Die Kritische Islamkonferenz Nummer 2 fand vom 10. bis zum 12. Mai 2013 in Berlin statt. Motto: „Selbstbestimmung statt Gruppenzwang. Das Projekt der transkulturellen Gesellschaft“. Wie für die erste im Jahr 2008, damals in Köln, war Michael Schmidt-Salomon von der religionskritischen Giordano-Bruno-Stiftung auch für diese der Initiator. Dass diese 2. KIK auf PI keine Erwähnung fand, dürfte ihm gelegen gekommen sein; denn peinlichst wurde sich von „rechten“, „muslimfeindlichen“, „fremdenfeindlichen“ Positionen abgegrenzt.

(Von Max Guth)

Und wie wir alle wissen, wird PI in dieser Ecke verortet, auch wenn das pure Verleumdung ist. Dieses Schicksal teilen wir mit Thilo Sarrazin, dem seine SPD-Mitgliedschaft da auch nichts nützt. Insofern war die 2. KIK auch ein Teil dieser Stigmatisierungsbewegung. Dabei gerät sie selbst in die Gefahr, nach dem gleichen Muster stigmatisiert zu werden. Das zeigte sich z.B. an der Empörung von Lale Akgün gegenüber Kritik aus dem Publikum an ihrer blauäugigen Position: Sie meint, der Koran sei liberal auslegbar und vereinbar mit Menschenrechten und unserer Verfassung, im Koran gebe es ein gutes ethisches Fundament, alles andere sei Auslegungssache. Das mag die Dame ja so sehen und praktizieren. Doch die Erfolgsaussichten, damit eine größere Anhängerschaft zu finden, dürften gering sein. Aber allein das in Frage zu stellen, ist für sie schon ein Anlass zur Empörung und Etikettierung des Kritikers (s.o.).

Prominente

Schmidt-Salomon hatte sich um prominente und im Mainstreamdiskurs anerkannte Gäste bemüht: Mit Lale Akgün konnte er sich eine anerkannte Politikerin angeln, die natürlich auch das Tor zu den Medien öffnete. Das war sicher nicht verkehrt. Und ihre berechtigte radikale Kritik an den Islamverbänden konnte in die Öffentlichkeit transportiert werden. Andere Prominente waren: Necla Kelek, Hamed Abdel-Samad, Seyran Ates, Arzu Toker und einige andere. Immerhin war auch Mina Ahadi, die Ex-Muslimin, dabei, deren pauschale Ablehnung der offiziellen Islamkonferenz den Veranstaltern nicht geschmeckt haben dürfte – denn sie wollten diese zwar kritisieren, aber nicht verdammen. In ihrem Beitrag berichtete aber auch sie, die bekennende Kommunistin, davon, dass man sie schon der „Begünstigung der Fremdenfeindlichkeit“ bezichtigt habe.

Hartmut Krauss stand auf der Rednerliste, fehlte aber aus Krankheitsgründen (hier der Text seines ausgefallenen Referats).

Mit Volker Panzer, der seine Sache recht gut gemacht hat, wurde ein prominenter TV-Moderator gewonnen.

Nicht mehr Integration und Inklusion, sondern ab heute: Transkulturalität!

Das Motto der Konferenz war ein aus dem Hut gezauberter neuer Begriff, der von dem am Sonntag auch anwesenden Professor Wolfgang Wersch stammt: transkulturelle Gesellschaft. Darunter ist zu verstehen, dass die einst geschlossenen (kugelförmigen) Kulturen sich ausfransen, sich gegenseitig durchdringen und gewissermaßen das Rohmaterial zur Verfügung stellen, aus dem sich jeder seinen eigenen „kulturellen Strauß“ zusammenstellen kann. Auf diese Weise könne, so die Hoffnung, der immer noch hermetische, abgeschlossen undurchdringliche Islam aufgeweicht und mit der sich ihrerseits aufweichenden Kultur der Mehrheitsgesellschaft irgendwie so verschmolzen werden, dass etwas dennoch Grundgesetzkonformes und mit den Menschenrechten Kompatibles und natürlich ganz Plurales dabei herauskommt. Es ist also der Versuch, eine direkte Konfrontation mit dem Islam zu umgehen, indem man die Muslime, z.B. in den Schulen, vor allem als Subjekte anspricht und jede ethnische oder religiöse Zuordnung vermeidet. (Das ist natürlich nicht verkehrt.) Insofern richtet sich die 2. KIK auch gegen den Islamunterricht (im gleichen Atemzug allerdings auch gegen den christlichen) an den Schulen. Und sie kritisiert die herrschende Politik in ihrem Kotau vor den „konservativen“ Islamverbänden. Mit den Liberalen unter den Muslimen – wovon es viele gebe – müsse gesprochen werden, nicht mit den Funktionären der Milli Görüs, der Ditib usw. So weit so gut.

Ein Schwachpunkt dieser Strategie besteht darin, dass jedes Bekenntnis zur eigenen gewachsenen und liebgewonnenen Kultur unter den Verdacht gerät, chauvinistisch, ethnozentrisch, fremdenfeindlich, islamophob und dergleichen mehr (also „rechts“) zu sein. Und wer nach dieser transkulturellen Strategie gegen den politischen Islam kämpft, muss sich zugleich gegen die immerhin gewachsenen Rechte der christlichen Kirchen wenden. Das dürfte erstens sehr schwierig werden, weil die Kirchen sich nicht aus ihren Staatsverträgen und ihrem Status als Körperschaften des öffentlichen Rechts hinausdrängen lassen werden. Vielmehr werden sich die Kirchen verhärten und sich in eine Allianz mit dem eigentlichen Störenfried, dem Islam, begeben – ein Prozess, den wir schon beobachten können und den wir hier auf PI oft beklagen.

Darum hieß es auf der KIK fast unisono: Abschaffung der Sonderrollen auch der Kirchen und darin eingeschlossen des christlichen Religionsunterrichts an den Schulen! Denn nur so könne man den „gleiches Recht für alle“ fordernden Islamverbänden ein klares Nein entgegensetzen.

Ein zweiter Schwachpunkt dieser transkulturellen Strategie besteht in der Schwächung durchaus gesunder und notwendiger Abwehrkräfte auf unserer Seite, während er der robusten Gegenseite wohl kaum etwas wird anhaben können. Hinter der Islamisierungsbewegung stehen schließlich Staaten: Türkei, Saudi-Arabien, Katar, Iran. Und Geld. Und weltweite islamische Netzwerke: Muslimbruderschaft, Salafisten, Fethullah Gülen. Und nicht zuletzt die Gewaltandrohung. Da kann man nur fröhliches transkulturelles Aufweichen wünschen!

Abgrenzerei gegen Rechts

Nicht alle Referenten stießen ins Horn der Abgrenzerei gegen „Rechts“. Viele PI-würdige Argumente wurden vorgebracht. Arzu Toker und Seyran Ates ließen am Islam kein gutes Haar. Necla Kelek prangerte schonungslos die schariatische Unterwanderung unseres Rechtssystems an. Hamed Abdel-Samad nannte die in Ägypten herrschenden Muslimbrüder knallhart Faschisten und wies auf den parallelen Ursprung beider Bewegungen hin. Der Alewitenvertreter Ali Dogan klärte schonungslos über die islamischen und turk-nationalistischen Pressuregroups auf, insbesondere über die höchst gefährliche, weil auf Samtpfoten daherschleichende Fethullah-Gülen-Bewegung. Aber auch er musste seine zwanghaften Statements gegen die „Rechten“ und die „Muslimfeinde“ abgeben, ohne dabei präzise zu werden. Er raunte etwas von Sarrazin, NSU und Pro-Bewegung, das war’s. Gleich nach seinem ansonsten wirklich Klartext redenden Beitrag trat in Vertretung des erkrankten Hartmut Krauss ein Student aus Hamburg auf, Markus Mihr vom Humanistischen Pressedienst, und machte auf eine sehr geistreich-ironische Art die Verwandtschaft nationalsozialistischen und muslimischen Gedankenguts deutlich, Stichworte: Handschardivision der SS, Hitlers Traum von einem türkischen Vasallenstaat, der bis nach Kamtschatka reichen sollte, das Eintreten der NPD für muslimische Parallelgesellschaften inklusive des Rechts auf das islamische Kopftuch. – Ja, wer ist denn nun eigentlich gemeint mit den angeblich auf der islamkritischen Welle reitenden Fremden- und Muslimfeinden?

Resümee

Die Konferenz leistete zweifellos auf ihre Art einen Beitrag zur Islamkritik und bot den Teilnehmern eine Gelegenheit der Vernetzung. Sie versuchte auch, in den politischen Raum vorzudringen. (Sogar ein Bundestagsabgeordneter, der Leipziger SPD-Laizist Rolf Schwanitz, saß mit auf dem Podium.) Da es der KIK an Verstetigung fehlt, wird wohl nicht viel folgen.

An viele heiße Eisen wagte sie sich nicht heran. Die Einwanderungsproblematik, die demografische Problematik, der Sozialmissbrauch durch hereinströmende muslimische Menschen wurden konsequent ausgeklammert, um bloß nicht in den Verdacht der Ausländerfeindlichkeit zu geraten. Und die Kraft der Islamkritik wird auf einen Nebenkriegsschauplatz – die gegen die Kirchen durchzusetzende weitergetriebene Säkularisierung – gelenkt.

Und ob ein neuer Begriff – „transkulturelle Gesellschaft“ – geeignet ist, eine Schlagkraft zu entwickeln, wage ich zu bezweifeln. Das scheint mir doch eine intellektuelle Kopfgeburt zu sein.

Popanz Muslimfeindschaft (als gegen Menschen gerichteter Hass im Unterschied zur durchaus zu tolerierenden Islamfeindschaft, die sich gegen eine Ideologie richtet)

Es gab dann auch eine Resolution. Die kann man auf der Startseite der Kritischen Islamkonferenz nachlesen. Diese Resolution enthält wichtige Forderungen an die Adresse der Politik, die wir unterschreiben können, sie spiegelt aber das auf der Konferenz Gesagte nur in Teilen wider. So ist z.B. die Forderung nach einem Denkmal für die Opfer des Armeniergenozids, die Michael Höhne-Pattberg aus Krefeld vorgeschlagen hatte, trotz großer Zustimmung im Auditorium nicht aufgegriffen worden. Insgesamt hat die Abschlusserklärung eine starke Schlagseite in Richtung einer diffusen Stigmatisierung von angeblich die muslimischen Menschen und die Fremden hassenden Islamkritikern, die sich irgendwo auf der rechteren Seite der Gesellschaft befinden sollen, ohne je konkret benannt zu werden. Was da – wahrscheinlich aus der Feder von Michael Schmidt-Salomon – abgesondert und vom Auditorium geschluckt wurde, ist armselige Hetze nach dem Motto: „Wer ein korrekter Islamkritiker ist und wer als Muslimhasser, also als ein Menschenfeind, zu gelten hat, bestimme ich.“ Ich zitiere die zahlreichen Beispiele, um sie dem Autoren um die Ohren zu hauen, Hervorhebungen von mir:

In der Islam- und Integrationsdebatte haben sich die Fronten verhärtet: Während die einen jegliche Kritik an der patriarchalen Herrschaftskultur des orthodoxen Islam ablehnen, schüren die anderen eine gefährliche Muslim-Feindlichkeit, die die beträchtlichen Differenzen innerhalb des „muslimischen Spektrums“ unzulässig ausblendet.

Einerseits hält sie – die Kritische Islamkonferenz – den Propagandisten und Verteidigern des politischen Islam entgegen, dass die Religionsfreiheit kein Freibrief ist, sich über die grundlegenden Werte des säkularen Rechtsstaates hinwegzusetzen, andererseits grenzt sie sich von jenen ab, die die notwendige Kritik an freiheitsfeindlichen Entwicklungen innerhalb der „muslimischen Communities” missbrauchen, um fremdenfeindliche Ressentiments zu schüren.

Der Grundfehler der deutschen Islam- und Integrationsdebatte besteht darin – und hier arbeiten Islamisten und antimuslimische Rechtspopulisten seltsamerweise Hand in Hand! –, dass die Individuen allzu oft auf religiöse oder ethnische Gruppenidentitäten reduziert werden, was die Emanzipation des Einzelnen behindert und die Entwicklung von Parallelgesellschaften fördert.

Bei allen Unterschieden in den jeweiligen Zielvorstellungen weisen Islamisten und Muslimfeinde in ihren zugrundeliegenden Denkmustern große Gemeinsamkeiten auf: Beide halten zwanghaft an der „Scholle“ ihrer jeweiligen Tradition fest und verteidigen ihr angestammtes kulturelles Getto reflexartig gegen das vermeintlich Feindliche des „Fremden“.

Fremdenfeindlichkeit ist ein gesellschaftliches Grundübel, das entschieden bekämpft werden muss. Entgegen dem hermetisch verriegelten Kulturverständnis, das Islamisten und Muslim-Feinde pflegen, sollte das transkulturelle Bewusstsein gefördert werden, dass wir allesamt „kulturelle Mischlinge” sind, die von der Erfahrung „der Anderen“ profitieren.

