändert worden sind. Diese Mutationen werden schon lange insbesondere durch radioaktive Bestrahlung oder durch intensive Giftbäder hervorgerufen.

    Grüne Gentechnik ist heute der einzige und entscheidende Weg, das Ernährungsproblem der Menschheit zu lösen dank vervielfachtem Ernteertrag. Dieser um ein vielfaches erhöhte Ertrag ist es auch, der es für die Bauern lukrativ macht, Saatgut der grünen Gentechnik einzusetzen. Der Erfolg Indiens in der Ernährung seiner Milliarde Menschen wäre ohne den Einsatz der grünen Gentechnik undenkbar.
    ———————————-
    Oh je, oh je! Du schreibst wie Cucurbita.

    Dass die GVO zerstören die natürlichen Grundlagen des Ackerbaus. Die Monokulturen laugen die Böden aus udn vergiften sie durch die notwendigen Pflanzenschutzmittel.

    Monsanto lässt sich Tiere udn Pflanzen „patentieren“, die evolutionär vorhanden sind oder durch züchterische Leistungen erreicht wurden.
    Sogar Schweine sind patentiert….
    Damit wird letztendlich jeder Bauer gezwungen, für urlalte Sorten, die er selber vermehrt, zu bezahlen.

    Befasse dich mit dem Thema, bevor du von Verschwörung redest.

  66. Fällt niemanden auf, dass ich genau die Argumente verwende, die sonst von konservativen, neo-liberalen oder „rechten“, mithin nicht-linken Gruppierungen (SPD zählt nicht) verwende? Und die Konzerne verteidige, die sonst nur von den Linken und Grünen angegriffen werden?

    Die gegen meine Argumente vorgebrachten Gegenargumente könnten z.B. von attac stammen.

    Was z.B. Thames Water angeht: Diese ganze Privatisierungswelle in England ist von Thatcher, der hier vor einigen Wochen zugejubelt wurde, angeleiert worden. Unter massiven Applaus der neo-liberalen, konservativen oder wie auch immer.

  67. @81 Cucurbita
    > Fällt niemanden auf,
    Doch, zumal im allerersten Post ein Tucholsky’scher Ironietag explizit gesetzt war. Der Dr. Ivan Petrovi? Pavlov hätte seine Freude daran, ich auch. Danke.

  68. Die meisten Deutschen haben ja keinen Garten mit Anbaufläche, also interessiert diese neuerliche Diktaturmassnahme die meisten Deutschen auch nucht.

    Bisher waren ja nur unsere Bauer die Gearschten, weil sie von einer Ernte nichts zurückbehalten durften, um es im nächsten Jahr als Saatgut auszubringen.

    Logisch, auf diese Weise verdient der Erfinder des Designer-Saatgutes ja weniger und dessen Spezi im EU-Parlament erhält dann weniger Schmiergeld.

    Also ist es eingeführt worden, dass jeder Bauer jedes Jahr neues Designer-Saargut einkaufen musste.

    Nun reicht das aber nicht mehr und der Saatgut-Designer hat seinen Spezis im EU-Parlament eine Sonderzahlung Schmiergeld angeboten, wenn man diese Regelung auch auf Hobby-, Klein- und Balkongärtner ausweitet, dass die in Zukunft auch das Saargut beim Designer kaufen müssen.

    Wo käme die Diktatur in Brüssel auch hin, wenn jeder Leibeigene anbauen darf, was er will?

    Na, EU-Vision, da wird aber eine Nachtschicht fällig, um die Diktatur wieder schönzuschreiben.
    😀

  69. Übrigens ist es gängige Praxis in dieser EU-Diktatur, dass auslaufende Saatsorten aus dem Programm der Designer genommen werden, kurz bevor die Lizenzgebühr ausläuft und durch neu designe Sorten ersetzt werden, damit der Designer Lizenzgebühren für die Sorte kassieren kann.

    Stichwort: Kartoffel „Linda“.

    Mit der neuen Regelung wird das perfektioniert, indem nun gesichert ist, dass Sorten mit abgelaufener Lizenz nicht „privat“ weitergezüchtet und gehandelt werden und dass der Saatgutmonopolist seinen neuen Kram auch garantiert verkaufen kann.

