Ein Gott -Ein brisanter Quantensprung in der Theologie des Katholizismus wurde von den Gläubigen kaum wahrgenommen – und ist bis heute nicht im Bewusstsein der Theisten verankert: Nämlich, die theoretische Fusion des jüdischen Gottes Jahwe – der im Christentum als Gottvater fungiert – mit Mohammeds Allah, zu einer einzigen Gottfigur. Die drei abrahamitischen Religionen huldigen ergo dem gleichen Gott.

(Ein Essay von Tim W. Thornau)

Zu dieser Erkenntnis kam das II. Vatikanische Konzil (1962-1965) eher unbemerkt. Der von Papst Paul VI. verkündete Text in der Konzils-Schrift „Nostra aetate“ klingt beiläufig: „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat.“ (Das Medium war Moses und Mohammed)

Diese geschichtsschreibende Formulierung der katholischen Kleriker gleicht einem Dogma, weil ein Rückschritt hinter die Ergebnisse des Konzils als Abfall von der Lehre gilt. Doch der plumpe Annäherungsversuch der katholischen Theologen an den Islam blieb ohne Resonanz. Die Spekulation der Kleriker: Gemeinsam sind wir stärker – wobei die Gottesmänner in erster Linie sich selbst und ihren Apparat gesehen haben, erfüllte sich nicht. Selbst der Gedanke, der hinter dem Sprichwort steht: „Eine Krähe hackt der andern kein Auge aus“, blieb eine Illusion – weil die „Krähen“ des Islams noch nicht in Dimensionen der Kooperation denken können. Der islamische Apparat wuselt noch viel zu tief im Bereich der Volksbeherrschung und muss alle Kraft aufbringen, um die Gläubigen zu gängeln.

Unübersehbar: Mit dem Dokument „Nostra aetate“ offenbart der Katholizismus, dass er am Ende ist – und, wie bisher immer: Nahrung bei den Unbedarften sucht. Das „Geschäftsmodell Gott“ liegt in den letzten Zügen, weil es von der Institution Kirche ausgesaugt und pervertiert wurde – und in Zukunft globale Informationen alle Religionen ad absurdum führen werden.

Um zu verdeutlichen wie inkompatibel die abrahamitischen Religionen sind, und welche Blüten die Fantasie der jeweiligen Gottesvertreter hervorgebracht haben, genügt ein kurzer Blick auf die Jenseitswelten der drei Religionen. Für die Theisten stehen drei sehr verschiedene Paradiese zur Debatte.

Judentum

Das Judentum hält sich zurück, wenn es um Spekulationen um das Jenseits geht. Doch in der Sammlung religionsgesetzlicher Überlieferungen findet man eine offiziell gültige Erklärung: Das ganze jüdische Volk hat einen Anteil an der zukünftigen Welt, denn es heißt: „Dein Volk besteht aus lauter Gerechten.“ Also: Eine vorgeblich makellose Population. Das scheint möglich, weil Sünden jährlich an Jom Kippur bereut werden und damit getilgt sind. Immerhin haben die Mitglieder des von Jahwe auserwählten Volkes sich an 248 Gebote und 365 Verbote zu halten.

Das Judentum kennt kein personifiziertes Böses, etwa den Teufel, oder eine grundsätzlich böse Neigung in den Menschen. Entgegen der Vermutung vieler Christen gibt es in der grundtextnahen Übersetzung des Alten Testaments keinen Hinweis auf eine ewige Hölle. Im Talmud und in der Kabbala finden sich keine Verweise auf diesen Ort immerwährender Verdammnis.

Trotz der rabbinischen Tradition der Reserviertheit beim Thema Paradies gibt es einige Informationen über das Jenseits. Mittelalterliche Auslegungen religiöser Texte enthalten detaillierte Beschreibungen des Garten Edens: „Zum Garten Eden führen zwei Tore aus Diamanten, und auf ihnen befinden sich siebzigtausend dienstbare Engel. Und wenn ein Gerechter vor ihnen erscheint, so ziehen sie ihm von oben seine Gewänder fort, die er im Grabe trug, und bekleiden ihn mit acht Gewändern, gewoben aus Wolken der Herrlichkeit. Auf sein Haupt setzen sie zwei Kronen aus Edelstein, Perlen und Gold. In seine Hand legen sie acht Myrtenzweige und preisen ihn und sagen: „Gehe hin und iss dein Brot mit Freuden.“

Es heißt, Moses habe bei seinem spektakulären Besuch im Paradies von Engeln bewachte Throne aus Gold, Silber und Edelsteinen gesehen. Der Engel der ihn führte erklärte: Wer Tag und Nacht die Thora studiert, hat ein Anrecht auf einen Thron aus Perlen. Der Reumütige, auf einen Thron aus Gold. Der Thron aus Kupfer ist für den schlechten Menschen bestimmt, dessen Sohn fromm ist.

Die jüdischen Jenseitsauffassungen sind vielfältig und frei. Jeder kann Texte finden, die seinen Wünschen entgegenkommen. Die feinsinnigen Gläubigen begnügen sich mit einem rein spirituell, ganz und gar Jahwe gewidmeten Jenseits. Weniger subtil veranlagte Gläubige können sich auf Textstellen berufen, die prächtige Paläste oder duftende, blumenübersäte Gärten versprechen – und auch noch anbieten, sich am Fleisch des Leviathan (Seeungeheuer) gütlich zu tun.

Islam

Allahs Paradies bietet weiterführende sinnliche Genüsse. Die Guten gelangen in die Gärten des Paradieses, wo kühle Ströme fließen und herrliche Fruchtbäume wachsen; sie genießen die Düfte, Früchte und nicht berauschenden Wein. Es fließen Bäche von Wasser, Honig und Milch. Sie erfreuen sich an großäugigen Jungfrauen (Huris), die niemand zuvor berührte. Aber auch für die andere Fraktion ist gesorgt. Sure 76/19 sagt: „Ewig junge Knaben machen die Runde unter ihnen.“ Und das, obwohl Homosexualität laut Scharia die Todesstrafe nach sich zieht.

Das Paradies für mohammedanische Männer beschreibt der große Theologe Dschalal ad-Din as-Suyuti: „Jedes Mal, wenn wir mit einer Huri schlafen, erleben wir sie als Jungfrau. Und der Penis wird nie erschlaffen. Jeder der Erwählten wird mit 70 Huris verheiratet sein, zusätzlich zu den Frauen, die er auf Erden geheiratet hat. Und jede von ihnen wird eine köstliche Vagina haben.“

Die sexuelle Freizügigkeit im Paradiese Allahs war vermutlich Mohammeds Anliegen. Mohammed verfügte, neben zwölf Ehefrauen, auch über mehrere Sklavinnen, die als Kriegsbeute „Freiwild“ waren.

Christentum

Gänzlich unterschiedlich sind die Versprechungen des Christentums für das außerirdische Leben nach dem Tode. Das Kontrastprogramm zu Allahs Paradies findet im christlichen Jenseits statt. Dort ist platonisches Leben und Askese angesagt; von Nahrung wird nicht gesprochen, lediglich die Anschauung der Dreifaltigkeit steht auf dem Programm. Die Theologen verkaufen den Himmel als einen Ort und Zustand vollendeter Glückseligkeit durch die unmittelbare Anschauung Gottes – wahrscheinlich ihr eigener Wunschtraum. Dort wird jeder Erlöste, gemeinsam mit den anderen Gerechten, im ewigen Leben wohnen, laut Matthäus (Mt 13,43) in verherrlichter Gestalt, die wie die Sonne leuchtet.

Die einzige Abwechslung für die Himmelbewohner ist perverser Art. Der Kirchenlehrer und Frauenhasser, der Dominikanermönch Thomas von Aquin (1225-1274) stellt den Auserwählten in Aussicht, den Gemarterten in der Hölle bei ihren Qualen zusehen zu dürfen.

Eine spezielle Erfindung der christlichen Kleriker ist das Fegefeuer. Dorthin kommen die Seelen derjenigen, die zwar im Stande der Gnade gestorben sind, aber noch zeitliche Strafen abzubüßen haben. Im Fegefeuer findet ein Prozess der Läuterung statt, in dem die Seele eines Verstorbenen auf den Himmel vorbereitet wird. Im 6. Jahrhundert prägte Papst Gregor I. die Vorstellung vom Fegefeuer. Er baute das Fegefeuer in das System seiner „Heilsmaschine“ ein, wodurch es bis zur Reformation große kulturgeschichtliche Bedeutung erlangte. Gregor I. steht in der katholischen Kirche in ganz besonders hoher Achtung, denn ihm verdankt sie neben dem Fegefeuer, dieser päpstlichen Prellanstalt, die sich durch ihren Ablasshandel hervorragend rentierte, auch eine Menge (obskurer) Zeremonien.

Theologisch völlig ausgeformt findet sich die Lehre vom Fegefeuer bei Thomas von Aquin. Im 16. Jahrhundert wurde das Fegefeuer im Tridentinischen Konzil dogmatisiert. Das Dogma Nr. 241 lautet: „Die Seelen der Gerechten, die im Augenblick des Todes noch mit lässlichen Sünden oder zeitlichen Sündenstrafen belastet sind, gehen in das Fegefeuer ein.“ Die Seelen im Fegefeuer sehnen sich – so glauben Theologen – nach der Herrlichkeit Gottes und leiden große Schmerzen. Dass sie Gott nicht schauen dürfen, sei die eigentliche Strafe. Augustinus hatte behauptet, dass die Leiden des Fegefeuers schwerer sind, als alle Leiden in diesem Leben. Statt, dass die Kirche sich von dem mittelalterlichen Unsinn trennt, strickt sie weiter daran. Offensichtlich gehört kritisches Denken nicht zum Katholizismus, denn die Vorstellungen von Hölle und Fegefeuer sind immer noch vorhanden.

Nach der Aufklärung sah sich die Kirche genötigt, der Hölle den Anstrich einer angstauslösenden Metapher zu geben. In der nach wie vor gültigen Lehre jedoch, wird sie plastisch geschildert und als reale Strafe gesehen. Der frühere Papst Benedikt XVI. warnte die Herde der Gläubigen: „Jesus ist gekommen, um uns zu sagen, dass er uns alle im Paradies haben will – und dass die Hölle, von der man in unserer Zeit so wenig spricht, existiert.“

Nicht zufällig sprechen die katholischen Kleriker von Schafen, wenn sie ihre Herde meinen. Sie charakterisieren ihre Gläubigen durchaus zutreffend. Schon Goethe sagte: „Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche, aber sie will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reichdotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr, als die Aufklärung der unteren Massen.“

Das Statement Goethes lässt sich übertragen auf den Theismus jeder Couleur. Theismus ist ein Relikt der Vergangenheit – ein primitives System der Volksbeherrschung, wie es sich aktuell im Mohammedanismus offenbart.
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Tim W. Thornau ist Autor der Bücher „Gott & Co“ und „Islam – Das totalitäre System“. Im Buchhandel u.a. bei: www.epubli.de / www.neobooks.com / www.amazon.de

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146 KOMMENTARE

  1. Ich empfehle der Katholischen Kirche sich als nächsten Papst einen rechtgläubigen Muslim zu wählen.
    Alle Widersprüche gelöst.

  2. Die Vergleiche sind interessant.
    Aber ich würde dabei nicht aus den Augen verlieren, dass der Islam ein Trojanisches Pferd ist:
    Aussen als Tarnung die Religion (5 Säulen).
    Innen Faschismus, der Leichengeruch von bisher 270 Mio. Toten, (6. Säule=Djihad).
    Kurz: vom Inneren, vom Herzen her, ist Islam=Faschismus.
    Dies belegt auch das Leben von Mohammed und dessen Verehrung als Vorbild.

    Von daher würde ich den Islam eher mit Hitler, Stalin, .. vergleichen.
    Wie wäre es mit einer Aberkennung des Religionsstatus beim Islam?!
    Dadurch würden alle Forderungen im Namen der „Religionsfreiheit“ ins Leere laufen.

  3. Der Islam lehnt die Dreifaltigkeit Gottes ab („fern ist es von Allah, das er einen Sohn hat“) und folglich können aus theologisch-dogmatischer Sicht der Gott der Christenheit und Allah schon von daher nicht wesensidentisch sein.

  4. Dieser Artikel bringt es auf den Punkt: Heilsgewissheit oder Heilslosigkeit.
    http://www.gutebotschaft.com/pdf/heillosigkeit.pdf
    Ich wünschte manche Kleriker und sog. Gelehrte hätten diesen Durchblick.

    “ Der Islam ist
    eigentlich auch ein falsches Evangelium, denn
    Mohammed behauptet, daß er seine Botschaft vom
    Engel Gabriel empfangen habe. Diese
    Engelsbotschaften sind nun im Koran
    zusammengefaßt. Genau vor solch einem Fehler
    warnt uns die Heilige Schrift, denn Paulus schreibt
    in Galater 1:8:
    Aber wenn auch wir oder ein Engel vom Himmel
    euch ein anderes Evangelium predigen würden als
    das, welches wir euch gepredigt haben, der sei
    verflucht.

    Warum soll Gabriel zuerst der
    Maria erscheinen und ihr Jesus Christus
    ankündigen (siehe Lukas 1:26-38), wobei er Jesus
    als Sohn Gottes bezeichnet und seine jungfräuliche
    Geburt ansagt, wenn Gabriel später dem
    Mohammed erscheint, und ihm eine Botschaft
    überreicht, die Jesus zum bloßen Propheten
    degradiert? Die Botschaft Gabriels an Mohammed
    unterscheidet sich von der Botschaft Gabriels an
    Maria, womit der Islam unterstellt, daß sich Gabriel
    wohl in Jesus getäuscht hätte. Was für ein Unfug!
    Der Engel Gabriel habe lt. islamischer Tradition
    dem Abraham einen „Schwarzen Stein“ übergeben,
    der angeblich aus dem Paradies stammt. Dieser
    Stein ist dann in der Kaaba, dem würfelförmigen
    Gebäude in Mekka, eingebaut. Im Islam ist dieses
    Gebäude das „Haus Gottes“. Abraham und Ismael
    haben die Kaaba wieder aufgebaut und wohl diesen
    „Schwarzen Stein“ eingebaut. Es wird behauptet,
    dieser Stein sei ein Meteorit, was jedoch nicht
    stichhaltig belegt ist. Was für eine seltsame
    Legende? Es ist interessant, daß im Islam Abraham
    und Ismael als Propheten angesehen werden aber
    nicht Abraham und Isaak. Isaak aber ist der Sohn
    der Verheißung. Auf Ismael liegt keine Verheißung.
    Das Resultat ist klar: Kein ewiges Leben, kein Heil,kein Heiliger Geist, kein Reich Gottes. Die Bibel
    sagt:
    Wir aber, Brüder, sind wie Isaak, Kinder der
    Verheißung. Galater 4:28.

