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Gericht verhängt Fotoverbot gegen FREIHEIT

Niemand darf in Deutschland gegen seinen Willen fotografiert werden – das ist Ausfluss des grundgesetzlich geschützten allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Doch weil ein generelles Verbot unverhältnismäßig wäre, gibt es Ausnahmen. So dürfen gemäß § 23 KUG Personen als Beiwerk von Örtlichkeiten durchaus fotografiert werden. Und auch auf öffentlichen Veranstaltungen wie Kundgebungen ist das Fotografieren erlaubt, sofern keine Detailaufnahmen einzelner Personen angefertigt werden.

Diese Tatsache scheint sich allerdings noch nicht bis zum Verwaltungsgericht München herumgesprochen zu haben. Eine dortige Kammer bestätigte nun das von der Stadt München erlassene Fotoverbot gegen die Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT und deren kritische Kundgebungen zum radikalislamischen ZIE-M. Der bayerische Landesverband unter Michael Stürzenberger soll nach dem Willen der Richter künftig generell keine Aufnahmen von Gegendemonstranten machen und dem ihm entgegenschlagenden Hass dokumentieren können. Absurd: Die Gegendemonstranten dürfen weiterhin nach Lust und Laune fotografieren.

Das Gericht entschied zudem, dass Stürzenberger auf den Demonstrationen nicht lauter als 85 Dezibel und länger als zehn Minuten am Stück sprechen darf. Als Begründung wurden Beschwerden von Café-Betreibern, die sich über die Lautstärke echauffiert hätten, angegeben. Dass ein Grundrecht wie die Versammlungsfreiheit immer mit Einschränkungen anderer einhergeht und Stürzenberger häufig den Kundgebungsort wechselt, spielte für die von den etablierten Parteien ausgewählten Juristen offenbar keine Rolle. Das Sprengpotenzial des politischen Islams da möglicherweise schon eher…

Die linke „Süddeutsche Zeitung“ schreibt:

Es ist eine schwere Niederlage für Michael Stürzenberger: Das Verwaltungsgericht segnete die aktuelle Liste der Auflagen ab, die das Kreisverwaltungsreferat (KVR) Stürzenberger für seine Kundgebungen gegen das Moschee-Projekt Ziem macht. Die rechtspopulistische Partei „Die Freiheit“, deren Landesvorsitzender er ist, darf zukünftig bei ihren Kundgebungen in München Gegendemonstranten nicht mehr filmen oder fotografieren. Der Lärmpegel bei den Versammlungen darf zudem die Grenze von 85 Dezibel nicht übersteigen. Alle zehn Minuten muss Stürzenberger außerdem das Megafon für zehn Minuten weglegen.

Stürzenberger macht bei seinen anti-islamischen Kundgebungen seit Monaten gegen das Moschee-Projekt Ziem mobil, sammelt Unterschriften dagegen. Zukünftig muss er sich dabei an die strengen Auflagen halten.

Das KVR hatte diese vor allem mit den zahlreichen Beschwerden von Anliegern und Geschäftsleuten an jenen Plätzen begründet, an denen die „Freiheit“ regelmäßig auftritt. So wandten sich etwa Café-Betreiber am Marienplatz an die Stadt, weil sich bei ihnen Gäste und Mitarbeiter beklagt hatten über die lauten Verbalattacken Stürzenbergers, die sie zwangsläufig mit anhören müssten.

Stürzenberger hält die Einschränkungen für rechtswidrig. Er selbst würde auch gerne in „angenehmer Lautstärke“ sprechen, erklärte er vor Gericht. Da er von Gegendemonstranten aber regelmäßig „niedergeschrien“ werde und die Polizei dies dulde, sei er gezwungen, laut zu werden.

Heftig diskutiert wurde das Fotografierverbot. Seit vielen Monaten finden sich Fotos und Filme von Gegendemonstranten auf einschlägigen, islamfeindlichen Internetseiten. Stürzenberger argumentierte vor allem gegen das Verbot, Politiker, die bei seinen Kundgebungen mit ihm diskutierten, oder angebliche Störer zu fotografieren. Dies müsse er dokumentieren dürfen.

Die Stadt hielt dem das Persönlichkeitsrecht der Abgebildeten, darunter viele Nicht-Prominente, entgegen und die Sorge von Gegendemonstranten. Sie müssten fürchten, im Bild und mit diffamierenden Kommentaren im Netz bloßgestellt zu werden.

Dieser Argumentation schloss sich das Verwaltungsgericht an. Bereits während der Verhandlung hatte die Vorsitzende Reichterin festgestellt, dass Stürzenbergers Vorgehen gegen das Recht am eigenen Bild verstoße.

Stürzenberger kündigte unmittelbar nach dem Urteil an, die nächste Instanz anrufen zu wollen. Der Rechtskampf kann mit Spenden an folgendes Konto unterstützt werden:

Michael Stürzenberger
Stadtsparkasse München
Konto: 1002895934
BLZ: 70150000
IBAN: DE83701500001002895934
BIC/SWIFT: SSKMDEMM

» Welt: ‚„Die Freiheit“ darf Gegendemonstranten nicht filmen
» Abendzeitung: ‚München: „Freiheit“ muss leise bleiben

Nachtrag: In einer vorherigen Version hatte PI geschrieben, dass die FREIHEIT auch keine Fotos ihren eigenen Kundgebung machen dürfe. Dies ist nicht korrekt. Wir bedauern den Fehler.




Stiftung Warentest ganz „halal“

Auf der Internet-Seite der Stiftung Warentest war heute zu lesen, dass der Zentralrat der Muslime in Deutsch­land (ZMD) die isla­mischen Religions­gemeinschaften aufgerufen hat, mit der Bundes­regierung einheitliche Kriterien für ein deutsch-musli­misches Gütesiegel zu entwickeln. In diesem Zusammenhang behauptet die Stiftung Warentest, bei ritueller muslimischer Schächtung würden die Tiere zumeist betäubt, „traditionelles“ Schächten sei aus Tier­schutz­gründen verboten und nur in Ausnahmefällen erlaubt. Dass eine Ausnahmegenehmigung bereits erteilt werden darf, wenn „Teilgruppen einer religiösen Gemeinschaft“ das Schächten für erforderlich halten, verschweigt die Stiftung Warentest. In Anbetracht solcher halal-Berichterstattung sollten wir vielleicht zuerst einmal über ein Gütesiegel für Verbraucherorganisationen nachdenken? (ph)

» Blu News: Stiftung Warentest: Halal-Siegel




Höhere Mächte?

dreifaltigkeit1 - KopieTheisten und Muslime gehören der gleichen Gattung an: Sie glauben an einen persönlich von außen auf die Welt einwirkenden Schöpfergott. Bei den Muslimen ist es bekanntermaßen Allah, dem sie sich unterwerfen. Bei den anderen Theisten sind es: Jahwe, Trinität, Rama, Krishna, Shang-ti, Manitu, oder unzählige andere. Atheisten dagegen, verneinen die Existenz Gottes, oder seine Erkennbarkeit. Zwischen Theismus und Atheismus liegen in der heutigen Ausprägung Jahrhunderte.