Denn wer es nicht gelernt hat, seine eigenen traditionalen Zwänge zu überwinden, wird sich von dem riesigen Angebot alternativer Lebensstile schnell überrollt fühlen. Der aus dieser Überforderung resultierende Hass gegenüber dem „Fremden“ ist eines der gravierenden Probleme unserer Zeit. Mithilfe des transkulturellen Modells wäre es möglich, dem von Rechtsextremisten unterschiedlichster Couleur (Islamisten wie Anti-Muslimen) befeuerten „Kampf der Kulturen“ bereits im Ansatz entgegenzuwirken.

All diese wortreiche Zurückweisung von Fremden- und Muslimenhass ist leeres Geschreibsel; denn nicht mit einem einzigen Beitrag wurde die Existenz einer solchen Szene nachgewiesen. Es bleibt eine vor sich her getragene Monstranz der politischen Korrektheit mit beträchtlichem Drohpotential gegen nicht-linke und konservative Islamkritiker.

Videos auf Youtube zur Diskussion der Abschlussresolution:

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93 KOMMENTARE

  1. Das frappierendste an den „kritischen“ Islamkritikern (also Umfeld Giordano Bruno, „Linke“ wie Hartmut Krauss, „Humanismus“) ist übrigens, dass sie nicht wissen, dass auch sie (trotz aller antirassistischen Mühen, die sie sich meinen zu geben) auf der Gulag-Liste des Systems stehen.
    Denn schließlich wenden sie sich immerhin gegen bestimmte Aspekte des Islam. Für das System ist natürlich jede Äußerung gegen den Islam rassistisch und fremdenfeindlich. Das wissen die „kritischen Islamkritiker“ im Prinzip auch noch (bzw. von wissen kann man nicht sprechen, sie konstatieren das aber), glauben aber tatsächlich, dass ihnen der Glaube an die angebliche Rassismusfreiheit ihrer (teilweise antiseptischen) Kritik am Islam gegenüber dem System irgendetwas nutzen wird.

    Die glauben tatsächlich, dass sie vom System verzerrt dargestellt werden und nicht etwa, dass das System in faschistoider Manier jede Abweichung an der Huldigung gegenüber dem Islam mit dem Gulag brandmarken wird, wie es übrigens auch bereits passiert ist (Neues Deutschland).

    Die merken überhaupt nicht, dass das System nicht einen einzigen zustimmenden Artikel zur „kritischen Islamkritik“ veröffentlichen wird, und auch sie lediglich unter „Feindbild Islam“ thematisieren wird und vor allen ist denen nicht klar, was das zu bedeuten hat.
    Das ist schon verrückt, vielleicht sogar tragisch.

  2. Die „transkulturelle“ Gesellschaft bildet im Kern denselben Wahn ab wie der Multikulturalismus; beide unterstellen die Ausschließlichkeit eines möglichen Zusammenlebens durch Vermischung von Religion und Kultur. Schmidt-Salomon kommt hier der eigenen religionsfeindliche Ansatz, der ihn schon mal übers Ziel hinaus schießen läßt, in die Quere. Der Christ, der wirklich Christ sein will, der Jude, der wirklich Jude sein will etc., sie alle werden normalerweise Religionsvermischung scheuen „wie der Teufel das Weihwasser“.

    Religionsvermischung ist also in der Konsequenz weder möglich, um ein Zusammenleben zu garantieren, aber sie ist eben, anders als Schmidt-Salomon dies wohl sehen wird, hierzu auch nicht notwendig. Hier mach Schmidt-S. denselben Fehler wie die Moslems in der Frage: Zusammenleben braucht eine andere Basis, und das kann nur die Basis der universellen Menschenrechte und des Grundgesetzes sein; der andere ist ein Mensch, nicht weil er (indem er) Inhaber eines bestimmten Glaubens oder Philosophie ist, sondern weil er ein Mensch ist. Punktum.

  3. Sehr geschickt:

    Denn während alle sich an dem neuen Begriff „transkulturelle Gesellschaft“ abarbeiten, vergehen wieder ein paar Jahre, in der der Umbau unseres Landes in Ruhe weitergehen kann.

  4. http://www.heise.de/tp/artikel/39/39061/1.html

    Frage: Darf ich Sie so verstehen, dass Sie ein sich durch ständigen Austausch und Vermischung wandelndes, multikulturelles Weltbürgertum als einzige Chance sehen, den Clash of Civilizations zu vermeiden?

    Michael Schmidt-Salomon: Tatsächlich wäre schon sehr viel gewonnen, wenn wir endlich einsehen würden, dass es „die deutsche Kultur“ ebenso wenig gibt wie „die islamische Kultur“ und dass es völlig absurd ist, Individuen auf bestimmte ethnische oder religiöse Gruppenidentitäten zu reduzieren. Interessanterweise weisen Islamisten und Anti-Muslimisten in diesem Punkt große Gemeinsamkeiten auf: Beide fokussieren die Gruppe – nicht das Individuum, beide halten zwanghaft an der „Scholle“ ihrer jeweiligen Tradition fest und verteidigen ihr angestammtes kulturelles Getto reflexartig gegen das vermeintlich Feindliche des „Fremden“ („die Ungläubigen“ hier – „die Muslime“ dort). Dieser Denkungsart treten wir mit der Kritischen Islamkonferenz entgegen, indem wir aufzeigen, dass wir allesamt „kulturelle Mischlinge“ sind, die von der Erfahrung der „Anderen“ enorm profitieren.

    Was der Herr Schmidt-Salomon vertritt, ist doch eigentlich etwas ganz anderes als das, was hier auf PI vertreten wird (mal ganz abgesehen davon, dass er eine hochgradige Abgrenzeritis gegen andere Islamkritiker hat).

  5. #3 Tom62

    diese „transkulturelle Gesellschaft“ ist derselbe Schwachsinn den sie uns seit Jahrzehnten predidigen, nur sie haben neuen Begriff dafür kreiert, um dann in ein paar Jahren festzutsellen, dass erneut alles noch viel schlimmer geworden ist. Dann sind in Berlin nicht mehr nur 3 Stadtviertel verloren, sondern 5, was sich auf jede andere Groß-Stadt übertragen läßt. Diese ganze Veranstaltung ist nichts als akademisches Geschwätz aus dem Elfenturm, eine Lösung werden die nicht bringen, haben diese Akademiker ja die letzten Jahrzehnte auch nich vermocht. Multikulti, und erst recht die Einwanderung des Islam, ist komplett gescheitert, und nur eine Notbremsung (Einwanderungsstopp) kann vielleicht noch das schlimmste verhindern. Da unsere durchgeknallten Eliten aber die nächsten 10 Jahre mindestens 10 Millionen weitere Immigranten ins Land holen werden, kann sich jeder ausmalen wie dann unsere Land aussehen wird. Das Thema ist somit durch, es wird gewaltig krachen so viel ist sicher.

  6. Also ehrlich gesagt, halte ich von diesen Veranstaltungen nicht viel. Man muss sich voll und ganz vom linken Weltbild und der faschistischen und antidemokratischen Political Correctness lösen um wirklich was zu bewirken. Nur dann ist man wirklich frei und auch glaubwürdig!

    Wie hier in dem Beitrag richtig geschrieben wurde:

    „..Ein Schwachpunkt dieser Strategie besteht darin, dass jedes Bekenntnis zur eigenen gewachsenen und liebgewonnenen Kultur unter den Verdacht gerät, chauvinistisch, ethnozentrisch, fremdenfeindlich, islamophob und dergleichen mehr (also „rechts“) zu sein…“

    Diese Denkweise ist ein derartiger Klotz am Bein, der jede Bemühung das Islamproblem in Europa zu lösen unmöglich macht. Das Islamproblem in Europa wird von Leuten und Organisation wie Geert Wilders, der FPÖ, Marine Le Pen, Der Freiheit, den Schwedendemokraten usw. gelöst werden. Bzw. von Politikern der etablierten Parteien, die sich aufgrund anhaltend schlechter Wahlergebnisse irgendwann gezwungen sehen, Teile des Programms der o. G. zu übernehmen und umzusetzen.

    Der Anteil von solchen Typen wie Schmidt-Salomon und der linken Islamkritik, wird etwa dem eines kleinen Kindes entsprechen, dass hinter dem Gartenzaun ein paar Kieselsteine auf einen am Boden liegenden Gegner wirft der von anderen besiegt wird. Eine einzige gut durchdachte Aktion von der Freiheit in München, Pro Köln oder der Identitären Bewegung bewirkt doch mehr als 100 solcher Konferenzen.

    Merke:
    Wer immer noch meint (im 21. Jahrhundert !) man müsse das Dritte Reich bekämpfen und nicht wahrhaben will, dass für alle gegenwärtigen Probleme in Europa das linke Weltbild verantwortlich ist, kann nicht ernsthaft erwarten für voll genommen werden!

  7. .

    Die Friedensreligion meldet sich aus Syrien:

    http://www.timesofisrael.com/syrian-rebel-eats-soldiers-heart/?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter

    BITTE MIT VORSICHT GENIESSEN!! Graphische Inhalte, wie sie NUR im islam möglich sind!

    Aber leider auch aus dem – noch – relativ zivilisierten Teil der Welt:

    http://www.canyon-news.com/artman2/publish/santamonica/James_Bond_Murder_Suspect_History_of_Intimidation_printer.php

    Libanese heuert Hitwoman an, um Tochter eines ehemaligen Geschäftspartners zu ermorden, als dieser die Beziehung wegen Unlauterbarkeit rückgängig macht.

    .

  8. Ich habe auch schon überlegt, ob die angeblich rassimusfreie, „kritische“, sich als allein zugelassen empfindende Islamkritik, sich irgendwie verstellt. Und die Kritik am Islam nur wegen ihren Hasses auf die christlichen Kirchen ausübt.
    Andererseits sind diese Kritiker namentlich oft bekannt und jede, auch noch so zarte Äußerung gegen den Islam steht ja in dieser Gesellschaft bereits heute unter Gulag-Perspektive. Wenn sie sich also für die Zeit nach der Übernahme durch den Islam einschmeicheln wollten, würde ihnen das nichts nutzen. Das müßten sie eigentlich wissen. Deshalb begreife ich das alles nicht.

    Klar, wenn sie sich wahrhaftig gegen den Islam wenden stehen sie erst recht unter Gulag-Perspektive. Aber die abgeschwächte Form nutzt doch auch nichts, um verschont zu bleiben.

    Die glauben wirklich, man könne mit dem System reden. Die wissen nicht, dass das System nicht politischer Gegner, sondern Feind ist. Man glaubt anscheinend tatsächlich, dass dei demokratischen Prozesse in dieser Gesellschaft noch funktionieren würde und man mit dem politischen System Meinungen austauschen kann.

    Das Verrückte ist, sie üben Kritik an bestimmten Erscheinungsformen des Islam und glauben, weil diese Kritik ihrer Ansicht nach rassismusfrei ist und weil sie zusätzlich die fundamentale Kritik (welche Fehler die nun auch haben mag, ich denke sie hat keine) als Hetze bezeichnen, verschont zu bleiben bzw, gehört zu werden.

  9. OT

    http://www.welt.de/politik/ausland/article116146605/Tuerkischer-Kampfjet-an-Grenze-zu-Syrien-abgestuerzt.html

    Das Osmanische Reich versucht mit allen Mitteln, den Westen in kriegerische Handlungen mit Syrien hineinzutreiben.
    Maulaffen wie Erdowahn haben natürlich nicht den Arsch, es selbst zu machen…
    Aber die Türken in der Türkei scheinen nicht so doof zu sein, wie sie von ihrem Sultan gehalten werden.
    …“ Entsprechend empfindlich reagierte denn auch Außenminister Ahmet Davutoglu. Er stellte die bemerkenswerte These auf, dass all jene, die Ankaras aktuelle Syrienpolitik für falsch halten, Verbrechen gegen die Menschlichkeit begingen“….

    Muhhhhhhaaaaaaaaaa, wie schräg ist das denn?????? Die orientalische Nazi-Keule- „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Wird bei jeder sich bietenden Gelegenheit gern genommen. Weitere Möglichkeit: „Beleidigung des Türkentums“

  10. #12 Herakleios (13. Mai 2013 19:07)
    tja, die BUNTE REPUBLIK DEUTSCHLAND. Und der Udo kommt auch aus Gronau.

  11. Schöne Zusammenfassung, Dank an den Autor.

    Das kann ich überhaupt nicht leiden: Wenn sich Leute, in diesem Fall Schmidt-Salomon, irgendeine linkssoziologische theoretische Kopfgeburt („Transkulturalismus“) rausquälen, die mit realem menschlichem Verhalten absolut nichts zu tun hat und damit für den Eimer ist.

