In wenigen Tagen stehen die 18. Wahlen zum Deutschen Bundestag an. Freie und öffentliche Wahlen sind oberster Ausdruck unserer demokratischen Grundordnung. Sie sind das entscheidende Mittel, Demokratie umzusetzen. Was, wenn an dieser entscheidenden Stelle etwas nicht mehr „mit rechten Dingen“ zuginge? Wenn, wie an so vielen Stellen des bundesrepublikanischen Getriebes, Sand mit im Spiel wäre? Man mag es sich gar nicht ausmalen. Quasi jedes Engagement wider dem Irrsinn wäre dann zwecklos. Die Verhältnisse wären an der entschiedensten Stelle im System zementiert.

(Von adabsurd)

Man weiß es nicht und ich möchte auch nichts behaupten, was ich nicht belegen kann. Aber manchmal ist Kontrolle eben doch besser als Vertrauen (oder Resignation). Es sind überall „nur Menschen“ im Spiel und wir wissen, mit welcher selbstgerechten Tolldreistigkeit heutzutage von einigen Zeitgenossen die verbrieften Rechte von Andersdenkenden beschnitten werden. Die Wahlhelfer in den Wahllokalen vor Ort rekrutieren sich in aller Regel aus Mitgliedern der „Blockparteien“. Vertreter der kleinen Parteien, zumal jener, die gerne mal als die modernen Ketzer (Nazis, Rechte, Populisten…) bezeichnet werden, sprich, alles was rechts von scharf Links ist, wird man dort in aller Regel nicht finden. Grund genug für eine gesunde Portion Skepsis.

Hier findet man einen wie ich denke recht authentisch klingenden Bericht eines ehemaligen Wahlhelfers, in dem er skizziert, wie potentielle Wahlfälschungen im Wahllokal vor Ort stattfinden könn(t)en. Dabei kommt den für ungültig erklärten Stimmzetteln eine besondere Bedeutung zu. Was tatsächlich offiziell als ungültig gilt, regelt §39 des Bundeswahlgesetzes.

Ist es im Deutschland der heutigen Tage wirklich abwegig anzunehmen, dass in einem Raum (Wahllokal vor Ort) in dem sich alle einig sind – zumindest was die Gegnerschaft ggü. gewissen Parteien angeht – eventuell schnell mal ein paar Wahlzettel zu viel auf dem Stapel der ungültigen Stimmen landen könnten? Ich finde nicht! Mir sind zahlreiche belegte noch wesentlich unglaublichere Vorgänge hier und heute in „Absurdistan“ bekannt.

Warum schauen wir uns die Auszählung am kommenden Sonntag im nächstgelegenen Wahllokal nicht einfach mal persönlich an, auch ohne Wahlhelfer zu sein? Um den Akteuren über die Schulter zu schauen, aus Interesse und/oder einfach nur um Präsenz zu zeigen. Geht das? JA – das geht und ist gesetzlich geregelt, denn es sind ÖFFENTLICHE Wahlen! Am kommenden Sonntag um Punkt 18 Uhr schließen die Wahllokale und im direkten Anschluss daran finden die Auszählungen direkt vor Ort statt. Und wir alle haben das Recht, bei diesen anwesend zu sein! Das regelt §54 der Wahlordnung. Die Auszählung hat ohne Unterbrechung im Anschluss an den Wahlvorgang stattzufinden. Das besagt § 67 der Bundeswahlordnung. Es wäre also nicht hinzunehmen, wenn man zuerst (oder irgendwann mittendrin) der Räumlichkeiten verwiesen würde, um später wieder eingelassen zu werden. In dieser Zwischenzeit könnten schließlich Manipulationen stattfinden. Vor Ort (im Wahllokal) endet der gesamte Auszählungsprozess mit einem Anruf des Wahlleiters beim Wahlamt, mit welchem das Ergebnis übermittelt wird. Auch dieser Vorgang ist, wie die gesamte Wahl – ich wiederhole mich – ÖFFENTLICH. Jeder Bürger hat das Recht, der ganzen Sache beizuwohnen und den Auszählern „über die Schulter zu schauen“ und auch mitzubekommen, wie die korrekten Zahlen telefonisch übermittelt werden.

Dies sollten wir möglichst zahlreich tun, finden Sie nicht?

Noch ein Hinweis, der in diesem Zusammenhang eventuell von Interesse ist: Die Auszählung beginnt tatsächlich überall erst um 18 Uhr, auch die Auszählung der Briefwahl-Stimmzettel. Die ab Punkt 18 Uhr überall ausgesendeten ersten „Hochrechnungen“ basieren auf Wählerbefragungen direkt im Anschluss an deren Wahlgang. Zur Teilnahme an der gesamten Auszählung genügt es also, wenn man sich um kurz vor 18 Uhr im Wahllokal einfindet, davor kann man nichts verpassen.

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106 KOMMENTARE

  1. soweit das ohne Störung des Wahlgeschäfts möglich ist.

    Na, da wird sich doch was finden lassen, wenn pöhse Nazis beim „Auszählen“ zusehen wollen.

  2. Alle auf ins Wahlbüro
    Wir müssen aufpassen, dass die AFD nicht wegen 2300 „verschwundenen“ Stimmen den Einzug verpasst
    Deshalb Wahlhelfer werden oder mindestens bei der Auszählung dabei sein

  3. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass in Deutschland ehrlich und genau die Stimmen gezählt werden, ohne Manipulationen. Aber es gibt die Möglichkeit das Zählen auch zu beobachten, das stimmt. Um 18 Uhr gibts die ersten Hochrechnungen, das sind aber keine genauen Zahlen, da ja die Stimmen erst gezählt werden müssen. Mir wäre lieber, es gäbe später die Zahlen. Hochrechnungen, Umfragen sind allesamt nicht repräsentativ. Da fragt man ein paar Tausend Leute, und das soll dann seriös sein ? Jede Stimme für jede Partei muss gezählt werden. Wenn es Unregelmäßigkeiten geben sollte, sollte das öffentlich gemacht werden.

  4. Auch wenn so oder so manipuliert wird und man nicht überall sein kann, ist das eine gute und notwendige Überlegung. Ich hoffe, dass sich sehr viele Wahlbeobachter finden werden.

  5. Müsste es nicht auch unabhängige Wahlbeobachter in Deutschland geben ? Um jeden Verdachtsmoment ausschließen zu können.

  6. Wahlmanipulation im großen Stil ist in Deutschland absolut ausgeschlossen. Dafür sind zu viele Menschen daran beteiligt und alle Handlungen öffentlich. Noch haben wir ja eine Demokratie in Deutschland.

    Natürlich ist bei großer krimineller Energie einzelne Manipulationen möglich. Aber ich denke das sind und bleiben Einzelfälle! Alle Überlegungen in diese Richtung hat was von Verschwörungstheorien.

    Selbst Stimmzelte z.B. der NPD für ungültig zu erklären ist schwierig. Da müssen alle im Wahllokal zusammenhalten. Und selbst wenn, die ungültig erklärten Stimmzettel werden gesondert aufbewahrt, damit man jederzeit diese nochmals überprüfen kann.

    Manipuliert wird ganz anders. Und zwar durch die Massenmedien. Da läuft Propaganda pur. Der Bevölkerung wird 24 Stunden am Tag eingehämmert, dass dies oder jenes Nazi sei und über Alternativen zur herrschenden Gutmenschen-Clique wird einfach nicht gesprochen.

