Der Publizist und Grünen-Mitbegründer Rolf Stolz äußert sich im JF-Interview mit Dr. Bastian Behrens zum Thema „Deutsche Identität, Islamisierung und Identitäre“. Im Video ab Minute 11:05 spricht er über seine eigene Entwicklung vom SDS über die Grünen zur „Jungen Freiheit“, ab Minute 24:22 nimmt Stolz zur Islamisierung Deutschlands und Europas Stellung und ab Minute 32:11 geht es um die neu geschaffene Identitäre Bewegung in Deutschland.

Hier das interessante Interview:

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19 KOMMENTARE

  1. # Islam: Sehr weise Worte. Nur ob die Wunschvorstellung der Vereinbarkeit des Islam mit der Demokratie Bestand haben wird, sei dahin gestellt.

  2. Das sind keine ungewöhnliche Biogrphien!

    Mussolini hat seinen politischen Weg auch bei den Sozialisten begonnen, bis dann bei ihm ein „identitärer“ Rechtsruck stattfand und er den Italo-Faschismus erfand 😉

  3. Hätte mir das Video gerne angesehen, aber nach 3 min hats mir einfach die Augen zu gezogen. Der schläft ja fast ein beim reden. Sehr anstrengend. Kann mich mal jemand aufklären, was er so wichtiges gesagt hat?

  4. Sorry, aber wenn der redet schlafen mir die Füße ein. Soviel Zeit hat doch kein Mensch. Gibts das Video auch in Zeitraffer? ^^

  5. Wer mit 20 kein Sozialist ist, hat kein Herz.
    Wer mit 30 immer noch Sozialist ist, hat kein Hirn!!!

  6. Bastian Behrens sollte, wenn er zu den Journalistenprofis gehören will, bei Inserts auf den Doktortitel verzichten; daran erkennt man den Amateur. Und Rolf Stolz sollte einen Friseurprofi für die Haarfarbe bemühen, sieht zu auffällig „koloriert“ aus. Und Behrens sollte bei künftigen Interviews auf die Tube drücken und mit knackigeren Themen als der Frage „Was ist für Sie Identität?“ beginnen, man hat ja schon bei 2:24 eingeschlafene Füße. Und dieses „Slow motion“-Video soll ich mir 46:27 Minuten lang antun?

    (Ich seh grade: Meinen Vorrednern geht’s genauso.)

  7. #3 einer aus der Mitte:

    Kann mich mal jemand aufklären, was er so wichtiges gesagt hat?

    Zum Beispiel dies:

    – dass wir aus 2 Richtungen in unserer Identität bedroht werden (EU und Islam)

    – dass es aber trotzdem die Hoffnung gibt, dass Deutschland in 100 Jahren noch existiert, wenn sich…

    – …die Jugend auf den Weg macht und die identitäre Bewegung zu einer Massenbewegung wird

    Bei der EU stellt er sich das Ende als erdrutschartiges Versinken im Müllhaufen der Geschichte vor (so wie Ostblock 1989).

    Beim Islam sollen wir die säkularisierten Individuen stärken, damit sie sich besser assimilieren können. Wir sollen aber all jenen entschieden entgegentreten, die als Kolonialisten fremder Staaten kommen.

  8. Ich habe mich auch gefragt, woher die langsame Sprechweise wohl kommt- Sie erinnert an Helmut
    Schmitt und ist für die heutige Zeit ganz außergewöhnlich. Wenn man sich erst einmal dran gewöhnt hat, ist es sehr angenehm jedes gesprochene und nicht genuschelte Wort auch verstehen zu können.

    Deshalb: Ran an den Speck! Es lohnt sich.

  9. Was Stolz zur Identität sagt, überzeugt mich voll und ganz, sehe ich genau so.

    Mit 64 muss man nicht unbedingt rumschnattern wie Renate Künast, da ist mir eine langsamere Sprechweise, bei der vorher überlegt wird, was man sagen will und das dann druckreif perfekt ausgedrückt wird, lieber.

    Und wer sich an der Haartönung aufhängt, der hat nicht kapiert, was Sache ist.

  10. Wer sich hier an der gehaltvollen Sprechweise stört, gehört meiner Meinung nach zu den unsäglichen immer nur „Querlesern“ die nie in der Lage sind einen längeren Text zu verstehen. Zu hektisch zu oberflächlich erlebe ich solche Leute immer, einfach nervig. Hier im Video aber kann ich in Ruhe mitdenken und auch vor allem verstehen was das Anliegen ist.
    Aber vielleicht muss man tatsächlich schon älter sein um das zu verstehen.

  11. Da ich mich seit geraumer Zeit vom Fernsehen entwöhnt habe und mir im Internet jede Menge Referate und Podiumsgespräche aus dem englischsprachigen Raum ansehe, die nicht nach der Methode, alle fünf Sekunden ein Knaller funktionieren, kann ich die Langsamkeit dieses Interviews genießen.

    Es ist schlicht nicht möglich große Themen im Zeitraffer auszuloten, auch wenn es natürlich notwendig ist, aus den Erkenntnissen weiträumigerer Betrachtung griffige Narrative und Meme, die Signalwirkung haben können, herauszufiltern.

    Bei dem Grad der intellektuellen Zerstörung, die die westlichen Gesellschaften, gerade durch Verflachung, Verkürzung und hektisch, hysterische Beschleunigung erlitten haben, kann hier und da ein Stop nur gut tun.

    Mir hat das Zuhören Freude gemacht.

