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Genderismus: Kinder suchen ihr Geschlecht

Wenn kleine Jungs nicht mit Autos, sondern lieber mit Puppen spielen, so war das früher ein „Erziehungsproblem“, dann kamen die 68er und klein Florian wurde gezwungen, Barbie das blonde Haar zu kämmen, weil geschlechtsspezifisches Verhalten beinahe schon als krank definiert wurde. Nun aber soll bitte endlich geklärt werden, was das Kind sein will. In einem Familienseminar können etwas geschlechtsorientierungslose kleine Jungs erfahren, was es bedeutet, High Heels zu tragen und wie es sich anfühlt, als Mädchen angenommen zu sein.

(Von L.S.Gabriel und Klaus F.)

In den USA gibt es seit einigen Jahren ein Feriencamp der besonderen Art. Das Camp  „You Are You“ wurde vom  „Children’s Medical Centre“ ins Leben gerufen. Dorthin fahren Eltern mit ihren vermeintlich sich „gender-nonkonform“ verhaltenden Söhnen, damit die Kinder in einem viertägigen Seminar, wo sie in High Heels und Tütü Rollenspiele veranstalten, sich selbst entdecken. Nach diesen vier Tagen dürfen die, dann hoffentlich „genderidentifizierten“, Jungen zurück ins wahre Leben kehren.

Die Photographin Lindsay Morris hat dieses Camp nun in Bildern dokumentiert. David Rosenberg vom Behold Foto-Blog beschreibt das so:

Es ist auch  ein Ort, wo sich sowohl Eltern als auch Kinder geschützt fühlen können in einer Umgebung, die freie Ausdrucksformen fördert.

„Die Kinder müssen nicht dauern über ihre Schulter sehen und können ihre Wachsamkeit fallenlassen. Das sind vier Tage, in denen nichts davon eine Rolle spielt, und sie sind umgeben von Familienmitgliedern, die sie unterstützen,“ sagt Morris.

Morris gibt an, daß es ihr photographisches Ziel für das Projekt sei, „die Seelen dieser Jungen wiederzugeben, wie sie erstrahlen.“ Einige der Wege, wie diese Kinder erstrahlen, sind Talentwettbewerbe und Modenschauen im Camp, die sehr beliebt sind und auf die die Teilnehmer bereits gut vorbereitet ankommen.

 

Über das ganze Wochenende legen die Teilnehmer immer wieder neues Makeup auf (Foto) und wechseln häufig die Garderobe.

Obwohl man nicht weiß, ob die Kinder vom Camp sich irgendwann einmal als homo- oder transsexuell identifizieren werden — oder sogar die Art und Weise, wie Geschlecht und Sexualität in der Gesamtgesellschaft definiert werden, sich weiterentwickelt — ermöglicht das Camp den Kindern, sich selbst auf eine vollkommen neue Art zu sehen.

Morris hofft, eventuell ein Buch ihrer Arbeit zu veröffentlichen und auch eine große Multimedia-Show zu starten. (..) Ihr ultimatives Ziel ist es, eine Stiftung zu gründen, die Geld für die Kinder sammelt, die sonst nicht am Camp teilnehmen können. „Ich möchte ihre Evolution beobachten, mit dem Wissen, von wo sie angefangen haben und sehen, wie das Leben für sie weitergeht.

Vielleicht sollte man diesen Kindern einfach ihre Kindheit lassen und ihnen die Zeit, die sie für ihre Entwicklung und ihr Selbstverständnis brauchen auch zugestehen?