    Auf diese Weise könne, so die Hoffnung, der immer noch hermetische, abgeschlossen undurchdringliche Islam aufgeweicht und mit der sich ihrerseits aufweichenden Kultur der Mehrheitsgesellschaft irgendwie so verschmolzen werden, dass etwas dennoch Grundgesetzkonformes und mit den Menschenrechten Kompatibles und natürlich ganz Plurales dabei herauskommt

    Der Islam wurde ganz bewußt so konstruiert, daß er genau das verhindert („und sie wollen, daß ihr ungläubig werdet so wie sie es sind“; „und werdet nicht wie sie“) – und zwar mit dem Tod durch Selbstjustiz. Einzelne Moslems mögen es gerne etwas laxer angehen lassen – aber ihnen gegenüber und ihnen nebenan wohnen immer massenhaft andere Moslems, die mit Messer und Mordlust eisern darüber wachen, daß der Islam nicht „transkulturell aufgeweicht“ wird.

    Für normal denkende, moderne Europäer ist „Transkulturalität“ ein alter Hut: Was ich mag, baue ich in mein Leben ein. Was ich nicht mag, lasse ich draußen. Als in den 50ern, 60ern mit Macht der beschwingte Lebensstil, die Musik, der tanz von Twist bis Rock’n Roll, der Möbelstil, die Filme, die Bücher von Science Fiction bis zur Kurzgeschichte, von Comics bis Western aus Amerika nach Deutschland kamen, war die Akzeptanz, Begeisterung und das selbstverständliche Interesse daran und das Einbauen ins eigene Leben völlig normal.

    Frankophone Leute bauen französischen Lebensstil in ihr Leben ein. Skandinavienfans ebenso. Bis hin zu Mittsommerfesten und Ikea-Möbeln. Dito Italienfans. Manga-Fans rennen auf Japan-Tage und japanisieren ihren Alltag.

    Bei Pferdebesitzern – die oft an einer ganz bestimmten Rasse hängen – ist das außerordentlich ausgeprägt: Wer Isländer hält, hat oft auch Islandhunde, trägt Islandpullover, kocht Isländisch, liest Sagas, etc.

    Wer Irische Tinker hat, strickt sein Leben um Irland.

    Wer eine der vielen Westernpferderassen hat, macht einen auf Alter Westen/Cowboy/USA.

    Wer Araber hat, macht einen auf Wüste und Scheich, samt Troddeln am Pferd, Nachthemd zum Umhängen und diversen Arabica im ganzen Haus (der findet manchmal sogar den Islam gut, weil Mohammed soviel vom Pferd erzählt hat – ehrlich, hat er wirklich 😉 -, weil es für ihn Mittel zum Jihad war.)

    „Transkulturalität“, wohin man guckt. In den USA ist das selbst im Kirchenbereich so ausgeprägt, daß manche regelrechtes Kirchen- und Religionshopping- und shopping betreiben: Mal Methodisten, dann Wechsel zu den Baptisten, dann Presbyterianer, dann Reformquäker, mal ein Abstecher zu den Buddhisten, dann wieder was anderes, vielleicht mal Wiccaner und dann zurück zu den Lutheranern.

    Nur der Islam ist die ganz große Ausnahme. Denn er ist wie er ist und wer ihn ändern will, ist über kurz oder lang tot. Und genau deshalb gibt es ihn bereits seit 1400 Jahren. Und er hat durchaus nicht die Absicht, zu verschwinden.

    „Transkulturalität“ ist übrigens das, was der Islam mit aller Wut als „Assimilation“ bekämpft.

  12. #9 EU abschaffen (13. Mai 2013 18:54)

    Merke:
    Wer immer noch meint (im 21. Jahrhundert !) man müsse das Dritte Reich bekämpfen und nicht wahrhaben will, dass für alle gegenwärtigen Probleme in Europa das linke Weltbild verantwortlich ist, kann nicht ernsthaft erwarten für voll genommen werden!

    ————

    Ich denke ,die meisten erwarten nichts in dieser Richtung, sie wollen ihr Reihenhäuschen(wenn,s hoch kommt) einen vollen Kühlschrank und ein vorgegebenes Weltbild ,ohne gross die Birne zu strapazieren ,sie sind quasi süchtig nach Harmonie und Selbstgefälligkeit.
    Erst wenn das Schicksal sie an den Eiern packt ,dann wachen sie auf und sie merken ,man hat ihnen(heimlich) die Ellenbogen amputiert!!!

  13. #11 UelleGuel (13. Mai 2013 19:03)

    Entsprechend empfindlich reagierte denn auch Außenminister Ahmet Davutoglu. Er stellte die bemerkenswerte These auf, dass all jene, die Ankaras aktuelle Syrienpolitik für falsch halten, Verbrechen gegen die Menschlichkeit begingen”

    Davutoglu hat einen Knall und definitiv einen Dachschaden. Aber das haben wir ja schon im Strang „Westerwelle und Davutoglu“ festgestellt.

    Für Türken ist jede Kritik an Türken automatisch ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Davutoglu plappert nur seinen Herrn und Meister nach. GRÖTAZ Erdolf bisher:

    -„Die Assimilation türkischer Einwanderer in Deutschland ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“.

    – „Islamophobie ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“

    – „Zionismus ist ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“

    😆 😆 😆

  14. Natürlich ist die angeblich rassismusfreie Islamkritik auch inhaltich zu 90% oder einiges mehr falsch.
    Aber für die korrekten Restprozente (und die gibt es tatsächlich) müssen diese Kritiker eben auch bereits das Risiko der Stigmatisierung als rechts und fremdenfeindlich eingehen, sobald sie öffentlich wahrgenommen werden.

    Ich habe keine Ahnung, was sie in den Anti-Rassismus-Wahn und die Abgrenzung gegen rechts treibt. Denn wie gesagt, das System wird keinen Unterschied machen. Es wird jeden gnadenlos stigmatisieren, der auch nur einen Hauch an Abweichung gegenüber der Systemmeinung zeigt. Das war 1933 ja auch nicht anders. So etwas müßte einem doch klar sein.

  15. Globalisten, die sich einen Platz an den Futtertrögen sichern wollen.

    Was sie mit Transkulturalität bezeichnen, ist eine künstlich geschaffene aufgezwungene „Eine Welt Kultur“, die offensichtlich freiheitsfeindlich ist, da sie das Recht auf unsere gewachsene europäische Zivilisation negiert und diese mit der Hilfe frisch importierter, irgendwie passend halluzinierter Teilbereiche eines völlig gegensätzlichen Kognitiven Systems zu „Besserem“ zu veredeln sucht.

    Nach dem uns die Integrationsbeauftragte der Stadt Berlin bereits zurief, wir seien die „anderen“, werden wir nun also von diesen Hirnwichsern mit dem gleichen lächerlichen dekonstruktivistischen Taschenspielertrick ins Ghetto gesetzt. Nun, das Bild stimmt, wenn man sich diese „Humanisten“ als Angreifer vorstellt, vor denen wir zu fliehen haben, eine Vorstellung, die nicht auf eine libertäre Einstellung schließen lässt.

    Klar ist, dass sie sich durch Abgrenzung, ein Plätzchen im zugelassenen Diskurs suchen.

    Die Arroganz dieser elitären, sich in der Rolle der Weltenlenker sehenden Schwätzer, dürfte sie allerdings an einige der „Runden Tische“ katapultieren, die heute die Demokratie ersetzen.

    Die Gesellschaft als einen bunten Baukasten frei verfügbarer Module zu betrachten die man einzeln greifen oder fallen lassen kann, ist nicht neu, kann aber nur zu sehr straffer Durchsetzung von Regeln führen, die von Außen kommend, einen wo auch immer festgelegten Wertekanon aufrecht erhalten.

    Das ist ungefähr der Müll, der uns mit der schariaartig ausufernden UN Menschenrechtstyrannei aufgezwungen wird.Das ist es wohl, wo sie hin wollen.

    Religionen, auch Ideologien und die aus ihnen erwachsenden Formen des Zusammenlebens und Wirtschaftens sind kognitive Systeme, die nicht zerlegt und zusammengesetzt werden können wie es gerade lustig ist.

    Es ist schlichtweg unmöglich vom Kollektivgedanken zur individuellen Freiheit und zurück zu switchen, es ist nicht möglich vom Glauben an einen Gott der Lüge, in dem der Zusammenhang von Ursache und Wirkung Blashpemie ist, in eine Kultur zu wechseln, die in der Wahrheit einen Wert und ein Ziel sieht, die Naturgesetze als solche anerkennt und in der kausale Zusammenhänge und Logik eine legitime Grundlage des Denkens und Handelns darstellen.

    Nebenbei,ich frage mich seit Langem, weshalb sich Seyran Ates als Moslemin bezeichnet, würde sie sich ebenso als Nazi bezeichnen um den Nationalsozialismus menschlicher und freundlicher zu machen?

    Und Abdel Samad? Nun, der hat ja bereits in seinem Buch mitgeteilt, dass Europa zu verschwinden hat, damit alle glücklich und zufrieden im eurabischen Großreich in eine helle Zukunft schreiten können.

    Hat er eigentlich auch auf die leninistischen Versatzstücke in der Entwicklung der Kampftaktik der Moslem Bruderschaft hingewiesen?

  16. @ UelleGuel (13. Mai 2013 19:11) genau !

    und hier vollständig, mit Link zum Vid,
    ACHTUNG 18+!

    Syrien

    die “Aufständischen” werden im Spiegel nun als “Rebellen” bezeichnet, angeblich verifiziertes Video, unfassbare Brutalität:

    Auf den Bildern ist zu sehen, wie Chaled al-Hamad, sich über die Leiche eines syrischen Soldaten beugt.

    Er hat ein Messer in der Hand und schneidet damit in die Leiche, wieder und wieder.

    Der Rebellenchef schneidet das Herz des Soldaten heraus.

    Dann wendet er sich von der Leiche ab und schaut mit dem Messer und Organen in den Händen in Richtung der Kamera.

    “Ich schwöre, wir werden euer Herz und eure Leber essen, ihr Soldaten von Baschar al-Assad, dem Hund!”, droht der Mann in die Kamera.

    Dann beißt er in das Herz hinein.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-rebell-isst-herz-eines-assad-soldats-a-899439.html

    hier das Vid, rein vorsorglich gesichert ..

    http://www.youtube.com/watch?v=3UTdo5_8Mnc

  17. Ergänzung,

    Allah uáckbar ist natürlich zu hören ..

    @ PI
    wäre das nicht einen eigenen Thread wert ?

  18. #15 Babieca

    So isses! – Und manchmal denke ich so leise vor mich hin, dass die echten Religionskritiker à la Schmidt-Salomon & Co. die Islamkritik nur als Unterunterabteilung pflegen, da die Christentumskritik ihr ganzes Engagement erfordert.

    Und wenn man sich dann – gezwungenermaßen, der intellektuellen Redlichkeit halber – auch den Islam vornehmen muss, fällt das immer ein bisschen querdenkig oder dürftig aus, man will es sich ja schließlich nicht mit all den linken Atheisten verderben, denn man weiß ja schließlich, dass die den Islam irgendwie „süß“ finden und gegen das ganze rechte Pack mit Stechen und Hauen verteidigen.

  19. An sich ist jede islamkritische Bewegung erstmal zu begrüßen.
    Fraglich ist nur, wann sie begreifen werden, dass sie sich diese Abgrenzeritis nicht leisten können, weil 1. eine Bündelung islamkritischer Bewegungen notwendig ist und 2. das System und die Mainstreammedien sowieso nicht zur Unterscheidung fähig sind und JEDE islamkritische Bewegung, egal wie sehr sie sich von Rassismus etc distanziert in die rechtsextreme Ecke stellen.

  20. Diese ominöse „Transkulturalität“ hat also nur den Zweck, unsere Kultur letztendlich aufzulösen und auszulöschen.

    Gut, dass das mal so offen gesagt wurde, da tut man sich doch gleich viel leichter, noch viel intoleranter gegenüber solchen Völkerrechtsverbrechern und Menschenfeinden zu werden.

  21. #24 AtticusFinch (13. Mai 2013 19:32)

    Ja. Wenn es ums Christentum und die christliche Tradition Europas geht (die den Humanismus wesentlich mitgeprägt hat und ohne das der Humanismus gar nicht möglich gewesen wäre), werden diese humanistischen Toleranzbestien ganz schnell giftig und fletschen die Zähne.

    Manchmal denke ich, daß die ihr gesamtes Wissen über das Christentum aus dem Film „Der Name der Rose“ haben. Außerordentlich dürftig, zudem fiktional. Wie z.B. ein Blick in die akribisch geführten Inventarlisten aller Klosterbibliotheken des Mittelalters (Früh-, Hoch- und Spät-) zeigt.

  22. Transkulturalität Geht’s noch?

    Wie sagte doch seinerzeit der berühmte Maler Pierre-Auguste Renoir:

    „Ich bin froh, dass ich kein Intellektueller geworden bin, denn nur so konnte ich die Welt sehen wie sie wirklich ist.“

    Intellektualität kann eine Krankheit sein. Der Terminus Transkulturalität scheint mir wieder einmal ein Beweis dafür zu sein.

