Nachdem Presse und Fernsehen erfuhren, daß der Zoll dem Sohn eines verstorbenen Kunsthändlers in Schwabing um die 1400 Gemälde und Zeichnungen abgenommen hatte, drehten sie hohl, entarteten total, veröffentlichten dankbar Hitler-Bilder auf den Titelseiten, sprachen von einem „Nazi-Schatz“ im Wert von 1 Milliarde Euro, brachten die Ausstellung „Entartete Kunst“ von 1937 ins Spiel und faselten ohne Logik daher, daß nun jüdischen Erben und dem Ausland alle diese gestohlenen Bilder zurückerstattet werden müßten. Dem ist nicht so! Warum?

Ganz einfach, die Lage ist kompliziert! Die Ausstellung „Entartete Kunst“ z.B. bestand ausschließlich aus Bildern aus deutschen Museen, sie gehörten dem Staat, also uns Bürgern. Man wird die alten Inventarlisten damaliger Museen von vor 1933 durchforsten und entsprechende Bilder, sofern sie unrechtmäßig erworben wurden, diesen Museen zu erstatten haben und niemand anders. Punkt 1!

Punkt 2! Im Rahmen der weiterführenden Aktion „Entartete Kunst“ wurden, um Devisen zu kriegen, viele „entartete“ Kunstwerke aus deutschen Museen oder aus Privatbesiz über Zwischenhändler ans Ausland verkauft. Wer in Schwabing also von Restitution redet, der müßte eigentlich auch fordern, daß diese Kunstwerke ebenfalls nach Deutschland zurückerstattet werden, und nicht umgekehrt. Hat man je etwas davon gehört?

Punkt 3! Der Kunsthändler und Museumschef Hildebrand Gurlitt, um den es sich hier handelt, war mit vielen bekannten Malern vor 1933 bekannt und befreundet, hatte keine rein „arische“ Herkunft, wurde deshalb bereits 1933 seiner Posten enthoben und agierte hinterher selbständig. Nun kann das eine oder andere Kunstwerk aus seiner Sammlung durchaus unrechtmäßig erworben worden sein. Man wird, falls man welche findet, diese zurückerstatten.

Aber ohne Zweifel hat Zwischenhändler Gurlitt auch legal Bilder und Zeichnungen gekauft und besessen. Darauf deutet hin, daß bislang völlig unbekannte Gemälde berühmter Künstler aufgetaucht sind. Und juristisch gilt auch: Sind in der Sammlung Gurlitt Bilder, die in deutschen Museen vom deutschen Staat konfisziert und an ihn verkauft wurden, dann ist dieser Verkauf wohl legal. Der Staat hat seine eigenen Bilder verkauft, auch wenn es die Nazi-Diktatur war.

Der Fall ist also mit Sicherheit keine Einbahnstraße. Es ist sogar anzunehmen, daß Bundespolizei und Staatsanwaltschaft irgendwann dem Sohn des Kunsthändlers Gurlitt oder dessen Erben – er ist 80 – viele widerrechtlich beschlagnahmte Bilder zurückerstatten müssen, von Verjährungsfristen ganz abgesehen. Von einem „Nazischatz“, der nun total dem Ausland zustünde, kann überhaupt keine Rede sein. (Siehe auch diesen JF-Artikel mit zusätzlichen Links!)

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54 KOMMENTARE

  1. Viele Blätter freuten sich, endlich mal wieder Adolf auf dem Deckblatt zu haben und so die Auflage zu steigern.

  2. Die Presse hat sich doch nur darüber gefreut, dass sie Bilder von Adolf H. zeigen konnte.
    Mich wundert nur, dass Die Freiheit nicht auf skurriler Art genannt wurde, oder dass ein Michael St. als „direkter Nachbar“, mit nur 3,8 Kilometer Luftlinie, ihn gekannt haben müsste.
    Wenn aber die Eigentumsverhältnisse geklärt sind, wird die Presse schweigen.

  3. Ich glaube, die „Werbeikone“ Adolf H. ist langsam verbraucht. Viele Leute lassen Titelbilder mit Hitler inzwischen liegen.

  4. Was hätte die durchgeknallte Rot-Front-Journaille in Deutschland gemacht, wenn sie ihren Adolf nicht hätte. Genau das gleiche wie der Kriegsverbrecher Churchill: sie hätte einen Adolf erfunden.

