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Hamed Abdel-Samad in Ägypten „gekränkt“

Hamed Abdel-Samad, der in Ägypten unter die [1] Räuber gefallen war, hat nun dem SPIEGEL zurück in Deutschland ein Interview gegeben. Er hatte nach eigenen Angaben einen Nervenzusammenbruch nach seiner Entführung und ist verständlicherweise immer noch vollkommen fertig. Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß der Politologe ganz offensichtlich völlig naiv ist, und dies auch in Bezug auf sein Herkunftsland Ägypten. Im ganzen Interview beklagt er sich über ägyptische Behörden.

Die Polizei dort habe nicht reagiert, man habe ihn stehen lassen, später hätten die Behörden überreagiert, ihn aber nicht richtig behandelt und so weiter. Da fragt man sich, in welchem Wolkenkuckucksheim Hamed Abdel-Samad bisher gelebt hat. Ein Realist auf dieser Welt käme nie auf die Idee, daß in einem islamischen, nordafrikanischen Land Polizei und Justiz funktionieren. Hamed dagegen ist beleidigt: [2]

Ich frage mich, wie oft ich von meinem Land noch gekränkt werden muss? Dabei wollte ich nur etwas Gutes für das Land tun. Ich bin so enttäuscht, ich habe wirklich den Glauben an mein Land verloren. Vor allem an die Revolution, denn es hat sich einfach nichts geändert. Die Mentalität bleibt grundautoritär: Der Staat geht mit Menschen so um, wie es ihm passt. Menschen gehen mit Menschen um, wie es ihnen passt.

Wie hat er doch den „arabischen Frühling“ gelobt, und jetzt ist er gekränkt! Diese Reaktion zeigt, daß man den Buchautor Hamed Abdel-Samad als Experten vergessen kann. Eine Zeitung nannte ihn neulich ‚Dichter‘, was den Tatsachen eher entspricht. Schon vor Hamed Abdel-Samad dem Imam Idriz vor Monaten angeraten hat, PI anzuzeigen, [3] waren wir äußerst skeptisch, was sein Expertenwissen betrifft. „Hamed Abdel-Samad, etwas stiller bitte!“ [4] wurde ihm angeraten. Dieser Rat war, wie sich jetzt herausstellt, mehr als berechtigt!

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