Energiewendeminister Peter AltmaierIm ganzen Land steigen im nächsten Jahr die Strompreise schon wieder, weil durch das EEG-Gesetz Solar- und Windkraft eine perverse Förderung genießen. Bekanntlich gibt es Ausnahmen für stromintensive Firmen, die von der EEG-Zulage befreit sind. Frech daherlügende Grüne wollen nun dem Volk einreden, wenn alle Firmen mitzahlten, würde der Strom nicht teurer für die Bürger. In Wahrheit würde das höchstens einen Cent sparen, aber nicht die Verdopplung des Strompreises seit 2000 auch nur im Geringsten ausgleichen. Der Tagesspiegel bringt heute einen sehr guten Artikel, was passieren könnte, wenn die 21 Firmen, die in Berlin ausgenommen sind, auch mitzahlen müssen:

Bernd Rößler von der Berliner Schokofabrik Storck ist alarmiert. Mindestens die Hälfte der Waren gehen in den Export, argumentiert er. Man stehe also klar im internationalen Wettbewerb. „Es sind die inländischen Unternehmen, die Arbeitsplätze sichern. Und Storck produziert nur im Inland.“

Man treibt also entweder Arbeitsplätze ins Ausland, oder:

Echtes Entsetzten herrscht bei den Berliner Verkehrsbetrieben, die naturgemäß nicht geltend machen können, dass sie im internationalen Wettbewerb stehen. Dort hat man ausgerechnet, was der Wegfall der Befreiung kosten würde: „20 Millionen!“, ruft BVG-Sprecherin Petra Reetz in den Hörer. So viel mehr müsse man jährlich für den Strom der U- und Straßenbahnen zahlen. Es sei absurd: Der öffentliche Nahverkehr sei immer ein Zuschussgeschäft. Einsparungen in dem Volumen seien unmöglich. Es blieben nur zwei Lösungen: Die zu 100 Prozent landeseigene BVG setzte auf ihren Schuldenberg von aktuell 400 Millionen Euro noch einmal 20 Millionen drauf. Oder man erhöhe die Ticketpreise merklich.

Ist doch klar und müßte jedem Volldeppen einleuchten, daß die Bahn und alle anderen Verkehrsbetriebe ihre Preise erhöhen werden, wenn der Strom teurer wird. Wo ist dann die Ersparnis? Oder:

Beim Berliner Zementwerk in Rummelsburg, das derzeit Baustoff fürs Stadtschloss und den Bahnhof Ostkreuz liefert, beziffert man den möglichen Mehrbetrag auf eine hohe sechsstellige Summe, „die erst einmal verdient werden muss und die für uns als mittelständisches Unternehmen wie ein Mühlstein um den Hals wirkt“, sagt Prokurist Werner Laux.

Klar, dann zahlen es die Bauherren, also der Steuerzahler, wenn der Staat bauen läßt. Oder:

Bei der Schüttmühle in Spandau, wo bei hohem Automatisierungsgrad jährlich 165.000 Tonnen Weizen gemahlen werden, macht man eine andere Rechnung auf: Der Wegfall der Ausgleichsregelung würde jede Tonne Mehl um etwa fünf Euro verteuern. Hochgerechnet auf einen 20-Tonnen-Lkw könnte es für die Müller lohnend sein, mit dem eh schon beladenen Lkw noch 100 Kilometer weiter nach Polen zu fahren und dort mahlen zu lassen, heißt es beim Mühlen-Bundesverband.

Man denke an das CO2, das die dann verfahren, und wie das die Temperatur hochtreibt, die man doch per EEG senken wollte! Von den Zehntausenden von Arbeitsplätzen, die in Deutschland verloerengehen, ganz abgesehen. Oder:

Bei der ebenfalls befreiten Firma Presswood aus Lichtenrade, wo Frachtpaletten aus Pressholz gefertigt werden, hat man zum Thema keine Meinung mehr. Das Werk macht am Jahresende dicht – zugunsten der Muttergesellschaft in Holland.