(Essay von Tim W. Thornau)

Die Spanne zwischen Mittelalter und Moderne, die Spanne zwischen Indoktriniertheit und kritischem Denken und der Unterschied zwischen Fessel und Freiheit. Gläubigkeit und Ungläubigkeit sind nicht an Ideologien gebunden, sondern persönliche Zustände. Gläubigkeit braucht allerdings ein Objekt, an dem der Glaube festgemacht werden kann. Und da beginnt das Problem. Ungläubigkeit dagegen befreit, öffnet den Blick auf Realitäten und ermöglicht die eigene Entscheidung über die Einordnung der Dinge, Gegebenheiten und Perspektiven.

Der Theist liefert sich aus. Theismus ist faktisch eine Behinderung. Theisten versüßen sich ihren Zustand gern mit Illusionen. Das kann sogar eine therapeutische Wirkung haben. Nicht wenige fühlen sich durch ihren Glauben überlegen, gar inspiriert und konsumieren ihn wie eine Droge. Nun, jeder der es mag, kann sich dieses spirituellen Stoffes bedienen – und mit Hilfe seiner Religion auf einen guten Platz im Jenseits hoffen, oder zumindest den Weg dahin unbeschwert und vernebelt hinter sich bringen.

Die Mechanismen der Droge „Glaube“ haben schon die Schamanen der Frühzeit erkannt. Die Apparate und Profiteure, die den Zustand des Glaubens ausbeuten, nutzen ihre billig gewonnene Macht oft grenzenlos. Ein aktuelles Beispiel: Der Mohammedanismus.

Die drei abrahamitischen Religionen haben ihre Droge in Bücher gefasst: Tanach, Neues Testament, Koran. Die jeweiligen Theisten werden damit geleitet – sie müssen nicht mehr selbst denken, sondern sich nur noch an die Vorschriften halten. Und tatsächlich: Sie sehen in diesen heiligen Büchern ihre jeweils unfehlbare Quelle für Moral, Ethik und Lebensregeln. Dabei stellen die Publikationen ein auffälliges Kontrastprogramm dar. Schon die Entstehungsgeschichte ist sehr verschieden. Der Koran gibt, so der Glaube, das unverfälschte Wort Allahs wieder, der sich via Erzengel Gabriel durch das Medium Mohammed geäußert hat. Der Ur-Koran soll auf einem Holztisch in Allahs Himmel liegen. Bei den Juden war es Moses, der die Gesetze Jahwes erhalten haben soll, auf dem Berg Sinai, von Gotteshand gemeißelt in Steinplatten. Das ist jedoch nicht mehr verifizierbar. So ist der Tanach eine zusammengefügte Anthologie loser Schriften, die von Hunderten anonymer Autoren und Kopisten verfasst, übersetzt und umgearbeitet wurden – von Personen, deren Lebzeiten sich über etwa acht Jahrhunderte erstrecken. Diese Texte wurden vom jüdischen Priestertum gesammelt, redaktionell bearbeitet, und zum Tanach zusammengestellt. Einige Abschnitte und Figuren des Tanachs wurden zum Teil der Inspiration Mohammeds – und der ganze Tanach, „Altes Testament“ genannt, wurde eine Säule des Christentums – das hier näher betrachtet werden soll.

Mit dem „Neuen Testament“ entstand die zweite Säule des Christentums. Diese Texte bilden den neuen theologischen Kern des christlichen Glaubens. Doch die ersten Protagonisten der vom Judentum abgespaltenen, häretischen Sekte der Christen, die Evangelisten und Apostel, hinterließen im „Neuen Testament“ keine realistische Dokumentation über ihr Idol Jesus. Wunschdenken und gezielte Propaganda für ihre neue, konspirative Gemeinschaft – für die eigene Existenz – war die Basis ihres Eifers.

Voltaire sagte:

„Die Evangelien sind nichts weiter, als fantastische Kreationen seitens einer Gemeinschaft von Gläubigen, die danach streben, sich einen Gott nach ihrer Erwartung zu schaffen.“

Und sie schufen. Die Jesus-Lobbyisten wurden zur „Interessengemeinschaft Christus“ – die Institution „Kirche“ entstand. Mit dem Christentum entwickelte sich – neben den fatalen Auswüchsen, wie Glaubenskriege und Inquisition – eine sozial-humanitäre Kultur, die heute ein Leitbild der westlichen Welt ist.

Doch es gibt auch Schattenseiten. Die Epoche, die als „Römisches Hurenregiment“ in die Geschichte einging, möchte die Kirche gern verschweigen. Besonders im Zeitalter der Renaissance war der Papstpalast ein Ort sexueller Ausschweifungen und Perversität. Orgien in päpstlichen Gemächern waren keine Seltenheit. Päpste holten ihre Mätressen in den Vatikan und schanzten ihren Söhnen hohe Ämter zu. Der Lateranpalast wurde zum Bordell. Homosexuelle Päpste machten ihre Lustknaben zu Kardinälen. Kirchenämter wurden gegen Geld vergeben. Ein Dokument aus der damaligen Zeit listet Päpste auf, als: Meuchelmörder, Giftmörder, Zuhälter, Hurenböcke, Lüstlinge, Säufer, Spieler, Geisterbeschwörer, Atheisten, Teufelsverehrer, und nennt in einem eigenen Abschnitt jene, die Inzest begangen haben. Mit einer größeren Prise Sarkasmus kann man sagen: Es waren fast ganz normale, damals übliche Zeitgenossen. Ab 1557 wurden Veröffentlichungen, die über Verfehlungen der Päpste berichteten, in das Verzeichnis der verbotenen Bücher aufgenommen und dem Volk vorenthalten. Die Kirche gab sich redlich Mühe die skandalösen Vorgänge zu vertuschen: So nahmen tugendhafte Päpste denselben Namen mit gleicher Ordinalzahl an, wie ihre unwürdigen, schuldig gewordenen Vorgänger.

