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Bonn: Internationale Schleuserbande zerschlagen

PolizeiIn einem Großeinsatz hat die Bundespolizei am Dienstag im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bonn einen erfolgreichen Schlag gegen eine international agierende Schleuserorganisation durchgeführt. Um sechs Uhr gestern Morgen fuhren Einsatzwagen vor einem Haus in der Maxstraße („Geh weg, hier trägt man keinen Minirock, hier ist muslimisches Gebiet“) vor, mehr als ein Dutzend Bundespolizisten stürmen herein. Zur selben Zeit werden in Bonn weitere Wohnungen untersucht, und auch in Alfter und Troisdorf führt die Polizei Razzien durch. Am Nachmittag durchsuchen 150 Bundespolizisten zehn Wohnungen und Geschäftsräume in NRW und im Saarland. Die Ermittler vollstrecken in NRW einen Haftbefehlt und stellten umfangreiche Beweismittel sicher gegen die Bande, die vor allem syrische Flüchtlinge eingeschleust habe. Einer der beiden Bonner Haupttäter, ein gebürtiger Syrer, konnte verhaftet werden.

(Von Verena B., Bonn)

Der General-Anzeiger berichtet online:

Die Ermittlungen richteten sich unter anderem gegen zwei Deutsche syrischer Herkunft (49, 52)  aus Bonn. Die Beschuldigten stehen im Verdacht, vornehmlich syrische Staatsangehörige auf verschiedenen Routen aus der Türkei heraus, u.a. über Rumänien, Bulgarien und Österreich, nach Deutschland eingeschleust zu haben.

Bei der Organisation der Einschleusungen gingen die Haupttäter sehr variabel vor, indem sie verschiedene Routen und Reisemittel für ihre Taten nutzten. Um das Risiko entdeckt zu werden, möglichst gering zu halten, wurden die geschleusten Personen mit gefälschten Reisedokumenten ausgestattet.

Die Ermittler werfen den Hauptbeschuldigten vor, als Teil einer international vernetzten Schleuserorganisation, in mindestens fünf Fällen circa 20 Personen nach Deutschland geschleust zu haben. Als Schleuserlohn waren jeweils hohe vierstellige Beträge fällig.

In der Print-Ausgabe des GA heißt es weiter:

„Sie haben die Notlage der Menschen schamlos ausgenutzt“, erklärte Oberstaatsanwalt Fred Apostel, Sprecher der Bonner Anklagebehörde, dem General-Anzeiger. (…) Dabei nutzten die beiden Haupttäter laut Apostel immer wieder verschiedene Routen und auch Tranportmittel. Demnach planten und ermöglichten sie die illegale Einreise nach Deutschland sowohl über den Luftweg als auch über den Landweg, wo die Flüchtlinge in Autos versteckt wurden. Um das Entdeckungsrisiko zu minimieren, so die Ermittler, wurden die Geschleusten mit falschen Reisedokumenten ausgestattet. In vielen Fällen soll es sich um gestohlene Ausweise gehandelt haben, die auf dem Schwarzmarkt gekauft wurden.

Bereits seit November sind die Ermittler der Bande auf der Spur. Und der Ansatzpunkt lag nach GA-Informationen am Hamburger Flughafen: Dort hatten Zollbeamte Syrer mit falschen Dokumenten bei der Einreise entdeckt. In der Folgezeit ermttelte die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Hamburg intensiv gegen die Schleuserbande, deren Köpfe sie in Bonn ausmachte. Aber auch zahlreiche Helfer, die teils als Fahrer der Schleuserfahrzeuge tätig waren, gerieten in den Fokus der Fahnder.

Die Ermittler werfen den Hauptbeschuldigten aus Bonn vor, als Teil einer international vernetzten Schleuserorganisation in mindestens fünf Fällen insgesamt 20 Personen nach Deutschland geschleust zu haben. Als Bezahlung kassierten sie den Ermittlungen zufolge jeweils um die 6000 Euro. Wie viele Menschen die Beschuldigten tatsächlich im Laufe der Zeit auf diese Weise ins Land schleusten, ist unbekannt. Die entdeckten Flüchtlinge durften nach GA-Informationen hier bleiben und wurden in entsprechenden Unterkünften untergebracht.