    Morgen werden wieder aller Rot-Front-Mythen ausgepackt, um die Kristallnacht zu feiern. Das verzogene, fremdgezeugte Millionärssöhnchen Augstein wird wieder mal alle Kübel seines Debilenschmutzes über Deutschland auskippen. Das alles soll von der Wahrheit ablenken, seit 68 Jahren geht dieser Umerziehungsprozess. Was hat er gebracht? Nichts. Die Schlammschlacht gegen die deutsche Geschichte wird immer unappetitlicher, weil auch nach 68 Jahren der Zweck der Umerziehung nicht erreicht wurde.

    WIR SIND DAS VOLK!!

  5. Diese Nazi-Schatz-Geschichte platz also genauso wie die Hitler-Tagebücher-Geschichte. Naja, wenigstens die Bilder sind diesmal echt.

    Kann es sein, dass die ganzen Journalisten weltweit igrendwie nekrophile Nazi-Hitler-Fetischisten sind? Alles muss immer irgendwie mit Hitler-Moschus publikumswirksam aufgebauscht werden, und das obwohl der Fund an sich schon eine Welt-Sensation ist, auch ohne Hitler. Der einzige der noch alle Sinne beisamen hat war der Staatsanwalt, der sichtlich sauer war das es jetzt schon rauskam bevor alle oder wenigstens der großteil der Eigentümer ermittelt wurden.

  6. Ist es nicht langsam mal wieder Zeit die Hitler-Tagebücher auszubuddeln. Dieses mal die „echten“.
    „Stern“ bitte übernehmen sie.

  7. Bei der BILD-Zeitung gibt es eine Schablone für Titelseiten. Auf dieser ist pauschal ein Hitler-Bild eingearbeitet und wird nur im Falle, dass man keinen entsprechenden „Skandal“ präsentieren kann durch einen Silikon-Dshungelcamp-D-Promi oder andere Bilder ersetzt.

  8. Ist es nicht verwunderlich wie erregt die Zeilenknechte der Gutmenschenpresse bei entarteter Kunst errig…äääh..reagieren?

    Wie oft habe ich dieses „aus der Medizin“ entliehene Wort in den letzten Tagen gelesen und gehört? – Nun, öfter als Herr Lucke es verwendet haben mag!

    Und rechtsstaatliche Prinzipien, gar Schutz des Eigentums! Im Zusammenhang mit einem „Schatz“ aus unserem sozialistischen Erbe?

    Ausser politinkorrekten Exoten wie der JF und ihnen kewil interessiert sich doch für solche Details keiner. Leider!

  9. @ #6 Eurohamster

    Man macht sich nicht über Behinderte lustig! Der arme Kerl bildet sich ein, „konspirativ und inspirativ“ zu handeln und „unfassbar“ zu sein. Der hat eindeutig ein paar Döner mit „Spezialsoss'“ zuviel gegessen und sich den Verstand ruiniert. Der denkt, er wäre eine Mischung aus Che Guevara und James Bond.

  10. für mich ist das sehr suspekt. Zum Einen, wieso wird das erst nach 2 Jahren öffentlich, zum Anderen, wie man weis wird in den Museen akribisch darauf geachtet dass die Raumtemperatur und Raumfeuchtigkeit stimmen. Dazu kommt, dass 70 Jahre lang niemand in dieser Wohnung war dem 1400 Bilder auffielen oder solange schweigen konnte. Was wäre wenn ein Brand ausgebrochen wäre oder Wasserschaden entstanden wäre. Das Haus ist aus dem Bauj. ende 70er. Wo wohnte der Besitzer vorher. Wer organisierte den Umzug mit 1400 Bilder und und und …..

  11. Es geht in den Medien nicht mehr darum, über Tatsachen zu informieren. Auf solche Sätze kann man lange warten. Es geht nur noch um Umerziehung. Diese fängt wie in allen Diktaturen bereits in der Schule an. Neben der Vermittlung von Basiswissen wird Ideologie vermittelt. Eine Diskussion über unterschiedliche Ansichten findet nicht mehr statt, denn alles was der Parteilinie nicht entspricht ist Rechts.

  12. Er hat Steuern hinterzogen, lebt in einer unangemeldeten Wohnung und er hat einige Bilder aus jüdischen Beständen. Also ist er ein Verbrecher.