Die Kirche war also nicht annähernd so seriös, gottergeben und selbstlos wie sie heute vorgibt. Es war ein lukrativer Machtapparat – über lange Zeit die reichste Institution der Welt. Dogmen, Gebote und Sakramente waren Mittel, um die Gläubigen zu führen und zu beherrschen, in einem System, das von der eigenen Kaste gesteuert werden konnte. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten heilige Theologen skurrile Theorien und erfanden die Erbsünde, das Fegefeuer, die Jungfrauengeburt, und als Krönung: Die Trinität. Durch die Schaffung dieses bizarren Gebildes konnten verschiedene theologische Strömungen zusammengeführt werden, sodass die Macht der Kirche als Einheit sichergestellt war. Das Produkt des Kompromisses, die Trinität, war jedoch ein völlig neuer Gott – dreiteilig zusammengesetzt aus: Jahwe, dem jüdischen Gott, und dem Gott Jesus, der sich selbst für den Sohn Jahwes gehalten hat, sowie dem Gott „Heiliger Geist“.

Einer der bedeutendsten Kirchenväter, der griechische Theologe Origenes (185-254) formulierte als erster eine immanente Trinitätslehre. Für die drei Personen in einer Gottheit gebrauchte Origenes den Begriff Hypostase. Am Anfang des 4. Jahrhunderts wurde die Frage gestellt, ob Christus ein vom göttlichen Geist inspirierter Mensch gewesen sei, oder ob er ein wahrer Gott ist. Es bildeten sich zwei Parteien: Eine, für die eine Wesensgleichheit von Vater und Sohn undenkbar war, und eine andere, die an der Gottgleichheit Christi festhielt. Kaiser Konstantin beschloss, in die Auseinandersetzung einzugreifen und berief 325 eine Reichssynode nach Nizäa ein (1. Ökumenisches Konzil). Der Kaiser führte persönlich den Vorsitz, steuerte die Verhandlungen und schlug selbst die entscheidende Formel vor, die das Verhältnis Christi zu Jahwe im Nizäischen Glaubensbekenntnis ausdrückt, nämlich: „Wesenseins mit dem Vater“, also: Jesus ist ein Gott. Vom Kaiser eingeschüchtert unterschrieben, bis auf zwei, alle Bischöfe das Bekenntnis – viele von ihnen entgegen ihrer eigenen Überzeugung. So entstand das Glaubensbekenntnis, das aussagt, dass der Sohn aus dem Wesen des Vaters gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater sei. Das Konzil von Nizäa gilt als „Geburtsstunde“ der Trinitätslehre. Das Dogma der Trinität wurde jedoch erst auf der 11. Synode von Toledo im Jahre 675 beschlossen und 1215 auf dem 4. Laterankonzil bestätigt.

Die Lehre von Gott dem Dreipersönlichen sagt: „Die zweite göttliche Person (Jesus) geht aus der Ersten (Jahwe) durch Zeugung hervor und verhält sich deshalb zu ihr wie der Sohn zum Vater.“ Doch den „vulgären“ Geschlechtsakt Jahwes mit einer Menschenfrau mochten die Theologen sich nicht vorstellen – und kamen auf die Idee, die Zeugung auf eine spirituelle Ebene zu heben. Das war die Geburtsstunde des „Heiligen Geistes“, der dogmatisch auch als Gott festgeschrieben wurde. Die Erfindung dieses dritten Gottes erscheint als das Ergebnis der absonderlichen Vereinigung von Kreativität und Debilität in den Köpfen der Theologen. Die Beschreibung des phänomenalen Vorgangs der Entstehung des Geistgottes ist dürftig: „Der Heilige Geist geht aus dem Vater und dem Sohn, als einem einzigen Prinzip, durch eine einzige Hauchung hervor“ – so lautet das Dogma. Das Kunstwort der Theologen, „Hauchung“ vereint die Begriffe Zeugung und Schöpfung. Jahwe und Jesus „hauchten“ also gemeinsam den dritten im Bunde, den Gott „Heiliger Geist“. Diesen mystischen Vorgang kann man sensationell oder abstrus nennen – Fakt ist: Die Dreifaltigkeit entlarvt sich selbst als Fehlkonstruktion: Jesus kann ja schlecht an der Erschaffung seines eigenen Erzeugers mitgewirkt haben.

Thomas Jefferson‘s (1743-1826) Meinung zur Trinität:

„Die einzige Waffe, die man gegen unverständliche Aussagen einsetzen kann, ist der Spott. Vorstellungen müssen klar umrissen sein, erst dann kann die Vernunft sich mit ihnen beschäftigen; und von der Dreieinigkeit hatte kein Mensch jemals eine klar umrissene Vorstellung. Es ist nur das Abrakadabra jener Scharlatane, die sich als Priester Jesu bezeichnen.“

Nicht genug, der Merkwürdigkeiten: Das Konzil von Ephesus, 431 n.Chr., erklärte Maria zur „Theotokos“ (Gottesgebärerin), zur „Mutter Gottes“. Maria hat also, sagen die Theologen, einen Gott geboren. Auch diese Behauptung fordert zur kritischen Analyse heraus. Zunächst: Maria kann nur einen Halbgott geboren haben, denn das Leben entstand aus einer menschlichen Eizelle. Große Theologen, unter ihnen der Kirchenlehrer Thomas von Aquin, vertraten die irrige Meinung, dass der männliche Same, also der des Heiligen Geistes, allein zur Zeugung ausreicht und Jesus deshalb zu 100% ein Produkt Gottes ist. Diese Annahme ist falsch. 1827 wurde von dem Naturwissenschaftler Karl Ernst von Baer (1792-1876) die weibliche Eizelle entdeckt, was bedeutet, dass bei Marias Empfängnis nur 50% vom Heiligen Geist beigesteuert wurde. Man kann also nicht von der Alleinwirksamkeit Gottes sprechen. Deshalb ist auch die Dreifaltigkeit, wenn es sie denn geben sollte, nicht reinrassig göttlicher Natur, sondern nur zu 83,2%. Der Anteil von 16,8% menschlicher Gene „verschmutzt“ das edle göttliche Gebilde. Wenn überhaupt, existiert quasi nur eine Zweieinhalbfaltigkeit. Auch heute noch wird von der kirchlichen Hierarchie die weibliche Eizelle ignoriert, weil sie nicht in die Lehre passt, sondern zu Komplikationen führt.

