sz_zionAm Dienstag erschien in der „Süddeutschen Zeitung“, einer linksliberalen bürgerlichen Zeitung, eine Karikatur, mit der zwei Beiträge über den Nahen Osten illustriert wurden. Man sieht ein Wesen, das nur sehr bedingt einem Menschen ähnelt. Es hat einen großen Kopf, ein breites Maul, abstehende Ohren und zwei Hörner auf der Stirn. In der linken Hand hält es eine Gabel, in der rechten Hand ein Messer. Vor ihm steht eine weibliche Gestalt mit einem reichlich gedeckten Tablett, über das sich das Monster gleich hermachen wird. In der Unterzeile liest man: „Deutschland serviert. Seit Jahrzehnten wird Israel, teils umsonst, mit Waffen versorgt. Israels Feinde halten das Land für einen gefräßigen Moloch. Peter Beinart beklagt, dass es dazu gekommen ist.“ (Hier der ganze Artikel von Henryk M. Broder!)

Siehe auch:

» Lizas Welt: Das Arschgeweih des Feuilletons
» Jüdische Allgemeine: Wie die SZ antisemitischen Spin produziert

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48 KOMMENTARE

  1. Kommt mir irgendwie bekannt vor, diese Karikatur! Wo habe ich das nur schon einmal gesehen??

  2. Fakt ist, dass die Palästinenser ein sehr starkes Bevölkerungswachstum zu verzeichnen haben, wie überall wo der Islam unterstützt wird.

  3. Hier auf PI wird ja schon lange von der Prantl-Prawda oder dem Stürmer gesprochen, wenn eigentlich die ehemals (das fehlte..) linksliberalen bürgerlichen Zeitung SZ gemeint ist.

    Soweit nix neues, neu aber ist das die WO sowas abdruckt !
    Dafür wollte ich mich bei der WO eigentlich bedanken, aber Kommentare bereits zu..

  4. Ja das hätten sie gerne. Waffenlieferungen einstellen, am besten Israel total boykottieren und das „Waffenembargo“ gegen die „palästinensischen Rebellen“ aufheben. Damit die friedlichen Demokraten des „arabischen Frühlings“ das zu Ende führen können, wass die Großväter der Schreiberlinge solcher Artikel angefangen hatten.

  5. Das Vorgehen der „Süddeutschen“ ist kein Einzelfall der aktuellen Entwicklung in Europa:

    Ein britischer Soldat wurde auf der Straße ermordet; auch in Frankreich wurde ein Soldat ermordet. Beide Angriffe scheinen Hass-Verbrechen von Muslimen gegen Christen zu sein.
    60.000 britische Frauen wurden genital verstümmelt – durch ein Ritual, das von Muslimen praktiziert wird. 20.000 weitere sind in unmittelbarer Gefahr gezwungen zu werden, dieser Prozedur unterzogen zu werden.
    In Ägypten machen Muslime Jagd auf die Ureinwohner des Landes, die christlichen Kopten.
    In Syrien haben die Gräueltaten durch den Einsatz von Chemiewaffen ein neues Hoch erreicht. Die Zahl der Todesopfer im Bürgerkrieg geht auf die 100.000 zu.
    In Saudi-Arabien werden Frauen diskriminiert und eine Kultur von Frauen als Sexsklavinnen blüht auf.
    Eine wichtige Persönlichkeit der PA, Jibril Rajoub, hat gerade erklärte, dass Palästinenser, wenn sie denn könnten, Israel mit Atomwaffen angreifen würden. Von keinem palästinensischen Politiker war eine Verurteilung oder Zurückweisung zu hören.
    In Mauretanien gibt es immer noch Sklaven; in Indonesien werden Menschen immer noch mit dem Stock geschlagen; der Iran hängt Homosexuelle an Kränen; in der Türkei sitzen mehr Journalisten im Gefängnis als in jedem anderen Land, einschließlich dem Iran und Nordkorea; Saudi-Arabien verweigert Frauen Bewegungsfreiheit, gestattet nicht, dass Bibeln ins Land mitgebracht werden und es gibt keine Gleichberechtigung vor dem Gesetz, beim Eigentumsrecht, keine freie Meinungsäußerung, keine freie Presse und keine freie Religionsausübung.
    In Großbritannien und überall in Europa werden israelische Sprecher, jüdische Studenten oder einfach nur Juden regelmäßig angegriffen; die Art kann man als die neuen „Braunhemden“ Europas beschreiben. (Gelegentlich geschieht das auch an amerikanischen und kanadischen Universitäten.)

    Islamistischer Terrorismus und „palästinensische“ Vernichtungsphantasien:
    Europa verliert die Geduld

    http://haolam.de/artikel_13899.html

    Die „Süddeutsche“ liefert die bebilderte Begleitmusik …..

