Unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit führt die Bundesregierung derzeit an zunächst 50 weiterführenden Schulen eine Werbekampagne für ihre milliardenschwere Euro-Politik durch. Kostenpunkt: Mindestens 42.850 Euro. Linksdrehende Pädagogen dürften sich über die unerwartete Schützenhilfe freuen.

Die „Welt“ schreibt:

Bundesregierung und die CDU sorgen sich offenbar ernsthaft um das Vertrauen der Wähler in den Euro. Darauf jedenfalls lassen Aktionen des Bundesfinanzministeriums und der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) schließen. Finanzminister Wolfgang Schäuble organisierte nun unter der Überschrift „Stabiler Euro – Stabiles Europa“ eine „Infotour mit 50 Informationsveranstaltungen an allgemein- und berufsbildenden Schulen in ganz Deutschland“. Und die Adenauer-Stiftung erarbeitete eine sechsseitige „Argumentationshilfe zum Thema Euro und Eurokrisenmanagement“, deren Inhalt vor allem auf die Kritik an der Regierungspolitik durch die neue Partei Alternative für Deutschland abzielt.

Schäubles Schulkampagne liefert den Schülerinnen und Schüler ein umfangreiches Informationspaket, das die Politik der Bundesregierung „mit unterschiedlichen Materialien über die Maßnahmen zur Eurostabilisierung“ verteidigt. Außerdem bekommen die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, Schäuble über Video Fragen zu übermitteln.

Auf die Frage, warum eine solche Kampagne zum jetzigen Zeitpunkt gestartet werde, antwortete ein Ministeriumssprecher: „Es herrscht weiterhin ein großes Maß an Verunsicherung und Informationsbedürfnis in der Öffentlichkeit.“ Mit den 50 Informationsveranstaltungen in 45 Städten werde „dem besonderen Informationsbedürfnis junger Menschen“ Rechnung getragen. Die Aktion begann am 15. Mai und läuft noch bis 15. Juni. Unterstützt werden die Schulbesuche durch ein reichhaltiges Internetangebot zur „Stabilisierung des Euroraumes“. (…)

Beauftragt mit der Kampagne wurde der Verein „Bürger Europas e.V.“, der auf seiner Internetseite als Hauptziele die „Förderung der voranschreitenden Einigung Europas und dem aktiven Dialog mit Bürger/innen über diesen gesellschaftlichen Prozess“ nennt. Finanziert wird er vor allem durch staatliche Stellen.

„Unsere jährlich 300 bis 400 Veranstaltungen und Aktionen konnten insbesondere durch Förderungen der Europäischen Kommission, des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung, Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Auswärtigen Amtes, Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie den Landesregierungen zahlreicher Bundesländer erfolgreich durchgeführt werden“, schreibt der Verein, dem das Ministerium 42.850 Euro für die Infotour zahlt.

Im Finanzministerium scheinen angesichts der erstarkenden AfD zunehmend die Nerven blank zu liegen…

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47 KOMMENTARE

  1. Ein weiterer Tropfen ins bodenlose Fass der Steuerverschwendung.

    Ich halte die Bundesregierung nicht für kompetent, den Nerv der Jugend zu treffen. Politisch interessierte Schüler werden sich nicht durch Kampagnen der Bundesregierung beeinflussen lassen und den vielen politisch desinteressierten Schülern geht das sonstwo vorbei.

  2. Ich kann mich an keine „Pro-DM-Kampagne“ während meiner Schulzeit erinnern. Warum wohl?

  3. PI: Gelöscht. Bitte keine themenfremden Beiträge in den ersten zehn Kommentaren, siehe hier. Danke!

  4. Es ist in sozialistischen Regimen üblich, die Jungend schon von kleinauf zu indoktriinieren. Im 3. Reich war es so, in der DDR ebenfallls. So auch in dem Staatsgebiet der BRD, dass 1990 der DDR beigetreten ist.

  5. Diese Kampagnen-Politik erinnert an die DDR. Nur hieß es dort nicht „Europäische Integration“ sondern „Solidarität mit den sozialistischen Bruderländern“.

  6. Schlimm schlimm. Aber…
    Welches gut erzogene Kind hört da denn hin?

    #5Dr.StrgCV – welche CD?