Mit der Bereitstellung des in unmittelbarer Nähe der König-Fahd-Akademie geplanten Asylantenheims sollte sich die Bundesstadt Bonn beeilen, damit die zahlreichen Flüchtlinge umgehend dort aufgenommen und von den Brüdern und Schwestern der Lannesdorfer Umma liebevoll betreut werden können, bis nach vielen, vielen Jahren darüber entschieden wird, ob sie in ihre Heimat zurückkehren müssen, was in der Regel in 98 Prozent der Fälle so verfügt wird.




AfD-Politikerin ins Gesicht geschlagen

LuckeAm Sonntagabend wurde ein Wahlkampfstand der Alternative für Deutschland (AfD) im Schweriner Stadtzentrum von mehreren linken Schlägern angegriffen. Eine AfD-Politikerin erlitt dabei einen Faustschlag ins Gesicht. Erst am Tag zuvor gab es in Bremen einen Angriff mehrerer Linksextremer auf eine Wahlkampf-Veranstaltung mit Partei-Chef Bernd Lucke (Foto, PI berichtete). Drei Linke wurden festgenommen, sind aber mittlerweile wieder auf freiem Fuß. (ph)




„Wahlkampf“ in Bonn

BonnAm Hochstadenring (Bonn-Nord), wo das Foto aufgenommen wurde, entsteht derzeit eine weitere Moschee der Türkisch Islamischen Gemeinde zu Bonn des DITIB-Vereins. Das Erdgeschoss, das später auch eine Buchhandlung, Toiletten und Waschräume beherbergen wird, steht bereits. Außerdem sind 25 Parkplätze vorgesehen. Die zwei Geschosse darüber sowie Minarett und Kuppel existieren vorerst nur auf den Architekten-Plänen. Im ersten Stock werden der Gebetsraum der Männer sowie ein Konferenzraum für Seminare und Vorträge nebst Küche entstehen. Das künftige Lernzentrum, das auch Gebets- und Konferenzraum beherbergen soll, wird wahrscheinich Ende 2014 fertiggestellt sein – ein Jahr später als geplant.

(Von Verena B., Bonn)

Finanziert wird das 1,6-Millionen-Euro-Projekt durch Spenden und Beiträge der rund 250 Mitglieder. Alles würde aus der eigenen Tasche bezahlt, versicherte Mehmet Akser, Vorstandsmitglied der Gemeinde. Weder aus der Türkei noch von der Stadt Bonn käme Unterstützung in Form von Geldern. Aber das sei auch nicht nötig. Bald werde es eine Veranstaltung geben, bei der der Vorstand die Vereinsmitglieder befrage, was einzelne Personen konkret auf ihre Rechnung übernehmen möchten, sagte Akser im Mai dieses Jahres.

„Zum Beispiel fragen wir dann, wer die Wasserhähne bezahlen möchte“, erklärte Akser das Prinzip. Ein Kredit bei einer Bank, um die Moschee schneller fertig zu stellen, käme jedoch für die Glaubensgemeinschaft nicht in Frage. Zinsen ließen sich nicht mit der Religion vereinbaren.

In unmittelbarer Nähe des Hochstadenrings wurde am 24. Mai dieses Jahres unter dem Jubel der lokalen Islamlobby in der Brühler Straße die erste Bonner Protz-Moschee eingeweiht (PI berichtete).

Bonn-Nord ist gleichzeitig auch die Hochburg der antifaschistischen Szene (Kult41), die sich stets gerne mit muslimischen Demokratiefeinden solidarisiert. Plakate dieser Art werden aber natürlich nicht verhindern können, dass sich die einheimische Bevölkerung gegen die Islamisierung ihrer Stadt zur Wehr setzen wird, die auch in den Stadtteilen Bonn-Nord und Tannenbusch bereits besonders fortgeschritten ist.

