katarDie Stuttgarter Nachrichten haben Imam Idriz mal wieder einen Artikel gewidmet. Nach dem wegweisenden „Der dunkle Leuchtturm„, der im April 2012 die gefährlichen Vorbilder des zwielichtigen Imams und seine zu größter Besorgnis veranlassende Biographie aufzeigte, geht es jetzt hauptsächlich um den von ihm gewünschten Finanzier seines größenwahnsinnigen Islampalastes mitten in München, den Sklavenhalter- und Terrorunterstützerstaat Katar. Reporter Franz Feyder, der in Sachen Islam wohl bestinformierteste Journalist Deutschlands, beleuchtet die Verbindungen des derzeit „reichsten Landes der Welt“ zu den vielen islamischen Terrorbanden dieses Planeten. Imam Idriz bekommt hierbei auch eine volle Breitseite ab, die er sich schließlich durch sein Wirken in den vergangenen 19 Jahren in Deutschland redlich verdient hat.

(Von Michael Stürzenberger)

Franz Feyder lässt an dem Imam, dem in Deutschland alle etablierten Politiker, Kirchenvertreter und die meisten Medienvertreter idiotischerweise auf den Leim kriechen, kein gutes Haar:

In der bayrischen Metropole sind die rührigen Scheichs des Bin-Khalifa-al-Thanis-Clans inzwischen auch aktiv. Hier finanzieren sie das „Münchner Forum für Islam e. V.“, das der windige Vorbeter und Absolvent einer Kaderschmiede der Muslimbrüder, Benjamin Idriz, ins Leben gerufen hat. Ihr Ziel: Sie wollen im Stadtzentrum eine Islamakademie errichten, in der muslimische Geistliche – Imame – und islamische Religionslehrer ausgebildet werden sollen. Wird sie eröffnet, wird sicher auch die Familie des Emirs anreisen, in der ersten Reihe sitzen und klatschen. Eben Grenzgänger zwischen den Extremen.

Warum in München kaum ein Journalist, Politiker und Kirchenvertreter Katar kritisiert, erscheint mittlerweile auch klarer: Katar schwimmt im Geld, pumpt es millardenfach in die bayerische Landeshauptstadt und investiert es auch gerne als „Schmierstoff“ in Form von goldenen Rolexuhren für einflussreiche Personen. Karl-Heinz Rummenigge hatte Pech, dass er am Münchner Flughafen mit zwei Exemplaren erwischt wurde. Wohin die Dinger sonst noch wandern, können wir nur vermuten..

Denn unter dem Emirat Katar lagern die drittgrößten Erdgasvorkommen der Welt. Für einige Ökonomen ist der Wüstenflecken das derzeit reichste Land überhaupt. Eine Supermacht am Persischen Golf – zumal die traditionellen arabischen Führungsnationen in der Krise stecken: Ägypten ist damit beschäftigt, die Folgen der Herrschaft der Muslimbrüder aufzuräumen. Saudi-Arabien gilt den meisten Arabern als dekadent und wird deshalb immer unbeliebter. Der Irak versinkt im Bürgerkrieg. Und der schiitische Iran wird in der sunnitischen Welt sowieso nicht ernstgenommen.

Dieser reichste Staat der Welt geht äußerst großzügig mit seinen moslemischen Glaubensbrüdern um, die dort im Staatsdienst beschäftigt sind. Gleichzeitig werden die „ungläubigen“ Gastarbeiter aus Sri Lanka, Nepal und Indien, die hart für den Wohlstand der Mohammedaner schuften, mit Hungerlöhnen von 79 Cent die Stunde ausgebeutet und bei über 50 Grad Hitze in Massencontainer ohne Klimaanlage gepfercht, so dass bisher über 700 dieser modernen Sklaven auf den WM-Baustellen jämmerlich verreckt sind.

Materiellen Wohlstand gibt es für die meisten der etwa 250 000 Katarer in Hülle und Fülle. Erst im Herbst 2012 sackten sie Gehaltserhöhungen ein, die jeden Gewerkschafter in Deutschland blass werden lassen: 60 Prozent mehr für alle Angestellten des Staates und die in großen Unternehmen, 100 bis 120 Prozent für Polizisten und Soldaten. Ein Reichtum, den die etwa 1,9 Millionen Gastarbeiter erwirtschaftet haben, die für Hungerlöhne und unter Sklavenbedingungen schuften. Wer derart absahnt wie die Katarer, will nicht über die Zukunft des Emirats reden, über Demokratie und Menschenrechte. Nicht einmal öffentlich die Regierung kritisieren.