Passiert also schon längst! Neben den anderen Sauereien, wie Mindestlohn, die unseren Betrieben zugemutet werden, müssen wir also nur den Strompreis erhöhen, wenn wir hier grüne Auen mit grasenden Rehlein haben möchten. Nur, die zahlen keine Steuern! Der Tagesspiegel schreibt aber noch einen Supersatz dazu:

Ist das womöglich genau die Art von Wettbewerb, die Art Binnenmarkt, die EU-Kommissar Almunia stärken will?

Genau so ist es! Die Grünen aller Parteien im Inland und das ganze Ausland wollen uns kaputt sehen! Passend dazu wird aktuell diskutiert, daß wir der EUdSSR Milliarden an Strafen für unseren Exportüberschuß zahlen sollen.

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39 KOMMENTARE

  1. Ein Heitmeyer-Soziologe in Bielefeld hat am Arbeitsplatz einen geringeren „CO2-Footprint“ als ein Stahlkocher in Duisburg, also mehr SoziologInnen und weniger StahlarbeiterInnen!

    Wozu noch Industrie und Unternehmen, wozu noch Steuerzahler?

    Geld kommt aus dem Automaten und Strom aus der Steckdose und Rotwein gibt es bei Pierre neben der Latte-Bar!

  2. Man sollte nicht vergessen die Stadler und Bombardier Zug Werke in Nord Berlin und andere Industriegebiete.
    Erstmals ist Berlin seit dem 2. Weltkrieg wieder ein ernstzunehmender Industriestandort und jetzt will man das wieder kaputt machen.

  3. #3 Lockermacher (18. Nov 2013 11:22)

    Das nennt man dann wohl moderne taktische Kriegsführung!

    EEG ist Maastricht ohne CO2!

  4. Der Schweizer Spezial-Chemie Koncern Clariant verlagert Investitionen in neue Anlagen ebenso fort von deutschen Standorten.

    …“Warum sollten wir in Deutschland noch einen Cent in neue Anlagen investieren? Dafür sehe ich derzeit keinen Grund“, sagte der deutsche Clariant-Chef Hariolf Kottmann dem Magazin „Wirtschaftswoche“.

    „Wir hatten zwei, drei Projekte in Deutschland favorisiert. Wir investieren nun lieber in den USA.“ Dort seien die Energiekosten niedriger. Wie lange der Investitionsstopp gilt, ging aus den Worten des Konzernchefs nicht hervor…

    http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/_awp/?ID_INSTRUMENT=89556&ID_NEWS=298864630

  5. Die Parteien wurden gewählt.

    Erneut.

    Ich wollte die Regierung nicht mehr haben. Dafür aber viele, viele andere.

    Und im Bund sitzt die gleiche Mischpoke, wie in den Ländern und Städten.

  6. Total irre! Der Verbraucher zahlt für den Strom, den er verbraucht und für den Strom, der von Ökoanlagen produziert wird, da eine Preisgarantie vorhanden ist, wenn eingespeist wird, auch wenn kein Strom benötigt wird. Da die Netze mal ab und zu damit überfordert sind, verschenkt man den Strom an Nachbarländer. Paradoxer geht es nicht mehr 🙁

  7. Eine Tonne Mehl wird 5 € teurer, ein Päckchen Mehl von einem kg also sagenhafte 0,005 €. Die günstigste Mautgebühr beträgt 0,141 € pro km, zuzügl. Sprit, Verschleiß und Lohn. Na dann fahrt halt 200 km (100 hin und 100 zurück) mehr nach Polen. Wer rechnen kann ist klar im Vorteil. Ich, selber selbstständig, kann hier nicht sehen das auch nur 1 Arbeitsplatz gefährdet ist. Das gleiche bei den Verkehrsbetrieben. 20 Mio. Mehrkosten verteilt auf über 900 Mio. Fahrgäste macht eine Verteuerung von lediglich 2 Cent auf ein Ticket. Mit der Freistellung von der EEG-Umlage werden Gewinne subventioniert und nicht Arbeitsplätze…

