Er ist eine der beliebtesten Hassfiguren in öffentlichen Diskussionen quer durch Europa geworden: der Reiche. Ständig werden wir mit Statistiken bombardiert, wie viel Prozent die obersten Promille/Prozent/Dezile/Quintile an irgendeinem fiktiven nationalen Gesamtvermögen besitzen würden. Das sind für uns Normalsterbliche aufs erste eher unvorstellbare Dimensionen. Daher versuchen viele, damit auf Marktplätzen populistisch Stimmung zu machen und dabei unterschwellig den Eindruck zu erwecken, Vermögen würde ohnedies nur in Luxus, Nachtlokale oder lockere Frauen investiert. Konsequenz: Wegnehmen, enteignen, zumindest kräftig besteuern. Damit der weise Staat mit den Vermögen Klügeres anstellt.

Aus dieser Denkweise folgt dann mit der gleichen Logik gleich die geradezu zwingende Folgerung: Wenn wir das tun, dann können wir locker das Schlaraffenland des anstrengungslosen Wohlfahrtsstaates weiter finanzieren. Selbst wenn diese Annahmen stimmen – was sie nicht tun –, dann ist die ganze Überlegungskette auch deshalb völlig unsinnig, weil mehrere entscheidende Fragen dabei nie gestellt oder untersucht werden… (Ein umfassender Artikel von Andreas Unterberger, der die verlogene linke Propaganda entlarvt!)

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98 KOMMENTARE

  1. Ob der Staat damit besser umgeht bleibt fraglich, jedenfalls gibt es eine extreme ungerechte Verteilung des Vermögens und das ist weit jenseits von realen Leistungsunterschieden.

  2. Eines hasse ich am „Reichen“ definitiv:

    Sein nicht vorhandener Patriotismus. Von wievielen Millionären oder Milliardären hat man schon mal gehört, dass sie die Reconquista unterstützen?

    Nur ein paar hunderttausend Euro für islamkritische Vereine und Gruppierungen könnten Wunder wirken. Nur eine kleine Million in Projekte wie dieses konservative Jugendzentrum oder in Stiftungen, die sich dem Erhalt unserer Kultur verschrieben haben.

    Nein, der „Reiche“ kauft sich lieber einen Dritt-Porsche oder stiftet die Hälfte seines Vermögens der AIDS-Forschung, damit es auch ja nicht zu einer natürlichen Reduktion der Überbevölkerung in Afrika kommt.

    Der „Reiche“ kann sich ja auf seine Privatinsel absetzen, wenn hier die Sharia ausgerufen wird. Der „Reiche“ kann sich ja einen privaten Sicherheitsdienst leisten, wenn die Straßen von Blut geflutet werden.

    DAS ist es, was ich am „Reichen“ verachte. Neid? Nein, ich brauche keine Millionen. Ich lebe sogar liebend gerne in Bescheidenheit, wenn ich das in MEINEM Land mit MEINEN Volk tun kann.

    Würde ich durch bspw. einen Lottogewinn zu Reichtum kommen, ich wüsste, wen ich damit finanzieren würde.

  3. Er ist eine der beliebtesten Hassfiguren in öffentlichen Diskussionen quer durch Europa geworden: der Reiche.
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Ohne die Leistung der vielgeschmähten „Reichen“ müßten die normalen Pottwostfreter Gras fressen!
    Die meisten Pottwostfreter sind Linke!
    Welch ein Zufall!

  4. Reichensteuer? Passt mal auf, wie schnell ein normal verdienender Facharbeiter zu den Reichen gezählt wird.

  5. Ja, weil Reiche reich sind, sind Arme arm und weil Schlaue schlau sind, sind Doofe doof. Hat ja der B. Brecht schon festgestellt. Wird oft zitiert, von schlauen Polizeirufkommissaren im Ruhestand.

    @#2 Barack Hussein ibn kalb Obama

    Was der Reiche mit seiner Kohle macht, ist sein Bier. Aber vielleicht willst Du eine Patriotismussteuer einführen? Die geht dann den Weg aller Steuern. Sie wird zweckentfremdet verschleudert. 🙂

  6. #2 Barack Hussein ibn kalb Obama (01. Jul 2013 11:45)
    Würde ich durch bspw. einen Lottogewinn zu Reichtum kommen, ich wüsste, wen ich damit finanzieren würde.
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Verlass Dich nicht zu sehr auf Lotto!

    Werde lieber reich durch Leistung!

    Dann finazierst Du allein durch die Steuerprogression die halbe Gesellschaft mit!

  7. @#1 Logiker

    1. Wie definieren Sie „Leistungsunterschiede“?

    2. Was hat die Verteilung des Vermögens und deren Gerechtigkeit mit „Leistungsunterschieden“ zu tun? Oder meinten Sie „Einkommensunterschiede“?

  8. Son mal versucht, die gut betuchten zu gewinnen? Das wäre was.
    Wie erreicht man denn die Reichen, die eventuell DOCH dazu bereit wären. Dieter Nuhr kennt doch sicher auch ein paar, oder?

  9. klar klüger ist es, das Geld den „reichen“ Deutschen wegnehmen, nach Griechenland, Spanien, Italien zu schicken und damit den „Reichen“ und Banken in Griechenland und Italien die Steuern ersparen…

  10. #4 Pantau (01. Jul 2013 11:53)
    @#1 Logiker
    2. Was hat die Verteilung des Vermögens und deren Gerechtigkeit mit “Leistungsunterschieden” zu tun? Oder meinten Sie “Einkommensunterschiede”?
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Normalerweise bekommen Leistungsstarke mehr Einkommen als Schwachmaten!

    Diesen Zusammenhang kann man nicht leugnen, obwohl es oft auch Nieten gibt, die durch Erbschaft oder durch Beziehungen etc. „reich“ wurden.

    Sich ewig auf solche Fälle zu berufen, bringt aber nichts!

    Erst einmal etwas leisten und sich danach darüber beklagen, falls es nicht zu meinem vernünftigen Einkommen geführt hat.

    Nicht umgekehrt!

    Die meisten Schwachmaten klagen über „Reiche“ und haben nichts geleistet.

    Weder im Beruf, noch sonst wo!

  11. @ #4 Karl Eduard

    Habe ich geschrieben, dass ich Reiche zwingen will, ihr Geld im Sinne unseres Landes und Volkes einzusetzen?

    Nein, ich sagte, ich verachte sie dafür, dass sie es nicht tun. Und wer länger drüber nachdenkt, sieht das genauso. Denn es ist ein Privileg, in einem der reichsten Länder der Welt geboren worden zu sein, Teil eines Volkes zu sein, das erst die Grundlagen für diese Reichtum geschaffen hat.

    Davon nichts zurückzugeben, ist sicher nicht juristisch relevant, aber es existiert noch eine Eben zwischen legal und illegal. Und die heißt „Moral“.

  12. #1 Logiker (01. Jul 2013 11:41)

    Ob der Staat damit besser umgeht bleibt fraglich, jedenfalls gibt es eine extreme ungerechte Verteilung des Vermögens und das ist weit jenseits von realen Leistungsunterschieden.
    ——–
    Tschuldigung, Logiker!

    Die Formulierung „ungerechte Verteilung“ des Vermögens stammt aus der Giftküche linker Sprachpanscher: gerechte oder ungerechte Verteilung impliziert – wie selbstverständlich – die fälschliche Unterstellung, dass das Vermögen „verteilt“ wurde bzw. wird, wobei dann einige wohl zu kurz gekommen sind.

    Vermögen wird aber – wie auch immer – ERWORBEN (auch geerbt). Verteilt werden allein die Steuergelder aus erworbenem Vermögen. Diese Art der Verteilung mag dann meinetwegen „gerecht“ oder „ungerecht“ genannt werden!

  13. Wir wollen doch hier Christen sein?
    Heißt es da nicht?:

    Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe alles, was du hast, und gib den Erlös den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben. Und dann komm und folge mir nach! MK 10,20«

    Wenn wir uns als Christen bekennen wollen, müssen wir uns auf solche Sätze besinnen.
    Das Elend des Christentums kommt m.E. auch daher, weil diese zentralen Sätze nicht mehr beachtet und geachtet wurden. Papst Franziskus erinnert allein seines Namens wegen daran. das ist der Weg.
    Herr Unterberger ist auf dem Holzweg.

  14. Daß der „weise“ Staat mit dem den Reichen geraubten Geld klügeres anstellen, und wir alle im Schlaraffenland leben könnten, ist ein von rot-brau-grün (und inzwischen auch von schwarz-gelb)gern erzähltes Märchen. Eigentlich muß man dazu nichts weiter anführen, als den Blick auf die untergegangene DDR oder die ehemalige UdSSR zu lenken, oder sich Cuba, Venezuela und Simbabwe genauer anschauen. Die Bevölkerung lebt dort, wo der private Reichtum abgeschafft wurde, mitnichten im Schlaraffenland, allerdings die politische Klasse. Und erzähle mir keiner das weitere Märchen von der falsch verstandenen und betriebenen Um“fair“teilung. Genauso wird es immer kommen, wenn der Staat die Steuerschraube zu hoch einstellt. Die Reichen verschwinden mitsamt ihres Vermögens, nicht nur des finanziellen. Was bleibt ist Herrschsucht der dann Mächtigen gepaart mit grandiosem Unvermögen.

  15. Umgekehrt werden die Armen vergöttert, wie man in der Diskussion um die illegale Roma-Einwanderung nach Deutschland beobachten kann.

    Da unsere Nachbarn noch vernünftig denken können nutzen sie die deutsche Lethargie in der Asylbetrugsbekämpfung gnadenlos aus, wie folgender Artikel verdeutlicht. Den Romas wird Angst gemacht, mit angeblicher Lynchjustiz, die aber bisher nicht wahr geworden ist, damit diese möglichst schnell und zahlreich nach Deutschland flüchten, von wo sie, Dank üppigster Sozialleitungen, nicht mehr weg wollen.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article117583688/Neonazis-stuermen-Wohnviertel-um-Roma-zu-lynchen.html

  16. #12 FrankfurterSchueler (01. Jul 2013 12:06)

    Wieso sitzt du noch am Pc? Sollte der nicht längst verkauft und das Geld den armen geschenkt worden sein?