Um die Lufthoheit über die Nachrichtenlage zu haben, kauften die Scheichs den TV-Sender Al Dschasira, der nicht nur 50 Millionen Arabern die gewünschten Meldungen serviert:

Zumal deren Politik ebenso subtil wie effizient von einem Fernsehsender unterstützt wird. Etwa 50 Millionen Araber schauen täglich Al Dschasira und verfolgen im eigenen Wohnzimmer hautnah die arabischen Aufstände und Straßenkämpfe in Syrien. Die Meinungen der Zuschauer werden auf ein Thema konzentriert und gespiegelt. Viele Meinungen werden so erst gemacht. Den Sender 1996 zu gründen war ein politisches Wagnis für den Emir – und vielleicht sein genialster Schachzug: Um Katar geht es in den Nachrichten von Al Dschasira fast nie.

Dafür aber um den FC Barcelona, den Katar sponsert. Um Paris St. Germain, dessen Team fast komplett den Katarern gehört. Katar hat keine große Armee, mit der es Politik gestalten kann. Mit Al Dschasira aber beherrscht der Emir eine Waffe, die mächtiger als jede Atombombe ist.

Die Medienmacht von Al Dschasira wird zielgerecht missbraucht, um die von Katar finanzierten Terroristen in Syrien, Libyen, Tunesien, Ägypten, Mali etc. ins „rechte“ Licht zu rücken.

Zumal er geschickt zwischen den Extremen laviert. Während Jagdbomber über Libyen donnerten, steckten Vater und Sohn den El-Kaida-Kämpfern am Boden jene Erdgas-Dollar zu, mit denen diese für ihren Kampf in Mali Kalaschnikows, Granaten und Sprengstoff kauften. Dem geistigen Führer der Muslimbruderschaft, Yusuf al Qaradawi, ließ er in einer eigenen Sendung auf Al Dschasira über die Scharia, das islamische Recht, und das Leben reden und gegen Gaddafi und Assad wettern. Im schlimmsten Fall, sagt Terrorismusexperte Steinberg, fördern die Katarer von En-Nahda in Tunesien bis hin zur El Kaida alles. Und wenn man sich den Emir anhört, dann scheint er wirklich der Meinung zu sein, dass Leute nur deshalb zur El Kaida gehen, weil die politischen Verhältnisse in ihrem Heimatland sie dazu zwingen.“

Hier der gesamte Artikel der Stuttgarter Nachrichten. Wenn es nur mehr Franz Feyders in Deutschland gäbe..

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48 KOMMENTARE

  1. — Gleichzeitig werden die “ungläubigen” Gastarbeiter aus Sri Lanka, Nepal und Indien, die hart für den Wohlstand der Mohammedaner schuften, mit Hungerlöhnen von 79 Cent die Stunde ausgebeutet —

    Ein guter Journalist würde sich einfach einmal mit der Frage beschäftigen, was in Katar passiert, wenn ein Gastarbeiter schwer erkrankt, oder wenn eine HerzOP für 120 tausend Euro nötig würde.

    Wenn er besonders investigativ sein möchte, könnte er sich zu den Altersheimen(*) für alte Gastarbeiter durchfragen. :mrgreen:

    (*) wenn ihm die Reise nach Katar zu gefährlich erscheint, könnte er in der Türkei nachforschen, was eigentlich aus den Millionen Negern geworden ist, die bis ins zwanzigste Jahrhundert als Sklaven gehalten wurden. Die Türkei müsste mindestens die Negerquote wie die USA haben, mindestens …

  2. Wie traurig ist es doch, daß in unserer öden, linksverdrehten Presselandschaft nur noch ein einziger mutiger Journalist sich traut, gegen den Emir und sein Müffi anzuschreiben.
    Es steht aber zu befürchten, daß auch er bald zum Schweigen gebracht wir. Trotzdem: Respekt, Herr Feyder.

  3. Allein die Scharia-Sendung auf dem katarischen Sender Al-Jazeera sollte Ausschlag geben, das Emirat außerhalb der zivilisierten Nationen zu verorten.