    Gott hat keinen mit Bund mit Ismael aufgerichtet.
    Wer sich also wie die Mohammedaner durch Ismael
    zu Abraham verbunden sieht, der hat nichts
    gewonnen. Gottes Bund und Verheißungen gingen
    von Abraham zu Isaak zu Jakob und somit Israel.
    Heute schwören die Anhänger des falschen
    Propheten auf die Vernichtung des Volkes Israels.
    Dabei hat der Gott der Bibel Israel erwählt, um den
    Heiden Heil zu bringen durch Jesus Christus, der
    der König der Juden ist und allein Anspruch hat auf
    den Thron Davids. Ohne Israel, kein Heil! Würden
    die Mohammedaner wirklich Abraham angehören,
    so würden sie zuallererst Israel segnen. 1. Mose
    12:3. Leider tun sie genau das Gegenteil.

    sind darum seine Kinder. Sondern in Isaak wird dir
    Nachkommenschaft genannt werden, das ist: nicht
    die Kinder des Fleisches, die sind Gottes Kinder,
    sondern die Kinder der Verheißung werden als
    Nachkommenschaft gerechnet. Römer 9:7,8.
    Hier entkräftet die Bibel noch einmal die Idee von
    der wunderschönen abrahamitischen
    Einheitsreligion.“

  5. Und der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm sagte am 25.1.2012:

    Die bürgerliche Gesellschaft braucht … Muslime, die die Schätze ihrer Religion in den demokratischen Diskurs einbringen und dabei zur Kraft des Friedens werden.

    (Würrrgg!)

  6. Über Theologie kann man verschiedener Meinung sein.
    ABER: ein Verein, der raubend und mordend durch die Lande zieht[1], will ich nicht in Deutschland haben.
    Alle Vereine, die sich auf die gleiche Vereinssatzung[2] beziehen, wie die „Islamisten“ weltweit, müssen in Deutschland verboten werden.
    Islamisten sind die kollektive Pflicht aller „friedlichen“ deutschen Muslime[3]

    [1] theReligionOfPeace, PKS2011
    [2] Koran
    [3] wörtlich: „Djihad ist die kollektive Pflicht aller Muslime“, wikipedia Djihad.

  7. Ein Zitat aus Michael Moorcocks Fantasy, aus der mein Nick stammt:

    „Vorsichtshalber erschlugen wir auch die Lords der Ordnung. Nun seid ihr Sterblichen auf diesen Ebenen frei von Göttern“.
    „Aber Arkyn – Arkyn war gut – “
    „Wenn ihr das Gute achtet, dann pflegt es in euch selbst.“

  8. Hier müssen die Anhänger Gottes ihre Kirche (Gotteshaus) vor den Anhängern der Islamofaschisten mit Hilfe einer Menschnekette schützen, während diese gegen die Kirche ein Kampfbeten veranstalten:

    https://twitter.com/EVA1970EVET/status/368327662780940288/photo/1

    Hier ist es ihnen nicht gelungen und die Islamofaschisten haben eiine Kirche niedergebrannt

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=UnB1lgDGkXk

    eine von 40

    http://m.apnews.com/ap/db_289563/contentdetail.htm?contentguid=nmobr2oZ

    Das ist das Werk der Freunde der EKD, von Westerwelle, Ashton und Obama; das Werk des Mannes für den Westerwelle, Ashton und Obama die Freiheit fordern

  9. Wenn ich die Wahl habe, nehme ich das islamische Paradies. Da ich deswegen aber sicher nicht zum Islam konvertieren werde, wird es leider nichts damit 😉

  10. Wer an solchen Hokuspokus wirklich glaubt, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen. Kein Wunder, dass sich die Gläubigen gegenseitig totschlagen und totgeschlagen haben, wenn man so verwirrt durchs Leben geht. So einen Unsinn erträgt doch kein normaler Mensch…!

  11. Der Autor sollte, bevor er über die Bibel schreibt, selbige erstmal lesen. Beispiel:

    Im christlichen Himmel ist platonisches Leben und Askese angesagt; von Nahrung wird nicht gesprochen

    Ich sage euch: Ich werde von nun an nicht mehr von diesen Gewächs des Weinstocks trinken bis an den Tag, da ich’s neu trinken werde mit euch in meines Vaters Reich. Math.26

  12. #KDL

    Du findest das islamische Paradies besser? Findest du es denn gut, wenn deine kleine Schwester als Jungfrau für die Märtyrer genommen wird?

  13. Hier die (ehemalige) katholische Kirche in Homs:

    http://www.youtube.com/watch?v=BbXeHqkDc4s

    Das kann uns in Europa nicht passieren? In Europa herrscht doch Religionsfreiheit?!

    Doch, z.B. in Serbien, Mazedonien…

    http://koptisch.wordpress.com/2013/04/21/respektvoll-und-tolerant-mohammedanisten-in-nigeria/

    Aber doch nicht der EU, hier hetrrscht doch Religionsfreiheit?!
    Doch, z.B. auf dem EU-Territorium Nordzypern

    http://www.pi-news.net/2010/06/so-wueten-die-tuerken-in-zypern/

    Aber doch nicht in Deutschland hier sind die Musgllime doch friedlich und glauben an den selben Gott wie wir?! Nicht in Garbsen!

    http://www.pi-news.net/2013/08/kirchenbrand-in-garbsen-tater-sind-opfer/

    Aber nicht vor meiner Haustüre: Aber nein, natürlich nicht sagen uns die Islamisierungsbeauftragten von der EKD: wir sind doch alle so schön bunt hier, hier wird das nie pasieren!!!

    Wer etwas anderes behauptet ist ein Nazi und Hysteriker und gehört in die Psychatrie, dort ist ja seit Mollaths Entlassuung ein Platz frei!!!

  14. #7 KDL (18. Aug 2013 10:54)

    Wenn ich die Wahl habe, nehme ich das islamische Paradies. ….
    —————–
    Also mir wären die 72 Jungfrauen viel zu anstrengend, aber auch in den Ruhepausen unerträglich: Unterhaltung, Dialog, Diskussion mit 72 ungebildeten Weibern ohne jegliche Schulbildung. – Das kann doch nur einer aushalten, der selber ein Vollidiot ist!

  15. Viel Falsches in dem Essay. „Nostra aetate“ ist kein Dogma, das II. Vatikanische war ein rein pastorales Konzil, und der Ablasshandel ist 1567 von der kath. Kirche verboten worden. Der Autor nähert sich der Wahrheitsliebe unserer Mainstream-Medien an – schade.

  16. PS:

    Das Bild der häßlichen Säule habe ich eben wiedererkannt, die steht ja in Braunschweig!

  17. Der Islam ist reell gesehen ein Satanskult,
    da deren blutgeiler Allah-Götze täglich
    nach Menschenopfer und Blut giert!

    😉

  18. Jetzt schauen wir uns mal an was einige der Islamofaschisten zu diesem Thema zu sagen haben:

    Dieser Vertreter der „Religion des Friedens“ belehrt uns, daß Christinnen Penisse anbeten und Hunde an Stelle ihrer Ehemänner verehren:
    http://www.memritv.org/clip/en/3755.htm

    Dieser Vertreter der „Religion des Friedens“ belehrt uns, daß den Christen unter Präsident Obamas, Ashtons und Westerwelles „Freund“, Präsident Morsi ein Blutvergießen bevorsteht:
    http://www.memritv.org/clip/en/3699.htm

    Dieser Vertreter der „Religion des Friedens“ belehrt uns, daß die Protokollle der Weisen von Zion (!!!) vorhersagen, daß das Christentum vernichtet wird http://www.memritv.org/clip/en/3627.htm

    Aber wenn dann tatsächlich Kirchen niedergebrannt werden ist das die Schuld der Juden, nicht die der Muslime:
    http://www.memritv.org/clip/en/2747.htm

    So ist sie halt die bunte (rotgrüne) Traumwelt.

    Jou und die Erde ist MAl wieder eine Scheibe

  19. Wenn doch wir alle den gleichen Gott anbeten,
    wieso in aller Welt werden wir dann von den Moslems als „Ungläubige“ diffamiert und wieso wird dann in deren heiligen Buch, dem Koran, dutzendfach zu unserer Ermordung aufgerufen?

    Fragen über Fragen, die weit über den beschränkten Horizont eines dummdoofen Gutmenschen geht!

  20. „Tötet die Ungläubigen wo immer ihr sie trefft!“

    Das ist meine Lieblingssure. Kurz und prägnant und diese liebliche Worte sagen alles aus was man vom Islam wissen sollte. Eine blutrünstige faschischtoide Pseudo-Religions-Ideologie, die über Leichen geht.

    Und jeder noch so durchgeknallte Gutmenschen kann das mit eigenen Augen nachlesen (Sure 9.5). Und diese Worte kann auch der naivste und dümmste Gutmenschen-Spinner nicht mehr schön reden.

    Nur noch die Zensur der Politischen Korrektheit kann verhindern dass solche Glaubensbekenntnisse unserer Böhmscheren Fachkräfte an die Öffentlichkeit kommen.

    Aber zum Glück gibt es PI. Und immer mehr Menschen klicken PI an weil sie sich von den Gutmenschen-Medien verraten, verarscht und verkauft fühlen! 😉

  21. Ich verstehe nicht, wie man an der einen Seite gegen die ideelle und physische Verfolgung von Christen und Christentum, respektive Juden und Judentum, eintritt und im gleichen Atemzug die atheistische „Gotteswahnkeule“ auspackt, die alle drei monotheisten Religionen ein einen Sack steckt und munter drauf einschlägt.
    Das trägt nicht unbedingt dazu bei, dass die berechtigten Kritiken am Islam und dem diesen fördernden Gutmenschentum ernst genommen werden können.
    Nur so ganz nebenbei ist der Text auf den sich Herr Thornau bezieht mal so 50 Jahre alt. 50 Jahre in denen sich die Welt grundlegend gewandelt hat. Das „Zweite Vatikanische Konzil“ würde heute mit absoluter Sicherheit zu anderen Ergebnissen führen, weil das, was damals galt heute sich in sein Gegenteil verwandelt hat.
    Thornau will sein Buch promoten, das ist nur allzu verständlich.
    Wer das Christentum verteidigen will, bei aller angebrachten Kritik gegen sich christlich nennende Institutionen, darf auf der anderen Seite dem ideologischen Atheismus ein Forum bieten.

    #6 JeanJean
    Ihnen auch einen gesegneten Sonntag.

  22. E I N Gott – der dann erlaubt, wünscht, fordert, dass man die Anderen, die an denselben Gott glauben (sollen!!!), tötet, wo man sie
    trifft???

    Ich glaube, dass man den Vertretern der christlichen Religionen in’s Gehirn ge?§$%&/()
    hat! Unglaublich diese Blinden?

    Was sagen eigentlich Menschen jüdischen Glaubens dazu???

  23. Über viele Jahre habe ich nicht verstanden, warum es im Islam so viele Selbstmordattentäter gibt. Inzwischen habe ich da eine Vermutung, das Versprechen von Mohammed:
    „Ewige Flatrate Bordel mit 72 Huren“
    scheint eine wesentliche Motivation für Selbstmordattentäter zu sein.
    Dass dafür ein paar „Ungläubige“ sterben, ist da belanglos und wird von deutschen Politikern als „kulturelle Bereicherung“ oder „Einzelfälle“ verkauft …
    „Das sind ja keine Muslime, dass sind Islamisten.
    Und Islamisten haben bekanntlich nichts mit dem Islam zu tun“ …


    https://de.wikipedia.org/wiki/Huri

  24. @ #12 Powerboy (18. Aug 2013 11:16)

    Daß der Islam ein „Satanskult“ des „Teufels“ Mohamed ist hat Luther bereits 1525 erkannt gehabt:

    Quele:
    http://www.amazon.de/Luther-T%C3%BCrken-Islam-Untersuchung-Reformationsgeschichte/dp/357905371X

    Luther schrieb sogar eine eigene Predigt zumKampf gegendie Muslime, hier das Original:
    http://books.google.de/books?id=gvJPAAAAcAAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Die EKD hingegen behauptet heute das Gegenteil von dem, was ihr Religionsstifter 1525 erkannte!

    Die Bevölkerung dieses Landes wird 24 Std am TAg von allen Machthabern nur noch belogen und betrogen

  25. Mohammed hat die Eigenschaften: Lügner, Räuber, Rassist, Vergewaltiger, Mörder, …
    Dies sind im christlich geprägten Kulturkreis die Eigenschaften von Satan.
    Mohammed gilt als der Representant von Allah.
    Von daher ist dies die korrekte Übersetzung:
    Allah = Satan.
    Wie unsere christlichen Theologen darauf kommen, Allah mit Gott gleich zu setzen, ist mir ein Rätsel.
    Alleine das Wort „Allah“ im Deutschen mit „Gott“ zu übersetzen, ist für mich Gotteslästerung und Beleidigung des Christentums.

  26. @ #15 Die Wehr
    >>>Wer an solchen Hokuspokus wirklich glaubt, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen. Kein Wunder, dass sich die Gläubigen gegenseitig totschlagen und totgeschlagen haben, wenn man so verwirrt durchs Leben geht. So einen Unsinn erträgt doch kein normaler Mensch…!<<<
    Im Himmel gibt es kein Handy, also was soll ich da? 🙂
    Allerdings würde ich eine Studie darüber interessant finden, wie Mensch dazu kommt, sich freiwillig religiös im 21. Jahrhundert noch verblöden zu lassen.
    Leider traue ich "Studien" genausowenig wie Religionsbüchern und ihre irren Vertreter. 🙁

  27. #17 Josef

    Nein, ich finde das islamische Paradies nicht besser. Aber ich mache mich gerne über solch einen Kinderglauben lustig. Ich bin immer fassungslos, dass erwachsenene Menschen an sowas wie ein Paradies glauben können.

  28. #29 .Quo.Vadis. (18. Aug 2013 11:25)

    Über viele Jahre habe ich nicht verstanden, warum es im Islam so viele Selbstmordattentäter gibt. Inzwischen habe ich da eine Vermutung, das Versprechen von Mohammed:
    “Ewige Flatrate Bordel mit 72 Huren”
    scheint eine wesentliche Motivation für Selbstmordattentäter zu sein.
    Dass dafür ein paar “Ungläubige” sterben, ist da belanglos und wird von deutschen Politikern als “kulturelle Bereicherung” oder “Einzelfälle” verkauft …
    “Das sind ja keine Muslime, dass sind Islamisten.
    Und Islamisten haben bekanntlich nichts mit dem Islam zu tun” …
    —————
    Islamismus ist der real existierende Islam – nichts sonst!