  13. CNN hat in kürzester Zeit bereits ausführlich berichtet. Man fragt sich warum gerade jetzt (Abhöraffäre/Snowden-Asyl in DE), nachdem die Vorgänge (seit 2011) nicht mehr ganz so frisch sind, diese den Weg in die Medien gefunden haben…

  14. Unsere Systemschmieranten sind geradezu besessen vom Ewigen Schicklgruber.
    Möchte nicht wissen, wie viele von denen sich nach Feierabend von Frauen in SS-Kostüm auspeitschen lassen.

  15. @ #14 lion8

    Bestes Beispiel 9. November:

    Hinrichtung Robert Blums nach der Niederschlagung des Oktoberaufstands (1848)

    Tag der Gründung der Weimarer Republik (1918)

    Niederschlagung des Hitler-Ludendorff-Putsches (1923)

    Misslungener Terroranschlag von „Tupamaros West-Berlin“ auf Jüdische Gemeinde (1969)

    Tag des Mauerfalls (1989)

    Reichsprogromnacht (1938):

    Bundesweite Feiern unter dem Motto: „Hurra, wir sind schuld. Auch die noch ungeboreren Deutschen!“

  16. hauptsache die bilder haben „überlebt“.
    würde mich freuen das eine oder andere
    im museum sehen zu können.

    im gegensatz zu aktuellen künstlern, konnten diese noch malen und zeichnen, auch wenn
    manches verzerrt da steht.

    die tatsache das kunstwerke von weltrang in
    privaten kellern herumliegen, verborgen
    von den augen der welt hat ein
    geschmäckle, auch wenn
    ich strenger verfechter von privatbesitz bin.

  17. Da wird Herr G. gleich Raubkubst und anderes unterstellt. Alle möglichen Dinge sind sowieso verjährt. Gebt ihm die Bilder zurück.

  18. Danke Kewil.

    Als die ersten kleinen Meldungen von den Bildern erschienen, dachte ich sofort „mal sehen, wann der erste ‚Nazi!‘ schreit“. Und siehe da, Bild enttäuschte nicht und fuhr das volle Programm: „Nazi-Schatz“ und Föhrer in voller Pracht.

    Neulich teilte mir übrigens ein eingebürgerter Ecuadorianer, der gerne Jude wäre und sich bei einem reichlich schrägen, spanischen Ableger der „messianischen Juden“ rumtreibt, sehr ernsthaft mit, daß Weihnachten ein „Nazi-Fest“ ist. Auf Nachfrage: „Weil Luther Juden haßte und Adolf Hitler Luther bewunderte und Luther den Weihnachtsbaum erfunden hat.“

    Ein Mohammedaner meinte zu wissen, daß Christen den Tannenbaum anbeten.

    Man sieht, daß der Krampf gegen Rächtz gar nicht hart genug geführt werden kann. Weshalb auch gerade wieder Geld weggeschmissen wird:

    http://www.welt.de/regionales/hamburg/article121563589/Hamburg-buendelt-Aktivitaeten-gegen-Rechts.html

    http://www.welt.de/regionales/muenchen/article121567199/Oberfranken-kaempft-gegen-Rechtsextremismus.html

  19. #1 Cedrick Winkleburger (06. Nov 2013 14:22)
    Viele Blätter freuten sich, endlich mal wieder Adolf auf dem Deckblatt zu haben und so die Auflage zu steigern.

    ———————————–

    Nicht nur das, sie hatten vor allem einen orgiastischen Abgang, weil sie in jedem Fall unrechtmäßig erworbene Kunst (das gilt ja ohne jede Prüfung) an die rechtmäßigen Besitzer (das ist im Prinzip jeder der nicht biodeutsch ist) mit Blick auf Auschwitz zurück zu geben, fordern (egal ob explizit oder implizit) konnten. Was für armselige Kreaturen. Das war alles was ich dachte als ich das hörte.

  20. Nachdem ich eine Anzahl der aufgefundenen Bilder in den Medien betrachtet habe, habe ich sie in drei Kategorien eingeteilt:
    1. Kunst- und Meisterwerke,
    2. Geisterbahndekorationen,
    3. Das kann meine kleine Tochter auch.
    Aber über Kunst läßt sich bekanntlich streiten.

  21. Insbesondere konnte das am Gutmenschentum verdienende Gutmenschenpack mal einfach wieder den Nazi-Begriff mit Deutschland in Verbindung bringen. Denn wichtig war nicht ob das ein Kunstschatz war, ob da was nicht stimmt, sondern dass das mit Nazi in Verbindung zu bringen war. Das ist der größte Orgasmus der dem Gutmenschen abgehen kann (und er ist einträglich). Und der Bürger ist ob des Nazi-Zusammenhangs automatisch beeindruckt ist reumütig und nimmt im Münsterland die nächste Ladung Flüchtlinge auf, obwohl es nicht mehr gehe: Man habe zu wenig Unterkünfte auf Vorrat gebaut, hieß es gerade.

