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Lieber Patrick Guyton,

Wow, da haben Sie es uns in der „Südwest Presse“ heute aber ordentlich gegeben: „Der spezielle Islam-Hass ist ein neueres Phänomen. Denn Stürzenberger und seine Gefolgsleute – der Verfassungsschutz spricht von einem harten Kern von rund fünf aktiven Anhängern – geben sich nicht als alte Rechtsradikale und auch nicht als tumbe Neonazis. Der PI-Blog vermittelt den Anschein, als seien die Betreiber pro USA und pro Israel eingestellt. Tatsächlich geht es ihnen aber vor allem um Islam-Hetze. Da wird berichtet, dass in Avignon angeblich Muslime einen katholischen Priester bis zur Bewusstlosigkeit geprügelt haben und der FC Bayern München plane, extra für den muslimischen Kicker Franck Ribery eine Moschee zu errichten. Wer ins Fadenkreuz von PI gerät, wird übelst angepöbelt.“

Aber leider, Kollege Guyton, scheinen Sie nicht allzu viel recherchiert zu haben. Deswegen gestatten wir uns, einige der Missverständnisse aufzuklären:

Dass sich Michael Stürzenberger und seine „Gefolgsleute“ nicht als „alte Rechtsradikale“ oder gar als „tumbe Neonazis“ geben, könnte ganz einfach darin begründet sein, dass sie das nicht sind. Wir sind Islam-Kritiker! Und als solche machen wir auf die Hass-Botschaften des Islam immer und immer wieder aufmerksam. Und wenn Sie jenen, die auf Hass-Botschaften aufmerksam machen, „Botschaften des Hasses“ vorwerfen, dann haben Sie da wohl was verwechselt. Vielleicht sollten Sie einfach mal recherchieren, wer da Hass-Botschaften in die Welt setzt, hmm?

Wenn Berichterstattung über muslimische Gewalt „Islam-Hetze“ sein soll, dann hat das den Charme des Debilen. Und natürlich macht es uns keinen Spass, darüber zu berichten, dass – übrigens erwiesenermaßen – in Avignon Muslime einen katholischen Priester bis zur Bewusstlosigkeit geprügelt haben. Um ehrlich zu sein: Die täglichen Meldungen über muslimische Gewalt machen einen krank. Aber solange Journalisten wie Sie alles, was mit Islam und Gewalt zu tun hat, dezent unter den Teppich kehren, müssen wir darüber berichten. Gleiches gilt, wenn mehrere islamische Quellen vermelden, der FC Bayern München wolle für Herrn Ribery eine Moschee in der Allianz-Arena errichten. Wer berichtet denn darüber, wenn nicht wir? Sie etwa?

Übrigens geben wir uns nicht nur den Anschein, pro-amerikanisch und pro-israelisch zu sein. Wir sind pro-amerikanisch und pro-israelisch! Unzählige Reisen von PI-Autoren in die USA und nach Israel sollten daran eigentlich keine Zweifel aufkommen lassen!

Zum Abschluss, Herr Guyton, würden wir Sie gerne beruhigen: Sie sind natürlich nicht „ins Fadenkreuz von PI“ geraten. Und schon gar nicht werden Sie jetzt „übelst angepöbelt“. Warum auch? Journalisten wie Ihnen geben wir lieber den freundlichen Rat, zukünftig zu recherchieren. Vielleicht über das ZIEM und seine Unterstützer aus dem Terror-Staat Katar? Ihr Beitrag legt nahe, dass Sie sich da wenigstens ein paar elementare Grundkenntnisse aneignen sollten.

Aber es wäre schön, wenn Sie auf Ihre Pöbeleien verzichten würden. Wir schreiben ja schließlich auch nicht, Sie wären ein „alter Rechtsradikaler“ und ein „tumber Neonazi“, nur weil Sie den Islam anscheinend ebenso kritiklos verklären wie einst Hitler und Himmler, gelt? (ph)