    Schon Göbbels wusste wie man die Masse der Menschen manipuliert und steuert. Den Menschen kann man sogar dazu bringen frische Scheiße zu fressen, wenn eine Propaganda-Maschine ihn Tag und Nacht einhämmert frische Scheiße sei eine Delikatesse.

    Und da müssen wir einhaken.

    Und nichts anderes macht PI! Die Bevölkerung über die wahren Zustände in Deutschland aufklären! 😉

  7. Die Wahlhelfer in den Wahllokalen vor Ort rekrutieren sich in aller Regel aus Mitgliedern der “Blockparteien”.

    Kann ich nicht bestätigen. Damals als ich Kind war, wurde mein (parteiloser) Vater als Beamter verdonnert, heute ist es meine (parteilose) und ebenfalls verbeamtete Frau. Die ist unter der Woche alleinerziehend (da ich beruflich versetzt wurde) und voll berufstätig und braucht eigentlich das Wochenende für die Kontrolle von Klassenarbeiten oder die Vorbereitung von Unterrichtsstunden. Also ideal, ihr so einen Dienst an der Volksgemeinschaft am Wochenende noch zwangsweise aufs Auge zu drücken. Die etablierten Parteischranzen sind nämlich auf’m Dorffest und haben für so was keine Zeit.

  8. Das ist eine gute Idee. Evt. sollte PI diesen Aufruf, der Auszählung beizuwohnen, jeden Tag an den Anfang setzen. Wenn nur jeder 10te Leser hier das machen würde, wäre das ein toller Erfolg.

  9. In den Wahllokalen mit meist untereinander unbekannter Besetzung gibt es sicher nichts zu beanstanden. Nicht auszuschließen sind aber „irrtümlich Zahlendreher“ auf höherer Ebene.

  10. Ach ja und noch einen Tipp, bevor es los geht: Das Handy auf Audioaufnahme schalten, bevor man den Wahlleiter fragt, ob man anwesend sein darf. Sollte er das aus welchen Gründen auch immer ablehnen, kann man ihn direkt mit der Aufnahme konfrontieren und mit Klage, Presse etc. drohen. Das wirkt!

  11. es wird schon seinen grund haben, dass manche parteien in den umfragen immer so kurz vor 5% stehen.
    wenn sie höher stehen würden könnten solche sachen auffallen.
    man kann zb. zu der npd stehen wie man will…was mich aber gewundert hat ist, dass bei den letzten wahlen komischerweise nicht viele stimmen fehlten fü die 1% um wahlkampfkosten erstattet zu bekommen.
    ich sag mir immer…wer wahlplakate zerstört, andere angreift, wer öffentlich zu blockaden aufruft hat auch kein problem damit mal eben nen kreuz mehr zu machen auf nem stimmzettel, gültige stimmzettel als ungültig anzusehen oder falsche ergebnisse weiter zugeben.

  12. Die Problematik ist mir bewußt und ich werde um 17:50 das Wahllokal betreten, wählen und danach bei der Auszählung zusehen. Ich hoffe auf einen weiteren Unterstützer aus der örtlichen PI-Gruppe.

  13. Bei der Auszählung der Wahlzettel nach Schließung des Wahllokals darf man als Wahlbeobachter anwesend sein.

    Die Auszählung ist öffentlich und es ist ein Bürgerrecht, von dem man Gebrauch machen sollte.

    Einfach nur das Ergebnis notieren und die Zahlen am nächsten Tag mit den in der lokalen Tageszeitung veröffentlichen vergleichen.

    Auch sollte man sich Notizen machen, ob bei der Auszählung alles mit rechten Dingen vorgegangen ist. Alle ungültigen Stimmzettel müssen vor der versammelten Mannschaft für ungültig erklärt werden. Und man sollte sich die Begründung dafür geben lassen. 😉

  14. Wenn nicht jeder Wahlzettel mehrfach ausgzählt wird, und die mehrfachen Zählergebnisse am Ende ganz exakt übereinstimmen müssen, dann kann bei der einen Zählung natürlich auch mal ein Fehler unterlaufen.

    Vermutlich gehen die Fehler dann statistisch sogar unter oder gleichen sich aus. Aber kleine absichtliche Fehler hätten bei Splitterparteien viel mehr Auswirkungen, als bei den Blockparteien. Also ein Fehler mehr und die FDP ist raus … 🙂

  15. ich werde am sonntag auch wieder mit kollegen, zetteln und stiften bei der auszählung dabei sein.
    schon bei den landtagswahlen nrw waren wir mit 5 leuten da und die wahlhelfer wirkten sichtlich nervös und verwundert.

  16. Wenn die AfD am Sonntag unter 5 % sein wird, glaube ich in diesem Land nichts mehr. Wenn der Fall eintritt, werde ich ein politischer Ignorant, dann interessiert mich die Politik überhaupt nicht mehr. Ich bin sowieso schon skeptisch, was die Stimmenauszählung geht, vor allem als die Wahlbeobachter 2008 viele Unregelmäßigkeiten feststellten.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/parteien-zulassung-osze-schickt-wahlbeobachter-nach-deutschland-a-641353.html

    Nicht mal in einige afrikanische und asiatische Länder werden Wahlbeobachter geschickt, jedoch nach Deutschland schon.

  17. Ich habe ebenfalls schon Berichte von Wahlhelfern gelesen, nach denen ganze Stapel von NPD- Stimmen mit einem Federstrich im Nachhinein als ungültig markiert wurden.
    Und ohne den geringsten Zweifel bin ich davon überzeugt, daß sowas seit Jahren gängige Praxis ist.
    Dem linksgrünen Kartell ist alles zuzutrauen, schließlich geht es um ihre Pfründe.
    Beim Auszählen und Weitermelden der Stimmen ist unsere Anwesenheit also durchaus sinnvoll, wenn sicher auch nicht gern gesehen.

  18. Blly Six berichtet via JF aus Beirut:

    Doch was Machogehabe und Ehrgefühl anbelange, da seien alle arabischen Männer gleich. Daß sie mich mit dem Wagen mit nach Dbaiyeh in Nord-Beirut mitnimmt, solle der Verlobte am besten gar nicht erfahren.

    Ihr Bräutigam erscheint wenig später – den Vater und einen weiteren männlichen Verwandten im Schlepptau. Sonderlich sympathisch wirken ihre Blicke nicht. Ein junger Militär versucht die Lage zu beruhigen und setzt durch, daß das Mädchen gehen darf.

    Im anschließenden Zweierverhör bekennt er: „Seit meiner Militärausbildung in den USA bin ich mir sicher, daß unsere Leute nicht ganz richtig im Kopf sind. Keiner hier versteht, warum jemand aus Interesse und Abenteuerlust durch die Welt tourt, Fotos macht und Fragen stellt. Vom Reifegrad des Westens sind wir weit entfernt.“

    Der 33jährige Taxifahrer Mohammed beklagt zunehmenden Drogenkonsum und Schlägereien innerhalb seiner sunnitischen Volksgruppe. Sein Fazit: „Im Libanon ist alles Mist.“ Gerne würde er zurück nach Deutschland. Für die Abschiebung vor zehn Jahren macht er seine Cousine verantwortlich, die er im Alter von 14 Jahren islamisch korrekt geheiratet habe. Daß das Standesamt die Ehe nicht anerkannt hat, sei eine der wenigen Dinge, die er als Moslem an der Bundesrepublik kritisieren müsse.

