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Mazyek zum Fastenbrechen in die USA eingeladen

kerryUS-Außenminister John F. Kerry (Foto) hat internationale muslimische Vertreter zum Fastenbrechen nach Washington D.C. eingeladen. Unter den Gästen befindet sich auch Aiman Mazyek (kl. Foto), Vorsitzender des Zentralrats der Muslime Deutschland (ZMD). Mazyek zeigte sich erfreut über die „schöne Geste des Respektes und der Wertschätzung“ und fände es auch wunderbar, wenn „Ähnliches in Deutschland eines Tages möglich wäre“. Da kriegt wohl jemand mal wieder den Hals nicht voll, denn erst in der letzten Woche war die Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger zu Gast beim Fastenbrechen des ZMD in Köln (PI berichtete). (ph)




Duisburg: Eine Millionen Euro für Asylantendorf

Noch im November 2012 hatte Sozialdezernent Reinhold Spaniel, r., auf einer Infoveranstaltung in Marxloh verneint, dass der Bau eines Containerdorfes an der Masurenallee notwendig istDuisburg ist de facto Pleite und befindet sich in einem Haushaltssicherungsverfahren durch die Bezirksregierung. Die WAZ berichtete im Mai dieses Jahres, dass die Stadt einen Schuldenberg von 3,28 Milliarden Euro vor sich her schiebt. Nur Köln hat in NRW mit 4,5 Mrd Euro mehr Verbindlichkeiten, dafür aber auch mehr als doppelt so viele Einwohner als Duisburg.

(Von Marsianer)

Für Asylanten ist aber Geld vorhanden. So will die Stadt ein Containerdorf für eine Millionen Euro an der Masurenallee in Duisburg-Wedau errichten:

Das an der Masurenallee geplante Containerdorf für Asylbewerber wird voraussichtlich etwas mehr als eine Million Euro kosten. Dieser Betrag war ursprünglich angesetzt, beruhte aber nach unseren Informationen auf einer Schätzung. Tatsächlich ist von etwas höheren Kosten auszugehen.

Wegen Baufälligkeit einer Notunterkunft waren kürzlich in einer Blitzaktion 88 Asylbewerber in das leerstehende Gebäude des ehemaligen Gesundheitsamtes in Duisburg-Hamborn umgesiedelt worden. Dies hatte Proteste ausgelöst:

Noch am Abend, als die Mazedonier, Serben und Tschetschenen einzogen, hatte es dem Vernehmen nach erste Proteste von Bürgern gegeben. Ausländer in ihrer Nachbarschaft, noch dazu Asylbewerber, die wollten sie nicht. Nun ist es an der Stadt, die Wogen zu glätten: Auf einer DIN-A-4-Seite nennt das Sozialamt die Gründe für den plötzlichen Umzug (die Walsumer Unterkunft ist einsturzgefährdet) und bittet die Nachbarn um Verständnis für die Notaktion. Ein anderes Gebäude habe kurzfristig nicht zur Verfügung gestanden. Und die Behörde versichert: Es handele sich um eine reine Notunterkunft, die schnellstmöglich wieder aufgegeben werde. (…) Die derzeitige Herberge gefällt den Betroffenen nicht sonderlich: Noch gibt es keine Kochmöglichkeit (die wird gerade erst geschaffen). Schlafen müssen sie in Feldbetten – die wurden eilig in den kahlen Büros aufgestellt. „Das ist kein Zustand“, sagt Krützberg. Zumal fast die Hälfte der Asylbewerber Kinder sind.

Insgesamt leben derzeit in Duisburg 927 ausländische Flüchtlinge. Stetig werden es mehr. Seit Monaten kocht es in der Gerüchteküche, die Menschen haben Angst von der falschen Flüchtlingspolitik völlig überfahren zu werden:

„Sie haben ja keinen Begriff davon, was da gerade in Neumühl an Gerüchten und Befürchtungen unterwegs ist“, sagt Karl-Heinz Hagenbuck, Neumühler Ratsherr und Vorsitzender des Wählerbündnisses SGU. Stein des Anstoßes: In Neumühl hält sich hartnäckig das Gerücht, das Gebäude des St.-Barbara-Krankenhauses werde nach seiner Schließung am 1. Juli 2013 zu einem Asylbewerberheim gemacht. Andere Bürger wieder befürchten, dass der Klinkerbau, der Anfang der 1900er Jahre errichtet wurde, künftig ausschließlich Roma und Sinti beherbergen solle.

(Foto oben: Noch im November 2012 hatte Sozialdezernent Reinhold Spaniel, r., auf einer Infoveranstaltung in Marxloh verneint, dass der Bau eines Containerdorfes an der Masurenallee notwendig ist)




Offener Brief von Danny Ayalon an Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin! Ich hatte die Ehre, mich in meinen verschiedenen Positionen im Dienste der Regierung des Staates Israel mehrmals mit Ihnen zu treffen. Ich war immer beeindruckt von Ihren Führungsqualitäten und Ihrem Bekenntnis zu Israels Sicherheit und Wohlergehen in unserer Region mitsamt ihren Risiken und Unwägbarkeiten.

(Von Danny Ayalon, ehem. israelischer Vize-Außenminister, The Jerusalem Post / Übersetzung: Klaus F.)

Eine besondere Beziehung existiert zwischen unseren beiden Ländern, und Deutschland ist ein wahrer Freund für Israel und das jüdische Volk gewesen, was es viele Male bewiesen hat. Unter Ihrer Direktion wurde Deutschland zur führenden Nation in der Europäischen Union auf wirtschaftlicher und finanzieller Ebene. Sie haben historische Empfindlichkeiten überwunden, um auch politisch und militärisch die Führung zu übernehmen. Es besteht kein Zweifel, daß Deutschland heute das einflußreichste Land in der EU ist und eine bedeutende Rolle auf der Weltbühne spielt.

Ich bin ganz sicher, daß die Entscheidung, wirtschaftliche Sanktionen über Israel zu verhängen, die von der EU-Bürokratie in Brüssel getroffen wurde, eine unerwartete Überraschung für Sie gewesen sein muß, wie sie es für alle Freunde Israels weltweit gewesen ist. Dies nicht nur aufgrund Ihrer Unterstützung für Israel, sondern aufgrund Ihres Sinns für Gerechtigkeit und Moral. Diese Entscheidung läßt jegliche politische und diplomatische Logik vermissen.

Die moderne Geschichte kennt keinen Fall, in welchem demokratische Nationen Sanktionen über ein anderes demokratisches Land verhängt haben, welches mit ihnen die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit, Transparenz und Achtung von Minderheitenrechten teilt. Noch hat es je einen Fall gegeben, wo solche Sanktionen ohne Durchlaufen des legalen Prozesses im UN-Sicherheitsrat gemäß dessen Mandat verhängt worden wären.

Selbst Diktaturen wie der Irak von Saddam Hussein, Südafrika unter der Apartheid und der heutige Iran wurden mit Sanktionen nur nach erschöpfend ausdiskutierten internationalen Beratungen bestraft und Resolutionen vom Sicherheitsrat gemacht.

Die Unmoral dieser Aktion ohne einen internationalen Rechtsfall ist besonders flagrant angesichts der Weigerung der EU, Sanktionen über terroristische Organisationen wie die Hisbollah nach deren mörderischen Aktionen begangen auf europäischem Boden, wie in Burgas in Bulgarien demonstriert, zu verhängen.