  4. Dieser Wüstenmüll führt Krieg gegen die zivilisierte Welt.
    Erwidern und Schluss.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/ueberfall-in-kreuzberg-17-jaehriger-wegen-goldener-uhr-mit-messer-attackiert/9146026.html

    „In Kreuzberg wurde am Donnerstagabend ein erst 17-Jähriger von Unbekannten angegriffen, die es auf seine Armbanduhr abgesehen hatten. Er wehrte sich, es kam zum Gerangel – und der Jugendliche wurde mit einem Messer schwer verletzt.“

    Gerangel…

  5. In meiner Schulzeit habe ich immer gelernt, die BRD ist eines der reichsten Länder der Welt, meistens war sie so auf Platz 6 oder höher.
    Länder wie Katar, Kuwait, Libyien, Israel, Saudi Arabien, Dubai wurden nicht erwähnt.

  6. Heute kam ein Profi Fußballer wieder in Deutschland an, der in quatar spielte und dem sein Pass abgenommen wurde. Er wurde jahrelang dort festhalten, weiß jemand Näheres?

  7. Heute kam ein Profi Fußballer wieder in Deutschland an, der in quatar spielte und dem sein Pass abgenommen wurde. Er wurde jahrelang dort festhalten, weiß jemand Näheres?

  8. Bin gespannt, was da noch raus kommt mit diesem Mammon-Staat.

    Ungebrenzten Reichtum, kombiniert mit einer Mondgott-Religion und anderen Sekten, angeführt von sadistischen Imamen, Gnade Gottes über die Menschheit!

    Was hat denn der Allah-listige Imam mit dem Schlangen-Gesicht namens Bajramin Idriz mit Katar zu tun?

    So doch nur weil sie zusammen an der Eroberung der ganzen Welt durch die Satanssekte Islam arbeiten. Schon die Nazis sind an der gleichen Sache gescheitert!

    Der Teufel zeigt früher oder später seine Fratze!

  9. Eigentlich müßte der Westen schnellstgehend versuchen, sich ökonomisch von den Golfstaaten unabhängig zu machen, um auch seine politsche und ideologische Unabhängkeit zu bewahren. Sonst stürzt es sich und seine ins Unglück und verspielt seine Zukunft. Die Innovationskraft und die Beziehungen in alle welt hätte er. Die politischen Akteure handeln aus dem Kurzzeitgedächtnis, fragen nicht nach dem morgen, denken aufkosten des Ganzen nur an ihren persönlichen flüchtigen Vorteil. Die Bevölkerung schaut weg, taucht ab, duckt sich. Wie es gestern in Münster eine muslimischer Sprecher der TV-„Konferenz“ sagte: „Aber Sie wissen noch nicht, was Sie sich [mit uns] ins Haus holen!“ Eine fast ein unfreiwillig „ehrlich“ erscheinende Taqiyyade. Darin steckte (wie immer bei Muslimen) aber ein ganz klare und deutliche Forderung: „Wer A sagt, muß auch B sagen!“ Diese Forderung wurde (ebenfalls wie immer) vom deutschen Publikum geflissentlch überhört, als sei sie nicht ausgesprochen worden.

  10. DER WINDIGE VORBETER – das ist gut.

    „Guten Abend, Herr Diekmann. Ich rufe aus Kuwait an. Bin gerade auf dem Weg zum Emir…

    Christian Wulff
    http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_53039270/wulffplag-angeblicher-wortlaut-von-wulffs-anruf-bei-diekmann-veroeffentlicht.html

    Ist zwar offensichtlich der Emir von Kuwait und nicht der von Katar, ist aber trotzdem ein schöööner Satz.

    Das mit den Rolex wird dem Rummenigge lebenslang anhängen, hehe. Gut so. Wenn man den eingugelt, kommt natürlich sofort Rolex. Er mußte ja 249.000 € Strafe zahlen. Das müssen Wahnsinnsteile sein, aus purem Platin und über und über mit Diamanten besetzt.

    Dabei hatte Kalle bisher so ein nettes Image:
    http://www.youtube.com/watch?v=yf1vgmSlH5I

    Over in West Germany
    There’s a football player
    With sexy knees.

