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Die Phobieen der Aufgeklärten

Der Kernbegriff „Phobie“ kommt aus dem Griechischen und heißt so viel wie „Angst“ oder „Furcht“, auch übertriebene Angst, Furcht oder Abneigung. Die Phobie stellt in der Psychiatrie eine sich zwanghaft einstellende Angstvorstellung dar. In die Soziologie, die bekanntermaßen links gedreht ist, hat sie in Begriffen wie Islamophobie, Homophobie, Xenophobie usw. Einzug gehalten.

(Von Pythagoreer)

In allen Fällen von vermeintlichen sozialen Phobien, ob es sich nun um den Islam, um Homosexuelle oder Ausländer im Allgemeinen handelt, wird pauschal eine irrationale Angst als Ursache des ablehnenden Verhaltens angenommen. Als Auslöser für diese Angst wird nun als Begründung ein Persönlichkeitsdefizit bei der phobischen Person unterstellt, das dem Unterbewusstsein entspringt. Die eigene Identität wird im Unbewussten angesichts des Fremden, Schwulen oder des Mohammedaners infrage gestellt. Daraus resultierten dann folgerichtig Vorurteile, Feindseligkeiten, Gewaltpotenziale und am Ende Mord und Totschlag.

Soweit in verkürzter Form die ganze Soziophilosophie dahinter.

Allein die Vorbelastung des Begriffs „Phobie“ durch die Anwendung bei psychischen Störungen suggeriert unausgesprochen, aber durchaus mit Kalkül, eine psychische Störung auch bei den sozialen Phobien, auch wenn dies offiziell weit von sich gewiesen wird. Das ändert nichts an der Tatsache, dass der Begriff und Kombinationen damit ein entsprechendes Geschmäckle haben. Eine Phobie ist immer etwas Irrationales, Grundloses. Kurzum: Wer eine soziale Phobie hat, tickt nicht ganz richtig und hat irgendeine Form von Persönlichkeitsschwäche/-störung.

Nun ist die Angst als solche zunächst mal ein überlebenswichtiges Grundgefühl jedes geistig-seelisch gesunden Lebewesens, das ihm überhaupt erst das Überleben ermöglicht, denn ohne Angst würde es keine Gefahren meiden und in kürzester Zeit in Lebensgefahr kommen. Angst ist im Letzten immer Todesangst und Ausdruck eines gesunden Selbsterhaltungstriebes.

Angst ist in gewissen Bereichen etwas Angeborenes, sie wird aber auch durch entsprechende Erfahrungen erworben. Wenn wir täglich durch die Medien erfahren, welche Auswüchse an Gewalt der Islam gebiert und dann noch entsprechende eigene Erfahrungen hinzukommen, ist die Islamangst etwas durchaus sehr Verständliches und Sinnvolles, denn wer möchte gern im Namen eines Allahs wegen was auch immer verletzt oder getötet werden? Mit einer Phobie aber, bei der das Übertriebene und die Krankhaftigkeit immer mitschwingt, hat diese Angst beileibe nichts zu tun, sie ist eine sehr reale, dem gesunden Selbsterhaltungstrieb entspringende Notwendigkeit.

Angst haben kann man allerdings auch vor der Blindheit, mit der die Linken und die meisten Politiker dieselben Ereignisse rund um den Islam und auch osteuropäische Verbrecherbanden zur Kenntnis nehmen, ohne die Notbremse zu ziehen. Sie sehen, und sehen doch nichts, sie hören und hören doch nichts, und wenn sie eines Tages doch mal sehen und hören werden, ist es zu spät, denn dann sind sie es, die auf dem Scheiterhaufen Allahs massakriert werden. Angst in Kombination mit Klugheit sind hier also die besseren Ratgeber als Ignoranz gepaart mit Naivität.

(Karikatur: Wiedenroth)