  17. „Der Reiche“ wird nur dann zum Feindbild wenn der Reichtum ohne eigene Leistung erworben wurde. Reichtum als solches ist eine Notwendigkeit in einer dynamischen Gesellschaft, denn die Moeglichkeit reich zu werden spornt zu grossen Anstrengungen an. Genau diese Anstrengungen sind die Basis fuer wissenschaftlich-technologischen Fortschritt. Daher steht der gesellschaftliche Nutzen von Reichtum als solchem ausser Frage.

    Das genaue Gegenteil allerdings bewirkt leistungslos erworbener ( = geerbter!)Reichtum – dessen gesellschaftlich zersetzende Wirkung durch die Bildung einer Aristokratie steht ebenfalls ausser Frage. Franklin Delano Roosevelt hatte dies erkannt als er den „new deal“ ausrief.

    Um eine funktionierende „Meritokratie“ zu haben braucht es 2 dinge: die Moeglichkeit durch EIGENE Leistung reich zu werden UND eine Begrenzung des vererbbaren Vermoegens!
    Reiche Erben sind genauso Sozialschmarotzer wie eingewanderte Libaneseclans!!

  18. # 12 FrankfurterSchueler

    Ich bin KEIN Christ.Mir ist es ehrlich gesagt egal, ob einer 5 Milliarden hat oder nicht. Im Ernstfall kann er die sich nicht mitnehmen,höchstens den Sarg auspolstern.Mir geht dieses Neidgeschafel auf den Zeiger. Was passiert denn in Bananistan mit den Steuern? Werden die z.B. zur Erhaltung der Infrastrukrur eingesetzt ? Mitnichten.Die Mehreinnahmen gehen höchstens für Politikergehälter oder zum Durchfüttern von Wirtschaftsnomaden drauf.

  19. @ #1 Logiker   (01. Jul 2013 11:41)  

    Die scheinbar „extrem ungerechte Verteilung“ wird noch viel „schlimmer“ je linker die Politik ist! Dieser Sozialstaat garantiert allen, selbst den Einwanderern, ein Auskommen, unabhängig von Eigenleistung. Daran gewöhnen sich gerne vor allem Einwanderer und Leistungschwache und das über mehrere Generationen.

    Die Politiker reagieren darauf mit noch mehr Förderungen dieser Klientel, weil auch dieser Klientel wächst und dessen Wahlstimmen wichtig werden. Die Vermögenden werden nur noch solange von einem Übermaß an Versteuerung verschont, solange die Staatsverschuldung nicht überspannt ist.

    Das heißt: Es ist gut so, wenn es immer noch viele besonders Vermögende im Land gibt und noch nicht mit ihrem Vermögen geflüchtet sind. Wird die Flucht eingeleitet, dauert es auch nicht lange, bis alle gleich arm sind.

  20. Übrigens Herr Kewit, es geht bei sog. Reichen nicht um Rentner mit 2000 EU Rente, Gutverdieneranwälte und -ärzte, oder Vermögende mit 2-3 Wohnungen oder Grundstücken, sondern um Milliardäre und Multimillionäre in Deutschland, die ihre Zeit mit Jagdgesellschaften verbringen und für die Arbeiten nur im Umschichten ihrer Vermögensanlagen besteht.

    Wenn man gleichzeitig die vielen Billiglöhner (7 Mio laut Artikel) sieht, die kaum ein Auskommen haben oder die vielen armen Rentner unter Harz4-Niveau, ist die Kritik und Wut berechtigt.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article117585627/Sieben-Millionen-arbeiten-zu-einem-Hungerlohn.html

    http://www.focus.de/finanzen/news/entwuerdigende-prozeduren-in-jobcentern-jeder-dritte-mittellose-verzichtet-auf-hartz-iv_aid_1030494.html

  21. #10 Barack Hussein ibn kalb Obama (01. Jul 2013 12:03)

    Und wer länger drüber nachdenkt, sieht das genauso.

    Also ich nicht. Im Gegenteil, das politkorrekte Reichen-Bashing habe ich auch von kleinauf mitbekommen, und je mehr ich nachdenke und lese und lerne, desto falscher erscheint es mir. Klar kann man dieser Meinung sein. Dann kann man aber auch nicht bei Aldi einkaufen, damit sind nämlich zwei Leute unglaublich reich geworden, und das sogar unter deutschen Steuern. Wie spendabel sie damit umgehen, weiß ich nicht, ist aber für mich auch kein Maßstab menschlicher Qualität. Und wenn einer gar keinen Cent für irgendwelche „guten Zwecke“ übrig hat, dafür aber im Luxus schwelgt und dadurch Dutzende bis Hunderte von Arbeitsplätzen sichert, ist das vielleicht nichts Gutes? Oh Mann, die Logik mancher Leute…

  22. #12 FrankfurterSchueler (01. Jul 2013 12:06)

    Hier wollen nicht alle Christen sein, das ist eine eigene Entscheidung!

    bitte nicht falsch verstehen..
    hier ist nicht gemeint, man könne nur als Armer ein guter Christ sein, das stimmt so nicht.

  23. @12 FrankfurterSchueler
    Steht da aber auch

    Und Verkaufe die Habseligkeiten deines Nachbarn, ob er will oder nicht, dann wird auch er in den Himmel kommen

    Oder wäre das einfach nur Raub?
    Niemanden geht an wer wieviel Privatvermögen hat und keiner sollte über dieses Vermögen bestimmen außer dem Besitzer. Und der Staat verpatzt es eh jedes mal, wenn er sich auf die Fahne schreibt „sozial“ zu sein.

  24. Nicht schon wieder dieses leidige Thema. Selbstverständlich sind es vorwiegend Eliten aus der Wirtschaft, die für das größte Übel in diesem Land seit dem Kriegsende verantwortlich sind. Ich weiß nicht wie alt der durchschnittliche Leser hier ist, aber ich darf nochmal daran erinnern, dass es keine bekifften Hippies waren, die massenweise Türken nach Deutschland geschleust haben.

    Nein, es waren die „Leistungsträger“ vom Schlage des Krupp, die ihre Anwerbemissionen in Istanbul betrieben haben, um ihre Werke in Deutschland mit Türken zu füllen. Nachdem diese irgendwann wertlos waren, hat man in ihnen dennoch eine Kaufkraft im Bereich des „emotionalen Konsumniveaus“ gesehen und die Tore für andere Länder geöffnet.

    Ebenso verhält es sich mit der EU. Seit den 60er Jahren haben Finanzparasiten daran gearbeitet, um aus Europa ihr kleines multikulturelles Einkaufszentrum zu bauen. Dafür mussten sie die deutsche Identität abschaffen. Dies gelang am Besten mit Migranten und dem Dulden und Unterstützen von Linken, damit die Gesellschaft „liberalisiert“ wird. Woher kommen denn all diese Gender / White Privilege gedanken?

    Wer sich ernsthaft für die EU interessiert, der sollte sich diese Dokumentation anschauen:

    http://www.thebrusselsbusiness.eu/

    Die Linken, inklusive der lustigen 68er oder verblödeten Grünen, wären intellektuell garnicht nicht in der Lage das mit Europa und Deutschland anzustellen, was die hier immer hoch gelobten „Leistungsträger“ angestellt haben.

  25. @#17 joshek

    Sie haben offenbar nicht verstanden, dass – wenn Sie verbrecherischer Weise die Erben durch Staatseingriff bestehlen – die Erblasser schon dafür sorgen werden, dass ihr Staazis deren Erbe nicht in eure gierigen Pfoten bekommen werdet. Ob dieser Ausweicheffekt dem „Doiiitschen Volke“ dann so besonders von Nutzen sein wird, können Sie sich selber ausrechnen. Zudem zeichnen sich Erben in der Regel dadurch aus, dass sie das Erbe ohnehin selten aufrechterhalten können.

  26. Ich möchte jetzt nicht auf die Endlosdiskussion von Arm und Reich einsteigen, möchte nur allgemein etwas zu bedenken geben.

    Anstatt hier Wasserträger für eine Minderheit und das sind Reich nunmal, zu sein, denke ich, es wäre sinnvoller sich an den großen unmobilisierten Bereich der Fußballszene zu wenden.

    Ich sehe hier viel ungenutztes Potenzial. Zum Beispiel fahren Fans am Wochenende auch weite Strecken, investieren viel Geld, gehen Risiken ein, haben Gruppen und Nationalgefühl, sind es gewohnt, sich in einer organisierten Masse zu bewegen. Das sind alles Eigenschaften, die wir unbedingt brauchen aber derzeit leider, ungenutzt, im Fußball verpuffen. Was den Leuten auch gegönnt sei, da will ich niemandem reinquatschen.

    Die Reichen können keine Revolution tragen, schon alleine weil es zu wenige Schultern sind.

    Was uns derzeit am meisten mangelt, ist manpower auf der Straße.

    So und jetzt mein Tribut an alle weißen Männer aus der Arbeiterklasse. OI!

    https://www.youtube.com/watch?v=tnsDK5XVFq4

  27. Wir haben ein Haus (Doppeleinfamilienhaus wohlverstanden, die sind etwas billiger weil weniger Land gebraucht wird)

    Dafür haben mein Mann und ich gearbeitet und sind auch nicht jedes Jahr weit weg in die Ferien gefahren. Malediven & Co. kennen wir nur aus Prospekten.

    In den Augen der Sozis sind wir aber reich…. :mrgreen: denn diese haben vor x-Jahren eine spezielle Steuer mit einer Intitiative durchgeboxt. Jeder, der jetzt eine Wohnung oder Haus besitzt und selber darin wohnt, muss jetzt auf sein Einkommen noch einen Eigenmietwert dazu rechnen. Bei uns macht das ca. 12’000.– mehr pro Jahr, das auf das Einkommen zugeschlagen wird. Obwohl wir das Haus selber bewohnen und obwohl diese 12’000.– Fr. durch uns gar nicht verdient werden….
    Und wehe, man zahlt zuviel am Haus ab, dann kommt die sog. Vermögenssteuer zum Tragen. Also jedes Jahr auf ein Haus, das einen Wert von ca. 500’000 tausend Fr. hat, kommt eine Vermögenssteuer (in unserem Kanton 4/pro mille hinzu. Macht sage und schreibe 2000 Fr. mehr pro Jahr. Weil wir ja reich sind :mrgreen: und das Haus fast abbezahlt haben…… Damit nicht genug, das Ersparte wird auch jedes Jahr der Vermögenssteuer unterworfen….

