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Thissen: „Hass schürende Parolen von Pro NRW“

Die Pro-NRW-Kundgebung am 5. Mai 2013 zum Jahrestag der salafistischen Krawalle führte naturgemäß zu unterschiedlichen Reaktionen der Godesberger Bürger (PI berichtete). Gestern lieferte der Bonner General-Anzeiger noch einmal einen Nachschlag in Form von Zuschriften von Lesern, die die Geschehnisse sehr negativ beurteilen.

(Von Verena B., Bonn)

Diese Leser wurden allerdings bei der Kundgebung selbst nicht gesichtet und hatten somit keine Kenntnis von den Redebeiträgen. Ihre Beurteilung der Kundgebung basiert also auf den vorgefertigten Statements des linken Mainstreams nach dem Motto: „Von nichts eine Ahnung, aber zu allem eine (linke) Meinung!“ Selbstverständlich meldet sich auch die Islamisierungskämpferin Elisabeth Thissen (Foto oben), Synodalbeauftragte für Christlich-Islamisches Gespräch im Evangelischen Kirchenkreis und Islambeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises Bad-Godesberg-Voreifel sowie Vorsitzende des „Evangelischen Konvents Bad Godesberg“ und ehemals Sachkundige Bürgerin und Beraterin der islamischen BIG-Partei wieder einmal zu Wort.

Gebetsmühlenartig schreibt sie in ihrem Leserbrief:

Es überrascht mich immer wieder, mit welch unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird und wie wenig sich offensichtlich Menschen über rechte Gruppen wie Pro NRW informieren: Jeder Muslim und jede Moscheegemeinde, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden, werden als allgemeine Bedrohung empfunden.

Pro NRW wird vom Verfassungsschutz nicht nur beobachtet. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat im Februar 2011 festgestellt: Tatsächlich will die Partei „einen Bestandteil der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, nämlich die Menschenrechte für bestimmte Personengruppen außer Geltung setzen.“ Das heißt diese Gruppe wird als verfassungsfeindlich eingestuft, und es gibt Forderungen, sie zu verbieten.

Unkenntnis – oder Ignoranz? – beobachte ich auch hinsichtlich der deutlichen Distanzierung von den Gewaltexzessen des vergangenen Jahres: Die König-Fahad-Akademie, das Haus der Generationen, der Interreligiöse Dialogkreis haben sich zu Wort gemeldet. Der Rat der Muslime hat sich noch einmal ausdrücklich in einer Erklärung geäußert. Auch im Rahmen der Aktion „Wir gehen woandershin“ zum 5. Mai 2013 gab es eine Erklärung, in der es heißt: „Wir wenden uns gegen jede Form von Gewalt, gleichgültig von wem sie ausgeht oder wie sie begründet wird.“ Sie wurde vom Oberbürgermeister, der Bezirksbürgermeisterin ebenso von Vertretern der Kirchen wie vom Rat der Muslime, von den Godesberger Moscheenvereinen und der König-Fahad-Akademie unterschrieben. Gegen Verleumdung und das Schüren von Ängsten setzen alle Teilnehmenden am Aktionsbündnis auf Begegnung und Gespräch. Aber selbst Trillerpfeifen sind eher hinzunehmen, als die undemokratische Angst und Hass schürenden Parolen von Pro NRW.

Thissen hat allerdings – wie ihre mohammedanischen (hier: salafistischen) Freunde – ganz klar selbst ein gestörtes Verhältnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Im Anschluss an die „Provokationen“ von Pro NRW in Lannesdorf ließ sie im Bonner General-Anzeiger verlauten, dass sie „alle ihr zur Verfügung stehenden rechtlichen Mittel bezüglich eines Verbots von Pro NRW“ nutzen wolle. Sie stellte sich damit an die Seite der BIG-Partei und von Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime in Deutschland, die diese Forderung auch stellten. Laut Verfassungsschutz gehören neun der 19 Verbände mit ca. 200 Gemeinden des Zentralrats der radikalen Muslimbruderschaft an, und somit wird der Zentralrat natürlich ebenfalls vom Verfassungsschutz beobachtet! Thissen und ihre radikal-muslimischen Gesinnungsgenossen wollen auf diese Weise das Grundgesetz aushebeln, das den Deutschen freie Meinungsäußerung und Freiheit in der Kunst garantiert. Die Dame vertritt also ganz offensichtlich die Interessen der Mohammedaner, die von der Geburt bis zum Tod der Scharia mit all ihren menschenverachtenden „Gesetzen“ verpflichtet sind! Es verwundert daher, dass Verfassungsgegnerinnen wie Thissen nicht ebenso wie ihre demokratiefeindlichen Gesinnungsgenossen vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

Was die von Thissen angesprochenen Menschenrechte betrifft, so sollte sie vielleicht einmal die „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ lesen, um beurteilen zu können, wie es ihre muslimischen Freunde mit den allgemeinen Menschenrechten halten.

Thissen scheint auch vergessen zu haben, dass es der Rat der Muslime in Bonn war, der die Gegendemonstration zur Pro-NRW-Kundgebung angemeldet hatte, und zwar in vollem Wissen, dass es hierbei zu gewalttätigen Ausschreitungen der Mohammedaner kommen würde, denn jeder Moslem, der sich der „wahren Religion“ verpflichtet fühlt, beantwortet Kritik an seiner „Religion“ mit Gewalt! Das befiehlt der Koran, und daran hat er sich zu halten!

Darüber hinaus haben die Vertreter der „wahren Religion“ am 5. Mai 2012 nichts unternommen, um das terroristische Treiben ihrer Brüder zu beenden, wenn man von ihren völlig wirkungslosen „Schlichtungsversuchen“ absieht, die, wie sie genau wussten, keinerlei Erfolg haben würden.

„Jeder Muslim und jede Moscheegemeinde, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden, werden als allgemeine Bedrohung empfunden.“

Richtig, und die Erfahrungen in Solingen und Bonn-Lannesdorf sowie der geplante Mordanschlag auf Markus Beisicht und Familie haben überdeutlich bewiesen, dass das Verhalten der „friedlichen Muslime“ durchaus als allgemeine Bedrohung empfunden werden kann. Wer hierzulande den Islam kritisiert, muss um seine Existenz und sein Leben fürchten. Das ist nun mal Fakt, Frau Thissen!

Kontakt:

» Elisabeth Thissen: e.thissen@web.de