PRO DEUTSCHLAND demonstriert im Rahmen ihrer Wahlkampftournee am Montag, 2. September, von 14.30 bis 16.30 Uhr vor der Salafisten-Moschee Al-Mushinin in Bonn-Beuel, Schwarzer Weg 40, anschließend von 16.30 bis 18.30 Uhr vor dem Deutsch-Türkischen Kulturverein (Graue Wölfe) in der Ellerstraße 99 und von 18.30 bis 20.30 Uhr vor dem Kult41 und der DITIB-Moschee am Hochstadenring 43.

Der General-Anzeiger kündigte lediglich die Veranstaltung vor der DITIB mit falscher Terminangabe als eine „Veranstaltung der rechtspopulistischen und islamfeindlichen Pro NRW“ an und schreibt weiter:

Auch die Gegendemonstranten machen sich schon bereit. So werden bereits Flyer verteilt, in denen zu einer Protestkundgebung aufgerufen wird, auch beim sozialen Netzwerk Facebook laufen die Planungen auf Hochtouren. Allerdings ist bisher keine Gegendemo bei der Polizei angemeldet worden.

Auch in Bonn bleibt es bei der Forderung: Keinen linken, keinen rechten und keinen muslimischen Extremismus in unserer Stadt!




Bettina Röhl: AfD hat die Politik verändert

Die AfD hat die Politik bereits vor dem 22.September verändert. Noch nicht gewählt und vielleicht auch nie gewählt, ist der aktuelle politische Einfluss der AfD auf die Euro-Politik der etablierten Parteien, auf die Regierung wie auf die Opposition vital. Der AfD ist es nämlich gelungen das Obiter Dictum der Unbezweifelbarkeit der Währung namens Euro zu brechen. Dies geschah unbemerkt und ist doch unübersehbar. Die Politik der Alternative für Deutschland in den letzten Monaten dem Euro-Wahn der politischen Klasse Einhalt zu gebieten, hat Früchte getragen. Einen Kredit hierfür kann die AfD von den angenagten Eurokraten nicht erwarten. Im Gegenteil. Die AfD wird von ihrer Konkurrenz mit unverminderter Wucht attackiert, gebrandmarkt und ausgegrenzt… (Bettina Röhl erscheint mir ein bißchen zu optimistisch. Hier die Fortsetzung des Textes auf vier Seiten!)




BPE-Veranstaltung in Stuttgart am 24.08.2013

Am 24. August hat der Baden-Württembergische Landesverband der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) wieder eine Veranstaltung in Stuttgart, auf dem Schlossplatz abgehalten.

(Von PI-Stuttgart)

Die engagierten BPE-Mitglieder haben die Stuttgarter Bevölkerung über die Gefahren des Islams, der Scharia und der weltweiten Christenverfolgung informiert. Es wurden diesmal auch Unterschriften gesammelt. Unter anderem wegen des durch die türkische Justiz skandalös geführten Prozesses betreffend der fünf Mörder, die 2007 in Malatya (Anatolien) zwei zum Christentum übergetretene Türken (Necati Aydin und Ugur Yüksel) und einen Deutschen (Timan Ekkehard Geske) auf brutalste Weise gefoltert und hingerichtet haben.

Auch Freunde aus dem Irak und Ägypten fanden sich ein. Sie sorgten mit ihren perfekten Arabisch-Sprachkenntnissen bei Diskussionen mit Mohammedanern, die uns immer wieder „falsch übersetzt“ entgegenhielten, für eine kompetente richtige Übersetzung. So kam mancher Mohammedaner ins Schwitzen und verließ den Infostand. Allerdings meist nicht ohne sofort lauthals: „Ihr seid alles Lügner.“, zu plärren.

Wir bekamen wieder sehr viel Zuspruch von den Besuchern des Infostandes, die die Problematik, die der Islam darstellt verstanden haben und sagten, dass das Hauptproblem die Politiker seien, die gegen eine Islamisierung nichts unternehmen wollen.