Das Verhängen von Sanktionen über Israel, welches sich in einem seine Existenz bedrohenden Konflikt mit den Palästinensern befindet, bedeutet eine offenkundige Einmischung in den Prozeß, der direkt zwischen den betreffenden Parteien stattfinden sollte, und zwar ohne Vorbedingungen. Aktive Einmischung zugunsten einer Seite wird irreparablen Schaden anrichten. Ein solcher Schritt wird die Position der Palästinenser verhärten, die dadurch jeglichen Grund zu Verhandlungen verlieren. Dies wiederum wird jegliche Flexibilität im Keim ersticken, die Israel zu offerieren gedacht haben mag und dadurch die Aussichten für einen Frieden zunichte machen.

Israel hat Europa immer als Partner angesehen, basierend auf den geteilten Werten von Demokratie und Freiheit und gemeinsamen Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen.

Die Schicksale Israels, Europas und anderer westlicher Demokratien sind miteinander verflochten im gemeinsamen Kampf gegen internationalen Terrorismus und Extremismus. Wir haben Europa immer als Vorbild betrachtet, objektiv und fair, das beide Seiten zusammenbringen kann, anstatt sie auseinanderzutreiben. Europa sollte eine friedliche Lösung fördern und nicht den Konflikt perpetuieren.

Dieser einseitige und brutale, von der Europäischen Kommission geplante Zug ist nicht nur moralisch unrecht und politisch unlogisch, er unterminiert auch den Glauben und das Vertrauen Israels in seine Verbündeten in Europa.

Ich weiß, Frau Bundeskanzlerin, daß Ihnen die immense Verantwortung bewußt ist, die Deutschland als die führende Nation in der Europäischen Union und als ein Verbündeter Israels dafür hat, rechtzeitig zu intervenieren, um diese schädliche aus Brüssel kommende Entwicklung aufzuhalten und rückgängig zu machen.

Mit großem Respekt,

Hochachtungsvoll, Ihr

Danny Ayalon




Die liberale Gesellschaft und ihr Ende (III)

Kleine-Hartlage: Die liberale Gesellschaft und ihr EndeHeute erscheint das neue Buch des Berliner Sozialwissenschaftlers und PI-Autors Manfred Kleine-Hartlage: „Die liberale Gesellschaft und ihr Ende. Über den Selbstmord eines Systems“ (Verlag Antaios, Schnellroda, € 19,–). PI veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Verlages Antaios Auszüge daraus in einer dreiteiligen Serie. Heute Teil III: Die Rolle von Minderheiten:

Wir hatten gesehen, daß der innere Friede eines Landes um so stabiler sein wird, je größer die kulturelle Homogenität innerhalb der Bevölkerung ist; daß diese Homogenität alles andere als Uniformität bedeutet, aber bestimmte zentrale Vorstellungen von Gut und Böse, Recht und Unrecht, Wahr und Unwahr, Wir und Sie betreffen muß; daß die Tolerierung von Ausnahmen von der Regel und Abweichungen von der Norm nur so lange unproblematisch ist, wie dadurch die Regel bestätigt und eben nicht beseitigt wird; daß zur Demokratie die Bejahung der Nation als eines Kollektivsubjekts gehört; daß die Bejahung oder Verneinung der traditionellen Auffassung von Ehe und Familie als gesellschaftliches Leitbild keine willkürliche Geschmackssache ist, sondern etwas mit dem Fortbestand eines Volkes zu tun hat; und daß eine Ideologie, die dies alles nicht wahrhaben will, eine ihr anhängende Gesellschaft mindestens in erhebliche Turbulenzen stürzen wird.

Wir hatten des weiteren gesehen, daß die weit überwiegende Mehrheit der Menschen diese Ideen kraft ihres gesunden Menschenverstandes bejaht und daß dieser gesunde Menschenverstand deswegen existiert, weil sich in ihm die evolutionär bewährten und daher als Selbstverständlichkeiten bejahten Lösungen des grundlegenden Existenzproblems von Gesellschaft verdichten.

Wie gesagt: Dies bedeutet nicht, daß es keine Weiterentwicklungen und Anpassungen geben könnte oder sollte, und es bedeutet auch nicht, daß Liberalisierung im Sinne der Tolerierung größerer Spielräume für Norm- und Regelabweichungen von vornherein indiskutabel wäre oder nicht sinnvoll sein könnte.

Nichts sollte aber selbstverständlicher sein, als daß derjenige, der die Aufweichung kultureller Selbstverständlichkeiten, die Gleichberechtigung von Minderheitenkulturen, die dauerhafte Aufrechterhaltung fremdnationaler Bindungen und Loyalitäten auch bei Einwanderergruppen, die Umdeutung des Ehe- und Familienbegriffs und ähnliche grundlegende Umwälzungen traditioneller Wertvorstellungen propagiert, beweist oder doch zumindest mit Argumenten belegt, daß die Gesellschaft als Ganzes einen Vorteil – oder doch wenigstens keinen Nachteil – davon hat, und daß demgemäß auch jene Mehrheit, die kein eigenes Interesse an solchen Umwälzungen erkennen kann, ein solches Interesse in Wahrheit eben doch habe; daß sich hier also nicht etwa eine linke bzw. liberale Ideologie der Entstrukturierung mit den Interessen von ethnisch-religiösen Minderheiten (z.B. Moslems) und gesellschaftlichen Randgruppen (z.B. Homosexuellen) gegen die Wünsche und Interessen der Mehrheit verbündet habe.

Dieser Beweis wird nicht einmal versucht, im Gegenteil: Die Ideologieindustrie wie auch die teils selbsternannten Vertreter von Minderheiteninteressen geben durchaus offenherzig, wenn auch unfreiwillig zu, daß hier gegenläufige Interessen miteinander im Konflikt stehen:

Sie geben es bereits dadurch zu, daß sie unaufhörlich zur Toleranz aufrufen. Das Wort ‚Toleranz‘, das vom lateinischen ‚tolerare‘ (dulden, erdulden) kommt, impliziert, daß das, was da toleriert werden soll, etwas Unangenehmes ist. Zu einem Freund, der ihm willkommen ist, wird kein Mensch sagen ‚Ich toleriere dich in meinem Wohnzimmer‘. Das Wort ‚Toleranz‘ enthält das Eingeständnis einer Zumutung.
(Manfred Kleine-Hartlage, Warum ich kein Linker mehr bin, Schnellroda 2012, S. 65 f.)

Dieses Eingeständnis ist freilich rein impliziter Natur. Sofern der Interessenkonflikt als solcher überhaupt thematisiert wird, läßt die Metaideologie (und speziell deren linke Variante, die grundsätzlich die Interessen der vermeintlich Schwächeren, hier also die von Minderheiten, bevorzugt) keine andere Wahl, als den Interessen der Mehrheit von vornherein die Legitimität abzusprechen. Auf der Basis dieser Ideologie kann man widerstreitende Interessen dieser Art nicht als prinzipiell gleichrangig und gleichermaßen legitim ansehen, sondern muß sie als einen Konflikt zwischen Gut und Böse auffassen:

Der Wunsch, das eigene Volk und dessen Kultur zu erhalten, wird vor diesem Hintergrund zum Ausdruck von „Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“, das Festhalten am christlichen Familienbild und der traditionellen Sexualmoral kann nur auf „Homophobie“ zurückzuführen sein. Wünsche und Interessen, die buchstäblich jahrtausendelang als selbstverständlich galten und allen Anstrengungen der Ideologieindustrie zum Trotz immer noch die einer Mehrheit sind, werden strenggenommen als nicht nur illegitim, sondern als nichtexistent behandelt und zur bloßen Bemäntelung von „Hass“ umgedeutet.