  29. @ #19 PSI

    > Also mir wären die 72 Jungfrauen viel
    > zu anstrengend, aber auch in den Ruhe-
    > pausen unerträglich: Unterhaltung, Dialog,
    > Diskussion mit 72 ungebildeten Weibern
    > ohne jegliche Schulbildung. – Das kann
    > doch nur einer aushalten, der selber
    > ein Vollidiot ist!

    Vielleicht hat es da einen Übermittlungs-
    fehler zwischen Gabriel und Mohammed gegeben.

    Er meinte damit offenbar die Hölle 😉

  30. #21 Aktiver Patriot (18. Aug 2013 11:13)

    >>>>Wenn Christen und Moslems denselben Gott haben, dann ist Gott schizophren!<<<<<
    Gut für ihn, so kann er seine Langeweile bekämpfen, indem er gegen sich selbst Schach spielt 🙂

  31. „Die drei abrahamitischen Religionen huldigen ergo dem gleichen Gott.“

    Du meintest sicherlich denselben Gott 😉

  32. #4 Starost

    Das ist kein gutes Argument.

    Ich bin z.B. Siebenten-Tags-Adventist und habe einen antitrinitarischen Glauben.

    Die Antitrinitätslehre wird auch allg. von mehreren evangelikalen Gruppen, mit Wurzeln in der Miller-Bewegung bzw. als Abspaltung der Siebenten-Tags-Adventisten, vertreten.

    Es gibt nichts desto trotz, genügend weitere Unterschiede zur GOTTESvorstellung von Christen und Juden einerseits und Moslems andererseits.

  33. #37 kantholz (18. Aug 2013 12:04)

    @ #19 PSI

    > Also mir wären die 72 Jungfrauen viel
    > zu anstrengend, aber auch in den Ruhe-
    > pausen unerträglich: Unterhaltung, Dialog,
    > Diskussion mit 72 ungebildeten Weibern
    > ohne jegliche Schulbildung. – Das kann
    > doch nur einer aushalten, der selber
    > ein Vollidiot ist!

    Vielleicht hat es da einen Übermittlungs-
    fehler zwischen Gabriel und Mohammed gegeben.

    Er meinte damit offenbar die Hölle 😉
    ——————-
    Ich will mal nicht annehmen, dass Sie diesbezügliche Erfahrungen haben 😉

  34. #36 amselfeld (18. Aug 2013 12:03)

    Sure 5:73
    “Ungläubig sind diejenigen, die sagen: “”Allah ist einer von dreien.”“…
    —————-
    Das müsste eigentlich jeder Kirchenmann kapieren!

  35. @31 Quo vadis

    „Alleine das Wort “Allah” im Deutschen mit “Gott” zu übersetzen, ist für mich Gotteslästerung und Beleidigung des Christentums.“

    Glaubst du denn, es säßen Anwärter auf ein jenseitiges Leben im Paradies an den Schalthebeln der Macht in den Amtskirchen? Freilich sind das verkappte Satanisten, da sie ihren Schäfchen weismachen wollen, der dreieinige Gott sei mit dem Mondgötzen Allah wesensgleich.

  36. Am meisten Streit um das Richtigste der richtigen Paradiese gibt es natürlich bei den edelmütigen Vertretern der wütenden Friedensreligion aus den wüsten Gebieten dieses Planeten:

    http://www.fnp.de/rhein-main/frankfurt/Religion-als-Streitfall;art675,602754

    Frankfurt

    Religion als Streitfall

    Muslimische Schüler diskriminieren sich oft auch gegenseitig

    Dass Schüler mit Migrationshintergrund in der Schule oft Probleme haben, erklärt sich für Dr. Sharam Iranbomy vom Stadtelternbeirat auch dadurch, dass es innerhalb der Migrantengruppe Konflikte wegen der Religion gibt. Darüber berichtet er am Samstag.
    Frankfurt.

    Dr. Sharam Iranbomy sorgt sich um die Ausgrenzung von Schülern im Unterricht. Der Völkerverständigungsbeauftragte des Stadtelternbeirats hat als Rechtsanwalt fast täglich mit Fällen zu tun, in denen Stress in der Schule anders entsteht als erwartet: „Es gibt zwar schon Konflikte zwischen der Mehrheits- und der Minderheitsgesellschaft, es gibt aber viel mehr Konflikte innerhalb der Minderheitsgesellschaften.“ Diese Konflikte nehmen tendenziell eher zu.

    Beispiel: „Die Mutter einer Schülerin rief mich an und fragte, wie sie sich gegenüber den Eltern der Mitschülerinnen ihrer Tochter in einem Gymnasium verhalten solle. Diese hatten zu ihrer eigenen Tochter, welche die 6. Klasse besucht und die beste Freundin war, gesagt, dass sie nicht mehr mit ihrer Freundin befreundet sein dürfe, da diese kein Kopftuch trage und daher eine ,Kaffir’ (Ungläubige) sei.“

    Eine anderer Vater suchte ebenfalls Hilfe, weil sein Sohn (10. Klasse) ein Strafverfahren bekommen hatte. Er hat sich mit einem anderen Schüler aus religiösen Gründen gestritten und sich aufgrund der heiligen Vorschriften berechtigt gefühlt, Geld des Mitschülers, den er als „Ungläubigen“ betrachtete, zu behalten.

  37. „Ein brisanter Quantensprung in der Theologie…“

    Ein Qunatensprung ist winzig!
    Und dafür einen so langen Beitrag?

  38. @ #30 Bernhard von Clairveaux (18. Aug 2013 11:31)

    Luther – Alles nur leere Worte!!!

    Keinen einzigen Pfennig haben Luther und seine Anhänger lockergemacht, um die Kämpfe gegen die Osmanen(Wien, Lepanto) zu finanzieren, kein Heer haben die Lutheraner geschickt. Nichts, außer gegen Katholiken gehetzt, die Päpstin Johanna erfunden usw.

    Im Gegenteil, Luther hat Hetzreden und Lieder gegen die „Teufel Mohammed UND Papst“ gehalten und geschrieben. Die Lutheraner haben geschickt die militärische Kräftebündelung der Katholiken ausgenutzt, um sich selbst im Hinterland und auch weitere Lügen auszubreiten. Bei verschiedenen Großbränden in Städten beschuldigten die hinterlistigen Lutheraner die Katholiken, sich mit den turkophilen Franzosen zusammengetan und gezündelt zu haben.

    Und wenn jetzt einer sagt, ich würde mit dieser Wahrheit spalten! Schon der Artikel ist falsch und treibt einen Keil zwischen Christen und auch Atheisten. Wir Katholiken sollen für Atheisten den Kopf hinhalten, wir werden nur benutzt gegen die Islamgefahr und eines Tages wieder in KZs und Gulags gesteckt!

    Wo haben jemals die Atheisten und Protestanten als Gruppe gegen den Islam gekämpft??? Sie haben die Guillotine geschmiert!!!

  39. #40 Pro West

    Mit „theologisch-dogmatischer Sicht“ meine ich die, die eigentlich aus dem Vatikan zu hören sein müsste. Bei allem Respekt für Orthodoxe, Protestanten und deren Abspaltungen und Unterabspaltungen und deren Gottesbild(er), aber einen der katholischen Glaubenskongregation oder gar einem vatikanischen Konzil vergleichbaren theologischen Think-Tank hat außer dem Katholizismus keine christliche Konfession.

    Um so schlimmer, wenn sogar die anscheinend bei der Bewahrung der Konsistenz der eigenen Dogmen überfordert sind.

  40. Sie haben sich abgewandt und kennen selbst den Weg nicht mehr. Sie lesen nicht mehr in der Bibel, weil das Buch der Bücher ihnen verschlossen ist. Statt dessen schaffen sie sich ihre eigene Art von „Religion“, weil sie die Wahrheit vergessen haben. Sie panschen alles zusammen, um in diesem Einheitsbrei nach dem zu suchen, was sie sich als „Heil“ denken können. Letztlich werden sie erkennen, wie sehr sie den Weg verfehlt haben.
    Es geht nicht darum, was die Menschen sich vorstellen, oder wie tolerant sie sich geben. Es geht nur darum, wie sehr sie wirklich suchen und auch finden wollen.
    Der Islam baut sich seine Götzen so zurecht, wie es grade passend erscheint. Da wird dann die Sendung des „heilige Geistes“ gerne angeführt, als direkten Hinweis auf ihren Mohammed. Sie, die Moslems halten das Buch der Bücher für verfälscht und verschließen sich damit jeglicher Diskussion. Das sie ihren Koran nicht hinterfragen dürfen, von Kritik ganz zu schweigen, ist ein weiterer Makel, der sie zeitlebens begleitet.
    Nun ja, die Kirchen können ja tun und lassen, was immer sie wollen. Sie führen „ihre Schäfchen“ mindestens ebenso lange in die Irre, wie es der Islam mit seinen Zwangsbekehrungen nachmacht. Insofern ist es beinahe auch schon wieder egal, was sie an Behauptungen in die Welt blasen. Sie reichen sich die Hand zum gemeinsamen Untergang.

  41. Sollte nicht jeder glauben können woran er möchte solange er niemandem etwas aufzwingt oder gar Gewalt anwendet!? Viele gläubige Menschen sind eben nicht bloß „…Schafe…“ oder hängen einem „…Kinderglauben…“ an. Religiosität im allgemeinen verächtlich zu machen zeugt meiner Meinung nach von eigener Hybris.

  42. Ich denke, der Autor hat es sich ein bißchen zu einfach gemacht. Das lutherische „Allein die Schrift“ wurde dabei völlig verworfen und die falschen Gedankengebilde irgendwelcher Theologen wurden dargestellt.

    Bereits im Alten Testament gibt es sehr wohl Auferstehungshoffnung. So z.B. im Buch Daniel, wo es heißt, daß Daniel am Ende der Zeit wieder vom Tod aufwachen wird.

    Aber auch schon David schreibt in den Psalmen vom „Lande der Lebendigen“.

    Und schon Mose kannte das Buch, in das die Gerechten geschrieben werden. Zu welchem Zweck denn?

    Und Hiob hat die Hoffnung: „Mein Erlöser lebt. Als Letzter wird er sich über den Staub erheben.“

    Und im Jesaja gibt es die Hoffnung auf das Reich des Messias, wo man Schwerter zu Pflugscharen macht und der Friede auch auf das Tierreich übergreift und die Natter nicht mehr den kleinen Jungen in die Hand beißt und der Löwe friedlich neben dem Lamm grast.

    Die ganze Rede über das Judentum wird so sicherlich von der Wissenschaft vorgetragen, aber sie ist falsch.

    Alles wiederum, was sich die Päpste und dergleichen Unbiblisches und Widerbiblisches ausgedacht haben ist zu verwerfen.

    Dagegen heißt es unvergleichlich in der Offenbarung, daß Gott selber einem die Tränen abwischen wird von unseren Augen und kein Schmerz wird mehr sein und der Tod wird nicht mehr sein. Das ist so viel Nüchterner und so sehr in unsere tatsächliche Not gesprochen, als alles, was die Theologen Verlogenes gesagt haben. Der Autor sollte statt der ganzen papierenen Sekundärliteratur besser mal das Schwarzbrot der Bibel versuchen.

  43. Was die Theolügen aus der Bibel machen ist nicht maßgebend.
    Die Tatsache, warum ich an den Messias Yeschua Glaube,
    ist, dass das biblische Menschenbild vollkommen zutrifft,
    und das sich immer wieder die Prophezeiungen erfüllen.
    Die Einheitsreligion unter dem Antichrist ist gerade am werden, die vollkommene Kontrolle der Menschen durch den technischen Fortschritt ist möglich und die Anbetung des Tieres kann überwacht werden.
    Alles in allem sieht es so aus, als ob ein Erlöser kommt, aber es wird der falsche sein.
    Was die Verfolgung der Christen anbelangt,
    die ist schön längst angelaufen.
    Weniger durch Atheisten,
    sondern versteckt, durch falsche Brüder aus den eigenen Reihen.
    Es wird schon ein „anderer“ Jesus gepredigt, aber die Traditionschristen merken es nicht.

  44. Die Christen, Juden und Moslems warten auf einen Erlöser.
    Es wird einer auf die Weltbühne treten, der alle miteinander vereint.

    Interessant ist, was die EKD auf ihrer Seite so alles schreibt.

    Der kommende „Messias“ wird
    Frieden schaffen in Jerusalem,
    das Klima retten,
    die abrahamitischen Religionen vereinheitlichen,
    die Finanzkrise lösen-durch einen globalen Schuldenschnitt,
    paradiesähnliche Zustände versprechen, die auf rein menschlichen Anstrengungen beruhen.

    Aber er wird auch verfolgen, töten, quälen, lästern, lügen und verführen, gegenüber denen, die nicht mitmachen werden.
    Hitler, Stalin, Mao, Kim… haben anschaulich demonstriert wie das vor sich geht.
    Auch die Anhänger der Nazis waren Gutmenschen, die gutes wollten, aber den falschen nachgelaufen sind.
    Und so wird es wieder werden, nur in globalen Ausmaßen.
    (Weltethos, Weltregierung, Weltwährung, Weltpolizei…)

  45. Es gibt nur eine Realität und es gibt nur einen Gott, welcher das ist bleibt abzuwarten. Grundsätzlich aber kein Grund sich die Schädel einzuschlagen. Sage ich als demokratisch gebildeter Deutscher. Würden das doch die lieben Muslime endlich auch so sehen!

  46. Das ganze Gesülze “ wir glauben ja sowieso

    an den selben Gott “ ist Täuschung.

    Ibrahim ist nicht Abraham.

    Manche Pfarrer sind einfach nur verblendet.

    Auch das “ Konradsblatt „, die Postille des

    Bistums Freiburg hat einen Artikel gebracht.

    Gott ist Allah – und Allah ist Gott.

    Der Chefradakteur, der Herr Nientidt, bekam

    dann anschließend einen Anruf von einem sehr

    bekannten Islamwissenschaftler. Der schreibt

    solche Sachen nicht mehr.

    Augenwischerei.

    Islam ist keine Religion in unserem Sinne.

    Fertig.

  47. Man sollte sich eingehende Gedanken machen , über die prophezeite Trübsal vom Volk Israel,
    dass es wieder eine Vernichtung geben wird, größer als durch den Holocaust.

    Aber auch darüber, dass ihr Gott Jahwe eingreifen wird und viele gerettet werden, welche den Namen Jeschua anrufen werden.