    Rummenigge. Rummenigge –
    All night long. …

  11. Zum Hintergrund, aus russischer Sicht gesehen, aber sehr einleuchtend:

    Katar exportiert verflüssigtes Erdgas mithilfe einer Tankerflotte. Bricht das Assad-Regime zusammen, so bekommt der Katar die Möglichkeit, den “blauen Brennstoff” direkt über das syrische Territorium an die Küste des Mittelmeers zu transportieren. Das würde sein Exportvolumen mindestens verdoppeln und gleichzeitig den Export aus dem Iran behindern. Das Erstarken Katars auf dem Markt für Erdgas schwächt die Position Russlands.

    Wenn es den Amerikanern gleichzeitig gelingt, Kontrolle über das algerische Erdgas zu gewinnen, so sieht das schon nach einer Blockade des Erdgasexports für Russland aus. Das heißt, die wirtschaftlichen Interessen Katars fallen mit den geopolitischen Interessen der USA zusammen und mit ihrem Bemühen, Russland maximal zu schwächen, denn Russland soll nicht wieder erstarken.

    http://apxwn.blogspot.co.at/2012/08/schlag-gegen-syrien-ziel-russland.html

  12. Hinter diesen Herrn Feyder sollten sich alle übrigen Journalisten verstecken. Danke an die Stuttgarter Nachrichten, dass sie Herrn Feyder lassen.

  13. Bei soviel geballtem Reichtum wünscht sich der gemeine (Politiker-)Michel natürlich seine Teilhabe.

  14. Moderne Sklavenhaltung in Katar interessiert OB Ude in München einen Dreck. Und wenn möglich das Thema bis nach der WM in den Medien verschweigen.
    Da ist es wichtiger das in München auf keinen Fall eine Olympiade abgehalten wird, weil ein paar Grashalme dabei drauf gehen. Das ist „menschlicher“.
    Es lebe die Natur, der Mensch ist nichts. Außer er ist ein Bewohner mit dem tm Titel „Palästinenser“. Da wird die „Menschenrechts-Trommel“ gleich geschlagen, wird in Jerusalem ein Haus gebaut. Da stellt man sich gern mit Arabern auf Münchens Straßen um gegen die Ju….“Zionisten“ zu demonstrieren.

    Glitzer und Glamour, Cash und von Katargeld an der Leine sich herum führen lassen, ist attraktiver für den Herrn.

  15. Ägypten ist damit beschäftigt, die Folgen der Herrschaft der Muslimbrüder aufzuräumen.

    Al Thani hat auch die Moslembruderschaft in Ägypten unterstützt! Das ist kein Geheimnis!!!!

    Daher dann auch die Unterstützung für Moslembruder Idriz in München!

    Qatar’s ties with the Muslim Brotherhood affect entire region

    The alliance between the Muslim Brotherhood and Qatar is becoming a noticeable factor in the reshaping of the Middle East. There are several striking aspects to this evolving and deepening relationship.

    http://www.thenational.ae/thenationalconversation/comment/qatars-ties-with-the-muslim-brotherhood-affect-entire-region#ixzz2m2WjfDLG
    Follow us: @TheNationalUAE on Twitter | thenational.ae on Facebook

  16. Hier haben wir einen Mann in Qatar, das vor lauter Langeweile versucht, einen Löwen zu reiten:

    http://www.keepbusy.net/play.php?id=guy-rides-lion

    „Womit sonst sollte man sich beschäftigen, wenn die Ausländer im Land all die Arbeit machen?“, fragte die „Süddeutsche“. „In einer technisch modernisierten, aber sozial demonstrativ konservativen Gesellschaft … sind Großkatzen geschmeidige Statussymbole unter Männern, ein neues aufregendes Zipfelspiel, vielleicht aber auch nur, wie Abdullah sagt, Ausdruck schierer Not: ,Wer so viel Geld hat, der weiß irgendwann gar nicht, was er sich noch kaufen soll.‘“ Lamborghini oder Jaguar? Jaguar!

    PS: Weiß jemand, warum Franz Hutsch sich seit ein paar Jahren Franz Feyder nennt?

  17. Der Propaganda-Kanal Al-Jazeera wird von dem m Hamas / Taliban-Geldgeber und Moslimbruderschaft-Supporter Al- Thani finanziert !

    Wir müssen von unserer Regierung verlangen keine Investitionen von der Familie Al-Thani in Deutschland mehr zu gehnehmigen!

    Es gibt KEIN kein „business as usual“ mit Leuten wie Al-Thani bzw. Schurkenstaaten wie Katar, Saudi, etc., deren Ziel es ist, sowohl dar al-Islam als auch dar al-harb mit ihrem wahhabitischen Gift zu destabilisieren.