Die Aktion lief einige Stunden ohne nennenswerte Störung ruhig und zufriedenstellend. Die Polizei war in ausreichender Mannstärke anwesend. Geplant war noch eine Rede vom bekannten Islamkenner Michael Mannheimer, musste aber wegen starken Regens vorzeitig abgebrochen werden.

Gegen Ende der Aktion erschien die Antifa und wollte mit ihren Sprüchen wohl etwas erreichen, was auch immer es war, es gelang nicht. Die Polizei schickte den lächerlichen Haufen nach einigen Minuten in den Regen und nach Hause und sie befolgten, ganz im Gegensatz zu sonstigen Gewohnheiten, die Anweisungen der Polizei wie artige Schüler.

Die nächste Kundgebung ist schon geplant. Michael Mannheimer wird uns mit seinem exzellenten Fachwissen über den Islam wieder zur Seite stehen und laut sagen, was in diesem Land sonst verschwiegen wird.

Wir freuen uns schon darauf !

Hier Impressionen der Veranstaltung:

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BPE, Stuttgart, 24.8.13,6

BPE, Stuttgart, 24.8.13,10

BPE, Stuttgart, 24.8.13,14c

BPE, Stuttgart, 24.8.13,18b

BPE, Stuttgart, 24.8.13,11b

BPE, Stuttgart, 24.8.13,12

BPE, Stuttgart, 24.8.13,16b

Hier ein kurzes Video: Die Antifa wird zur Lachnummer




Wilhelm Hankel vergleicht EU mit Sowjetunion

Das Thema „der Euro und seine Folgen“ wird im Wahlkampf 2013 ausgeklammert oder weichgespült. Doch die Inflation des „monetären Sozialismus“ hält uns längst in ihren Krallen. Unter dem Stichwort „Euro-Rettung“ ist eine inflationär finanzierte Transferunion entstanden. Diese rettet weder den Euro noch die Demokratie in den Empfängerstaaten, sondern „verstaatlicht“ dort private Vermögen und Schulden! Ihre Nebeneffekte: Inflation und Billig- bis Minuszin­sen im Norden für Spareinlagen spülen hier Milliardensummen in die Fiskal-Kassen und plündern Sparer und Steuerzahler aus.

Es ist unglaublich, aber wahr: Im Zentrum dieses Wahlkampfes stehen Nebenthe­men, Selbstverständlichkeiten oder abstruse Ungeheuerlichkeiten – Energiewende, Kinderkrippen, staatliche Grundeinkommen oder offene Grenzen für Ausländer. Ein Thema fehlt, obwohl es alle Bürger und Wähler angeht und betrifft – und längst un­überhörbar an die Türen ihrer Wohnungen und Heime klopft: Was wird aus unserem Geld, dem Euro? Zerbricht Europa am Euro oder zerbricht unsere bürgerliche Gesell­schaft samt ihrer Zukunft am Euro? (Fortsetzung der Rede von Wilhelm Hankel hier!)




Ein Herz für Terroristen?

ibrahimGestern wurde der Anführer der Solinger Salafisten-Krawalle vom 1. Mai 2012, der 28jährige Hasan K. alias „Abu Ibrahim“ (Foto), lediglich zu einer neunmonatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt (PI berichtete). Das Urteil wurde von dem Angeklagten und seinen „Brüdern“ im Publikum, darunter der zum Islam konvertierte Linksterrorist Bernhard Falk, mit triumphierenden Gesten aufgenommen. Jetzt meldet sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) mit scharfer Kritik zu Wort. Das Skandalöseste an diesem Urteil jedoch ist die widersprüchliche und lächerliche Begründung der Richterin Corinna Rathjens.