    Es gibt innerhalb der Kirchen schriftliche Stellungnahmen, dass von einer Judenmission abzusehen ist.
    Auch in Israel gibt es eine Antimissionsliga.

    Warum wohl diese Bestrebungen???
    Die jesusgläubigen Juden werden der Schlüssel und der Segen für die Welt sein,
    so sagt es deren eigenes Wort.
    Und das will man verhindern, mit einer künstlichen Einheitsreligion.

  48. Sonntag, der Tag des Herrn für Christen.
    In Ägypten brennen Kichen.
    Moslems schlachten Kreuzträger ab.
    Hier ein Artikel und Kommentare in dem Christentum und Christen angeprangert und beschimpft werden.
    Wahrhaft solidarische konstruktive Kritik!
    🙁

  49. Wichtig ist das Lesen der Bücher, um überhaupt verstehen zu können, was passierte, passiert und noch passieren wird.
    erst die Bibel
    dann den Koran und die Hadithe
    und auch die Thora und den Talmud.

    Zum Schluss dann noch die Schriften Spiegel, Focus, Geo, Stern…

    Wenn dann noch Zeit ist, die in Deutschland verbotenen Bücher.

    Wenn dann noch einer nicht weiß,
    wo der Zug hinfährt,
    dem empfehle ich nur noch den Kicker, den Playboy und die Praline.

  50. Es ist erschreckend und im höchsten Maße erbärmlich, wie sich beide großen, angeblich „christlichen“ Kirchen Deutschlands sich dem Mord- und Todeskult ohne jedes Rückgrat anbiedern.
    Die Ideologie des Mondgötzen wird schön geredet und die viehischen Verbrechen von deren Anhänger totgeschwiegen.
    Wie blöd, verkommen und naiv kann man sein, anzunehmen, daß der blutrünstige Götze al-hilah auch nur irgendetwas im entferntesten mit dem Schöpfergott zu tun haben könnte?!
    Herr, laß´ Hirn regnen!

  51. #56 Foggediewes

    Die Juden warten noch auf den Messias.
    Die Christen hatten schon und warten auf seine Wiederkehr.
    Beides heißt: offene Zukunft.
    Das Judentum richtet sich an ein bestimmtes Volk, das Christentum an alle Menschen und speziell an jeden einzelnen.
    Islam hatte schon mit Mohammed seinen Messias.
    Das heißt: keine offene Zukunft.

    Das ist der große Unterschied zwischen den drei Religionen.

  52. Am existierenden Staat Israel kann man die Glaubhaftigkeit Gottes erkennen.
    Niemand, über Jahrhunderte hindurch hätte gedacht, dass dieser einmal Wirklichkeit werden würde.
    Und doch ist es eingetreten, was die Israeliten immer gehofft haben.
    Auch die Christen hoffen auf ein bestimmtes Ereignis, von dem gesagt ist, dass man die Hoffnung nicht fallen lassen soll.
    ich bin mir sicher, so , wie Israel erleben durfte, dass sie wieder in ihr Land dürfen,
    macht Gott auch seine Zusage wahr, dass Jesus wieder kommt, trotz der vergangenen, fast zweitausen Jahre.

  53. #58 Foggediewes (18. Aug 2013 13:10)

    Interessant ist, was die EKD auf ihrer Seite so alles schreibt.
    Der kommende “Messias” wird…

    Ich habe auf der Website nach „Messias“ gesucht. Es kommt aber nur eine Fehlermeldung der Datenbank.

    Könnte Sie bitte einen Link angeben mit den von Ihnen angegebenen Themen wie
    Frieden schaffen in Jerusalem,
    das Klima retten,
    die abrahamitischen Religionen vereinheitlichen,
    die Finanzkrise lösen-durch einen globalen Schuldenschnitt,
    paradiesähnliche Zustände versprechen

    Besten Dank.

  54. #63 td280558 (18. Aug 2013 13:27)

    Es ist erschreckend und im höchsten Maße erbärmlich, wie sich beide großen, angeblich “christlichen” Kirchen Deutschlands sich dem Mord- und Todeskult ohne jedes Rückgrat anbiedern.
    Die Ideologie des Mondgötzen wird schön geredet und die viehischen Verbrechen von deren Anhänger totgeschwiegen.
    Wie blöd, verkommen und naiv kann man sein, anzunehmen, daß der blutrünstige Götze al-hilah auch nur irgendetwas im entferntesten mit dem Schöpfergott zu tun haben könnte?!
    Herr, laß´ Hirn regnen!
    ——————
    Warum denn? – Selig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich.

    Und darauf hoffen jetzt alle!

  55. Entschuldigt meine Deutlichkeit, aber dieser Herr Thornau ist ein geistiger Dünnbrettbohrer, wie er im Buche steht. Er hat weder von Philosophie noch von Logik oder gar Theologie nur den Hauch einer Ahnung. Er klaubt sich aus wüsten, sachlich meist ohnehin fragwürdigen Wikipedia-Artikeln gut klingende Worthülsen zusammen und mischt daraus einen Brei aus Wissensfetzen und halbgaren Unwahrheiten. Aus jeder zweiten Zeile kann man deutlich herauslesen, dass ihm sowohl die Bildung als auch die Ausbildung und die geistige Potenz fehlen, mit terminis technicis zu hantieren. Von wissenschaftlicher Redlichkeit fehlt ohnehin jede Spur.

    Mit dieser Leistung könnte er sich nicht einmal durch ein Propädeuticum oder ein Proseminar mogeln.

    Setzen, sechs.

    Er praktiziert das gleiche Argumentationsmuster wie van Däniken. Und weil seine Leserschaft noch unkundiger und zugleich „informations“geil ist, hat er mit seiner Schreiberei halbwegs Erfolg.

    #20 Jottwe (18. Aug 2013 11:11)
    Danke für Ihre Zeilen!!

    Dass auf PI Platz ist für solchen Nonsens, und das immer wieder, vergällt mir die Seite schön langsam.

  56. Für die Katholische Kirche besteht die fundamentale Verkennung des Islams und ihre geistige Verirrung konkret darin, dass sie in den Dokumenten „Nostra aetate“ und „Lumen gentium“ des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) den islamischen Allah unmissverständlich als identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit erklärt und diese Auffassung zum Glaubensinhalt erhoben hat.
    Diese Gleichsetzung hat Dogmencharakter erlangt, weil die Katholische Kirche gleichzeitig festlegte, dass ein Zurückgehen hinter die Aussagen des Konzils als Abfall von der Lehre der Kirche und von der Kirche selbst zu gelten habe.

    Die folgenden Punkte a bis d sind zu beachten:

    a ) Der entscheidende Satz aus dem Dokument
    „Nostra aetate“ des Konzils lautet:
    „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die einen einzigen Gott anbeten (unicum Deum adorant), den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat“ (Art.3).

    b ) In dem Dokument „Lumen gentium“ kommt die Identität von Allah und dem Christengott in der folgenden Passage zum Ausdruck:
    „Der Heilswille umfasst aber auch die, die den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (Kap.16).

    c ) Papst Johannes Paul II. hat in seinen öffentlichen Äußerungen die Konzilsaussagen stets bestätigt, wie das auch im folgenden Zitat aus ‚Der Dialog ist heute nötiger denn je!’ von Mattias Kopp zum Ausdruck kommt:
    „Vor allem war es die Reise des Papstes nach Marokko (19. bis 20. August 1985), die mit seiner Rede vor mehr als 100 000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca zu einem historischen Meilenstein wurde.
    In Erinnerung an das Erbe der abrahamitischen Religionen betonte der Papst:
    ´Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt …. Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch´“.

    d ) In der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz „Christen und Muslime in Deutschland“ vom Jahre 2003, ist zu lesen:
    „Christentum und Islam stellen zwei verschiedene Zugänge zu dem selben Gott dar“.

  57. Im II. Vatikanischen Konzil sind zwei Passagen aufschlussreich, die das Verhältnis von Allah und dem Christengott betreffen.

    Da ist einmal die Aussage in „Nostra aetate“ (Art.3) und in „Lumen gentium“ (Kap. 16).
    Den dazugehörigen Textausschnitt habe ich in meinem vorhergehenden Kommentar wörtlich wiedergegeben.

    Die Aussage in „Nostra aetate“ ist in der Übersetzung nicht eindeutig, das heißt, den Ausdruck „unicum Deum adorant“ kann man übersetzen mit
    a.) sie beten einen einzigen (alleinigen) Gott an
    b.) sie beten den einzigen (alleinigen) Gott („Deus“ groß geschrieben!) an.

    Beide Übersetzungen sind richtig. Die Begründung dafür ist, weil es im Lateinischen weder einen bestimmten, noch einen unbestimmten Artikel vor dem Substantiv gibt. In solchem Fall muss der Sinn, der ausgedrückt werden soll, durch die Wortwahl in der Übersetzung entschieden werden. Nachdem „Deus“ groß geschrieben ist, ist nicht irgendein Gott, sondern „der Gott“, und da gibt es nur einen, gemeint.

    Ohne jeden Zweifel wird in „Lumen gentium“ (Kap. 16) zum Ausdruck gebracht, dass Christen und Muslime zusammen denselben Gott anbeten („nobiscum Deum adorant unicum„ – zusammen mit uns den einen (alleinigen) Gott anbeten).

    Alle Äußerungen und Handlungen der Päpste und die Verlautbarungen der Bischöfe haben diese Deutung bestätigt.

    Die Gesamtaussage des II. Vatikanischen Konzils ist, trotz der Offenheit der Formulierung von „Nostra aetate“ (Art.3 eindeutig.

    Allah wird identisch mit dem Christengott betrachtet.

  58. @#70 Miles Christi

    Volle Zustimmung!

    Ich verstehe auch gar nicht was der ganze Artikel hier bei PI soll.

    Kirchenbashing ist überhaupt nicht pi!

  59. Es ist schockierend für einen Christenmenschen von den Muslimen zu erfahren, dass es Allah ist, der seinen Gläubigen das Lügen und Morden lehrt und es ihnen anbefiehlt, aber es ist noch schockierender für ihn, von seiner Kirche erfahren zu müssen, dass er zu demselben Gott betet, wo er doch, bisher wenigstens, der Meinung war, dass Gott die „Liebe“ ist und sich im Wesen Jesu geoffenbart hat. `
    Wie kann sein eigener Gott, zu dem er betet, im Koran (47/4) befehlen, den Ungläubigen die Köpfe abzuhacken, und nachdem viele von ihnen abgeschlachtet sind, die übrigen Gefangenen sorgsam zu fesseln, wo er doch selbst zu den Ungläubigen gerechnet wird?
    Christen sind nun mal Ungläubige nach Sure 5: “Wahrlich, das sind Ungläubige, welche sagen: `Gott ist Christus, der Sohn der Maria`“, und sie sind nach Sure 8/37 verdammt in alle Ewigkeit: „Die Ungläubigen sollen alle in die Hölle kommen“ – oder auch nach Sure 4/57: „Die, welche unseren Zeichen nicht glauben, werden an Höllenflammen braten, und sooft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir (Allah) ihnen andere Haut, damit sie um so peinlichere Strafe fühlen; denn Allah ist allmächtig und allweise“.
    Ist das der liebende Gott, zu dem der Christenmensch sein „Vater unser…“ betet?

  60. #66 yam850

    ich habe fehlerhafterweise ein Missverständnis erzeugt.
    Auf der Seite der EKD wird man schwerlich etwas vom Messias finden, dafür aber vieles, was den geistigen Zustand und die Vorbereitung für den falschen Messias anbelangt.
    Themen sind Klima, soziales, banales…
    Zurückhaltung von Mission Israels,
    Deutung der Bibel in moderne Zeiten,
    „Aufklärung“

    Hinführung zu Gedankengut der emergin-Church,
    „das Reich Gottes ist hier und jetzt, durch Menschen guten Willens zu schaffen, ohne einen leibhaftigen Christus wieder zu erwarten.
    Die EKD-eine Politkirche.

  61. #41 Foggediewes (16. Aug 2013 23:57)

    “Der Koran kann aus religionswissenschaftlicher Sicht als ein Stück Wirkungsgeschichte der Bibel verstanden werden.”

    Aus dem Papier der EKD zu Christentum und Islam, auf der Seite der EKD

  62. Die Kirche entfernt sich mit dieser geistigen Verirrung und ihrer masochistischen Selbstverleugnung, die ihren bild- und symbolhaften Ausdruck im Abküssen einer grünen Prachtausgabe des Korans durch Johannes Paul II. („L`Orient et le jour“ vom 14.05.1999) gefunden hat, erschreckend weit vom wahren Glauben.
    Es ist Verrat an Christus, wenn man bedenkt, dass einerseits in diesem Koran, dem Machwerk eines Psychopathen mit faschistisch anmutendem Größenwahn, an über zweihundert Stellen zur Verachtung, zum Kampf und zum Töten der Ungläubigen aufgerufen wird, und andererseits der Islam sich von Anfang an als die dem Christentum überlegene und für die gesamte Menschheit bestimmte Religion verstanden hat.
    Hier lässt der Koran keine Zweifel offen:
    „Er (Allah) ist es, der entsandt hat seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit, um sie sichtbar zu machen über jede andere Religion, auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist“ (9/33).
    Diese Dominanz wird auch heute noch, wenn nötig mit Gewalt, durchgesetzt, und erfolgt nach dem geschichtlichen Urbild der Islamisierung: wenn die Kirche sich dem Islam angeglichen hat und dieser unter dem gewährten Schutz erstarkt ist, erfolgt die „hidjra“, der Durchbruch zur islamischen Dominanz, nach altbewährtem Muster des „Medina-Modells“.
    Es ist durchaus richtig, was Professor Hüsein Hatemi am 29. Dezember 2001 sagte: „Es gibt keinen Menschen in der westlichen Welt, der dem Islam einen größeren Dienst erwiesen hat als der Papst!“(Johannes Paul II.).

  63. #73 demokrat78

    Durch die Islamisierung wird ja eben diese Bewegung zur Einheitsreligion vorbereitet.

    Islamkritik, Kirchenkritik und Judaismuskritik sind genau darum höchst angebracht,
    weil uns die „Eliten“ einen Weltethos entwickeln wollen, der Grundlage zu einem Weltgesetz bilden wird.

    Weil die Kirchen und Organisationen der anderen Abrahamsreligionen dabei eine besondere Rolle spielen, ist Wachsamkeit angesagt.
    Darum begreife ich nicht,
    warum das bei PI
    NICHT
    Thema sein sollte.
    Im Gegenteil,
    es ist
    DAS
    Thema.

