Stefan Füle (l.), Ex-Mitglied der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei und jetziger 'EU-Kommissar für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik' bei einer Pressekonferenz mit dem türkischen EU-Minister Egemen Bagis 2011 in Nikosia.Wie Sie vermutlich wissen, wurde Nordzypern 1974 von der Türkei besetzt. Heute leben im Nordteil der Insel etwa 220.000 türkische Zyprer bzw. Zyprioten. darunter etwa 80.000 Türken, die erst nach der Invasion der türkischen Armee im Juli 1974 dort abgesiedelt wurden. Man könnte sie auch Siedler nennen, die in den Häusern wohnen, die früher Griechen gehörten, welche im Zuge einer ethnischen Säuberung vertrieben wurden. Um die türkischen Zyprioten, die de jure bereits EU-Bürger sind, noch näher an die EU heranzuführen, hat die Generaldirektion für EU-Erweiterung von 2006 bis 2010 nicht weniger als 259 Millionen Euro ausgegeben. Genauer: Die türkische Besetzung des Nordteils wurde mit 52 Millionen Euro jährlich subventioniert. Noch genauer: Jeder türkische Zypriot, vom Säugling bis zum Greis, wurde mit 236 Euro gefördert.

Jährlich. Peanuts, könnte man sagen, aber unterm Strich sind es eben 259 Millionen in fünf Jahren, die irgendjemand erarbeitet haben muss, bevor sie verteilt werden können. Seit 2011 wird die türkische Community auf Zypern nur noch mit 28 Millionen Euro jährlich gefördert. Da lachen sich die Türken schlapp, die auf diese Weise am Tropf der EU hängen. Die haben 40.000 Soldaten im Nordteil der Insel stationiert, und je weniger sie für die Infrastruktur ausgeben müssen, umso mehr bleibt für das Militär übrig. So finanziert die EU de facto die türkische Besatzung des Nordteils von Zypern und deklariert dieses Gaunerstück als Hilfe für die türkische Community, die an die EU herangeführt werden soll. (Kompiliert aus diesem Broder-Artikel! Foto oben: Stefan Füle, Ex-Mitglied der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei und jetziger „EU-Kommissar für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik“ bei einer Pressekonferenz mit dem türkischen EU-Minister Egemen Bagis 2011 in Nikosia)

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29 KOMMENTARE

  1. Was soll man da noch zu sagen ?

    Allein der Ausgang unserer Wahl zeigt doch deutlich, daß die Menschen es offensichtlich nicht anders wollen !

    Es ist nicht nur in der EU, sondern vor allem in Deutschland für jeden und für allen Sch… Geld da, nur nicht für die eigenen Leute.

  2. Die EU unterstützt alle Verbrecher Regimes dieser Welt, angefangen von Afghanistan, über Pakistan, SA, Palästina, Katar und Iran!

  3. Die Türken besetzen uns ja auch, auch hier bezahlt der deutsche Steuerzahler für seinen eigenen Untergang!

  4. #4 Wilhelmine (07. Okt 2013 10:46)

    Und warum ist das so ???

    Weil die EU selbst eine Verbrecherba*de ist…

    Diese oberlehrerhafte „Klüngel-Verei*“ macht alles, um Europa zu zerstören.

    Ich jedenfalls habe genug von dieser abgehobenen „Verbrecherba*de in Brüssel“.

    Man sehe sich mal einige Bilder an vom EUDSSR Parlament… viele leere Stühle. Wo sind die alle ?

    Der einzige, der mich beeindruckt ist Nigel Farage.

  5. Nach dem türkisch-griechischen Krieg kam es 1923 zu einem großen Bevölkerungsaustausch zwischen beiden Ländern, wobei die Christen aus der Türkei, die Moslems aus Griechenland vertreiben wurden. Man hoffte, damit reinen Tisch zu machen und zukünftige Territorialstreitigkeiten zu vermeiden. Inzwischen durchforsten Türken in Griechenland Grundbücher in der Hoffnung, Ansprüche auf frühere Besitztümer oder Wiedergutmachung stellen zu können. Man darf vermuten, dass ihnen die EU-Behörden hilfreich zur Seite stehen.