    Im Übrigen scheint die EU kein Problem mit diesem Monopol zu haben, wo doch die EU sonst immer sooo darauf bedacht ist, dass gerade staatliche Betriebe „privatisiert“ werden, um eine „Monopolbildung“ zu verhindern, da eine Monopolbildung schlecht für die Leibeigenen wäre.

    Ja, was ist nun?

    Monopol gut oder schlecht?

    Oder ist für die EUdSSR ein Monopol nur schlecht, wenn das Monopol der EU keine Kohle bringt?
    😀

    Weg mit den Dr. Eggsäcken.

  70. @74stuttgarter

    “Rote Gentechnik” z.B. im medizinischen Bereich.
    (Dann gibt’s noch weiße und graue.)
    Ich finde die Gentechnik gerade im medizinischen Bereich durchaus gut.

    Prof. Don Huber von der Perdue Universität: „Ein Tier, das mit gentechnisch veränderter Soja gemästet wurde, ist nicht mehr das selbe Tier, das es vorher war“

    Wenn schon bei der „grünen Gentechnik“ so ein Resultat herauskommt was passiert dann erst bei der „roten Gentechnik“ mit dem Menschen?

    Die Büchse der Pandora ist schon längst sperrangelweit offen.

    similia similibus

  71. #69 Eulenspiegel141

    Oh je, oh je!

    jetzt tummeln sich konservative Öko-Faschos auf PI. Und laden Ihren ganzen Müll ab von der Art, genetisch veränderte Lebensmittel könnten Krebs hervorrufen und und ….

    http://www.gmeducation.org/food-and-health/p191040-tumours-and-premature-death-in-gm-maize-study.html

    Gentechnisch veränderte Lebensmittel lösen Krebs aus!
    Damit Sie es lernen und am eigenen Leib selbst zu spüren bekommen, empfehle ich Ihnen sich doch bitte von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln zu ernähren. Danach dürfen Sie sich gerne zu den Dingen äußern.
    Also erst längere Zeit Essen, dann Reden/Schreiben.

    Wünsche Ihnen guten Appetit

    similia similibus

  72. #86 Hessen-Nassauer:

    Zunächst: Selbstverständlich esse ich Gen-food, ist sicher gesünder als Bio-Kost, an der tatsächlich täglich Menschen sterben wegen erhöhter Keim-Belastung, nicht nur bei besonders auffälligen Dingen wie der EHEC-Geschichte mit über 50 Toten.

    Dein Link zu einer Seite, welche die wissenschaftlich unseriöse Arbeit des Prof. Seralini feiert, hier einige profunde Stellungnahmen:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wie_unabhaengig_sind_eigentlich_die_kritiker_der_gruenen_gentechnik

    und zur angeblichen Gefährlichkeit von Genfood auch:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_sprache_der_anti-gentechnik-kampagnen

    Es bleibt schade, dass PI auch solche Artikel veröffentlicht, in denen eine neue Angst-Sau des grünen Mainstream gefeiert wird. Ich lese bisher PI, nicht Kopp-online, auch nicht Elsässer oder andere, die in diesen Fragen nur der Empörungsindustrie folgen und keine kompetenten Wissenschaftler als Autoren haben. Hat PI auch nicht, könnte aber dennoch der Vernunft weiter die Stange halten.

  73. #87 Eulenspiegel141

    Schön, daß Sie dazu stehen und gentechnisch veränderte Organismen essen!
    Darf ich Sie dazu einladen, Ihren Körper nach Ihrem Ableben der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen!
    Bisher hat noch kein Wissenschaftler (aus ethischen Gründen) die Auswirkungen und Veränderungen von Gen-food auf den Menschen untersucht hat.

    Des weiteren möchte ich Sie darauf hinweisen, daß bereits Anfang Februar auf der „Glyphosat-Tagung“ in Stuttgart-Hohenheim die „Gentechnik-Freunde“ ebenfalls versucht haben Seralini und seine Studie zu diskreditieren.

    Zum Glück war Angelika Hilbeck von der ETH Zürich zugegen und hat zum Studiendesign von Monsanto Klartext gesprochen.

    Vielleicht setzen Sie sich, einfach zu Ihrem gesundheitlichen Wohle, mit Ihr in Verbindung.
    😉

    Laßt das Natürliche so natürlich wie möglich. Die Zubereitung der Speisen soll einfach und ungekünstelt sein. Je näher sie dem Zustande kommen, in welchem sie von der Natur geboten werden, desto gesünder sind sie.