Als fünfzigprozentiger Mensch hat Jesus auch die halbe Portion der Erbsünde abbekommen, von der er nicht durch das Sakrament der Taufe gereinigt wurde. Die Taufe Jesu durch Johannes hatte nicht diese befreiende Funktion, das war eine sektiererisch-folkloristische Veranstaltung, wie sie auch in anderen Kulturen vorkam. Das Sakrament der Taufe, mit der notwendigen Taufformel, wurde frühestens in der Zeit der Entstehung des Neuen Testamentes zum Ritus, also ca. 40-90 nach Christus.

Im Dogma Nr. 66 heißt es:

„Die Seelen, die im Stande der Erbsünde aus dem Leben scheiden, sind von der beseligenden Anschauung Gottes ausgeschlossen.“

Ungetauften ist folglich der Zugang zum Himmel versperrt, sie müssen in die Gefilde Luzifers. Deshalb kann Jesus nicht in den Himmel aufgefahren sein – oder nur eine Hälfte von ihm. Wenn nur die göttliche Hälfte oben angekommen ist, wäre die Dreifaltigkeit allerdings reinrassig, aber hätte irgendwo ein Loch. Sie bestände zwar zu einem großen Teil aus göttlicher Masse, doch 16,8% fehlen – und leiden in der Hölle. So wie Maria, die entgegen dem Dogma: „Maria wurde mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen“, nicht einer Himmelfahrt teilhaftig werden konnte, weil sie ohne Taufe war. Um diesen Tatbestand zu kaschieren, konstruierte die Theologie wiederum ein spezielles Dogma: „Maria wurde ohne den Makel einer Erbsünde empfangen.“ Diese völlig aus der Luft gegriffene Behauptung zeigt, dass sich die Gottesmänner in ihren Thesen verstrickt haben: Sie müssen noch Hanebüchenes erfinden, um das theoretische Gesamtkonstrukt zu stützen. Mehr als Fragwürdig sind alle Theorien um Maria. Es brauchte sieben Dogmen um die Aussagen der „Lehre von der Mutter des Erlösers“ aus der Diskussion zu nehmen und diktatorisch festzuschreiben. Hier der Wortlaut der Dogmen:

  • Maria ist wahrhaft Gottesmutter.
  • Maria wurde ohne Makel der Erbsünde empfangen.
  • Maria war Jungfrau vor, in und nach der Geburt.
  • Maria empfing ohne Mitwirkung eines Mannes vom Heiligen Geist.
  • Maria gebar ohne Verletzung ihrer jungfräulichen Unversehrtheit.
  • Maria lebte auch nach der Geburt Jesu jungfräulich.
  • Maria wurde mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen.

Besonderen Wert legten die Theologen darauf, dass Maria bei der Zeugung Jungfrau war – und Jungfrau blieb. Über das Hymen Marias wurden von Spezialisten unter den Gottesmännern ganze Bücher geschrieben.

Die Vorstellung einer Jungfrauengeburt findet man bei Matthäus (Mt 1,22-23):

„Dies alles ist geschehen, damit sich erfülle, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: „Seht, eine Jungfrau ist schwanger, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben.“

Bei der Namensgebung irrte der Prophet. Die von Matthäus angeführte alttestamentliche Stelle (Jesaja 7,14) spricht auch nicht von einer Jungfrau, sondern von einer jungen Frau (hebr. „alma“). Das Matthäus-Evangelium entstand in der Zeit 80-100 n. Chr. Der greise Phantast Matthäus war offenbar einer falschen Übersetzung aufgesessen. In christlichen Überlieferungen der beiden ersten Jahrhunderte wurde Jesus niemals „Sohn der Jungfrau“ genannt. Der Evangelist Markus (ca. 1-68 n.Chr.) und der Apostel Paulus (ca. 5-67 n.Chr.), der maßgebliche Verbreiter der Lehre der Christen-Sekte, wussten von einer Jungfrauengeburt noch nichts. Dessen ungeachtet kam das Konzil von Ephesos im Jahre 431 zu dem Beschluss, dass Maria trotz ihrer Schwangerschaft „Immer-Jungfrau“ war.

Ganz anders sieht das Judentum Jesus und seine Mutter. Seit etwa 100 n.Chr. bestritten jüdische Rabbiner die Gottessohnschaft Jesu und die Jungfräulichkeit Marias. Im babylonischen Talmud, der im 4.-6. Jahrhundert n.Chr. entstand und das bedeutendste Schriftwerk des Judentums darstellt, wird Jesus als falscher Prophet und Verführer Israels beschrieben, der Zauberei betrieb und über die Weisen spottete. Jesu Herkunft erklärt der Talmud mit einem Fehltritt Marias: Sie habe sich mit einem römischen Legionär eingelassen und das dabei entstandene Kind dem Heiligen Geist zugeschrieben. (Schabbat XIV,4 und Tosefta Chullin II,22-24). Für die talmudischen Rabbiner war sie eine Hure. Jesus sei durch seinen Vater nicht nur ein Bastard, sondern der Sohn eines Nichtjuden. Die im Neuen Testament verkündete Abstammung von König David könne Jesus deshalb nicht beanspruchen. Das Neue Testament war, mitsamt dem Messias- und Gottessohnanspruch für die Talmud-Autoren reiner Betrug.

Der alexandrinische Philosoph Celsus (Kelsos) nennt im 2. Jahrhundert n.Chr. den Namen des Legionärs, Panthera, der der leibliche Vater Jesu sei. Panthera war damals ein gebräuchlicher Name, der besonders oft auf Inschriften als Name römischer Soldaten erscheint, er wird aber nicht in allen Überlieferungen genannt. Die bekannteste Quelle, in der der Name Panthera dokumentiert ist, ist Origenes Streitschrift „Contra Celsum“ aus dem Jahre 248 n.Chr., mit der der griechische Kirchenvater die Darstellung des Fehltritts Marias zu widerlegen versuchte.