  64. Thornau:

    Die drei abrahamitischen Religionen huldigen ergo dem gleichen Gott. Zu dieser Erkenntnis kam das II. Vatikanische Konzil (1962-1965) eher unbemerkt.

    Wenn es ein vatikanisches Dokument bei Google auf 320.000 Fundstellen bringt, würde ich das eher nicht „unbemerkt“ nennen. Und es wird allerorten darüber debattiert, was denn nun genau mit „unicum Deum“ gemeint ist, hier zum Beispiel:

    http://wdtprs.com/blog/2010/09/questions-raised-by-nostra-aetate-about-the-christian-god-and-muslim-allah/

    Das Wort „Hochachtung“ („mit der die Kirche auch die Muslime betrachtet“) ist eine Übertreibung in der deutschen Übersetzung. Im lateinischen Original heißt es weniger pathetisch „cum aestimatione”, in anderen Sprachen „with esteem“, „avec estime”, mit Achtung, Wertschätzung. Vatikanische Übersetzungen sind generell ein Problem, auch der amerikanische Priester John Zuhlsdorf merkt an, dass die Übersetzung von „Nostra Aetate“ ins Englische „slightly rosier“ sei als das lateinische Original.

    Eine Declaratio wie „Nostra Aetate“ ist auch kein Dogma, also etwas Unveränderbares, bei Vatikan-Texten sollte man auf die Nuancen achten und auch auf die Länge der Texte: Während die Muslimpassage nur 14 Zeilen lang ist, sind den Konzilvätern zu den Juden immerhin 43 Zeilen eingefallen. Und auch die Entstehungsgeschichte des Textes ist von Belang: In „Nostra Aetate“ sollte es ursprünglich nur um die Haltung zum Judentum gehen, aber die Christen im Orient drangen darauf, dass auch die Muslime aufgenommen werden, arabische Katholiken, Maroniten, koptische Christen meinten, die Erklärung sei politisch wertlos, wenn man die Muslime ignoriere, denen haben wir also diesen Zankapfel zu verdanken.

    Es ist übrigens bis heute nicht geklärt, wer das Wort „abrahamitisch“ erfunden hat, manche tippen auf Papst Wojtyla, andere auf Hans Küng. Auch wer als Erster die Bedeutung des Wortes „Quantensprung“ in sein Gegenteil verkehrt, also aus Winzigem Gewaltiges gemacht hat, ist ungeklärt.

  65. An Stelle einer notwendigen päpstlichen Warnung und eines aufklärenden Hinweises auf die Gefahr des Islam mit seiner antichristlichen und antidemokratischen, mit seiner menschenverachtenden und die Menschenrechte verletzenden Machtideologie, küsste der Papst demonstrativ den Koran, das Handbuch für den islamischen Terrorismus unserer Tage, verneigte sich 1979 „in Ehrfurcht“ vor dem Massenmörder Khomeini, umarmte 1993 den Massenmörder Turabi, flehte im „Heiligen Jahr“ 2000 Johannes den Täufer an, „den Islam zu behüten“, und mahnte nach dem 11. September 2001 „Respekt vor dem authentischen Islam“ an.

    Hier zeigt sich ein neuer Aspekt der geistigen Verblendung in Form des weit verbreiteten Irrtums, dem neben dem Papst auch die Spitzenpolitiker des Westens erlegen sind, dass der Terror nichts mit dem „authentischen Islam“ zu tun habe.
    Es bleibt dabei unbemerkt, dass mit dieser Fehleinschätzung der Grund für den Untergang unserer westlichen Demokratie gelegt ist.

    Die Karmelitin Edith Stein (1891 bis 1942) hat im Jahre 1933 in einem Brief an Papst Pius XI. die Verhältnisse in Deutschland angeklagt und vor den Gefahren des heraufziehenden Nationalsozialismus vergeblich gewarnt.
    Mit „tödlicher Sicherheit“ prophezeite sie, wie das Dritte Reich mit Andersdenkenden und Juden umgehen wird. Die deutschen Bischöfe und der Papst haben das ignoriert. Eine Audienz beim Papst wurde nicht ermöglicht. Weil Edith Stein Jüdin war, wurde sie von den Nationalsozialisten im August 1942 in den Gaskammern des Vernichtungslagers Auschwitz ermordet.
    Wir stehen heute vor einer ähnlichen Situation, aber es wird jede Warnung vor dem heraufziehenden Ungeist des Islam auf taube Ohren stoßen und vergeblich sein.

    Die Kirche versagt heute wieder.
    Wenn sich der satanisch-böse Geist ein braunes Hemd überzieht, oder sich in das Mäntelchen einer Weltreligion einhüllt, ist offenbar das Erkenntnisvermögen der Kirche und der gesamten westlichen Welt restlos überfordert.

  66. noch was:

    „Zwei mal drei macht vier
    und drei macht neun,
    ich mach mir meine Welt,
    widde widde wie sie mir gefällt . . .!
    (Pippi Langstrumpf)

  67. #70 Miles Christi

    Leider glauben viele Leute diesen Nonsens.

    Wenn dann noch in Papieren , oder durch Gesten der Kirchen, dieser Nonsens gefördert wird,
    dann haben die Maulwürfe unter den Christen ihr Ziel erreicht.
    Es wird der Satz.“ wir glauben doch alle an den selben Gott“
    hauptsächlich von Kirchenvertretern vorgeplappert.

  68. #70 Miles Christi
    Ich weiß,“ich bau mir meine Welt, so wie sie mir gefällt oder wie man mir es eingebleut hat“. Theologie als wissenschaftliche Disziplin darzustellen ist ein Widerspruch an sich. Da nutzt weder ein Propädeuticum oder Proseminar etwas, da diese Veranstaltungen in der Regel von Verblendeten abgehalten werden. D.h. Widerspruch ist nicht zugelassen!
    Die Welt theokratisch zu erklären – ich lach mich weg!
    Aus dem nahen Osten ist noch nie eine gute Idee nach Europa gekommen.

  69. #80 Hezott

    so kommt es mir auch vor!

    Alle, die heute warnen, werden als Spinner abgetan, als Reaktionäre, als Nazis(ironischerweise).

  70. #70 Miles Christi

    terminus technicus = Einzahl

    termini technici = Mehrzahl

    (Glashaus usw.!!!)

  71. #82 Foggediewes (18. Aug 2013 15:02)

    Ich bin ein Vertreter der Heiligen Römisch-Katholischen Kirche, wenn auch kein geweihter.

  72. Jetzt wird das erneut durchgekaut, omg, der Johannes ist schuld.

    Papst Johannes hatte die Schnauze dermaßen voll von den Nazis, und er dachte, er könnte Kraft seines Amtes vor allem eines schaffen: FRIEDEN und nochmal FRIEDEN.

    Ja, er hat Fehler gemacht, aber die Konsequenzen waren nicht seine Absicht, davon bin ich überzeugt.

    Der erwähnte Text aus dem II. V.Konzil war ein Versuch, Frieden zu schaffen, der allerdings auf starken Druck der im Vatikan agierenden Freimaurer formuliert wurde. Die sind überall existent, wo relativiert wird, woran man sie gut erkennt, auch außerhalb der Kirche. Sie haben sich die Untergrabung des Christentums auf die Fahnen geschrieben ebenso wie die Frankfurter Schule. .Bella Dodd lässt grüßen
    Auch die Bibel weiß sehr wohl zu berichten von den feindlichen Kräften innerhalb der eigenen Reihen

    Das war ein länger anhaltender Kampf, bis diese Formulierung genehmigt wurde, eine aus heutiger Sicht gefährliche Gratwanderung, da dachte man vor 50 Jahren leider noch anders.

    Die Verschwörungstheorie ist eine Verschwörungstheorie! Also muss man schon unterscheiden, wer ein Verräter und wer ein Bewahrer ist. Pauschal geht da leider gar nichts. Der lateinische Text spricht von „einen Gott anbeten“ , während die deutsche Übersetzung “ den einen Gott anbeten“ suggeriert, als ginge es um ein und denselben. Die Formulierung lässt die im Artikel erwähnte Schlussfolgerung zwar zu, doch einige machen daraus eine Verschwörung der Lehre selbst.
    Das ist leider falsch. Ein Polizist, der sich krimineller Mittel bedient, kann nicht der Beweis dafür sein, der ganze Polizeiapparat sei kriminell. Genau das wird aber überall behauptet, einfach unendlich dumm.

    Viele Pfaffen helfen mit, diese Unwahrheit zu etablieren, was vor allem in den deutschen Priesterseminaren wurzelt, wo relativiert wird bis zum Erbrechen. „Wir müssen das heute anders sehen, damals hat man das geglaubt“ etc.

    Johannes P. II. war es übrigens, der vor übermäßiger Einwanderung warnte und sich gegen sie stellte, indem er die Identität der einzelnen Nationen dadurch als gefährdet sah.

  73. #75 Foggediewes (18. Aug 2013 14:38)
    #66 yam850

    ich habe fehlerhafterweise ein Missverständnis erzeugt.
    Auf der Seite der EKD wird man schwerlich etwas vom Messias finden, dafür aber vieles, was den geistigen Zustand und die Vorbereitung für den falschen Messias anbelangt.

    OK, solches habe ich auch zuhauf gefunden.

    Hinführung zu Gedankengut der emergin-Church,
    “das Reich Gottes ist hier und jetzt, durch Menschen guten Willens zu schaffen, ohne einen leibhaftigen Christus wieder zu erwarten.
    Die EKD-eine Politkirche.

    Hatte ich vor etwa 30 Jahren in einer Freikirche anlässlich eines Kanzeltausches von einem Altkatholiken genau so gehört. Einige der Mitglieder gingen weinend aus dem Kirchensaal.

  74. Das furchtbare Bronzegebilde auf dem PI-Foto – die drei „abrahamitischen“ Weltreligionen über 9/11 vereint – ist der krönende Abschluss der Säule „2000 Jahre Christentum“, steht in Braunschweig, neun Meter hoch. Der Künstler Jürgen Weber wollte das so verstanden wissen:

    „Es ist die Liebe Gottes, um die sich Lessing in seiner Ringparabel die drei Religionen bemühen lässt, die immer wieder Angriffe auf den Glauben, sei es durch den Nationalsozialismus oder durch den heutigen Terror, erfolgreich abwehrt. So erhebt sich der Titel der 1. Enzyklika von Papst Benedikt XIV. vom Januar 2006 – DEUS CARITAS EST – GOTT IST LIEBE – umgeben von einem Strahlenkranz, über Gewalt und Zerstörung“:

    http://www.braunschweig.de/kultur_tourismus/sehenswuerdigkeiten/2000JahreChristentum.pdf

  75. Ein Buchtitel von Tim W. Thornau lautet:
    „Jahwe, Christus, Allah – Objekte des Gotteswahns“.

    Mutmaßlich vertritt dieser Autor also die Meinung, dass jeder Glaube an Gott irrational sei.

  76. Auch wenn eine Lüge oft wiederholt wird – sie wird nicht Wahrheit!! Katholen beten nicht zum gleichen Gott wie die Moslems!!

    Denn bei Katholens sollte man nicht nur die Übersetzungen der Konzilstexte beachten, sondern das lateinische Original, was nicht durch schlechte Übersetzer verfälscht wurde.

    In Nostra Aetate heißt es: Ecclesia cum aestimatione quoque Muslimos respicit qui unicum Deum adorant…

    Also Muslime beten einen einzigen = unicum Gott an und nicht – wie wir Ktholiken – den einzigen = unum Deum. Und dieser UNUM DEUM ist trinitarisch: Vater, Sohn und Hl. Geist.

    Ist Allah auch trinitratisch?? – neee!! Die Moslems sind dem Lügenpropheten Mohammed auf dem Leim gegangen. Lest mal Offb 19,20

    Der Konzilstext sagt also prinzipiell das gleiche, was Paulus im Areopag den Griechen Apg 17,23 sagte:“ Was ihr da verehrt, ohne es zu kennen, das verkünde ich euch“.

  77. Der Autor versteht das Christentum nicht. Christen sind Monotheisten. Wir glauben es gibt nur einen Gott. Wir stellen uns also nicht die Frage, ob jemand an einen anderen Gott glaubt, sondern ob er ihn erkennen kann.

    Wieso erscheint jetzt eigentlich jeden Tag ein neuer Artikel gegen das Christentum?

  78. 15 Die Wehr (18. Aug 2013 10:55)

    Wer an solchen Hokuspokus wirklich glaubt, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen. Kein Wunder, dass sich die Gläubigen gegenseitig totschlagen und totgeschlagen haben, wenn man so verwirrt durchs Leben geht. So einen Unsinn erträgt doch kein normaler Mensch…!
    ————————————

    Man muss ja bedenken dass diese Religionen zu einer Zeit erfunden wurden als der wissenschaftliche Horizont der Menschen fast nicht existierte. So konnte man ihnen leicht so etwas einreden.

    Trotzdem ist ja das Ethische an diesen Religionen immer noch von Wert. Menschen brauchen eben einen Kompass, eine Messlatte, heute wie damals. Und Besinnung in einem geistigen Ruheplatz auch. So ist ein bisschen Gotteseinbildung von Nutzen.

    Wer die totale Gottlosigkeit will, braucht sich ja nur die Bolschewisten und Faschisten ansehen. Was haben die angerichtet!

  79. #91 Zielperson:

    Mutmaßlich vertritt dieser Autor also die Meinung, dass jeder Glaube an Gott irrational sei.

    Mehr noch, er vertritt die Meinung, dass der Glaube an Gott eine Krankheit sei, die Buchbeschreibung:

    „Die Götter und die Lehre der drei abrahamitischen Religionen werden kritisch hinterfragt. Die ersten Protagonisten der vom Judentum abgespaltenen Sekte des Christentums, die Evangelisten und Apostel, machten Jesus zu ihrem Idol. Auch Jahwe und Allah sind zum Gott erhobene Artefakte archaischer Imagination. Vor dem Hintergrund der Entstehungsgeschichte dieser Religionen erscheint der heute noch existierende Gottglaube als Geisteskrankheit. Schon Sigmund Freud bezeichnete die Gläubigkeit als religiöse Zwangsneurose.

  80. #85 sauer11mann (18. Aug 2013 15:07)

    Ein „mit“ (lat. Präposition cum) bedingt hier einen Ablativ, also terminis technicis. So viel zum Glashaus. Deklinieren Sie ruhig weiter 😉

    #83 wolpertinger (18. Aug 2013 15:05)

    Sie lassen einfach nicht zu, was Sie nicht zulassen wollen. Damit fallen Sie auf die gleiche Denkfalle herein wie die Linksrotgrünenweltverbessererererer.
    Haben Sie sich schon einmal mit wissenschaftlicher Theologie beschäftigt? Nein? Ah ja, das muss man ja nicht, sonst könnte man ja noch mitreden und man bräuchte nicht mehr nur vorgefertigtes Vorurteils-Geschwätz vor sich hertragen.