  23. Der Zentralrat der Muslime dürfte Schmidt-Salomon demnächst die Ehrenmitgliedschaft antragen, hat er doch eine weitere Perle zur Beweiskette „ohne Islam kein zivilisiertes Europa“ geliefert. Es wird die Moslems ferner freuen, dass es laut Schmidt-Salomon sowas wie „die deutsche Kultur“ nicht gibt, in die man sich als Zuwanderer zu integrieren hat, allerdings gibt es auch keine „islamische Kultur“, dafür umfassender den „muslimischen Kulturkreis“. Und Kritik am Islamismus darf nicht mit „fremdenfeindlichem Anti-Muslimismus“ verwechselt werden, sagte der Philosoph auf vorher eingereichte Fragen von „heise.de“, ein Interview lehnte er ab. Die „Achse“ hat recht: „Dem Fisosof ist nix zu doof“:

    http://www.heise.de/tp/artikel/39/39061/1.html

    Volker Panzer, der KIK-Moderator (früher ZDF-„Nachtstudio“), ist im Ruhestand und seit zwei Jahren Mitglied im Beirat der Giordano Bruno Stiftung. Der PI-Link zur Stiftung wurde gesperrt, „da wir uns von Webseiten distanzieren wollen, die in gravierender Weise gegen die Prinzipien des Humanismus verstoßen“.

  24. @10 scrualla

    Wirklich gruseliges Video.
    Und ohne „Allah kackt in der Nacktbar“ Ruf schmeckt es wohl nur halb so gut.
    Absolut unverständlich warum Amerika die so genannten „Rebellen“ unterstützt.
    Absolut unverständlich warum Israel Angriffe gegen Assad fliegt.

    Die Türkei oder die „Rebellen“ inszenieren einen Terroranschlag damit die Nato eingreift und die so genannten „Freiheitskämpfer“ an die Macht kommen.

    Der Westen sollte alles versuchen, damit Assad an der Macht bleibt und der Todeskult Islam zurückgedrängt wird.

    „Habt ihr davon denn nichts gewusst?“ werden oft die Älteren zur Nazizeit gefragt.
    Vieles wußten die Menschen damals nicht.
    Aber heute durch Internet und youtube wissen wir es ganz genau und sehen es mit eigenen Augen.
    Wir werden den kommenden Generationen einiges zu erklären haben.

  25. Im Übrigen bedeutet „Transkulturalität“ dann auch, andere Kulturtechniken in die eigene Kultur zu übernehmen, ohne für die Anwendung bestraft zu werden.

    Koran, Sure 9, Vers 5:

    „Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so lasst sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig.“

    Wie sich das assimillieren lässt, dürfte klar sein und was bei einer Assimilation dieses Drecks rauskommt, geht dann auf die Kappe der Transkulturalisten von der verbrecherischen, völkermord-affinen Giordano-Bruno-Stiftung.

  26. @#16 Babieca ,

    ja, Sie haben Recht. Transkulturalität ist ein alter Hut. Es ist durchaus möglich, unterschiedliche kulturelle Elemente zu verbinden – aber eben nicht gegensätzliche.Amerika funktionierte gut, so lange seine Einwanderer aus Europa kamen…

    Eine Zivilisation mit einer hasserfüllten Gegenzivilisation verschmelzen zu wollen ist als Idee so absurd, dass nur studierte, mit Theorie vollgestopfte Sozialklempner oder Anhänger der praktischen Philosophie nach Derrida damit auftrumpfen können.

    Wenn es Ates und Kelek schaffen, den Ehrenbegriff des Islam zu schreddern, und das im Islam nach außen gestülpte Gewissen der Moslems in das Individuum zu verpflanzen, dann sehe ich mir die Sache gern noch mal an, dann gibt es keinen Islam mehr, denn es ist nur der Zwang von Außen, der diese Leiche rettet.

    Wenn es aber nur darum geht, das Leben der Mosleminnen mit unserer Hilfe, etwas netter zu gestalten, das Herrenmenschentum uns gegenüber aber zu ignorieren, habe ich keinen Grund für gesteigertes Interesse.

    Samads blinder Fleck in seinem Buch sind übrigens die kulturellen Leistungen der Christen in dem von Moslems überrannten Ägypten – man darf wohl daraus schließen, wie er über unsere Kultur denkt.

    Dass sich deutsche Humanisten finden, die ihre kulturelle Herkunft zu weiten Teilen hassen, ist keine Überraschung.

  27. Bei Pferdebesitzern – die oft an einer ganz bestimmten Rasse hängen – ist das außerordentlich ausgeprägt:
    ———-

    Wie ist das eigentlich bei den Kaltblütern,die werden bei uns in Mecklenburg auch Brauereipferde genannt,
    trinken deren Besitzer gerne Bier??? (schmunzel und einen lieben Gruss)!!!

  28. #16 Babieca (13. Mai 2013 19:11)

    Bei Pferdebesitzern – die oft an einer ganz bestimmten Rasse hängen – ist das außerordentlich ausgeprägt:
    ———-

    Wie ist das eigentlich bei den Kaltblütern,die werden bei uns in Mecklenburg auch Brauereipferde genannt,
    trinken deren Besitzer gerne Bier??? (schmunzel und einen lieben Gruss)!!!

  29. Den Sinn dieser Konferenz begreife ich beim Blick auf die Metzeleien im islamischen Raum nicht im geringsten. Was gibt es angesichts dieser Zustände zu kritisieren ? Meinen die, mit ein bisschen Kritik ändert sich etwas? Wir werden für Geld und Öl verkauft an eine islamistisch-imperialistische Bande. Diese Veranstaltung ist doch nichts als ein verlogenes Feigenblatt. Man tut so, als gäbe es ein bißchen Kritik, um den schönen Schein zu wahren. In Wirklichkeit sind das nur maskierte Totengräber.

  30. Im ersten Video (oben) sagt Schmidt-Salomon es selbst: „Entweder rüsten wir die Islamverbände hoch, oder aber wir rüsten die Kirchen ab.“ (ab 5:17) Also: Damit man die Islamverbände einschränken kann, muss man den Kirchen das Gleiche antun.

  31. PI:

    Lale Akgün … meint, der Koran sei liberal auslegbar und vereinbar mit Menschenrechten und unserer Verfassung, im Koran gebe es ein gutes ethisches Fundament, alles andere sei Auslegungssache.

    Klar, wenn man den Koran selektiv liest und das Erwünschte liberal dazuerfindet, wie Lale Akgün es letztes Jahr in einem „chrismon“-Gespräch getan hat. In dem sie behauptet hat, dass im Koran 49 Mal der Begriff „Verstand“ auftauche, klingt beeindruckend und keiner hat widersprochen, nur ist es nicht wahr.

    Das Wort „Verstand“ (aql), sagen Koran-Experten, komme im Koran als Substantiv kein einziges Mal vor, es gebe nur Ableitungen in Verbform (aqala), und es seien diese Verben, die 49 Mal im Koran auftauchen, „aber überwiegend an die Ungläubigen gerichtet, etwa: Warum verstehen sie nicht?“.

    Wie in Sure 2,171: „Die Ungläubigen gleichen dem, der da anruft, … Taub, stumm, blind, so haben sie keinen Verstand.“ In der englischen Fassung heißt es: „they do not understand anything”, was die richtige Übersetzung sei, sagen Orientalisten. Denn das arabische „la ya’quluna” heiße nicht „sie haben keinen Verstand“, sondern „sie verstehen nicht“.

    http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2012/angst-machen-gilt-nicht-14117

  32. #5 AtticusFinch (13. Mai 2013 18:35)

    Ja die sich als einzig wahren Islamktitiker Empfindenden vertreten schon weitgehend andere Positionen und PI ist für sie der Teufel. Aber sie vertreten auch einige korrekte Ansichten. Z. B. dass der Einfluß der islamischen Organisationen auf die Individuen gekappt werden sollte.
    Und sie sprechen sich auch gegen antidemokratische Tendenzen im Islam aus (wobei das manchmal, aber nicht immer mit Islamismus durcheinandergeworfen wird).
    D. h. sie brechen zumindest pro forma ein Tabu und sagen überhaupt etwa gegen den Islam, was ja der Rest der Parteien, Politik und Gesellschaft nicht tut. Und allein mit dieser Formalität riskieren sie bereits nicht viel weniger als ein fundmentaler Islamgegner. Ich blick da nicht durch. Es könnte einerseits sein, dass die Islamkritik nur ein lästiges Nebenprodukt der Kritik am Christentum ist. Man wäre ja komplett unglaubwürdig, wenn man allgemeine Religionskritik üben würde und den Islam auslassen würde. Da unterscheiden sie sich von den Lügnern bei den Grünen und Linken, die nur auf das Christentum eindreschen.
    Aber andererseits müßte man sich ja der Gefahren bewußt sein, wobei die halt möglicherweise verdrängt werden, weil man sich Rassismusfrei glaubt. Dieser Verdrängungsprozeß wäre in jedem Fall ein entscheidender Irrtum. Auch wenn sie in ihrer Behandlung des Islam (was natürlich nicht der Fall ist) richtig liegen sollten.

  33. Nachtrag zu #39:

    Da ist ein Halbsatz abhandengenkommen: Lale Akgün behauptete, dass im Koran das Wort „Verstand“ 94 Mal auftauche, sollte heißen: Der Koran fordert die Muslime immer wieder auf, ihren Verstand zu gebrauchen…

  34. #36 Heinrich Seidelbast (13. Mai 2013 19:55)

    Aber immer! Darauf ein Lübzer! 😉

    Lieben Gruß zurück.

  35. #41 Heta (13. Mai 2013 20:28)

    Ja. Verstand ist im Islam als „den Islam erkennen und erkennen, daß er wahr und die einzige Religion ist“ definiert.

    Er hat mit dem westlichen Begriff „Verstand“ nichts zu tun.

  36. #41 Heta (13. Mai 2013 20:28)

    Nachtrag: Genauso verhält es sich mit dem Verb „verstehen“.

  37. Ich halte es als Neokonservativer mit Winston Churchill.Ja ich bin ein Westler und das ist ganz, ganz pöse rechts!

  38. Der Begriff „transkulturell“ ist eine typische leere Worthülse linker Sozialwissenschaftler nach dem Motto der Begriff „Multikulti“ ist verbrannt, lasst uns die Sache einfach umbenennen.

    Gerade die Diskussion hat besser als das Abschlussdokument gezeigt, aus welcher Ecke der Wind weht. Da Marxisten jegliche Religion als Konkurrenz für ihre Ideologie begreifen, wird unter dem Deckmantel der Gleichbehandlung zum Kampf gegen die christlichen Kirchen aufgerufen.

    Würde mich nur noch interessieren, warum Sabatina James oder Barino Barsoum nicht eingeladen worden sind. Zu rassistisch?

  39. Ich habe von fast allen KIK-Rednern bereits anderswo Beiträge gelesen, wo sie genau das den islamischen Gesellschaften eben absprechen – den Willen zu einer kulturellen Vermischung. Was soll dann dieses Geschwafel von Transkulturalität? Der Islam wird sich nicht „ausfransen“ lassen. Die Muslime glauben, dass der Koran die direkt gesprochenen Worte Gottes sind. Nicht ein Gebot oder Verbot darf in Frage gestellt werden. Das ist auch der Grund warum der Islam sich in 1400 Jahren nicht verändert hat und islamische Gesellschaften sich politisch, moralisch und soziologisch im Stillstand bewegen. Das Ölgeld hat ausser Terror und protziger Dekadenz nichts an diesem Stillstand verändert.

    Schaut man sich ca. 45 Jahre muslimische Einwanderung an, so sieht man nur ganz bestimmte Muslime, die sich tatsächlich „vermischt“ haben. Und zwar die, die nicht religiös sind.

  40. #40 ingres

    Die Distanziereritis wird ihnen nichts nützen. Wenn sie – selbst als Unterunterthema – Islamkritik ansatzweise üben, haben sie beim politisch korrekten Establishment verloren.

  41. Das Ergebnis zählt:
    Keine Islamisierung aufgeklärter, säkularer Gesellschaften.Keine Zugeständnisse an ewiggestrige Muslime, die meinen uns an den Islam anpassen zu müssen und nicht willens sind sich unserer Gesellschaft anzupassen. Die DIK ist eine gescheiterte Pflichtveranstaltung. Die KIK spricht Tacheles. Und wir alle hier können auch unseren Beitrag leisten.

  42. Also inhaltlich ist in der Abschlußerklärung der „kritischen“ Islamkonferenz nahezu alles zu beanstanden, aber das haben ja andere hier schon erledigt, ich bin zu KO um da nachzulegen. Auch die Stzrategie gegen den Islam, die über die Abschaffung des Christentums läuft ist falsch.