  22. Semi OT

    Nazi-Zusammenhang: Habt ihr mitbekommen, was Zigeunermultifunktionär Romani Rose gerade wieder anläßlich des blonden verdealten Mädchens an die Adresse der Deutschen losgelassen hat, während er anklagend die International New York Times hochhielt?

    Er forderte vom Bundestag die Einsetzung einer Expertenkommission, „die die Feindlichkeit gegenüber Sinti und Roma in Deutschland dokumentiert und misst“. Sie solle dem Bundestag einmal pro Legislaturperiode einen Bericht vorlegen

    Übrigens darf auch Wolfgang Benz in dem Artikel wieder massenhaft dummes Zeug absondern:

    http://www.derwesten.de/panorama/roma-vorsitzender-rose-geisselt-berichterstattung-ueber-maedchen-maria-id8636510.html

  23. OT

    +++Hamburg+++

    Ein Tankstellenräuber bedroht Angestellte mit einem Fleischerbeil um die Tageseinahmen zu rauben !
    Es ist einer der seltenen Fälle ,wo ein Tankstellenräuber von der Polizei gefasst wird!
    Und nun der Hammer !!!
    Da keine Haftgründe vorlagen ,wurde der Mann nach Feststellung der Personalien entlassen !
    Was muss die geschockte Angestellte denken ,wenn der selbe Mann am nächsten Tag bei ihr Zigaretten kauft ?

  24. #29 Babieca

    Ja genau. Maria ist ein Kind blonder und blauäugiger Roma. Toller Scherz. Wo es doch eine rassische Grundeigenschaft von Roma und Sintis ist, blond und blauäugig zu sein. Das mit dem Kinderklauen wussten schon meine deutschen Vorfahren zur Genüge. Ihr Spruch war: Hühner und Kinder wegsperren, Zigeuner sind im Ort.

  25. Hildebrand Gurlitt, der Vater des jetzigen BEsitzers der Kunstwerke hatte selbst jüische Vorfahren und ist deswegen in der NS-Zeit durch Berufsverbot „belohnt“ worden:

    Gurlitt verlor seine Position in Zwickau nicht nur wegen seines Engagements für die damals verfemte moderne Kunst und Geldmangels, sondern auch wegen seiner nicht rein „arischen“ Herkunft. Seine Großmutter war Elisabeth Gurlitt, geborene Lewald, eine Schwester der jüdischen Schriftstellerin Fanny Lewald. Daraufhin wurde er von Mai 1931 bis zum 14. Juli 1933 Leiter des Kunstvereins in Hamburg.[4] Nach seiner Entlassung wurde er in Hamburg mit der Firma Kunstkabinett Dr. H. Gurlitt als selbstständig Kunsthändler tätig.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hildebrand_Gurlitt

    Ein Jude, der Juden die Kunst „raubt“ paßt halt nicht so ganz in die Lügenweltrn der Schmierenpresse über den „Nazischatz“ und wenn man die Wahrheit schreibt, nämlich daß der Staat die eingezogenen Werke verkaufen ließ und per Gesetz bei Versteigerungen ein gutgläubiger Erwerb möglich ist http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__935.html Abs. 2 , und auch bei Erbschaft durch den Sohn, ist die Luft aus dem „Skandal“ heraußen.

    Es scheint also, daß Herrn Gurlitt die Werke legal gehören und daß die ganzen Geier, die sich nun melden leer ausgehen dürften.

    Der größte Geier, der Staat steht aber wohl in Gestalt der Erbschaftssteuer schon in den Startlöchern

  26. Angesichts des Flächenbombardements deutscher Städte wurde ja Unmengen einmaliges Kulturgut aus 5000 Jahren Geschichte aus Museen, Kirchen, Archiven ausgelagert. Vieles verschwand 1945 in den USA und der Sowjetunion. Manches ist noch in Deutschland, aber verschollen. Ich wette, wenn das wieder auftaucht, sind das neuerdings auch alles „Nazi-Schätze“.