    Was Al-Jazeera angeht – egal wie sehr dieser Sender von irgendwelchen linken Journalisten beweihräuchert wird, beim Arabischen Frühling haben sich alle medien und Politiker hier nicht mit Ruhm bekleckert und ihr propagandistisches pro-MB-Gesicht gezeigt.

  18. Die NATO soll mal Katar besetzen !

    Dann wäre viel Bosheit kontrolliert in dieser Welt!

    Patrick Schulze-Heil : „Katar baut durch die Förderung der sunnitischen Kräfte in Libyen, Tunesien, Ägypten und in Syrien ganz bewusst ein Gegengewicht gegen den schiitisch dominierten Iran und Irak auf. Ist die Verschärfung des konfessionellen Konflikts, Sunniten gegen Schiiten, auch ein Ergebnis der arabischen Revolution?“

  19. Die Wahren Ziele Der Muslimbruderschaft

    Katar: Der bedrohliche Siegeszug des Wahhabismus

    Nach wie vor wird im Westen von den meisten Medien ein überwiegend falsches Bild von den Ereignissen rund um den so genannten “arabischen Frühling” gezeichnet. So meldete sich jüngst beispielsweise Bundesaußenminister Guido Westerwelle in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung zu Wort und forderte darin, der Westen müsse den Wandel in der arabischen Welt als Chance begreifen. Tatsächlich könnte sich die Entwicklung schon sehr bald als höchst bedrohlich erweisen, denn nicht freiheitlich-demokratische Kräfte übernehmen in den Staaten Nordafrikas die Macht, sondern Islamisten.
    „Das falsche Spiel des islamistenfreundlichen Katar“: Und das ist kein Zufall, wie Welt-Online Redakteur Alfred Hackensberger in seinem Artikel vom 10. Januar 2012 schilderte. Unter dem Titel „Das falsche Spiel des islamistenfreundlichen Katar“ beschreibt Hackensberger den Einfluss, den das kleine Emirat am persischen Golf ausübt. Genauso wie im benachbarten Saudi-Arabien hat sich auch in Katar der Wahhabismus, eine streng-religiöse, fundamentalistische Form des Islam, durchgesetzt. Und: wie die allermeisten Staaten in der islamischen Welt ist auch Katar weit davon entfernt, ein freier Rechtsstaat zu sein.

    Im Gegenteil: Premierminister und Kabinett werden vom monarchischen Herrscher, Emir Hamad Bin Khalifa al-Thani, bestimmt.

    Ein völlig weltfremdes, unrealistisches Bild: Besonders beängstigend ist dies angesichts der Tatsache, dass der Wahhabismus unter den verschiedenen islamischen Strömungen wohl zu den Freiheits- und Menschenfeindlichsten Varianten zählt: er folgt strikt der Scharia, Männer und Frauen sind rechtlich nicht gleichgestellt, Muslime gelten gegenüber „Ungläubigen“ als priviligiert. Damit ähnelt die gesellschaftliche Umsetzung des Wahhabismus auf erschreckende Weise dem deutschen Nationalsozialismus.

    Umso unverständlicher also, dass in westlichen und insbesondere in deutschen Medien nach wie vor überwiegend ein völlig weltfremdes, unrealistisches Bild von den Vorgängen im Norden Afrikas gezeichnet wird. Sehr wahrscheinlich spielen allerdings auch in diesem Zusammenhang das große Vermögen Katars und seine mediale wie politische Macht eine entscheidende Rolle.

    http://koptisch.wordpress.com/2012/02/22/die-wahren-ziele-der-muslimbruderschaft-2/

  20. Cairo gibt 2 Milliarden Dollars an Katar (Al-Thani) zurück, das Geld hätte dazu gedient die Moslembruderschaft weiterhin zu unterstützen!

    Cairo’s relations with Qatar deteriorated after the Egyptian army deposed Islamist President Mohamed Mursi on July 3.