(Ein Kommentar von Peter H., Mönchengladbach)

Obwohl die Sicherheitsbehörden den Deutsch-Türken „Abu Ibrahim“ als einflussreichen und gefährlichen Jihadisten einstufen, der zum Kampf gegen „Ungläubige“ aufrufe, begründete Rathjens die von ihr gewährte Bewährung damit, dass der Angeklagte vor Gericht beteuert habe, er sei grundsätzlich „gegen Gewalt“. Dann wieder meldete sie Zweifel daran an, ersparte ihm aber trotzdem das Gefängnis. Der Höhepunkt ihrer Desorientierung war dann die Aussage „Es ist nicht ganz deutlich, wohin die Reise von Herrn K. gehen wird“.

Eine Aussage, die an Dummheit nicht mehr zu überbieten ist, denn im Falle „Abu Ibrahims“ bestehen überhaupt keine Zweifel, wohin dessen Reise gehen wird. Ein Salafist, der sich regelmäßig im Internet als islamischer Hassprediger betätigt, zum Jihad aufruft, gewalttätige Attacken auf Polizisten organisiert und einem Polizisten dabei auch noch die Worte „Ich werde dich umbringen, du Hund“ entgegenschleudert, ist ein gefährlicher Terrorist. Nicht mehr und nicht weniger. Solchen Personen muss man nicht glauben, wenn sie zwecks Abmilderung ihrer Strafe beteuern, sie seien „grundsätzlich“ gegen Gewalt. Wer Verantwortung für den Rechtsstaat trägt, darf ihnen das nicht einmal glauben. So einfach ist das.

Und eine Richterin, die einem solchen Terroristen das Gefängnis erspart, ist eine Gefahr für den Rechtsstaat und sollte schnellstens irgendwohin versetzt werden, wo sie keinen Schaden mehr anrichten kann. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass die Staatsanwaltschaft gegen dieses skandalöse Urteil in Berufung gehen wird. Bei einer Staatsanwaltschaft, die bei den Solinger Salafisten-Prozessen bereits zweimal in Berufung gegangen ist sowie einer derart dämlichen und widersprüchlichen Urteilsbegründung sind die Chancen dafür gar nicht mal so schlecht.




5,1 % mehr Ein­bür­ger­ungen im Jahr 2012

Im Jahr 2012 wurden in Deutschland mehr als 112.300 Ausländer eingebürgert. Dies waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 5.400 Einbürgerungen mehr als 2011 (+ 5,1 %) und 10 800 mehr als 2010 (+ 10,6 %). Damit setzte sich die Entwicklung der letzten Jahre fort. Seit der Einführung des neuen Staatsangehörigkeitsrechts im Jahr 2000 war die Zahl der Einbürgerungen zunächst zurückgegangen – von 186.700 im Jahr 2000 auf 94.500 im Jahr 2008. Seither steigen die Zahlen wieder kontinuierlich an. Wie schon in den Vorjahren wird die Liste von türkischen Staatsbürgern angeführt (33.200 Fälle), gefolgt von Personen aus dem ehemaligen Serbien und Montenegro und seinen Nachfolgestaaten (6.100) und aus Polen (4.500). Die am häufigsten eingebürgerten Staatsangehörigkeiten sind seit mehreren Jahren unverändert… (Siehe Statistikamt!)




Europäischer Gedenktag der Opfer des Stalinismus und National-Sozialismus in Berlin

Steinplatz-BerlinAndere deutsche Städte dürften uns in diesem Punkt auch mal beneiden, denn eigentlich haben wir es sehr gut in Berlin: Hier gibt es an der lärmenden Hardenbergstrasse den Steinplatz mit je einem Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus und des National-Sozialismus. Wo sollte man sonst einen Gedenktag für die Millionen Toten würdig begehen können?

(Von DIE FREIHEIT, Landesverband Berlin)

Diese Gedenksteine stammen aus dem Jahre 1951, also aus alter Westberliner Zeit, mitten im kalten Krieg. Dass so etwas bis in unsere korrekte Zeit überdauert hat, erscheint heute fast schon wieder als ein Akt der Rebellion. Wie sich die Zeiten ändern. Insofern ist dieser Platz einerseits ideal für ein Gedenken am 23. August. Andererseits ist der Ort leider nicht praktisch, da nur sehr wenig Platz von den Gedenksteinen bis zur Strasse bleibt, wo gleichzeitig ein stark frequentierter Fußweg verläuft, weshalb es hier insgesamt eher laut und „un-besinnlich“ ist.