  7. Die Robert Bosch Waschmaschinen Stiftung will EURO-pa in den Schulen auch retten

    Als Pilotprojekt 2008 auf den Weg gebracht, ist „Jugend denkt Europa“ von anfänglich 7 auf mittlerweile alle 27 EU-Mitgliedstaaten angewachsen ❗

    http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/26174.asp

    EUdssR Task Force IFOK

    IFOK ist eine international führende Strategie- und Kommunikationsberatung in den Bereichen Nachhaltigkeit, Beteiligung und Dialüg

    http://www.ifok.de/

    Gehirnwäsche begegnet einem immer wieder bei totalitären politischen Systemen, Religionen und Sekten.

    Im Kern bedeutet es, die Wertvorstellungen des Betroffenen infrage zu stellen und schließlich zu zerstören, neue Überzeugungen einzuimpfen und so schließlich die gesamte Persönlichkeit zu verändern, ohne sie zu beschädigen oder gar zu vernichten.

    Im ersten Schritt der Gehirnwäsche müssen zunächst Wille und Verstand „gebrochen“ werden.

    Quelle: P.M. Welt des Wißens – online

  8. Das ist Wahlpropaganda aus Steuertöpfen und gehört sofort unterbunden!

    Bundesrechnungshof, übernehmen Sie!

  9. Das ist gelebte Demokratie in Deutschland!
    Konrad Adenauer Stiftung, in Ägypten heißt das „ab in den Knast“!
    Jetzt weiß ich auch warum!

  10. Eine eklatante Verletzung des Neutralitätsgebots.

    Wir sollten uns nicht nur sonntag mittags vor Rathäusern stellen, sondern auch die Woche durch vormittags vor Schulen!

  11. Vielleicht sollte man Nord-Korea den Beitritt zur EUdSSR anbieten. Passen würde es ja. Nur mit der Unterbringung von Islamisten wird es wohl Schwierigkeiten geben 🙂

  12. #19 7berjer

    Das klingt gut, aber sag das mal einem dieser unzähligen Alt-68er Lehrer, die Generationen von Grünenwählern herangezogen haben. OK, zum Glück sind nicht alle Kinder beeinflussbar und können selber denken.

  13. Da sind hoffentlich welche Eltern die dieser
    Kampagne einen Anzeige erstatten wegen Steuerverschwendung !

  14. Das hat nichts mit INFORMATION zu tun, der treffende Begriff lautet INDOKTRINATION. Ich hätte mir vor zwei Jahren noch nicht träumen lassen, wie weit wir nun, 68 Jahre nach dem Brüllaffen aus dem Männerwohnheim und 24 Jahre nach Honni-Mausgrau, schon wieder gekommen sind. Diese Bundesregierung ist ein großer Haufen Müll, keine Substanz, dafür rechts- und gesetzesbrechend ohne Ende mit totalitären, egomanen Figuren an der Spitze wie Merkel, Schäuble & Co. Was mich hier so besonders erbost: Wie kann es eine Bundesregierung wagen, in Debatten, die ergebnisoffen zu führen sind, einzugreifen und dafür Steuermittel, also unser aller mühsamn verdientes Geld, zu ver(sch)wenden. Weshalb soll ich die Propaganda dieser ekligen Figuren mitbezahlen, die ich nicht gewählt habe und selbst unter Daumenschrauben nie mehr wählen würde?!

  15. Frechheit! Schülern etwas über die „Stabilität“ des Euro vorzulügen. Politische Einflussnahme dieser Art auf die Jugend sollte es eigentlich nicht geben dürfen. Indoktrination vom Feinsten. DDR 2.0.

  16. Gleichzeitig läuft aber in Bayern auch eine neue Welle des „Kampf gegen Rechts“. Muß direkt vom Innenministerium ausgehen. Herr Herrmann soll teilweise sogar selbst an den Schulen erscheinen um die Lehrer darauf einzuschwören.

  17. 1970/71 lief das folgendermaßen. Der Deutschpauker, der auch Geschichte und Erdkunde vertrat hatte seine letztlich vergebliche Mühe damit uns zu motivieren. Er meinte dann: sie müssen lesen. Und er empfahl Spiegel usw. Dem Spiegel konnte man damals ja noch lesen, obwohl mir der Still damals bereits etwas flapsig vorkam. Es muß damals was mit DM-Aufwertung gewesen sein. Jedenfalls fand ich das duchaus kurzweilig und spannend den Spiegel dazu zu lesen. Ich weiß nicht ob das damals Plisch und Plum (Karl Schiller (der Buuhuhm (Boom) und FJS) waren. Es war nicht nicht so leicht zu verstehen meine ich. Jedenfalls konnten wir damals selbst bestimmen was wir lesen und worüber wie referieren wollten..