  6. Unterdessen gönnt der deutsche Neidhammel seinen eigenen Alten ihre erarbeiteten Renten und Pensionen nicht, beäugt seinen Nachbarn und stänkert über die Reichen im Land. An Aufklärung ist er nicht interessiert, wählt weiterhin die FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda oder Glühbirnen-Gabriel und läßt denken.

  7. Und ein Jahr zuvor, heute vor 40 Jahren, überfielen Ägypten und Syrien Israel.

    In der Folge kam es zum Ölembargo, Sonntagsfahrverboten und einer Rezession in Europa.

    Danach wurden die Grenzen für die OrientalInnen geöffnet!

  8. Die Englaender haben auf Zypern eine Enklave, zuvor „gehoerte“ ihnen alles. Wenn Zypern also Griechenland wird, dann muessen die Englaender auch ganz abziehen, rein voelkerrechtlich betrachtet. Die Briten haben die griechischen Verhaeltnisse stark beeinflusst. Erst attackierten sie waehrend des WKI die Tuerkei, um Deutschland eine dritte Front zu bescheren. Am Ende des WKI fuehrten die griechische Befreiungsbewegung den Kampf gegen die Tuerkei weiter, unterlag aber. In der Folge gab es Gebietsverluste und ethnische Saeuberungen. England haette seinen Verbuendeten Griechenland leicht unterstuetzen koennen, jedoch hatte die Englaender kein Interesse an einem griechischen Sieg, denn sie hatten Interessen in Zypern, muslimische Gebiete als Kolonien und waren dabei weitere muslimische Gebiete zu erobern. Daher war es vorteilhaft die Tuerkei zu beguenstigen und dadurch die Tuerken von Unterstuetzung der kolonisierten Muslimgebiete abzuhalten. Zum Ende des WKII verhinderten die Briten interventionistisch, dass in Griechenland die Kommunisten an die Macht kamen. In Osteuropa, etwa Polen oder Tschechoslowakei jedoch war es genau umgekehrt, dort wurden die Kommunisten gestuetzt. Waere Griechenland damals kommunistisch geworden, zusammen mit dem russischen Baeren haette es sich gegenueber der Tuerkei behaupten koennen. Auch damals ging es wohl darum britische Sonderinteressen zu beguenstigen. Heute ist die Tuerkei Rammbock der NATO. Durch die Bereitstellung von NATO-Basen kann die Tuerkei umverschaemte Forderungen an Europa stellen, insbesondere Deutschland. Die werden dann von USA und UK unterstuetzt, insbesondere auch um Deutschland ethnisch zu zersetzen.

  9. OT

    Bitte vormerken!

    Heute ARD 21.00 Uhr
    „Hart aber fair“

    Tragödie am Strand – etwas Besseres als den Tod bieten wir nicht?

    Sie fliehen vor Hunger und Krieg und ertrinken zu Hunderten im Meer.
    Für die, die durchkommen, ist Europa ein Traum.
    Doch für uns sind Flüchtlinge eine Bedrohung.
    Wir schicken sie deshalb zurück.
    Ist das unser gutes Recht oder einfach verlogen?

    http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/

    Es geht um die Lampedusa-Flüchtlinge!
    Die Kommentare im Gästebuch spiegeln die Meinung der deutschen Bevölkerung wieder!

  10. Zu diesem Schmierlappen, Pleitier, gescheitertem Bürgermeister Schulz: Der Totalversager sitzt bei Riesengehalt in der Festung Brüssel, abgeschottet gegen die eigenen Bürger und bewacht von einem Polizeizeikontingent, gegen das die nordkoreanische Grenze Killefit ist.

    Und dieser Kapo schwafelt davon, daß „Europa“ v.a. Deutschland, mehr Flüchtlinge aufnehmen soll und daß es keine „Festung Europa“ geben darf? Der Typ, der in der grauenvollsten, abgeriegeltesten Festung sitzt, die auf europäischen Boden nur denkbar ist? Sorgfältig verbarrikadiert vor den eigenen Bürgern und abgeschottet vor allen Unbill dieser Welt und sorgsam darauf bedacht, daß auch nicht ein einziger Bürger ihm und seinen bürokratischen Massenmördern und Europavernichtern nahe kommt?