  8. Was alleine ein Doener Drehheizer so verballert. Aussenheizungen wurden aber verboten obwohl die nur situationsbedingt genutzt werden in Aushahmefaellen und nur dann an sind, wenn Waerme gebraucht wird. Der Doener aber laeuft den ganzen Tag meistens im Leerlauf weil es zuviele Doenerbuden gibt. Ein Riesentierklumpen Geschaechtetes wird zur CO2-Schleuder. Bei dieser orientalischen Nomadentechnik ist auch nicht ansatzweise ein Ofen realisiert der mit der Waerme oekonomisch umgeht. Wenn man das Doenerkarrussel verbietet und effizientere Kuechentechnik einfuehrt koennte viel CO2 gespaart werden.

  9. Wenn alle Firmen mitzahlen, würden die Preise der Pridukte der Firmen teurer werden. Am Ende zahlt wider der Michel. Aber die Grünen sind es gewohnt, bei ihren Wählern mit dummem, undurchdachtem Linkspopulismus durchzukommen. Ich frage mich warum.

  10. Das Argument „Wettbewerbsfähigkeit“ ist eines das stets von den Unternehmen angeführt wird, sobald Lohnverhandlungen,Mindestlohn oder eben auch die EEG-Umlage anstehen. Es ist die Strategie Drohungen und Ängste bei der Bevölkerung zu wecken um eine Akzeptanz für die Begehrlichkeiten der Unternehmen zu schaffen.

    Wer sich davon beeindrucken lässt, ist es natürlich selbst schuld, wenn diese Strategie fruchtet.

    Als Unternehmer interessieren mich in erster Linie nicht Einzelkosten sondern alle Kosten die ich in meinem Unternehmen zu tragen habe.
    Es ist natürlich viel bequemmer erst zu jammern und präventiv jegliche potentiellen Kosten wegzudrohen statt sich solidarisch daran in einer Gesellschaft zu beteiligen.

    Wer über staatliche Transferleistungen, die auch der Bürger finanziert, Niedriglöhne zahlt, über Vorruhestandsregelungen ältere Arbeitnehmer an die Arbeitslosen- und Rentenversicherung entsorgt aber gleichzeitig Spitzenboni und Rekordgewinne genießt, ist ein Schmarotzer an dieser Gesellschaft.

    20 EU-Staaten zahlen gesetzliche Mindestlöhne. Das ist europaweit zu harmonisieren damit Wettbewerbsverzerrungen gemildert und der Binnenkonsum gestärkt wird.
    Die Ökonomie einer Volkswirtschaft an Einzelposten zu bewerten ist schlichtweg nicht möglich und damit unseriös.

    Der Bürger soll alles tragen: Niedriglöhne erhalten aber natürlich privat für das Alter vorsorgen, EEG-Umlage, Mietpreisexplosion, Euro-Krise, Pleitebanken, Pflegeversicherung, usw.

    Das die Einkommen aber nicht in gleicher Höhe wachsen wie die Belastungen schert weder Politik noch Wirtschaft.

    Hinzu kommt noch die Bereicherung durch Fachkräfte und Asylanten, die ebenfalls finanziert werden müssen.Natürlich ohne Gegenleistung.

  11. Man sollte auch die Amerikaner auf dem Radarschirm haben. Über Öl- und Gas-Fracking werden sie zu einer Energie-Weltmacht werden, die Strom und Gas zu einem Drittel europäischer bzw. deutscher Energiekosten anbietet. Welches energieintensive europäische bzw. deutsche Exportunternehmen wird da nicht frevelhafte Abwanderungsgedanken hegen? Amerika wird ein attraktiver Alternativindustriestandort zu Europa. Ernst zu nehmende Studien gehen bereits davon aus, dass Europa bis 2035 ein Drittel seiner energieintensiven Industrie verlieren könnte.