    Qatar had been a firm backer of Mursi’s Muslim Brotherhood and lent or gave Egypt $7.5 billion during the year he was in power.

    http://www.reuters.com/article/2013/09/19/egypt-qatar-deposits-idUSL5N0HF2DA20130919

  21. Nun ob für eine Rolex oder etwas anderes: wer seine Heimat, sein Volk und seine Kultur verrät, wird seine Strafe bekommen.
    In Katar sterben fast täglich die Sklaven, die für das hirnverbrannte Projekt „Fussball-WM“ die Stadien und sonstige Einrichtungen unter unmenschlichen Bedingungen bauen müssen. Blatter und seine FIFA-Fussball-Mafia haben von den arabischen Scheichs mit dem Blut auf den Händen vermutlich auch heftig kassiert…
    Ekelhaft.

  22. Good news !

    Katar ist raus

    “Gewinnen” kann Katar nicht mehr, inzwischen ist es wichtig, nicht mehr zu verlieren.

    Das Ziel Katars in diesem Krieg war der Regimewechsel zugunsten der dem Emir hörigen Moslembrüder . Dieses Ziel ist definitiv nicht mehr zu erreichen; die “Brüder” sind im gesamten Nahen Osten gescheitert.

    Etwas Einfluß haben sie noch in Libyen und Tunesien, aber es kann unter keinen Umständen mehr die Rede von einer Machtübernahme in der Region sein. Andere politische Ziele hatte Katar nicht, folglich kann man auch offiziell ausscheiden.

    http://www.chartophylakeion.de/blog/2013/10/20/katar-ist-raus/#.UmedmhaVx7Q

  23. Der Artikel ist auch der Hammer, leider nur auf Englisch.

    Ein Fussballspieler ist in Katar in Slavenhaltung und darf nicht ausreisen.

    Soccer Is Just Another Word For Slavery in Qatar

    t turns out that migrant laborers aren’t the only ones trapped in Qatar as the country frantically prepares to host a World Cup it never should have been awarded in the first place.
    A 33-year-old French soccer player, Zahir Belounis, has been trying to escape from Doha for more than a year but can’t overcome the country’s repressive labor laws. When you take a job in Qatar, you effectively surrender your passport to your employer. It’s called the kafala system, and if it sounds like modern-day slavery, it is.

    Whether you’re a Nepalese construction worker, a Filipino nanny or a professional French soccer player, you’re stuck until your “sponsor” releases you.

    http://www.bloomberg.com/news/2013-11-15/soccer-is-just-another-word-for-slavery-in-qatar.html

  24. In Katar gilt das sogenannte Kafala-System:

    Gastarbeiter – Fußballer, Bauarbeiter oder Putzhilfen – bedürfen eines Bürgen, um auszureisen – meist der Arbeitgeber. Und Belounis‘ Verein stimmte einer Ausreise nicht zu, bevor er nicht auf seine Forderungen verzichtet hatte.

    „Das ist moderne Sklaverei in einem Staat, der 1952 diese Form der Leibeigenschaft gesetzlich abgeschafft hat“, sagt Abdeslam Ouaddou.

  25. Grosser Fehler
    g.bruno gestern, 21:29 Uhr

    Es ist eine Schande, dass in so einem Staat die Weltmeisterschaft ausgetragen wird und ich wünsche diesen inhumanen Sklavenhaltern, dass die Veranstaltung zum Fehlschlag wird.

  26. OT

    Erst mit Atheismus, Buddhismus und Sozialismus das Abendland schwächen, dann Islam hätscheln!

    29 November 2013, 12:00
    „“Polens Oberstes Gericht erklärt Krankensalbung für rechtswidrig

    Ein früherer Koma-Patient hat in Polen erfolgreich gegen eine von einem Klinikseelsorger durchgeführte Krankensalbung geklagt – Der Atheist erhält möglicherweise ein Schmerzengeld von 21.000 € vom Krankenhaus…

    Der ehemalige Patient Jerzy R. hatte dem Bericht zufolge erst Monate nach der Entlassung aus der Klinik aus seiner medizinischen Akte erfahren, dass er von einem katholischen Priester mit dem Sakrament versehen wurde, das früher landläufig als «Letzte Ölung» bezeichnet wurde. Er wirft dem Krankenhaus vor, nicht geprüft zu haben, ob er Christ sei und eine Krankensalbung wünsche…““
    http://kath.net/news/43922

  27. OT

    29 November 2013, 11:00
    „“Leben auf dem Pulverfass

    Rückzug oder Flucht nach vorne? Christsein in den Zeiten des politischen Irrsinns. Interview mit Prof. Martin Rhonheimer… Von Guido Horst (Vatican magazin)

