- PI-NEWS - https://www.pi-news.net -

Hamburg: Schlugen Moslems Schwulen halbtot?

[1]Nach dem Christopher Street Day in Hamburg am 3. August ist Peter M. (27, Foto) aufgrund seiner Homosexualität brutal zusammengeschlagen worden. [2] Nun stellt sich die Frage, ob es sich bei den Tätern nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit um muslimische Personen handelte. Denn der Tatort befindet sich in Steindamm, einem Viertel mit hohem Moslemanteil. Zahlreiche Studien belegen, dass die Homophobie, verbunden mit Gewaltbereitschaft, unter Muslimen in Deutschland besonders hoch ist.

Hätte es sich um einen Ort in Sachsen gehandelt, hätte die Presse bestimmt sofort über rechtsradikale Motive spekuliert. In diesem Hamburger Fall hingegen, wo Spekulationen über islamische Motive durchaus nahelägen, schweigt man hingegen zu möglichen Hintergründen der Täter. Dabei deckte Michael Mannheimer [3] schon vor Längerem auf, dass Schwule aus (berechtigter) Angst vor Migranten zunehmend aus Hamburg fliehen.

Immerhin: Die sozialdemokratische Hamburger Morgenpost [4] zitiert jetzt einen 68-jährigen Schwulen, der seine Erfahrungen mit homophoben Türken in der Hansestadt schildert:

„Abends gehe ich mit meinem Hund noch oft raus, der kann zubeißen. Aber ich merke, dass es in der zweiten und dritten Generation von Deutsch-Türken hier in Hamburg diese unterschwellige Aggression gibt. Auf dem Spielplatz Danziger Straße sitzen die Jugendlichen abends und da hört man oft Pöbeleien und das Wort Schwuchtel.“ […] „Es herrscht hier eine ganz starke unterschwellige Aggressivität gegenüber Schwulen. Das macht mir Sorgen. Daher ist es wichtig, dass brutale Überfälle auf Minderheiten ernst genommen werden und man rechtzeitig etwas dagegen tut.“

Wie wäre es, wenn SPD, Grüne, Linke und FDP sich ab sofort genauso stark für den Kampf gegen muslimische Homophobie einsetzen wie für das Adoptionsrecht?

Beitrag teilen:
[5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12]
[13] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12]