  12. Beispiele für Arbeitsplatzverluste

    Ein Beitrag von Dr. Klaus Peter Krause
    Aus NAEB-Newslettern (Stromverbraucher-Schutzvereinigung) zitiert:

    Wohl meldet die Agentur für Arbeit (früher schlicht und zutreffender: Arbeitsamt genannt) neue Beschäftigungsrekorde in Deutschland. Sie könnten sogar höher sein, denn regelmäßig geht unter, was EEG und Energiewende an Arbeitsplätzen mutwillig vernichten. Einige zusätzliche Beispiele: ThyssenKrupp gibt den Bereich Umformtechnik ab (25 000 Beschäftigte), das war 2011. Eon entlässt im Bereich Verwaltung 11.000 Beschäftigte. Eon gibt das Verteilnetz ab (Beschäftigte?). RWE baut 7 000 Arbeitsplätze ab, das GM-Opel Werk Bochum schätzungsweise 5 000.

    „Die Entscheidung von ZF, seine Kunststoff- und Ledersparte an Chinesen abzugeben, bedeutet mittelfristig den Totalverlust der 2 700 Arbeitsplätze in Deutschland. In nicht ferner Zukunft werden dann in den in Deutschland produzierten Autos die Kunststoffe und Leder-Komponenten von einem chinesischen Lieferanten kommen. Das Beispiel wird Schule machen, und die nächsten 200 000 Arbeitsplätze im Auto-Zulieferbereich werden in den nächsten zehn Jahren verschwinden. Was sollen die Leute dann machen. Nun, 10 Prozent werden Fall-Manager bei den Arbeitsämtern, 10 Prozent werden Umschulungslehrer für Job-Suchende. Und diese 20 Prozent nehmen sich dann der restlichen 80 Prozent an. So erhält man wenigsten 40 000 Arbeitsplätze. Die sind zwar keine produktiven im Sinne der Betriebswirtschaft, aber das interessiert weder den Politiker noch den betroffenen Arbeitslosengeld-Bezieher.“
    In Quatar hat Hydro jetzt eine Aluminiumhütte für den Betrieb mit dem billigen dort vorhandenen Erdgas gebaut, die dreimal größer als die Neußer Hütte ist.

    http://www.freiewelt.net/wie-eeg-und-energiewende-arbeitsplatze-vernichten-10016287/

  13. OT:
    Straf-Zinsen für Sparer: Finanz-Eliten wollen Bargeld abschaffen.
    „Wir könnten uns in Richtung einer bargeldlosen Gesellschaft entwickeln, in der alles Geld nur noch elektronisch existiert. Dadurch würde es unmöglich, das Geld außerhalb einer Bank zu horten. Die Notenbank könnte dann die Zinssätze unter Null drücken, wodurch die Leute angespornt würden, mehr Geld auszugeben.“
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/11/18/straf-zinsen-fuer-sparer-finanz-eliten-wollen-bargeld-abschaffen/

  14. und dann wollen wir mal nicht vergessen, daß durch die Ökoschnorrer der Strompreis 2014 nochmal um 2-3 Cent steigen wird und dann gehts lustig so weiter. Ich bewundere meine Miteingeborenen, die unverdrossen den Politpöbel Bananistans mit ihren Kreuzchen im Amt gehalten haben. Die Weichen sind gestellt für eine weitere ungezügelte Abzocke über Vogelhäcksler, vollgepflasterte Dächer, Perversion der Landwirtschaft etc pp.
    Die Vorstellung, die Ökopathenlemminge könnten aus ihrem Wahn erwachen ist erheiternd. Denken wir nur daran, das Murksel wollte die Laufzeit der AKW verlängern und erzwang kurz darauf die Abschaltung. Einzige Motivation, Land und Volk nach Kräften zu schaden.