„Schwangere sind hässlich und unmoralisch“

Frauen werden im Islam als minderwertig betrachtet. Das bestätigte nun der türkische Anwalt und Moslem-Intellektuelle Ömer Tugrul Inancer (kleines Bild) im türkischen Staatsfunk TRT mit der Aussage, der Anblick schwangerer Frauen sei „nicht nur unmoralisch, sondern auch hässlich“. Schwangere Frauen ab dem siebten Schwangerschaftsmonat sollten nur noch abends im Auto in Begleitung eines Mannes das Haus verlassen dürfen. „Mit solchen Bäuchen“ sollten sie sich keinesfalls in der Öffentlichkeit zeigen. In Ankara gingen aufgebrachte Schwangere auf die Straßen, um gegen diese menschenverachtende Haltung zu demonstrieren. Das Amt für religiöse Angelegenheiten mühte sich die Wogen zu glätten, indem es verlautbarte, es sei nicht üblich im Islam, Frauen einzusperren. Gleichzeitig bat die Behörde aber um Rücksichtnahme und forderte Schwangere dazu auf „zurückhaltende Kleidung“ zu tragen. (lsg)




Verbrecher: Tattooentfernung auf Staatskosten

Weil ein Gefangener Anspruch auf Gesundheitsfürsorge hat, trägt das Land auch die Kosten für eine Tattooentfernung. Bei einem 38-Jährigen aus Solingen lag weder eine Gesundheitsgefährdung noch ein strafrechtlich relevanter Bildinhalt der Tattoos vor. Er wolle einfach keine Tattoos mehr tragen, sagte er. Seit mehreren Monaten muss sich der Angeklagte vor Gericht wegen mehrerer Anschläge aus verschmähter Liebe auf seine Ex-Freundin verantworten. Die Kosten für eine Laserbehandlung zum Entfernen einer Tätowierung liegen im vierstelligen Eurobereich. Vielleicht darf der Steuerzahler demnächst auch für Botoxinjektionen bei weiblichen Straftätern aufkommen, wenn die keine Falten mehr haben wollen. (lsg)




Israel stoppt Unterstützung für EU-Projekte

Israels Verteidigungsminister Moshe Ya'alonIsraels Verteidigungsminister Moshe Ya’alon [Foto] hat die Armee und die Behörden in Judäa und Samaria angewiesen, Projekte der Europäischen Union (EU) nicht mehr zu unterstützen. Im vom Israel kontrollierten Bereich des sogenannten Westjordanlandes (Area C) gibt es keine neue Baugenehmigungen für EU-Projekte, bestehende Genehmigungen werden nicht verlängert. EU-Vertreter erhalten keine Erlaubnis mehr, um von Israel aus bestimmte Teile des Westjordanlandes oder den Gazastreifen zu besuchen. Sämtliche Arbeitsbesprechungen zwischen der Armee, der Verwaltung und EU-Vertretern wurden gestrichen. Ya’alon reagierte damit auf den Beschluss der EU, jüdische Siedlungen in den sogenannten „besetzten Gebieten“ zu boykottieren. (Richtig so! Klare Kante zeigen gegen die anti-israelische EUdSSR! Weiter hier…)




Die Piusbrüder

In knöchellangen weißen Gewändern liegen sieben Männer auf dem Boden. Ihre Gesichter ruhen auf den Unterarmen, über dem linken liegt, zusammengefaltet, das Messgewand, das sie später zum ersten Mal tragen dürfen. Die Männer werden zu Diakonen und Priestern geweiht. Vor ihnen, auf den Stufen zum blumengeschmückten Altar, knien auf rotem Teppich vier Priester in roten Gewändern. Links und rechts der Kandidaten knien Geistliche in weißen Chorhemden, hinter ihnen zweitausend Gläubige vor Bierbänken. Alle rufen die großen Heiligen der katholischen Kirche an. Es sind 52 Namen. In Demut verharren die Kandidaten ausgestreckt vor dem Altar. Sie werden jetzt Männer Gottes. „Sancte Martine – ora pro nobis!“ Heiliger Martin, bitte für uns.

