finanzkrise.vonvornDie Ochsen bei BILD wissen offenbar nicht, was ihre obige Fotomontage überdeutlich aussagt. Wir sind wieder am Anfang der Finanzkrise 2007/2008. Selbst Wikipedia konstatiert, daß das ganze Finanz-Schlamassel, in dem wir uns immer noch befinden, mit einer Immobilienblase angefangen hat. Die US-Notenbank unter Greenspan hatte beispiellos niedere Zinsen befördert, und die US-Regierung unter Clinton warb massiv zum Hauskauf mit Nullzinsen und ohne Eigenkapital. Bereits 2006 fing es an zu knistern und zu krachen. Dann kam die Pleite der Lehman Brothers in den USA, dann die Hypo Real Estate in Deutschland. Und später krachte Spanien wegen seiner Immobilienblase zusammen. Wollen wir das wieder? Ja, sagt BILD Plus!

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52 KOMMENTARE

  1. Vollkommen korrekt gedeutet vom Artikelschreiber.
    Häuslebauen ohne Sicherheiten – das können sich nur Beamte leisten (Unkündbar, gesichertes Einkommen).
    Wer von heute auf morgen jederzeit wieder auf der Straße stehen kann, riskiert, seine Eigenleistungen beim Hausbau an den Kreditgeber (Bank) zu verschenken.
    Da die Banken die Kredite für Häuslebauer einfach am Computer generieren (der Kredit wird von der Bank nicht (!) aus Eigen- oder Kundenkapital generiert) trägt die Bank kein Risiko (nur das einer steuerlich voll absetzbaren Bilanzverschlechterung – also Umlage auf die Steuerzahler und Bankkunden).
    Die Banken erzeugen aber stets nur den Kredit – niemals die dazugehörige Zinslast!
    Die Gesamtheit der Kreditnehmer ist daher dazu verdammt, die Zinslast ebenfalls „aus dem Nichts“ zu erzeugen – besser wirtschaften als andere oder durch Kriminalität oder Insolvenz (negative Zinsbeschaffung).
    Allen Häuslebauern daher der alte Bankgruß:
    Viel Spaß im, äh..am Bau!

  2. Man darf die geistige Aufnahmefähigkeit der BILD-Leser auch nicht zu hoch ansetzen. Diese wirtschaftlichen Zusammenhänge sind leider etwas diffiziler als das Paarungsverhalten der B-Prominenz.

  3. So unrecht hat BILD hier gar nicht, da sowohl bei der eigengenutzten Immobilie als auch bei der vermieteten Immoblibie oftmals Zins und Tilgung geringer sein dürfte als die Miete.
    Fremdgenutzte Immobilien können sich also selbst tragen, unabhängig vom Einkommen aus unselbstständiger Arbeit.

  4. wer es noch nicht gemerkt hat. .. das kann nicht lange gut gehen. Banken können Geld schaffen, wo gar keines da ist. Geld verleihen, was es gar nichts gibt. Es sind nur rein ‚virtuelle‘ Zahlen. Die Absicht die da hinter steckt .. die Großen fressen die Kleinen. Die Regulierung die dahinter steckt: die Kleinen verschwinden vom Markt, .. und die Massen, Land, Ressourcen werden den Banken als Pfand hinterlegt. .. Am Ende gewinnt immer die Bank. .. Der Staat leiht sich Geld von den Banken, die das Geld gar nicht haben. Als Belohnung bekommen die Banken die Steuergelder vom Staat und die Zinsenzinsen. Es ist eine Schraube mit einer Sollbruchstelle, die irgendwann bricht. Tja, wie sagte John Lennon so schön .. wir werden regiert von Wahnsinnigen ..

  5. Ist doch wunderbar! In dem auf diese Art geschaffenen Wohnraum der nach Ablauf der Zinsbindung zwangsversteigert wird weil sich die Leute dann die Raten nicht mehr leisten können kann man dann Asylanten unterbringen.

    Den ehemaligen „Eigentümern“ wird es bestimmt ein Trost in ihrem zugewiesenen Wohncontainer sein wenn die Arbeit die sie investiert haben einem guten Zweck dient und sie können sich am Anblick der kleinen Rotationseuropäer erfreuen die im von ihnen angelegten Garten spielen.

  6. Da die BILD-Zeitung vornehmlich von der Unterschicht gelesen wird, werden sich jetzt wohl viele Leute ein Haus kaufen.

    Das ist aber nicht weiter tragisch, weil im Unterschichten-TV-Sender RTL danach den Leuten gezeigt wird, wie das Schuldenproblem mit dem Weg in die Privatinsolvenz ganz einfach gelöst werden kann. 🙂

  7. „Immobilie“ soll es oben natürlich heißen.