    „Frau Merkel verwaltet treffend die deutsche Wohlfühldemokratie, sie macht das sehr gut und wird deshalb von einer großen Mehrheit geliebt.“ Das sagt Martin Rhonheimer von der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom in dem folgenden Interview. Wenn sich aber alle wohlfühlen, wird dann die Kirche noch gebraucht? Ja, meint der aus der Schweiz stammende Philosoph…

    „Der katholische Staat? Gott sei Dank: Den sind wir los!“ Der Islam muss sich ändern. Die katholische Kirche aber nicht…

    Beim Islam verläuft es gerade umgekehrt: Je mehr der Islam auf sein Gründungscharisma zurückgeht und nach seinem ursprünglichen, gerade auch religiösen Selbstverständnis sucht, tritt die Verquickung von Religion und Politik wieder in den Vordergrund. Will der Islam einen ähnlichen Prozess wie die Kirche durchmachen, kann er nicht einfach historischen Ballast abwerfen, sondern er muss sich dann gerade in seiner religiösen Substanz ändern. Denn gerade gemäß seinem religiösen und theologischen Selbstverständnis erhebt er ja, wie es Adel Theodor Koury formuliert hat, gewissermaßen einen „Totalitätsanspruch“: Er will nicht nur religiöse, sondern auch politische, rechtliche und soziale Ordnung sein, er ist ein politisch-religiöses Sozial-, Rechts- und Herrschaftssystem, dem die ganze Welt unterworfen werden soll. Der Islam will also Religion und Staat in einem sein. Damit ist er die klare Alternative zu den Prinzipien, die das westliche Europa geformt haben.

    Es ist wichtig, diesen Punkt immer im Auge zu behalten, denn dem Islam geht es nicht in erste Linie um die religiöse Bekehrung des Einzelnen oder sein ewiges Heil – darum geht es auch im Islam dem Einzelnen, aber nicht dem Islam als in der Geschichte wirkende institutionelle Kraft. Dieser bezweckt ganz wesentlich die Errichtung einer islamischen Gesellschafts- und Staatsordnung, will also nicht in erster Linie Mission im christlichen Sinne betreiben. Im Koran steht ja deutlich, in religiösen Dingen könne es keinen Zwang geben. Juden und Christen können also in einer muslimischen Gesellschaft als Bürger zweiter Klasse weiter ihren Glauben leben – allerdings kann man heute gerade in Ländern wie Pakistan aber auch Ägypten sehen, was das dann konkret bedeutet: Es bedeutet oft Erniedrigung, Diskriminierung, Verfolgung und sowie völlige rechtliche Unsicherheit und Willkür…““
    http://kath.net/news/43896
    (Hab vielleicht ein Viertel dieses sehr langen Artikels/Interviwes zitiert.)

  28. @ #44 Wilhelmine (29. Nov 2013 16:49)

    Propagandistischer Bestechungsversuch, damit der Westen endlich das Maul hält bezüglich WM in Katar und Sklaverei.

  29. Ich bin fussballbegeistert jedoch, habe mir vorgenommen
    in 8 jahren diese weltmeisterschaft im jahre 2022 ‚völlig an mir vorbei gehen zu lassen.

    Aus reinen prinzip, werde ich mir ‚kein einziges spiel anschauen‘, sogar wenn deutschland ins finale käme, schaue ich es mir nicht an, fahre nicht rüber auf die deutsche seite (lebe in holland) gehe nicht auf die strasse zum jubeln.

    diese WM existiert für mich nicht.

    und ich wünschte mir, würden alle menschen mal so denken.

    wie sähe das aus wenn kein merchandising verkauft wird, wenn bei erfolg die fans nicht auf die strasse gehen, wenn die frensehsender nicht angeschaut werden.

  30. #27 Heta (29. Nov 2013 14:15)
    PS: Weiß jemand, warum Franz Hutsch sich seit ein paar Jahren Franz Feyder nennt?

    ** Franz Hutsch, Jahrgang 1963, ist ehemaliger Berufssoldat, Politologe und Kriegsreporter. Er hat für die ARD und das ZDF aus Irak und Afghanistan berichtet sowie für das Wochenmagazin »Stern« aus Bosnien und Kosovo. Franz Hutsch veröffentlichte zuletzt »Exportschlager Tod – deutsche Söldner als Handlanger des Krieges« im Econ Verlag. Inzwischen hat er geheiratet und heißt Feyder.

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