    Steuerparadies Schweiz :mrgreen:

    Ich hasse die Linken und Sozis….. diese Neidhammel :mrgreen:

  28. Ich habe mal im Fernsehen einen Bericht über den Unternehmer Berhard Mayer von der Mayer Werft in Papenburg gesehen.
    Ein bescheidener Unternehmer. Selbstverständlich muss der Mann repräsentieren und braucht persönlichen Rückhalt und Kapital für sein Unternehmen. Solche Leute stehen für mich als Unternehmertum Beispiel, nicht die Ackermänner oder andere Bänker´, die Millionenabfindungen kassieren, wenn sie das Unternehmen an die Wand gefahren haben.
    Es geht um diese Manager, Angestgellte, ohne unternehmerisches Risiko mit Millionengehältern, die sich selbst Leistungsträger heißen. Sie beschäftigen Leute in prekären Arbeitsverhältnissen, etwa als Putzfrau im protzenden Heim.
    Diese Leute haben doch ein Interesse, dass die hier herkommen, gegen die hier (zu Recht auch) gescholten wird.

    Noam Chomsky brachte das System des dekadenten westlichen Kapitalismus auf den Punkt:
    „Take ist from the needy, give it to the greedy.“
    Echtes Unternehmertum mit privatem Risiko und Risikoabdeckung durch Kapital ist etwas ganz anders. Der Begriff Sozialneid dagegen ist nichts weiter als ein Totschlagsargument.
    Das Prekariat, das wir hier produzieren, wird uns gehörig aufs Dach steigen.

    Eines bin ich mir 100% sicher: Das Christsein liegt jenseits des Gutmenschentums, des Käsmannismus aber auch der gierigen Habenmentalität. Echtes Christentum fordert, das Alte Testament übrigens auch. „Was ihre dem geringsten meiner Brüder getan, das habt ihr mir getan.“
    Für die Besitzenden ist der Islam eine echte Alternative, denn er ist hervorragend geeignet zur Domestikation der Massen. Sein Vormarsch kommt den Reichen nicht ungelegen.
    Macht Euch da nichts vor.
    Ich will eine freie und soziale Marktwirtschaft mit Unternehmern, die echtes Risiko tragen und die faire Löhne zahlen. Unternehmer, die repräsentativ wohnen usw., das müssen sie. Ihr Luxus ist Signal für die Zukunft.
    Die maoistische Einheitsgesellschaft geht nicht, die will auch niemand. In der Antike gab es Sklaven, doch vielen ging es sehr gut. Epiktet ging es als Sklave sehr gut. Als freier Mann ging er am Bettelstab. Das Prekariat heute ist schon teilweise unter das Lebensniveau der antiken Sklaven und vielleicht sogar noch der Negersklaven gerutscht.

    Wer steht denn dafür: Bismarck, Ludwig Ehrhardt, Konservative und christlich gesinnte Männer.

    Und doch meine ich, man kann nicht auf der einen Seite das Christentum heraushängen, nur weil man gegen des Islam ist. Wenn schon dann sollte man sich auch dazu bekennen.
    „Eher geht ein Kamel durch …..“

    #16 Lanz.Robert
    ich bin kein guter Christ, meine Frau tituliert mich gar einen Atheisten. Wenn es einen Gott gibt, werde ich sicher in der Hölle schmoren. Die Moslems sollen zu ihren Jungfrauen, der Leibhaftige ist mir dann doch lieber.

  29. Ich werde den Teufel tun, mich schützend vor die Reichen stellen.

    Warum?

    Einfach mal hier lesen, wie die Elite (also die mehr od. weniger Reichen) über Deutschland und das deutsche Volk denken:

    Die BRD-Elite fürchtet Überalterung in Deutschland

    Die Deutschen sind zu alt und zu deutsch!

    90 Prozent der Befragten (Eliten) glauben, dass Einwanderung das Zusammenleben bereichert und gut für die deutsche Wirtschaft ist.

    Und diese Rotwein-Gürtel-Elite (Reichen), die Null Ahnung vom wahren Zusammenleben in den kaputtbereicherterten Stadtvierteln haben, soll ich verteidigen? Ich pfeiffe auf diese Typen, die sich im Grunde mit den Linken verbündet haben, um Deutschlands Grenzen zu schleifen.

    Sollen sich Eliten/Reichen doch selbst mit ihren linken Bündnispartner auseinandersetzen. Und überhaupt, diesen Eliten (Reichen) sind wir normalen Deutschen doch eh sche…egal, die sehen uns nur als wirtschaftlich ausbeutbares Menschenmaterial. Diese Eliten sehen nur ihren finanziellen Vorteil, wieviele echte deutsche Patrioten gibt es denn noch unter diesen deutschen Eliten?

    Warum gibt es denn so weinige deutsche Kinder, weil eben diese Elite ständig über ihre Stiftungen eine Propaganda betreibt, die den Frauen einredet dass sie nur mit Karriere glücklich sind. Seit Jahrzehnten fliegen deutsche Frauen raus die Kinder haben, an eine Neu-Anstellung ist kaum zu denken. Gehälter werden auc ständig gekürzt, die Krönung war HartzIV welches sie zusammen mit den LLinken umgesetzt haben. Und jetzt merken diese Eliten (Reichen), dass ihre Politik der totale wirtschaftlich Ausbeutung der Deutschen über Arbeit mangels neuer Deutscher an ihre Grenzen stößt daher, und sie wollen das deutsche Volk einfach austauschen. Die sind nicht besser wie die linken Deutschlandabschaffer, nur ihre Motive sind andere.

    http://www.welt.de/wirtschaft/article117586754/Die-Elite-fuerchtet-Ueberalterung-in-Deutschland.html

  30. #32 FrankfurterSchueler

    Ja ein paar gibt es noch, mir fällt da noch der Grupp ein, aber leider gehören diese deutschen Unternehmerpersönlichkeiten u. Führungseliten zu einer aussterbenden Gattung in Deutschland. 🙁

    Die Masse der heutigen Führungseliten wird auf privaten Business-Schools vollkommen vers…, die sind nach der dortigen Gehirnwäsche knallharte Globalisierer, die kennen weder Volk noch Vaterland, sondern nur Bilanzen. Die sind also alles andere als deutsche Patrioten.

  31. #33 BePe

    Jouhhw!!!
    (was meint ein tiefes herzliche JA, Wow, Genau und alles in einem)

  32. Das ist wahr, in Deutschland ist die Oberschicht wenig beliebt.

    Und dabei ist nicht Neid das Problem.
    Wenn Herr Wiedeking Porsche erfolgreich saniert, dann seien ihm seine Millionen gegönnt, das bestreitet außer der Linke niemand.

    Das Problem ist dass die Oberschicht seine Milliarden nicht anständig verdient und zwar:
    • durch Niedriglöhne und prekäre Arbeitsverhältnisse, die der Steuerzahler subventionieren muss
    • auch durch andere Subventionen, die der Steuerzahler bezahlt
    • durch Lohndumping und Drangsalierung der Arbeitnehmer mittels Masseneinwanderung
    • durch Auslagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland
    • durch wahnsinnige Projekte wie Euro / EU, die wieder der Steuerzahler tragen muss
    • durch Finanzspekulationen (das überflüssige Geld wird nicht wie oft behauptet in Produktion, sondern meistens in Spekulation investiert).
    usw.

    Das Prinzip lautet wie immer: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.
    MIT DIESER POLITIK RUINIERT DIE OBERSCHICHT KONSEQUENT DAS LAND UND SOMIT AUCH IHRE EIGENE LEBENSGRUNDLAGE.

    Man kann sagen, dass viele Reiche noch asozialer als der asozialste Harzer sind.

    Es gibt jedoch gesündere und vor allem nachhaltigere Einstellung:

    As owner of the Ford Motor Company, he became one of the richest and best-known people in the world. He is credited with „Fordism“: mass production of inexpensive goods coupled with high wages for workers.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Henry_Ford

  33. #35 FrankfurterSchueler

    Ich hätt brechen können als ich gesehen habe dass DIE Reichen pauschal in Schutz genomen werden. Ich bin so sauer, ich hätte beinahe den Bildschirm mit er Tastatur zerkloppt, deshalb auch die vielen Flüchtigkeitsfehler im Text. 😉

    Ich stand kurz davor: 😉
    https://www.youtube.com/watch?v=9vNXM3MWeFc

  34. Nicht der Reiche an sich ist ein Feindbild, das ist den allermeisten Menschen (außer den Gutmenschen) normalerweise sch…egal, auch Neid findet man eher selten.
    Es ist aber die Arroganz, die oft und gerade bei Neureichen ausbricht und aneckt.
    Wenn diese Menschen meinen, über dem normalen Pöbel zu stehen, wenn Regeln und Gesetze anscheinend keine Geltung für sie haben, und wenn sie in ihrer Gier nicht genug kriegen können und oft genug dabei noch andere über die Klinge springen lassen.

    Wenn sie „ihr Geld für sich arbeiten lassen“, was mittlerweile oft bedeutet, daß „Normalos“ sich für einen Hungerlohn oder den Zins-aus-der-Luft krummlegen (müssen!!!), damit Norbert und Nadine Neureich sich frischen norwegischen Wildlachs zum üppigen Frühstück direkt mit dem Privatjet bringen lassen können.

    Wenn sie Beträge, die für sie eher Almosen sind, im Rahmen von „Charity“ spenden können, wo man sieht und gesehen wird und der Pöbel noch dafür dankbar sein soll.