    Die Situation hier kann keineswegs mit der in Amerika verglichen werden, da die Kreditvergabe in Deutschland mit viel höheren Auflagen verbunden ist.
    Entscheidend ist natürlich auch der Standort: Hier im Raum Stuttgart besteht enormer Wohnungsmangel.

  8. In den USA warben die Offiziellen nicht nur mit Nullzinsen zum HAuskauf, sondern der Kredit hatte das zu kaufende Haus als einzige Sicherung und nicht den Käufer des Hauses.

    Und wenn ich nicht haften muß, sagten sich die Käufer, sondern das AHus selbst die einzige Sicherung darstellt, dann kann man ja beruhigt kaufen. Das trieb die Preeise. DAs ging halt gut, bis die hierdurch explodierten Hauspreise sanken und zwar unter die Sicherungshöhe. Die Käufer saßen in der Falle, schrieben die bisher gezahlten Raten ab, zogen einfach aus und überließen das Haus der Bank.

    Die BAnk verpantschte diese Kredite mit guten Krediten, ließ sich von einer korrupten RAtingagentur ein AAA draufsetzen und verscherbelte die finanziellen Atombomben in die Welt und dort liegen sie nun in den Tresoren der Banken und Versicherungen und wenn jemand in den Banken und Versicherungen in den Keller geht und nachschaut, wird er sehen, daß da wertloser Schrott drinnen ist.

    Das dumme nur, daß darauf als „Renditebringer“ bei den Banken und Versicherungen die privaten Rentenversicherungen und die Lebensvesicherungen aufgebaut sind.

    Das könnte eine böse Überraschung geben, eines Tages… außer man biegt es ohne, daß die Bevölkerung es merkt irgendwie wieder hin….

  9. Die Rechnungen, die seitens der Banken immer aufgemacht werden, sind einfach nicht vollständig. Da wird die gesparte Miete mit den gezahlten Zinsen und Tilgungen verglichen.

    Aber wird auch eingerechnet, wie viel Zinsen man in dieser Zeit auf das eingesetzte Eigenkapital bekommen hätte? Wird auch eingerechnet, welche Kosten in den folgenden Jahrzehnten auf den Hausbesitzer zukommen, wenn das Dach tropft, die Heizung erneuert werden muss, der Wasserhahn leckt oder die Fenster undicht werden?

    Und wenn dann tatsächlich alles noch vor dem Ableben bezahlt sein sollte, ist das ganze Kapital im Haus gebunden. Ich kann ja schlecht den Schornstein verkaufen, um eine Reise in die Toskana zu bezahlen. Und die Miete, die ich dann spare, geht mit Sicherheit für neue Wärmeschutzverordnungen oder die nächste Heizungsanlage drauf. Das verschweigen die Immobilienfans gerne.

    Wenn man diese Rechnung nüchtern aufmacht, gibt es zumindest bei den aktuellen Immobilienpreisen keinen rationalen Grund für ein Eigenheim.

  10. Vor allem hat das alles nichts mehr mit Stadtplanung, Bedarfsdeckung und Umweltschutz zu tun. In den USA hatte sich in einigen Staaten in den letzten 20 Jahren die bebaute Flaeche vervierfacht, von wegen Schutz der Umwelt. In Spanien ist es genauso, es bauen einfach internationale Auftraggeber Haeuser als Konsumprodukt wie Autos. Nirgendwo sind die Missbrauchsmoeglichkeiten so gross wie im Baugeschaeft. So macht man Geld: Man versucht ein grosses Grundstueck zu bekommen. Ein wenig Geld muss man mitbringen, die Kunst besteht dann darin den Rest von der Bank zu bekommen. Bei Industrieprojekten kann man auch die Kommunen anleiern. Der Dreh ist die Banken und lokalen Politiker vollzuquatschen und sie die eigenen Luegen vom Wachstum und Rentabilitaet glauben zu lassen, sich selbst als grossen Unternehmer darzustellen. Wenn man ein Grundstueck hat, ballert man es voll mit Apartments, Haeusern und Buerogebaeuden. So dicht und hoch wie es geht. Hierzu muss man wiederum (andere) Banken und lokale Politiker bequatschen mit Wachstumsprognosen und Wirtschaftsentwicklungsphantasien damit sie einem die Kredite und Genehmigungen geben. Wenn man dann so ein Megabauprojekt hat mit einer immensen Schuldenlast, versucht man es an einen Hedge Fond zu verkaufen der bloede Investoren hat die unbedingt in Immobilien investieren moechten. Dann hat man einen Haufen Geld und kann von vorne anfangen mit dem naechst groesseren Projekt. Bis es irgendwann platzt. In der BRD baut man jetzt auch ganz gezielt fuer Migranten die kommen und gleich Neubauten bekommen. Damit laesst sich viel Geld verdienen, daher gibt es immer genug Befuerworter.