  15. Nur wenn wir uns beide Beine abhacken können wir beim Wettlauf um die ersten Ränge in der Disziplin „globale Gerechtigkeit“ mithalten.

    Doof nur, dass den Deutschen dann immer noch Kopf und Arme bleiben um Unheil in die Welt zu bringen.

    Weitere gemeinsame Anstrengungen sind daher notwendig.

  16. Nachtrag – die Amputation von Kopf und Armen nennen wir Bildungsreform und Inklusion. Vorwätrs immer!

  17. OT

    Wär vielleicht auch ein Bericht auf PI wert:

    Hohe Geldzahlungen sollen entlassene Terroristen „entschädigen“

    Die Palästinensische Autonomiebehörde lässt den Terroristen, die Israel als „Geste des guten Willens“ auf freien Fuß gesetzt hat, hohe Geldbeträge als „Haftentschädigung“ zukommen. Alle Strafgefangenen, die im Rahmen der zweiten Welle Ende Oktober freikamen und in Ramallah als Helden gefeiert wurden (Foto), bekommen eine Sofortzahlung von 50.000 US-Dollar. Das berichten heute israelische Medien. Zusätzlich erhalten die entlassenen Mörder und Gewalttäter nun ein Monatsgehalt. Wer mehr als 25 Jahre im Gefängnis saß, wird wie ein stellvertretender Minister oder ein Armeegeneral entlohnt, mit monatlich 3975 Dollar.

    Und woher haben die Palästinenser soviel Geld ?Doch nicht etwa von der EU…

    http://assimilation1secularism.wordpress.com/2013/11/18/hohe-geldzahlungen-sollen-entlassene-terroristen-entschadigen/

  18. @ Felix Austria

    Die USA haben den Fehler gemacht, ihre Industrieproduktion nach Asien zu verlegen.

    Kurzfristig sind dadurch zwar gigantische Gewinne möglich, langfristig kann ein Staat, der im eigenen Land nur auf Dienstleistungsindustrie setzt, keine globale Führungsrolle mehr einnehmen. Zum global player gehört die produzierende Industrie einfach dazu und die Amerikaner sind gerade dabei, die wieder ins Land zurück zu holen.

    Die BRD unter der Staatsratsvorsitzenden Merkel macht aktuell so ziemlich das Gegenteil.

    Länder, die nur auf Dienstleistungs- und vielleicht Finanzwirtschaft setzen, fallen zwangsläufig auf die Schnauze, England ist das beste Beispiel dafür.

    EEG ist eine Art Morgenthauplan light. Das und die EU Umverteilung werden Deutschland endgültig in die Knie zwingen, wenn wir es nicht schaffen rechtzeitig unsere CDUCSUFDPSPDGrüneLINKE Parteiendiktatur los zu werden.

  19. #11 Anthropos (18. Nov 2013 11:57)

    Sie sollten nicht vergessen dass einiger dieser EU-Staaten ein Mindestlohn von kaum mehr als 2 Euro haben, so ein mindestlohn nützt niemanden.
    Desweiteren werden Niedriglöhne fast nur im Dienstleistungssektor gezahlt. Die Exportindustrie zahlt mitunter die höchsten Löhne in Deutschland. Ein hoher Mindestlohn bedeutet eine hohe Inflationsrate und diese kann nun nicht das Ziel sein.
    Ein anderes Beispiel ist die Lufthansa, die aufgrund der scharfen Arbeitsgesetze Deutschlands und insbesondere das sozialistisch anmutende Streikrecht, in den letzten Jahren wirtschaftlich abgestürzt ist.
    Wenn ich auch wieder höre man will zur Weihnachstzeit im Einzelhandel streiken, könnte ich ausrasten. Wie kann man nur so beschränkt sein und sein Unternehmen zu Grunde zu streiken, denn kriegt manam Ende überhaupt kein Geld mehr.