    Hinweis sn alle, die das jetzige Schulsystem weiter entwickeln wollen. Macht das einfach so wie damals. Erkundigt euch bei deben von damals, die das noch erlebt haben. Kurz danach begann nämlich der katastrophale Abstieg des Bildungswesens.

  18. Deutsche Schulen sind schon hoffnungslos auf das Niveau von GEHIRNWASCHINSTITUTEN gesunken. Man merkte schon etwas davon zu meiner Schulzeit, aber das war noch nichts zudem was heutzutage abgeht. Was da jetzt vorgeht ist GEISTIGE KINDERSCHÄNDUNG, ein ideologisches Pendant 68er Pädophilie.

  19. Komisch. Meine linken Lehrer haben mir früher im Politik-Unterricht erklärt, wie man Demos anmeldet, das Bürgerbegehren ne ganz tolle Sache sind und wie wichtig Demokratie ist und das extremistische Ideologien nie wieder in Schulen gelehrt werden dürfen….

    Waren wohl böse linke Lehrer damals…

  20. Nicht nur wegen solcher Vorfälle sollten wir AfD wählen. Ob meine Stimme verschenkt ist, wenn AfD nicht über 5% ist egal. Wenn ich Merkel wählen würde, wäre meine Stimme erst recht verschenkt!

  21. Das ist nichts neues.
    Das neue ist nur, daß sie es jetzt ganz offen betreiben.

    Indoktrination findet schon seit mindestens 20 Jahren (inoffiziell) an unseren Schulen statt.

    Toleranz- und Antirassismus-Gehirnwäsche, Homokoffer um nur ein paar Beispiele zu nennen.

    Ich unterstütze TFr’s Vorschlag, nicht nur vor Rathäusern, sondern auch vor Schulen Aufklärungsarbeit zu betreiben.

  22. Daß uns der Euro durch einen „Coup von oben“ aufgedrückt wurde ist ein Verbrechen an der Zukunft unserer Kinder. Wenn man diese Kinder jetzt mit Propaganda zurichten will wie im Dritten Reich oder in der DDR ist das nur die Fortsetzung der Untat.

    Meiner Meinung nach wurde der Euro von Verbrechern und willfährigen Dummköpfen erzwungen um uns arm zu machen.

    Wir müssen die Parteien, die diese Gaunerei möglich gemacht haben zum Teufel jagen und die Täter die politisch für den Euro-Betrug verantwortlich sind vor Gericht stellen.

  23. #13 THabermehl (08. Jun 2013 18:51)
    Lächerliche primitive Propaganda.

    Lächerlich aber gefährlich. Als sich seinerzeit mit der Euro-Erzwingung irgendwelche eitlen und mediokren Blödiane ein Denkmal setzen wollten hat die Propaganda auch gewirkt. Die Herde hat sich täuschen lassen, Lieschen Müller jubelte über die „schönen bunten Scheine“, das Spielgeld wurde zur Frage von Krieg und Frieden aufgebauscht, Wohlstand und ewige Freundschaft wurden versprochen und die Gaunerei gelang.

  24. euro-promotion ist die neue sau,
    die unsere staatsmedien durch dorf treiben,
    weil denen und ihren politikern vor den wahlen das wasser bis zum hals steht.

    erfreulich im bild ist immerhin,
    dass neben der tafel ein kreuz steht.
    ein grosses standkreuz sogar !

    oder taeusche ich mich doch?
    (ironie off)

  25. Der Brüsseler Eurosowjet sollte nicht so herunter gemacht werden, schließlich verdanken wir ihm und weisen Männern wie M. Schulz unseren Wohlstand und seine Bewahrung. Wer sich hier nicht wohlfühlt, der möge in Ghana oder Burkina Faso Asyl beantragen. Es ist ein berauschendes Gefühl , von der Traufe in die Wüste zu geraten und höchst lehrreich, auf hohem Niveau nicht mehr herummaulen zu können.

  26. #29 ingres

    Jedenfalls konnten wir damals selbst bestimmen was wir lesen und worüber wie referieren wollten..

    Versuch mal, ein nicht so ganz politisch korrektes Buch zu nehmen, und schau, was passiert.

    Es ist die Heuchelei der modernen Pädagogik. „Selbstbestimmtes Lernen“.

