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Von Rademann zu Regenbogen

Dies ist die (noch) fiktive Geschichte eines mittelständischen Familienunternehmens aus Niedersachsen. Die Firma Rademann hätte in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen feiern können. Nun ist sie aus dem Handelsregister gelöscht.

(Von Jim Panse)

Als wichtiger Zulieferer fertigte Rademann robotergefräste Maschinenbauteile für die Agrar- und Automobilindustrie. Der spezialisierte Betrieb beschäftigte entsprechend qualifiziertes Personal. Rademann sicherte rund 60 Arbeits- und Ausbildungsplätze.

Durch Einführung des entpersonalisierte Bewerbungsverfahren durch die EU, das dem Personalchef keinen Aufschluss mehr über Geschlecht und Herkunft des Bewerbers gibt, wurde es für Rademann zunehmend schwer, geeignete Mitarbeiter zu finden.

Rademann umging das Problem, indem er Bewerbungsschreiben nicht beantwortete und stattdessen Personal direkt auf Ausbildungsmessen rekrutierte.

Anlässlich eines Zeitungsberichtes über einen Job-Info-Tag in dem Unternehmen, wurde die Soziologin Ulla Sexfrust-Doppelname darauf aufmerksam, dass die bis auf einen Koreaner und einen Russlanddeutschen ausschließlich autochthone Belegschaft „furchtbar deutsch“ sei.

Sexfrust-Doppelname protestierte darauf im Namen des von ihr selbst geleiteten „Instituts für Genderpolitik und Antidiskriminierung“ (IGA) bei der Industrie- und Handelskammer. Unterstützung erhielt sie von dem freien Journalisten Ingo Media, der Rademann in einer gewerkschaftsnahen Zeitung „rassistische Personalpolitik“ vorwarf.

Die IHK kam zu dem Schluss, dass die ausschließliche Beschäftigung von Deutschen einen unerlaubten Wettbewerbsvorteil darstelle, weil Rademann keine aufwendigen Integrationsmaßnahmen leisten müsse.

Die CDU, die im Landkreis die Mehrheit stellt, hielt Rademann vor, ein schlechtes Beispiel für gelungene Integration zu sein. Die Grünen kritisierten, das Unternehmen „verweigere Migranten die Teilhabe“.

Ein wichtiger Kunde, der Global-Konzern, drohte Rademann mit dem Abbruch der Geschäftsbeziehungen. In der Unternehmensphilosophie von Global spielt „Diversity“ eine zentrale Rolle.

Linksextreme riefen im Internet zum Boykott und zum „Entglasen“ der „Nazi-Firma“ auf. Darauf stimmte Rademann einer Quotenregelung zu. 50 % der Belegschaft wurden durch Senegalesen, Araber und Zigeuner ersetzt.

Die Senegalesen machten den ganzen Tag Pause und bedrängten die weiblichen Angestellten. Die Araber setzten aggressiv durch, dass der Arbeitsplan Rücksicht auf islamische Bedürfnisse nimmt (WC nach Mekka ausgerichtet, Betriebs-Moschee, fünf Gebetspausen, halal-Essen, keine weiblichen Chefs, etc.) und verprügelten deutsche Kollegen. Die Zigeuner stahlen Werkzeug und Geräte und verkauften sie.

Die deutsche Belegschaft kündigte darauf größtenteils. Umsatz und Gewinn brachen um zwei Drittel ein. Im dritten Quartal musste Rademann Konkurs anmelden. Die Gewerkschaft organisierte eine Werksbesetzung und forderte einen Rettungsplan.

Der Rettungsplan wurde mit erheblichen Steuermitteln realisiert. Rademann heißt heute „Regenbogen“ und fertigt jetzt subventionierte Billig-Gartenmöbel für Baumarktketten. Das Unternehmen gilt als Vorzeigebetrieb der Kampagne „Wirtschaft gegen rechts“.