  11. @ #6 Johann Walter

    So unrecht hat BILD hier gar nicht, da sowohl bei der eigengenutzten Immobilie als auch bei der vermieteten Immoblibie oftmals Zins und Tilgung geringer sein dürfte als die Miete.
    Fremdgenutzte Immobilien können sich also selbst tragen, unabhängig vom Einkommen aus unselbstständiger Arbeit.

    Volle Zustimmung. Wegen möglichem Hauskauf eines Freundes ging ich auf die Webseite der Kreissparkasse. 2,65 % auf 13 Jahre fest. Wenn ich die Tilgung bei dem Schnäppchen auf 4 % erhöhe, ist dies immer noch weniger als die aktuelle Miete.

  12. #2 loherian (25. Nov 2013 08:14)

    Stimmt leider so nicht.
    Meine Frau und ich sind Beamte. Wenn es zum Crash kommt (und der wird kommen), dann sind die Beamten die ersten, bei denen massiv das Gehalt gekürzt wird (siehe auch die bisherigen Krisenstaaten wie Griechenland oder Portugal).
    Ich denke, es gibt heutzutage dank unser kriminellen Regierungen gar keine Sicherheit mehr.

  13. Denen, die uns regieren, würde ich nicht mal einen Kindergarten anvertrauen. Ich glaube nicht mal einen Fußballverein .. Wir haben seit Kriegsende 1945 immer noch keine eigene Souveränität in unserem Land. Deutschland hat quasi den Status eines besetzten, besiegten Landes. Das seit jetzt fast 68 Jahren. Deswegen sind wir auch nicht Herr über unsere Geldpolitik. Die alliierten Soldaten kosten Deutschland jährlich 6,9 Milliarden US-Dollar. Das läßt sich Amerika gut bezahlen. Das heißt, Deutschland bezahlt die amerikanischen Soldaten, die uns immer noch besetzt halten. Ich liebe Amerika, ich liebe die Amerikaner und das amerikanische Volk, aber nicht die US-Regierung und ihre Politik.

    Wir können uns über Politik und Geldpolitik unterhalten .. aber wenn wir nicht verstehen, dass Deutschland nicht frei ist und fremdbestimmt ist, dann reden wir am Thema vorbei.

  14. #14 FW (25. Nov 2013 09:16)

    Meine Frau und ich sind Beamte. Wenn es zum Crash kommt (und der wird kommen), dann sind die Beamten die ersten, bei denen massiv das Gehalt gekürzt wird

    Während die Anderen ihr Gehalt komplett verlieren da ihre Arbeitgeber pleite sind.

  15. Hallo Natalie,

    das sind aber Kosten, die man zumindest teilweise auf den Mieter umgelegt werden (können).
    Unter gewissen Voraussetzungen ist gerade die Vermietung von Wohnungen eine wahre Goldgrube. Ein Risiko beinhaltet natürlich jede Anlage. Zumindest ist man aber unabhängiger und sorgt auch für das Alter vor.

  16. Stichwort DEFLATION

    >>Für private Wohneigentümer ist in einer Deflation zu beachten, dass Schulden in einem solchen Umfeld besonders schwer wiegen und real sogar an Wert gewinnen – während Preise und Löhne fallen. Dies ist für Wohneigentümer, die sich bei der Bank mit Hypothekarkrediten zur Finanzierung einer Immobilie verschuldet haben, doppelt negativ. Während der Wert ihrer Häuser und Wohnungen sinkt, steigt gleichzeitig der Wert ihrer Schulden. Es ist nicht einmal ausgeschlossen, dass bei einem hohen Grad der Fremdfinanzierung am Schluss die bei der Bank aufgenommenen Schulden mehr wert sind als die Immobilie.<>Wenn die Preise fallen und die Arbeitgeber die Löhne (oder auch Rohstoffpreise) nicht ebenfalls in demselben Ausmass senken können, dann sind sie gezwungen Arbeiter zu entlassen. Wenn es mehr Arbeitslose gibt, wird in der Regel auch wieder weniger konsumiert, was unter Umständen dazu führt, dass noch mehr Angestellte entlassen werden und die Wirtschaft in eine Rezession gerät.<<

    http://www.vimentis.ch/d/lexikon/223/Deflation.html

    Eine Deflation kann für Hauskäufer ohne Eigenmittel im Desaster enden.