  6. Erinnert mich auch ein wenig an den „Giftpilz“, dem Nazi-Kinderbuch.

    Julius Streicher hätte Freude an Prantl-

  7. Ich glaube, „SZ“ ist eine Abkürzung für „Scheiß-Zionisten“ oder?

  8. Das Erstaunliche: Die Süddeutsche wird damit ungeschoren davonkommen. Prantl wird demnächst wieder im Presseclub sitzen und den moralischen Oberschiedsrichter geben.
    Dazu wird er den fehlenden Willen und die Mittel im Kampf gegen Rechts brandmarken.
    Kann absurdes Theater Ekel auslösen?
    Kein Autor kann sich den bizarren Wahn ausdenken, der sich bei uns augenblicklich im öffentlichen Raum abspielt.

  9. #9 Barack Hussein ibn kalb Obama (03. Jul 2013 09:37)

    Hehe treffend bemerkt 😀

  10. “Deutschland serviert.“

    Vollkommen richtig! Nur der Moloch, der da sitzt ist nicht Israel sondern die Millionen von Bereicherern, Fachkräften und Asylanten aus Anatolien und allen Krisengebieten dieser Welt. Und auf dem Tablett serviert werden alle Sozialleistungen, die Deutschland zu bieten hat. Und als Nachtisch wird Germania verzehrt. Ein sehr treffendes Bild.

  11. Schon klar. Keine Waffen an Israel, aber an syrische Steinzeitkriminelle.Was einem in Bananistan an Zeitungen geboten wird,ist schlicht nur noch Übelkeit erregend.

  12. „bei seiner rueckkehr wird sich der faschismus anti-faschismus nennen“ – sir winston churchill. dem ist nichts hinzuzufuegen!

  13. Franziska Augstein, die zuständige Redakteurin, schreibt:

    Ernst Kahls gehörntes, hungriges Monster hat mit den antisemitischen Klischees nichts zu tun. Man muss das Bild zusammen mit der Bildunterschrift anschauen. Da heißt es: „Deutschland serviert. Seit Jahrzehnten wird Israel, teils umsonst, mit Waffen versorgt. Israels Feinde betrachten das Land als einen gefräßigen Moloch. Peter Beinart beklagt, dass es dazu gekommen ist.“ Also: Nur die Feinde Israels sehen Israel in der Weise, die dem abgebildeten Monster ähnelt.

    Nun, das sind ihre eigenen Worte, und sieht nicht jeder Leser der SZ durch dieses Bild Israel als gefräßigen Moloch?

  14. Spätetestens mit diesem Beitrag hat die Sueddeutsche nun ganz offiziell ihre Ausrichtung und Gesinnung politisch verortet. Linksliberal, antisemitisch, pro-islamisch. Herr Broder’s Kommentar passt wie die Faust auf’s Auge.

    An diser Stelle möchte ich der SZ deshalb ganz herzlich zu dieser Glanzleistung und dem erhlichen Bekenntnis gratulieren.

    Herr Marian Offman, was halten Sie denn von dem Beitrag ? Liebe toleranten Buntbürger, wie ist ihre Meinung ? Das würden wir hier sehr gerne erfahren.

  15. Aus demselben Artikel der Jüdischen Allgemeinen:

    Gewiss, bei Razzien in DP-Lagern und Zusammenstößen mit deutschen Polizisten gab es einige Verwundete und sogar Tote, doch führten die kaum zu Racheaktionen der Juden. Insgesamt überwog die Trauer das Gefühl des Hasses.

    Es wäre also normal gewesen, wenn sich die Juden für Polizeiaktionen gerächt hätten?

    Auch interessant.

  16. Ja, die SZ ist der NEUE STÜRMER!

    Eine Schande ist diese Zeitung für Deutschland, soll sie untergehen.

  17. Ähnlich die SZ-Berichterstattung zu Stürzenberger.
    Das schlimmste daran: Sie haben Gerüchte/Klischees als Tatsachen verkauft, ohne eigene Recherche. Dito die AZ in München.
    Unglaublich, wie verkommen einige ehemals seriöse Medien sind.
    Ich lese schon seit ein paar Monaten die SZ nicht mehr, die vorher zu meiner Standardlektüre gehörte.

  18. PS: Ich wette, dass wenn die NPD eine solche Zeichnung in Umlauf brächte, hätte das einen Riesen-Eklat zur Folge! Da würde sofort die Staatsanwaltschaft aktiv werden.

  19. #17 Ein Fremder aus Elea (03. Jul 2013 09:49) Franziska Augstein, die zuständige Redakteurin, schreibt:

    Ernst Kahls gehörntes, hungriges Monster hat mit den antisemitischen Klischees nichts zu tun. Man muss das Bild zusammen mit der Bildunterschrift anschauen. Da heißt es: “Deutschland serviert. Seit Jahrzehnten wird Israel, teils umsonst, mit Waffen versorgt. Israels Feinde betrachten das Land als einen gefräßigen Moloch. Peter Beinart beklagt, dass es dazu gekommen ist.” Also: Nur die Feinde Israels sehen Israel in der Weise, die dem abgebildeten Monster ähnelt.