Steinplatz-Berlin, Blick zur Strasse

Es gibt seit ein paar Jahren auch noch einen kleinen, inzwischen mehrfach von Linksextremisten geschändeten Gedenkstein auf dem Sozialistenfriedhof in Berlin-Friedrichsfelde, wo Anfang Januar immer „Karl und Rosa“ gedacht wird. Der allerdings ist von der Linkspartei gestiftet und nur für die kommunistischen Opfer des Stalinismus vorgesehen, von denen es nun allerdings auch wirklich reichlich gab.

Noch immer gibt es aber in Deutschland keine zentrale staatliche Gedenkstätte für die Opfer des Stalinismus bzw. Kommunismus, die der Bedeutung angemessen wäre, und schon gar nicht etwas in Kombination zum national-sozialistischen Opfergedenken, wie hier am Steinplatz.

Da wir nicht über große Gelder bzw. so gute Kontakte zur Gewerkschaft verdi wie andere politische Gruppen verfügen, haben wir aus vielen auf eine Wäscheleine aufgefädelte A4-Blättern ein ca. 10 m langes Transparent gebastelt. Darauf stand in großen, selbst ausgedruckten Lettern entlang der Hardenbergstraße:

GEDENKEN AN HITLER- UND STALIN-OPFER IN BRD UNERWÜNSCHT?

Eigentlich eine gute Idee, aber nächstes Mal geht der gemeinsame Zusammenbau dann hoffentlich schon schneller, man lernt ja jedes Mal dazu.

Steinplatz-Berlin, Wimpelkette Bild 1
Steinplatz-Berlin, Wimpelkette Bild 2
Steinplatz-Berlin, Wimpelkette Bild 3
Steinplatz-Berlin, Wimpelkette Bild 4

In der Ansprache zum Gedenken (Link zum vollständigen Text hier) wurde eine Brücke zu unserer Veranstaltung am letzten Volkstrauertag 2012 geschlagen, als wir vor dem Reichstag der deutschen Opfer von Ausländergewalt gedachten. Ähnlich wie im November ging es ja wieder darum, ein überfälliges Zeichen gegen Opferhierarchien zu setzen.

Steinplatz-Berlin, Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus
Steinplatz-Berlin, Redner Heribert Eisenhardt

Es gibt einen wesentlichen Unterschied: Die Opferhierarchie zwischen Ausländern und Deutschen ist fast täglich aktuell in Polizeimeldungen zumindest zu erahnen (Motto: Werden keine weiteren Täterangaben herausgegeben, weißt Du Bescheid). Die Hierarchie zwischen Opfern des National-Sozialismus und des Stalinismus ist dagegen unsichtbarer. Sie liegt in den Lücken der offiziellen Nachkriegs-Geschichtsschreibung der Siegermächte des 2. Weltkriegs in ihren Einflussgebieten begründet und schlummert bereits mehr oder weniger tief in unser aller gesellschaftlichem Unterbewusstsein. Der Ossi ist hier in der Regel genauso betroffen wie der Wessi. Es wäre schön, wenn immer mehr Bürger begreifen würden, dass die historische Hierarchie der Opfer die tiefe Grundlage bildet, auf der andere heutige alltägliche Opferhierarchien aufbauen. Deshalb ist auch der 23. August so wichtig.

Manchmal gibt auch hoffnungsvolle Zeichen, so wurde z.B. auf der Leipziger Buchmesse 2012 das Buch „Bloodlands – Europa zwischen Hitler und Stalin“ von Thimorty Snyder ausgezeichnet, welches das komplexe Thema sehr interessant und sachlich beleuchtet.

