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Stuttgart: 500 AfD-Wahlplakate zerstört

Wahlplakate, 23.8.13,12b [1]

„Wir lassen uns nicht mundtot machen“, sagte Prof. Dr. Lothar Maier, Sprecher des Kreisverbandes der Alternative für Deutschland in Stuttgart. Es gehe um 500 Plakate, sagte Maier. Die Taten hätten sich im ganzen Stadtgebiet ereignet. Die Plakate wurden beschädigt oder ganz zerstört, viele seien von den Tätern gänzlich beseitigt und mitsamt Kabelbindern mitgenommen worden. Der rein materille Schaden der Zerstörungen beläuft sich auf 3500 Euro. Das erneute plakatieren wird allerdings mit über 10.000 Euro zu Buche schlagen.

(Von PI-Stuttgart)

Die Stuttgarter Nachrichten [2] schreiben weiter:

„Die Alternative hält die Vorgänge für so ernst, dass sie eine Parallele zu den Verhältnissen in der Weimarer Republik zog. Das linke Spektrum wolle die politische Konkurrenz „im Stile einer SA mundtot machen“

Die AfD weist in diesem Zusammenhang auf Aufrufe antifaschistischer Aktivisten, der grünen Jugend und der Piratenpartei hin, Plakate der AfD zu zerstören. Hintergrund: In Stuttgart hängen die „etablierten Parteien“ je etwa 3000 Plakate auf. Im Schnitt werden ca. 10% der Plakate zerstört.

Die AfD hat Strafanzeige eingereicht. Ein Polizeisprecher: „Man ermittle jetzt gegen unbekannt“.

Dass Anzeigen wenig bewirken, diese Erfahrung hat die CDU beim vergangenen Wahlkampf gemacht. „Damals haben wir zehn Leute beim Zerstören von Plakaten auf frischer Tat ertappt. Der CDU-Kreisverband hat Strafantrag gestellt“, sagte Philipp Hahn [3], Wahlkampfmanager des CDU-Bundestagsabgeordneten Stefan Kaufmann.

Die Staatsanwaltschaft hat die Sache wegen Geringfügigkeit eingestellt.

Warum wundert einen das in der durch und durch grün regierten Stadt Stuttgart (OB Kuhn) und Landes Baden-Württemberg (MP Kretschmann) überhaupt nicht mehr?!

Was passiert wenn mutmaßlich ein (!) Mitglied einer Kirchengemeinde einmal ein Plakat teilweise überklebt, kann man hier [4] ganzseitig nachlesen.

Wieder einmal ein Beleg dafür, dass sich die Kirchen darüber Gedanken machen sollten, ob die politischen Partner aus dem linken Lager auf lange Sicht vielleicht doch die falschen sind!

Dass in Stuttgart auch andere Parteien immer wieder mit der Intoleranz vornehmlich von „Links“ zu kämpfen haben, zeigen die nächsten Bilder aus Stuttgart:

Wahlplakate, 23.8.13,5 [5]
So landet die Demokratie im Straßengraben.

Wahlplakate, 23.8.13,8 - Kopie [6]

Oben hängt unversehrt ein Plakat der SPD und unten ist die CDU, mit dem homosexuellen Kandidaten Kaufmann, linken Chaoten nicht tolerant genug.

Wahlplakate, 23.8.13,9a [7]

 Selten, aber auch Cem hat in Stuttgart nicht nur Freunde!

Wahlplakate, 23.8.13,3 [8]

War nicht einfach, aber in der Innenstadt war dann doch noch ein Plakat der AfD zu finden. Ob es an den Kameras lag?

Wahlplakate, 23.8.13,1 [9]

Ebenfalls in der Innenstadt, am Gebhard-Müller-Platz, zeigt sich, dass alles was links ist meist heil bleibt. Plakate politischer Gegner werden oft beschädigt, zerstört oder gleich ganz mit genommen.

Wahlkampf in Stuttgart 2013!

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