Diese Art von Demagogie – denn um nichts anderes handelt es sich, wenn man die eigenen Interessen nicht mit Argumenten legitimiert, sondern es statt dessen vorzieht, dem Andersdenkenden die moralische Integrität abzusprechen – illustriert … die Richtigkeit einer ganzen Reihe von Thesen, die ich in diesem Buch entwickelt habe:

Zunächst manifestiert sich darin die destruktive Tendenz aufklärerischen Denkens, wonach Strukturen und Wertorientierungen, die menschliche Gesellschaften von sich aus hervorbringen, eben deswegen etwas zu Überwindendes seien: Da sie ihre Existenz nicht aufklärerischem Denken verdanken (zu deutsch: da sie nicht am Schreibtisch von Ideologen entstanden sind), können sie nur minderwertig und zerstörenswert sein. Damit einher geht eine teleologische, ja utopistische Geschichtsauffassung, der zufolge der Weg des Menschen ein Weg der Befreiung von vorgefundenen Bindungen und hin zu einer bewußt und rational geplanten Gesellschaft samt den dazugehörigen Wertorientierungen sei. Bewegung und Veränderung, und zwar nicht in irgendeine Richtung, sondern hin zur Utopie, ist dann gleichsam der Normalzustand der Gesellschaft. Verinnerlicht die Gesellschaft diese Annahme als vorbewußte Selbstverständlichkeit, was sie unter der Herrschaft der Metaideologie zwangsläufig tut, so kann es so etwas wie verharrende Kräfte im Grunde gar nicht geben:

Diejenigen Teile der Gesellschaft, die bei ihren Wertorientierungen – etwa beim Patriotismus oder beim christlichen Familienbild – bleiben und ein Interesse an deren gesellschaftlicher Verbindlichkeit bekunden, stemmen sich dann gegen den „Normalzustand“ (der Bewegung), und da diese Bewegung eine Bewegung in Richtung des „Guten“ ist, kann man ihnen nicht zugestehen, einfach bei ihrer Meinung geblieben zu sein: Vielmehr muß ihr Motiv dann die Ablehnung des „Guten“ sein.

Des weiteren offenbart sich in der Verteufelung von Mehrheitsinteressen der immanent undemokratische, elitäre und volksfeindliche Charakter einer Ideologie, die schon aus prinzipiellen Gründen nicht akzeptieren kann, daß Menschen von Natur aus anders sind als sie sein müßten, damit die zu ihrer fragwürdigen Beglückung vorgesehenen Utopien funktionieren. Spätestens der im Zeitverlauf immer schärfer werdende Kampf gegen die Interessen von Mehrheiten zeigt, daß das Denken von der Utopie her notwendig einen autoritären Politikansatz impliziert, der dem emanzipatorischen Anspruch der utopischen Metaideologie hohnspricht.

Daß es dabei um genau diejenigen Mehrheiten geht, die die Gesellschaft tragen und weder deren Toleranz noch ihre materielle Leistungsfähigkeit strapazieren, illustriert die Destruktivität eines Ansatzes, der alles, was funktioniert und schon deshalb keine Anstalten macht, sich von selbst zu verändern, nur als Angriffsziel und Zerstörungsobjekt auffassen kann.

Minderheiten, sofern sie ihre kulturelle Eigenständigkeit, ihre eigenen Wertvorstellungen und ihre Lebensweise auch dann bewahren wollen, wenn dies den Interessen der sie umgebenden Gesellschaft zuwiderläuft, haben ein eigenes Interesse daran, daß der Interessengegensatz zwischen ihnen und der Mehrheit nicht als solcher thematisiert, sondern auf eine scheinmoralische Ebene verschoben und dabei der „bösen“ Mehrheit der Schwarze Peter zugespielt wird. Sie haben ein Interesse daran, diese Mehrheit zum Schweigen zu bringen. Sie haben ferner ein Interesse daran, Einfluß auf die Politik auszuüben.

Alle Aspekte zusammen führen zu einer verinnerlichten Doppelmoral, bei der die Artikulation eines Interessengegensatzes als „ausgrenzend“ denunziert wird, sofern sie aus der Mehrheitsgesellschaft heraus erfolgt, aber als legitimes Recht der Minderheit beansprucht wird, sofern es gilt, Forderungen daran zu knüpfen.

In solchen Zusammenhängen werden die Theoreme des Dekonstruktivismus gerne übernommen, sofern man damit … „die Mehrheit dekonstruieren“ kann, um sogleich wieder kassiert zu werden, wenn sie zur Dekonstruktion der Minderheit führen könnten.

Da wird die geschlechtliche Identität des Menschen zum „sozialen Konstrukt“, über das man sich tunlichst hinwegsetzen sollte, sofern damit die traditionellen Geschlechtsidentitäten gemeint sind, aber zum unausweichlichen Schicksal, sofern es um homosexuelle Orientierungen geht.

Da wird Ethnizität zum reaktionären Konstrukt erklärt, sofern es die der Mehrheit ist, aber zum notwendigen Identitätsmerkmal, sofern es sich um die der Minderheit handelt. Martin Lichtmesz hat die Doppelbödigkeit einschlägiger Diskurse trefflich aufgespießt:

Hier wird also zunächst impliziert, daß es nur Individuen, nur ‚Menschen‘ in einer ‚Gesellschaft‘ gäbe und alle Pauschalisierungen und Identifikationen beliebig machbar und damit auch dekonstruierbar seien. ‚Deutsche‘, ‚Türken‘, ‚Muslime‘, ‚Fremde‘ – das gibt es also eigentlich nicht, das wird nur ‚gemacht‘. Das sind Behauptungen, die im Grunde kein Mensch ernsthaft glaubt. Sie dienen als rhetorische Waffen eines mit ‚Double-Binds‘ gespickten Psychokriegs, die dem Gegenüber den Boden unter den Füßen wegziehen sollen, während er hintenrum unter den eigenen Füßen zementiert wird. So kommen im Handumdrehen auch die eben noch geleugneten Gruppenidentifikationen wieder ins Spiel.“
(Martin Lichtmesz, Die Vielen und die Totgesagten, in: Die Verteidigung des Eigenen. Fünf Traktate, Schnellroda 2011, S. 61)

„Integriert“ sind viele Vertreter solch ethnisch-religiöser Minderheitsinteressen in der Tat: allerdings nicht in das Volk, in dessen Mitte sie leben, sondern in dessen linke Fraktion, deren Politik darin besteht, dieses Volk aufzulösen, oder – in ihrer Sprache – „die Mehrheit zu dekonstruieren“, und dies als Begriff wie als Realität. (…)

Generell gilt, daß die Ideologien der Destruktion ein treffliches Vehikel sind, als Gebote der „Moral“ erscheinen zu lassen, was in Wahrheit nicht mehr ist als die rücksichtslose Durchsetzung von Partikularinteressen auf Kosten der Allgemeinheit, also das Gegenteil dessen, was normalerweise als moralisch gilt.

Wir brauchen nicht darüber zu spekulieren, wie weit die Vertreter von Minderheitsinteressen subjektiv an die universalistischen Ideologien glauben, deren phraseologische Versatzstücke sie benutzen. Zu unterstellen, daß tatsächlich Heuchelei und nicht genuine Verblendung vorliegt, vereinfacht jedenfalls die Analyse, ohne das Ergebnis zu verändern. Dieses Ergebnis lautet, daß zwischen der politischen Linken und diversen gesellschaftlichen Minderheiten ein Kartell zum gegenseitigen Nutzen existiert:

Die Linke benutzt die Partikularinteressen der verschiedenen Minderheiten, um ihr eigenes Programm der Gesellschaftszerstörung voranzutreiben, ohne es als solches kenntlich zu machen, den Kampf gegen die Mehrheit als Kampf für die Minderheit auszugeben, die eigene Destruktivität dadurch als „moralisch“ erscheinen zu lassen, durch systematisch forcierte Masseneinwanderung das eigene Wählerpotential zu vergrößern und die aus ihr resultierenden Verwerfungen zu benutzen, um politische Gegner im Zeichen des „Kampfes gegen Rechts“ zum Schweigen zu bringen.