    Wenn diese Menschen sich für so furchtbar halten, daß die Termine und Zeitplanung anderer Menschen für sie bedeutungslos sind, obwohl sie ihren Lebensunterhalt nicht durch Arbeit verdienen müssen.
    So schon erlebt beim Arzt, bei Behörden, in der Werkstatt,…, die Attitüde
    „Sie sind nicht so wichtig wie ich, sie können noch ein bißchen warten, aber mein Friseurtermin oder die Golfpartie sind unverschiebbar, deshalb muß ICH jetzt sofort dran. Meine Zeit ist schließlich Geld.“
    Und dann vollkommen eingeschnappt/empört, wenn auf das Ende der Schlange hingewiesen wird. „Was erlauben Sie sich, ich bin … (auf jeden Fall etwas Besseres)“.

    Solche Leute sind selber schuld, wenn sie zum Feindbild werden. Benehmen und Anstand scheinen mit schnell erworbenem Reichtum nämlich nicht zu- sondern umgekehrt proprotional abzunehmen.

    Das sollte hier ganz klar differenziert werden, es geht nicht um den Reichtum, sondern das Ausleben desselben. Und das ist eben nicht mehr mit dem Mittelständler von vor 30 Jahren zu vergleichen, der aus eigener Kraft „reich“ geworden ist, aber seine Wurzeln nie vergessen hat. Deswegen gab es in meinem Ausbildungsbetrieb, bevor dieser Teil einer multinationalen Inc. wurde, z.B.
    – einen Sozialverkauf
    – zusätzliche freie Tage (auf Chefkosten!) für Geburt, Hochzeit, Beerdigung
    – gesponsortes Mittagessen aus eigener Kantine (Eigenanteil/Tag: 2,10 DM), die jeden Tag frisch gekocht hat (kein Caterer, der zentral 10.000 Essen zubereitet und damit 50 Kantinen beliefert)
    – Einkaufsvergünstigungen bei verschiedenen Lieferanten
    – betriebliche Altersvorsorge mit echter Einlage (nicht nur bilanziell)
    – und der Inhaber kannte bei ca. 1000 MA fast jeden, der konnte zur Nachtschicht durch die Produktion laufen und wußte bei 90% der MA den Familienstand und die aktuelle Lebenssituation.

    Heute arbeiten dort noch ca. 200 Leute, der größte Teil der Produktion findet nicht mehr in Deutschland statt und die neuen Eigentümer kennen noch den eingestellten GF und dessen Assistenten, mit den danach folgenden Subordinierten wird´s schon schwierig.

  35. #32 FrankfurterSchueler (01. Jul 2013 13:57)

    Ich habe mal im Fernsehen einen Bericht über den Unternehmer Berhard Mayer von der Mayer Werft in Papenburg gesehen.

    Der heißt „Meyer“, mit dem berühmten E-Ypsilon.

    Ansonsten sehr guter Beitrag, 5 Daumen rauf!!!!

  36. Ein Beispiel der Denkweise in der oberen Kreisen.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/verraeterische-telefonmitschnitte-irische-pleitebanker-haben-den-staat-betrogen-12244082.html

    Interne Telefongespräche führender irischer Bankmanager zeigen, auf welch dreiste Weise sie in der Weltfinanzkrise mit falschen Angaben staatliche Milliardenhilfen erlangten…

    Als Kapitalmarktchef Bowe in einem Telefonat im Herbst 2008 kurz nach dem Lehman-Zusammenbruch erwähnte, dass man der Zentralbank versprochen habe, den Überbrückungskredit sobald wie möglich zurückzuzahlen, brach er in Gelächter aus: „Ich muss mir gleich die Unterwäsche wechseln!“ In einem anderen Gespräch redeten die Banker darüber, wie Anglo Irish dringend benötigte Einlagen deutscher Großinvestoren am internationalen Geldmarkt anlocken könnte, nachdem die irische Regierung im Oktober 2008 eine Garantieerklärung für die Banken des Landes abgegeben hatte. „Deutschland, Deutschland über alles“ fing Bowe zu singen an und lachte herzhaft. Am anderen Ende der Leitung saß Vorstandschef David Drumm. Er witzelte darüber, dass seine Bank die staatliche Garantieerklärung „missbrauche“.

  37. #39 Aktivposten

    Danke für die Korrektur
    Muss leider Dienst schieben und meine Brötchen verdienen. Kann nur nebenbei PI.
    Sorry

    Danke nochmals, Herr Meyer, wird mir´s sicher nachsehen.
    Der Mann wollte übrigens Schiffsbauer werden und nicht Unternehmensleiter. Ungern übernahm er wohl den Job. Ihm gings nicht um Macht, sondern um die Tradion des Unternehmens, das es zu erhalten galt.
    Diesen Leuten gilt meine tiefe Hochachtung und Verehrung. Am meisten beeintruckt hat mich, als er beim Einfahren am Tor dem Pförtner seinen Ausweis zeigte. Ein solches Verhalten sagt alles.

  38. Ein ärgerlicher Artikel!

    Geld muss immer knapp sein – ansonsten gibt es keine Arbeitsanreize.
    Die Leistungsfähigkeit einer hochtechnisierten Volkswirtschaft aber produziert enorme Einkommen.
    Gesetze sollen diese „Geldströme“ nur verteilen – nicht einschränken, nicht unterbinden!
    Nur und ausschließlich zugunsten einer Cliquenwirtschaft werden die Geldströme für das Interesse Weniger konzentriert.
    Über diese Konzentration des Kapitals ist es möglich, weltweite wirtschaftliche Imperien zu unterhalten – die Herrschaft über Staatsgebiete erübrigt sich damit.
    Milliardäre sind Ausdruck eines kranken Wirtschaftssystems – dabei geht es nicht um Neid!
    Wenn Geld knapp bleiben soll und einige Wenige etliche Milliarden besitzen – dann müssen logischerweise am anderen Ende der Einkommens-Skala sehr viele Menschen finanziell verelenden.
    Genau darum geht es: um die finanzielle Verelendung von Massen, um Familien am Abgrund, um Altersarmut, um Sozialfälle, um Bildungsmangel – zugunsten von Planspielen, zugunsten eines globalen Monopoly, zugunsten der Illusion von Befriedigung durch Macht, die einige Wenige zu fühlen glauben.
    Und?
    Wie sieht es mit Dir aus?
    Bist Du zufrieden? – mit Dir, mit der Welt um Dich herum?

  39. Mensch kewil, wer profitiert denn von einer Masseneinwanderung, die Linken?

    Überall werden Sklavenschichten herangezogen, die USA sind das Vorbild: Mexikaner, am besten illegal, die idealen Schwarzarbeiter. In den baltischen Staaten die Russen, nur geduldet, mit begrenztem Reiserecht, in Rußland die „Schwarzen“, die Moslems; in Arabien u.a. die Inder, in Deutschland früher die Türken und demnächst als Ablösung die Asylanten, am besten mit Arbeitsberechtigung und abgelehnten Asylantrag und Duldung…

    Cui bono?

  40. @pantau – ich fuerchte sie sind es der den wichtigsten punkt nicht verstanden hat: die entstehung einer degenerierten aristokratie a la „ancien regime“ vor der franzoesischen revolution ist fuer einen staat toedlich – aber genau das wird durch erben gefoerdert. wenn leistung sich einfach nicht lohnt weil die schaltstellen der macht mit erben besetzt sind, dann hat der staat keine zukunft. vermoegen ab einer gewissen groesse = macht. sie ermoeglichen den besitzern dem „normalen“ professionellen erwerbsleben fernzubleiben und stattdessen direkt ins „netzwerk“ einzusteigen. natuerlich ist es lustig zu sehen wie eine hirnlose erbin (z.b. madeleine schickedanz) ihr vermoegen verdummt bzw es von einem windbeutel wie middelhoff zerstoeren laesst – aber es ist gift fuer eine leistungsgesellschaft, denn es ist in hoechstem masse motivationszerstoerend fuer otto nomralverbraucher dass so jemand so viel geld fuer nichts bekommen hat. genau diese motivation aber, der wunsch sich etwas zu schaffen, ist das wichtigste ueberhaupt! der groesste gesellschaftliche wert von reichtum ist nicht der reichtum selber – es ist die motivation der leistungstraeger reich zu werden und sich dafuer anzustrengen!

  41. #42 loherian

    Warum ärgerlicher Artikel,

    er fördert zumindest die ganze Bandbreite der Leserschaft heraus. Keiner kann sagen, dass PI sei nur ein Tummelplatz rechter Gesellen.
    Könnte mir gut vorstellen, dass einige der Partei „Die Linke“ rot werden vor Neid, was hier kommentiert wird. Das kriegen die nicht hin, dazu sind sie zu blöd.

  42. @loherian: pi & die freiheit sind eben der letzte ort an dem demokratie wirklich gelebt wird – die kontroverse aber sachliche debatte ist das herz der demokratie!

  43. Menschen die durch staatliche Umverteilung und Regulierung, Korruption und Kriminalität reich geworden sind, und davon gibt es viele, haben nicht so mein Mitgefühl, wenn der Staat es ihnen wieder nimmt.
    Leid tun mir nur die Reichen, die für ihr Geld wirklich etwas geleistet haben und genauso ausgeplündert werden.

  44. #45 FrankfurterSchueler (01. Jul 2013 15:32)

    #42 loherian

    Warum ärgerlicher Artikel,

    er fördert zumindest die ganze Bandbreite der Leserschaft heraus. Keiner kann sagen, dass PI sei nur ein Tummelplatz rechter Gesellen.
    Könnte mir gut vorstellen, dass einige der Partei “Die Linke” rot werden vor Neid, was hier kommentiert wird. Das kriegen die nicht hin, dazu sind sie zu blöd.
    ———————
    Letzteres würde ich in dieser Schärfe nicht so generell unterstellen 😉 Für einige von ihnen gilt wohl auch Karl Valentins feinsinnige Beschreibung:

    „Möchten täten sie schon wollen, aber dürfen haben sie sich nicht getraut“.

  45. #43 Trauerklinge

    Kewil hat denn Artikel nicht geschrieben, er verweist nur auf den Artikel.