    Was im Prinzip richtig ist, hat ja der Artikel bereits analysiert. Aber es sieht irgendwie so aus, als wenn man die korrekten Positionen kontra Islam abschwächen (sich also fremdenfreundlich zeigen muß)will durch den Glauben an eine transkulturelle Integration des Islam. Das geht weder mit anderen Kulturen und mit dem Islam, der nun ja die einzige Ideologie mit kompletten Alleinherrschaftsanspruch ist, nun gerade überhaupt nicht. Aber man muß dann natürlich auch sagen, dass auch wir hier bei PI die Lösung für das Problem nicht sagen dürfen oder eben nicht sagen. Hinsichtlich der Transkulturalität muß man natürlich sehen, dass dahinter eine ganze Philosophie und eine bestimmte Gechichts- Kultur- und Zivilisations-Interpretation steht, die zunächst mal ihre Berechtigung hat. Die Vorstellung von der Möglichkeit der Weltzivilisation ist zwar falsch, aber wie gesagt, ich bin jetzt zu müde, auch wenn es nur einige Sätze sind, das auszuführen.

  43. #16 Babieca

    Es sagt niemand, man dürfe keine kulturellen Einflüsse aus dem Ausland aufnehmen, aber es muss dem Wunsch der Einheimischen Bevölkerung entsprechen und nicht dem Wunsch der Politiker und Einwanderer.

  44. Der Begriff „Transkulturalität“ ist nicht neu.

    Seyran Ates benutzt ihn schon seit vielen Jahren. Seine moderne Ausführung geht auf das Jahr 1997 und Wolfgang Welsch zurück, aber die Ursprünge liegen in den 1960er Jahren.

    Von allen Euphemismen befreit bedeutet Transkulkturalität die totale Kulturzerstörung, und die Entfremdung der Individuen von schützenden Gruppen wie Familie, Nation und Religionsgemeinschaft, sodass sie als kuklturlose Konsum- und Arbeitsroboter einer sich „wohlwollend“ gebenden tyrannischen Obrigkeit hilflos ausgeliefert sind.

    Michael Schmidt-Salomon: Tatsächlich wäre schon sehr viel gewonnen, wenn wir endlich einsehen würden, dass es “die deutsche Kultur” ebenso wenig gibt wie “die islamische Kultur” und dass es völlig absurd ist, Individuen auf bestimmte ethnische oder religiöse Gruppenidentitäten zu reduzieren.

    Was für eine dreiste Lüge und Anmaßung! Selbstverständlich gibt es die deutsche Kultur.

    Es ist gut, dass sich diese Leute freiwillig von PI abgrenzen.

    Ich würde die nicht mit der Kohlenzange anfassen.

    Das frappierendste an den “kritischen” Islamkritikern (also Umfeld Giordano Bruno, “Linke” wie Hartmut Krauss, “Humanismus”) ist übrigens, dass sie nicht wissen, dass auch sie (trotz aller antirassistischen Mühen, die sie sich meinen zu geben) auf der Gulag-Liste des Systems stehen.

    Nein, ich glaube, da irrst Du Dich, ingres.

    Islamkritik ist nicht grundsätzlich verboten!

    Sie ist nur bestimmten Personenkreisen verboten, und zwar denen, bei denen die Gefahr besteht, dass sie sich fragen: „Wenn der Islam so schlimm ist, warum lassen wir dann Moslems einwandern???“

    Diese Leute von der KIK hingegen SIND das System, bzw. treiben die Politik vor sich her in die Katastrophe der totalen Kulturlosigkeit, die von den globalistischen Eliten für die NWO erwünscht ist. Die Schaffung des grenzdebil grinsenden Einheitsmenschen ohne jeglichen Halt, ohne Beziehung zu Familie, Volk, Boden und Gott, der nur noch säuft, frisst, hurt und Steuern erwirtschaftet.

    Der Islam – und die voraussehbare und vorausgesehene – Abneigung, die Europäer gegen ihn aufgrund der Masseneinwanderung von Moslems entwickeln würden, ist nur der Keil, mit dem die Tür zu dem Horror der Transkulturalität geöffnet wurde.

    Ohne die gezielt herbei geführte Angst vor einer Islamisierung hätte man so eine unfassbare Unverschämtheit den Völkern Europas nicht aufzwingen können.

  45. #51 RDX (13. Mai 2013 21:12)

    Richtig. Deshalb habe ich ja die Beispiele gebracht, weil das freudig und begeistert und auf eigenen individuellen Entschluß hin erfolgt und schon immer erfolgte. Verordnen kann man sowas nie.

  46. #48 europithecus (13. Mai 2013 20:56)

    Es ist natürlich letztlich unsinmnig zu glauben, wir könnten die KIK_Leute widerlegen! Das sollte man sich abschminken. Denn wenn man sagt, dass nur die vom Islam abgefallenen Moslems sich integrieren ist das ja genau das, was die KIK-Leute predigen. Religionen abschaffen. Und wenn man jetzt sagt, man kann den Islam nicht abschaffen, dann kommt das mit der Abschaffung der Kirchen und das man den Islam nicht abschaffen kann ist zwar richtig und wenn man ihn überhaupt abschaffen kann, dann nur unter furchtbaren Opfern. Aber man man das in der Theorie dem Gegnüber nicht beweisen, außer die Abschaffung gelingt in der Praxis.
    Deshalb interessieren mich mehr die eindeutigen inneren Widersprüche der KIK-Position. Und da muß ich immer wieder sagen. Die KIK’s liegen völlig falsch, wenn sie glauben, sie würden im jetzigen System irgendeine Resonanz finden, wenn sie mit irgendwelchen relevanten Positionen Kontra Islam an die Öffentlichkeit treten.
    Dann sind sie ebenfalls auf der Stelle als Rassisten und Fremdenfeind erledigt. Entweder bleibt es bei halber Show oder sie bekommen irgendwann das System mit voller Wucht zu spüren. So wie die FreeMinds es an der UNi Münster erleben mußten, als die konkret wurden.

  47. Die enorme Freiheitsliebe des Transkulturalismus zeigt sich auch darin, dass diese absurde Kopfgeburt auch als Erziehungskonzept angeboten wird. Hm – man darf also unter allem frei auswählen, so lange man sich dem transkulturellen Zwang zur Beliebigkeit unterwirft. Je früher man das den Kindern in die Hirne brennt, desto besser.

    Das ist was u.A. ich an diesen Leuten so hasse. Sie entwerfen eine Gesellschaft als Computersimulation und kaum haben sie ein virtuelles Utopia, fangen sie an es allen aufzuzwingen.

    Ates übrigens hat nur weil sie nicht in die Türkei(die sich nicht ausfransen lässt) durfte eine Konferenz von WISE Muslim Women verpasst, eine Organisation oder besser ein Trojanisches Pferd, unter der Führung der umtriebigen Frau des Imams der geplanten 9.11. Siegesmoschee Feisal Abdul Rauf, der mit seinem Scharia Projekt die westliche Welt bereist, die Scharia als allgemein kompatibel und die US Verfassung als im Herzen Islamisch bezeichnet.

    Seine Rechtfertigung des islamischen Terrors macht ihn sicher nicht weniger transkulturell.

    http://www.wisemuslimwomen.org/muslimwomen/bio/daisy_khan/

  48. Ich sag’s noch mal, ich finde es wirklich schade, daß sich Frau Kelek und Frau Ates für diesen Firlefanz von Taqiyya- Veranstaltung nicht zu schade waren und diesem stalinistischen Kindergarten auf den Leim gegangen sind, in dem sie der „Humanist_innen“- Show ihren guten Namen geliehen haben.

    :mrgreen:

    #47 Abu Iblis
    Würde mich nur noch interessieren, warum Sabatina James oder Barino Barsoum nicht eingeladen worden sind. Zu rassistisch?
    ———————————————-

    Warum wohl ?
    Erstens hätten die Christen haSSenden Veranstalter_innen im „Humanist_innen“- Gewand Angst vor zu viel Klartext, zweitens wollten sie wohl die Harmonie ihres „transkulturellen“ Dialüges nicht eintrüben.

    Ps.
    Mal sehen, ob bei der nächsten iSSlamkonferenzLIGHT, ähhem kritischen Islamkonferenz, aus reiner Solidarität, universellem Menschenrechts- und transkulturellem Verständnis heraus, auch eine Abordnung von Primat_innen (Schimpansen, Orang Utan und Gorilla) eingeladen wird. Es wäre Seitens der Veranstalter_innen nur konsequent.

    😛

  49. #55 ingres (13. Mai 2013 21:27)

    „Denn wenn man sagt, dass nur die vom Islam abgefallenen Moslems sich integrieren ist das ja genau das, was die KIK-Leute predigen. Religionen abschaffen.“

    Das trifft aber eben nur auf den Islam zu. Anhänger anderer Religionen (Judentum, Buddhismus, Hinduismus usw) haben da nicht diese Probleme. Wie man es dreht und wendet… der Islam ist mit einer pluralen freiheitlich westlichen Welt nicht kompatibel.

  50. #52 Harry A. (13. Mai 2013 21:17)

    Die Schaffung des grenzdebil grinsenden Einheitsmenschen ohne jeglichen Halt, ohne Beziehung zu Familie, Volk, Boden und Gott, der nur noch säuft, frisst, hurt und Steuern erwirtschaftet.

    Und genau das ist eben der Punkt, der global nie erreicht wird, weil der Mensch von seiner gesamten Evolution, seinem gesamten angeborenen Sozialverhalten eben kein „unbehaustes Wesen“ ist (und sich „unbehaust“ höchst unwohl fühlt, wie ja Holthusen nicht als erster feststellte), sondern immer eine Bindung an eine Gruppe, eine Heimat und eine Kultur braucht. Die ideologischen Wurzeln dieses Hirngespinsts (also mal wieder zum 1000. Mal versuchen, den neuen Menschen zu schaffen) wurden hier ja schon dargelegt, u.a. von dir und JeanJean.

    Es ging und wird immer in die Grütze gehen. Freiwillig wird jeder aus ähnlichen Kulturkreisen gerne und viel übernehmen, sobald er sich dafür interessiert und fest in seiner eigenen freien Kultur leben kann – verordnet aber gar nicht und erst recht nicht, wenn es durch die große Beliebigkeit, das Nirwana auf Erden ersetzt werden soll.

    Mit eigener Kultur kann er aber sehr gut „Weltbürger“ sein, wie man das früher nannte – frei nach Ballins Motto „Mein Feld ist die Welt“. Und das hieß nicht, wie Ballin heute einige andichten, daß „am deutschen Wesen die Welt genesen“ sollte.

    Übrigens bizarr, daß man diese kulturelle Verwurzelung heute allen, nur nicht den Weißen zugesteht. Aber zu den dafür verantwortlichen linken Theorien wurde auch schon alles geschrieben.

  51. Eine Korrektur zum Artikel: Der Alewit, welcher dort auftrat, heißt Yilmaz Kahraman. (2. Video, ab 8:48)

  52. #52 Harry A. (13. Mai 2013 21:17)

    Hinsichtlich Transkulturalität (also vielleicht Weltzivilisation) muß ich sagen, dass ich zu Zeiten von „Raumpatrouille Orion“ auch noch an so was geglaubt habe, aber da war ich 13 oder so. Dann war es eigentlich kein Thema mehr für mich. Und seit mir der Islam voll bewußt ist, ist natürlich klar, das das nicht geht. Andererseits darf man natürlich grundsätzlich die These aufstellen, dass die Menschen sich von Kulturen hin zu Zivilisation entwickelt haben und entwickeln (Fortschrittsglaube an eine grundsätzlich lineare Entwicklung, höchstens mit Rückschlägen). Das ist natürlich (auch leider, wenn man an Spenglers Prognose für den Untergang des Abendlandes denkt) falsch!! Aber die These darf man mal aufgestellt haben. Nur ist sie halt klar widerlegt.
    Dann ist es so, das die KIK’s letztlich keine relevante Islam“kritik“ üben. Aber das ist so eine Sache, bei einem Heiligtum, gegen das eigentlich überhaupt nichts gesagt werden darf.Klar die Islamapologeten sehen sich das sicher alles genau an und wissen auch wer nutzt.(*)
    Hier die erste Reaktion, freilich der Verfassungsschutz ist noch nicht aktiv.
    Kann also eine Show-Reaktion sein.

    http://www.neues-deutschland.de/artikel/821296.alle-klischees-an-bord.html

    Es war nicht das einzige Mal, dass die Positionen jenen von rechtspopulistischen Gruppierungen zum Verwechseln ähnlich waren: Von den Anschlägen in Boston bis zu Koran-Suren über Gewalt gegen Frauen, von der Verfolgung Homosexueller im Iran bis zur Kopftuch-Erlaubnis in Schulen in NRW war alles irgendwie Islam.

    Neues Deutschland ist sicher absolut unterste Schublade aller untersten Schubladen und nicht repräsentativ, aber wenn die endgültig Macht haben?
    (*) insofern ist es auch paradox: KIK wirft PI vor, den reaktionären Islamapologeten zu nutzen, weil die damit auch die KIK verunglimpfen wollen. Andererseits kann man sagen KIK wird geduldet, weil sie eine Vorfeldorganisation der Islamisierung sind, weil sie der Kulturzerstörung den Boden bereiten.