Ist es verwunderlich, dass zu solch einer erstmaligen, also unbekannten und kaum beworbenen Gedenkveranstaltung in Berlin gesamt fast 20 aufrechte Bürger erschienen und nicht ein Mehrfaches wie z.B. am Volkstrauertag? Eigentlich nicht.

Steinplatz-Berlin, Personengruppe im Gespräch
Steinplatz-Berlin, Personengruppe am Gedenkstein für die Opfer des National-Sozialismus
Steinplatz-Berlin, Gruppenfoto von Veranstaltungsteilnehmer

Besonders gefreut haben wir uns, dass auch Bürger, die damals von der Stasi inhaftiert waren, gerne an unserer Veranstaltung teilgenommen haben und uns ein betroffener Rentner sogar anhand von Kopien aus seinen Stasi- und KGB-Akten über seine Haft informierte.

Steinplatz-Berlin, Betroffener Rentner

Zum Abschluss legten wir jeweils an den beiden Gedenksteinen Blumen nieder und zündeten in einem stillen Gedenken Kerzen an. Wir denken, es war insgesamt ein guter und wichtiger Anfang und jeder der Teilnehmer wird dieser Veranstaltung in guter Erinnerung behalten.

Steinplatz-Berlin, Blumenniederlegung am Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus
Steinplatz-Berlin, Blumenniederlegung am Gedenkstein für die Opfer des National-Sozialismus

Video der Gedenkveranstaltung:

Fotocredit: Nick und Hermann




„Rechte Scheiße stoppen!“

thumb-91339Dass man „rechte Scheiße“ stoppt, haben sich ultra-linke Aktivisten der mittlerweile 3. Generation der Alt-68er, marxistisch-leninistischen Mao- und Ho-Chi-Minh-Protagonisten, auf die Fahnen geschrieben und bekanntlicherweise auf einer Wahlveranstaltung der eurokritischen Partei AfD am 24.08.13 in Bremen den Sprecher und Gründer der AfD, Prof. Lucke, angegriffen (PI berichtete). Nun rätseln allerdings linke Medien, wer diese „Aktivisten“ wohl sein könnten und deuten an, es könnte sich eventuell – aber man muss ganz vorsichtig sein und stochert im angeblichen Nebulösen herum – um Aktivisten aus der Antifa- und Autonomenszene möglicherweise handeln; also nichts Konkretes, sondern nur im Konjunktiv und Dubiosen.

(Von corpus)

Liebe linke Medien, da braucht man gar nicht erst weit in die Ferne schweifen, um diese Wahlkämpfer zu identifizieren. Es reicht ein Klick auf www.antifa-bremen.org oder endofroad – und schon weiß man, wen die Antifa zu ihren Feinden (enemy) erklärt, dazu zählt die als „rechtspopulistisch“ und „rassistisch“ eingestufte AfD.

Tja, liebe linke Medien! Es sind mal wieder eure verhätschelten linken Ziehkinder, euer kongeniales Fußvolk, das umsetzt, was ihr mehr oder weniger offen zum Zwecke der Meinungsbildung in eurem Sinne über angebliche Nazis, Rassisten und Rechtspopulisten in die Welt setzt. Und sieht man sich das sonstige Programm der Bremer Antifa an, so kann es auch nicht verwundern, mit wem die linken Deutschlandabschaffer auch sonst noch freundschaftliche Kontakte pflegen: Salafisten, Muslim-Bruderschaft, DITIB, Milli Görüs, Graue Wölfe. Also das „Who ist Who“ der Islamistenszene in Verfassungsschutzberichten der Länder und des Bundes. Jene, denen man deshalb besondere Aufmerksamkeiten widmet, da sie sich als Anhängerschaft eines selbsternannten „Propheten“ weder mit der Verfassung unseres Landes anfreunden können, noch ideologisch wollen, genau wie Antifa und Linksautonome; Verbündete im gemeinsamen Kampf und dem Ziel, Deutschland abzuschaffen. Da passt kein Blatt Papier zwischen.