  17. und an welchen Staat verscherbelt dann Deutschland die stinkend , faulen Hauskreditpakete? An die Ukraine? oder Bulgarien?

    und koennen dann die Deutschen, wenn sie es nicht mehr stemmen koennen, auch einfach den Schluessel abgeben und sind zwar Haus, aber auch schuldenfrei?

    Eher wohl nicht!

  18. #16 GrundGesetzWatch

    Du musst die andere Seite mit einbeziehen. Die Spanne machts.

    Bei einer Deflation steigt der Wert des Geldes(Z.B Zinszahlungen) und der Wert der Immobilie entsprechend der Deflationsrate sinkt.

  19. Die Niedrigzins Politik ist nichts anderes, als künstlich Umsatz zu provozieren. Damit wird aber nichts gelöst, es werden nur neue Blasen geschaffen.

    Kaum auszudenken was passiert, wenn der Schichtarbeiter in der Industrie seinen Job verliert. Sein Haus – weg, seine zwei geleasten Autos – weg, seine in Finanzierung befindliche Einrichtung – weg.

    Er hat dann die Miesen, die Gläubiger haben den Verlust.

  20. #19 FW
    “ Wenn es zum Crash kommt (und der wird kommen), dann sind die Beamten die ersten, bei denen massiv das Gehalt gekürzt wird“

    Es freut mich, dass die Erkenntnis über die realen politischen Verhältnisse so langsam auch der Beamtenschaft dämmert.
    Ihr Einwand ist selbstverständlich korrekt, kriminelle Banden und Faschisten leben immer im Krieg und dort gelten bekanntlich keine Regeln (was eine Sicherheit selbst für Beamte ausschliesst).
    Dennoch gilt mein Mitgefühl, wenn es die Beamten denn treffen wird, eher den verpatzten Leben der minderjährigen Baby-Stricher, die von vorbeifahrenden Polbeamten so geflissentlich übersehen werden.
    Mein Mitgefühl gilt den Kindern aus kaputten Familien, für die unterbezahlte Jugendämter nicht die notwendigen Hilfen leisten konnten.
    Erst danach werde ich vielleicht ein wenig Mitgefühl für Beamte …(Nein! ich hab`s mir überlegt – auch dann nicht!).

  21. #16 Natalie

    Die Rechnungen, die seitens der Banken immer aufgemacht werden, sind einfach nicht vollständig.

    Richtig, vielfach wird auch das sog. Hausgeld unterschätzt, also die monatliche Eigentümer-Umlage. Die beträgt im Bundesdurchschnitt 2,70 Euro/qm. Als Eigentümer wird man plötzlich mit Kosten konfrontiert, die man als Mieter nie tragen mußte, weil sie vom Vermieter nicht abgewälzt werden können.

    #28 Peter Blum

    Wenn alle davon reden mit Immobilien Geld zu verdienen, sollte man genau da NICHT investieren.

    Völlig richtig, an der Börse gilt der Grundsatz, wenn die BILD und andere MSM in großen Lettern den Kauf von Aktien empfehlen, dann ist der Höhepunkt der Hausse erreicht und man sollte aussteigen. Übertragen auf Immobilien muß man nach der BILD-Empfehlung vorsichtig sein, zumal in den Großstädten Westdeutschlands haben die Preise schon jetzt astronomische Höhe erreicht haben.

  22. Das Grundproblem bei Immobilien ist: Der Besitz von Immobilien macht immobil und damit unflexibel!

    Was in den Renditeberechnungen der Banken und Anbieter nicht berücksichtigt werden kann sind unvorhergesehene Ereignisse, die den Wert der Immobilie deutlich beeinträchtigen können.

    Beispiel: Man kauft sich ein Eigenheim in schöner Lage und ein paar Jahre später wird auf dem Nachbargrundstück eine Moschee oder ein Asylbewerberheim gebaut. Oder ins Mehrfamilienhaus nebenan ziehen ein paar Sippen netter Kulturbereicherer aus Osteuropa. Dann ist die teuer erworbene Immobilie nur noch mit erheblichen Preisabschlägen zu verkaufen, wenn sich überhaupt noch ein Interessent findet. Die Immobilieneigentümer im Umfeld des „Problemhauses“ in Duisburg-Rheinhausen können ein Lied davon singen!

    Als Mieter dagegen kann ich in einem solchen Fall einfach meine Kisten packen und woanders hinziehen. Als Eigentümer muß ich mich möglicherweise ein Leben lang mit einem schwierigen Wohnumfeld herumärgern.