  53. „Transkulturalität!“ und die Menschen nennt man dann:

    Kulturelle Transen oder Transkulturelle?

    Ein Treffen der bekloppten Shemalisten!

    Mensch, Mensch du brauchst wirklich wieder was Normalität, längerer Frieden scheint nicht dienlich zu sein… 🙁

  54. OT

    Im Artikel zum „Bonner Friedensmarsch“ hat eben eine Muslima („medina“) gepostet, vielleicht kann ihr jemand der Islamspezialisten im Bonn-Strang gesittet antworten?

    #46 Medina (13. Mai 2013 22:01)

    HALLO? Ich bin Muslima (Al hamdullilah)! Ich habe den Islam angenommen und bin DEUTSCHE! Ich bin der Meinung, bevor man über eine Religion urteilt, würde ich euch empfehlen, mich zu informieren und das aus autehntischen Quellen! Am besten lest den Quran, dann wüsstet ihr, wer sich selbst, oder andere in die Luft sprengt, ist ein Psychopath, aber kein Muslim. Gewalt und Zwänge sind unislamisch. Wusstet ihr, dass die Frau mit der offenbarung des Islam ihre Rechte erhielt, wärend tausende Jahre später die Westliche Frau nicht mal wählen gehen durfte? Fragt euch doch mal, wieso jedes Jahr 1000ende von Deutschen den Islam annehmen? Ich wünsche euch allen, die das lesen, dass Allah s.w.t euch Rechtleiten und eure Herzen öffnen. Amin

  55. Und genau das ist eben der Punkt, der global nie erreicht wird, weil der Mensch von seiner gesamten Evolution, seinem gesamten angeborenen Sozialverhalten eben kein “unbehaustes Wesen” ist

    Ich hoffe sehr, dass Du recht hast, und das nicht erreicht wird.

    Natürlich ist es wider die menschliche Natur, aber in einer Tyrannei kann man Menschen auch zu Widernatürlichem zwingen, zumal es anfänglich langsam kommt und mit Euphemismen gespickt ist, sodass viele – vor allem junge, unerfahrene Menschen (und infantil gebliebene Erwachsene, die ausdrücklich erwünscht sind und hergezogen werden) – darauf reinfallen und denken: „Prima! Dann muss ich gar keine Rücksicht mehr auf blöde alte Konventionen nehmen.“

    Das böse Erwachen kommt, wenn man jemanden braucht und dann feststellt, dass Blut eben doch dicker als Wasser ist und die „Fun“-Freunde „aus allen Kulturen“ dann nicht da sind, wie es eine Familie oder eine Gemeinde und ja – erweitert – auch ein Volk (aber keine Bevölkerung!) ist.

    Was tatsächlich zutrifft, ist dass europäische „Rechtspopulisten“ und traditionelle Moslems in EINEM Punkt übereinstimmen. Sie wehren sich gegen den Transkulturalismus. Das sollte uns aber nicht stören. Es wäre kindisch, aus lauter – berechtigter – Islamkritik immer nur nachzusehen: „Was sagen die Moslems dazu?“ und dann trotzköpfig das Gegenteil zu machen. Wir müssen unabhänging von Moslems entscheiden, was für uns richtig ist.

    Und Transkulturalismus ist es nicht. Und wenn Islamisten den zufällig auch nicht wollen, dann ist mir das scheißegal, dann will ich ihn TROTZDEM nicht!

  56. Darum hieß es auf der KIK fast unisono: Abschaffung der Sonderrollen auch der Kirchen und darin eingeschlossen des christlichen Religionsunterrichts an den Schulen! Denn nur so könne man den „gleiches Recht für alle“ fordernden Islamverbänden ein klares Nein entgegensetzen.

    Damit treffen die besagten Redner auch absolut ins Schwarze. Das es im Jahr 2013 immer noch rechtliche Sonderregelungen für irgendwelche Religionsgemeinschaften gibt und geben soll, ist eines säkularen Staates unwürdig.

    An viele heiße Eisen wagte sie sich nicht heran. Die Einwanderungsproblematik, die demografische Problematik, der Sozialmissbrauch durch hereinströmende muslimische Menschen wurden konsequent ausgeklammert, um bloß nicht in den Verdacht der Ausländerfeindlichkeit zu geraten.

    Das halte ich für eine Unterstellung. Auch wenn es sich der Autor vielleicht nicht vorstellen kann, es teilen nicht alle Menschen alle Ansichten. Genauso wie es bspw. auf PI immer wieder zu Debatten bzgl. Themen wie Homosexualität kommt, gibt es logischerweise auch Menschen, die bestimmte Kritikpunkte bzgl. des Islams teilen, andere aber hingegen nicht.

    Einerseits hält sie – die Kritische Islamkonferenz – den Propagandisten und Verteidigern des politischen Islam entgegen, dass die Religionsfreiheit kein Freibrief ist, sich über die grundlegenden Werte des säkularen Rechtsstaates hinwegzusetzen, andererseits grenzt sie sich von jenen ab, die die notwendige Kritik an freiheitsfeindlichen Entwicklungen innerhalb der „muslimischen Communities” missbrauchen, um fremdenfeindliche Ressentiments zu schüren.

    Wieso sollte das in irgendeiner Form problematisch sein? Ich gehe und ging davon aus, dass PI kein Forum für jene ist, die grundsätzlich feindlich gegenüber allen „Fremden“ sind.

    Wie oft wurde z.b. Kemal Atatürk bereits auf PI zitiert? Demzufolge gehe ich davon aus, dass lediglich eine kleine Minderheit der hier Lesenden pauschale Ablehnung gegenüber allen Türken, unabhängig von deren Weltbild, hegt.

  57. #67 wieauchimmer (13. Mai 2013 22:29)

    andererseits grenzt sie sich von jenen ab, die die notwendige Kritik an freiheitsfeindlichen Entwicklungen innerhalb der „muslimischen Communities” missbrauchen, um fremdenfeindliche Ressentiments zu schüren.

    Wieso sollte das in irgendeiner Form problematisch sein?

    Ich versteh die Frage jetzt nicht genau, aber es ist so, daß die KIK-Leute sich damit von PI abgrenzen, weil sie behaupten dass bei PI muslimfeindliche Hetze betrieben werde.

    Was offensichtlich Hetze gegen PI ist. Bei KIK wird also teilweise wie im Mainstream gegen PI gehetzt.

  58. Sehr aufschlussreicher Bericht, danke!

    Darum hieß es auf der KIK fast unisono: Abschaffung der Sonderrollen auch der Kirchen…

    Was bilden sich diese Leute eigentlich ein? Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, sich in unsere gewachsene Kultur einzumischen! Was gehen diese Leute unsere Kirchen an?

    Wer die Verdrängung des Christentums in Europa fordert, steht eindeutig auf der Seite der Islamisierer!

    Dass diese Linksradikalen Ahadi & Co. noch nicht mal bereit sind, den ermordeten Christen ein Denkmal zuzugestehen, spricht schon Bände.

    Diese unter dem Deckmäntelchen der Islamkritik versammelten Christenhasser finde ich noch übler als die Salafisten, denn die Salafisten spielen in ihrem Christenhass wenigstens mit offenen Karten.

  59. #60 europithecus (13. Mai 2013 21:43)

    Dass das nur auf den Islam zutrifft, werden die bestreiten und dann wird die Gegenargumention haarig. Die sagen dann einfach, Das Christentum muß weg, weil grundsätzlich die Existenz verschiedener Religionen sich in der Öffentlichkeit nicht verträgt. Damit sind sie auch wieder neutral und keine Islamhasser. Dass es der Islam ist, der sich nicht mit anderen verträgt wird ausgeblendet (wäre ja auch Islamhass, Rassimus). Es gibt immer ad hoc Immunisierungen.

  60. Auf der ersten Kritischen Islamkonferenz fand ich zu BPE. Auch sie war ideologisch überfrachtet.

  61. zum redebeitrag in video #1 ab tc 23:00
    http://www.youtube.com/watch?v=A-qO9Crlug0

    der wortlaut der aenderungsvorschlaege
    von hartmut kraus am kik-schlussdokument :

    „2) Ersatzlose Streichung der Passage, wonach sich der zivilisatorische Aufstieg Europas nicht zuletzt auch den Impulsen des muslimischen Kulturkreises verdankt.

    Weitere wesentliche Änderungspunkte waren folgende:

    A. Ersetzung des falschen Begriffs „politischer Islam“ durch „orthodoxer Islam“. Kurze Begründung: Der Islam in seiner (objektiven) orthodoxen Grundgestalt, also unabhängig von subjektiv-selektiven Umdeutungen/Verzerrungen/Projektionen etc., zielt ab auf die umfassende Regulierung und Normierung „weltlichen“ Handelns und ist damit per se „politisch“. Es gibt keinen „unpolitischen Islam“, wie der Begriff „politischer Islam“ implizit suggeriert.

    B. Ersetzung des Begriffs „Antimuslimismus“ durch „pauschale Muslimfeindlichkeit“ bzw. „antimuslimische Fremdenfeindlichkeit“.
    Kurze Begründung: Es gibt keinen Islam ohne ihn tragende und reproduzierende Muslime. Es macht also keinen Sinn, nur den Islam zu kritisieren, aber nicht seine praktizierenden Akteuere. Insofern es „Muslime“ gibt, die sich von den Vorgaben des orthodoxen Islam lösen, ist das zu reflektieren und differenzierend einzubeziehen, ohne dass dadurch die kritische Einstellung gegenüber Muslimen, die dem orthodoxen Islam und seinen seinen radikalen Aktualisierungen folgen, zu suspendieren wäre. Die Worthülse „Antimuslimismus“ birgt aber das Potenzial, jede Form der Kritik an Muslimen zu verdammen und unter „Generalverdacht“ zu stellen.

    C. Der Begriff „kultureller Mischling“ ist für mich absolut unakzeptabel. So vermag ich zum Beispiel als kritisch-emanzipatorischer Humanist nichts aus dem Islam zu übernehmen, wenn ich eine personale Regression vermeiden will. Zudem widerspricht die kulturelle „Vermischung“ dem methodologischen Prinzip der dialektischen Negation und ist auch von daher wissenschaftlich unhaltbar. Deshalb lautete mein Änderungsvorschlag zur Güte folgendermaßen:
    „Entgegen dem hermetisch verriegelten Kulturverständnis, das Islamisten und Muslimfeinde pflegen, sollte das transkulturelle Bewusstsein gefördert werden, das von der progressiven Verarbeitung kultureller Unterschiede und Widersprüche auf der Basis einer humanistisch-emanzipatorischen Grundorientierung lebt.

    D. In meinem Textvorschlag wird die erbbiologisch-absolutistische Aufnötigung des Muslim-Seins als Grundübel explizit angesprochen:
    Wahrnehmung von Unterschieden: Der orthodoxe Islam gibt eine erbbiologische Religionszugehörigkeit vor und verwehrt die Möglichkeit zu einem freien und sanktionslosen Religionsaustritt. Damit zementiert er einen antiemanzipatorischen Gruppenzwang, von dem sich der Einzelnen nur schwer zu lösen vermag. Als „Muslim“ gilt, wer von einem muslimischen Vater abstammt oder zum Islam konvertiert ist. Aufgrund dieser soziokulturellen Zwangssituation lässt sich nicht ableiten, wie „Muslime“ wirklich denken oder handeln. Tatsächlich ist hier eine große Bandbreite unterschiedlichster Haltungen festzustellen, die es in ihrer real-empirischen Quantität zu reflektieren gilt: Während manche Muslime den Weisungen ihrer Religion in unkritischer und gesellschaftlich problematischer Weise folgen, sind andere völlig areligiös oder können ihren subjektiv uminterpretierten Glauben mit den Prinzipien des Rechtsstaats ebenso gut vereinbaren wie der durchschnittliche deutsche Katholik oder Protestant. Diese Unterschiede müssen stärker beachtet werden. Vor allem darf es in Politik und in Medien nicht mehr kritiklos hingenommen werden, wenn Islamverbände mit rückwärtsgewandten politischen Zielsetzungen im Namen von Menschen sprechen und handeln, die von ihnen gar nicht repräsentiert werden wollen.

    E. Die Notwendigkeit der sprachlichen und beruflichen Eingliederung lässt sich nicht aus dem Gesamtkomplex des Integrationsprozesses ausblenden. Deshalb die Präzisierung: „Integrationspolitik“ sollte heute außerhalb des Bereichs der elementaren beruflichen Eingliederung vornehmlich als „Emanzipationspolitk“ verstanden werden.

    Im Falle der Zustimmung zu diesen Änderungen hätte ich die Erklärung akzeptieren können – allerdings mit einem unguten Gefühl,
    weil sie nichts zur aktuellen Gewalt- und Repressionsagenda
    im Namen des Islam aussagt „

  62. Was Herr Michael Schmidt-Salomon hier versucht, ist die Quadratur des Kreises. Er versucht den Islam zu kritisieren, indem er den christlichen Glauben angreift. Was hieraus entsteht ist ein groteskes Schauspiel. Aus einer pseudo-islamkritischen Konferenz macht Herr Schmidt-Salomon eine religionskritische Konferenz, bei der sich die Redner und Gegenredner in deren Vorstellungen derart zerfasern, dass am Ende nichts Brauchbares herauskommt.