  20. #7 vato0815; Schön wärs ja, wenns nur verschenkt würde. Leider ist das Gegenteil der Fall, wir müssen noch dafür zahlen, damit die unseren Strom überhaupt nehmen.

    #11 Anthropos; Kannst du nochmal in ein paar kurzen Sätzen ausdrücken, was du da über 2 Seiten geschrieben hast. Wenn nicht wars alles bloss heisse Luft.

  21. Die nationalen Sozialisten flogen mit Stukas,
    die internationalen Sozialisten nannten die Artillerie „Gott des Krieges“,
    bei den gutmenschlichen Sozialisten reichen mangelnde Kenntnisse in Kostenrechnung um ganze Landstriche zu verwüsten……

  22. #11 Anthropos (18. Nov 2013 11:57)

    “ Es ist die Strategie Drohungen und Ängste bei der Bevölkerung zu wecken um eine Akzeptanz für die Begehrlichkeiten der Unternehmen zu schaffen.“

    Es ist keine Strategie, sondern die logische Konsequenz der Unternehmen.
    Schon heute liegen die Stromkosten z.B. in der Stahlindustrie in
    Deutschland im internationalen Vergleich an der Spitze.
    Die Stromkosten der Wettbewerber in Italien liegen 30%, in Frankreich 40% und in den USA sogar 60% unter dem deutschen Niveau.
    Der rapide Anstieg der EEG-Umlage treibt die Strompreise weiter in die Höhe.
    Der massive und unkoordinierte Ausbau der erneuerbaren Energien gefährdet zudem die Netzstabilität.
    Blackouts in der Energieversorgung drohen. Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit sind nicht gewährleistet.
    Was das Ganze mit Drohungen zu tun haben soll, bleibt Ihr Geheimnis.
    Und noch ein Unfug:

    „Wer über staatliche Transferleistungen, die auch der Bürger finanziert, Niedriglöhne zahlt, über Vorruhestandsregelungen ältere Arbeitnehmer an die Arbeitslosen- und Rentenversicherung entsorgt aber gleichzeitig Spitzenboni und Rekordgewinne genießt, ist ein Schmarotzer an dieser Gesellschaft.

    Diese „Schmarotzer“ halten dieses Land derzeit noch über Wasser, aber wen interessiert das schon.
    Widmen Sie ihr Augenmerk mal den tatsächlichen Schmarotzern dieser Gesellschaft, angefangen von Volkszertretern aller Coleur über das Millionenheer linksgrüner Nichtsnutze in unproduktiven Tätigkeiten bis hin zur gesteuerten Asylanten- und Flüchtlingsflut in unsere kollabierenden Sozialsysteme!
    Aber lieber auf die bösen Unternehmer draufhauen, die derzeit noch (!) das Rückgrat Deutschlands bilden…

  23. Frech daherlügende Grüne wollen nun dem Volk einreden, wenn alle Firmen mitzahlten, würde der Strom nicht teurer für die Bürger.
    ++++

    Das reguliert sich bald von selbst, wenn es erst einmal durch die höheren Energiekosten ein paar Hunderttausend mehr Arbeitslose in Deutschland gibt.

  24. #25 Peter Blum (18. Nov 2013 13:51)
    bei den gutmenschlichen Sozialisten reichen mangelnde Kenntnisse in Kostenrechnung um ganze Landstriche zu verwüsten……
    ++++

    In der Tat!
    Sozen und Grüne sind viel zu dämlich zum Rechnen!

  25. Könnte mal einer der besser bewanderten den Hobbyjournalisten vom Tagesspiegel in ein paar groben Grundzügen erklären wie Wirtschaft funktioniert?
    Ich denke nicht der Müller fährt 100km weiter nach Polen, der Müller sitzt zu hause dreht Däumchen und lebt irgendwann vom H4 Zahltag, fahren wird das Getreide/Mehl wahrscheinlich ein osteuropäischer Trucker welcher weniger Probleme mit Fahrzeitüberschreitung hat.
    Oder ist das vielleicht so das in der Redaktion auch nur noch der Chef seinen Beruf gelernt hat und der Rest ist ungelernt/billig?