  81. @ #93 Kathole (18. Aug 2013 15:46)

    Sie schreiben Unsinn, indem Sie die Aussage des II. Vatikanischen Konzils an den Worten unum und unicum in „Nostra aetate“(Art. 3) festmachen wollen, und die Aussage von „Lumen gentium“ (Kap. 16) unbeachtet lassen.
    Lesen Sie meinen Kommentar Nr. 72, und widerlegen Sie am lateinischem Text meine Aussage.

  82. #96 Heta (18. Aug 2013 16:00)

    Wer an dieser Stelle Freud als Gewährsmann heranzieht, sollte aber ehrlicher Weise dazusagen, dass er mit seiner These längst widerlegt ist. Und werfen Sie mal einen Blick in seine Biographie – da können einem schon Zweifel kommen, wer hier – bei all seinen Leistungen, unbestritten – der Verrückte war.

  83. Der Autor macht es sich sehr, sehr leicht mit Platon!
    Das AT ist eindeutig bzgl. der Ablehnung der Leugner der Lehre Christi. “ Jeder der davon abgeht und nicht in der Lehre Christi bleibt, hat Gott nicht. Wer in der Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn.
    Kommt jemand zu euch und bringt diese Lehre nicht mit, so nehmt ihn nicht ins Haus auf und begrüßt ihn auch nicht.
    Wer ihn nämlich begrüßt, der macht sich teilhaftig seiner bösen Werke°.
    2 Johannes 9-11.
    si quis venit ad vos et hanc doctrinam non affert, nolite recipere eum in domum nec Ave ei dixeritis. qui enim dicit illi Ave communicat operibus ejus malignis.
    2 Johannes 10-11.
    Auch die überkonfessionelle Mehrheitsreligion, die uns Lessing zu empfehlen scheint, ist alles andere als überzeugend: sein Nathan ist nämlich gar kein Jude mehr, ebensowenig wie sein Saladin ein Moslem und sein Tempelherr ein Christ ist. Das Toleranzproblem wäre so zwar endgültig behoben, aber nur weil es aufgrund des Fehlens jeglicher Problematik gegenstandslos geworden wäre: der absurde Traum einer völlig konfliktfreien Welt durch eine wunderbare Einigung auf einige eminent praktische Prinzipien, die alle Bedürfnisse befriedigen.

  84. „Für die Theisten stehen drei sehr verschiedene Paradiese zur Debatte.“

    %%%%%%%%%%%%

    Yussufs Heimstatt

    Ein Mensch erringt den höchsten Sieg:
    Er kämpft und stirbt im Glaubenskrieg.
    Weil man den Krieg dann heilig hieß,
    darf Yussuf gleich ins Paradies.
    Das ist ein ganz besonderer Ort:
    Glutäugig sind die Frauen dort!
    Es strömen Bäche, fließt der Wein,
    ein Duft durchzieht den grünen Hain.
    Man tauscht den ganzen Erdenfrust
    für eine Ewigkeit an Lust.
    Dort kriegt man für die Knabenliebe,
    nicht wie auf Erden Peitschenhiebe,
    und das Entjungfern macht viel Spaß,
    wo denn im Leben kann man das!
    Mit Allahs Segen und viel Freude
    zerreißt man viele Jungfernhäute.
    Ist dann der Pimmel schlaff und schmächtig,
    hilft Allah schon – er ist ja mächtig!
    Bald ist die Erdenpein vergessen
    beim Saufen, Huren und beim Fressen.
    Die Frommen, die ins Jenseits drängen
    und freudig in die Luft sich sprengen,
    sind zahlreich und sie werden mehr:
    Wo nimmt man nur die Huris her?
    Schenkt man der neuen Kunde Glauben,
    gibt es statt Jungfraun nur noch Trauben.

    Helmut Zott

    %%%%%%%%%%%%

  85. Die Himmlischen

    Ein Mensch, der immer fromm gelebt,
    am Ende in den Himmel schwebt,
    trifft dort auf die erwählte Schar,
    die brav um Gott versammelt war,
    und ist erstaunt, als er entdeckt,
    was hinter Wolkenschleiern steckt.
    Im Heer der Frommen, die da streben
    und ihren Blick zu Gott erheben,
    sind schräge Typen, wüste Leute,
    vom Schafskopf bis zur Priestermeute.
    Doch sind sie friedlich hier vereint,
    mit Gottes Willen, wie es scheint.
    So mancher Lump im Erdenwandel
    ist hier mit Schein und weißem Mantel.
    Die Heiligkeit ist selbstverständlich
    durch einen Schein am Kopf erkenntlich.
    Wer es auch sei, er muss frohlocken
    im Stehen, Liegen oder Hocken
    – allein die Dankbarkeit verpflichtet,
    dass man den Lobgesang verrichtet.
    Auf großen Wolkenbänken sitzend
    und bei dem „Halleluja“ schwitzend,
    sind sie vom Chorgesang entzückt
    und ganz vor Frömmigkeit entrückt,
    denn Einfalt kriegt ja nie zuviel
    von Lobgesang und Harfenspiel.
    Die neue Seele – sehr verletzlich –
    empfindet das Geschrei entsetzlich
    und wird, wie vor ihm mancher Gast,
    von Abscheu und von Angst erfasst.
    Soll sie mit läppisch eitlen Freuden
    auf ewig hier die Zeit vergeuden?
    „Nein! Lieber schwitzen bei Ganoven
    als jubilieren mit den Doofen“,
    denkt sie und lässt sich voll Entsetzen
    in Satans Höllenschlund versetzen.
    Hier kommt sie an und röchelt bloß:
    „Im Himmel ist die Hölle los!“

    Helmut Zott

    %%%%%%%%%%%%%%

  86. Jenseits

    Ein Mensch tut einen letzten Huster,
    dann kratzt er ab und es wird duster.
    Bald wacht er auf im Himmelreich
    vor einem Engel zart und bleich,
    der ihm erklärt, was für die Toten
    zu achten ist und was verboten:
    Wer raucht und säuft im Himmel oben
    wird in die Hölle abgeschoben
    und wer zu wenig jubiliert,
    dem wird das Manna reduziert.
    Der neue Geist winkt ab sogleich
    und fährt hinab ins Höllenreich,
    wo man gerade das vermeidet,
    was ihm die Seligkeit verleidet.
    Er trifft auf viele Geistverwandte
    und Leute, die er früher kannte:
    auf Huren und auf Staatenlenker,
    auf Päpste und auch kleine Henker.
    Fast alle Großen der Geschichte
    sind hier versammelt zum Gerichte,
    auch Mohammed der Mordgeselle
    ist selbstverständlich hier zur Stelle.
    Man kann am Rost bei Päpsten sitzen
    oder im Sud mit Weibern schwitzen,
    selbst rauchen mit den Kardinälen,
    je nach Bedarf – man kann ja wählen.
    Der Teufel selbst lädt freundlich ein:
    Man fühlt sich wohl in dem Verein.

    Helmut Zott

    %%%%%%%%%%%%

  87. #102 Porphyr

    „überkonfessionelle Mehrheitsreligion“

    Max Weber hat das in „Wissenschaft als Beruf“
    1919 schon deutlich zum Ausdruck gebracht und eindringlich gewarnt:

    Versuchen wir, monumentale Kunstgesinnung zu erzwingen und zu »erfinden«, dann entsteht ein so jämmerliches Missgebilde wie in den vielen Denkmälern der letzten 20 Jahre. Versucht man, religiöse Neubildungen zu ergrübeln ohne neue, echte Prophetie, so entsteht im innerlichen Sinn etwas Ähnliches, was noch übler wirken muss. Und die Kathederprophetie wird vollends nur fanatische Sekten, aber nie eine echte Gemeinschaft schaffen. Wer dies Schicksal der Zeit nicht männlich ertragen kann, dem muss man sagen: Er kehre lieber, schweigend, ohne die übliche öffentliche Renegatenreklame, sondern schlicht und einfach, in die weit und erbarmend geöffneten Arme der alten Kirchen zurück. Sie machen es ihm ja nicht schwer. Irgendwie hat er dabei – das ist unvermeidlich – das »Opfer des Intellektes« zu bringen, so oder so. Wir werden ihn darum nicht schelten, wenn er es wirklich vermag.

  88. @ #102 Porphyr (18. Aug 2013 16:26):

    „Auch die überkonfessionelle Mehrheitsreligion, die uns Lessing zu empfehlen scheint, ist alles andere als überzeugend: ….“

    %%%%%%%%%%%

    Die absurde Vorstellung von einem, dem Christentum vergleichbaren toleranten Islam spukt seit Lessings „Nathan der Weise“ in den Köpfen der Deutschen, wurde zwischenzeitlich verinnerlicht und zur heute nicht mehr bezweifelbaren Wahrheit erhoben.

    Dass gerade der Muslim Saladin, der auf seiner Grabinschrift in Damaskus als „Befreier vom Schmutz der Ungläubigen“ gepriesen wird, als Exponent der Toleranz in Erscheinung tritt, ist mehr als eine literarische Geschmacklosigkeit des spielsüchtigen Freimaurers Gotthold Ephraim Lessing (1729 – 1781 n. Chr.).

    Eine auf Fakten bezogene Betrachtungsweise spricht eine andere Sprache und zeigt ein anderes Bild von Saladin, der sich vornahm, „die Franken bis in ihre fernen Länder zu verfolgen, um keinen auf der Oberfläche der Erde leben zu lassen, der nicht an Allah glaubt, oder zu sterben“.

    Auch als Saladin 1187 n. Chr. die Stadt Tiberias eroberte, klingt das, was sein Sekretär Imad ad-Din berichtet, nicht nach Toleranz:
    „Montagmorgen, den 17. Rabi` II (islamischer Monat), zwei Tage nach dem Sieg, ließ der Sultan (Saladin) die gefangenen Templer und Hospitaliter suchen und sagte: ‚Ich will die Erde von den beiden Geschlechtern säubern’. Er setzte 50 Dinare aus für jeden, der einen Gefangenen bringe, und sofort brachte das Heer sie zu Hunderten.
    Er befahl, sie zu enthaupten, denn er zog es vor, sie zu töten und nicht zu Sklaven zu machen. Eine ganze Schar Gelehrter und Sufis (islamische Mystiker) und eine gewisse Zahl Frommer und Asketen befanden sich bei ihm, jeder bat, ob er nicht einen von ihnen umbringen dürfe, zog das Schwert und krempelte die Ärmel auf. Der Sultan saß mit frohem Gesicht dabei, während die Ungläubigen finster blickten. – Es gab solche (Muslime)….die laut lachten und mordeten; wie viel Lob ernteten sie, ewigen Lohn sicherten sie sich mit dem vergossenen Blut, wie viele fromme Werke vollbrachten sie mit Hälsen, die sie durchhieben! – Wie viele Ungläubige töteten sie, um dem Islam Leben zu geben…..wie viel Vielgötterei rissen sie nieder, um den Eingottglauben zu bauen…..“.

    Hier zeigt sich der wahre Saladin, auf den die Muslime so stolz sind. Einen toleranten Herrscher, wie ihn Lessing verfälscht und verzeichnet dargestellt hat, würden sie schon damals als einen vom wahren Glauben Abgefallen getötet haben.

    Das darwinistische Islamgesetz nach dem die Selektion im inneren Djihad um die Macht nur den Stärksten überleben lässt, erlaubt keine Toleranz oder Schwäche.

  89. Steinekratzer-Ökumene:

    Die drei abrahamitischen Religionen huldigen also dem gleichen Gott: dabei kann es sich wohl nur um die freimaurerische Witzfigur eines „Weltenbaumeisters“ handeln.

  90. Auf christlicher Seite wird häufig argumentiert, dass es letztendlich doch nur einen Gott gäbe, und die Gegensätze zwischen Christentum und Islam, die durchaus sichtbar und erkennbar sind, würden dadurch entstehen, dass wir als Menschen, bedingt durch unsere Beschränktheit, Gott von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten und daher verschiedene Anschauungen haben, uns aber doch ihm nähern und zu ihm kommen, wenn auch auf unterschiedlichen Wegen.

    Dabei wird allerdings verkannt, dass sich die so genannten Offenbarungsreligionen nicht selbst geschaffen haben und die Gotteskenntnis und Gotteserkenntnis nicht vom Menschen stammt, sondern von Gott.
    Denn dieser ‚eine und einzige Gott’ hat sich selbst den Menschen offenbart, im Christentum in Jesus Christus und im Islam durch den Koran.

    Dem einen Teil der Menschheit hat also der angeblich eine und einzige Gott verkündet, er habe seinen einzigen Sohn zur Errettung der Menschen auf die Erde gesandt. Dem anderen Teil der Menschheit hat aber der angeblich selbe Gott offenbart und mitgeteilt, dass er keinen Sohn habe und nie einen gehabt habe. Er ist sogar erzürnt über diejenigen, die so etwas behaupten, und er bestraft sie, wie dem Koran zu entnehmen ist, mit Höllenqualen.

    Diese Selbstoffenbarung eines einzigen Gottes in dieser konträren Widersprüchlichkeit, kann aber aus logischen Gründen nicht von dem einen und selben Gott stammen, sofern er nicht lügt oder schizophren ist.
    Allah ist nicht identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit.

  91. Ich glaube nichts, was mir Menschen über Gott erzählen, denn ich kenne keinen, der ihn bisher getroffen hat.
    Ich lebe so, daß ich vor mir selbst immer bestehen kann. Damit dürfte ich nicht grob falsch liegen

  92. @ #78 Heta (18. Aug 2013 14:55)

    „Eine Declaratio wie „Nostra Aetate“ ist auch kein Dogma, …..“

    Wer hat das denn behauptet?

  93. # 102 (16:26)
    Es muß natürlich NT, nicht AT heißen.
    In Abwandlung von Robert Spaemann könnte man sagen: Gott ist kein Trigamist.
    Zum Schluß noch etwas Versöhnliches: omnis enim patientia dulcis est Deo – jede Geduld ist Gott angenehm (Augustinus). Sei es die des Juden, Christen oder Moslems.