    Herr Schmidt-Salomon,

    Sie haben die „Kritische Islamkonferenz“ zu Ihrer Bühne gemacht und diese „Konferenz“ mit Ihrem atheistischen Dogma derart verwässert, dass man sie kaum mehr als islamkritisch erkennen konnte. Sie sind kein Islamkritiker, sondern ein Atheist, ein „extremistischer Gottloser“, der es sich zum Ziel gesetzt hat, dass sich alle zu Ihrem Unglauben bekehren sollen. Auch bei dieser „Kritischen Islamkonferenz“ haben Sie zu dem einzigen Mittel, das Ihnen offensichtlich zur Verfügung steht, die Diskreditierung des christlichen Glaubens, gegriffen und aus der „Kritischen Islamkonferenz“ eine groteske Schmidt-Salomon-Inszenierung gemacht.

    Herr Schmidt-Salomon,

    Sie sind kein Islamkritiker. Sie haben viel zu viel Angst als „Rechter“ diffamiert zu werden, da Sie noch eine Weile „im Geschäft“ bleiben wollen.Wissen Sie was Sie sind, Herr Schmidt-Salomon? Sie sind kein seriöser Islamkritiker, jemand, der Schneid hat – Nein – Sie sind ein Feigling, eine Null, ein Niemand.

    Gruß
    CD

    PS: Mein Sohn (13) hat mehr Rückgrat als Sie.

  63. Ich hab jetzt keine Ahnung, warum sich manche aufregen.

    Die Giordanis und Schmidt-Salomons wollen nix anderes, als einen Islam ohne Allah, aber mit allen sozialistischen und kommunistischen Komponenten, wie zB dem Weltherrschaftsanspruch, der den Islam schon für andere totalitäre Ideologien kompatibel erscheinen ließ/lässt.

  64. #75 zuhause

    Ja, das trifft den Nagel auf den Kopf.Besser kann man das nicht ausdrücken.

  65. Keiner versteht es besser, den Islam zu kritisieren, wie Michael Stürzenberger und seine Verbündeten. Das ist klar und verständlich, und da ist Raum für das Christentum, das trotz vieler Skandale immer noch die beste aller Religionen ist und zu unserer angestammten Kultur gehört.
    Was allerdings am Christentum sowohl positiv als auch negativ ist, das ist das Gebot der Feindesliebe. Wer kann denn ehrlich eigentlich einen Feind, wie er sich im Islam darstellt, lieben?

  66. #74 Carpe Diem
    Das kann ich genau so unterschreiben.

    Durch den guten obigen Bericht fühlte ich mich zurückversetzt in die „Kritische Islamkonferenz“ 2008.
    Alle Nicht-Atheisten, Kulturchristen, Christen, Nicht-Kommunisten und Nicht-Sozialisten wurden gar mit den Islam(isten)in einen Topf geworfen.
    Aus dem Geschwurbel-Aufruf damals:
    anti-Islam-Propaganda dient
    hier zum einen als demagogischer Rauchvorhang
    für nationalistische Verteidigung des
    deutschen Stammesgebiets und zum anderen
    als schlichtes Mittel der populistischen
    Ausbeutung begründeter islamkritischer
    Stimmungen innerhalb der einheimischen
    Bevölkerung. Im Verborgenen bleibt dabei die tiefe weltanschaulich-politischWesensverwandtschaft zwischen einheimischem Rechtskonservatismus und islamischer Orthodoxie etwa in Gestalt von
    autoritärem Kollektivismus,reaktionär-patriarchalischer Familienmoral, religiöser Werteerziehung, Hass auf das aufgeklärte und emanzipierte Individuum sowie Judenfeindschaft.

    Da BPE damals mitwirkte, wendeten sich etliche ab oder waren zumindest verunsichert
    Es wurde auch mit BPE und Ahadi eine Gegendemonstration gegen die legendäre Anti-Islamisierungskonferenz veranstaltet.

    Ich hatte so eine Wut…

  67. Ich sollte es noch mal klarstellen. Natürlich ist die „kritische Islamkritik“ keine Attacke gegen den Islam. Aber diese Leute stellen andererseits keinen geschlossenen Block dar. Insbesondere Hartmut Krauss ist nicht unbedingt auf Schmidt-Salomon Linie. Daher gints auch offen Zoff, wobei ich nicht weiß, ob das nicht wieder Eitelkeiten geschuldet ist.

    Allerdings gilt auch für Krauss. Krauss analysiert den Islam oft härter und treffender als PI und stilistisch einwandfrei (da kann man formulierungsmäßig was lernen). Aber auch er versucht den Rubikon zum Moslem möglichst nicht zu überschreiten, selbst wenn er konstatiert, das der Islam sich auf das empirisch aktuale Handeln der Moslems auswirkt (also Islam, kein Islamismus) Doch der Moslem ist das Individuum und das ist autonom, auch wenn es faktisch vom Islam (bis auf wenige Ausnahmen) gleichgeschaltet ist. Aus diesem Bekenntnis zum Anti-Rassimus und damit der Abgrenzung zu „Rechts“ kommt auch Krauss nicht hinaus (obwohl Krauss. als Linker wie kaum ein anderer die Nicht-Existenz des Rechtsextremismus auf den Punkt bringt). Und als linker muß er natürlich auch den deutschen Behörden (und da ist ja auch nicht falsch, nur unzureichend) hinsichtlich der Zusammenarbeit mit den Moslemverbänden die Schuld geben. Eine reine Inszenierung ist das insgesamt nicht, jedenfalls nicht bei allen Beteiligten.
    Ja und hinsichlich Kultur und Zivilisation herrschen bei den KIK-Leuten halt andere (falsche) Vorstellungen. Also das ist fast alles falsch und auch praktisch Gesellschaftsvernichtend, aber auf einer theoretischen Ebene komplexer.

  68. Wichtige Veranstaltung am Samstag in Münster, u. a. mit Serap Cileli und Daniel Krause:

    Tagesveranstaltung in Münster: „Auf Allahs Befehl? Zwangsehen, Ehrverbrechen, Homophobie und Integrationsverweigerung in der muslimischen Parallelwelt“

    18. Mai 2013 | Münster* | 14.00 Uhr – 18.00 Uhr

    Die Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte (GAM) und der Verein für Menschenrechte und Integration (peri e.V.) führen am 18. Mai 2013 in Münster ein Tagesseminar durch, zu dem wir alle Interessierten herzlich einladen.

    Vorträge:

    Hartmut Krauss:
    Säkulare Risikogesellschaft und islamisch-patriarchalische Sozialisation. Ein Problemüberblick.

    Serap Cileli:
    Muslimische Frauen als Objekte islamisch-patriarchalischer Repression
    und Entmündigung.

    Kurze Pause

    Dr. Daniel Krause:
    „Allahs ungeliebte Töchter“ – Lesbische Mädchen im Islam

    Ahmad Mansour:
    Ehre aus psychosozialer Sicht

    Die Vorträge werden in der anschließenden Diskussionsrunde ergänzt durch Erfahrungsberichte aus der kommunalen Integrationspolitik: Dipl.-Soziologe und Ratsmitglied Georg Schliehe sowie Dipl.-Sozialpädagogin Arzu Gazi (Erziehungsberatung und psychotherapeutische Praxis mit türkischen Familien)

    Tagungsgebühr: 12 Euro
    Auszubildende, Studenten, Arbeitslose 6 Euro – bitte bringen Sie einen Nachweis Ihrer Ermäßigungsberechtigung zu der Veranstaltung mit

    Anmeldung bitte unter folgender E-Mail-Adresse:
    gam-kontakt(at)t-online.de

    *Der Seminarort wird rechtzeitig bekanntgegeben

    Mit besten Grüßen
    Serap Cileli (peri e.V.)
    Karin Vogelpohl (GAM)

    Angaben zu den teilnehmenden Referenten:

    Hartmut Krauss ist Sozial- und Erziehungswissenschaftler, Verleger und Autor. Seine sozialwissenschaftlich-analytischen Studien zu dieser Gesamtproblematik gehören zweifellos zu den gründlichsten in Deutschland. Auf der Veranstaltung wird u. a. auch sein neues Buch präsentiert werden: „Der Islam als grund- menschenrechtswidrige Weltanschauung“.

    Serap Cileli, mit türkischen Wurzeln, selbst von Zwangsheirat Betroffene, ist heute als Buchautorin und engagierte Frauenrechtlerin eine bundesweit hoch geachtete Persönlichkeit. Sie wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, und der Bund Deutscher Kriminalbeamter zeichnete sie mit dem BDK-Verdienstorden um Innere Sicherheit aus.

    Daniel Krause ist promovierter Soziologe und Gymnasiallehrer, selbst bekennend homosexuell und war jahrelang in der lesbisch-schwulen Jugendarbeit tätig. Sein neues Buch „Als Linker gegen Islamismus. Ein schwuler Lehrer zeigt Courage“ wird ebenfalls auf dem Tagesseminar vorgestellt werden.

    Ahmad Mansour, Diplom-Psychologe, ist Mitglied der Arbeitsgruppe „Präventionsarbeit mit Jugendlichen“ der Deutschen Islam Konferenz (DIK) und Gruppenleiter im Projekt Heroes. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gesellschaft Demokratische Kultur Berlin beschäftigt er sich mit Salafismus und Radikalisierung. Herr Mansour engagiert sich zudem gegen Antisemitismus in muslimischen Communities und setzt sich dort für die Gleichberechtigung der Geschlechter ein.

    http://www.cileli.de/2013/04/tagesseminar-auf-allahs-befehl/

  69. Das hier ist die Abschlusserklärung der „Kritischen Islamkonferenz“, Hartmut Krauss konnte sich wohl mit Änderungswünschen durchsetzen (siehe #72), jetzt wird nicht mehr behauptet, dass zivilisatorischer Fortschritt in Europa nur dank muslimischer Vorarbeit zustandekam, sondern das hier:

    „Für die Vertreter des ,christlichen Abendlandes‘ besteht in diesem Zusammenhang kein Grund zur Überheblichkeit: Denn ,Demokratie‘ und ,Menschenrechte‘ sind keine exklusiven Errungenschaften des Westens, sondern Bestandteile eines universellen ,Weltkulturerbes der Menschheit‘, an der Menschen aller Zeiten und unterschiedlichster Herkunft mitgewirkt haben.“

    Wer, wo? Wen sie wohl damit meinen?

    http://kritische-islamkonferenz.de/

    Auch das Wort „Antimuslimismus“, das gestern sogar in einem FAZ-Artikel von Regina Mönch zu lesen war, fehlt, jetzt steht da „gefährliche Muslim-Feindlichkeit“; das Wort „Antimuslimismus“ hatte sich der Politologe Armin Pfahl-Traughber in einem „taz“-Artikel einfallen lassen.

    Alles in allem, wie man sieht, viel Lärm um nichts: Eine Erklärung, die wohl auch Herr Aiman Mazyek unterschreiben könnte, dafür braucht man keine „kritische“ Islamkonferenz.

    Warum interessiert hier eigentlich niemanden, dass die Giordano Bruno Stiftung die Verlinkung durch PI gesperrt hat, weil man nichts mit Webseiten zu tun haben wolle, „die in gravierender Weise gegen die Prinzipien des Humanismus verstoßen“?

  70. #81 johann
    …Serap Cileli:
    Muslimische Frauen als Objekte islamisch-patriarchalischer Repression
    und Entmündigung.

    Klasse Frau, aber so allmählich sollte man mal die ungläubigen Frauen in all die schönen Vorträge und Befreiungsprogramme mit einbeziehen.
    @Heta, Du PI-Loverin
    Doch, das interessiert schon. Wie ist eigentlich der Humanismus entstanden? So mit dem Urknall?

  71. #75 zuhause (14. Mai 2013 04:18)
    Ich hab jetzt keine Ahnung, warum sich manche aufregen.

    Die Giordanis und Schmidt-Salomons wollen nix anderes, als einen Islam ohne Allah, aber mit allen sozialistischen und kommunistischen Komponenten, wie zB dem Weltherrschaftsanspruch, der den Islam schon für andere totalitäre Ideologien kompatibel erscheinen ließ/lässt.

    Was Giordano angeht, so muss ich widersprechen. Der sagt klipp und klar: Der Islam ist das Problem. Und was den Kommunismus betrifft, so hat er schon in den 50ern im Johannes-R.-Becher-Institut für Literatur in Leipzig seine Erfahrungen gemacht und ist seitdem geheilt. Er schrieb darüber ein Buch mit dem Titel „Die Partei hat immer Recht“. Also: Unterstelle dem Ralph Giordano nichts! Hier ist seine ausgezeichnete Rede auf der 1. Kritischen Islamkonferenz im Jahr 2008: http://www.youtube.com/watch?v=5PjOZBUtY64
    Oder meinst du mit den „Giordanis“ die Giordano-Bruno-Stiftung von Michael Schmidt-Salomon? Dann mag dein Statement zutreffen.