Was hier in Zaitzkofen, einem kleinen Ort in Niederbayern, geschieht, hat der Vatikan verboten. Deshalb findet es nicht in einer prachtvollen Kathedrale statt, sondern in einem Zelt unter freiem Himmel. Diese Priesterweihen sind illegal. Denn es versammelt sich die Pius-Bruderschaft, ein Zusammenschluss konservativer Katholiken, der sich mit Rom zerstritten hat. Die Pius-Brüder missbilligen die Religionsfreiheit, die Ehescheidung, die Homosexualität, die Gleichberechtigung der Frau, die Abtreibung, die Trennung von Staat und Kirche und, generell, die Aufklärung. Sie sind gegen alles, was die moderne Gesellschaft ausmacht. Sie sind, wenn man so will, päpstlicher als der Papst…

(Ein langer und einigermaßen fairer Artikel in der FAZ über die Piusbrüder. Er erschien in der FAS oder FAZ schon vor zwei Wochen, dann mußte man nach dem Schirrmacher-Modell online 2 Euro bezahlen, gestern wurde der Artikel gratis online gestellt.)




Bundeswehr: Millionenschaden bei Brandanschlag

Mit einer Serie von Brandstiftungen auf einem Bundeswehrstützpunkt in Haveland (Sachsen-Anhalt) haben mutmaßliche Linksextremisten in der Nacht zu heute einen Sachschaden in Millionenhöhe angerichtet. Insgesamt wurden 16 Fahrzeuge der Armee schwer beschädigten oder ganz zerstört. Die Polizei spricht von einem in Sachsen-Anhalt bis dato unbekannten Ausmaß an Gewalt gegen die Bundeswehr. Das Medienecho blieb bisher gleichwohl überschaubar – handelt es sich bei den Tätern doch vermutlich um „gute“ Linke.

Der „Focus“ schreibt:

Bei einem Brandanschlag auf die Bundeswehrkaserne ist in der Nacht zum Samstag ein Millionenschaden entstanden. Wie die Polizei in Magdeburg mitteilte, wurden in Havelberg in Sachsen-Anhalt mindestens 16 Bundeswehrfahrzeuge durch Brandsätze beschädigt. Verletzt wurde niemand. Von den Tätern fehlte zunächst jede Spur. Die Sicherheitsmaßnahmen für alle Bundeswehrstandorte in Deutschland wurden erhöht.

Der Schaden wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Die Polizei spricht von einer bisher nie dagewesenen Art von Gewalt gegen die Bundeswehr in Sachsen-Anhalt. Weitere Anschläge könnten nicht ausgeschlossen werden, sagte ein Sprecher der Polizei in Magdeburg. Das Verteidigungsministerium sei informiert, die Sicherheitsmaßnahmen seien in ganz Deutschland erhöht worden. Im Umkreis von militärischen Einrichtungen werde es verstärkte Kontrollen geben, hieß es.

Der Hintergrund des Brandanschlags ist nach Angaben der Polizei noch unklar. Ein Zusammenhang mit den in der Altmark angekündigten Protestaktionen gegen die Bundeswehr könne nicht ausgeschlossen werden.

Für Samstag hatte die Initiative „War starts here“ (Krieg beginnt hier) am Truppenübungsplatz Altmark in Sachsen-Anhalt zu einem Aktionstag aufgerufen. Zu einer Demonstration am Eingang des Geländes wurden mehrere Hundert Teilnehmer erwartet. Die Polizei war mit 600 Beamten vor Ort, um die Proteste abzusichern und Ausschreitungen zu verhindern.

In der Vergangenheit wurden immer wieder Brandanschläge auf Bundeswehrfahrzeuge verübt. Als bislang schwerste Tat gilt eine Serie in Dresden 2009. Bei dieser waren rund 40 Fahrzeuge in Brand gesetzt worden, es entstand ein Schaden in Höhe von drei Millionen Euro. Die Täter sind bis heute nicht gefasst.




Identitäre lassen „Nana“ konvertieren

Aktivisten der Identitären Bewegung haben in einer Nacht-und-Nebel-Aktion einer Nana-Skulptur (die Skulpturen sollen weibliche Körper darstellen) in Hannover eine Burka verpasst und somit zum Islam konvertieren lassen. Die Erläuterung zur Aktion gibt es auf der Facebook-Seite der Identitären.

„Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit erkennen lässt.“ (Pablo Picasso). Seit 1974 stehen in Hannover am Leibnizufer, vor dem Niedersächsischen Landtag die „Nanas“, große, voluminöse. weiblich Skulpuren der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle. So unbeliebt sie bei den Hannoveranern auch seien mögen, sind sie doch zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden. Aktivisten der IB Hannover haben über Nacht, eine der Skulpturen verhüllt. Die Hannoversche Allgemeine Zeitung hat die Aktion als Sommerloch-Thema dankbar aufgegriffen und diese Verhüllung eine „Plastikburka“ genannt. Ein herzliches Dankeschön an die HAZ-Redaktion für die freundliche Unterstützung.




Polen: Parlament entscheidet gegen Schächten

sch_010Warschau – Für die einen ist es eine Verbesserung von Tierrechten, für die anderen die Verletzung der Rechte religiöser Minderheiten in Polen. Der Streit um das Schächten von Tieren ist nach einer Abstimmung im Parlament neu entflammt. In Polen ist die Regierung mit einem Plan gescheitert, wieder „rituelle Schlachtungen“ zuzulassen. Die Gesetzesinitiative fand am Freitag im Parlament keine Mehrheit. Auch mehr als 40 Abgeordnete der liberal-konservativen Bürgerplattform trugen mit Gegenstimmen und Enthaltungen dazu bei. Vertreter der jüdischen Minderheit in Polen zeigten sich in ersten Stellungnahmen schockiert über die Entscheidung. (Weiterlesen in der Berliner Zeitung)




Tunis: Oppositionspolitiker von Salafisten ermordet

Der Führer der oppositionellen nationalistisch-säkularen Parteienkoalition Front Populaire, Mohammed Brahmi, ist am Donnerstag bei einem Attentat von Salafisten getötet worden. Er war ein erbitterter Gegner der Islamisten. Seine Tochter musste mit ansehen, wie der 58-Jährige vor seinem Haus in einem Tuniser Vorort von einem fahrenden Motorrad aus erschossen wurde. Nach Bekanntwerden der Tat versammelten sich tausende Demonstranten vor dem Innenministerium in Tunis. Sie machen den Chef der regierenden islamistischen Nahda-Partei, Rachid Al-Ghannouchi dafür verantwortlich. Im ORF-Radio-Mittagsjournal am Freitag erklärte eine Demonstrantin, dass es Ghannouchis Handschrift sei, das Volk bis zu einem Blutbad zu spalten, denn das wäre seine einzige Chance eine Wahl zu gewinnen. Ein Mann rief dazwischen: „Machen wir es doch wie in Ägypten!“. Der Arabische Frühling – ein Flächenbrand. (lsg)




Essen: Hausbesetzung beendet

HausbesetzungMit einem Großaufgebot an Einsatzkräften beendete die Polizei am Mittwochmorgen eine Hausbesetzung in Essen-Frohnhausen. Eine Hundertschaft und mehrere Räumpanzer kamen dabei zum Einsatz, da die Polizei mit heftigen Gegenmaßnahmen der linksradikalen Besetzter rechnete. Die  ehemalige Hauptschule war erst am Montag von 24 Männern und 12 Frauen eines „Plenums Bärendelle“ besetzt worden.

(Von Marsianer)

Per Lautsprecher werden die Besetzer zum Verlassen der früheren Schule aufgefordert. Eine halbe Stunde lang passiert nichts. Dann stürmt die Polizei das Gebäude – gewaltsam werden die verbarrikadierten Türen aufgebrochen. (…) Das „Plenum Bärendelle“ hakt sich untereinander fest, singt Lieder. Mit „leichter Gewalt“, wie Polizeisprecher Peter Elke sagt, wird die Gruppe auseinander gebracht. Alle Besetzer werden aus dem Gebäude gebracht, einige von ihnen muss die Polizei hinaustragen. Alles in allem ein Einsatz, der „glimpflich“ verläuft, wie Elke sagt. Auf der Wache werden die Personalien der Besetzer festgestellt, im Anschluss werden alle entlassen.

berichtet die WAZ. Die Hausbesetzer rechtfertigen in einer Pressemeldung ihre Aktion wie folgt:

Wir, das Plenum Bärendelle, halten das ehemalige Schulgebäude an der Bärendelle in Essen besetzt. Das Gebäude steht seit mehreren Jahren leer und wird, wie viele Leerstände im Ruhrgebiet, dem kontrollierten Verfall überlassen. Die Stadt Essen hat keine Möglichkeiten mit dem Gebäude umzugehen: weder kann sie es bespielen, noch abreißen, weder renovieren, noch verkaufen. Demzufolge kann nur der fortschreitende Verfall des Gebäudes verwaltet werden. In der Bärendelle könnte ein selbstverwalteter & unkommerzieller Raum entstehen. Durch die Schließung des JZE-Papestraße und die verfehlte Kreativquartierpolitik zeigt sich die Ablehnung gegenüber unkommerziellen und selbstverwalteten Räumen von institutioneller Seite. Wir fordern alle auf, sich mit unserem Anliegen zu solidarisieren: In und vor der Bärendelle und überall sonst. Unsere Aktion soll zudem ein Zeichen der Solidarität sein an alle, die eine Welt ohne Ausbeutung, ohne Krieg, ohne Herren und ohne Knechte wollen.

Ein Appell an die Stadt Essen ist in der Nacht vor der Räumung auch von den Besetzern verlesen worden. Hierzu gibt es dieses Video.

Zur Vorgeschichte: Im Mai 2011 war in Essen ein Jugendzentrum an der Papestraße  geschlossen worden, woraufhin die linksextremistische Szene Aktionen zur Rettung des Zentrums starteten. Das Gebäude wurde schließlich auch besetzt und erst nach Räumungsandrohung durch die Polizei von den Besetzern wieder verlassen. Diese Videos hier und hier zeigen, dass sich wesentlich die linksradikale Szene für den Erhalt des Jugendzentrums eingesetzt hat.

Auch am Abend nach der Räumung des Hauses an der Bärendelle gab es in Essen eine maßgeblich von linken Extremisten angeschobene  Solidaritätsdemo. Auf der Internetseite der Antifa Essen gibt es dazu eine Fotostrecke. Wes Geistes Kinder die Demonstranten sind, zeigen sehr schön die Parolen auf den Spruchbändern. Einen Tag später berichtet die WAZ von Reaktionen aus der Essener Kommunalpolitik:

Als „völlig gerechtfertigt“ bezeichnet die Ratsfraktion der FDP diese Aktion einen Tag später. „Illegale Aktionen, wie die widerrechtliche Besetzung von Gebäude, kann kein Instrument der Jugend- und Kunstförderung sein“, sagt der Fraktionsvorsitzende Hans-Peter Schöneweiß und kritisiert anschließend die Demonstranten: Diese hätten „weder konkrete Forderungen gestellt, noch ernsthafte Verhandlungsbereitschaft signalisiert“, so Schöneweiß. (…)Von der SPD kommen „am Tag danach“ verständnisvollere Töne: „Die Demonstranten sind auf der Suche nach Raum für Jugend- und Kreativgruppen. Demnach ist das Anliegen zu verstehen, auf den Leerstand der Bärendelle aufmerksam zu machen“, erklärt der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Hans Aring. (…) Die Räumung selbst hält aber auch der SPD-Sprecher für richtig: „Die Maßnahme war notwendig. Tragende Deckenteile im Gebäude sind marode, wenn da einem der Demonstranten was passiert, wäre die Haftungsfrage ungewiss gewesen“, stellt sich auch Aring auf die Seite der Stadtverwaltung, die die Polizei nach zwei Tagen Besetzung um Amtshilfe gebeten hatte.

Besetzte Häuser sind in Hamburg und Berlin seit Jahrzehnten berühmt und berüchtigt. Im Ruhrgebiet mobilisiert die linke Szene seit einiger Zeit, um den Städten sogenannte „selbstverwaltete Freiräume“ abzupressen, die dann oft Brutstätten des Linksradikalismus werden. In mehreren Städten – z.B. das Druckluft in Oberhausen und das AZ in Mülheim/Ruhr – gibt es sie schon. Bezeichnenderweise ist immer von „selbstverwalteten Räumen“ und nie von selbstgeplanten und selbstfinanzierten Einrichtungen die Rede. Gibt die Stadt den Extreminsten nach, so werden „zum Dank“ die Bürger, die in der Nähe solcher Zentren leben, drangsaliert. Vandalismus und nächtliche Ruhestörung sind die typischen Nebenwirkungen solcher „selbstverwalteter Freiräume“.