Es spricht alles dafür, dass der voreheliche sexuelle Kontakt Marias mit einem Unbekannten stattgefunden hat, aber ein Geheimnis zwischen Joseph und Maria geblieben ist; ein Mysterium, das den Zeitgenossen aufgrund der schnellen Heirat verborgen blieb. Welche Deutung auch stimmen mag: Die absurde Behauptung der Theologen, die Zeugung Jesu habe der „Heilige Geist“ bewerkstelligt, ist eine haarsträubende Hypothese, die keinem gesunden Geist entstammen kann.
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Tim W. Thornau ist Autor der Bücher „Gott & Co“ und „Islam – Das totalitäre System“. Im Buchhandel u.a. bei: www.epubli.de /www.neobooks.com /www.amazon.de




Waters: „Der Islam ist keine friedliche Religion!“

mqdefault-annewatersAnne-Marie Waters (Foto) ist Juristin und Ratsmitglied der National Secular Society. Sie wuchs in Dublin auf, lebte u.a. in den Niederlanden und Deutschland, und zog 2003 nach London, wo sie sich seither als Mitglied der Streatham Labour Party in der Politik einen Namen gemacht hat. Die nachfolgende Rede fand in einer Debatte der Oxford Union Society statt, in der sie ihre Argumente gegen die Ansicht vortrug, der Islam sei eine friedliche Religion.

(Übersetzung/Untertitel: Klaus F. mit Amara)

Die Oxford Union Society, gemeinhin einfach Oxford Union genannt, ist ein Debattierverein in der englischen Stadt Oxford, dessen Mitglieder hauptsächlich, aber nicht ausschließlich von der University of Oxford stammen. Gegründet 1823, ist sie Großbritanniens drittältester Universitätsverein und hat sich eine weltweite Reputation für den Stil und die Kraft ihrer Debatten erworben, wofür sie eine wertvolle Übungsplattform für viele zukünftige Politiker aus Großbritannien und anderen Ländern geworden ist.

Die Rede von Waters hat auf zahlreichen Webseiten und Blogs große Beachtung gefunden, u.a. Gates of Vienna, Tundra Tabloids, Faith Freedom u.v.m. Unter britischen Linken ist sie bereits als „antiislamische Extremistin“ wohlbekannt.


Transkript:

Nun, guten Abend allerseits. Vielen Dank, daß ich heute hier sein darf. Ich hoffe, alle können mich hören. Wie soll man auf das ganze antworten? Zuerst zum Niveau. Sie haben selbst zugegeben, daß das Niveau ziemlich hoch angesetzt ist.

Ich würde jedoch sagen, die Beweislast liegt bei demjenigen, der die These aufstellt, anstatt bei uns. Sie haben ganz klar gesagt, der Islam sei eine Religion des Friedens. Ich schlage vor, Sie beweisen es.

Mir wurde auch gesagt, uns wurde gesagt hier heute abend als wir anfingen, daß diese Debatte auf dem Boden der Realität stattfinden müsse. Ja, absolut, sie muß auf dem Boden der Realität stattfinden. Und ich werde beschreiben, was der Islam in der realen Welt tut.

Wir können hier sitzen und über Theokratie tagein, tagaus debattieren, wir werden uns niemals einig sein. Wir können debattieren, gibt es einen Gott, gibt es keinen Gott, ist der Koran real, ist er es nicht, nichts davon spielt wirklich eine Rolle. Was wirklich eine Rolle spielt, ist, was in der realen Welt passiert, wie unser Gegenredner ganz richtig gesagt hat.

Meiner Seite der Auseinandersetzung wird regelmäßig gesagt, daß wir, wir haben es heute abend wieder gehört, wir werden beschrieben als so etwas wie der Haß, uns wurde gesagt, wir würden den Islam verteufeln, wir würden Angst vor dem Islam schüren. Und nicht zum ersten Mal bin ich dessen angeklagt worden und es wird nicht das letzte Mal sein.

Aber lassen Sie mich nur sagen, und lassen Sie uns dies in die reale Welt setzen, so wie es uns angeraten wurde zu tun. Lassen Sie mich Ihnen sagen, was wirklich Ängste vor dem Islam schürt. Wir beginnen an der Spitze: 9/11, die Anschläge auf die Londoner U-Bahn, Madrid, Mumbai, Mali, Bali, Nord-Nigeria, Sudan, Afghanistan, Saudi-Arabien, Iran, Jemen, Pakistan. Tod für Apostasie, Tod für Blasphemie, Tod für eheliche Untreue, Tod für Homosexualität, Geschlechtertrennung, Geschlechterdiskriminierung, ungleiche Bewertung von Zeugenaussagen von Männern und Frauen in Gerichtsprozessen, Kinderhochzeiten, Amputationen, Köpfungen, Gefängnis für Vergewaltigtwerden, Antisemitismus, Burkas, Hinrichtung als Bestrafung[?] für dies und jenes, die Abschlachtung von Theo van Gogh auf den Straßen von Amsterdam, Todesdrohungen auf den Straßen von London, „tötet jene, die den Islam beleidigen“, moslemische Patrouillen in Ost-London, die den Leuten erzählen, daß sie eine Scharia-kontrollierte Zone betreten, polygame Ehen, Ehen ohne Erfordernis der Zustimmung der Braut… dies ist, was Angst vor dem Islam verursacht! Nicht ich bin es, nicht meine Kollegen auf dieser Seite sind es.

[Einwurf] Wenn der Islam und die Moslems verantwortlich sind für die moslemischen Patrouillen…

Ich bin noch nicht fertig, lassen Sie mich weitersprechen. Der Punkt ist, daß nicht ich es bin oder die Mitdebattanten auf meiner Seite, die Angst vor dem Islam erzeugen — es sind die Aktionen von Moslems, die Angst vor dem Islam erzeugen. Das ist die reale Welt. Das ist, wo wir uns in Wirklichkeit bewegen.

Dann wird uns erzählt, daß dies nur der extreme Rand des Islams sei. Nun, lassen Sie mich einen Blick auf Saudi-Arabien werfen. Saudi-Arabien ist die Geburtstätte des Islams, der Verwalter seiner heiligen Stätte. In Saudi-Arabien darf eine Frau kein Auto fahren, sie darf das Haus nicht ohne männlicnen Begleiter verlassen, sie darf nicht wählen, obwohl man da unglaublich großzügig war, indem man einige Abstimmungen bei den nächsten Wahlen erlaubt hat.

Wissen Sie, das ist offenbar der extreme Rand. Menschen werden hingerichtet für Blasphemie, hingerichtet für Apostasie in Saudi-Arabien, der Geburtsstätte des Islams. Uns wird erzählt, dies sei der extreme Rand des Islams — nein, das ist es nicht! Saudi-Arabien den extremen Rand des Islams zu nennen ist wie den Vatikan den extremen Rand des Katholizismus zu nennen. Entschuldigung, das geht einfach nicht.