Die Minderheiten wiederum nehmen die Unterstützung durch die politische Linke in Anspruch, um ihren Partikularinteressen eine Durchschlagskraft zu sichern, die sie von sich aus nicht hätten (wobei insbesondere die moslemischen Dschihadstrategen darauf spekulieren, daß die demographischen Kräfteverhältnisse sie über kurz oder lang in die Lage versetzen werden, sich ihrer linken Steigbügelhalter zu entledigen).

Es sollte auf der Hand liegen, daß eine Gesellschaft keine guten Überlebenschancen hat, die Minderheitsinteressen prinzipiellen moralischen Vorrang auch vor solchen Mehrheitsinteressen einräumt, in denen sich ihr eigenes – der Gesellschaft – Selbsterhaltungsinteresse manifestiert, und die der Artikulation dieser Selbsterhaltungsinteressen ein moralisches Stigma anhängt.




Berlin brennt – Polizei verhaftet „rechte Stickerkleber“

Der Görlitzer Park ist seit längerer Zeit ein Brennpunkt der Berliner Drogenkriminalität und wird im Internet schon als erste Berliner Adresse für drogeninteressierte Touristen empfohlen. Anwohner sind verunsichert, Kinder können nicht mehr allein zur Schule gehen, ohne mit den, meist schwarzafrikanischen, Dealern konfrontiert zu werden.

(Von L.S.Gabriel)

Die Polizei verstärkte die Kontrollen und nahm Ende vergangener Woche zwei der afrikanischen Hoffnungsträger unserer fachkraftsuchenden Wirtschaftslobby fest. Dieser „rassistisch motivierte“ Übergriff der Exekutive rief zugleich die linken Afrikanersolidaritätsbekunder auf den Plan, die der Polizei auch sofort „racial profiling“, also rassebedingte Verbrechersuche vorwarfen. Es ist offenbar ein Skandal, dass die Polizei in einem Park, der fast ausschließlich von schwarzen männlichen Drogendealern besetzt ist, nicht nach einer weißen weiblichen Täterin sucht.

Da aber niemand wirklich auf den Protest der Verbrecherversteher reagierte, mussten die wohl etwas deutlicher werden. Und so brannten in Berlin wieder einmal Autos. Ein Polizeisprecher teilte mit, dass man keine Hinweise auf eine politisch motivierte Tat hätte. Und so ging die Berliner Polizei wieder wichtigeren Dingen nach, anstatt mal die üblichen Verdächtigen aus der linksradikalen Szene abzuklappern.

Schon in der Nacht darauf hatten die Ordnungshüter ein anderes Erfolgserlebnis. Mutige Bürger hatten sich an die Staatsgewalt gewandt, weil sie zwei Männer beim ordnungsstörenden Aufkleben von Stickern beobachtet hatten. Die beiden „gefährlichen“, mit Klebezetteln „bewaffneten“ Männer wurden auch sofort festgenommen. Und die etwa 30 Sticker mit Parolen wie: „Asylantenheim nein danke“ oder „Heimreise statt Einreise – NPD“ polizeilich beschlagnahmt.

Welch ein Glück, dass die Linken ihre Dummheit nicht für sich behalten können; und so posteten sie auf der linksradikalen Internetseite linksunten.indymedia.org ein Bekennerschreiben. Dort wird auch zum „Krieg der Festung Europa und den rassistischen Bürgerwehren!“, aufgerufen. Nun ermittelt der Staatsschutz. Hoffentlich vergisst die Justiz nicht im Fall der Linken auf deren Wortwahl mindestens so zu achten, wie sie das bei Islamaufklärern gerne tut.




Islamophilie: Eine Krankheit des Westens

islamofilia
Wir haben alle von Islamophobie gehört, der irrationalen Angst vor Moslems und dem Islam. Aber nun will Douglas Murray, der für Dispatch International und den englischen The Spectator schreibt, uns ersuchen, auch etwas über die andere Seite zu lernen, nämlich das irrationale Wohlwollen gegenüber Moslems und dem Islam, die Islamophilie. Personen, die diese undifferenziert freundliche Einstellung haben, oder vielleicht sollten wir sagen, Angst davor, was wütende Moslems ihnen antun könnten, wenn sie etwas Unvorteilhaftes äußern, finden sich in Nordamerikas und Westeuropas führender Schicht.

(Von Jan Sjunnesson, Dispatch International (z.Z. offline wg. Wartungsarbeiten, s. daher Website des Autors) / Übersetzung: Klaus F.)

In Hollywood wurde gerade erst ein Drehbuch über gar schreckliche Christen geschrieben, der Spielzeughersteller LEGO nahm ein Star-Wars-Gebäude aus dem Sortiment aufgrunddessen, daß irgendein Moslem meinte, es ähnelte der Hagia-Sofia-Moschee in Istanbul, Politiker und Schriftsteller wie Martin Amis und Sebastian Faulks, Pop-Idole wie Justin Bieber mit ihrem Herumstolzieren für den Islam und ihren Ausflüchten, wenn sie einmal unkontrollierterweise etwas gesagt haben, das aus der Reihe tanzt…

Islamophilie ist leider eine vorherrschende Krankheit des Westens, die für gewöhnlich vernünftige und gut ausgebildete Menschen dazu bringt, die fatalsten Fehler zu begehen. Eine Wanderausstellung namens „1001 islamische Erfindungen“ tourte 2006 durch den Westen mit der Botschaft, daß das meiste von allem, was gut und technisch fortschrittlich ist, vom Islam herstamme. Das Flugzeug als Erfindung der Gebrüder Wright sei nicht möglich gewesen ohne einen gewissen Abbas Ibn Firnas aus dem 9. Jahrhundert. Der warf sich von einer Moschee herunter und, ähem, vollführte eine Bruchlandung, bei der er sich die Knochen brach. Dennoch sei der Islam so spirituell, daß man sagen könne, die hohe luftige Ideenwelt im Islam sei inspiriert worden von seinem ungeschickten Versuch. Der Zauberwürfel von Rubik, alle wissenschaftlichen Themen, die ganze Medizin, der Bau von Dämmen, Universitäten, die Zahnbürste, der Handel, Textilien, Papier, Juwelenverarbeitung, Glas und das Münzwesen — all das, während wir Westlinge in dunklen Höhlen lebten.

Das ist Nonsens, wie die Leser dieser Zeitung sehr wohl wissen. Aber viele Schulkinder, die diese Idiotie zu sehen bekamen (und die von einem EU-Kommissar eröffnet wurde, natürlich), wissen nicht, wer Galilei, Leonardo da Vinci, Kepler, Linné, Newton, Pasteur und andere waren, oder wenn sie sich erinnern und Einwände erheben, dann kann es passieren, daß sie von ihren moslemischen Klassenkameraden zum Schweigen gebracht oder wegen Islamophobie angeklagt werden.