    Es ist schon deshalb Unsinn, weil nachmittags jeder die Möglichkeit hat, zu lesen, was er will.
    Die vormittägliche Schule hat eine andere Aufgabe: Nämlich in kurzer Zeit den Lehrstoff zu vermitteln.

    Das, was die moderne Pädagogik als „selbstbestimmtes Lernen“ ausgibt, ist in Wirklichkeit etwas ganz anderes. Die Materialien werden so ausgewählt, daß die Schüler am Ende das glauben, was gewünscht wird. Die Schüler lernen nur scheinbar selbstbestimmt, in Wirklichkeit findet subtile Indoktrination statt.

  27. #40 Falcon3 (09. Jun 2013 02:04)

    Also bei dieser Aktion ging es nicht um „selbstbestimmtes Lernen“ im ideologischen Sinn, dass man also repressionsfrei Lernen soll oder wie der Schwachsinn heißen mag. Sondern um eine Ergänzung zum Unterricht. Man wurde „gezielt“ dazu angehalten sich zusätzlich zum Unterricht aktuelles Wissen über Zusammenhänge der Realität anzueignen, bzw. damit umzugehen, sozusagen die im Unterricht vermittelten Basis-Fertigkeiten in der „Praxis“ abzuwenden.
    Natürlich wurde im Unterricht der festgelegte Stoff vermittelt, da gan es keine Auswahl. Die Aufforderung zu lesen war also nicht die Auffforderung selbstbestimmt zu lernen, sondern sich durch lesen zusätzlich zu bilden. Das war keine Ersatz für den Schulstoff oder etwa Prüfungsersatz.
    Ich erwähnte das vor allem, um zu zeigen, dass man damals, außer mit Schulstoff nicht mit aktueller staatlicher Propaganda indoktriniert wurde, sondern in der „freien“ Presse oder in der „freien“ Literatur (damals gabs das ja noch) sich selbst über das Tagesgeschehen informieren konnte. Würde heute ja auch noch gehen, wenn die Schüler statt von Brüssl vorgefertigte Propaganda zu bekommen die Wirtschaftswoche lesen würden oder PI oder die Ansichten de AfD oder Sarrazins usw. Und dann im Unterricht darüber diskutiert würde. Staaat das wie gesagt vorgefertigte Propaganda aus dem Hause Schäuble vermittelt wird.

  28. Es gibt klare Argumente, warum der Euro nicht funktioniert bzw. die starken Wirtschaften wie Deutschland zum Dauernettozahler macht. Die Qualität der Währung eines Landes, ihre Stabilität, ihre Reputation bei anderen Staaten entspricht dem Resultat aus der Wirtschaftsleistung dieses Landes. Ist ein Land wenig produktiv, stellt es also kaum Waren her, die auf dem Weltmarkt Abnehmer finden, dann wird auch seine Währung auf den Devisenmärkten wenig Interesse finden. Die DDR war dank einer rein ideologisch diktierten Fantasieplanwirtschaft wirtschaftlich eine Katastrophe und die Mark der DDR wurde Eins zu Fünf gegenüber der DM gehandelt, trotz Zwangsumtausch Eins zu Eins.

    Sinn und Ziel der Euro-Union waren es, eine Währung zu schaffen, die durch den Zusammenschluss mehrerer Länder eine zusätzliche Stärkung erfahren sollte. Der Wegfall der Umtauschgebühren und der Zölle innerhalb Europas wäre auch ohne Euro möglich gewesen. Herausgekommen ist beim Euro aber fast das Gegenteil dessen, was man sich erhofft hatte. Jetzt kamen Länder mit einer drittklassigen Wirtschaftsleistung auf einmal in den Genuss einer starken Währung mit einer hohen Bonität, was diesen Ländern unter anderem ungeheure Zinsvorteile brachte. Mit dem unverdienten Segen einer solch starken Währung brachen für diese Länder vorübergehend Zeiten wie nach einem Lottogewinn an. Aber statt dieses Geschenk als Anreiz zu sehen, Ehrgeiz zu entwickeln und sich durch Leistung in die Eurogemeinschaft einzubringen, wurde es verprasst und damit eine auswegslose Situation geschaffen.