  46. @#44 joshek

    Offensichtlich ist Reichtum, welcher auf der Ausbeutung der Bürger entstand und jener, welcher auf der Bedürfnisbefriedigung der Bürger im freien Handel entstand, für Sie das Selbe. Zudem besteht die Motivation zur Leistung darin, selber reich werden zu können. Falls es für Sie ein Motivationskiller darstellt, dass ihr Nachbar bereits reich ist, dann ist das ihr persönliches Neidproblem.

    Ich habe zudem den Eindruck, dass hier einige Geld für eine Art Kuchen halten, von welchem jemand nur ein großes Stück besitzen kann zu Lasten eines anderen. Dass Geld selber nichts anderes als ein Transmissionsriemen ist, scheint vielen nicht klar zu sein.

    Auch den volkswirtschaftlichen Wert gerade großer Kapitalakkumulation scheinen so einige hier nicht zu raffen. Damit zehn Arbeiter eine große Wertschöpfung erzeugen können und hier ihr im Verhältnis fürstliches Gehalt erhalten können, musste vorher der BÖSE Unternehmer zehn moderne Bagger kaufen. Dafür mussten BÖSE Reiche viele Aktien kaufen usw.

    Das schlimmste, was man den Bürgern antuen könnte, wäre alles vorhandene Vermögen gleich zu verteilen. Das Ergebnis wäre für praktisch alle niederschmetternd. Aber bei der gigantischen ökonomischen Blödheit der Deutschen und der Europäer wäre ich dafür, dieses Experiment ein einziges Mal durchzuführen und besonders gut zu dokumentieren. Dann würden in den nächsten tausend Jahren jedem Umverteiler, nachdem dieser auch nur einmal die Klappe aufmachen würde, spontan die Eier abgeschnitten.

  47. @ pantau & joshek
    Lest doch noch mal gegenseitig Eure Beiträge, ihr redet irgendwie aneinander vorbei.
    Man kann nämlich beiden geäußerten Aspekten zustimmen, die aus ihrer jeweiligen Perspektive einander NICHT widersprechen!

  48. #48 BePe (01. Jul 2013 16:27)

    Aber Kewil stimmt damit 100% überein, so, wie er auch keinerlei Schuld bei irgendwelchen Banken erkennen will.

  49. verehrter pantau – der volkswirtschaftliche wert grosser kapitalansammlungen an sich ist unstrittig, aber es spielt eine rolle wer diese aktien haelt. es ist sehr wohl ein unterschied ob diese aktien in den haenden von ein paar erben sind oder im (relativen) streubesitz (d.h. in den haenden der MITTELSCHICHT) die auch in den unternehmen arbeitet deren aktien sie haelt! das soll jetzt nicht heissen dass aktien nur von der belegschaft eines unternehmens gehalten werden, sondern einfach dass die mittelschicht eines landes der groesste aktionaer der unternehmen dieses landes ist. genau da aber hapert es gewaltig bei der deustchland AG. wem gehoeren denn die dax konzerne? just follow the money — und siehe da: es erklaert warum d-lans islamisiert wird …

  50. @#50 Aktivposten

    Raub vs. Nichtbestehlen widersprechen sich.

    Entweder, ich achte das rechtmäßig erworbene Eigentum anderer oder nicht. Zum Eigentum gehört auch die Macht, dieses zu verschenken. Vererben ist logisch nichts anderes als eine Schenkung und wenn ich dieses nicht zulasse, dann beschneide ich zunächst mal das Eigentum des Erblassers, welcher mit seiner Kohle eben nicht tun darf, was er für richtig hält.

  51. #7 Pantau
    Mit Leistungsunterschieden meine ich Unterschiede in der Leistung. Was das mit Vermögen zu tun hat? Es gibt ja nach wie vor die These, das wer mehr leistet, Verdient auch mehr und der hat auch mehr Vermögen.

    gerechte oder ungerechte Verteilung impliziert – wie selbstverständlich – die fälschliche Unterstellung, dass das Vermögen “verteilt” wurde
    ________________________
    #10 wolfi57
    „Normalerweise bekommen Leistungsstarke mehr Einkommen als Schwachmaten!“

    Das dieses Märchen noch geglaubt wird. Wie naiv.
    __________________________
    #12 PSI

    „gerechte oder ungerechte Verteilung impliziert – wie selbstverständlich – die fälschliche Unterstellung, dass das Vermögen “verteilt” wurde“

    Das ist böde Rabulistik. Das behauptet auch kein Linker. Wenn es um das Deutsche Gesamtvermögen geht kann man sehr wohl von einer Aufteilung/Verteilung sprechen ohne das es impliziert das es jemand verteilt (ausgeteilt) hat.
    __________________
    #20 Joshka

    Wie hier schon #43 Trauerklinge eschrieben hat. Es profitieren die Reichen am meisten von der Masseneinwanderung!
    Da bist bist du auf nem ganz falschen Dampfer!

  52. @#52 joshek

    Verehrter joshek, die Tatsache, dass die Mittelschicht in Deutschland so wenig Aktien hält, liegt an der latenten Börsenfeindlichkeit des linken deutschen Spießers. Ich bin selber in einem Dax-Unternehmen, und viele jener linken Mittelschichtler hatten vor einigen Jahren, als den Mitarbeitern Akten sogar GESCHENKT werden sollte, dieses GESCHENK abgelehnt, da Aktien nämlich bööööses Teufelszeug sind! Wenn also der ökonomisch latent ungebildete Michel dermaßen dämlich ist, dass ihm die Blödheit nur so aus den Augen leuchtet und statt dessen in Bausparverträgen oder noch besser in Bundesschatzbriefen seine Kohle anlegt, als von seinem eigenen Arbeitgeber zu einem Vorzugspreis oder sogar geschenkt Anteile zu erhalten, dann ist das nicht die Schuld derer, welche nicht so doof waren und ihren Zaster rechtzeitig in Aktien investiert haben.

  53. @#54 Logiker

    Was das mit Vermögen zu tun hat? Es gibt ja nach wie vor die These, das wer mehr leistet, Verdient auch mehr und der hat auch mehr Vermögen.

    Nun, und genau DAS ist Bullshit! Mehr Vermögen hat der, welcher mehr SPART! Und richtig, Vermögen wurde nicht verteilt, sondern gespart.

  54. @Religion ist ein Gendefekt (Da sind wir einer Meinung)
    “Und wenn einer gar keinen Cent für irgendwelche “guten Zwecke” übrig hat, dafür aber im Luxus schwelgt und dadurch Dutzende bis Hunderte von Arbeitsplätzen sichert, ist das vielleicht nichts Gutes?“

    Ich steh nicht so auf Hierarchie und Hackordnung! Ihr Kommentar trieft vor calvinistischem Arrbeitsethos, es gibt – und das sage ich als hedonistischer Utilitarist – wesentlich angenehmeres als viel Arbeit, Stress und den daraus implizierenden Burnout. Was viele hier mit Leistung assoziieren, ist de facto Knechtschaft und Buckeln vor dem Herrn ähh Chef. Einfach mal ein paar Gänge runterschalten und das Leben genießen, das würde jedem mal gut tun, auch den Workoholics.

  55. #49 Pantau

    Ihr Beitrag ist recht konfus. Wie die meisten Stammtischdoktoranden, verwechseln Sie Kapitalismus mit a) Kapitalismus als Gesellschaftsystem, b) Kapitalismus als marktwirtschaftliches System und c) Kapitalismus als Wertesystem mit entsprechenden soziologischen Ordnungsstrukturen.

    Das gegenwärtige Kapitalistische System, welches auch gesellschaftliche Wirtschafts- und Sozialnormen umfasst, geht weit über merkantile Rationalisierungen hinaus.

    Sobald in einer Diskussion z.B. die Ebene der Produktion verlassen wird, endet man recht schnell in einem Geflecht aus widersprüchlichen Postulaten und Implikationen, die sich auch in den Geschehnissen der vergangenen hundert Jahre widerspiegeln.

    Dementpsrechend ist meistens die Rede von ideologischen Strukturen im Kapitalismus und nicht infantilen Beispielen, dass Hans mehr Goldmünzen braucht, damit er in Produktionsmittel investieren kann.

  56. #51 Aktivposten

    man muß einfach nur erkennen, dass wir es heute nicht mehr mir ehrbaren deutschen Patrioten ala Herrhausen zu tun haben, sondern mit globalisierten Weltbürgern ala Middellhof, Ackermann u. Mohn. Und die denken an alles, nur nicht ans Volk oder ans Vaterland. Nimm mal die Bertelsmann-Erbin die uns über ihre Stiftung einbleut das wir den Islam lieben sollen, Multikulti unsere Schiksal ist, und wir Deutsche uns gefälligst integrieren sollen. Warum soll ich diese Reichen verteidigen? Von mir aus können die das Erbe der Mohn bis auf 1 Million wegbesteuern, um damit ihre geliebte Islamisierung zu finanzieren.

    Die stellvertretende Vorsitzende der Bertelsmann-Stiftung, Liz Mohn, plädiert für eine intensivere Kommunikation zwischen den Kulturen.

    „Es gibt mehr, was uns verbindet, als was uns trennt“

    „In der globalisierten Welt, wo Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen auf engem Raum zusammenleben, müssen wir lernen, miteinander zu leben“, sagte Mohn der „Welt am Sonntag“. „Es gibt mehr, was uns verbindet, als was uns trennt“

    gemeint ist mit Kultur/Religion natürlich der Islam.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article115666874/Warum-der-Islam-bei-uns-keine-Heimat-findet.html

  57. #55 Pantau

    Börsenfeindlich sind die Deutschen nicht. Das geschilderte Verhalten hat nämlich seine Gründe in der Vergangenheit, und den zwei Totalzusammenbrüchen innerhalb von 1-2 Generationen. Und dann kommt noch das Debakel T-Aktie hinzu. Als Rot-Grün damals den Deutschen die T-Aktie für 65 Euro verkauft hat, habe ich als Aktionär nur gedacht, das ist kriminell. Das hineintreiben der Kleinaktionäre durch die Bankberater in den total überteuerten Neuen Markt gab dann der gerade neu entstandenen Aktienkultur in Deutschland den Rest. Seitdem ist Aktienbesitz wieder verpönnt.