Abgesehen von Dummheit und fehlgerichtetem Wohlwollen lobpreist der westliche Islamophile den Islam aus Furcht davor, für Kritik am Islam angeklagt, Häme ausgesetzt oder Opfer von Attentaten zu werden. Zahllose persönliche Angriffe (Hedegaard wird erwähnt) und Brandanschläge führten zu einer Unterwürfigkeit gegenüber Moslems bei allem, was auch immer sie ärgert. Der Londoner Verlag des Buches „The Jewel of Medina“ über Aisha, Muhammeds 9-jährige Ehefrau, bekam sein Büro angezündet, genauso wie Le Canard Enchainée in Paris wegen einer Karikaturenkontroverse unter die Räder kam. Das Buch ist dennoch eine schmierige Lobhudelei auf Mohammed. Aber Murray zeigt auf, daß dies bedeutungslos ist, da wütende Moslems das Buch nicht lesen ohne sich auf „die Gelehrten“ zu verlassen, die es auch nicht gelesen haben, aber von einem nichtmoslemischen Islamologen, dem es nicht gefallen hat, den Hinweis bekommen haben. Und so weiter und so fort mit Beispielen von Eiscremetüten, die arabischen Schriftzeichen für Allah ähneln sollen, über Obamas und Clintons Verfehlungen bei dem Botschaftermord in Bengasi, Libyen zum Oberhaupt der anglikanischen Kirche Prinz Charles, der ununterbrochen dem Islam huldigt und den Koran die letzte Offenbarung nennt (was exakt das ist, was Moslems tun, um die Bibel einzuschließen).

Douglas Murray erwähnt in dem Buch den blutigen Mord von neulich an dem Soldaten Lee Rigby, wo die zwei Mörder offen „Allahu Akhbar“ schrieen und daß sie noch mehr Ungläubige töten sollten, was in der Nachrichtenreportage versaubeutelt wurde. Ich habe selbst über den Vorfall bei BBC Online gelesen, und weit unten im Text stand etwas über die bedrohliche moslemische Botschaft, aber nicht in der Überschrift. Genauso wie Major Nidal Hasan „Allahu Akbhar“ schrie, als er 2009 in Fort Hood in Texas 13 Männer tötete und 29 verletzte, aber das Ganze dann wie ein Arbeitsunfall berichtet wurde.

Die Versuche der BBC, der Times, der englischen Kirche und anderer, die bösartigen Seiten des Islams zu vertuschen, werden in „Islamophilia“ auf schlagfertige und lustige Weise enthüllt. Murray will selbstverständlich nicht, daß wir zu Islamophoben werden, sondern Realisten. Dieselben kritischen Werkzeuge gegenüber dem Islam anwenden wie gegenüber anderen Religionen und kulturellen Traditionen. Erst danach wird dem Islam Respekt gezollt. Andernfalls wird diese Weltreligion nur zur Bedrohung und verursacht im Westen eine Neigung zu übertriebener Verehrung — Islamophilie.

Das E-Buch können Sie hier bestellen.




Mr. Baker: Anleitung zum richtigen Ramadanen

Der erstaunte Bürger sieht seit Kurzem eine kulturbezogene Werbung in arabischer Sprache bei der Bäckerei Mr. Baker in Bonn-Lannesdorf, die auch gleichlautende Handzettel verteilt. Offenbar handelt es sich hierbei um einen Fastenkalender für Muslime. Auf eine entsprechende Anfrage antwortete das Amt für Gewerbeangelegenheiten bei der Bundesstadt Bonn wie folgt:

(Von Verena B., Bonn)

Sehr geehrter Herr X,

kurzfristig durchgeführte Recherchen haben Folgendes ergeben: Hierbei handelt es sich lediglich um einen Fastenkalender, die Teilnehmer am Ramadan können hier entnehmen, an welchem Tag sie wann essen bzw. nicht essen dürfen! Die Bäckerei Yaman tritt lediglich als Sponsor des Flyers auf! Gründe für ein ordnungsbehördliches Einschreiten liegen somit nicht vor.

Mit freundlichen Grüßen

Da sich in Bad Godesberg vermehrt Werbeinformationen und Aufsteller finden, die ausschließlich in arabischer Sprache verfasst sind, sollte der multikulturelle Mensch nun endlich diese Sprache lernen, um sich besser zurechfinden zu können. In der König-Fahd-Akademie werden freundlicherweise Sprachkurse in Arabisch angeboten, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Vielleicht bekommt man beim erfolgreichen Abschluss dieser Kurse einen Koran. Den kann man dann auf Arabisch lesen, und das ist gut, insbesondere für diejenigen Teilnehmer, die ohnehin demnächst konvertieren möchten.




Thorsten Hinz: „Der Weizsäcker-Komplex“

Für die meisten Deutschen verkörpert Richard von Weizsäcker zweifellos das Ideal eines Bundespräsidenten, und in der Tat hat keiner seiner Vorgänger oder Nachfolger die Bundesrepublik auch nur annähernd mit dem Stilgefühl und der royalen Aura repräsentiert, die für Weizsäckers‘ Habitus charakteristisch waren und sind. Weizsäcker hat die heimliche Sehnsucht nach einem Monarchen befriedigt, zu dem man aufschauen kann – und zwar so sehr, dass Kritik an ihm vielen Menschen buchstäblich als Majestätsbeleidigung erscheinen muss. Thorsten Hinz hat mit „Der Weizsäcker-Komplex. Eine politische Archäologie“ (Edition JF, Berlin 2012, 353 S., € 24,80) eine der ersten kritischen Würdigungen des ehemaligen Bundespräsidenten vorgelegt und ihn dabei ein wenig entzaubert.

Es war höchste Zeit, dass dieses Buch erschien. Für ein demokratisches Gemeinwesen ist die kritiklose Verehrung eines Politikers nämlich auch dann fragwürdig – und kann sogar gefährlich sein -, wenn der Betreffende persönlich ein honoriger Mann ist. Die Autorität des Präsidenten von Weizsäcker war zwar „nur“ geistiger und moralischer Natur, die Art, wie er sie ausübte, hat aber bis heute nachwirkende Folgen.

Insbesondere „die Rede“, also seine Rede zum 40. Jahrestag der Kapitulation der deutschen Wehrmacht, die von großen Teilen der deutschen Öffentlichkeit wie ein geschichtspolitisches Evangelium aufgenommen wurde, hat die Debatte über die jüngere deutsche Geschichte auf ein Gleis geschoben, von dem sie bis heute nicht heruntergekommen ist. Hinz betrachtet sie zu Recht als den Auftakt zum „Historikerstreit“ der achtziger Jahre, in dessen Folge das Reden über Geschichte in immer engere Schablonen gepresst wurde: Die deutsche Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis zurück zu Wilhelm II. hörte auf, Gegenstand wissenschaftlicher Erkenntnis und öffentlicher Debatte zu sein, ihre Deutung wurde zu einer Art Staatsreligion, über deren Themen faktisch nur noch in vorgegebenen rituellen Formeln gesprochen werden darf, von denen abzuweichen als Blasphemie gilt.

Die Bundesrepublik betrachtet sich seit ihrer Gründung als Gegenentwurf: bis 1989 in erster Linie als Gegenentwurf zum Kommunismus und der DDR, seither primär als Gegenentwurf zum Dritten Reich – und man möchte fragen, was für ein Staatswesen das eigentlich ist, das es offenbar nötig hat, sich durch den Bezug auf möglichst schwarze Kontrastfolien zu legitimieren. Die wirkliche Geschichte der Deutschen, die sich vor achtzig Jahren irgendwie mit dem damaligen Regime arrangieren mussten, verschwindet unter solchen Umständen hinter einer Geschichtsideologie, die erkennbar aus staatspolitischen Gründen nachträglich konstruiert wurde. Dieser Ideologie zufolge muss Jeder, der kein ausgewiesener Widerstandskämpfer war, ein Nazi und ein Verbrecher gewesen sein.