    Die Veränderung des Islam in Richtung Religion, halte ich nur in der Form eines Gedankenspiels für möglich, die Macht des Faktischen bewerte ich als wesentlich schwerwiegender.

    Zu Recht, weist Rolf Stolz darauf hin, dass es gerade die Kernelemente des Islam sind, die herausgelöst werden müssten, was tatsächlich eine tödliche Gefahr für den Islam bedeuten würde.

    Ein Islam nach Käsmannschem Zuschnitt ist schlicht kein Islam. Moslems, die diesen Weg einschlagen, sollen es gern tun und versuchen in die Umma hinein zu wirken.

    Da wo es allerdings nur um eine Islamkosmetik geht, wo die Kernbestandteile wie das dualistische Denken, die wortwörtliche koranische Botschaft Allahs, die Feindschaft zur Vernunft, den islamischen „Wahrheitsbegriff“, (der sehr an den der Linken erinnert) nicht angetastet werden, endet die Übung nur in einer Verharmlosung des Islam und Täuschung der deutschen Öffentlichkeit.

    Wir hatten ja gerade so eine Veranstaltung, bei der die Annahme verbreitet wurde, der Islam könne als Individualreligion existieren.

    Falls dies nicht als Nebelwerfer für die Umma gedacht ist, halte ich es für eine Täuschung des deutschen Publikums. Der Rahmen, in dem diese Idee verbreitet wurde, machte deutlich, dass der Erfolg dieser Idee zudem von der Auflösung auch noch des letzten Restes unserer Werte und Kultur abhängig gemacht wird und ergänzt damit nur die Linie, die von Merkel/EU vertreten wird, nach der es von unserer begeisterten Mitarbeit, unserm Willen, auf Tradition und eigene Identität zu verzichten abhängt, ob dieser ganze, uns aufgezwungene Bevölkerungsaustausch ein glückliches Ende nimmt.

    Ich weise für mich jede Verantwortung für das Gelingen eines Menschenversuches ab, den ich nicht in Gang gesetzt habe, den ich ablehne und den ich für ein Verbrechen halte.

    Europa ohne Islam ist immer noch denkbar. Ein Europa mit Islam wird aufhören zu existieren.Zu behaupten, der Islam brächte irgendetwas Neues oder Bereicherndes ohne das wir nicht bestehen könnten ist lächerlich.

    Im Anfangsteil fand ich die Überlegungen Stolzens, zur Frage wer deutsch ist, beim Teil der Grenzziehung, etwas wirr – da ging es viel zuschnell drüberweg. LOL

  12. ..Wir stehen Gegnern gegenüber, die dieses Land auflösen wollen.. Es liegt am uns!!! Man sollte sich das Video ganz ansehen. Es lohnt sich!

  13. Nun ja, es war Zeitlupe, aber inhaltlich sehr zutreffend. Auch ich konnte mir das Gaehnen nicht verkneifen, habe aber bis zum Schluss durchgehalten.

  14. Die langsame Art des Rolf Stolz ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, trotzdem könnte ich ihm stundenlang zuhören. Ich stimme ihm auch zu fast 100 Prozent zu. Unvorstellbar, daß er zu den Gründern der Grünen gehörte. Was für ein Unterschied zu den heutigen Mickey-Mouse-„Politikern“ wie Künast und Ströbele, die ich keine 5 Minuten ertragen kann.

  15. Ja, ein sehr interessantes Interview! Doch wenn ich Stolz auch in seinen aktuellen Schlussfolgerungen weitgehend zustimme, so sind doch seine Auslassungen zu Dutschke, sowie Marx und Engels fragwürdig. Bei allen Dreien war der Patriotismus ein taktisches Manöver, ein notwendiger Zwischenschritt im revolutionären Prozess, mehr nicht. Und negativ aufgefallen ist mir auch seine Behauptung, die deutsche Salon-Revolution von 1848 habe sich gegen den Manchester-Kapitalismus gerichtet, womit er diesen ja negativ besetzt.
    Bei näherer Betrachtung ist es jedoch nicht zu übersehen, dass die Epoche des sogenannten Manchester-Kapitalismus die Epoche der Menschheitsgeschichte war, in der in nie gekanntem Tempo und ungeheurer Zahl sich das Leben der Menschen hob, ihre Ernährung, ihre Gesundheitsversorgung, ihre Bildungsmöglichkeiten, ihre individuellen Entwicklungschancen, ihr Vermögen, ihre Ressourcen.
    Erst heute, im Zeitalter der Globalisierung, erleben wir erneut eine Zeit, in der in wenigen Jahrzehnten der Lebensstandard und die Entwicklungsmöglichkeiten von Milliarden Menschen sich dramatisch verbessert.
    Es wird spannend sein, zu sehen, ob diese ökonomische Entwicklung oder der islamische Kampf gegen die Moderne als Versuch, diese Entwicklung abzuwürgen, letztlich den Sieg davon tragen wird.

  16. Der Mann ist eben ein Denker und spricht nicht nur mit Bedacht, sondern zudem auch druckreif. Nicht die Quantität der Worte ist entscheidend, sondern vielmehr die Qualität.

    Die Kernaussage des Interviews lautet für mich, ab Minute 31:35

    „Zuallererst liegt das an den Deutschen selbst, die Deutschen haben dieses Land, jetzt, in der jetzigen Mehrheitsbevölkerung, wenn sie es nicht verteidigen, wenn sie es selbst aufgeben, werden sie es in den nächsten 30 bis 50 Jahren verlieren.“

    Wahre Worte.

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