  58. #54 Logiker (01. Jul 2013 17:01)

    #12 PSI

    “gerechte oder ungerechte Verteilung impliziert – wie selbstverständlich – die fälschliche Unterstellung, dass das Vermögen “verteilt” wurde”

    Das ist böde Rabulistik. Das behauptet auch kein Linker. Wenn es um das Deutsche Gesamtvermögen geht kann man sehr wohl von einer Aufteilung/Verteilung sprechen ohne das es impliziert das es jemand verteilt (ausgeteilt) hat.
    ————————
    Wenn Sie mit „Verteilung“ eine statistische meinen, gebe ich Ihnen recht. Das Wort ist doppeldeutig und wird – je nach Bedarf – auch doppeldeutig benutzt zur unterschwelligen Stimmungsmache!

  59. Erben, lieber pantau, ist zunaechst einmal eine geschaeftsTRANSAKTION – und auf solche kann (und sollte man) steuern erheben. es wird eben NICHT, wie erben so gerne lamentieren, „immer das gleiche geld wiederholt besteuert“, sondern jede transaktion einmal. daher ist eine erbschaftsteuer absolut richtig. ganz nebenbei ist auch eine boersentransaktionssteuer absolut richtig und im sinn einer funktionierenden boerse, denn die (aktien-) boerse hat einen sehr wichtigen zweck: die bestimmung des wertes eines unternehmens. es gibt naemlich keine „objektive“ methode, den wert eines unternehmens festzulegen – genau dazu ist die boerse da! diese fundamentale und uberaus wichtige funktion kann die boerse aber nur erfuellen, wenn aktien aufgrund halbwegs logischer ueberlegungen gehandelt werden – wildes computerzocken mit tausenden von trades pro sekunde ist das genaue gegenteil davon. je eher das endet, desto besser – und zwar ganz im sinne eines funktionierenden kapitalismus!

  60. … den Eindruck erwecken, Vermögen würde ohnedies nur in Luxus, Nachtlokale oder lockere Frauen investiert.

    Das ist die einzige Ebene, die manche Leute im Reichtum sehen: Nämlich diejenigen, die sich selbst mangels Talenten nur durch Seilschaften Vorteile im Leben verschaffen konnten.

    Solche Leute, die man häufig in der Politik findet – vor allem in gewerkschaftlichen Organisationen und linken Parteien – imitieren dann gern, soweit es ihre natürlich bescheideneren Mittel zulassen, den Lebensstil der Reichen – ohne zu bemerken, dass dies für den, der wirklich etwas kann und leistet, nur eine Nebensache ist.

  61. #59 BePe (01. Jul 2013 17:16)

    Warum soll ich diese Reichen verteidigen?

    Sollst Du ja gar nicht! Mach ich ja auch nicht.

    Kewil ist halt, man muß mittlerweile fast sagen, wie üblich, auf dem Holzweg. Oder hat sein Wochenende im Elfenbeinturm verbracht.
    Das Gute an diesen Schrottartikeln ist aber die lebhafte Diskussion, bei der es doch im Gegensatz zu manchem Qualitätsmedium sehr gesittet zugeht. Außerdem fallen immer Links und Hinweise, die das Nachgehen lohnen.

    PS.: 1 Mio ist zu viel. Dann müssen die immer noch nicht arbeiten.

  62. @#58 Jeverich

    Ihr Beitrag ist recht konfus….

    …und jetzt kommt die Message:

    Wie die meisten Stammtischdoktoranden, verwechseln Sie Kapitalismus mit a) Kapitalismus als Gesellschaftsystem, b) Kapitalismus als marktwirtschaftliches System und c) Kapitalismus als Wertesystem mit entsprechenden soziologischen Ordnungsstrukturen.

    Das gegenwärtige Kapitalistische System, welches auch gesellschaftliche Wirtschafts- und Sozialnormen umfasst, geht weit über merkantile Rationalisierungen hinaus.

    Sobald in einer Diskussion z.B. die Ebene der Produktion verlassen wird, endet man recht schnell in einem Geflecht aus widersprüchlichen Postulaten und Implikationen, die sich auch in den Geschehnissen der vergangenen hundert Jahre widerspiegeln.

    Dementpsrechend ist meistens die Rede von ideologischen Strukturen im Kapitalismus und nicht infantilen Beispielen, dass Hans mehr Goldmünzen braucht, damit er in Produktionsmittel investieren kann.

    Wie die meisten Stammtischdoktoranden, verwechseln Sie Kapitalismus mit a) Kapitalismus als Gesellschaftsystem, b) Kapitalismus als marktwirtschaftliches System und c) Kapitalismus als Wertesystem mit entsprechenden soziologischen Ordnungsstrukturen.

    Das gegenwärtige Kapitalistische System, welches auch gesellschaftliche Wirtschafts- und Sozialnormen umfasst, geht weit über merkantile Rationalisierungen hinaus.

    Sobald in einer Diskussion z.B. die Ebene der Produktion verlassen wird, endet man recht schnell in einem Geflecht aus widersprüchlichen Postulaten und Implikationen, die sich auch in den Geschehnissen der vergangenen hundert Jahre widerspiegeln.

    Dementpsrechend ist meistens die Rede von ideologischen Strukturen im Kapitalismus und nicht infantilen Beispielen, dass Hans mehr Goldmünzen braucht, damit er in Produktionsmittel investieren kann.

    Was Loriot nicht besser hätte schreiben können, danke dafür!

  63. @#60 BePe

    Börsenfeindlich sind die Deutschen nicht. Das geschilderte Verhalten hat nämlich seine Gründe in der Vergangenheit, und den zwei Totalzusammenbrüchen innerhalb von 1-2 Generationen.

    Aber das Gleiche gilt doch auch für Häuser (Bomben, Zwangshypotheken), Gold (Enteignung), Sparkonten (Inflation) usw. – also warum gerade diese Angst vor Aktien?

  64. #63 Aktivposten

    Hast recht, der Trulla gönne nichts, nur HartzIV in Marxloh, damit sie mal den realen multikulti-islamischen Wahnsinn in Deutschland selbst erleben und erleiden darf! Ach so, und Unternehmern wie Grupp od. Meyer gönne ich jede Million auf dem Konto.

  65. #61 joshek

    Erben, lieber pantau, ist zunaechst einmal eine geschaeftsTRANSAKTION – und auf solche kann (und sollte man) steuern erheben. es wird eben NICHT, wie erben so gerne lamentieren, “immer das gleiche geld wiederholt besteuert”, sondern jede transaktion einmal. daher ist eine erbschaftsteuer absolut richtig.

    DOCH, genau diese Lamentieren ist absolut berechtigt, denn es ist völlig scheiß egal, ob es eine „Transaktion“ ist oder nicht, sondern ob ein Mehrwert generiert wird, und das ist bei einer Schenkung oder Vererbung eben nicht der Fall! Der Erblasser hatte sich jene VERSTEUERTEN Mittel vom Munde abgespart, um diese zu verschenken / zu vererben! ER erhielt jene Mittel als seine Arbeitsfrüchte und versteuerte diese, was ihn schon zu einem 50%-Systemsklaven machte. Nun will er jene vom Munde abgesparten Arbeitsfrüchte seinen Erben hinterlassen und eine Erbschaftssteuer besteuert keineswegs den Erben, sondern den Erblasser (DIESER erbrachte nämlich den Mehrwert!) nochmals zusätzlich. Daher ist es eine unverschämte Frechheit von euch Staazis, euch auch noch an den Toten bereichern zu wollen.

  66. #54 Logiker (01. Jul 2013 17:01)
    #10 wolfi57
    “Normalerweise bekommen Leistungsstarke mehr Einkommen als Schwachmaten!”
    …..
    Das dieses Märchen noch geglaubt wird. Wie naiv.
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Weshalb sind wohl meistens die dämlichen Ärmer?

  67. @#61 joshek

    ganz nebenbei ist auch eine boersentransaktionssteuer absolut richtig und im sinn einer funktionierenden boerse, denn die (aktien-) boerse hat einen sehr wichtigen zweck: die bestimmung des wertes eines unternehmens. es gibt naemlich keine “objektive” methode, den wert eines unternehmens festzulegen – genau dazu ist die boerse da! diese fundamentale und uberaus wichtige funktion kann die boerse aber nur erfuellen, wenn aktien aufgrund halbwegs logischer ueberlegungen gehandelt werden – wildes computerzocken mit tausenden von trades pro sekunde ist das genaue gegenteil davon. je eher das endet, desto besser – und zwar ganz im sinne eines funktionierenden kapitalismus!

    Herr, wirf Hirn vom Himmel! Jetzt brauchen wir also schon eine Steuer vom lieben, allwissenden Papa Schnullerstaat, damit die kleinen Dummerchen von grenzdebilen Marktteilnehmern überhaupt in der Lage sind, sinnvoll zu handeln! Ich würde eher sagen, dass sich IHNEN der Sinn jener Transaktionen nicht erschließt. Sie halten es mit Alf: Was Sie nicht begreifen, machen Sie kaputt, richtig?

  68. #65 Pantau

    Aber das Gleiche gilt doch auch für Häuser (Bomben, Zwangshypotheken), Gold (Enteignung), Sparkonten (Inflation) usw.

    das stimmt schon, aber seit 1945 ist ja nichts mehr in der Richtung passiert. Hinzu kommt, wohnen mußt du irgendwo, Aktien besitzen muß man nicht. Bei Aktien kam es aber auch immer mal wieder zu Kurstürzen, wie z.B. 89, solche Ereignisse wirken halt nach. Die Angst der Deutschen vor Aktien war ja auch auch Ende der 90er so gut wie überwunden, wir hatten 2000 ein paar Millionen Aktionäre mehr als jetzt 2013, dann kam der Crash 2001, dann das Sub-Prime-Debakel, bis dies alles wieder aus den Köpfen raus ist, dauert es mindestens 1 Generation. Es gibt doch in fast jedem Betrieb/Verein T-Aktien od. Neue Markt Geschädigte die ihre persönliche Aktien-Horrorgeschichte vom fast, bis zum Totalverlust erzählen, wie soll da eine neue Aktienkultur entstehen.