    Es muß große Sorge darauf verwendet werden, daß unverfälschte Nahrungsmittel und besonders gutes Naturmehl in die Küche kommen.

    Laßt das Gift jenen, die ihre Natur mit Gewalt zugrunde richten wollen, und solchen, die glauben, ihr damit noch Gutes zu erweisen!

    Sebastian Anton Kneipp – bay. Priester und Hydrotherapeut, 1821-1897

    similia similibus

  74. #87 Eulenspiegel141

    Schön, daß Sie dazu stehen und gentechnisch veränderte Organismen essen!
    Darf ich Sie dazu einladen, Ihren Körper nach Ihrem Ableben der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen!
    Bisher hat noch kein Wissenschaftler (aus ethischen Gründen) die Auswirkungen und Veränderungen von Gen-food auf den Menschen untersucht.

    Des weiteren möchte ich Sie darauf hinweisen, daß bereits Anfang Februar auf der “Glyphosat-Tagung” in Stuttgart-Hohenheim die “Gentechnik-Freunde” ebenfalls versucht haben Seralini und seine Studie zu diskreditieren.

    Zum Glück war Angelika Hilbeck von der ETH Zürich zugegen und hat zum Studiendesign von Monsanto Klartext gesprochen.

    Vielleicht setzen Sie sich, einfach zu Ihrem gesundheitlichen Wohle, mit Ihr in Verbindung.
    😉

    Laßt das Natürliche so natürlich wie möglich. Die Zubereitung der Speisen soll einfach und ungekünstelt sein. Je näher sie dem Zustande kommen, in welchem sie von der Natur geboten werden, desto gesünder sind sie.

    Es muß große Sorge darauf verwendet werden, daß unverfälschte Nahrungsmittel und besonders gutes Naturmehl in die Küche kommen.

    Laßt das Gift jenen, die ihre Natur mit Gewalt zugrunde richten wollen, und solchen, die glauben, ihr damit noch Gutes zu erweisen!

    Sebastian Anton Kneipp – bay. Priester und Hydrotherapeut, 1821-1897

    Nota bene:

    Danke an das PI-Team, daß hier ebenfalls solche elementaren Themen zur Diskussion gestellt werden. 🙂

    similia similibus

  75. #89 Hessen-Nassauer!

    Manche fallen auf jede Propaganda herein. Unabhängig davon, dass die Anwendung von GVO nur Elend hervorbrachte, müsste sich jeder Befürworter fragen:

    Warum vertragen nur Europäer Kuhmilch, Asiaten und Afrikaner nicht?

    Warum ist es mit dem Alkohol für bestimmte Rassen/Völker ebenso?

    Weil sie sich genetisch anders entwickelt haben in bezug auf diese Substanzen. Und genauso ist es mit den GVO, auf die KEIN Organismus vorbereitet ist, auch nicht der tierische. Eine Anpassung (natürliche Selektion!) falls sie überhaupt möglich ist, würde abertausende Jahre dauern.

  76. @ nicht die mama (06. Mai 23:59)

    Wo käme die Diktatur in Brüssel auch hin, wenn jeder Leibeigene anbauen darf, was er will?

    Na, EU-Vision, da wird aber eine Nachtschicht fällig, um die Diktatur wieder schönzuschreiben.

    Ich glaub‘ der hat sich nich‘ getraut, ich habe gestern mittach (06. Mai 12:41) schon vorgewarnt und Euro-Vison hat’s evtl. gemerkt! :mrgreen:

  77. Die EU Saatgut – Phantasie ist Irrsinn, hat aber nichts mit Monsanto zu tun. Monsanto konnte mit Riesenaufwand genetisch veränderte Sorten schaffen und so tausende Tonnen von Insektiziden, Herbiziden und Kraftstoff vermeiden, die sonst auf die Felder und damit in die Umwelt gebracht wären.
    Monsanto könnte nicht einen Bruchteil des Saatgutes herstellen, den eine solch irrsinnige EU-Richtlinie erfordern würde.
    Verschwörungstheorie von Menschen, denen jegliches Wissen über Landwirtschaft, Umwelt und Genetik fehlt.

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