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Waiblingen: Infostand zur Lage syrischer Christen

Am Samstag, den 2.11.2013, informierten in der Waiblinger Fußgängerzone 14 Personen der „Aktionsgruppe für verfolgte Christen“ mit Bannern, Flyern, Gebetskarten, Heften und in Gesprächen über die Situation der Christen in Syrien.

(Von der „Aktionsgruppe für verfolgte Christen“)

Auch dieses Mal fühlten sich wieder besonders viele junge Menschen vom Thema Christenverfolgung angesprochen. Aber auch viele Ältere konnten sich in die Verfolgten hineinversetzen. 

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Gerade junge Frauen konnten nach den Schilderungen über das, was Frauen erleben mussten, mit den Verfolgten mitfühlen und unterschrieben die ausgelegte Petition. Die Unterschriftenaktion zugunsten der syrischen Christen brachte an diesem Vormittag ca. 140 Unterschriften ein.

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Über Flyer wurde informiert und auch die Möglichkeit aufgezeigt, wie praktisch Hilfe geleistet werden kann. Durch die große Anzahl der Aktivisten am Stand konnten sich immer 2-3 Personen die Zeit nehmen, auch tiefergehende Gespräche zu führen. Im Zuge dessen konnte neben der Kernaufgabe, über verfolgte Christen zu informieren, gleichzeitig über den christlichen Glauben gesprochen und entsprechende Literatur angeboten werden. Auch einige Muslime zeigten sich interessiert. Mehrere neue Testamente und evangelistische Bücher (u.a. von Ulrich Parzany) wurden nach intensiven Gesprächen von einigen Muslimen angenommen.

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Das alles war möglich, ohne die Wahrheit unter den Teppich zu kehren. Dass Christen in Syrien unter Androhung eines grausamen Todes zur Konversion gezwungen wurden und werden, war den Flyern und Infotafeln deutlich zu entnehmen.

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Auf den Flyern und Infowänden wurde auch auf einen besonderen Skandal aufmerksam gemacht. Christliche Flüchtlinge, die ihren Verfolgern in Syrien entkommen waren, wurden hier in Deutschland in ihrer Asylunterkunft erneut von Muslimen bedroht. Einem christlichen Familienvater sei gesagt worden, dass man ihn eines Tages töten und sein Blut trinken werde. Ein weiterer Muslim habe seine Frau geschlagen. Daraufhin blieben sie mit ihren Kindern, aus Angst vor weiteren Übergriffen, zunächst nur noch in ihrem Zimmer. Die christliche Familie hat Deutschland mittlerweile wieder verlassen (PI berichtete).

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Mehrere syrische und irakische Christen, die aus ihren Heimatländern geflohen waren, informierten sich besonders interessiert. Sie erzählten persönlichen Erlebnisse aus ihren Ländern und lieferten zudem interessante Neuigkeiten. Eine christliche Frau aus Syrien berichtete am Stand, sie habe Flüchtlinge bei sich zu Hause aufgenommen, die in Syrien von muslimischen Kämpfern aufgefordert worden waren, ihre Häuser innerhalb von Minuten zu verlassen, andernfalls würden sie erschossen. Hab und Gut durfte nicht mitgenommen werden. So mussten dann viele der Christen ihre Häuser im Schlafanzug verlassen, um wenigstens die Chance zu haben, mit dem Leben davon zu kommen.

In Gesprächen wurde außerdem klar, dass dem „normalen“ Bürger die wahre Ursache der Christenverfolgung in Syrien meist nicht erst erklärt werden muss. Dass hier ein religiöser Konflikt durch radikale muslimische Bürgerkriegsflüchtlinge nach Deutschland importiert wird, konnten viele anhand des Beispiels der aus Deutschland geflüchteten christlich-syrischen Familie ebenfalls nachvollziehen.

Insgesamt wurden an diesem Vormittag in Waiblingen ca. 400 Flyer verteilt, ebenso Hefte und Broschüren in dreistelliger Zahl. Viele hundert Bürger nahmen durch die Banner das Thema „Christenverfolgung“ wahr. Und so werden es jeden Tag weniger Bürger, hinter deren Unwissenheit sich die Täter verstecken können.