    Die Schmierigkeit des Bösen – der Nichtskönner Schulz verkörpert sie perfekt.

  11. #6 Simbo (07. Okt 2013 11:02)

    #4 Wilhelmine (07. Okt 2013 10:46)

    Und warum ist das so ???

    Weil die EU selbst eine Verbrecherba*de ist…

    Diese oberlehrerhafte “Klüngel-Verei*” macht alles, um Europa zu zerstören.

    „Oberlehrerhaft“ sind eher diejenigen, die glauben Europa hätte eine Zukunftschance, wenn es es zerteilt, zersplittert, renationalisiert ist – in einer globalen Welt! Dass die Teilung des EU-Mitgliedes Zypern kein dauerhafter Zustand bleiben kann und soll ist,denke ich, unbestritten. Natürlich muss das Ziel die Wiedervereinigung der Insel und eine friedliche Koexistenz ihrer Bürger sein. In den Frieden zu investieren ist ein nobles Ziel, von der alle Volksgruppen profitieren – und Europa als Einheit natürlich auch. Daher hat Kewil recht, wenn er die EU-Hilfe als „Peanuts“ bezeichnet – Einheit und Frieden sollten mehr wert sein. Es wäre auch gut, wenn man damit ein Zeichen gegen eine Reislamisierung der Türkei setzten könnte. Dann ist das Geld doppelt gut investiert! Ich bin mir sicher, dass die türkischen Zyprer sich in einem freiheitlichen, demokratischen und liberalen Europa wohler fühlen, als in einer islamisierten Gesellschaft. Dieses Gefühl kann durchaus auf die Türkei zurückstrahlen. Wenn EUropa sich aber wie gesagt verzagt, desinteressiert oder gar abweisend verhält, sind das auch starke Signale, die dann natürlich sehr negative Auswirkungen haben, spalten statt versöhnen und Huntingtons „Clash of civilizations“ in die Arme spieln. Nur dass dieses „Clash“ nicht zwangsläufig, sondern das Ergebnis verfehlert Politik sein wird.

  12. #14 freitag

    Auf meinen Leserbrief/Mail habe ich heute Antwort vom WDR bekommen. Ihr wißt noch „Hart aber fair“ – „dumm und dreist“ wäre passender. Als Lucke da war und mit „entartet“ geschockt wurde…

    Das Antwortschreiben war nur dummes Zeug. Here it is:
    vielen Dank für Ihre Kritik an „hart aber fair“ vom 30. September 2013.

    Eine Vielzahl von Mails nach der Sendung zeigt: Unser Gast Professor Bernd Lucke von der Partei „Alternative für Deutschland“ hat unser Publikum offenbar stark polarisiert. Auf der einen Seite wurde kritisiert, Herr Lucke sei von uns ungerecht – weil zu hart – behandelt worden, auf der anderen Seite hieß es, wir hätten ihn zu unkritisch befragt und der AfD eine Plattform geboten.

    Da wir schon mitten in den Vorbereitungen für die nächste Sendung stecken, können wir unmöglich auf jedes Schreiben einzeln eingehen. Das würde unsere Kapazitäten sprengen, dafür bitten wir um Verständnis.

    Wir haben Herrn Lucke eingeladen, weil es in unserer Sendung u.a. um die Eurokrise und die daraus resultierenden finanziellen und politischen Folgen für Deutschland ging – Kernthemen der AfD also. Die Partei hat mit 4,7% der Stimmen nur knapp den Einzug in den Bundestag verpasst, das rechtfertigt aus unserer Sicht die Einladung in eine politische Diskussionssendung. In der Debatte um Steuern, Schulden und Euro kam Herr Lucke gleichberechtigt mit den anderen Gästen zu Wort.

    In der Runde ging es auch um die Frage, ob die AfD eine rechtspopulistische Partei sei. In diesem Zusammenhang konfrontierte Frank Plasberg Herrn Lucke damit, dass er – wie ein Einspielfilm belegte – bei mehreren Gelegenheiten den Begriff „Entartung“ benutzt hatte, ein von den Nationalsozialisten für ihre Ideologie missbrauchtes Wort.