Weizsäcker dürfte diese Entwicklung kaum gewollt haben, aber er hat ihr unfreiwillig Vorschub geleistet. Hinz arbeitet mit bestechender analytischer Schärfe die komplexen Motive heraus, die seiner Rede zum 8. Mai zugrundelagen:

Da ist das Motiv, seinen Vater Ernst von Weizsäcker zu rehabilitieren und damit zugleich jene Familienehre wiederherzustellen, die seit dessen Verurteilung im sogenannten Wilhelmstraßenprozess der Alliierten angekratzt war. Der Vater wird zwar in der Rede nicht erwähnt, aber dieser familiäre Hintergrund ist der Schlüssel zum Verständnis von Weizsäckers Rhetorik. Ernst von Weizsäcker war unter Ribbentrop Staatssekretär im Auswärtigen Amt gewesen. Er hatte den Nationalsozialisten durchaus kritisch gegenübergestanden, aber ein „Widerstandskämpfer“ war er nicht gewesen. Er war dabei weder ein Nazi noch ein Landesverräter. Er diente dem Regime einerseits aus Patriotismus und Verantwortungsgefühl – man konnte das Schicksal Deutschlands schließlich nicht einfach den Nationalsozialisten überlassen – wie auch aus Ehrgeiz für sich und seine Dynastie. Für solche Grautöne ist im heutigen Geschichtsdiskurs freilich kaum noch Platz, wie allein das unsägliche Machwerk „Das Amt“ beweist, in dem das AA pauschal als Verbrecherorganisation diffamiert wird.

Da ist das Motiv, den Führungsanspruch der traditionellen deutschen Eliten (der ebenfalls durch die Zusammenarbeit mit Hitler in Frage gestellt war), zu denen die Familie Weizsäcker ohne Zweifel gehört, fortzuschreiben.

Und da ist das Motiv, Deutschlands Platz unter den westlichen Nationen dadurch zu sichern, dass die BRD das Geschichtsbild der Siegermächte in toto übernimmt und sich dadurch sozusagen moralisch unter die Sieger einreiht – freilich um den Preis einer Politikauffassung, wonach Politik in der Vertretung bestimmter Werte und Ideologien besteht, sodass die Vertretung „westlicher Werte“ im Zweifel Vorrang vor der Verfolgung eigener nationaler Interessen gewinnt. Unnötig zu sagen, dass diese Politikauffassung außerhalb Deutschlands kaum geteilt wird.

Diese Motive widersprachen einander: Wenn Weizsäcker den Vater und die deutschen Eliten rehabilitieren wollte, musste er der manichäischen Schwarzweißmalerei des Siegerdiskurses widersprechen, dessen Grundlinien keineswegs antifaschistisch, sondern antideutsch sind. Die Alliierten hatten sich geweigert, mit dem deutschen Widerstand zusammenzuarbeiten, weil sie nicht primär Hitler loswerden, sondern Deutschland als Großmacht ausschalten wollten. Unter diesen Umständen war Widerstand kaum anders möglich als um den Preis des Landesverrats. Darüber war Ernst von Weizsäcker sich im Klaren – anders als manche Widerstandskämpfer, die sich darüber hinwegtäuschten -, und diesen Preis war er nicht bereit zu bezahlen.

Da sein Sohn den Prämissen des Siegerdiskurses einerseits nicht widersprechen konnte, andererseits aber dessen Konsequenzen entgehen wollte – wonach sein Vater und mit ihm die deutschen Oberschichten Verbrecher gewesen seien und Deutschland auf alle Ewigkeit für deren Verbrechen zu bluten habe -, blieb ihm in seiner berühmten Rede nur die Flucht in eine Doppelbödigkeit und intellektuelle Unaufrichtigkeit, die sich hinter blendender Rhetorik verbarg und deshalb zunächst kaum jemandem auffiel. Hinz analysiert die entscheidenden Passagen der Rede Punkt für Punkt. Er zeigt, wie Weizsäcker dabei mit zum Teil unlauteren rhetorischen Mitteln Denkfiguren suggeriert, zu denen er dann wieder nicht steht: Da weist er den Vorwurf der Kollektivschuld zurück – dadurch immunisiert er sich gegen Kritik -, um dann eine Argumentationskette aufzubauen, die auf just diesen Kollektivschuldvorwurf hinausläuft.

Dieser unausgesprochene, aber desto wirkungsvoller suggerierte Kollektivschuldvorwurf an die Adresse des gesamten deutschen Volkes entlastet nicht nur dessen Oberschichten – was hätten sie denn schon machen sollen, wo sie doch zwischen Hitler und dem deutschen Volk gleichsam eingeklemmt waren? -, sondern macht sie zu tragischen Helden, die die bessere Einsicht ja gehabt hätten, aber nicht zum Zuge gekommen seien – weswegen es nun erst recht auf sie zu hören gelte. Auch diese Suggestion schwang in Weizsäckers Rede mindestens unterschwellig mit. Sie ist, wie Hinz zeigt, schon seit 1945 Teil einer Kollektivstrategie deutscher Eliten, die sich beizeiten bei den Alliierten als sozusagen von der Geschichte berufene Kolonialverwalter andienten, deren Aufgabe es sei, die Deutschen mit moralischem Pathos an die Kandare zu nehmen. Hinz nennt dafür einige Beispiele, am prominentesten sicher das von Marion Gräfin Dönhoff, der langjährigen Grande Dame der „Zeit“.

(Wie sich heute herausstellt, war dies für die traditionellen Eliten freilich ein schlechtes Geschäft, wofür wiederum exemplarisch Weizsäckers Versuch steht, den Vater auf Kosten des Volkes reinzuwaschen. Der „antifaschistische“ Diskurs ist schließlich nicht dazu da, die traditionellen Eliten zu konservieren und zu legitimieren – bei aller Unterwerfungsbereitschaft sind sie aus der Sicht des globalistischen Systems eben doch unsichere Kantonisten -, sondern sie zu ersetzen.)

Überhaupt gehört zu den großen Stärken des Buches die Art, wie Thorsten Hinz mit Bezug auf die Weizsäckers das komplexe Beziehungsgefüge zwischen den Deutschen, ihren traditionellen Eliten, den Nationalsozialisten, der politischen Klasse der BRD und den westlichen Alliierten analysiert. Er zeichnet dadurch das Handeln und die Charaktere Ernst und Richard von Weizsäckers mit großer Tiefenschärfe und macht es verstehbar. Zugleich schreibt er damit ein beeindruckendes Stück Sozialgeschichte der deutschen Eliten. Wie auch schon Hinz‘ vorheriges Buch „Die Psychologie der Niederlage“ ist „Der Weizsäcker-Komplex“ eines jener Werke, die man gelesen haben sollte, wenn man verstehen will, warum unser Land in seiner jetzigen misslichen Lage ist, und wer es warum dorthin geführt hat.

Thorsten Hinz (2012): Der Weizsäcker-Komplex. Eine politische Archäologie. Berlin: Edition JF, 353 Seiten, 24,80 Euro.




Frankfurt: Strafanzeige gegen Flughafen-Chef

Landebahn NordwestJahrelang mussten sich Fluggäste, die am Frankfurter Flughafen umgestiegen sind, über Verspätungen, gar deswegen verpasster Anschlussflüge ärgern. Seit der Eröffnung der neuen Landebahn Nordwest im Jahre 2011 sind die Verspätungen deutlich zurückgegangen. Jetzt hat ein 71-jähriger Rentner aus Flörsheim eine Strafanzeige wegen versuchter und vollendeter Körperverletzung sowie Luftverunreinigung gegen Flughafen-Chef Dr. Stefan Schulte (Foto) erstattet. Für den Rentner steht fest, dass seine zahlreichen Gesundheitsprobleme auf den Bau der Landebahn Nordwest zurückzuführen sind. Und die Frankfurter Rundschau hat ein neues Opfer moderner Zeiten gefunden, das es zu beklagen gilt.