Dann wird uns gesagt, wir hätten es mißverstanden. Gewalttätige Moslems hätten etwas mißverstanden. Saudi-Arabien hat etwas mißverstanden. Iran, der Menschen wegen Ehebruch steinigt, hat etwas mißverstanden. Jemen, das Kinder im Alter von 9 Jahren verheiratet, hat etwas mißverstanden. Hat es jemals eine Religion gegeben, die auf noch spektakulärere Weise mißverstanden wurde als der Islam? Es scheint, daß jede dieser Nationen, die ihn als ihr Gesetz anwenden, Nationen, die den Koran als ihre Verfassung haben, unzählige Nationen, wo es keine Redefreiheit gibt, wo es keine Religionsfreiheit gibt — sie alle haben ihn falsch verstanden. Sie alle haben ihn falsch verstanden. Es ist eine ganz spektakulär mißverstandene Religion.

Wissen Sie, es ist nur so viel… Dauernd wird mir gesagt, ich müßte den Islam respektieren. Niemals hat mir jemand einen ausreichend guten Grund dafür gegeben. Ich habe keine größere Verpflichtung, den Islam zu respektieren, als irgendeinen anderen Glauben. Ich habe keine größere Verpflichtung, eine Frau zu respektieren, die im Namen des Islams unterdrückt wird, als wenn sie von der BNP oder irgendwem sonst unterdrückt würde. Ich stehe unter keiner Verpflichtung, Kompromisse einzugehen mit einer Ideologie, die ich einfach nicht als friedfertig ansehe.

Warum sehe ich sie nicht als friedfertig an? Aufgrund der Beweise! Wenn ich mich in der Welt umschaue und die Länder sehe, wo der Islam am Ruder ist, ist alles, was ich sehe, Brutalität und Gewalt, aufgezwungen vom Staat.

Jemand sagte… Uns wurde gesagt, daß Frieden nicht nur die Abwesenheit von Gewalt sei, sondern die Anwesenheit von Gerechtigkeit. Absolut! Ich sehe nicht, wie in einer Nation, wo… Als die einzige Frau hier habe ich ein paar besondere Probleme mit der Art, wie Frauen in islamischen Staaten behandelt werden. Jetzt könnte man argumentieren, sie hätten es falsch verstanden. Sagt das DENEN, denn sie scheinen zu glauben, daß das so ist. Ja, da gibt es soviel zu sagen über…

Gibt es einen friedlichen Islam? Ja, gibt es. Er ist in den Herzen friedlicher Moslems. Doch unglücklicherweise gibt es auch einen eher objektiven Islam, und friedliche Moslems müssen einiges an ziemlich kreativer Interpretation bewerkstelligen, wie bei dem Befehl, sie [die Frau] zu schlagen. Ich habe moslemische Frauen gesehen…

Ich bin bei Ihnen nicht aufgestanden! … Nun, ich nicht, also könnten Sie einfach… Ich wußte, daß dies passieren würde. Ich wußte übrigens, daß dies passieren würde. Was ich sage, ist vollkommen kontrovers, ich würde ausgebuht und niedergebrüllt, und ich habe keinen Zweifel, daß meine Kollegen… Ich wußte, daß dies passieren würde. Sagt man irgendetwas negatives, bekommt man die Buhrufe.

Ich will es eigentlich dabei belassen, aber abschließend möchte ich das folgende sagen: Es gibt Hunderte von Millionen von friedlichen Moslems, das ist eine Tatsache. Das bedeutet aber nicht, daß der Islam an sich friedlich ist.

Friedliche Moslems interpretieren Koranverse so, daß man sie fast nicht wiedererkennt. Es ist reinterpretiert wie der Befehl, sie [die Frau] zu schlagen. Es steht so im Koran, und ich habe moslemische Frauen erlebt, die versuchen darum herumzutanzen. Sie legen Worte hinein, die einfach nicht da sind. Das ist, was da steht — es heißt „Schlage sie“. Und in den Ländern, wo der Koran am Ruder ist, ist es genau das, was sie tun. Dies ist nicht Frieden, dies ist nicht Gerechtigkeit.

Der Islam ist KEINE Religion des Friedens, wie uns die Beweise zeigen. Vielen Dank.




Video: Hamas-Gehirnwäsche im Sommerlager

Die Terrororganisation Hamas nutzt Sommerlager im Gazastreifen, um Kinder einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Sie werden für den blutigen Kampf mit Israel gedrillt. Dieses Video lief in „Al Aksa TV“, dem Fernsehkanal der Hamas, und wurde von der israelischen Armee öffentlich zugänglich gemacht. Die Kinder haben Spielzeug-Gewehre und rufen, dass sie Israel niemals anerkennen werden. Nie würden sie das Recht auf Rückkehr aufgeben. Ein Moderator erklärt, man hoffe, dass sie die Heimat befreien werden, und zwar das gesamte Land Palästina.

(Quelle: Israel Heute)




Oberursel: Grillen nach „muslimischer Art“

Am 10. August gibt es im (noch) beschaulichen Oberursel im Taunus ein ganz besonders kulturell sensibles Fest. Das Café Portstraße lädt laut eigenem Ferienprogramm und den dazu gehörigen Flyern zu einem Grillen nach „muslimischer Art“ ein. Ob hierbei unter dem Stichwort „muslimische Art“ auch zu späterer Stunde das allseits beliebte Messern oder das Treten auf die Köpfe der ggf. anwesenden autochtonen Gäste gemeint ist, ist nicht bekannt.

Wenn das nicht eine Einladung auch gleichzeitig für diejenigen ist, die es eben noch nicht hinnehmen wollen, dass überwiegend deutsch klingende Namen dieses „Fest“ auch noch dadurch unterstützen, dass sie dieses organisieren (müssen). Als handelnde Personen sind Jens, Savas und Christian genannt.

In Zeiten, in denen es in vielen Kantinen kein Schweinefleisch mehr zu essen gibt, es in Kindergärten aus Diskriminierungsgründen fast schon Brauch ist, die Weihnachtsfeier wegen den muslimischen Kulturschätzchen abzusagen und der Osterhase einen weiten Bogen machen muss, ist die Organisation eines islamischen Festes mitten in Deutschland der blanke Hohn und gehört kommentiert.