    Wen man überlegt, daß der Libanon noch einer der „westlich“ geprägten islamischen Länder ist, will man über den Rest nicht nachdenken.

  19. #9 Powerboy

    Bewiesen –

    Wahlfälschung im vereintem Deutschland normal

    Schlagzeilen über Wahlbetrug kennen die Deutschen bislang nur aus Ländern wie Usbekistan. Nie sind die Wähler, die Parteien oder der Bundeswahlleiter auf die Idee gekommen, einmal nachzuzählen oder nachzuprüfen. Nun haben erstmals zwei Politikwissenschaftler Christian Breunig und Achim Goerres der Universitäten Köln und Toronto die Ergebnisse der Bundestagswahlen zwischen 1990 und 2005 nachgerechnet. Und sieh an, auch bei Bundestagswahlen gibt es massive Unregelmäßigkeiten, die auf systematische Manipulationen aber auch auf Schlamperei hindeuten, wobei die Übergänge fließend sein können. Aus Sicht der Demokratie ist dies äußerst bedenklich.

    … …

    „Als ich den Haufen der Ungültigen Stimmen mal nachzählte, stellte ich
    fest, dass dort mehrere gültige Stimmen verschiedenster Kleinparteien
    der NPD,REP,Linke einsortiert waren.“

    hier der ganze Artikel zur Studie:
    http://antilobby.wordpress.com/2013/09/09/bewiesen-wahlfalschung-im-vereintem-deutschland-normal/

  20. Mag ja sein, dass auch „Nicht-Wahlhelfer“ das Recht haben den Wahlhelfern über die Schulter zu schauen. Aber wie soll das bitte in der Praxis aussehen? Erstens wären die Wahlhelfer in einer ersten Reaktion sicherlich dagegen. Nach dem Hinweis auf Paragraph 54 vielleicht immer noch. Was kommt dann? Polizei?
    Was passiert, wenn sich 50 Nichtwahlhelfer entscheiden, den Wahlhelfern über die Schulter zu schauen? Sind da nicht Konflikte vorprogrammiert? Mich würden sehr die praktischen Details des Paragraphen 54 interessieren.

  21. Dies sollten wir möglichst zahlreich tun, finden Sie nicht?

    Man stelle sich mal vor, die eigene Stimme landet (unter Dutzenden anderen) gar nicht auf dem Haufen der Gezählten – sondern Ungültigen! Völlig für die Katz! Da ist Zuschauen fast noch wichtiger als selbst abzustimmen…

  22. Mal angenommen, in einem Wahllokal sind ausschließlich der Linkspartei zugewandten Zählkräfte. Und ausgerechnet in ihrem Wahllokal käme es dazu, dass eine rechte Partei oder die Afd deutlich über 5 % oder höher kommen würde. Ich hoffe, dass sie dann nicht, Stimmen unter den Tisch fallen lassen und vielleicht nur 4 % angeben würden. Stimmenfälschung war Programm in der DDR und damit würden sie nur so handeln, wie es ihre Vorgängerpartei SED es handhabte. Nein besser ist es, immer unabhängige Zählkräfte einzusetzen. Wahlbetrug muss ausgeschlossen sein.

  23. Ihr macht mir Angst!

    Ich habe bisher an die Möglichkeit der Wahlfälschung, durch den kleinen Mann/Frau,
    nicht gedacht,
    aber die zahlreichen Berichte scheinen was anderes zu belegen.
    Für mich waren die Auszählungen immer sowas wie eine reine, mehrfach geprüfte, sichere und verlässliche Sache.
    Aber schon richtig, da halten sogar die feindlichen Parteien zusammen, wenn es darum geht, den Filz mal aufzukämmen.

  24. #20 BePe (17. Sep 2013 13:17)

    Ich war jahrelang Wahlhelfer und sogar Wahlvorstand. Es sind keine Manipulationen im großen Stil technisch möglich!

    Alles wird doppelt und unter mindestens vier Augen überprüft. Wahlzettel werden vor der versammelten Mannschaft für ungültig erklärt.

    Die Zahlen sind öffentlich und werden am nächsten Tag in der lokalen Zeitung veröffentlicht. Jeder kann die Zahlen vergleichen und zusammenrechnen.

    Natürlich werden bei rotgrünen Wahlhelfer Wahlzettel mit Stimmen für z.B. die NPD schneller als ungültig erklärt, als z.B. Wahlstimmen für die SPD.

    Aber das ist keine Manipulation im eigentlichen Sinne.

    Übrigens dürfen am Sonntag nur zwei Kreuze auf den Wahlzettel sein. Alle andere macht den Wahlzettel ungültig!
    Smileys, Kommentare, Striche, gemalte Bilder, usw. und der Wahlzettel ist ungültig!

    Alles klar? 😉

  25. Wenn die AfD am Sonntag unter 5 % sein wird, glaube ich in diesem Land nichts mehr. Wenn der Fall eintritt, werde ich ein politischer Ignorant, dann interessiert mich die Politik überhaupt nicht mehr.

    onrop,
    bitte verwechseln Sie nicht die gefühlte Wahrnehmung durch den Aufenthalt im Internet bei Portalen wie diesem mit der tatsächlichen Stimmung im Lande.

    Ich machte mir gestern in 2 Stammtischrunden, die ich schon länger nicht mehr besuchen konnte, in meiner mittelgroßen Stadt (mit Umland ca. 80tsd Einwohner) einmal vorsichtig ein Bild:

    Ergebnis: Die AfD ist überhaupt kein Thema bis faktisch unbekannt. Vom Hype im Netz über diese Partei war null kommo nix zu spüren.

    Von denen wird sicher kein einziger die AfD wählen, dabei sind das alles normale Bürger, die weit weg von rot/grün sind.

    Ich habe langsam den Eindruck, dass es auf dem Lande bis hin zu den mittleren Städten für die AfD ein Desaster werden wird. Und die Bayern Wahl hat gezeigt, dass bspw. die CSU ihre absoluten Mehrheiten stramm im ländlichen und in den kleinen und mittleren Städten geholt hat und dort sogar die Wahlbeteiligung gestiegen ist.

    Also, es wird sehr, sehr eng für die AfD werden, wenn es letztlich ähnlich wie bei den Piraten bei der letzten BT Wahl endet, würde mich das mittlerweile nicht mehr überraschen – damals waren die Piraten gefühlt im Netz bereits deutlich über 5% und am Ende wars dann nichts.

    Von daher: Vor allem noch in mittleren und kleineren Städten muss die AfD noch Werbung machen! Die Zeit läuft langsam davon …

  26. Ich habe mit ausgezählt bei der Landtagswahl – vom System sind die Teilnehmer zufällig. Da kann wirklich nichts passieren – die wenigen unklaren Fälle per Beschluss – ne, bei aller sonstigen Manipulation ist dieses antiquierte Verfahren noch relativ sicher.

  27. #23 Magnum P.I. (17. Sep 2013 13:21)

    Mag ja sein, dass auch “Nicht-Wahlhelfer” das Recht haben den Wahlhelfern über die Schulter zu schauen. Aber wie soll das bitte in der Praxis aussehen?