(Von Peter H., Mönchengladbach)

„Ich bin durch den Fluglärm krank geworden. Nachts werde ich wach, ich habe Schweißausbrüche und mein Herz schlägt unregelmäßig.“

Aussagen des Anzeigenerstatters Erich Zielke, die eine linke Zeitung wie die Frankfurter Rundschau nur allzu begierig zitiert. Und da in Flörsheim angeblich auch Ziegel durch Wirbelschleppen landender Flugzeuge von den Dächern fallen sollen, wirft Zielke dem Flughafen-Chef Schulte auch gleich mal versuchte Körperverletzung vor. Neu sind solche Spinnereien nicht, denn in den vergangenen Jahren haben Flughafengegner immer wieder Anzeigen gegen Schulte und die Betreibergesellschaft Fraport, selbst gegen einzelne Flugkapitäne(!) erstattet. In den meisten Fällen sind Ermittlungen erst gar nicht eingeleitet oder eingestellt worden.

Party-Lärm gilt als Grundrecht

In jener Straße Mönchengladbachs, in welcher der Autor wohnt, ging es früher ruhig und friedlich zu. Auch konnte man nachts normal schlafen. 2005 jedoch eröffnete eine Diskothek, die den eher asozialen Teil der Mönchengladbacher Bevölkerung wie ein Magnet angezogen hat. Seitdem sind nächtliche Hupkonzerte, Schlägereien und Polizeieinsätze genauso normal, wie das Erbrochene und die Scherben, die man am nächsten Morgen in einem zumeist nach Urin riechenden Hauseingang vorfindet. Selbst in den Nächten zwischen Werktagen ist es oftmals bis ca. 5 Uhr morgens zu laut zum Schlafen. Was bei einigen Anwohnern, insbesondere bei älteren Menschen, zur Verschlimmerung bestehender gesundheitlicher Probleme geführt hat. Nicht wenige berufstätige Anwohner sind resigniert weggezogen.

Trotzdem würde unsere linkspolitisch korrekte Lokalpresse niemals auf den Gedanken kommen, Artikel über die gesundheitlichen Probleme von Anwohnern zu veröffentlichen, die vor lauter Party-Lärm nachts nicht mehr normal schlafen können. Denn hier haben wir es mit Freizeit-Lärm zu tun – und alles, was mit Freizeit, Party und Vergnügen zu tun hat, ist im „kollektiven Freizeit-Park Deutschland“ (Helmut Kohl) etwas Heiliges, das weder hinterfragt, schon gar nicht angetastet werden darf. Nach Lesart linker Redakteure ist das Recht auf „Selbstverwirklichung“ ein elementares Grundrecht, hinter dem alle anderen Rechte als nachrangig zu betrachten sind. Auch dann, wenn die Selbstverwirklichung aus Komasaufen und Randalieren besteht. So wird aus dem Grundrecht zur Selbstverwirklichung schnell das Grundrecht auf Asozialität. Und wenn es sich bei betrunkenen Randalierern um Jugendliche mit einem sogenannten Migrationshintergrund handelt, dann sowieso. Dann ist betrunkene Randale, die anderen den Schlaf raubt, eine Form der „Lebensfreude“, die uns „bereichert“. Und wer das anders sieht, der ist Rassist. So einfach ist das.

Feindbild moderner Luftverkehr

Beim Luftverkehr jedoch sieht das völlig anders aus. Sicher, ein Mensch mit gesundem Menschenverstand würde das Recht der mehrheitlichen Bevölkerung auf Mobilität gegenüber den Rechten jener, die ausgerechnet in der Nähe internationaler Verkehrsflughäfen wohnen wollen, als vorrangig bezeichnen. Und es toll finden, dass marktwirtschaftlicher Wettbewerb in Verbindung mit technischem Fortschritt dazu geführt hat, dass wir heutzutage für wenig Geld schnell und sicher von A nach B düsen können. Ganz zu schweigen davon, dass der Wohlstand der Exportnation Deutschland ohne den modernen Luftverkehr in dieser Form gar nicht denkbar wäre. Aber für linke Redakteure, die sich ohnehin noch nie gefragt haben, wo unser Wohlstand eigentlich herkommt, ist all das bedeutungslos.

Für unsere linkspolitisch korrekten Medien ist der moderne Luftverkehr das Feindbild schlechthin; unablässig wird beklagt, wie laut und umweltschädlich Flugzeuge doch seien. Dass jede neue Flugzeug-Generation leiser und emissionsärmer als die jeweils vorherige ist, wird nicht einmal zur Kenntnis genommen. Anstatt Flugzeughersteller und Fluggesellschaften für ihre enormen Bemühungen um leiseren und emissionsärmeren Luftverkehr zu loben, werden ununterbrochen Forderungen nach noch mehr Steuern und noch mehr Restriktionen erhoben. So zerschlagen Medien und Politik den Luftverkehrs-Standort Deutschland, unter anderem mit dem Ergebnis, dass unbemerkt von der Öffentlichkeit alleine in diesem Jahr drei deutsche Fluggesellschaften Insolvenz anmelden mussten.

Man mag es seltsam finden, dass ausgerechnet jene linken Redakteure und Zeitungen, die (deutschen) Opfern von Lärm, Randale oder gar Gewalt mit geradezu aufreizender Gleichgültigkeit gegenüberstehen, täglich bemüht sind, Opfer des marktwirtschaftlichen Systems und/oder des technischen Fortschritts zu beklagen und damit indirekt nach Deindustrialisierung zu rufen. Oder einfach nur dumm. Aber wenn man von der Annahme ausgeht, dass linke Redakteure nichts lieber tun, als täglich lustvoll an jenem Ast zu sägen, auf dem wir sitzen, dann ergibt das zumindest einen logischen Sinn. Leider jedoch haben wir es hier mit jener Art von Logik zu tun, die für die Zukunft unseres Landes nichts Gutes verheißt.




Afrikanische Asylanten in Israel

«Kein anderes westliches Land hat es geschafft, die Masseneinwanderung illegaler Migranten zu stoppen, und wir haben dafür gesorgt, dass kein Infiltrant mehr Israels Städte erreicht», hat Ministerpräsident Netanyahu vor wenigen Tagen verkündet. Er pries damit den Erfolg der fast fertiggestellten Sperranlage an der Grenze zu Ägypten und die neuen rechtlichen Massnahmen gegen sogenannte Infiltranten. Gemeint sind Flüchtlinge und Migranten aus afrikanischen Ländern, die seit 2006 in grosser Zahl nach Israel gelangten. Diese dürfen seit 2012 unbegrenzt in Haft gehalten werden. Israel hat eigens ein Gefängnis dafür gebaut. (Fortsetzung des Asylberichts in NZZ!)




Mainz: Großes Interesse an BPE/PI-Infotisch

Ein großer Erfolg war am 20.7. die Mahnwache für verfolgte Christen und der Infotag, der auf die skandalösen Vorkommnisse zum ersten muslimischen Kindergarten in Rheinland Pfalz hinwies. Veranstaltet durch die PI-Gruppe aus Mainz und der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) informierten sich die Bürger und waren oftmals erstaunt, wie stark und mit welcher Radikalität die Christenverfolgung in moslemischen Staaten stattfindet.