  23. OT

    Anläßlich des Gauckbesuchs bei Khorchide in Münster wäre es unbedingt nötig, dass die Uni Münster sich in aller Deutlichkeit von der Todesfatwa distanziert und die sofortige Freilassung Hamed abdel samads fordert. Schließlich ist die fatwa von einem Geistlichen der Partner Uni Al Azar ausgesprochen worden:

    Fr., 14.06.2013
    Zentrum für islamische Theologie Mordaufruf an Partner-Uni

    http://www.wn.de/Muenster/2013/06/Fatwa-gegen-deutsch-aegyptischen-Autor-ZIT-verurteilt-Morddrohung-aufs-Schaerfste/Zentrum-fuer-islamische-Theologie-Mordaufruf-an-Partner-Uni

  24. Unbedarfte Menschen in die Schuldenfalle locken!
    Und das mit dem Foto einer FAMILIE aus MANN, FRAU und Kinder. Rassistisch, homophob und politisch inkorrekt.
    Echt nazi, diese Bildzeitung…

  25. Und da ist er: Der Negativzins!!

    „Die Nullzinspolitik der US-Notenbank Fed könnte Sparer teuer zu stehen kommen: Weil sie selbst kaum Zinsen für ihre Einlagen bei der Notenbank bekommen, drohen führende US-Banken damit, ihre Kunden für Guthaben zur Kasse zu bitten. Schließlich könnten sie das Geld nicht zum Nulltarif verwalten.“

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/us-banken-drohen-sparern-mit-gebuehren-fuer-guthaben-a-935480.html

    Ein Kommentar erübrigt sich für mich. Gab es so etwas schon einmal in der Geschichte? Also hierzulande seit WK 2 sicher nicht.

  26. Als der Neue Markt damals kurz vor Crash stand tönte die Bild-Zeitung: Kaufen Sie Aktien und werden Sie reich!
    Bild ist ein echt guter Kontraindikator. Also Finger weg von Immobilien.

    Aber was ist die Lösung? Ich verrate es euch: Das was man euch an jeder Staßenecke gerne abnehmen und mit „Bargeld sofort“ belohnen möchte: Gold.

    Genaugenommen Gold und Silber. Wer Interesse hat:
    http://www.hartgeld.com

  27. Hier scheint ja die Mehrheit der Auffassung zu sein, dass eine Anschaffung der Immobilien derzeit ungünstig ist. Was ist dann die Alternative?
    > Edelmetall, wie „Juli87“ es vorschlägt: doch allenfalls als Beimischung. Bei den enormen Schwankungen des Edelmetalls kann man ja da auch ziemlich die Finger reinbekommen. Ausserdem bringt es keine Erträge.
    > Kapitalanlage: ist interessant in Zeiten einer geringen Inflation bzw. Deflation. Würde aber Vertrauen in den € voraussetzen. Ist das hier wirklich vorhanden?
    > Dann bleiben eigentlich nur noch Aktienwerte, aber die sind doch auch überbewertet, außerdem Misstraue ich den Managern.

    Wohin nun mit dem Geld, wenn man es nicht verschleudern will, sondern für das Alter vorsorgen?
    Ich halte da die Immobilien immer noch für die geeignetste Alternative (wenn auch nicht risikolos) – da weiß ich wenigstens was ich habe. Wer weiß schon, was hinter dem Geld oder Aktien wirklich steckt. Solange ich nicht verkaufe, ist die Wertentwicklung der Immoblie übrigens zweitrangig, da ich selbst einen direkten Nutzen habe.
    Ausserdem bietet sie mir die höchstmögliche Unabhängigkeit.

  28. @ #38 Johann Walter

    Sie zeigen, daß Sie von Investments nicht viel verstanden haben.

    „> Edelmetall, wie “Juli87? es vorschlägt: doch allenfalls als Beimischung. Bei den enormen Schwankungen des Edelmetalls kann man ja da auch ziemlich die Finger reinbekommen. Ausserdem bringt es keine Erträge.“

    Die Edelmetallpreise sind nach unten manipuliert, denn sie sind Krisenindikator und „dürfen“ nicht steigen, damit keine Flucht aus den Papierwerten einsetzt, jedenfalls nicht vor dem Crash. Die weltweite Nachfrage ist enorm, das Angebot knapp. Es ist liquide, anonym, außerdem Rohstoff und kann nicht wertlos werden. Mittel- bis langfristig muß die Kaufkraft von EM zunehmen.
    Was bringt denn bitte sonst Erträge?

    „Ich halte da die Immobilien immer noch für die geeignetste Alternative (wenn auch nicht risikolos) – da weiß ich wenigstens was ich habe.“

    Nein, das wissen Sie offenbar nicht. Jetzt ist die beste Zeit, Immos zu verkaufen, nicht zu kaufen. Die niedrigen Zinsen bewirken eine künstlich gesteigerte Nachfrage und dadurch höhere Preise. Immos sind die totale Blase. Wie blöd kann man sein nach Platzen der Blase in USA, dann Spanien und Irland, aktuell Holland und dann wohl auch D, ÖS und CH noch in Immos zu investieren.
    Und Sie haben im Gegenteil keinerlei Unabhängigkeit sondern die höchstmögliche Abhängigkeit mit einer Kreditbude am Hals.