    Das Wahllokal muss nach demokratischen Grundsätzen ein von Wahlwerbung freier und befriedeter Ort sein und eine geheime Entscheidung des Wählers in einer Wahlkabine ermöglichen.

    Niemand darf gehindert werden, das Wahllokal zu betreten, und als Wahlbeobachter die Umstände der Wahlhandlung und die öffentliche Stimmauszählung zu verfolgen!

    Alles klar!

  28. Etwas anderes Thema:

    Wenn am Sonntag FDP, Piraten und AfD knapp ander 5%-Hürde scheiterten, reichten Merkel für die absolute Mehrheit schon 43%. Nah dran ist sie ja laut Umfragen.

  29. #28 Powerboy

    So ist es powerboy. Aber die Masse machts. Wenn in jedem Wahlvorstand nur 1 Stimme wegen eines falschen Strichs für ungültig erklärt wird ist das schon eine Menge. Also den Leuten genau auf die Finger schauen, besonders bei den ungültigen Stimmen.

    P.S. Ich bin Wahlvorstand, in mein Wahllokal braucht keiner zu kommen. Wir sind alle AfD´ler. Wir sind die Guten 😉

  30. #23 Magnum P.I. (17. Sep 2013 13:21)
    #24 goettinger1@googlemail.com (17. Sep 2013 13:23)

    Erstens wären die Wahlhelfer in einer ersten Reaktion sicherlich dagegen

    Nur keine Hemmungen, es wird in den Schulungen explizit erwähnt, dass jeder Bürger herzlich Willkommen ist. Bringen sie Kuchen mit, dürfte das die Freude noch steigern 😉

  31. #27 Foggediewes (17. Sep 2013 13:29)

    Ihr macht mir Angst!

    Wieso? Es ist kein Geheimnis, dass es in Deutschland zwei Lager gibt, die alles dafür tun würden, um ihrer Partei zu helfen. Da sind die blinden, reaktionären CDU-Liebhaber, die diese Partei als konservativ ansehen und aus Angst vor rot-rot-grün der CDU ihre Stimme geben. Das andere Lager ist das der linksgrünen Faschisten, die nicht vor Gewalt und Gehirnwäsche zurückschrecken und Demokratie verabscheuen. Was ist dann schon ein läppischer Wahlzettel?

  32. …..Bericht über UNSERE Wahl, und was für Europa davon abhängt,gestern abend im Nachbarland:

    http://www.uitzendinggemist.nl/afleveringen/1366104

    …da einige Beiträge in Englisch sind (und natürlich Deutsch) ist dieser Link evtl. für einige interessant.
    Da wir auch mindestens einen „echten“ Niederländer in diesem Forum haben, lässt sich evtl. auch der niederländische Beitrag zusammenfassen
    😉

  33. Ich werde diesmal auch bei der Stimmenauszählung dabei sein!
    Wir sind zu dritt!

    Mein Rat: sich ruhig verhalten, um nicht bei der Auszählung zu stören, was sicherlich zum Rauswurf führen könnte.

    Sollte die Anwesenheit nicht erwünscht oder sogar abgelehnt werden, sich vom Leiter des Wahlbüros diese Erklärung schriftlich geben lassen! Haha, und darauf wird sich keiner einlassen! 😉

  34. Wahlbeobachter !!!!

    bitte darauf achten das der Auszähler keinen
    Bleistift/Kugelschreiber in der Hand hält.

    Damit kann man (blitzschnell) zusätzlich
    bei einer anderen Partei ein Kreuz markieren
    und schon ist der Wahlzettel ungültig.
    Wenn man jemanden sieht der einen Kuli o.ä.
    in der Hand hat bitte sofort intervenieren.

  35. #29 arminius arndt (17. Sep 2013 13:35)

    Wenn die AfD am Sonntag unter 5 % sein wird, glaube ich in diesem Land nichts mehr. Wenn der Fall eintritt, werde ich ein politischer Ignorant, dann interessiert mich die Politik überhaupt nicht mehr.

    onrop,
    bitte verwechseln Sie nicht die gefühlte Wahrnehmung durch den Aufenthalt im Internet bei Portalen wie diesem mit der tatsächlichen Stimmung im Lande.

    Auch in meinem Bekanntenkreis kenne viele die AfD nicht. Aber ich frage mich, wie ist das möglich? Man muss schon ein völlig politisch desinteressiertes Wahlvieh sein, um nichts von der AfD mitzubekommen! Das sind für mich Menschen, die groß rummeckern, aber nur latentes Interesse an Politik haben. Hauptsache am Samstag kommt Bundesliga und die Kiste Warsteiner ist im Angebot. In „Der Welt“ steht fast jeden Tag etwas zur AfD, auch andere Medien greifen die Partei auf. Mindestens einmal in der Woche ist jemand von der AfD im Fernsehen. Also was für Scheuklappen muss man aufhaben, um noch nichts von der AfD gehört zu haben? Welche Zeitungen liest man und welche Programme schaut man, um nichts von ihr mitzubekommen? Will mir nicht in den Kopf.

  36. Ich halte es durchaus für möglich, dass Stimmzettel dahingehend manipuliert werden, dass sie ungültig werden. Wie gesagt, ein zusätzliches Kreuz, ein Strich, eine Kritzelei…das ist so schnell nachträglich anzubringen, dass es einem kalt den Rücken hinunter läuft.

    Anfangs wollte ich ja auch nicht an Wahlbetrug glauben, aber nachdem es sogar wissenschaftlich belegt wurde…Auch ich werde am Sonntag im Wahllokal bei der Stimmauszählung anwesend sein. Werde Kuchen für die Helfer mitbringen (sofern das rechtlich zulässig ist) und sagen, dass ich einfach neugierig bin wie so eine Auszählung eigentlich abläuft. 😉

  37. Glaubt denn wirklich das 7 – 9 Wahlhelfer, verschiedener Parteien sich zusammen schließen um zum Beispiel 20 Stimmen der AfD Ungültig zu erklären. Das wäre nicht nur Wahlfälschung sondern auch Abgabe einer falschen Eidesstattlichen Versicherung. Und letztere wird vor Gericht schnell mit einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt.
    Auch werden bei Unregelmäßigkeiten die Stimmzettel überprüft. Die Stimmzettel werden eine längere Zeit auf bewahrt.

    Und die meisten Wahlhelfer schauen ein Tag nach der Wahl im Internet oder Zeitung nach ob das Ergebnis ihres Wahllokals mit der Zählung übereinstimmt.

    Wer meint das wir Wahlhelfer, die sich für 40 – 50 € für einen Tag ins Wahllokal stellen, betrügen, der kann doch selber Wahlhelfer werden.

  38. Auch ein nettes Spiel: Es gibt in einigen repräsentativ ausgewählten Wahllokalen die sog. Wählernachfrage. Dort werden die Wähler stichprobenartig freiwillig gefragt wie sie ihre Stimmen abgegeben haben. Diese Angaben bestimmen dann wesentlich die ersten Zahlen, die um 18 Uhr im TV veröffentlicht werden.
    Wenn man nun auch in diese Stichprobe fällt kann man ja getrost sagen, daß man Piraten oder Linke oder Steinbrück gewählt hat.
    Allein schon die dummen Gesichter der Demoskopen im Laufe des Abends, wenn dann die ausgezählten Stimmen die Hochrechnungen anders gewichten, sind schon einen Asbach Uralt wert.