(Von Chris Bingener, PI-Mainz)

Besonders beeindruckend waren die Schilderungen von drei aus Iran und Afghanistan stammenden, vom Islam zum Christentum konvertierten Zeugen, die am eigenen Körper erfuhren, was es heißt die Religion wechseln zu wollen, was der Islam Muslimen nicht erlaubt. Die Passanten konnten nur noch ungläubig zuhören und deren Erlebnisse teilen. Aus der Nachdenklichkeit entwickelt sich hoffentlich in Zukunft eine größere Aufgeschlossenheit und Sensibilität für Menschenrechtsverletzungen.

Weiterhin war ein auch aus Iran stammender Moslem vor Ort, der, wie er sagt, “eigentlich mit schusssicherer Weste rumlaufen müsse“, da er Kritik am Islam geübt habe und auch heute noch aktiv den Islam, mit seinen Aufrufen zu Mord und Gewalt im Koran, kritisiert. Seine Hoffnung ist die Einsicht eines Wandels und einer Reform im Islam, die aber wohl wegen des eigenen Selbstverständnisses so gut wie nicht möglich ist.

Unterstützt wurden die Zeitzeugen durch weitere Mitstreiter vom BPE und PI-Gruppen aus Koblenz, Wiesbaden, Bonn und Frankfurt. So entstanden intensive Diskussionen und es wurden Informationen ausgetauscht, die den Passanten oftmals „die Augen öffneten“, wie uns ein aufmerksamer Zuhörer zurück gab.

Herzlich willkommen: Muslima informiert sich am Infotisch
Herzlich willkommen: Muslima informiert sich am Infotisch.

Genau so überrascht waren die Mainzer beim Thema der islamischen Kita in der Stadt, die als Vorzeigeprojekt von der Landesregierung gefördert wird und von der Stadt Mainz nicht nur finanziell unterstützt wird. Die informationshungrigen Mitbürger staunten darüber, dass hier der Versuch, eine Parallelgesellschaft schon im Kindergarten zu etablieren, von den Regierenden in Land und Stadt unterstützt wird. Noch erstaunter war man darüber, dass in den Räumen des Trägervereins der salafistische Hassprediger Al-Arifi auftreten konnte. Neben seiner korangemäßen Forderung, Frauen auch körperlich züchtigen zu dürfen, ist Mohamed Al-Arifi in der Schweiz mit Einreiseverbot belegt. Ebenso trat er unter anderem im Juni in Kairo bei den Moslembrüdern auf und forderte „die ungläubigen Schiiten auszurotten“. Er verlangte, islamische Frauen sollten nach Syrien reisen, um die Moral der Jihadisten durch Sexdienste zu stärken und sich diesen zur Verfügung zu stellen. Scheinbar sollen die „Jungfrauen“ schon auf Erden zur Verfügung stehen. Auch der Deutschlandfunk berichtete bereits über diese Aufforderungen an die Frauen der islamischen Welt. Als er kürzlich in London einen Hetzvortrag halten wollte, ist er von zwei irakischen Schiiten in einem McDonalds-Restaurant zusammengeschlagen worden (siehe Video).

Diesem bösartigen Prediger, der diametral dem Grundgesetz widerspricht, wurde nach Presseberichten mehrfach die Möglichkeit geboten, seine hasserfüllten und zur Gewalt auffordernden Predigten den Verantwortlichen des Arab-Nil-Rhein-Vereins vorzutragen. Der Geist der Erziehung des in Trägerschaft des Vereins stehenden Kindergartens ist nahe. Die ebenfalls vom Verein getragene Al-Nur Moschee trägt nicht nur durch Zufall den Namen der Partei der Moslembrüder. Hier wird ein Zentrum des radikalen politischen Islam etabliert, das sich auch noch durch naive Politiker mit Steuergeldern unterstützen lässt, allein von der Stadt Mainz monatlich 10.120,– Euro. Nach außen gibt man sich „dialogbemüht“, im Inneren werden mit unserer finanziellen Unterstützung der radikal-politische Islam des Salafismus und der Moslembrüder gefördert. Die Veranstalter fordern die sofortige Schließung der Einrichtung und das Einstellen jeglicher finanzieller Unterstützung durch öffentliche Mittel! Dazu muss dem Verein die Gemeinnützigkeit aberkannt werden!

Wie umstritten inzwischen bei einem Teil der Bevölkerung der Verein mit seinem Kindergarten und Moschee ist, zeigte auch eine Aktion vor einigen Wochen, die auf die Gewalt im Islam aufmerksam machen wollte und zur Nachdenklichkeit anregen sollte. Diese Kunstaktion hat die Zustände der Einrichtung erstmals in das Licht der Öffentlichkeit gerückt. Dass, solange gerade unschuldige Kinder indoktriniert werden, man hier nicht einfach wegschauen darf, ist selbstverständlich und das Thema wird von der BPE und der Mainzer PI-Gruppe weiter verfolgt.

Antifa versucht Interessenten von Infotisch weg zu halten.
Antifa versucht Interessenten von Infotisch weg zu halten.

Die Antifa hatte mal wieder zum Gegenprotest aufgerufen, denn man kann es nicht akzeptieren, wenn sich einige Menschen für Menschenrechte einsetzen, und marschierte mit einem Dutzend Gestalten auf. Leider war keine tiefergehende Auseinandersetzung möglich, da keine Argumente gefragt waren, sondern Provokationen. So wurde versucht, einige unserer Mitstreiter durch förmliche Aufdringlichkeit zu Handlungen zu provozieren, die dann in Anzeigen enden sollten. Ebenfalls wurde probiert, die Passanten mit einem Transparent von unseren Informationen abzuhalten. Die herbei gerufene Polizei war zunächst machtlos, da das Ordnungsamt entscheiden müsse.

Polizei im Wartestand um Ausschreitungen der Antifa zu stoppen.
Polizei im Wartestand um Ausschreitungen der Antifa zu stoppen.

Nach einiger Zeit wurde den Antifas dann ein Platz auf der anderen Seite des Neubrunnenplatzes zugewiesen. Gelegentlich wurde noch versucht, unsere Infobroschüren mit Wasser zu bespritzen, um diese so unbrauchbar zu machen. Gleichfalls versuchte man neben kostenlosen Infoblättern auch kostenpflichtige Broschüren, Buttons und Standequipment zu stehlen.

Die Argumente der Antifa.
Die Argumente der Antifa.

Alle Mitstreiter waren sich einig, dass der Aktionstag ein voller Erfolg war und den interessierten Mainzer Bürgern Informationen nahe brachte, die in den Mainstream konformen Mainzer Zeitungen Allgemeine Zeitung (AZ) und Mainzer Rhein Zeitung (MRZ) nicht veröffentlicht werden. An dieser Stelle wollen wir die anderen PI –Gruppen auffordern, mehr an die Öffentlichkeit zu gehen und aktiv Stellung zu den vielfältigen gesellschaftlichen Problemen, die in den Medien nur politisch korrekt behandelt werden, zu beziehen.

Weitere Fotos:

(Fotos von Sonja, Fritz & Wilfried)




Explosives Einwanderer-Gebräu in Frankreich

Der Leichengeruch der sterbenden christlich-abendländischen Kultur zieht barbarische Aasfresser aus der ganzen Welt an. „Die nun schon Jahrzehnte währenden Menschenexperimente von Sozialingenieuren haben in den Ballungsgebieten Frankreichs zu einem hoch explosiven Gebräu von gutmenschlichem Kulturrelativismus und Kapitulantentum auf der einen Seite und islamistischer Gewaltverherrlichung auf der anderen Seite geführt. Manche Beobachter erwarten den großen Knall noch in diesem Sommer.“ (Ein Artikel von Edgar Gärtner bei ef!)