» Veranstaltungshinweis: PRO KÖLN Kundgebung HEUTE um 11 Uhr an der Kalker Hauptstraße, Haltestelle Kalk Kapelle.




Ramadan schlecht fürs Rotlichtmilieu

Im Frankfurter Bahnhofsviertel fand gerade eine große Razzia mit Absperrungen statt, keiner durfte raus, keiner rein. Das führte natürlich in diversen Laufhäusern und anderen Etablissements zu Geschäftseinbußen beim horizontalen Gewerbe. In diesem Zusammenhang gab ein Rotlicht-Boss einen interessanten Hinweis zum Business: Ein Bordellbetreiber aus der Elbestraße betont jedenfalls, dass die Razzia schlecht fürs Geschäft gewesen sei. „In Hessen sind gerade Sommerferien, außerdem ist Ramadan. Wenn dann noch eine Razzia hinzukommt, merkt man das schon.“ Ja, unsere Moslems sind trotz vier Ehefrauen ein großer Wirtschaftsfaktor in diesem Geschäft.




Zschäpe-Anwältin Sturm von linken Anwälten, Türken- und Araberlobby weggemobbt

Anja SturmSoweit haben wir es in unserem Pseudo-Rechtsstaat und in der Araberclan- und Türken-Hauptstadt gebracht! Die Anwältin Anja Sturm (Foto), weithin bekannt als Verteidigerin von Beate Zschäpe, verlässt ihre Berliner Kanzlei – und Berlin. Ohne es gewollt zu haben, aber sie mochte keinen Konflikt. Denn in der Kanzlei Weimann & Meyer wachse die Sorge um den Ruf bei Mandanten mit türkischen Wurzeln, sagt die Fachanwältin für Strafrecht. Es gelte als problematisch, dass sie die Hauptangeklagte im NSU-Prozess verteidigt, Beate Zschäpe. Und es kommt noch schlimmer!

Das linke Anwaltsgesockse in Berlin hatte sie schon im Januar brüskiert:

Im Januar trat die Anwältin bei den Wahlen zum Vorstand der Vereinigung Berliner Strafverteidiger an. Sturm fiel durch. Vor allem linke Anwälte hatten ihr verübelt, eine Rechtsextremistin zu verteidigen.

Und:

Nachdem Sturm sich mit Axel Weimann geeinigt hatte, dessen Sozietät zu verlassen, suchte sie zunächst in Berlin nach einer anderen Kanzlei, um nicht wieder ihrem Mann und den zwei Kindern einen Umzug zuzumuten. Ohne Erfolg. Ein Kollege habe ihr gesagt, die Verteidigung Zschäpes sei für eine Kanzlei „ein Killermandat“, sagt Sturm.

Lesen wir dagegen einmal auf der Homepage der Rechtsanwälte Weimann & Partner über den sauberen Herrn Weimann, der seine Kollegin, geschäftstüchtig wie er ist, rausgemobbt hat:

Daneben führt ihn die Vertretung von Menschen unterschiedlichster Herkunft und Profession immer wieder auch in nahezu alle anderen Bereiche des Strafrechts, z.B. in Verfahren gegen „Mitglieder libanesisch-arabischer Großfamilien“. Aus der Tätigkeit der letzten Jahre hervorzuheben sind die Verteidigung im Verfahren gegen den Box-Promoter Ahmet Öner ebenso wie die Verteidigung eines der Zwillinge, gegen die wegen des Berliner „KaDeWe-Einbruchs“ ermittelt worden war. Aktuell hat Axel Weimann die Verteidigung von „Onur“ in dem Fall „Jonny K.“ übernommen.

Alles klar! Hier liegt der Hund begraben! Ein interessantes Sittengemälde im Tagesspiegel.