  39. Die Systemparteien werden bis zum Abend des Sonntags um 1800 ALLES tun, damit die AfD unter 5% bleibt. Sie werden auch nach 1800 ALLES tun, um dies zu verhindern.

  40. Wermelskirchen Partybesucher nachts verprügelt
    zuletzt aktualisiert: 17.09.2013

    Wermelskirchen (RP). Zwei junge Männer sind in der Nacht zu Sonntag von mehreren fremden Personen an der Berliner Straße angegriffen worden.

    Die beiden Männer (21 und 17 Jahre alt) verließen nach Angaben der Polizei gegen 4.45 Uhr die Party „I love WK“ im Bürgerzentrum, als sie plötzlich von fünf bis sieben Personen verfolgt wurden. An der Berliner Straße wurden sie von der Gruppe gestellt. Dort schlugen mehrere Personen auf sie ein. Der 21-Jährige wollte flüchten, stürzte aber zu Boden.

    Daraufhin traten drei Personen auf ihn ein. Noch vor Eintreffen der Polizei flüchteten die Angreifer. Eine Gruppe (vier Personen im Alter von 17, 19 und 20 Jahren) konnten an der Telegrafenstraße angehalten werden. Alle Beteiligten waren laut Polizei stark alkoholisiert. Die Geschädigten wurden mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Ermittlung der Polizei dauert an. Zeugenhinweise: Tel. 02202 2050.

    Quelle: ser

  41. Hallo liebe Pi Leser, war früher ehrlich SPD wähler, 2008 habe ich nicht mehr gewählt weil die etablierten für mich nicht mehr wählbar sind.Grüne/FDP ! Pädophilen/Kinderschänden anhänger. Abscheulich!!!Merkel/Steinbrück korrupt bis zum geht nicht mehr,lassen sich von Wirtschaftsbosse kaufen und delegieren. Mit der AfD (Bernd Lucke) habe ich eine Partei endeckt, die sich zum großen mit meiner Meinungdecken.Da ich seit Jahren an Wahlmanupilationen glaube,habe ich mich dieses mal als Wahlhelferin zur Verfügung gestellt und werde in Köln tätig sein. Und glaubt mir, sollte nur einer Versuchen der anderen Wahlhelfer,irgendeinen Wahlzettel zu manipulieren werde ich die Polizei anrufen und Strafanzeige stellen, wegen versuchten Wahlbetrug. Zudem hat jeder Bürger das Recht anwesend zu sein bei der Auszählung der Wahlzettel, kann ich nur empfehlen dass das viele AfD Anhänger tuen sollen. Nur so stellen wir sicher das kein Wahlbetrug geben wird.Also auf und am Sonntag dabeistehen und jedes Wahllokal prüfen!!!! Es wird Zeit!!!!

  42. Frage: Werden durch die Möglichkeit der Stimmweitergabe nicht hauptsächlich radikale Parteien begünstigt?

    Nein. Im Gegenteil:
    Das vorgeschlagene Stimmsystem würde vor allem die nicht-radikalen Parteien unter den Kleinparteien begünstigen.
    Denn die Wähler radikaler Parteien weisen ja quasi per Definition eine erhebliche Distanz zu den etablierten, im Parlament vertretenen Parteien auf und werden oft nicht bereit sein, ihre Stimme (sei es in erster oder nachrangiger Präferenz) an eine etablierte Partei zu vergeben, während diese Bereitschaft bei den Anhängern einer gemäßigten Kleinpartei in hohem Maße vorhanden sein dürfte. Deshalb dürften es hauptsächlich Wähler aus der letztgenannten Klientel sein, die die Option der Stimmweitergabe wahrnehmen würden, und weniger die Anhänger radikaler Parteien.

    Doch selbst wenn das neue Wahlsystem tatsächlich Parteien den Weg in das Parlament öffnen sollte, die im Parteienspektrum außerhalb der bisher dort aufzufindenden Parteien anzusiedeln sind, so muß und wird unsere Demokratie dieses verkraften. Die bisherigen Erfahrungen in der Bundesrepublik Deutschland und in anderen Ländern zeigen, daß die Einbindung einer extremistisch ausgerichteten Partei in die parlamentarische Arbeit eine integrative Wirkung auslöst in dem Sinne, daß diese Parteien sich stärker am Gemeinwohl orientieren und von ihren anfänglichen radikalen Forderungen zunehmend abrücken. Die kritische Bewertung parlamentarischer Arbeit durch die Öffentlichkeit kann oft wirkungsvoller zu einer Entmystifizierung (und letztlich Schwächung) radikaler und populistischer Politikansätze führen als das beharrliche Totschweigen oder die administrative Bekämpfung dieser Ideologien.

    Über diese merkwürdige Aussage bin ich gestolpert bei:
    http://www.wahlreform.de/faq.htm

    Also, wenn ich das jetzt wörtlich nehme……….;)

  43. Ist es legal, die Auszählung auf Video zu dokumentieren oder zumindest zweifelhafte, als ungültig deklarierte, Wahlzettel zu fotografieren?

  44. Man entsinne sich an die Bremenwahl von 2007. Da ist die BIW in Bremerhaven auf exakt 4,99% gekommen und die Wahlleitung war so dummdreist zu verkünden es habe genau eine Stimme für die 5% gefehlt. Beim gerichtlich angeordneten Nachzählen kamen dann „Unregelmäßigkeiten“ im Umgang mit Stimmzetteln heraus… Honi soit qui mal y pense…

  45. Für eine schnelle Islamisierung Deutschlands wählen Sie bitte eine Blockpartei Ihrer Wahl: Maßgeschneidert, zusammengestellt und abgestimmt auf ihr ganz individuelles und persönliches Selbstabschaffung-Bedürfnis!

  46. Man entsinne sich an die Bremenwahl von 2007. Da ist die BIW in Bremerhaven auf exakt 4,99% gekommen und die Wahlleitung war so dummdreist zu verkünden es habe genau eine Stimme für die 5% gefehlt. Beim gerichtlich angeordnete Nachzählen kamen dann „Unregelmäßigkeiten“ beim Umgang mit Stimmzetteln heraus…Honi soit qui mal y pense…

  47. Wenn das Wahlen erst am 22.09 beginnt, so hat das Wahlfälschen bereits schon längst den Höhepunkt überschritten.
    Das Werkzeug dazu ist der Fernsehen in erster Stelle zu sehen, das damals bei Hitler noch nicht gegeben hatte und dort dann die Presse der zeitungen das übernommen hatten. Im osten, wie mir bekannt gegeben wurde, waren die Wahlurnen vor dem Auszählen mit den vorgefertigten Wahlurnen ausgetauscht worden.
    Also auch darauf achten, wer zur Beobachtung hingehen sollte, das so etwas nicht geschehen kann. Nur daran zu Glauben, das hier „keine“ Wahlfälschung begangen wird, weil wir eine demokratie haben, das leider nur noch auf den Papier steht, wäre absolut falsch.

  48. Abu Sheitan, so lange Sie nicht ohne Genehmigung die Wahlhelfer selbst erkennbar filmen oder fotografieren, ist alles möglich.

    Ein Film oder Fotografierverbot nach Beendigung der Stimmabgaben gibt es nicht.

    Nur während der Wahl ist es verboten.