  72. Ich habe gerade mal folgende spontane Idee gehabt.
    Es gibt zwei Bücher mit dem Titel „Jenseits von Gut und Böse“. Eins von Nietzsche und eins von Schmidt-Salomon. Beide werden in der Wikipedia inhaltlich besprochen.
    Wer sehen will, wie sich Denken (und auch Philosophie) weitgehend in reinen Zeitgeist und Ideologie gewandelt hat, hat da praktisches Anschauungsmaterial.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Jenseits_von_Gut_und_B%C3%B6se_(Nietzsche)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Jenseits_von_Gut_und_B%C3%B6se_(Schmidt-Salomon)

    Jeder kann sich ja seine eigene Meinung bilden, auch wenn auch Nietzsche nicht jedermanns Sache sein sollte.

  73. Übrigens so sieht es jemand in der FAZ:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/islamkonferenz-starkes-signal-12181657.html

    Sie [ die KIK] wollen die starren Fronten aufbrechen, die zur Folge hatten, dass jegliche Islamkritik unter Verdacht geriet und extremistischer Islamismus genauso wie ein kruder Antimuslimismus erstarkten. Es geht darum, dass muslimische Kinder ohne moralisches Diktat einer Religion aufwachsen können, und um die große Mehrheit liberaler Muslime, die sich zuerst als Bürger einer freien Gesellschaft verstehen und sich nicht auf ihre Religiosität reduzieren lassen wollen. Der Koran, Gottes Wort, so der Dissident Hamed Abdel-Samad, sei nicht reformierbar; aber die Haltung vieler Muslime sehr wohl.

    Zunächst mal wüßte ich nicht was Antimulismismus ist. Oder hat hier jemand im Blog was gegen liberale Muslime??, sofern liberal das bedeutet, was es bedeutet. Ja man hat hier noch noch nicht mal was gegen orthodoxe Muslime (als Personen), sofern sie friedlich sind. Der Islam selber aber ist nun mal nicht friedlich und wird nun mal mit durch orthodoxe Muslime in seiner Unfriedlichkeit am Leben gehalten.
    Der Begriff Antimulismismus ist also nichts anders als reine Hetze, nachgeäfft durch die FAZ.
    Ob die Mehrheit der Muslime hier in Deutschland liberal ist weiß ich nicht. Wenn es so ist, wieso dann Islamkonferenzen? Die könnten doch für sich selbst sorgen. Und ist es Antimuslimismus, wenn man etwas nicht weiß oder anzweifelt? Ja und hat hier im Blog jemand was dagegen, dass dass muslimische Kinder ohne moralisches Diktat des Islam aufwachsen können.
    Klar das Problem ist, dass ich gegen christlichen Religionsunterricht nichts habe, dort wird ja kein Terror gegen Andersgläubige gelehrt. Und das ist ja nunmal im Islam so. Ich kann ja nichts dafür, dass die FAZ zu feige ist das auszusprechen!

  74. #86 ingres:

    Der Begriff Antimuslimismus ist also nichts anders als reine Hetze, nachgeäfft durch die FAZ.

    Der Begriff „Antimuslimismus“ ist dem Politologen Armin Pfahl-Traughber vor ein paar Jahren eingefallen, siehe #82. Der Mann hatte es sogar gut gemeint, er wollte „zwischen fremdenfeindlich motivierter Hetze und einer – oft menschenrechtlich begründeten – Kritik am Islam und den Muslimen“ unterscheiden:

    „…Wer dagegen der Meinung ist, dass sich der Islam ,auf freiheitsfeindliche und überkommene Regeln und Werte‘ stütze, oder findet, dass sich ,besonders gläubige Muslime bewusst von der Mehrheitsgesellschaft abgrenzen‘, sollte sich nicht dem Vorwurf der Muslimenfeindlichkeit ausgesetzt sehen. Eine solche Kritik bezieht sich auf bestimmte Aspekte der Religion oder ein bestimmtes Sozialverhalten. Sie diffamiert aber nicht pauschal alle Muslime als Individuen und Angehörige einer Minderheit. Auf genau diesen Unterschied kommt es aber an“:

    http://www.taz.de/!58544/

  75. #87 Heta (14. Mai 2013 18:26)

    Nun ja, mir war schon klar, was mit Antimuslimismus gemeint sein soll.

    Aber ich kenne niemand, der diesen Tatbestand erfüllt. Auch hier im Blog nicht, obwohl es ja nach den Hetzern der Fall sein soll. Dass es irgendwo in Deutschland unbekannte Moslemfeinde gib ist natürlich nicht auszuschließen

    Hetze ist übrigens laut Duden die Gesamtheit unsachlicher, gehässiger, verleumderischer, verunglimpfender Äußerungen oder Handlungen, die Hassgefühle, feindselige Stimmungen und Emotionen gegen jemanden oder etwas erzeugen sollen, in diesem Fall also dann gegen PI und seine Kommentatoren.

    Und ansonsten soll mir diesen Hetzern jemand mal sachlich klarmachen, wie man den Islam von seinen „orthodoxen“ und damit als Terror-Religion befördernden „Gläubigen“ trennen soll. Dass man gar nicht trennen kann hab ich schon mal woanders versucht zu beschreiben. Das ist praktisch zwar einsichtig, theoretisch aber doch nicht so ganz einfach, so daß ich jetzt da nachsehen müßte. Ansonsten kann ich etwas, was ja auch praktisch gar nicht nötig ist, theoretisch jetzt nicht aus dem Ärmel schütteln. Bzw. wie soll man trennen? Der islam ist böse, aber seine Anhänger sind gut. Wie soll das gehen. Und was soll mich die Bosheit des Islam interessieren, wenn sein Anhänger gut sind. Schließlich manifestiert sicher Islam in seinen Anhängern. Die Behauptung, man könne zwischen dem Charakter der Religion und der seiner Anhänger generell trennen ist also Idiotie pur. Und nur dem Gruppendruck des Anti-Rassimsus Verpflichtung geschuldet oder Bosheit in hetzerischer Absicht.

  76. Man muß sich mal klarmachen, welche Postion zumindest bei der Schmidt-Salomon Fraktion dahintersteht.
    Der Islam ist nicht etwa etwas Besonderes. Nein, „Probleme“ mit dem Islam bestehen nicht, weil der Islam im Koran allzeit gültig zum Mord aufruft und dafür auch heute noch Verbindlichkeit beansprucht usw. Nein, die Probleme bestehen, weil der Islam eine Religion ist. Einfach so eine Religion. Wie alle anderen Religionen auch. Eine aberwitzige Position.
    Man muß sich das mal überlegen: Wenn eine einfältige Maria Böhmer usw., die vielleicht inhaltlich nichts vom Islam weiß von „Islam ist Frieden“ spricht, so ist das zumindest von einfältiger innerer Konsistenz. Die weiß vielleicht halt nichts.
    Schmidt-Salomon behauptet sicher den Islam zu kennen (er kann das auch beim Kollegen Hartmut Krauss, schwarz auf weiß, nachlesen). Und dann wird behauptet. Alles kein Problem. Is halt so, weil der Islam eine Religion ist.

  77. Sie meint, der Koran sei liberal auslegbar und vereinbar mit Menschenrechten und unserer Verfassung, im Koran gebe es ein gutes ethisches Fundament, alles andere sei Auslegungssache.
    —————————
    Klar, „Mein Kampf“ kann man auch liberal auslegen, es gibt ein gutes ethisches Fundament und die kritischen Passagen sind reine Auslegungssache.

  78. “Transkulturalität”? Schwer verständlich für einfache Menschen wie mich. „Transenkulturalität“ ginge schon eher. Die ist hier ja schon besser bekannt.

  79. Ich hatte ja in #85 ingres (14. Mai 2013 15:12) einen Vergleich zweier Philosophie-Abhandlungen mit dem selben Titel „Jenseits von Gut und Böse“ von Nietzsche und Schmidt-Salomon empfohlen.

    Jenseits davon behaupte ich, dass die Position der „kritischen Islamkonferenz“ letzlich auf einem primitiven philosophischen Lügengebäude beruht. Ich kann nur eine entscheidende Lüge hier näher untersuche.

    Eine Grundlage ist die Behauptung, dass Kinder, wenn sie fern jeder religiösen, also eigentlich fern jeder „nicht wissenschaftlichen“ Behauptung erzogen werden, zu Demokraten und Kämpfern für das Gute werden. Letzterer Schmarren findet sich z. B. dann folgerichtig in Erziehungsrichtlinien. ´
    Diese Ansicht ist allein deshalb verlogen, weil sie zunächst mal eine Behauptung ist, die vor der Ausführung entsprechender Experimente durch nichts beweisbar ist. Plausible Überlegungen (wenn auch nicht streng beweisbar) sprechen allerdings klar für das Gegenteil. D. h. eine Religion kann positiven oder negativen Einfluss haben, das zeigt die Geschichte. Eine rein säkulare Erziehung hat es in demokratischen Staaten noch nie gegeben, daher kann man über deren Auswirkungen überhaupt keine Aussagen anstellen. Insofern „lügen“ also die Leute die behaupten eine rein säkulare Erziehung (die ja auch zwanghaft alles mögliche vermeiden muß) könne erfolgreich sein. Lediglich Diktaturen haben säkular ideologische Indoktrination versucht, so wie es ja auch der Islam macht, wobei er noch eine fanatisch religiöse Komponente unterlegt!.

    Auf dieser eminenten Lüge (also der Möglichkeit einer rein säkularen Erziehung von Kindern) wird dann behauptet, dass man die Religionen (die man in ihrer Wirkung auf das Kind alle hinsichtlich ihrer „nicht Wissenschaftlichkeit“ gleichsetzt) aus dem öffentlichen Berich verbannen muß, um alle Probleme zu lösen. Jenseits von Kultur werden die Menschen dann alle zivilisiert und alles ist gelöst.
    Das idiotische an dieser Position ist zunächst mal, dass sie überhaupt nicht verwirklichbar ist. Denn selbst wenn die Kinder in der Schule rein wissenschaftlich erzogen werden, was passiert zu Hause? Sehen die islamischen Familien ein, dass sie ihren Kindern nun auch noch nur die demokratische Staatsideologie beibringen müssen. (Ganz abgesehen davon, das Christen sich natürlich privat auch nicht beugen würden)
    D. h. in letzer Konsequenz müßte die Polizei in der Familie die Erziehung der Kinder überprüfen. Und die Schule überprüft das nochmal, so wie die DDR auch die Gesinnung ihrer Bürger über die Kinder geprüft hat.

    Insofern ist der von Schmidt-Salomon vertretene „Humanismus“ die Vollendung eines totalen Erziehungsterrorismus, wie er ja auch bereits teilweise verwirklicht ist.

    Und dann müßte man natürlich sehen, wie die Moslems sich gegen diesen Erziehungsterrorismus verhalten. Die würden ihn sicher nicht mitmachen.
    Fazit: unter dem Deckmantel der Forderung nach einer (im Erziehungsterrorismus endenden) rein säkularen Erziehung, werden die Spezifika die der Islam aufwirft letzlich unter den Tisch gekehrt. Und wer was anders behautet ist rechtsradikal ein Fremdenfeind und Rassist. Damit wird dann am Islam eigentlich keinerlei „Kritik“ mehr betrieben. Er ist verglichen mit der säkularen Erziehung identisch mit dem Christentum.
    Aber wenn er das ist, wieso ist er dann überhaupt der Betrachtung wert? Das Christentum verübt doch keine Terroranschläge und steckt Frauen nicht in eine Burka usw.
    Lösung: Man muß ihn betrachten, weil man ihn bei Religions“kritik“ nicht außen vorlassen kann. Ansonsten wird der Islam nicht wirklich angegangen.

  80. Übrigens, bevor sich wie in #92 ingres (15. Mai 2013 11:00) folgend, aus der Philosophie des Humanismus, notwendig, bei in der Gesellschaft parallel existentem Islam, eine demokratische Erziehungsdiktatur entwickelt, hätte man natürlich längst eine Mischung aus ins totalitäre gewendeten Überresten westlicher Erziehung und Islam.
    Also eine Hybriddiktatur (die humanistische „Transkultur“), denn der Islam wird ja privat eine Erziehung zu anderen als islamischen kulturellen Selbstverständlichkeiten nicht mitmachen. Also mit der Schule kann man gegen die private islamische Erziehung nicht an, weder demokratisch noch diktatorisch.
    Und ich muß es immer wieder sagen, weil das der innere Grundwiderspruch der KIK’s ist: Wenn man das könnte, weil die Moslems in ihrer Mehrzahl ja ohnhin säkular demokratisch seien oder es sein wollten? Wieso gebe es überhaupt irgendein Problem mit dem Islam.

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