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Deutsch-Türkisches Journal: FREIHEIT „breivikistisch“ und „rechtsextrem“

DTJDIE FREIHEIT kam bei ihrer ersten Wahl in Oberbayern, bei der sie einer medialen Dauerhetzpropaganda ausgesetzt war und von allen Münchner Stadtratsparteien noch kurz vor dem Urnengang offiziell zum Feindbild Nummer eins erklärt wurde, auf magere 0,1 %. In München, wo durch das Bürgerbegehren die Bekanntheit etwas größer ist, auf 0,2%, in meinem Direktwahlkreis München-Bogenhausen bei der Erststimme immerhin 0,6%. Nun bezeichnet das Deutsch-Türkische Journal in ihrer Wahlberichterstattung DIE FREIHEIT als „rechtsextrem“ und „breivikistisch“. Das ist ein weiterer Höhepunkt in der medialen Schlammschlacht.

(Von Michael Stürzenberger)

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: DIE FREIHEIT auf die Ebene eines Massenmörders zu hieven. Nun, wenn man die SED als „Mauermörderpartei“ und die LINKE als „Nachfolger-Mauermörderpartei“ darstellt, hat das noch einen sachlichen Hintergrund. Aber eine kreuzbrave bürgerliche Partei, die selber andauernd Gewalt, Bedrohungen und massiven Anfeindungen ausgesetzt ist und dies alles gleichmütig erträgt, mit einem Massenmörder zu assoziieren, übertrifft alles bisher dagewesene. Die Türken in der Redaktion scheinen eine ganz besonders ausgeprägte realitätsferne Phantasie zu haben. Der entsprechende Absatz im Wortlaut:

Auch rechtsradikale Parteien wie die Republikaner oder die rechtsextremistischen Wahlvorschläge NPD und „Die Freiheit“ konnten keinen Stich landen. Die Republikaner kamen in ihrer einstigen Hochburg auf 1,0%, die NPD auf 0,6. Eine besondere Demütigung erfuhr die breivikistische Partei “Die Freiheit”, die mit dem “Promi” hinter dem rassistischen Blog “Politically Incorrect” (PI), Michael Stürzenberger, als Lokalmatador auf 0,1% kam und mit 5979 Stimmen lediglich die verschwörungsideologische La-Rouche-Sekte “Bürgerrechtsbewegung Solidarität” hinter sich lassen konnte.

Hier der gesamte Erguss des Deutsch-Türkischen Journals. Zum schwachen Wahlergebnis für DIE FREIHEIT lässt sich noch sagen, dass wir uns in Bayern im Vorfeld keinen Illusionen hingegeben haben. Den meisten bürgerlich-konservativen Wählern war die Verhinderung des roten Ude als Ministerpräsident das Wichtigste. Und das wurde durch den 4,3%-Sprung bei der CSU auch eindrucksvoll geschafft.

Unsere junge Partei ist bisher kaum bekannt, und wenn, dann wird über sie unsachlich gehetzt. Von anderen Parteien, Kirchenvertretern, Gewerkschaften und vor allem den Medien. Nur wenige Presse-Erzeugnisse wie die Preußische Allgemeine Zeitung und die Junge Freiheit haben bisher fair berichtet.

Das Wahlgesetz in Bayern erschwert die landesweite Teilnahme zudem erheblich. So muss man in allen sieben Regierungsbezirken Unterstützungsunterschriften einholen, alleine in Oberbayern 2000. In den restlichen Bezirken fanden sich nicht genügend Aktive zum Sammeln. Leider sind die meisten unserer Mitglieder beruflich und familiär stark eingespannt. Wer einmal auf der Straße dazu im Einsatz war, weiß, wie schwer das ist. Wir hätten dies in Oberbayern auch nicht ohne die tatkräftige Unterstützung von Helfern aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg geschafft.