  69. @#69 BePe

    Sie müssen kein Haus als Eigentum besitzen, um zu wohnen und – doch, es ist schon einiges in Richtung Inflation passiert! Das Problem bei dem Deutschen an sich ist, dass er der Meinung ist, dass 2,5% Inflation doch völlig OK sind. Wenn er jedoch nur 1,5% Zinsen auf sein Erspartes bekommt, dann wird sein Vermögen aufgefressen, während er es sicher auf dem Konto vermutet. Das ist wohl eine Frage der Psychologie, „Aktien“ sind irgendwie verrucht. Ich habe den Eindruck, dass vielen nicht mal die Funktion von Aktien klar ist.

  70. @#1 Logiker

    was soll das dümmliche moralische Geschwurbel von der ‚Ungerechtigkeit‘ denn bedeuten?

    Was du darunter verstehst etwa? Was ich unter ‚Geräschtichkeit‘ verstehe, oder gar Gysi, Lafo und seine Tochter Wagenknecht? Ist es nicht ungerecht, dass ich mit meinem vom Staat erzwungenen Steueraufkommen die drei letzgenannten Berufsfaulenzer und ekelhaft dummen Extremisten genauso (mit-)finanzieren muss, wie Fatimah Roth, den irren Ströbele, Kinderficker wie den Cohn, oder gar NPD Leute und ost’deutsche‘ Kommunisten und sonstiges Nazipack, die genauso wenig malochen, wie der Vogel Pierre und sein asoziales Salafistenpack?

    Genau von diesem dümmlich-moralisierenden Politikbegriff müssen wir weg kommen! Schluss mit metaphysischem S.cheisse wie ‚Gärächtikkeit‘!

  71. #56 Pantau

    „Mehr Vermögen hat der, welcher mehr SPART!“

    Das ist nicht zwangsweise richtig. Wenn jemand sehr wenig Verdient kann er sparen bis der Arzt kommt und wird trotzdem weniger Vermögen haben als manch anderer.

    “ Vermögen wurde nicht verteilt, sondern gespart.“

    Bei meinem Kommentar #54 habe ich es PSI schon erklärt. Vermögensverteilung im Sinne einer aktiven gegenleistungslose Verteilung zu interpretieren ist dumme Rabulistik.
    Aber ich glaube das ist vergebens dir das hier zu erklären.
    Der Terminus Vermögensverteilung ist 100%ig korrekt.

  72. #63 Aktivposten

    „Das Gute an diesen Schrottartikeln ist aber die lebhafte Diskussion, bei der es doch im Gegensatz zu manchem Qualitätsmedium sehr gesittet zugeht.“

    In erster Linie geht es bei PI aber nicht um gute Diskussionen sondern ein möglichst breites Spektrum an Lesern zu gewinnen.
    Kewil hat es hier schon fertig gebracht, „Artikel“ wie Frauen zurück an den Herd zu posten oder gegen Schwule.
    Sowas gehört hier einfach nicht hin. Ich verstehe auch nicht wieso im sowas erlaubt wird. Manchmal habe ich den Eindruck, als ob der hier frei jeden Müll schreiben kann, ohne das das gegen gelesen wird.

  73. Ich finde es grotesk und suspekt, wenn sich
    PI immer wieder zum Anwalt derer machen will,
    denen wir die Massenzuwanderung maßgeblich zu
    verdanken haben. Und ich hätte nichts dagegen,
    wenn die Reichen die Sozialkosten übernehmen
    müssten, die sie durch ihre Gier nach billigen
    Arbeitskräften mit verursacht haben. Eines Tages
    wird sich diese Gier an denen rächen, die nie
    etwas vom Vorhandensein unzähliger geringquali-
    fizierter Arbeitnehmer hatten, während die
    Alt- und Neureichen ihre Vermögen fernab der
    europäischen Krisengebiete genießen können.
    Und um die soll ich jetzt weinen?

  74. #73 Fledermaus

    Das sehe ich genauso. Besonders delikat wird es das Kewil/PI hier sogar mit der gleichen Methode arbeitet, wie die Islamkuscheler, die einem immer Hass und Angst unterstellen um damit die berechtigte Kritik als irrational und falsch abzustempeln.

    „Reiche als Hassfiguren“ die Neiddebatte… etc.

    Die gleiche Schiene wie die Medien!
    Das dient alles nur, um von der Systemfrage abzulenken.

    Da sollen doch mal die oberen 10.000 zur Kasse gebeten werden denen die hälfte des Gesamtvermögens gehört.
    Die merken noch nicht mal wenn den ein paar Milliarden fehlen.

    „Hatte ich letzten Monat noch 202 oder 203 Mrd ? Egal!“

  75. @#74 Logiker

    Sie unterscheidet ja wirklich gar nichts mehr von einem ganz ordinären Sozialisten. Solange der böse, böse Reiche durch freiwillige Bezahlung seiner Leistung zu seinem Vermögen kam, ist es SEINES und er hat es genau so redlich verdient wie jerder andere auch! Der Wert seiner Leistung bestimmt nur einer: Der, welcher ihn freiwillig bezahlte.

  76. @#73 Fledermaus

    Die Massenzuwanderung haben wir der Bundesregierung zu verdanken, die böse, böse Wirtschaft tat nur das, wozu sie da ist (übrigens zum Wohle aller): Sie passte sich an, und das ist gut so! Nach der Kubakrise setzten die USA durch, dass die Mittelstreckenraketen aus der Türkei abgezogen wurden und als Gegenleistung wurde die BRD verpflichtet, türkische Gastarbeiter auf zu nehmen. Das war eine Sache des Auswärtigen Amtes, mit der phösen, phösen Wirtschaft hatte das zunächst gar nichts zu tun!

  77. Der von „der Wirtschaft“ (den bösen, ausbeuterischen Unternehmern) beklagte „Fachkräftemangel“. Noch so ein Märchen. Eigentlich perfide, aber typisch für die Linken: Die Schuld an der selbstgeschaffenen Masseneinwanderung seinem Erzfeind, den „Kapitalisten“ in die Schuhe schieben.

  78. Cui bono? Natürlich profitiert die Linke von der Masseneinwanderung: Alles, was die ihnen verhasste Gesellschaft destabilisiert, nützt ihnen, weil es dem eingebildeten Ziel der „rrrrrevolutionären Zerschlagung der objektiven Gesamtscheisse“ näherkommt.

    Alles, was dieser Gesellschaft etwas bedeutet, muss lächerlich gemacht, alles was ihr heilig ist, in den Dreck gezogen, jede Ordnung angegriffen, jeder Wert infragegestellt, jeder Gesetzesbruch unterstützt, jedes Dilemma, in das sie gerät, zu ihren Ungunsten ausgenutzt werden.

  79. pantau, ihr post #68 ist kompletter unsinn – oder sie sind ein troll. eine transaktionssteuer von ein paar cent pro trade macht fuer einen marktteilnehmer der mit plan und verstand investiert NULL unterschied. diese steuer wuerde ganz gezielt die zocker in den banken die mit tausenden von computertrades pro sekunde(!!) die kurse manipulieren an die leine legen – zum nutzen aller serioesen marktteilnehmer, der boersennotierten unternehmen und der boerse selber. dass, wie derzeit, die boerse praktisch keinerlei bezug mehr zur realwirtschaft hat ist irrsinn da es sich bei aktien schliesslich um anteile an unternehmen der realwirtschaft handelt. lesen sie einfach mal den alten kostolany als einfuehrung in die thematik.

  80. #76 Pantau (01. Jul 2013 19:57)
    Die Massenzuwanderung haben wir der Bundesregierung zu verdanken, die böse, böse Wirtschaft tat nur das, wozu sie da ist (übrigens zum Wohle aller): Sie passte sich an, und das ist gut so! Nach der Kubakrise setzten die USA durch, dass die Mittelstreckenraketen aus der Türkei abgezogen wurden und als Gegenleistung wurde die BRD verpflichtet, türkische Gastarbeiter auf zu nehmen. Das war eine Sache des Auswärtigen Amtes, mit der phösen, phösen Wirtschaft hatte das zunächst gar nichts zu tun!

    Die deutsche Wirtschaft „passt sich“ so stark an, dass sogar die Bundesregierung bremsen muss:

    http://www.ftd.de/politik/konjunktur/:fachkraeftemangel-arbeitgeber-fordern-deutlich-mehr-zuwanderung/50183393.html
    Arbeitgeber fordern deutlich mehr Zuwanderung
    Während Horst Seehofer Zuwanderung limitieren will, positionieren sich Arbeitgeberpräsident Hundt und DIHK-Chef Driftmann entgegengesetzt: Schon jetzt fehlten 400.000 Ingenieure – 25 Mrd. Euro entgingen der Wirtschaft dadurch jährlich. Sie fordern: Her mit den Ausländern.

    http://www.gmx.net/themen/nachrichten/newsticker/38acj52-merkel-aeltere-menschen-arbeit

    27.04.2013, 12:28 Uhr
    Berlin (dpa) – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Wirtschaft aufgefordert, mehr ältere Menschen zu beschäftigen und deren Arbeitsbedingungen zu verbessern. Sie erwarte von der Wirtschaft, dass sie nicht einfach sage: Wir brauchen jetzt nur ausländische Fachkräfte. Das sagte Merkel in ihrem wöchentlichen Video-Podcast.

    PS Auswärtiges Amt an Massenzuwanderung schuld – geht’s noch?

  81. #77 Freiheitsfreund (01. Jul 2013 19:58)

    Der von “der Wirtschaft” (den bösen, ausbeuterischen Unternehmern) beklagte “Fachkräftemangel”. Noch so ein Märchen. Eigentlich perfide, aber typisch für die Linken: Die Schuld an der selbstgeschaffenen Masseneinwanderung seinem Erzfeind, den “Kapitalisten” in die Schuhe schieben.