Wer seine Meinung dazu äußern möchte, kann sich gerne an den Bürgermeister der Stadt Oberursel, Hans-Georg Brum (SPD), wenden, der der Veranstalter des Café Portstraße und damit auch dieses kulturell nicht hoch genug einzuschätzenden Grillfestes ist:

» buergermeister@oberursel.de




Kreye (SZ): Nada von Islam-Kritik missbraucht

Fast sieben Millionen Menschen haben bislang im Internet die wütende Anklage der elfjährigen Nada al-Ahdal aus dem Jemen gesehen, die vor einer Zwangsheirat geflüchtet ist (PI berichtete). Jetzt verblüfft der Journalist Andrian Kreye mit einer ganz speziellen Botschaft: Schlimm, wenn ein elfjähriges Mädchen zwangsverheiratet wird. Aber noch schlimmer, wenn ein zwangsverheiratetes elfjähriges Mädchen für die Propaganda islam-kritischer Kräfte missbraucht wird. Journalismus der menschenverachtenden Art, wie man ihn glücklicherweise nur in der Süddeutschen Zeitung findet.

(Von Peter H., Mönchengladbach)

„Die Video-Anklage einer elfjährigen Jemenitin gegen ihre Zwangsverheiratung macht einen sehr traurig oder wütend“ – eine vorsorgliche Schutzbehauptung Kreyes, denn sobald man weiterliest, stellt man fest, dass Kreye weder traurig, noch wütend ist. Zumindest nicht deswegen, weil in islamischen Ländern Schicksale wie das von Nada nicht unüblich sind. Und Kreyes Verlogenheit geht weiter: er stellt fest, dass das Thema Kindesmissbrauch natürlich „keine Debatte erlaube“. Aber genau die versucht er dadurch zu führen, dass er nicht die Zwangsverheiratung im Islam, sondern vielmehr die „Propaganda“ islam-kritischer Organisationen thematisiert.

Sicher, Kreye räumt ein, dass Nadas Geschichte „durchaus stimmen könnte“. Auch räumt er ein, dass der Jemen zu jenen Ländern gehört, in denen Zwangsverheiratungen junger Mädchen weit verbreitet sind. Das war’s aber auch schon. Damit kein SZ-Leser auf den Gedanken kommt, das könne etwas mit dem Islam zu tun haben, weist er schnell darauf hin, dass solches auch in „westlichen Sekten“ weit verbreitet sei. Beispiele nennt er nicht.

Dafür macht er sofort klar, wer die wirklich Bösen sind: das Middle East Media Research Institute (Memri) in Washington DC, das Nadas Geschichte übersetzt und in englischer Sprache auf YouTube verbreitet hat. Natürlich aus rein „politischem Kalkül“, was man nach Kreyes Lesart daran erkennt, dass bei Memri ehemalige – nota bene! – „Kriegstreiber“ von George W. Bush tätig sind. Denen es nur darum gehe, „extreme Fälle“ aus der islamischen Welt für ihre Propaganda zu missbrauchen. Etwas vereinfacht zusammengefasst: die arme Nada wurde von Islam-Kritikern benutzt. Und das ist für ein elfjähriges Mädchen viel, viel schlimmer, als zwangsverheiratet zu werden. Eine Botschaft, die zur Süddeutschen Zeitung passt wie Topf zu Deckel.

Aber nachdem Kreye kunstvoll suggeriert hat, dass die Zwangsverheiratung von jungen Mädchen ja gar nichts islam-spezifisches ist und die Islam-Kritiker die eigentlichen Bösen sind, unterläuft ihm bei seinem Versuch, ein Beispiel für einen propagandistisch missbrauchten „extremen Fall“ aus der islamischen Welt zu nennen, plötzlich ein mehr als dummer Schnitzer:

Die politische Dimension der Videos, die Memri übersetzt und verbreitet, ist der Filter, den die Organisation ansetzt. Bearbeitet werden in erster Linie extreme Stimmen und Fälle aus der islamischen Welt. Der Missbrauch von Kindern steht oft im Mittelpunkt. Im Januar übersetzte Memri das Interview mit dem saudi-arabischen Standesbeamten Ahmad al-Mu’Bi, einem grobschlächtigen Mann im Scheichgewand, der einem konsternierten libanesischen Interviewer auf die Frage, wann früh verheiratete Mädchen Sex haben sollten, erklärt, schon der Prophet habe die sechsjährige Aischa geheiratet und die Ehe mit ihr vollzogen, als sie neun war, das sei das Vorbild.

Mit dem Verweis eines saudischen Standesbeamten auf den Propheten Mohammed, den dieses „extreme“ Beispiel beeinhaltet, teilt Kreye dem Leser dann doch unfreiwillig mit, dass die Zwangsverheiratung junger Mädchen im Islam normal und religiös begründet ist. Etwas, das selbst SZ-Leser schlimmer finden könnten als die „Propaganda“ islam-kritischer Medien. Aber Andrian Kreye dürfte zu sehr linker SZ-Propagandist sein, als dass ihm selber auffallen würde, dass sein brechreizauslösendes Machwerk bei genauerer Betrachtung nichts anderes macht, als die Aussagen der von ihm dämonisierten Islam-Kritik zu bestätigen. Einschließlich der Aussagen der deutschen Islam-Kritik über die moralische Verwahrlosung der Süddeutschen Zeitung.




Henryk M. Broder über unsere Paralleljustiz

Im Zusammenhang mit den Aktivitäten des US-Geheimdienstes NSA in Deutschland sagte die Bundeskanzlerin an einer Pressekonferenz folgende Sätze: «Auf deutschem Boden hat man sich an deutsches Recht zu halten. Bei uns in Deutschland und in Europa gilt nicht das Recht des Stärkeren, sondern die Stärke des Rechts. Das erwarte ich von jedem.»

Es klingt immer ein wenig komisch, wenn Selbstverständlichkeiten wie Glaubensbekenntnisse vorgetragen werden: dass wir ein Rechtsstaat sind; dass wir eine unabhängige Justiz haben; dass die Abgeordneten nur ihrem Gewissen verpflichtet sind; dass der Staat das Gewaltmonopol hat; dass niemand das Gesetz in die eigenen Hände nehmen darf; und dass bei uns nicht das Recht des Stärkeren, sondern die Stärke des Rechts gilt.

Gut, dass wir das geklärt haben! Man könnte sonst auf die Idee kommen, gelegentlich setze sich das Recht des Stärkeren doch gegen die Stärke des Rechts durch. Zum Beispiel in Berlin, also sozusagen im Hinterhof der Kanzlerin. In der Hauptstadt sind «kriminelle Familienclans» aktiv, die mit Drogen-, Waffen- und Menschenhandel ihren Lebensunterhalt bestreiten. Laut einem TV-Bericht der «Abendschau» soll es etwa ein Dutzend solcher Clans geben, die «als problematisch gelten».