  49. Wutmensch, Hochrechnungen werden nicht gewichtet. Da werden nur die abgegebenen Stimmen gezählt.
    Gewichtet wird bei Umfragen.

  50. na gut, die Beobachter, die sich nun hoffentlich rekrutieren, stellen ja auch nur eine stichprobenartige Überprüfung dar. Wir können nicht überall sein. Verhindern lässt sich, sollte eine „Verschiebung“ stattfinden, so ein Desaster nicht wirklich.

  51. Es fällt doch auf, wie stark und eindeutig hier die Meinungen von Schreibern mit Erfahrung als Wahlvorstand und frei fabulierenden ohne diese auseinanderfallen. Wer ernstgenommen werden möchte, sollte sich bitte etwas weniger deutlich öffentlich lächerlich machen.

  52. Ich bin wie immer Wahlhelfer, für mein Wahllokal kann ich bis jetzt nur gutes Berichten was die Auszählungen betrifft, auch wenn das Ergebnis am Ende nicht gerade zufriedenstellend ist.

  53. Forsa-Chef Gülle: „Ich nenne ihn nur noch Lügen-Lucke“

    Das Umfrageinstitut Forsa hat eine einstweilige Verfügung gegen AfD-Chef Bernd Lucke erwirkt. Dieser hatte behauptet, dass die Umfragezahlen der Partei heruntergerechnet wurden. Forsa-Chef Güllner ist empört.

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/14942-forsa-luegen-lucke

    Selbstverständlich wird die AfD statistisch runtergerechnet!!!
    Man schaue sich nur die stark abweichenden Prozentzahlen an. Lachhafte z.T. <3%
    Man ist nur noch fassungslos……….

  54. Die Auszählung der Landtagswahl dauert schon mal 4 Stunden. Die Bundestagswahl ist meistens innerhalb einer Stunde ausgezählt.
    Die Gemeinden suchen immer Wahlhelfer. Und mit mindestens 50 Euro auch gut bezahlt. Gerade für Arbeitslose ideal.
    Die Auszählung verläuft nicht immer optimal, je nachdem, wie gut das Team zusammenarbeitet und wie oft man sich verzählt.

    Meldet euch doch jetzt schon für die Europawahl an! Gesucht wird immer jemand.

  55. Das beste Mittel, um das nachträglich Ungültigmachen zu erschweren, ist, die Kreuze mit einer völlig ungewöhnlichen Farbe (z.B. lila) zu machen. Kringel oder Smilies in einer anderen Farbe sind dann sehr verdächtig.

  56. Also wir sind am Sonntag zu zweit um 17.50 Uhr vor Ort zur WAHL und anschließend bei der AUSZÄHLUNG dabei

  57. was ich erschreckend finde ist der erste wert um 18 uhr immer.
    wird ja gerne als erstes ergebnis bezeichnet aber ist nur ne prognose aus umfragen.
    bis zum ende verändern sich die werte meistens nur nach dem kommataren minimal…seit jahren.
    schon komisch.

  58. Die Kontrolle vor Ort ist eine vernünftige Sache.
    Leider schützt sie nicht vor Manipulationen beim Zusammentragen der Stimmen aus den einzelnen Wahllokalen.

  59. Ich war auch schon Wahlhelfer in HH.

    Viele von meinen Mitausleserinnen und Auslesern wollten Stimmen für die Pro bzw. Schill-Partei für ungültig erklären. Nur weil der Strich etwas ausm Kreis draußen war. Meine Antwort (ich hatte den SPD Stapel durchzählen) dann schau ich hier noch mal genauer nach 😉

  60. An Schummelei im Wahllokal glaube ich nicht. Ich bin selber Wahlhelfer. Da sitzen Leute unterschiedlichster Herkunft zusammen. Meist Beamte / ÖD’ler und auch einige Arbeitslose.
    Leiter ist meist ein älterer Beamter des höheren bzw. gehobenen Dienstes oder Lehrer. Da herrscht noch Korrektheit im positiven Sinne.
    Die schauen sich beim Auszählen gegenseitig auf die Finger.

    Kein Beamter, ÖD’ler riskiert wegen sowas seinen Ruf. Die Hartzies sind nur froh wenn sie ihr Geld bekommen und es ihnen nicht hinterher wieder abgezogen wird.

    Anders sieht es aus in den Wahlkampfzentralen wohin die Stimmen der einzelnen Wahllokale übermittelt werden. Was da abgeht weiß ich nicht…
    Da kann man schon mal was überhören, falsch verstehen in der Hektik…

  61. Es wurde ja schon vieles gesagt, aber neben den bereits genannten Betrugsmöglichkeiten wie nachträgliches Ungültigmachen gibt es weitere Schwachpunkte. Ich bin erfahrener Wahlhelfer und weiß, daß bei den Wahlen kaum geschummelt werden kann. Wenn alles korrekt läuft, wird jeder Stapel von mindestens 2 unvoreingenommenen Helfern gezählt, wird über ungültige Zettel abgestimmt, überprüft jeder Helfer die Niederschrift, schaut sich jeder Helfer am nächsten Tag die offiziellen Ergebnisse in der Tageszeitung an (da steht ja jedes Wahllokal drin).

    ABER: arbeiten zwei Auszähler zusammen, dann können Stimmen der Partei A im Stapel der Partei B eingearbeitet werden, ohne daß das sonst jemand merkt (am Schluß muß nur die Zahl der Stimmen stimmen). Der Schriftführer kann auch versehentlich zwei Zeilen vertauschen und somit das Ergebnis für A und B vertauschen.

    Als größte Schwachstelle für Manipulationen mache ich die Briefwahllokale aus. Bei uns werden die nur von Stadtangestellten besetzt, die unabhängig von der Arbeitszeit nur einen halben Tag frei bekommen. Da wird eher auf ein schnelles stimmiges Ergebnis als auf korrektes Durchzählen bei geringen Differenzen geachtet (beim ersten Auszählen kommen die eigentlich immer vor). Und dort schaut vermutlich niemand zu – die meisten Beobachter gehen ja doch in ihr eigenes Wahllokal.

    Ich hatte bisher fast immer Wahlbüros, in denen sich nicht alle Wahlhelfer kannten und aufeinander aufpaßten. Aber ich hatte auch schon einmal eines, in denen einer mehrere Stapel zählte und einfach nur die Zahlen durchgab. Und beim letzten Stapel den Schriftführer fragte, wieviele Stimmen noch fehlten, damit die Anzahl der Wähler stimmt. Und einmal hatte ich auch die berühmten rechten Stimmen auf dem Ungültighaufen. Als ich die (ältere) Dame darauf ansprach, meinte die „das ist doch bloß DVU.“ Soviel zum Selbstverständnis mancher Helfer.

  62. Für mein Geschmack sollten die Stimmen von 2 Wahlhelfern unabhängig voneinander gezählt werden und später auf übereinstimmung geprüft werden vom Wahlleiter. Beide Zählungen sollten natürlich öffentlich erfolgen.
    Die beiden Wahlhelfer sollten am besten einer vom extrem linken Lager sein und einer vom extrem rechten sein um ein Freundschaftsverhältnis auszuschliessen. Die ungültigen Stimmen sollten, da es so oder so der kleinste Stapel ist, nochmal ausführlich gezählt werden.
    Die telefonische Durchgabe der Stimmen sollte aufgenommen werden.