    Masseneinwanderung ist kein linkes Projekt.
    Im sozialistischen Block gab so was gar nicht.

    Dazu ein plakatives Beispiel.
    In der sozialistischen Zeit war Moskau eine praktisch geschlossene Stadt. Es war sehr schwer, eine Genehmigung zu bekommen, dort zu wohnen (dafür wurde die Hauptstadt besser versorgt).

    Nach der Wende wurde Moskau in kürzester Zeit mit Migranten aus zentralasiatischen Staaten und Kaukasus überflutet (beim Sozialismus undenkbar!), heute gibt es in Moskau einige MILLIONEN Moslems.
    Und das obwohl es genug eigene russische Arbeitslose gibt.

    Diese eingewanderten „Fachkräfte“ sind schlecht oder gar nicht ausgebildet und können schlecht oder gar nicht Russisch sprechen.
    Der einzige Vorteil: sie sind extrem BILLIG und akzeptieren jede Bedingung (oft sind sie illegal und daher völlig ohne Rechte).
    Und sie werden ÜBERALL eingesetzt: von Baustelle bis Fabrik.

    In den USA sehen wir im Prinzip das Gleiche (Mexikaner).

    Fazit: die Masseneinwanderung wird von der Wirtschaft organisiert.
    Die „Linken“ sind nur nützliche (oft auch korrupte) Idioten.

  82. von post #67 brauchen wir gar nicht zu reden: der erblasser wird nicht besteuert – wie auch, der/die ist „six feet under“. der erbe/die erbin hat durch die erbschaft ein leistungsloses extra einkommen denn, wie sie korrekt bemerken, die erbmasse wurde vom erblasser geschaffen. dass dies leistungslose extra einkommen des erben auf sein zu versteuerndes einkommen angerechnet werden sollte ist doch das selbstverstaendlichste der welt. die steuer die drastisch gesenkt werden muss ist die einkommenssteuer selber! Nur so laesst sich eine aristokratie verhindern und eine meritokratie erreichen.

  83. @#76 Pantau

    Die Massenzuwanderung haben wir der Bundesregierung sicher auch zu verdanken,
    nur plöder Weise haben Ihre lammfrommen Reichen
    sich dumm und dösig verdient, und gleich-
    zeitig wenigstens zum Teil ihre Gelder vor dem
    Fiskus in Sicherheit gebracht haben, während
    zigtausend billige Arbeitskräfte ihre Verwandten
    und Bekannten nachgeholt haben und dann schon
    in den 70er Jahren die Arbeitslosikeit anstieg und einfache Arbeitnehmer für vergleichsweise
    immer weniger Geld arbeiten mussten. Und zeigen
    Sie mir mal ein paar Reiche, die sich gegen
    die Islamisierung aussprechen. Da werden Sie
    nicht viele finden. Auch die sind mittlerweile
    mit den Zuwanderern solidarischer als mit deutschen Arbeitnehmern. Der Grund dafür ist
    recht einfach, es geht um Profitmaximierung
    mittels Lohndumping. Demgegenüber stehen
    Linke Politiker und Gewerkschaften, die
    das Heer der Migranten als willkommene Opfer-
    klientel betrachten. Auch davon hat der deutsche
    Arbeitnehmer herzlich wenig, höchstens immer
    stessigere Arbeit für immer weniger Geld und
    oft einen Arbeitsplatz, an dem er von einer
    Mehrheit von Migranten ausgegrenzt und gemobbt
    wird, während Vorgesetzte in solchen Fällen
    lieber weggucken, als ein heißes Eisen anzufassen. Ich bleibe dabei, die Profiteure
    dieses Systems findet man nur in den oberen
    Etagen und dort war man schon immer zynisch.

  84. Die ECHTEN Linken (Marxisten) sind gegen Masseneinwanderung. Nur sind sie in Deutschland rar geworden.

    Die Personen, die sich „Linke“ nennen und Masseneinwanderung fördern / sich mit Islam verbrüdern sind LINKSGRÜNEN (maoistischer Abstammung, aber inzwischen noch schlimmer als Maoisten). Sie scheren sich nicht um Arbeitnehmer. Das sind nützliche Idioten oder korrupte Diener der Wirtschaftslobby.

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5045471f0e6.0.html

    Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, hat sich gegen die Aufnahme arbeitsloser Jugendlicher aus dem Ausland ausgesprochen. „Bevor wir die Talente aus anderen Ländern abwerben, müssen wir eine Ausbildungsoffensive in Deutschland starten und die verlorene Generation ausbilden“, sagte Wagenknecht der Welt.
    Hintergrund ist die derzeitige Diskussion um die Jugendarbeitslosigkeit in der Europäischen Union, insbesondere in den südlichen Mitgliedstaaten. Am Wochenende hatte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) junge, arbeitslose Südeuropäer aufgerufen, nach Deutschland zu kommen. Hierzulande gebe es Zehntausende freie Ausbildungsplätze, sagte er.

    Dem widersprach Wagenknecht. Röslers Vorschlag sei „eine Ohrfeige für Hunderttausende junge Menschen, die in Deutschland leben und von denen viele nie eine Chance bekommen haben“. Laut der Bundesagentur für Arbeit gebe es in der Bundesrepublik knapp eine Million arbeitslose Menschen zwischen 15 und 35, die Hälfte von ihnen ohne abgeschlossene Berufsausbildung, erläuterte die Linken-Politikerin. Ein Wirtschaftsminister, der das ignoriere, sei eine Fehlbesetzung. (krk)

  85. #fledermaus – nicht nur die superreichen profitieren vom lohndumping durch masseneinwanderung – jeder besitzer eines abgefuckten mietshauses reibt sich die haende. die masseneinwanderung stellt sicher dass der wohnungsmarkt ein paradies fuer vermieter und die hoelle fuer wohnungssuchende bleibt. schrottimmobilien sind nur so fuer horrendes geld vermiet- oder verkaufbar.

  86. #85 Schüfeli

    400000 Ingenieure fehlen!? So ein Quatsch, es gibt doch nur 1,6 Millionen Ingenieure, wo sollen denn da 400000 fehlen? Das ist nur Propaganda der Industrie um das Angebot an Arbeitssuchenden massiv zu erhöhen, um so die Löhne zu drücken.

    Und überhaupt, allein die letzten zwei Semester haben in Deutschland gut 200000 Studenten ein Studium der Ingenieurwissenschaften begonnen. Wo sollen die mal arbeiten wenn sie fertig sind, aber der Arbeitsmarkt durch ausländische Ingenieure längst überflutet wurde. Sollen die für die Arbeitslosigkeit studieren? Aber sicher haben die zynischen Industrie-Lobbyisten auch dafür eine Lösung, sollen doch die Deutschen auswandern und sich im Ausland einen Job suchen werden die dann sagen. 🙁

  87. #90 joshek

    wir können nur froh darüber sein, dass die im Osten 1 Millionen Plattenbau-Wohnungen abgerissen haben. Die heutigen durchgeknallten BRD-Eliten würden diese Wohnungen heute vollpacken.

  88. #92 BePe – da haben sie recht! ueberhaupt der osten … der wird bald das rueckzugsgebiet der bio-deutschen werden. daher macht investieren im osten sinn! momentan ist das eine langzeit investition – aber wenn die situation kippt, dann kann das rasant gehen!

  89. hier ist einer der gruende warum masseneinwanderung gefoerdert wird:

    http://www.focus.de/immobilien/mieten/leer-stehende-wohnungen-studie-enthuellt-der-mietpreis-irrsinn-ist-eine-illusion_aid_1032934.html

    der vermieterlobby geht es nur darum jeden immobilienschrott in einen goldesel zu verwandeln – und das geht nur durch masseneinwanderung! dass die linksgruenen wirrkoepfe nicht nur die nuetzlichen idioten der imame sondern auch der vermieterlobby sind ist schon irgendwie lustig. ob auch eine kleine chance besteht dass der eine oder andere linksgruene das kapiert? liebes PI – denkt doch mal an eine kampagne nach: klarmachen wie direkt masseneinwanderung den vermietern nuetzt und dem normalo schadet!

  90. #59 roter_antimoslem (01. Jul 2013 17:05)

    Ich steh nicht so auf Hierarchie und Hackordnung! Ihr Kommentar trieft vor calvinistischem Arrbeitsethos, es gibt – und das sage ich als hedonistischer Utilitarist – wesentlich angenehmeres als viel Arbeit, Stress und den daraus implizierenden Burnout.

    Es leuchtet mir nicht ganz ein, wie Sie das aus meinem Kommentar herauslesen. Arbeit kann Freude machen, dazu braucht es kein ins Extreme übersteigertes Pflichtbewußtsein. Auf Dauerstreß und fiese Hackordnung habe ich genausowenig Lust. Daß man aber irgendwas tun muß, um seinen Körper am Leben zu erhalten, das ergibt sich doch aus der Natur selbst. Die ganzen Linken und Grundeinkommensspinner wollen sich davon „befreien“, wie sie sagen… genauso könnten sie fordern, von der Schwerkraft befreit zu werden. Wer seine eigenen Grundbedürfnisse nicht bereit ist mit Eigenleistung aufzuwiegen, der will andere dafür einspannen, und das ist Sklaverei. Viele sind sogar noch fieser und rufen nach Schulden für diesen Zweck, ja das heißt ja nur die nächste Generation, die sich überhaupt nicht wehren kann, müt der Bürde zu belasten. Also wo habe ich etwas im Sinne von calvinistischem Arbeitsethos gesagt? Ich habe gesagt, Freiheit heißt auch Verantwortung, sonst gar nichts.

  91. PS: Mein Bezug war ungenau. Ich habe weiter oben nicht gesagt „Freiheit heißt Verantwortung“, höchstens unterschwellig gemeint. Aber daß es doch nichts Schlechtes sein kann, wenn einer so erfolgreich ist, daß es nicht nur für den eigenen Bedarf reicht, sondern eine ganze Anzahl anderer durch diesen einen in Lohn und Brot stehen. Gesammeltes Geld verteilt sich doch wieder. Immer, wenn auch manchmal mit Zeitverzögerung.

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