Es fällt konservativen Bürgern auch sehr schwer, sich bei Kundgebungen und Infoständen auf der Straße zu zeigen. Noch dazu bei dem heißesten und gefährlichsten Thema, das derzeit unseren Planeten bewegt. All dies sind hohe Hürden, die es einer politisch inkorrekten Partei schwer machen, sich durchzusetzen.

Aber wir in Bayern gehen unseren Weg konsequent und unbeirrt weiter. Wir wissen, dass hinter uns alle Fakten und Tatsachen stehen. Wir wissen auch, dass uns die Zeit Recht geben wird. Die Zustände werden immer schlimmer, die Parallelgesellschaften immer gefährlicher, moslemische Bereicherer immer aggressiver, die Gewalt immer brutaler und der physische wie psychische Terror in Kindergärten, Schulen, auf den Straßen, Plätzen, in U-Bahnen, Bussen und Zügen sowie im Nachtleben immer unerträglicher. Der Islam ist leicht einzuschätzen, da diese starre Ideologie seit 1400 Jahren reichlich Anschauungsmaterial aus vielen Ländern liefert.

In Bayern ist in vielen Kleinstädten hingegen die Welt noch in Ordnung. Bei unserer Kundgebung in Landsberg beispielsweise sagte uns ein Bürger nach der Veranstaltung:

„Klasse Kundgebung, aber Ihr kommt 20 Jahre zu früh“

Die Landsberger, wie auch die Rosenheimer, Freisinger, Erdinger, Garmischer, Ingolstädter – egal wo wir waren – sind eben noch nicht richtig „bereichert“. Die Nachrichten, die aus aller Welt auf sie einprasseln, berühren sie nicht, solange die eigene Kirche noch nicht brennt, der örtliche Pfarrer noch nicht geköpft und das eigene Leben noch nicht bedroht wurde. Ich schätze, selbst wenn es in München zu knallen beginnt, werden sich viele in den Kleinstädten denken:

„Na und? Bei uns ist doch schließlich noch alles in Ordnung“

Wir haben festgestellt, das wir die Bürger in den Städten außerhalb Münchens auch kaum mit dem eigenen Geldbeutel packen können. Dass die EU-Schuldenunion ihr eigenes Geld verprasst, wollen die meisten nicht wahrhaben. Sie sehen nur, dass es momentan wirtschaftlich in Deutschland gut läuft, der Job sicher erscheint, die Läden voll sind, sie nach Herzenslust einkaufen können und über viel Freizeit verfügen.

Kaum einer ist bereit, über den Tellerrand hinauszuschauen. Sie werden erst aufwachen, wenn die Inflation ihre Ersparnisse frisst, ihre Lebensversicherung keinen Ertrag mehr abwirft und ihre Rente nicht mehr zum Existenzminimum reicht. Auch der Raub unserer Sozialsysteme durch Schein-Asylanten, Arbeitsverweigerer und Betrüger entrüstet kaum jemanden.

Es trauen sich in Kleinstädten auch nur ganz wenige während der Kundgebungen zu uns zu kommen. Zu groß ist die Angst, in der Stadtgemeinschaft dann gemobbt zu werden, wenn man sich bei einer solch „inkorrekten“ Partei blicken lässt. Es gibt noch viel Eis aufzutauen in diesem Land.

Wir in München peilen jetzt das Erreichen des Bürgerentscheides an, wozu noch knapp 4000 gültige Unterschriften fehlen. Die Bürger-Abstimmung wird dann eine nationale und internationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Im März folgt schließlich die Kommunalwahl, bei der das Erringen von einem oder vielleicht sogar mehreren Stadtratssitzen im Bereich des Möglichen erscheint.

Diese Landtagswahl war für uns in Bayern ein Testlauf, in dem wir viele Erfahrungen sammeln konnten. Wir zeigten auch, dass wir uns trotz der geballten Empörungsmaschinerie keinesfalls verstecken, sondern offensiv antreten. Der Kampf geht weiter, bis wir am Ziel sind.