Antwort von der Katrin!

Die neue Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katrin Göring-Eckhardt, rückt von ihrer Forderung nach Einwanderung in die Sozialsysteme ab, die sie gestern im Morgenmagazin geäußert hat (PI berichtete, später auch die Junge Freiheit und die Achse). Das Büro der Grünen-Politikerin ließ jetzt verlauten, dass sich Göring-Eckhardt in der Live-Sendung „versprochen“ habe.

Wörtlich heißt es in dem Antwortschreiben an einen PI-Leser:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Mail.

Frau Göring-Eckardt hat sich gestern im Morgenmagazin versprochen und das kommt eben auch bei den besten PolitikerInnen vor. Sie wollte eigentlich sagen: „…die in unsere Sozialsysteme einzahlen und sich auch in Deutschland zuhause fühlen können …“.

Mit freundlichen Grüßen

Büro Göring-Eckardt

Deutscher Bundestag
Büro Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt, MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Tel.: 030-227-71929
Fax: 030-227-76275
katrin.goering-eckardt@bundestag.de

Aha! Dann sehen wir uns den Satz doch noch einmal in seiner Ursprungsform und der neuen Variante an:

ORIGINAL:

„Also, ich glaube das geht ja um zwei Punkte in diesem Bereich. Es geht einerseits darum, sind wir ein Land was für Migrantinnen und Migranten offen ist, was Leute anzieht. Die wir übrigens dringend brauchen Nicht nur die Fachkräfte, sondern weil wir, weil wir auch Menschen hier brauchen, äh die in äh unseren Sozialsystemen zu Hause sind und sich auch zu Hause fühlen können…“

FÄLSCHUNG:

„Also, ich glaube das geht ja um zwei Punkte in diesem Bereich. Es geht einerseits darum, sind wir ein Land was für Migrantinnen und Migranten offen ist, was Leute anzieht. Die wir übrigens dringend brauchen. Nicht nur die Fachkräfte, sondern weil wir auch Menschen hier brauchen, die in unsere Sozialsysteme einzahlen und sich auch in Deutschland zuhause fühlen können …“

Macht das für irgendjemanden einen Sinn? Das bedeutet, die Fachkräfte zahlen nicht in die Sozialsysteme ein. Ist ja höchst interessant, was man sich bei den Grünen alles zum Zurückrudern einfallen läßt!

Hier handelt es sich wohl vielmehr um eine durchsichtige Schadensbegrenzung. Die dumme Katrin hat genau das gesagt, was sie gemeint hat. Übrigens kennen wir das auch von Mohammedanern, die hinterher wortreich dementieren, was sie in Vollbesitz Ihrer geistigen Kräfte und aus tiefster Überzeugung ganz klar gesagt haben – ehe sie, und zwar ausschließlich und nur dann, wenn viele lautstark protestieren – lang und breit erklären, was sie gesagt haben wollten, meinten und zu sagen beabsichtigten.

(Spürnase: Babieca)