  27. Insbesondere konnte man auch assoziieren, dass in München anscheinend 68 Jahre lang unentdeckt ein Nazi gelebt hat. Wenn ich bedenke, ich war mal 5 Jahre in München und während dieser Zeit Hat dort auch unentdeckt ein Nazi gelebt. Wer weiß wie viele es noch gibt.

  28. Ein schönes Beispiel eines staatlichen Raubzugs. Jeder Kunstsammler und Händler hat diese Anzahl von Kunstwerken in Besitz. Da nur knapp etwas über 100 gerahmt waren, entspricht das in etwa der Ausstattung eines normal großen Hauses. (Bei mir im Haus hängen wohl etwas mehr Gemälde und ich lagere auch ca. 1.000 weitere in Schränken etc., respektive habe etliche als Leihgabe außer Haus gegeben. Da mittlerweile der Besitz von Bargeld scheinbar ein Strafbestand ist, sollte am Verstand der „Ermittler“ gezweifelt werden. Strauchdiebe ist eher die richtige Bezeichnung. Wenn davon ausgegangen werden kann, dass C. Gurlitt die Gemälde geerbt hat und nicht entsprechend versteuert hat, ist eine etwaige Steuerhinterziehung längst verjährt. Dass einige Werke der klassischen Moderne in der Sammlung sind, wird wohl kaum die Kunstgeschichte in irgend einer Form beeinflussen. Ein Selbstportrait von Dix, na und? Der Liebermann scheint gut, aber das Sujet ist sehr oft vorhanden. Der Chagall, ich weiß nicht? Also, ich kenne wesentlich bessere Privatsammlungen! Immerhin hören sich die Namen gut an und würden auch gute Preise erzielen, allein schon das die Prov. Gurlitt ist. Doch der Eigentümer ist im Moment noch Cornelius Gurlitt, der staatlich beraubt wurde und er ist 80 Jahre alt! – Die ganze Angelegenheit ist ein einziger Skandal und eines Rechtsstaates unwürdig.
    Nett sind immer wieder die unqualifizierten Äußerungen der Nationalmasochsisten,

  29. Wer hätte das gedacht, der Altkanzler ist Folklore, eigentlich sollen wir alle den Blick senken, doch dann könnten wir ja nicht die Qualitätspresse sehen, deren Lieblingsaufmacher der Adolf ist, wenn das der „Führer“ wüßte…

  30. könnt ihr euch das eigentlich vorstellen wieviel 1400 Gemälde sind ? Zeigt mir ein Museeum das soviele Bilder beherbergt !
    Unglaublich wie wir verar….t werden und wir uns das auch lassen.

  31. #41 schiddi
    Einfach einmal die Neue Pinakothek besuchen und höflich fragen, wieviel Werke ca. vorhanden sind – Wie heißt das Lied von der Maus? Wer, wo, was …..wer nicht fragt ist dumm! 1.400 Werke, davon etliche Druckgraphik, nehmen sehr wenig Platz ein. Ich bin sicher, dass wenn alle Werke unbedarft auf einem Flohmarkt angeboten worden wären, der Verkauf wahrscheinlich nur max. 20% ausgemacht hätte und der Erlös sich lediglich im 4-stelligen Bereich bewegen würden. Das zum allgemeinen Kunstverstand und Allgemeinbildung!

  32. Sehr geehrter Herr Kewil,

    vielen Dank an dieser Stelle für Ihre unermüdliche Arbeit. Auch Ihr Südtirol-Artikel hat mich sehr erfreut. Genaugenommen gibt es keinen einzigen Beitrag von Ihnen, dem ich nicht uneingeschränkt zustimmen könnte. Und immer kann man etwas dazulernen. Danke, danke, danke! Ich verneige mich in Ehrfurcht.

    Selbst Ihre von manchen Lesern mißverstandenen aber immer vollkommen berechtigten Wutausbrüche lese ich sehr gerne.

    Mit den allerbesten Grüßen
    P. Schmidt

  33. Hallo,
    ich kann mich nicht davon frei machen, es stinkt gewaltig an dieser „Beutekust“ Geschichte. Der Staatsanwalt will seine Verblödung scheinbar damit vertuschen in dem er den alten Spruch beherzigt und als Brandstifter ruft „Haltet den Dieb“

  34. Ich halte alles für getürkt.

    Es befindet sich zwar „Entartete Kunst“ darunter, ab die macht eben nur einen Teil aus.

    Wie sich das lohnt?

    Der Trick ist doch uralt und nennt sich „salzen“.

    Man mischt unter echte Kunstwerke, die man ohnehin nicht hätte verkaufen können, hervorragende Fälschungen.

