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München: Fußgänger spuckt vorbeifahrende Radlerin an und sticht ihren Freund tot

isarMünchen, gestern Abend, 22 Uhr: Ein Italiener radelt mit seiner Verlobten an der Isar entlang. Sie kommen an einem Fußgänger vorbei, der die Frau unvermittelt anspuckt. Einfach so. Völlig grundlos. Der Italiener stellt den Spucker zur Rede, was sich als Fehler erweist. Als Dhimmi hätte er wohl besser weiterradeln und sich nicht über die erniedrigende Behandlung seiner Freundin beschweren sollen. Denn der Spucker hat auch noch ein Messer in der Tasche, zückt dies kurzerhand und sticht den Italiener ab. Direkt ins Herz. Der Täter flüchtet, das Opfer stirbt im Krankenhaus.

(Von Michael Stürzenberger)

Merkur online berichtet über diese abartige Tat:

Das Paar wollte wohl noch die lauen Abendstunden genießen, ein wenig entspannen, ein bisschen Bewegung. Doch der Ausflug endete tragisch: Ein Münchner (31) italienischer Herkunft radelte am Dienstagabend gegen 22 Uhr mit seiner Verlobten (28) an der Isar entlang. Auf der Erhardtstraße (zunächst war vermeldet worden, an der Widenmayerstraße), auf Höhe des Europäischen Patentamtes, kam ihnen ein Fußgänger entgegen.

Aus heiterem Himmel spuckte der bislang unbekannte Mann die Verlobte des 31-Jährigen an, so berichtet es die Polizei. Der Münchner wollte sich das nicht gefallen lassen, er stieg vom Rad und stellte den Unbekannten zur Rede.

Die Männer gerieten in Streit, es kam zur Rangelei, plötzlich zückte der Unbekannte ein Messer – und stach zu. Der 31-Jährige sackte blutend zusammen, seine Verlobte eilte zu ihm. Sie rief den Notarzt und bat Passanten um Hilfe, der 31-Jährige kam unter laufender Reanimation in die Klinik. Doch seine Verletzungen waren zu schwer: Er starb in der Nacht, unbestätigten Meldungen zufolge an den Folgen des Messerstichs direkt ins Herz. „Wir müssen noch die Obduktion abwarten“, sagte ein Sprecher. Die soll noch am Mittwoch im Institut für Rechtsmedizin der LMU München vorgenommen werden.

Der Messerstecher flüchtete und läuft noch frei herum. Die Polizei fahndet nach ihm.

Leider wird mal wieder eine höchst unpräzise und politisch hochkorrekte Täterbeschreibung angegeben – so wird das nichts mit der Fahndung:

„Wir wissen nur, dass er dunkle Haare hat und etwa 1,75 Meter groß ist“, sagte der Polizeisprecher am Mittwoch. Die Polizei ergänzte die Beschreibung am Mittag: Der Mann soll dunkel gekleidet gewesen sein. Vermutlich trug er eine schwarze Jacke, außerdem hatte er eine schwarze Umhängetasche bei sich.

„Es gibt bisher keinen erklärbaren Grund für die Tat“, sagte Kriminaloberrat Markus Kraus. „Wir gehen davon aus, dass es keinerlei Vorbeziehung gab. Bei dem Pärchen handelt es sich um Italiener – Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund für die Tat gebe es aber nicht.“

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die die Tat beobachtet haben und möglicherweise auch Erste Hilfe leisteten. Einige seien wohl davon ausgegangen, dass es sich um einen Radunfall handelte.

Polizeisprache dekodiert: Wenn es „keine Hinweise“ für eine „fremdenfeindliche“ Tat gibt, scheint es wohl selbst ein Fremdländer zu sein, der da gespuckt und zugestochen hat. Vielleicht gar einer aus dem ominösen Südland? Da die Täterbeschreibung genau diese spannenden Details weglässt, ist wohl davon auszugehen. Spucken und zustechen soll in diesem Kulturkreis ja auch nicht gerade selten vorkommen. Diesen bedauernswerten einzelnen Einzelfall kann Bundespräse Gauck also nicht für seine nächste Weihnachtsansprache verwenden. Genauso wenig wie die anderen etwa 3700 Morde an Deutschen seit 1990 aus dem zugewanderten Täterkreis.

Bei merkur online gibt es auch noch eine Videoreportage über diesen unfassbaren Mord, der sich keine 500 Meter von meiner Wohnung entfernt ereignete. Eben hörte ich im Radio, dass die Frau psychologisch behandelt werden muss. Kein Wunder. Bis gestern Abend hatte sie noch einen Verlobten. Dann wurde sie angespuckt und ihr Freund abgestochen. München ist bunt.