    Jede Krise hat immer viele Verlierer und einige Gewinner. Es gibt immer einen Ausweg mit dem man sogar noch Gewinn macht. Die Krise sind immer stärker steigenden Schulden, Guthaben und Finanzwerte.
    Die Lösung ist raus aus dem Finanzsystem, rein in Rohstoffe, am besten Edelmetalle.

  29. @ Juli87
    Nicht derjenige, der am lautesten schreit, oder am aggresivsten ist, hat immer recht.

    Im Sinne einer gepflegten Diskussion sollten Sie künftig von persönlichen Verurteilungen absehen.
    Weder kenne ich Sie, noch Sie mich.

    Ich denke, dass Ihre pauschalisierenden Aussagen nicht zutreffend sind.
    So kann man einerseits grundsätzlich schon von gestiegenen Immopreisen sprechen, ob jedoch bei einem durchschnittlichen Anstieg von ca. 20% von einer Blase zu sprechen ist, sei dahingestellt.
    Gerade im Altbausektor sind aber in meinem Umfeld bislang keine nennenswerten Preisanstiege feststellbar.

    Können Sie Ihre Aussage, dass die „Edelmetallpreise sind nach unten manipuliert“, belegen?

    „Was bringt denn bitte sonst Erträge?“ Mietertrag, Zins, Dividende sind klassische (Brutto-)Erträge. Wertsteigerungen sind bei allen Anlageformen denkbar, sollten jedoch nicht einkalkuliert werden, weder bei Immobilien, Gold oder Aktien.

    Nochmal, hauptverantwortlich für die Immoblasen in USA und Spanien ist eine verantwortungslose Kreditvergabepolitik die mit den Banken, die nicht vergleichbar mit der deutschen Kreditvergabe ist.
    Immobilienpreise sind keine abstrakten Preise, sondern einerseits neben Angebot udn Nachfrage maßgeblich über die Herstellung und andererseits über den Ertrag bestimmt. Geld, Gold und (teilweise) Aktien allein durch Angebot und Nachfrage bestimmt.

  30. #32 Jackson (25. Nov 2013 11:27)

    Nicht umsonst sind die drei Hauptkriterien beim Immobilienerwerb Lage, Lage und nochmals Lage!
    Wer günstig in einfachen Gegenden investiert, könnte tatsächlich beim Moscheebau in der Nachbarschaft einen Totalverlust erleiden. Der Idealfall ist die selbstgenutzte schuldenfreie Immobilie in guter Lage.
    Abzuraten wäre von vermieteten Eigentumswohnungen, bei denen das Risiko von Problemmietern im Haus besteht, was sich direkt auf die anderen Wohnungen auswirkt. Ich kenne einen solchen Fall, sanierten Altbau, alles ETW. Ein Mieter macht permanent Halligalli, den Besitzer interessiert es nicht, da er weit weg wohnt. Die anderen Mieter ziehen nach und nach genervt aus, und die Eigentümer haben ein Problem.
    Letztlich muss jeder selbst wissen, was er will. Es gibt kein Patentrezept für alle Interessenlagen.

  31. @ Johann Walter

    Sie zeigen, daß Sie von Investments nicht viel verstanden haben. Was ist daran denn bitte laut oder am aggressivsten? Ich komme aufgrund Ihrer Äußerungen zu diesem Schluß, denn wie auch Ihr letzter Kommentar zeigt, haben Sie sich offenbar mehr als andere PI-User mit dem Thema befaßt, ziehen jedoch die völlig falschen Schlüsse.

    Alles was stark beworben wird, was (steuer)subventioniert wird und was vor allem massiv oder fast ausschließlich über Kredit gepusht wird ist zu teuer. Bei Immobilien kommt alles zusammen.
    Mal überlegt, warum man keine Bank betreten kann, ohne von Immobilienanzeigen und Finanzierungsangeboten erschlagen zu werden?
    Wenn Immos so geil sind und so rentabel, warum kaufen die Banken sie nicht selber? Wahscheinlich weil sie nur das Beste für ihre Kunden wollen, lol.

    Zu den Goldpreismanipulationen:

    http://hartgeld.com/goldpreis-drueckung.html

    Da werden nahezu unendlich viele Artikel aufgezählt und verlinkt.