    Was für eine schäbige aber zugleich auch entlarvende Erklärung. Wenn nur Israels Feinde Israel so sehen, und die SZ dieses Bild unkrtisch in einem verwendet, gibt die SZ dann nicht damit zu, Israels Feind zu sein ?
    Dieses Bild wird unter der Überschrift „Der Niedergang des Zionismus“ veröffentlicht und zwar in einem israelkritischen Artikel. Hier solidarisiert sich die SZ mit den Feinden Israels, es gibt überhaupt keinen Anhaltspunkt dafür, dass sich die SZ von dem Bild inhaltlich distanzieren möchte.

    Mit dieser „Entschuldigung“ könnte man übrigens jede antisemitische Karikatur der Nazis abbilden, ohne sich davon zu distanzieren, mit dem Hinweise „Nur die Nazis sehen Israel so“. Eine solche Entschuldigung entschuldigt rein gar nichts.
    Vielleicht liefert aber der Name „Augstein“ eine viel plausiblere Erklärung. Ist sie irgendwie mit einem der weltweit schlimmsten Antisemiten, Jacob Augstein, verbunden ?

  20. Broder
    „Aber es gibt Grenzüberschreitungen, deren Urheber so unheilbar gesund sind, dass sie nicht einmal merken, was da in ihnen rumort. Es ist der Sieg des Es über das Ich. Der Antisemit denkt nicht, es denkt in ihm.“

    Das sind ja steile Thesen die HB da vertritt.
    Ich frage mich auch, wer da „Resentiments“ verbreitet – und als „psychisch krank“ muss ich mich auch nicht beschimpfen lasse wenn ich mich frage warum die BRD ca 1 Mrd Euro für die Bewaffnung Israles mit atomwaffenfähigen U-Booten ausgiebt.

  21. Klar. Kleben wir dem ganzen ein Label auf, dann müssen wir uns nicht mehr mit dem Thema beschäftigen. 🙂

  22. Unter „Stürmer“ tut es H.M. Broder nicht mehr. wobei der Karikierte weder Babys noch Herzen oder U – Boote serviert bekommt. Es wird dann schwer, weitere Steigerungen zu finden, um seinen Abscheu auszudrücken, war „Der Stürmer“ doch schon das unappetitlichste Hetzblatt. Aber lassen wir uns mal überraschen.

    Kunst- und Meinungsfreiheit haben eben ihre Grenzen für H.M. Broder. Mohammedkarikaturen sind schon o.k. aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe. 🙂

  23. Ist doch nur logisch : da Moslems und Islam völlig vom Hass auf Juden durchtränkt sind, sind die deutschen Islambewunderer und Islamförderer in Medien und Politik längst auf diese Linie des (gar nicht mehr nur) subkutanen Antisemitismus eingeschwenkt und instrumentalisieren und verbreiten ihn unter dem Deckmantel der „Israelkritik“.

    Anmerkung : SZ und liberal ? Die sind etwa so liberal wie die wöchentlichen Pressemitteilungen der Taliban

  24. Als ich die Karikatur sah, dachte ich eher an den gefräßigen EUDSSR Moloch, welcher von der BRD noch am Leben gehalten wird.

  25. Die erste Ausgabe der Süddeutschen Zeitung wurde, mit den eingeschmolzenen Druckplatten von Hitlers „Mein Kampf“ gedruckt.

    Davon muss wohl an den Druckwalzen bis heute etwas klebengeblieben sein.

  26. Die Juden aber werden nicht den Kopf des Karikaturisten fordern, es wird keine Fatwa aus Jerusalem geben. Das weiß auch der Antisemit. Denn er ist nicht nur niederträchtig, er ist auch feige.

    Eine scharfe Diagnose. Dürfte kaum präziser werden.

  27. Sofort Anzeige erstatten!!!
    Der >STÜRMER< lässt grüßen!!!

    Und bei Frao LePen wird die Immunität aufgehoben!!!

    Sofort EUDSSR einschalten!!! Zum Testen!!!

  28. Also Broder ist im Prinzip gut. Aber das mit seiner Antisemitismus Masche geht mir bei ihm langsam auf den Wecker. Es mag ja sein, dass es in einigen Fällen auch Antisemitismus ist. Aber ansonsten ist es eigentlich nur ideologisch geistige Primitivität der angeblichen Antisemiten, denn die sind gegen Israel weil das nun mal ideologischer Zeitgeist ist. Dis sind ja auch gegen Demokraten wie Menzel und gegen PI nicht weil wir Juden sind.

    Broder verharmlost die Problematik und engt sie völlig falsch ein, wenn er dabei von Antisemitismus spricht. Lediglich, dass es ideologisch totalitär verkommen ist, wäre korrekt. Die inhaltliche Darstellung von Broder ist korrekt, aebr seine Interpretation ist Banane. Da zeigen sich ebendie Grenzen von Broder, der eben vom Schreiben auch leben muß oder ben mußte.

  29. Naja, einerseits regen wie uns(ZU RECHT) über die Nazikeule auf, aber schwingen die Keule selber oft genug. Man kann die Süddeutsche ohne die Nazikeule kritisieren und den Leuten aufzeigen, was für ein Schwachsinn dort geschrieben wurde.

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