Da ist zum Beispiel die «Familie A.», die «immer wieder für Schlagzeilen» sorgt, weil ihre Mitglieder ganz ungeniert von ihrem «Recht des Stärkeren» Gebrauch machen, indem sie sich auf «Sippenstrukturen» stützen, «denen der Rechtsstaat nicht immer gewachsen ist». Soll heissen: Zeugen werden eingeschüchtert, Ermittlungen behindert, Verfahren eingestellt. Streitigkeiten untereinander durch sogenannte «Friedensrichter» geschlichtet, längst hat sich eine «Paralleljustiz» etabliert. Ein Berliner Staatsanwalt gab zu Protokoll: «Diese Clans lehnen den Rechtsstaat und [seine] Gesetze schlicht ab», die Ermittler müssten «einen langen Atem haben» und das Ganze als «ein gesamtgesellschaftliches Problem» angehen.

Das meint offenbar auch die Kanzlerin, wenn sie sagt: «Auf deutschem Boden hat man sich an deutsches Recht zu halten.» Hat man. Tut man aber nicht. (WELTWOCHE 30/13)




Fastenbrechen an der Ruhr-Universität Bochum

Zum 6. Mal findet heute an der Ruhr-Universität Bochum das sogenannte Interkulturelle Abendessen statt, zum Anlass des Fastenbrechens im Ramadan. Ein buntes Abendprogramm mit künstlerischen Darbietungen, diesmal noch größer, noch schöner in der kürzlich renovierten Mensa der RUB, die als eine der größten Mensen in Europa gilt. Die Cafeteria in den Geisteswissenschaften war bereits vergangenes Jahr beim 5. Fastenbrechen mit über 600 ausgegebenen Essen zu klein geraten.

(Von Seven of Nine)

Eine bessere Begründung kann es nicht geben, um nun auch die riesige Mensa in Beschlag nehmen zu dürfen. Heute ist somit ein großer Tag für die Bochumer Muslime. Je voller die Mensa heute Abend wird, desto stärker die Macht-Demonstration des Islam an der Ruhr-Universität. Allahu Akbar!

Und wieder hat das ständige Drängen, das ständige Beanspruchen, von Jahr zu Jahr immer ein bisschen mehr zum Erfolg geführt. Auf Expansion setzen, niemals zurückweichen. Von nun an darf das Fastenbrechen niemals mehr in kleinere Räume verlegt werden. Interessant sind die als verantwortlich angegebenen Veranstalter: der ASTA der Ruhr-Uni, speziell das Autonome Ausländer-Referat des Astas und das AKAFÖ, Abkürzung für Akademisches Förderungswerk. Somit scheint die Veranstaltung teils aus öffentlichen Mitteln, teils aus den studentischen Semesterbeiträgen finanziert zu werden.

Wie wäre es denn mal mit einem christlichen Abendmahl in der Mensa, aus den gleichen Quellen finanziert!? Dagegen hätte der ASTA und die Hochschulleitung mit Sicherheit allerlei einzuwenden. Und politische Parteien würden Sturm laufen, wie 2009, als auf Druck der DKP ein islamkritischer Vortrag an der RUB verhindert wurde. Auch sei an dieser Stelle auf die Artikel „Islamwochen an Universitäten“ und „Bochum: Studiengang Islam zieht Radikale an“ hingewiesen, um sich ein Bild über die aktuellen Entwicklungen an unseren Universitäten zu machen.

Kontakt:

» Rektor Prof. Elmar W. Weiler: rektor@ruhr-uni-bochum.de




Sarrazin Gabriels schlimmste Niederlage

Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel sieht den missglückten Parteiausschluss von Thilo Sarrazin („Deutschland schafft sich ab“) als schlimmste Niederlage seiner Amtszeit an. „Es ist eine große Schande, dass der weiterhin SPD-Mitglied sein darf“, sagte Gabriel laut „Spiegel“. Der SPD-Chef glaubt, dass die Sozialdemokraten „die Debatte stellvertretend für das ganze Land verloren“ hätten, und er beklagt, dass sich von den Intellektuellen niemand an der Diskussion beteiligt habe. Sarrazins These von genetisch bedingter Intelligenz sei „eine zutiefst rassistische Argumentation“, so Gabriel.




Fulda: Kirchturm verboten, Minarett erlaubt!

Die katholische Piusbruderschaft betrieb in Fulda eine Gärtnerei. Vor einigen Jahren stellte sie einen Bauantrag auf Umbau einiger Gebäude in eine Kirche mit Kirchturm. Erst nach einem langwierigen Verfahren wurde die Genehmigung für den Umbau erteilt. Ein Kirchturm wurde allerdings unter anderem mit der Begründung, dass der „gebietsuntypische Glockenturm das Orts- und Landschaftsbild beeinträchtigen“ würde, abgelehnt. Die moslemische Gemeinschaft Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ), vor deren verbalem Dschihad zuletzt Sabatina James eindringlich gewarnt hatte, erhielt nicht nur eine Baugenehmigung für eine Moschee – am 26. Juni war Grundsteinlegung (Foto) -, der Moslemverein darf natürlich auch ein Minarett bauen. Das ist in der katholischen Stadt Fulda offensichtlich nicht „gebietsuntypisch“. (lsg)

» oberbuergermeister@fulda.de




Salzgitter: Kurdenkrieg mit Schusswaffen

Am Mittwochmorgen durften die Bewohner von Salzgitter an der bereichernden „Lebensfreude und Herzlichkeit“ zweier verfeindeter Mhallamye-Kurdenclans teilhaben. Die Mhallamye sind eine Gruppierung, die als besonders gefährlich gilt. Mit Schusswaffen, Messern und Baseballschlägern trugen sie ihre Differenzen auf offener Straße aus. Die Bilanz: sieben Schwerverletzte und ein lebensgefährlich Verletzter. Uwe Kolmey vom Landeskriminalamt sprach von einem „flächendeckenden Problem“. Die arabischen Familienclans akzeptierten den deutschen Rechtsstaat nicht und versuchten, ihre Konflikte selber zu lösen, berichtet die Hannoversche Allgemeine. Im Gegensatz zum politisch korrekten NDR, der uns über zwei „rivalisierende Gruppen“ informierte, die „zum Großteil aus Salzgitter stammen“. Mag sein, dass Letzteres für einige der Gewalttäter zutrifft – ihre „vielfältige Kultur“ jedenfalls kommt bestimmt nicht von da. (lsg)