    Es ist also legitim, nachzufragen, mit welcher Intention Herr Lucke den Begriff „Entartung“ nutzt; auch vor dem Hintergrund, dass es für die Positionen der AfD in der Vergangenheit schon Applaus vom rechten politischen Rand gegeben hatte und sich somit die Frage stellt, wie sie damit umgeht bzw. wie sie sich von ungewolltem politischem Beifall abgrenzen will.

    Herr Lucke hatte in der Sendung ausreichend Gelegenheit, die Sache aus seiner Sicht zu schildern und darauf hinzuweisen, dass auch andere Politiker wie Altkanzler Helmut Schmidt oder Finanzminister Wolfgang Schäuble das Wort schon benutzt hätten. Nun ist es an unserem Publikum, sich darüber ein Urteil zu bilden. So halten wir es bei „hart aber fair“ mit Politikern aller Couleur und Herr Lucke ist hier von uns weder zu sanft behandelt, noch besonders scharf angegriffen worden. Wir haben ihm auch weder zu viel Raum zur Selbstdarstellung geboten, noch ihn zu oft unterbrochen. Sondern wir haben das getan, was unsere Aufgabe ist und ihn kritisch befragt.

    Möglicherweise überzeugt Sie unsere Argumentation nicht. Dennoch wäre es schön, wenn Sie kritischer Zuschauer unserer Sendung blieben.

    Matthias Radner
    Verantwortl. WDR-Redakteur
    „hart aber fair“ (ARD/Das Erste)

    Gut erkannt, denn das überzeugt mich überhaupt nicht.

  13. #18 Babieca (07. Okt 2013 11:51)

    Wieder perfekt auf den Punkt gebracht.

    Deine Kommentare möchte ich nicht mehr missen. Sag das nächste mal bitte, wenn Du wieder „absent“ bist. Danke.

  14. #23 wolfi
    „Hoffentlich dinden sie nie Leben auf anderen Planeten; die müssten wir auch noch finanziell unterstützen.“
    🙂 🙂 🙂 !!!

  15. Wirklich völlig verrückt, daß die EU die Türken auf Zypern finanziert, ähnlich wie die Hamas im Gazastreifen. Dabei gibt es doch im EU-Parlament immerhin die Franktion Freiheit und Demokratie, zu der Z.B. die UKIP gehört (warum nicht die FPÖ?).
    Stimmen die diesem Wahnsinn etwa zu?

  16. die EU (also zum größten Teil Deutschland), trägt zum Teil die Kosten der Türkei für die Besetzung von Nord-Zypern. Viel schlimmer ist, dass die Deutschen der Türkei die Besetzung von …. zu 100% finanzieren. Und das kostet nicht nur Millionen, sondern langfristig XXX Milliarden Euros.

  17. Wenn die EU ihren Machtbereich erweitern will, ist jeder Euro eine „Investition“.

    Von „Siedlern“ wird hier bewusst NICHT gesprochen. Diese „Umschreibung“ gilt nur für Juden, selbst wenn es in ihrer eigenen Hauptstadt Jersusalem geschieht handelt es sich ja durch die islamisierte Neusprechform um „aggressive Siedler“ die es doch tatsächlich wagen auf den Tempelberg zu gehen.
    Das ist eine „Provokation“ die von der EU getadelt werden muss.

  18. Es war falsch die Türken 1683 vor Wien zu besiegen und in die Flucht zu schlagen. Denn dadurch wissen nur die Ungarn, Serben, Kroaten und Slowenen wie es ist, hautnah in der türkisch-mohammedanischen Unterdrückung zu leben. Man hätte die Türken damals mindestens bis Brüssel vordringen lassen müssen. Dann wäre heute die Mehrheit der Europäer im Bilde, was für ein Volk sich da immer breiter machen will. Und es gäbe einen massiven Widerstand gegen die subtilen und offensichtlichen Besatzungs- und Eroberungspläne von Erdogan, dem kleinen Adolf aus Ankara.
    Einzig brauchbare Lösung: diese EU-Diktatur muss eingestampft werden. Lieber heute als morgen…

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