  26. @#27 Urviech

    Schon heute liegen die Stromkosten z.B. in der Stahlindustrie in
    Deutschland im internationalen Vergleich an der Spitze.
    Die Stromkosten der Wettbewerber in Italien liegen 30%, in Frankreich 40% und in den USA sogar 60% unter dem deutschen Niveau.
    Der rapide Anstieg der EEG-Umlage treibt die Strompreise weiter in die Höhe.

    Quelle?
    Das sieht doch ganz anders aus:http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/mapToolClosed.do?tab=map&init=1&plugin=1&language=de&pcode=ten00114&toolbox=types#

  27. Deutschland wird an die Wand gefahren.
    Darum auch an sofort: EnergiewÄnde.
    Und wem gehört den ein Großteil der Stromkonzerne? Sind da vielleicht auch Kommunen beteiligt?

  28. @#8 uwe7165 (18. Nov 2013 11:40)
    Bei vielen zahlt so oder so der „Bürger / Verbraucher“
    Aber ich denke an die Rechnung, die ein Aluminiumwerk aufgemacht hat (sinngemäß): Gewinn 6 Mio pro Jahr, Mehrkosten ohne Ausnahmeregelung: 8 Mio im Jahr; logische Konsequenz: Der Laden müßte dichtmachen.

    @#33 ich2 (18. Nov 2013 17:10)
    Die Karte kapier nicht nicht, weil da in der Legende „11 Fälle“ steht. Ist das die Datenbasis? Also 11 Angaben für die Karte?

  29. #35 wolfi

    @#33 ich2 (18. Nov 2013 17:10)
    Die Karte kapier nicht nicht, weil da in der Legende “11 Fälle” steht. Ist das die Datenbasis? Also 11 Angaben für die Karte?

    das heißt das es 11 Länder gibt die in diese bestimmte Klasse fallen man kann sich das auch als Tabelle oder Grafik anschauen ( lings oben)
    Aber es ändert nichts daran das der Strompreis für industrielle Verbraucher in Deutschland leicht umter dem EUschnitt liegt.

  30. Seit wann haben Sozialisten Ahnung von Wirtschaft?

    Es ist vollkommen gelichgueñtig, ob ich den hohen Strompreis direkt oder ueber den Preis ein Produkties indirekt bezahlen muss.

    Ich, als Endkunde, zahle immer!

    GRUENE und andere Sozialisten haben, wenn sie ueberhauot ueber einen marktfaehigen Abschluss verfuegen oder ein esoterischen Studium abgeschlossen haben, in der Regel Null-Ahnung vom Leben, sind aber begnadete Abzocker vor dem Herren.

    Jeder kennt Proudhon bekanntes Zitat „Eigentum ist Diebstahl“, welches gerne von Linken genutzt wird.

    Leider wird es nur halb dargestellt, den der wichtige Zusatz fehlt und der lautetet

    2,wenn das Eigentum aufgrund staatñicher Eingriffe erworben wir“.

    Alles klar?

  31. Ich habe selten woanders so überwiegend ökonomisch inkompetente Kommentare gelesen wie im Tagesspiegel zu diesem – eigentlich recht guten – Artikel.

    Wozu solch Kapitalismusscheisse, wie Unternehmen und Gewinn, wenn die €uros nur gedruckt und über die Sozialämter -am Besten als bedingungsloses Grundeinkommen- verteilt werden müssen. Steigt der kw/h-Preis – na und – einfach mehr Geld drucken und verteilen. So scheinbar die denkweise vieler „moderne, linksliberaler“ Leser des Tagesspiegel.

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