    Zu den Erträgen: Wo gibt es noch nennenswerte Zinsen? Die Miete kommen den Immopreisen nicht mehr hinterher. Die Politik drückt hier auch schon planwirtschaftlich auf die Bremse. Als Vermieter sind Sie zukünftig das böse Kapitalistenschwein deshalb kauft niemand mehr Immos als Investment. Alle institutionellen Anleger wollen verkaufen und klein Michel da reinlocken.

    Die deutsche Kreditvergabe geht in die gleiche Richtung wie die amerikanische, wie das Bankwesen überhaupt immer stärker verflochten ist. Nichts davon kann man verantwortungsvoll bezeichnen.

  32. Ich finde es richtig gut, dass auch solche (eigentlich) untypischen PI-Themen behandelt werden. Dafür ein großes Lob von mir an kewil 🙂

  33. Die Bildzeitung ist ein böses Blatt, das die Menschen anscheinend ins Unglück treiben will.

    Haus kaufen ohne Eigenkapital ist der Anfang vom Ende.

  34. #43 Urviech

    Nicht umsonst sind die drei Hauptkriterien beim Immobilienerwerb Lage, Lage und nochmals Lage!Wer günstig in einfachen Gegenden investiert, könnte tatsächlich beim Moscheebau in der Nachbarschaft einen Totalverlust erleiden.

    Grundsätzlich richtig, allerdings kann sich die Qualität der Lage im Laufe der Zeit ändern. Moscheen etwa werden ja nicht nur in einfachen Gegenden gebaut. Aktuelles Beispiel: Leipzig. Hier soll die größte Moschee Ostdeutschlands entstehen, und zwar im Stadtteil Gohlis. Wie ich von einem Bekannten weiß, der von dort kommt, gehört Gohlis zu den besseren Vierteln der Stadt.

    Dasselbe gilt für Asylbewerberheime. In linksregierten Kommunen werden die zentralen Flüchtlingsunterkünfte aufgelöst und die Bewohner in Häuser über die ganze Stadt verteilt. Die stehen eben nicht nur in schlechten Vierteln. Da hat es schon für manchen Eigenheimbesitzer ein böses Erwachen gegeben.

    Immobilienkauf in Deutschland ist auch aus diesem Grund (von der Gefahr staatlicher Zwangsabgaben und neuer Bauvorschriften einmal ganz zu schweigen) zu einem Vabanquespiel geworden. Da bleibe ich doch lieber zur Miete wohnen und investiere mein Geld in andere (Sach-)Anlagen, die ich im Falle eines Falles schnell und ohne größere Verluste wieder abstoßen kann.

  35. #43 Urviech (25. Nov 2013 15:49)
    Ich kenne einen solchen Fall, sanierten Altbau, alles ETW. Ein Mieter macht permanent Halligalli, den Besitzer interessiert es nicht, da er weit weg wohnt.

    Leider vollkommen unglaubwürdig!
    Mit einer funktionierenden Hausverwaltung dauert das maximal 4Wochen.

    Das gilt auch für Türken und deren Schuhe und Mülltüten!

  36. Was mir bei PI seit einiger Zeit unangenehm auffällt:
    Immer wieder meinen Kommentatoren über andere, die nicht exakt ihrer Meinung sind, in gehäßiger Form herfallen zu müssen.
    Beispiel: #30 loherian (25. Nov 2013 10:21) oder #41 Juli87 (25. Nov 2013 14:45)

    Dies wird dazu führen, dass hier nur noch Rabauken auftreten, die Anderen verzichten lieber auf Kommentare, um nicht in so bösärtiger Form angegriffen zu werden.

    Was den Leser „loherian“ angeht:
    Ich als Beamter des mittleren Dienstes vertrete nicht „die Beamtenschaft“ (ich weiß nicht mal ob es die überhaupt gibt, genauso wenig wie sie die Arbeiter- oder Angestelltenschaft geben wird).
    Mit einem normalen Einkommen bin ich sicher von den Turbulenzen und Unsicherheiten der Eurokrise genauso betroffen wie Sie und muss mir Gedanken über meine Vorsorge machen.
    Und was die Larmoyanz über die Babystricher und vernachläßigten Kinder betrifft: Hier sind nicht die Polizeibeamten oder Jugendämter schuld, sondern die allgemeine Personalnot in diesen Dienststellen, verursacht durch die Politik (siehe auch den Bericht „Innere Sicherheit, jetzt redet ein Polizeibeamter vom 22.11.2013).

  37. Seit wenigstens den letzten 25 Jahren erzählen Klugscheißer, dass das Baugeld nun nicht mehr günstiger werden könnte, die Zinsen nun nicht mehr fallen könnten.

    Wir werden leicht negative Zinsen erleben.