  94. @ #81 Foggediewes (18. Aug 2013 15:02)

    „Es wird der Satz.” wir glauben doch alle an den selben Gott” hauptsächlich von Kirchenvertretern vorgeplappert.“

    %%%%%%%%%%%%%

    Die Muslime, die selbstverständlich nicht an diesen absurden Unsinn der Gottesidentität glauben und für die unumstößlich der Grundsatz gilt, dass Allah keinen Sohn hat, was sie fünfmal täglich im Gebet implizit zum Ausdruck bringen, begreifen diese historisch einmalige Gelegenheit als ein Geschenk Allahs.
    Der Allmächtige gab ihnen, nach ihrer freudigen Erkenntnis, das Öl in ihren Ländern und beschenkte sie zusätzlich mit der Dummheit und Blindheit der Christen.
    Beides eröffnet ihnen heute ungeahnte Möglichkeiten des Djihad, des Kampfes für die Sache Allahs mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und führt sie zur angestrebten Dominanz und schließlich zur islamischen Weltherrschaft.

  95. #55 Troja77 (18. Aug 2013 13:07)
    „Mir liegt dieses Thema sehr auf dem Herzen. Ein wunderbares Video erklärt sehr gut, was die Unterschiede sind, die mittlerweile alle verwaschen sind.
    Dies lege ich euch wirklich nah. Es ist sehr sehenswert:

    http://www.youtube.com/watch?v=RwRwUfsRSPE&feature=c4-overview&list=UUi-pZ-VukgK9uzymsA0LNQA

    Hallo Troja77,
    habe das angegebene Video mir angehört. Der Unterschied zwischen Christetum und Islam wird wirklich sehr sehr gut erklärt und mit
    Bibelstellen und Koransprüchen aufschlussreich belegt. Dieses Video sollte man unserm ganzen Volk empfehlen.

  96. #112 Tolkewitzer (18. Aug 2013 17:54)

    Ich glaube nichts, was mir Menschen über Gott erzählen, denn ich kenne keinen, der ihn bisher getroffen hat.
    Ich lebe so, daß ich vor mir selbst immer bestehen kann. Damit dürfte ich nicht grob falsch liegen.
    ——————-
    Und das ist ein starkes Argument auch für den Fall, dass sie einmal – gänzlich unerwartet – Gott begegnen sollten!

  97. Liebes PI-Team: Könnt Ihr nicht mal, wenn Ihr über religiöse Themen was bringen wollt, jemanden bitten, einen Text zu schreiben, der theologisch und/oder religionsphilosophisch gebildet ist und keinen Text schreibt, der voller Fehler und Platitüden ist?

    Dieser Text hier ist leider wieder ein Negativbeispiel, das sich in eine ganze Serie ähnlicher laienhafter Ergüsse einreihen lässt. Für jeden der von der Materie her etwas Ahnung hat, eine Tortur zu lesen.

    Politisch und auch zu wissenschaftlichen Themen seid Ihr einfach klasse; dasselbe, wenn es um Reportagen geht. Aber religionsphilosophisch ist Zurückhaltung besser, wenn man keine kompetenten Leute an der Hand hat.

  98. #119 AtticusFinch (18. Aug 2013 19:55)

    Sie bringen es auf den Punkt – ganz meine Rede!
    Danke, ich empfinde das als Unterstützung.
    Gegen diesen Schmonzes muss man zusammenhalten.

  99. @ #47 Schweinsbraten (18. Aug 2013 12:16)

    Es ist richtig, daß Luther taktierte und seinen Anhängern zunächst untersagte gegen die Türken zu kämpfen, weil er der Überzeugung war, daß der Angriff der Türken (Muslime) die gerechte Strafe Gottes für den verkommenen Katholizismus sei!

    Sein Argument war: Die ungläubigen (Muslime) sind eine Strafe aus der jenseitigen weilt und müssen daher auch mit theologischen Mitteln (Buße und Beten) bekämpft werden (mindestens so lange, wie sie die Katholiken schwächten, um so die eigene Bewegung zu stärken)

    Als Luther merkte, daß trotz Wegbetens sie dennoch 1525 vor Wien standen hat er seine Anhänger auch in den weltlichen Kampf gegen die Muslime geschickt mit den Worten „Im Kampf gegen den Islam wird Deine Faust zu Gottes Faust und Dein Spiel zu Gottes Spieß“

  100. #79 Heta

    Toller Kommentar, leider aber Überflüssig.

    Du schreibst hier von Google, ist dir schonmal in den Sinn gekommen, dass der Autor von 1965 schreibt und da gab’s kein Internet. Außerdem wurde damals wie heute nur zeitnah in den Medien berichtet. Und heutzutage ist das Interesse an kirchlischen Dingen auch eher mäßig, zumindest außerhalb von PI.

    „Eine Declaratio wie „Nostra Aetate“ ist auch kein Dogma, also etwas Unveränderbares, bei Vatikan-Texten sollte man auf die Nuancen achten und auch auf die Länge der Texte:“

    Der Autor schreibt nichts von einem Dogma, sondern schreibt lediglich, „gleicht einem Dogma“, das ist ein wesentlicher Unterschied. Also bitte auf Nuancen achten.

    Aestimatio wird auch mit Wertschätzung und Würdigung übersetzt, also kann man da durchaus von Hochachtung sprechen, muß man aber nicht.

    Es ist auch nicht wichtig ob’s 14, 43 oder mehr Zeilen in einer Passage gibt, viel relevanter ist die Aussagekraft die darin steckt. Dicke Bücher sind keine Garantie für guten Inhalt.

    In diesem Falle hast Du dich mit Deiner Herabwürdigung dieses Essay’s und Herausstellung Deiner Fähigkeiten selber ins Knie geschossen, Hochachtung davor. Viel Glück beim nächsten Mal.

  101. Wie man sich denken kann, wenn die Kath. Kirche angeprangert wird, fast nur zustimmende Kommentare hier, selbst in der Sommerurlaubszeit. So gibt es bei Michael Mannheimer ebenfalls einen Artikel von der Sorte, heute zum dem Tag des Herrn und in der ARD einen Tarort über die Bösen in einer freikirchlichen Gemeinschaft.
    Man könnte denken, Islamkritiker seien Faschisten und Kommunisten.
    Man sieht, ob im Orient oder hier, überall werden Christen verfolgt.

  102. Ich glaube nichts, was mir Menschen über Gott erzählen, denn ich kenne keinen, der ihn bisher getroffen hat.
    Ich lebe so, daß ich vor mir selbst immer bestehen kann. Damit dürfte ich nicht grob falsch liegen

    @ (#111) Tolkewitzer (18. Aug 2013 17:54)

    Mag sein daß Du keinen kennst, der IHN (GOTT) bisher getroffen hat. Kannst Du behaupten daß es keine Indizien für die Gottesexistenz gibt? Gott ist doch Geist:

    Johannes 4,24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten.

    Israel, bzw. die Juden, sind die Zeugen des biblischen Gottes (Jesaja 43, Verse 10 und 12; Jesaja 44, Vers 8 ), sie sind mehr wie ein „rotes Tuch“ für die Nationen, besonders aber für die um Israel liegenden islamischen Nationen. Besonders seit sie wie biblisch prophezeit wieder auf die Weltbühne der Nationen zurückgekehrt sind (nach ca. 1900 Jahren).

    Jesaja 43,10 Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und mir glaubt und einseht, daß ich derselbe bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir wird keiner sein. [….]
    43,12 Ich habe verkündigt und gerettet und hören lassen, und kein fremder [Gott] war unter euch. Und ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und ich bin Gott.

    Jesaja 44,8 Erschreckt nicht und zittert nicht! Habe ich es dich nicht schon längst hören lassen und [es dir] verkündet? Und ihr seid meine Zeugen: Gibt es einen Gott außer mir? Es gibt keinen Fels, ich kenne keinen.

    Die Welt wird durch Israel, bzw. die Juden (die Zeugen Gottes), ständig an den biblischen Gott erinnert. Für die Moslems ist es unerträglich, es ist eine Verhöhnung Allahs, darum internationalisieren sie ihre Tragödie.
    So nimmt die Erfüllung der biblischen Prophetie vor unseren Augen Gestalt an, und einige Mitstreiter hier behaupten, daß sie Gott nicht sehen, oder keinen getrofen haben der IHN getroffen hat.
    Wie bereits erwähnt, Gott ist Geist. Kann man die Liebe oder den Haß sehen? Ja, in der Beziehung zwischen Personen. Genauso kann man Gottes Handeln in der Beziehung zwischen den Juden und der Person des biblischen Gottes erkennen.

    Shalom

  103. #124 Hippo Potamus (18. Aug 2013 21:05)

    #119 AtticusFinch (18. Aug 2013 19:55)

    Hätte ein Theologe das Thema besser behandelt?

    Durchaus. Es gibt vereinzelt welche, die es noch können. Versteht sich von selbst, dass sie nirgendwo zitiert oder ihre Vorträge gehört werden. Wär ja noch schöner, wenn sich herausstellte, dass es intellektuelle Geistliche gibt. Und wenn sie die Herrlichkeit des Islam anzweifeln würden, pfui Nazi, wo kämen wir denn da hin?…

  104. Lieber Hezott #99
    In Lumen Gentium steht geschrieben:
    Der Heilswille umfaßt aber auch die, welche den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslim, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns einen einzigen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird.

    Sed propositum salutis et eos amplectitur, qui Creatorem agnoscunt, inter quos imprimis Musulmanos, qui fidem Abrahae se tenere profitentes, nobiscum Deum adorant unicum, misericordem, homines die novissimo iudicaturum.

    Das ist doch selbstverständlich! Alle Menschen sollen gerettet werden auch die Muslime. Aber nicht weil sie Muslime sind, sondern obwohl sie Muslime sind.

    Das ist die katholische Position.

  105. #117 PSI

    Ich meine es so, wie ich sage.
    Ich weiß nicht, ob Gott existiert.
    Deshalb lebe ich so, daß er sich freuen würde, mich zu sehen, sollte es sich dereinst einmal ergeben.

    #125 Paulchen

    Ich meine auch, daß „Gott“ eine Frage der Definition ist.
    Ich würde nie behaupten, daß es ihn/es/sie nicht gibt.
    Ich lege mich nur nicht fest, denn wer legt fest, wessen Gott tatsächlich der richtige ist bei der reichen Auswahl auf der Welt?
    Ich habe für mich eine einfache Erklärung für Gott und glaube dass er in jedem von uns steckt, aber das ist nur eine persönliche Meinung und hält wohl den wissenschaftlichen Erklärungen der Weltreligionen nicht stand.
    Nichts für ungut Paulchen.

  106. #128 Kathole (18. Aug 2013 22:12)

    „In Lumen Gentium steht geschrieben:
    Der Heilswille umfaßt aber auch die, welche den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslim, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns einen einzigen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird.“

    Armer Kathole!
    Sie sollten einmal die Bibel lesen. Oder ist Ihnen nicht erlaubt selbständig in der Bibel zu forschen? Dort steht alles über den Islam und seiner Vernichtung durch Gott und zwar bei den Propheten im Alten Testament (z. B. bei Hesekiel) und auch in Neuen Testament in der Offenbarung des Johannes.

  107. [….] #125 Paulchen
    Ich meine auch, daß “Gott” eine Frage der Definition ist.
    Ich würde nie behaupten, daß es ihn/es/sie nicht gibt.
    Ich lege mich nur nicht fest, denn wer legt fest, wessen Gott tatsächlich der richtige ist bei der reichen Auswahl auf der Welt?
    Ich habe für mich eine einfache Erklärung für Gott und glaube dass er in jedem von uns steckt, aber das ist nur eine persönliche Meinung und hält wohl den wissenschaftlichen Erklärungen der Weltreligionen nicht stand.
    Nichts für ungut Paulchen.

    @ (#129) Tolkewitzer (18. Aug 2013 22:33)

    Gottes Existenz, bzw. Seine Nicht-Existenz beweisen ist in direktem Sinne kaum möglich. Z.B., wenn Dir eine anonyme Person mehrere Liebesbezeugungen in Schrift und Tat zukommen läßt, dann wirst Du kaum leugnen können, daß es diese Person gab, bzw. gibt. Genauso ist es in der Beziehung zwischen dem biblischen Gott und den Juden (Seinen Zeugen, wie bereits unter #125 dargestellt), oder dem Liebesbeweis Gottes durch Seinen Sohn Jesus Christus (Johannes 3, Vers 16) für uns Menschen:

    3,16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.

    Satan setzt viel Mühe daran Israel zu vernichten, das der biblische Gott als Seinen Zeugen benutzt, und weiter benutzen will (bereits erwähnt – Jesaja 43, Verse 10 und 12; Jesaja 44, Vers 8).

    Eine weitere Möglichkeit, wie wir die biblischen Informationen auf die Wahrheit und Ihre Seriosität überprüfen können, ist die Überprüfung der biblischen Prophetien.
    Es hat sich bisher eine Methode besonders bewährt, traf die Prophetie ein, war es die Wahrheit. Alles was nicht stimmte, war und ist Lüge.
    Zwischen Prophetie und Erfüllung lagen einige hunderte von Jahren bzw. einige tausende von Jahren.
    Wir in der heutigen Zeit haben die Gnade, diese Prophetien (Vorhersagen zur Erbauung und Ermahnung der Menschen) auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen.
    Es gibt eine lange Liste von Prophetien die sich in Jesus Christus erfüllen. Es haben sich noch nicht alle Prophetien in Jesus Christus erfüllt, denn Er wird wiederkommen.

    Dr. Roger Liebi hat dieses Thema der erfüllten Prophetie in einigen seiner Bücher überzeugend dargestellt: „Der verheissene Erlösser“ (330 äußerst differenzierte Prophezeiungen des AT haben sich im historischen Jesus von Nazareth erfüllt.
    Sein nächstes Buch, daß sich mit dem Thema der erfüllten Prophetie beschäftigt hat den Titel. „Leben wir wirklich in der ENDZEIT? – Mehr als 175 erfüllte Prophezeiungen“ (Diese Voraussagen haben sich nachweislich in unserer Ära der Weltgeschichte erfüllt: von 1882 bis heute).
    Wie bereits erwähnt, erfüllten sich auch die Prophetien auf Israel, und der Rest wird sich auch erfüllen.
    Entscheidend ist die Überprüfung der Prophetien, die vor hunderten bzw. tausenden von Jahren gemacht wurden. Es betrifft die Trefferquotte der Prophetien.
    Wie uns bekannt ist, ist es gar nicht so einfach 6 Richtige im Lotto zu produzieren. Die mathematische Berechnung dieser Trefferquotte wird als “Wahrscheinlichkeitsberechnung” bezeichnet.
    Die erfüllten Prophetien, bezeugen rückblickend eine unvorstellbare Trefferquotte, deutlich mehr als 6 Richtige im Lotto. Es muß also eine sehr hohe Zahl von „Zufällen“ eintreten damit alle Prophetien in Erfüllung gehen.
    Solche Vorhersagen können nicht von Menschen inspiriert worden sein.