    Die Fälschungen allein hätte man kaum als echt auf den Markt bringen können, der Verdacht einer Fälschung hätte sich gerade bei sehr teuren Werken nur schwer entkräften lassen, was sich stark auf den Preis ausgewirkt hätte.

    Die echten Werke werden konfisziert, landen vielleicht sogar wieder dort, wo sie die letzten 70 Jahre lagerten, aber die Fälschungen, die nun als echte Werke gelten, kriegt man zurück und kann sie zu Toppreisen auf dem Internationalen Kunstmarkt losschlagen.

  35. Zu Figuren wie Hitler gibt es nach wie vor regelmässige News, allerdings handelt es sich selten um neue, wirklich wichtige historische Erkenntnisse. Die Figur wird von den Medien stets am leben erhalten, zumindest was News angeht. Der Nazi-Schatz ist da mal wieder gefundenes Fressen.

  36. Nur weil die Nazis gewisse Maler oder ihre Werke nicht gemocht haben muss, mir das Zeug noch lange nicht gefallen. Vieles ist doch einfach abstoßend hässlich! Eben ent-Artet. Dabei will ich ent-Artet als nicht-Kunst gelesen wissen. Ich beanspruche wahrlich nicht ein Kunstexperte zu sein, aber was hässlich ist muss doch nicht jedem gefallen. So weit haben wir uns doch schon verbiegen lassen, daß heute jeder sagen muss, ohh, wie schööön, ein Picasso! – auch wenn er nicht sagen kann, was auf dem Bild zu sehen sein soll.

  37. Die NS-Zeit schein noch nicht überstanden zu sein, wenn selbst die Auktionshäuser bei dem Prozedere mitmachen.

    #39 wolpertinger
    ja, ja und ich bin der Bundeskanzler.

  38. Nazi-Mania.

    „Unseren täglichen Adolf gib uns heute“ – so heißt das Gebet der kranken Zivilreligion der Medien. Sie sind wie Besessene. Es ist ihr Viagra, ohne können sie nicht mehr.

  39. Heute sagte ein kunst-Experte im FS, dass viele gar nicht wollten, dass das bekannt wird, welche Bilder es sind.

    Warum das denn?

  40. Noch was. Heute in der Sauna gehört. Also die Gemälde wurden wohl hin und her gefahren (Die Wohnung in Schwabing dürfte, umara 40 Jahre alt sein). Die ungerahmten Blätter lagen wohl mit hunderten anderen in der Wohnung rum. So ab 1945 bis heute wurden die Bilder NICHT fachgerecht behandelt. Aber alle sind in einem guten Zustand. NIX gelagert bei 21,34543223 Grad und bei einer Luftfeuchtigkeit von 45,345432%.Schon erstaunlich. Oder? Wenn ich da an die enorm geldabgreifenden Museen denke. Wir lassen uns alles gefallen.

  41. #49 Martin Schmitt (06. Nov 2013 19:06)
    Die NS-Zeit schein noch nicht überstanden zu sein, wenn selbst die Auktionshäuser bei dem Prozedere mitmachen.

    #39 wolpertinger
    ja, ja und ich bin der Bundeskanzler.

    ???
    In einem Land, in dem eine Person wie Merkel mehrheitlich zur Kanzlerin gewählt wurde und ein ehemaliger Pop-Beauftragter, der mehrmals durchs Staatsexamen fiel und gottlob niemals auf unsere Kinder als Lehrer losgelassen wurde, wahrscheinlich Vizekanzler wird………würde es mich eigentlich nichts mehr erstaunen!
    Lieber Martin Schmitt – in Privatsammlungen befinden sich schon immer die besten Werke ( manchmal wurden sie gestiftet oder als Leihgabe zeitweilig Museen überlassen).

  42. Münchener Kunstfund
    Die besondere Rolle der Herren Gurlitt

    06.11.2013 · Beim Münchner Bilderfund hat die Zusammenarbeit von Staatsanwaltschaft und Kunstgeschichte zum Zusammenbruch einer scheinbar unumstößlichen Großerzählung der bundesdeutschen Nachkriegszeit geführt.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/muenchener-kunstfund-die-besondere-rolle-der-herren-gurlitt-12651727.html

    Münchner Kunstfund
    Viele Fragen des Rechts

    http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/viele-fragen-des-rechts–und-noch-mehr-des-guten-oder-boesen-glaubens-1.18180517

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