  38. #49 FW

    Ich entschuldige mich in aller Form für den von Ihnen als ungefällig gedeuteten Text.
    Habe ich also richtig verstanden, dass die Personalnot der Dienststellen an extremen Mißständen in der BRD schuld ist?
    Hier noch einmal Ihr Text:

    „Hier sind nicht die Polizeibeamten oder Jugendämter schuld, sondern die allgemeine Personalnot in diesen Dienststellen, verursacht durch die Politik“

    Meine Meinung dazu (und ich entschuldige mich vorab, falls auch diese Äußerung ungefällig sein sollte):
    Im Wort Beamter steckt das Wort „Amt“.
    Niemand wird gezwungen, ein Amt anzunehmen.
    Wenn ein Beamter gewahr wird, mit seinen Mitteln und Möglichkeiten die öffentliche Sicherheit und Ordnung, allemal die Rechtsordnung, nicht mehr aufrecht erhalten zu können, dann ist es wessen Pflicht vom Remonstrations-Paragraphen Gebrauch machen zu müssen?
    Bürgers Pflicht?
    – oder doch eher die Pflicht der Beamten?
    Die Beamten sind nur zu schlecht ausgebildet, alternativlos ausgebildet und zudem zu feige, vom Remonstrationsrecht Gebrauch zu machen!
    Hat die Bevölkerung diesen Menschen etwa ein Amt überlassen, damit die Beamten nur den genehmen Teil der Rechtsordnung durchsetzen?!
    s. § 36 Beamtenstatusgesetz bzw. für die Bundesbeamten den wortgleichen Paragraphen im Bundesbeamtengesetz.
    (Bin ich jetzt jemandes Feind geworden, weil ich die Wahrheit gesagt habe?)

  39. Die Schilderung ist historisch falsch.

    Es war der Demokrat Jimmy Carter, der diesen semisozialistischen Traum über die USA brachte. Seine Administration wollte jedem Amerikaner sein Eigenheim ermöglichen.

    Ein großer Unterschied bestand zu unserem System: in den USA sind die Zinsbindungen wesentlich kürzer als bei uns.
    Das Ergebnis war, dass die Zinsen stiegen und die Amerikaner immer höhere Raten zahlen mussten.
    Wenn das nicht mehr möglich war, stecken die Eigenheimbesitzer einfach den Schlüssel in den Briefkasten und informierten die Bank.

    Als dies mit höherer Arbeitslosikeit in den USA einherging, starben ganze Stadtteile. Die Banken konnten mit den Immobilien als Pfand nichts mehr anfangen.

    Der Trick war nun: man machte daraus Wertpapiere und verkaufte diese wertlosen oder toxischen Papiere an die Flachpfeifen in den Deutschen Staats- und Landesbanken. Dort wo die ganzen Politikflaschen in den Aufsichtsräten der Landesbanken saßen und sich von ein wenig amerikanischem Marketing verarschen ließ.

    Mit diesem Schachzug hatten die Amerikaner ihre katastrophale Fehler Carters von den Steuerzahlern in Europa bezahlen lassen.

    Soviel zur Korrektur…

  40. ein Bekannter hat früher Häuser verkauft, obwohl er wusste das dies die Käufer sich niemals leisten können, heute ist er Schuldnerberater, hat mir aber nicht verraten ob er mit den gleichen Kunden zu tun hat.
    Wer auf so etwas hereinfällt wird wahrscheinlich nicht mal zur Pisa Studie zugelassen

  41. @ Juli87
    Der Staat hat früher über die Eigenheimzulage den privaten Wohnungbau direkt subventioniert.
    Steuerliche Vergünstigungen betreffen inzwischen eigentlich vor allem fremdgenutzte Immobilien.
    Die Subventionierung des Wohnungsbaus bringt dem Staat mehrfache Vorteile:
    > Fördet Investitionen in den Wohnungsbau und Sanierung
    > Reduziert die Wohnungsnot
    > Bürger mit Immobilienbesitz werden kaum jemals hlfsbedürftig und dem Staat zu Last fallen.

    Warum die Banken die Immobilien nicht selbst kaufen? Weil bei Banken inzwischen auch lediglich der kurzfristige Erfolg in der GuV zählt. Immobilien sind jedoch eine langfristige Wertanlage.

    Natülich gibt es eine Vielzahl problematischer Objekte – insbesondere die in schlechter Lage und Mehrfamilienhäuser. Mir ist jedoch nicht bekannt, dass institutionelle Anleger in kleinere Einheiten investiert haben.

    Wie bereits erwähnt, ist die Wertentwicklung bei einer langfristigen Anlage eh zweitangig.

    @ schmibrn: Vielen Dank für Deine zutreffenden Ausführungen

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