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Waldsterben eine einzige Lüge

Im November 1981 machte der „Spiegel“ mit einer Geschichte über eine seltsame Erkrankung der Bäume in deutschen Wäldern auf. Zuerst nur im Schwarzwald, im Harz und im Bayerischen Wald beobachtet, wo Fichten und Tannen plötzlich ihre Nadeln verloren, ergrauten oder schüttere Kronen bekamen, breite sich die Krankheit jetzt auch auf Laubbäume und über das ganze Land aus. Buchen seien stark gefährdet, die Ulme stehe vor dem Aussterben, die Tanne habe sich bereits verabschiedet. Als Grund machten die Reporter die Abgase aus den Schornsteinen der Fabriken aus und darin vor allem das Schwefeldioxid, das sich mit der Luftfeuchtigkeit verbindet und als sogenannter saurer Regen niedergeht. Das Titelbild zeigte einen Nadelwald vor einem Wald rauchender Schlote. „Saurer Regen über Deutschland“, hieß die erklärende Zeile und die Überschrift lautete: „Der Wald stirbt“…

Keine einzige Prognose ist eingetroffen. Die FAZ, aus der der obige Text stammt, hat das auch gemerkt, vermutet aber, ohne daß wir etwas getan hätten, wäre das Waldsterben vielleicht tatsächlich über uns hereingebrochen. Diese dumme These läßt sich leicht widerlegen. Deutschland war nämlich das einzige Land, das hysterisch auf den Fehlalarm reagierte. Die Franzosen lachten uns aus, und im Osten tat sich auch nichts. Und die haben ihre Wälder auch immer noch. Saurer Regen macht aber nicht an den Grenzen Halt. Damit ist der Gegenbeweis erbracht. Und jetzt muß die CO2-Hysterie herhalten, um uns auszunehmen. In 30 Jahren kommt dann der nächste grüne Mist aufs Tapet!