    Meinetwegen sollte die Linke und die NPD ein kleinen Entschädigungsgeldbeitrag überwiesen bekommen, wenn sie es schafft alle Wahllokale mit einem ihrer Wahlhelfer auszustatten.

    Es ist auf jeden Fall leichter als wenn jede Partei einen Wahlhelfer in allen Wahllokalen bundesweit zur Verfügung stellen müsste.

    Achja, ich werde da sein um 18 Uhr.

  63. Ich höre von sehr vielen Bekannten in meiner Umgebung, dass sie AfD wählen werden, gerade auch ewige SPD-Wähler… Sollte es also die Lucke-Truppe nicht schaffen, gehe ich von Wahlbetrug im großen Stil aus. Die Bremer zum Beispiel kennen sich ja hervorragend damit aus, wenn es darum geht, die Bürger in Wut auszubremsen.

  64. #58 humbert (17. Sep 2013 14:29)

    Man entsinne sich an die Bremenwahl von 2007. Da ist die BIW in Bremerhaven auf exakt 4,99% gekommen und die Wahlleitung war so dummdreist zu verkünden es habe genau eine Stimme für die 5% gefehlt. Beim gerichtlich angeordneten Nachzählen kamen dann “Unregelmäßigkeiten” im Umgang mit Stimmzetteln heraus… Honi soit qui mal y pense…

    Ja, das war ganz klar Wahlbetrug. Die Verantwortlichen wurden bestraft und die Staatsanwaltschaft ermittelte korrekt und ein Gericht ordnete an, dass die Wahl in diesem Bezirk wiederholt werden musst.

    Also funktioniert unser Rechtsstaat (noch)! 😉

  65. Als ich noch ein naiver wohlerzogener Systemknecht war hätte ich empört und belustigt reagiert. Heute weiß ich: Im System sitzen etliche Verbrecher, mit Gutmenschenmaske, die hochmoralisch tun und schamlos gegen Gesetz und Moral handeln.

    Das System versucht nicht etwa solche Leute zu entlarven und zu entfernen – nein, es fördert sie und zieht sie an wie eine halbverweste Leiche die Schmeißfliegen.

  66. Wahlfälschung in D: Eine gute Freundin von mir hat bei der Stimmenzählung selbst erlebt, dass Stimmen für die NPD auf den Stapel „ungültige Stimmen“ gelegt wurden. Sie sprach die Zähler darauf an und bewirkte, dass die Stimmen doch noch gezählt wurden. Selbst wenn es die NPD ist, darf der Wählerwille nicht gefälscht werden. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass so etwas in Deutschland möglich ist, aber es kommt tatsächlich vor!

  67. Vor ein paar Jahren hätte ich Wahlmanipulation in Deutschland nicht für möglich gehalten.Vor ein paar Jahren hätte ich aber auch Minarette in Deutschland nicht für möglich gehalten.

  68. Die normalen Wahllokale stehen sowieso meist unter Beobachtung durch anwesende Bürger. Aber die BRIEFWAHLLOKALE werden hier vergessen. Diese sind genauso öffentlich wie normale Lokale, werden aber in der Regel kaum von Beobachtern aufgesucht. Dort geht es viel lockerer zu. Dort könnte ich mir Fälschungen viel eher vorstellen.

    Nicht die Briefwahllokale vergessen

  69. Selbstverständlich werden in der BRD Wahlen manipuliert, wer sein eigenes Volk verheizt, der ist auch dazu fähig, Wahlen zu manipulieren. Z. B. die NPD-Stimmzettel, da besteht eine Fatwa, diese Stimmen zu vernichten bzw. zugunsten der anderen Parteien zu manipulieren. Da schreit keiner groß nach Demokratie, wenn es sich um rechte Parteien geht. Ein Stimmzettel für der CDU oder SPD ist da schon schwieriger zu manipulieren, weil fast alle Wahlhelfer und Auszähler diesen Blockparteien angehören, also mehr Augen darauf gerichtet sind, dass diese Stimmen ordentlich gezählt werden.

  70. Einige Kommentare zu Wahlfälschungen (der Bekannte einer Bkannten, davon der Freund, dem seine Kollegin…) zeigen doch deutlich, wie wenig Wissen hier über den Vorgang des Auszählens herrscht. Ungültige Stimmzettel müssen mit Siegel und Begründung versehen werden, die Zahl in der Niederschrift vermerkt werden. Wer sollte sich die Mühe machen, die 2, 3 NPD Stimmen zu fälschen bei dem damit verbundenen Risiko? So ein Schwachsinn.

    Auch der Vorschlag, einen eigenen Stift mit spezieller Farbe zu verwenden ist sehr lustig. Damit wird er … ungültig.

    Von mir aus kommt in die Wahlbüros, mir sind Zuschauer immer willkommen. Wer mir als Wahlvorsteher allerdings Manipulation unterstellt, den werde ich, wie es mir das Gesetzt erlaubt, zusätzlich verpflichten, und dann zählt der Bursche bis Montag früh aus. Neben der Anzeige natürlich.

  71. Also beim eigenen Stift (der ntürlich verwendet werden darf) darauf achten, dass er nicht durchscheint. Dann gehts. Ist aber eher unnötig. Keine Stifte verwenden, die durchscheinen! Solche Wahlzettel dürfen wir dann nicht annehmen.

  72. Es dürfte auch bei der Briefwahl schwierig sein, KEINEN eigenen Stift zu verwenden. 😉
    Auf Edding oder grellroten Nagellack sollte man natürlich verzichten.

  73. Da wo LinksGrüne am meisten regieren, so auch die Wahlhelfer. Schaut euch die Typen an. Befangen und politisch nicht unabhängig. Was die Briefwahlen betrifft, theoretisch kann man ganz genau darüber ermitteln wer was wählt oder es kann auch passieren das diese Briefe nicht ankommen.
    Wenn ich was zu bestimmen hätte, müßten Wahlhelfer ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen um als Wahlhelfer zugelassen zu werden!
    Zusätzlich sollten unabhängige Wahlbeobachter eingesetzt werden!

  74. Zwei Fragen an die rechtskundigen hier:

    1.) Ist eine Beobachtung mit gleichzeitiger Videodokumentation mit Besitz eines Presseausweises zulässig?

    Ich erwäge ernsthaft so eine Aktion zu machen u. mir das Spektakel antun.
    Ein Arbeitskollege hat einen Presseausweis. Der würde mit Kamera u. ich im Rahmen nach §54 BWO mal schauen, wie das ganze so abläuft – aus Interesse am Wahlverfahren…

    2. (falls obige Frage zulässig)
    Ist eine Veröffentlichung erlaubt?

  75. Wieso wurden (u. werden) im Ausland (wie in Libiyen/Tunesien u. Ägypten) der nationalen Wahlkomission transparente Wahlurnen für zwingend notwendig für demokratische Wahlen auferlegt (da sind die Vertreter in Sachen Aufklärung wie demokr. Wahlen abzuhalten sind – u. besonders deutsche Vertreter der EU!), während in der BRD noch immer diese alten umfunktionierten Briefkästen aus Holz verwendet werden??

    Ist das ‚prophylaktische‘ Geschäftemacherei oder gibts da eine bessere Erklärung.