    MfG

  108. #129 Tolkewitzer (18. Aug 2013 22:33)

    Sie schreiben:
    Ich habe für mich eine einfache Erklärung für Gott und glaube dass er in jedem von uns steckt, aber das ist nur eine persönliche Meinung und hält wohl den wissenschaftlichen Erklärungen der Weltreligionen nicht stand.

    Da sind Sie in keiner schlechten Gesellschaft. Ein Meister Eckhardt (Dominikaner im 13./ 14. Jh.) z.B. lehrte, dass ein „Seelenfünklein“ in uns wohnt, ungeschaffen, ewig. Falls Sie nach ihm googeln, vergessen Sie gleich, was Sie da lesen – er ist katholischerseits und v.a. von der wiss. Theologie längst rehabilitiert. Fachliteratur finden Sie allenfalls in Unibibs, nicht aber im Internet.

    Ich wünsche Ihnen sehr die Pflege dieses göttlichen Anteils in Ihnen.
    Gute Nacht!

  109. #122 Bulldozer2:

    Es ist auch nicht wichtig ob’s 14, 43 oder mehr Zeilen in einer Passage gibt, viel relevanter ist die Aussagekraft die darin steckt. Dicke Bücher sind keine Garantie für guten Inhalt.

    Wenn der Vatikan in einer offiziellen Erklärung den Juden genau dreimal soviel Platz einräumt wie den Moslems, dann ist das ohne Bedeutung? Tja, Verehrter, für Leute, die lesen können, ist das ein deutliches Signal. Wenn Sie nicht imstande sind, das zu erkennen, tant pis.

  110. #128 Kathole (18. Aug 2013 22:12)

    „In Lumen Gentium steht geschrieben:
    Der Heilswille umfaßt aber auch die, welche den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslim, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns einen einzigen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird.

    Sed propositum salutis et eos amplectitur, qui Creatorem agnoscunt, inter quos imprimis Musulmanos, qui fidem Abrahae se tenere profitentes, nobiscum Deum adorant unicum, misericordem, homines die novissimo iudicaturum.“

    %%%%%%%%%%%%

    Auch die Aussage in „Lumen gentium“ ist, wie ich schon bei „Nostra aetate“ ausgeführt habe und hier wiederhole, in der Übersetzung von „deus“ nicht eindeutig festgelegt, das heißt, den Ausdruck „nobiscum Deum adorant unicum“ kann man übersetzen mit
    a.) sie beten zusammen mit uns EINEN einzigen (alleinigen) Gott an. Wenn „irgendein einziger Gott“ gemeint wäre, müsste das Wort „deus“ klein geschrieben sei. Die Substantiva werden im Lateinischen klein geschrieben und haben weder einen bestimmten, noch einen unbestimmten Artikel davor. Namen werden groß geschrieben. Wenn also Deus groß geschrieben ist, meint es den ganz bestimmten Gott, eben den Gott schlechthin, den christlichen Gott, der einzig und einmalig gedacht ist. Der Ausdruck „Gott“ ist wie ein bekannter Eigenname verwendet. Er ist DER barmherzige (Gott), der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird.
    Es heißt eben nicht: „nobiscum Deum adorant etiam unicum“

    b.) sie beten zusammen mit uns DEN einzigen (alleinigen) Gott („Deus“ groß geschrieben!) an.
    Diese Aussage wird durch die Äußerungen und das Verhalten der Päpste und auch der Bischöfe bestätigt.

    Beide Übersetzungen sind der Wortbedeutung nach richtig. Die Begründung dafür ist, wie schon erwähnt, weil es im Lateinischen weder einen bestimmten, noch einen unbestimmten Artikel vor dem Substantiv gibt. In solchem Fall muss der Sinn, der ausgedrückt werden soll, durch die Wortwahl in der Übersetzung entschieden werden.
    Das Problem ist also darin zu sehen, dass man bei gleich richtiger Übersetzung das Wort „deus“ mit dem bestimmten und auch dem unbestimmten Artikel, die es beide im Lateinischen nicht gibt, in der deutschen Übersetzung versehen kann, also mit „ein (beliebiger) Gott“ oder „der (bestimmte)Gott“ übersetzen kann.
    Wenn der Gott, der auch ein einziger Gott sein soll und den die Muslime anbeten, nicht auch der christliche Gott ist, wer ist dann Allah?

    Alle Aussagen und Verhaltensweisen der Päpste und Bischöfe, belegen die Aussage, dass der Christengott mit Allah identisch ist.
    So hat Papst Johannes Paul II. in seinen öffentlichen Äußerungen die Konzilsaussagen, die er selber als Kardinal mit erarbeitet und formuliert hat, stets bestätigt, wie das auch im folgenden Zitat aus ‚Der Dialog ist heute nötiger denn je!’ von Mattias Kopp zum Ausdruck kommt:
    „Vor allem war es die Reise des Papstes nach Marokko (19. bis 20. August 1985), die mit seiner Rede vor mehr als 100 000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca zu einem historischen Meilenstein wurde. In Erinnerung an das Erbe der abrahamitischen Religionen betonte der Papst:
    ´Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt …. Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch´“.
    Und in der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz „Christen und Muslime in Deutschland“ vom Jahre 2003, ist zu lesen: „Christentum und Islam stellen zwei verschiedene Zugänge zu dem selben Gott dar“.

  111. #134 Hezott (19. Aug 2013 02:15)

    „Alle Aussagen und Verhaltensweisen der Päpste und Bischöfe, belegen die Aussage, dass der Christengott mit Allah identisch ist.“

    Papst Johannes Paul II in Mrokko: „Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt …. Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch“.

    Da kann man sich nur an den Kopf fassen über so viel Unwissenheit. Jetzt weiß ich auch warum dieser polnische Papst den Koran geküßt hat.

    Wahrscheinlich haben diese Päpste und Bischöfe nie die ganze Bibel gelesen!

  112. Jetzt weiß ich auch warum manche christliche
    Vereinigungen den Vatikan für die Hure Babylon halten!

  113. @ #128 Kathole (18. Aug 2013 22:12) und
    Ergänzung zu #134 Hezott (19. Aug 2013 02:15)

    Das Problem habe ich vor Jahren (2005) mit dem inzwischen verstorbenen Prof. Winter schriftlich diskutiert, und in diesem Zusammenhang die folgende E-Mail geschrieben:

    %%%%%%%%%%%%%%%

    Helmut Zott
    26. November 2005

    Herrn
    Prof. em. Dr. theol. Lic. Phil. Aloysius Winter
    XXX Straße xx
    D-36041 FULDA

    Sehr geehrter Herr Prof. Winter,

    auf meine Stellungnahme vom 16. November 2005 zu Ihrem Beitrag „Verbunden im Glauben?“ – KURIER DER CHRISTLICHEN MITTE – Nr. 11, haben Sie mir mit einer eMail am 17.11. 05 geantwortet.
    Sie widersprechen meiner Auffassung, dass in den Konzilstexten des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) zweifelsfrei zum Ausdruck gebracht wird, dass Allah und der Gott der Christenheit identisch seien.
    Dazu schreiben Sie wörtlich, „ …dass der Allah des Korans jedenfalls nicht ausdrücklich mit dem Dreifaltigen gleichgesetzt wird.“
    Es mag ja sein, dass das nicht wörtlich so dasteht und explizit so nicht ausgedrückt ist, aber es besteht doch kein Zweifel über den Sinn der Aussage.
    Wie sonst könnte Johannes Paul II. so reden, wie er es 1985 in Casablanca getan hat?
    Hat etwa der Papst den Inhalt und den Sinn von „Lumen gentium“ nicht verstanden?
    Sie selbst sind offensichtlich der Meinung, dass die Gleichsetzung von Allah mit dem Christengott theologisch falsch ist, glauben aber das auch aus den Konzilstexten herauslesen zu können.
    Selbst in dem von Ihnen angeführten Zitat aus „Nostra aetate“ müsste es, sofern Ihre Auffassung richtig wäre, nicht etwa heißen:
    „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, ….“,
    sondern, es müsste heißen:
    „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die auch einen einzigen Gott anbeten, ….“,
    und schließlich heißt es ja auch nicht:
    „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch diejenigen unter den Muslimen, die (subjektiv, wie Sie schreiben, und vielleicht ohne es zu wissen?) den alleinigen Gott anbeten, ….“.

    Sollte man tatsächlich annehmen, dass die Konzilstexte so ungenau und schlampig formuliert sind?
    Ich meine allerdings, dass man weder mit philosophischen noch philologischen Spitzfindigkeiten etwas unterschieben sollte, was nicht so gemeint ist. Vielmehr sollte man den Sinn der Aussage klar zu fassen versuchen.
    Tatsache ist doch, dass die Katholische Kirche, und übrigens auch die Evangelische Kirche, in allen ihren offiziellen Äußerungen seit dem II. Vatikanischen Konzil von der Gleichheit von Allah und dem Christengott ausgeht. Man kann ja schließlich nicht mit den Muslimen an denselben und den einzigen Gott glauben, wie Johannes Paul II. ausführte, und dabei zwei verschiedene Götter meinen.
    Selbst dann, wenn es sich bei den Konzilstexten nicht um „unfehlbare Glaubensaussagen“ handelt, wie Sie mir schreiben, ist das Papstwort durchaus verbindlich und prägt den Geist der Gläubigen. Das aber verführt sie zu falschen Ansichten und zur falschen Sicht über den Islam.
    Diese geistige Fehlleitung lässt den Islam, nicht etwa als Menschen verachtende und antichristliche Ideologie erscheinen, sonder als einen anderen gottgewollten Weg zum gemeinsamen Ziel, nämlich zum gleichen Gott hin. Und dieser Jahrhundertirrtum führt schließlich zum Untergang der Christenheit und des christlichen Abendlandes, wie ich es schon in meinem Aufsatz „Islam und Kirche“ angedeutet habe.

    Zu welchem Gott hat Johannes Paul II. gebetet, als er in die Moschee zum Beten ging?

    Hier nochmals die Zitate, die mir in diesem Zusammenhang wichtig erscheinen:
    1.)„Lumen gentium“ des II. Vatikanischen Konzils:
    „Der Heilswille umfasst aber auch die, die den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (Kap.16).

    2.) Zitat aus „Der Dialog ist heute nötiger denn je!“, von Mattias Kopp:
    „Vor allem war es die Reise des Papstes nach Marokko (19. bis 20. August 1985), die mit seiner Rede vor mehr als
    100 000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca zu einem historischen Meilenstein wurde. In Erinnerung an das Erbe der abrahamitischen Religionen betonte der Papst: „Christen und Muslime haben vieles gemeinsam als Gläubige und als Menschen. Wir leben in der gleichen Welt, die durch viele Zeichen der Hoffnung, aber auch der Angst gekennzeichnet ist …. Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt …. Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch.“ “

    Mit freundlichen Grüßen
    Helmut Zott

    %%%%%%%%%%%%%

  114. #129 Tolkewitzer (18. Aug 2013 22:33)

    #117 PSI

    Ich meine es so, wie ich sage.
    Ich weiß nicht, ob Gott existiert.
    Deshalb lebe ich so, daß er sich freuen würde, mich zu sehen, sollte es sich dereinst einmal ergeben.
    ————
    Exakt genauso war auch mein Kommentar gedacht. Wenn er von Ihnen als zynisch empfunden wurde, dann war es ein Missverständnis zu meinen Lasten. – Tut mir echt leid!

  115. Mir fällt auf, dass das islamische Paradies so ziemlich das Gegenteil der arabischen Wüste darstellt. Die Trostlosigkeit der Wüste und das Versprechen Mohammeds auf das Gegenteil, mag viele Araber bewogen haben sich dem alten Haudegen anzuschliessen.

    Aber der Islam an sich wird dadurch noch unglaubwürdiger….

  116. #138 top

    Nicht schlecht der Ansatz und ich glaube, er liegt ziemlich nahe an der Wahrheit.
    Aus ähnlichen Gründen werden denen auch (unerfahrene) Jungfrauen versprochen, die sie vielleicht noch beeindrucken können mit ihrem Gelaber.

  117. #138 top (19. Aug 2013 09:34)

    Mir fällt auf, dass das islamische Paradies so ziemlich das Gegenteil der arabischen Wüste darstellt. Die Trostlosigkeit der Wüste und das Versprechen Mohammeds auf das Gegenteil …
    ————-
    Hm, gilt das analog nicht auch für „unseren“ Himmel? – Die wuselige Hecktik, der ständige Kampf um alles Mögliche wird ersetzt durch die „ewige Ruhe“. – Und wenn das so weiter geht (mit dem Islam) ist die „ewige Ruhe“ durchaus ein attraktives Kontrastprogramm!

  118. Zur Überschrift: ´ur-ALTE KAMELLEN !´
    Aber es wird noch wesentlich Schlimmer kommen.
    Schon sehr bald! (Vor 2020)
    Nur die rot-grüne Polit-Medien-Maffia will noch nicht so richtig und sucht noch Sandlöcher worin sie sich komplett verstecken können. Nur den Kopf hineinzustecken wird von ihnen Nichts mehr übrig lassen.

  119. #140 Tolkewitzer

    Denke mir, das mit den Jungfrauen ist ein Übertragungsfehler, vermutlich sind da eher Jungfern vom Schlage Künast, Göring Eckhart oder Roth gemeint, die in einem jenseitigen Frauenhaus die Herren erwarten, um mit ihnen die Ewigkeit zu verbringen.
    Ich halte es da lieber mit meinem werten Herrn Großvater, der immer in die Hölle wollte, weil er dort die schönsten Mädchen wähnte.
    „Sackelzement ‚luja sag i, ‚luja“.

  120. #144 Porphyr (19. Aug 2013 12:37)

    # 138 PSI

    Dasselbe kann man auch bei Platon finden.
    ——————-
    Platon ist eine andere Welt als diejenige, mit der wir uns hier (zwangsweise) beschäftigen müssen. – Meine Alterslektüre habe ich mir anders vorgestellt!

  121. Man kann über Religion und Kirche unterschiedlicher Meinung sein. Religionsfreiheit gilt für Religion, nicht für den politischen Islam (vergl. Prof. Schachtschneider). Die Hybris von Autoren wie Conrados und Thornau, die ihren platten Atheismus auf PI verbreiten und alle Andersdenkenden zu Dummköpfen stempeln wollen, hat m.E. nichts auf pi-news zu suchen. Thema verfehlt!

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