    Was nämlich diese Länder nicht bedacht hatten, war, dass jeder Kredit, den man jetzt so einfach in Euro bekam, nicht nur zurückgezahlt werden musste, sondern dass zur Rückzahlung eines Kredites in dieser starken EURO-Währung auch eine stärkere Wirtschaftsleistung erforderlich ist, als wenn man einem Land wie etwa der DDR einen Kredit zurückzahlen müsste. Und man stellte fest, dass die Produktivität des Landes bei weitem nicht ausreicht, um die Eurokredite zu bedienen. Stellt man für die Märkte nur unattraktive Billigartikel her, wird man nicht genug Geld aus deren Verkauf erlösen, um die Kredite zu bedienen. Folglich werden die Kredite nicht zurückgezahlt werden können.

    Bevor ein Land wie die DDR die Produktivität der Bundesrepublik Deutschland erreicht, vergehen Jahrzehnte. Und ein tiefgreifender Mentalitätswandel ist erforderlich. Durch Sparen wird kein Pfennig Kredit zurückgezahlt, sondern nur die Neuverschuldung gedrosselt. Rigides Sparen erschwert aber auch zusätzlich innovative Maßnahmen wie etwa die Verbesserung der Infrastruktur. Wenn der Euro jetzt abgeschafft würde, stünden die ärmeren Länder so gut oder so schlecht da wie vorher, und wir wären ein gutes Stück ärmer, da die vergebenen Kredite verloren wären.

    Die größte Illusion oder die größte Lüge unserer Politiker ist, dass Länder wie Spanien, Portugal, Italien, Irland, Zypern oder Griechenland zur Stabiliserung des Euro oder Europas beitragen würden. Nein, alle gezahlten Kredite sind verloren und die deren Wirtschaftsleistung wird sich selbst in hundert Jahren nur wenig verbessert haben. Diese Länder sollten zu ihren Landeswährungen zurückkehren, wenn sie nicht zu den allerärmsten Bettlern verkommen wollen, die auch noch den letzten Rest eigener Produktivität verloren haben werden. Mit der Landeswährung können sie dann in ihrem Tempo auf ihrem Niveau weiterwirtschaften.

    Denn mit dem Euro kamen die nie mehr abtragbaren Schulden ins Land, damit die Abhängigkeit, damit der Verlust des Selbstvertrauens und der Selbstachtung. Und damit der Hass auf die reicheren Länder. Und an diesem Disaster tragen unsere Politiker einen Großteil der Verantwortung.

  29. Das ist ganz wunderbar. Kurzfristig mögen sie damit den einen oder anderen Schüler blenden, aber langfristig gibt es kaum eine Maßnahme, die das Vertrauen der Schüler in diesen Staat nachhaltiger schädigen könnte.

  30. Das ist übelste Indoktrination unserer Schüler mit dem Ziel ihr Denken in Sachen Euro gleichzuschalten.

  31. Ich sags immer wieder: Hätten Ulbricht und Honecker für Kik-Jeans, Bananen, Mars-Riegel, Ballermann-Reisen und Santeros gesorgt, die
    alte BRD wäre der DDR beigetreten (pardon:einverleibt) worden und nicht umgekehrt.
    Wie dämlich waren doch der Spitzbart und der
    Deuschemokrascheblik….

  32. #41 ingres

    Ich sehe gerade, das war 1970/71.
    Da fing es doch gerade an. Zwar noch recht wenig, aber da begann man, unbemerkt und unauffällig, mit den ersten Indoktrinationsversuchen.

    Er sagt, ihr könnt selbst bestimmen, was ihr lesen wollt, aber empfiehlt den Spiegel, ein sehr linksgerichtetes Blatt.

    Ich weiß jetzt nicht, was da genau bei euch abgelaufen ist. Aber wenn ich so Dinge wie „selbstbestimmtes Lernen“ oder andere modern-pädagogische Phrasen höre, bin ich grundsätzlich skeptisch.

    Sie sind nichts anderes, als ein Volksverdummungsprogramm. Diese Methoden sind ineffizient, der normale Lehrstoff läßt sich mit diesen Methoden nicht vermitteln. Genau das ist beabsichtigt: Das Niveau soll zurückgehen, genau das beobachten wir in den letzten Jahrzehnten.

    Die neu-pädagogischen Methoden werden mit schönen Worten verkauft, der einzig effektive Unterricht, der Frontalunterricht, verteufelt.

    Schon in den 70ern fing es ganz langsam an, aber noch sehr unauffällig. Aber da wurde der Grundstein gelegt, für das, was wir heute haben.

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