    Man beachte wie übertrieben stolz der Chef der libyschen Wahlkomission damals war als er den Medienvertretern des Westens verkündete, dass jetzt endlich wirklich demokrat. Wahlen abgehalten werden können da nun auch noch tausende transparente Wahlurnen besorgt wurden die die Aufklärer, geschickt von der EU, das gefordert haben.

  76. #86 Borgfelde (17. Sep 2013 18:29)

    Aber die BRIEFWAHLLOKALE werden hier vergessen. Dort geht es viel lockerer zu. Dort könnte ich mir Fälschungen viel eher vorstellen.

    Dort geht es nicht „lockerer“ zu, zumindest was ich aus dem Briefing vernehmen konnte. Der letzte Einsatz im normalen Wahllokal liegt zwar einige Jahre zurück aber die Bestimmungen bei der Briefwahl scheinen nicht anders zu sein.

  77. Für Skeptiker bleibt natürlich der für Normalbürger undurchsichtige Weg zwischen Sender und Empfänger inklusive Wasserdampf, aber ob man soweit gehen/denken mag, ich habe keine Ahnung davon.

    Who knows? 🙂

  78. #87
    was laberst für Blödsinn?
    verpflichten zum Wahlhelfer, bestimmt als einfacher Wahlvorsteher.
    Dann hat man Kopfschmerzen, und dann?

    Willst dann die ganze Wahl aufhalten, oder wie?

  79. ich bin jahrelang Wahlhelfer – da wird nix gefälscht. Die OMIS wählen wirklich so! Und bei der Auszählung kann jeder zugucken.

  80. 1. Erst mal ein herzliches DANKE an die Kollegen.

    2. Selber mal den Arsch hochzukriegen, um 6 Uhr morgens aufzustehen und bis 22 Uhr etwas für die Demokratie zu arbeiten, das wäre besser!!!

    3. Statt dessen gründlich ausschlafen und nachmittags so langsam auf den Weg zur Kontrolle dieser böhsen Wahlfälscherhelfer.

    4. Sicherlich habe ich gegen 20 Uhr nach 14 Stunden Dienst Zeit und Lust, mir auszurechnen, wie viele der 25 NPD-Stimmen ich umsortieren muss, damit die unter die 5% der 1274 abgegebenen Stimmen fallen.

    5. Über sämtliche ungültigen Stimmen wird gemeinsam beraten.

    6. Bei der Berlin-Wahl haben Spacken mit ThorSteinar-Klamotten die Ergebnisse mitgeschrieben. Die Freiheit fehlte – natürlich. Auch am Sonntag werde ich auf EUCH vergeblich warten.

    7. Ich habe es noch nie erlebt, dass die Zusammensetzung des Wahlvorstandes gleich geblieben wäre.

    PS: Als Amtsträger kann ich sehr schnell sehr ungemütlich werden.

  81. Der Artikel ist ja nicht mehr und nicht weniger als ein Aufruf, von seinen Rechten als Bürger Gebrauch zu machen.

    Dass Manipulationen oder seien es auch nur (gezielte) Nachlässigkeiten denkbar sind und in der Vergangenheit bereits vorkamen, dürfte unstrittig sein und ist auch belegbar.

    Bezeichnend finde ich die Tatsache, dass sich in Kommentar 88 und 99 Leser die offensichtlich als Wahlhelfer tätig sind, persönlich angegriffen fühlen (das mag noch nachvollziehbar sein) und sich sogleich in Macht-/Rachegelüsten „Kraft ihres Amtes“ schwelgen:

    #99: „PS: Als Amtsträger kann ich sehr schnell sehr ungemütlich werden.“

    #88: „Wer mir als Wahlvorsteher allerdings Manipulation unterstellt, den werde ich, wie es mir das Gesetzt erlaubt, zusätzlich verpflichten, und dann zählt der Bursche bis Montag früh aus. Neben der Anzeige natürlich.“

    Das ist nicht nur inhaltlich unhaltbar, hier werden die vermeintlichen Befügnisse weit überschätzt, sondern charakterlich auch vielsagend. Kaum hat man „ein Uniförmchen“ an, geht es mit einem durch. Das lässt tief blicken.

  82. #101 , Mich lassen die verschwörungstheorien hier sehr tief blicken. Was anfangs als islamkritische Seite gegen das Wegschauen begann, hat sich über die Jahre zu einem Sammelbecken von Verschwörungstheoretikern und Nationalsozialismusunterstützern, -befürwortern, -verharmlosern entwickelt. Das die AfD nicht in den Bundestag einziehen wird liegt weniger in Manipulationen (übrigens „ada“, mach doch selber Wahlhelfer, dann lernst du auch die Befugnisse kennen und auch mal Verantwortung), als daran, dass sie wie damals die FDP, später die Piraten, von dem braunen Bodensatz angeschmiert wird, der sich gleichsam dem morgendlichen Geschäft überall anheftet. Erst wenn die AfD die „Scheißbürscht’n“ benutzt hat, werden wir auch für das Groß der Normalwähler wählbar werden. Nicht umsonst fand sich in Bayern für uns nicht genug Unterstützung für einen Direktkandidaten.

  83. @ william_pitt #88 und #102

    Mit dem Begriff „Verschwörungstheorie“ wäre ich vorsichtig. Viele dieser Theorien in unseren Kreisen haben sich bereits als Realität herausgestellt und der von Ihnen verwendete Begriff als Instrument der Verleumdung und Vertuschung oder eben aus Ausdruck von diesbezüglicher Ahnungslosigkeit/Uninformiertheit.

    Bezüglich Ihrer Aussage

    “Wer mir als Wahlvorsteher allerdings Manipulation unterstellt, den werde ich, wie es mir das Gesetzt erlaubt, zusätzlich verpflichten, und dann zählt der Bursche bis Montag früh aus. Neben der Anzeige natürlich.”

    würde mich die gesetzliche Grundlage (konkret, mit Quelle) interessieren, auf deren Grundlage ein solch massiver und willkürlicher Eingriff seitens eines einzelnen, zum Wahlleiter ernannten Zivilisten in die Freiheitsrechte eines Menschen und mit sofortiger Wirkung, also ohne weitere juristische Zwischenschritte, möglich sein soll. Ich halte das für vollkommen ausgeschlossen. So viel Vertrauen habe ich in die Gesetzeslage (bzw. deren Praxis/Auslegung) noch. … Und falls dem (erwartungsgemäß) so ist (dass es also NICHt möglich ist), wären wir eindeutig angekommen bei meinen oben dargestellten „Allmachtsfantasien“, denen Sie sich offenkundig als temporärer Amtsträger sogleich hingeben wenn Sie sich provoziert fühlen.

  84. @ ada (und den Rest)

    Schon klar, dass bei EUCH Pflichtgefühl oder Verantwortungsbewusstsein nicht reichen, selbst als Wahlhelfer aktiv zu werden.

    Aber hetzen gegen Menschen, die sich von 5Uhr bis 23Uhr für EUCH einen Sonntag versauen, dazu reicht es immer.

    Verschwörungstheoretiker, Kontrollfanatiker, selbst ernannte Wahlbeobachter und sonstige Psychopathen haben das Recht, zu schweigen!

    Wer von diesem Recht keinen Gebrauch macht, mir über die Schulter schaut oder gar diskutiert, der *fliegt*.

    PS:
    Als Wahlhelfer trage ich kein »Uniförmchen«, sondern aus Respekt vor dem Wähler und dem Amt einen Anzug.

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