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KiKA nimmt Stellung zur Beschneidungssendung

kika_beschVor zwei Tagen berichteten wir über eine für diesen Sonntag (13.30 Uhr) angekündigte Sendung des Kinderkanals KiKA, in der die Beschneidung eines kleinen muslimischen Jungen namens Tahsin gefeiert werden soll. Einer unserer Leser hat nun auf sein Protest-Schreiben an den Sender Antwort erhalten.

KiKA schreibt:

Sehr geehrter Herr …,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Sie beziehen sich auf die Ankündigung der Sendung „Tahsins Beschneidungsfest“ aus der Reihe „Schau in meine Welt!“ und kritisieren die geplante Ausstrahlung. Wir respektieren Ihre Haltung und haben Ihre Ausführungen zur Auswertung an unsere Programmverantwortlichen weitergegeben.

„Schau in meine Welt!“ ist ein Format, das – wie es der Titel bereits ankündigt – unsere Zuschauer einlädt, Lebenswelten von Kindern in der ganzen Welt kennenzulernen. Dabei stellen die Protagonisten ihre Lebenswelt selbst vor: Gezeigt wird die Innensicht und das, was für die Kinder selbstverständlich und Alltag ist: Saskham hat uns seine Welt als Hinduist in Berlin miterleben lassen. Sanjanya zeigte uns sein Leben als Mönch im Buddhistischen Kloster. Omer lud uns zu seiner Bar Mitzwa-Feier in Jerusalem ein. Und auch Lydia hat als Aborigine in Australien religiöse Überzeugungen, die dem hiesigen Zuschauer nicht geläufig sind.

In der von Ihnen angesprochenen Sendung berichtet Tahsin, ein elfjähriger muslimischer Junge, wie er sich zusammen mit seiner Familie auf das aus seinem religiösen Kontext heraus wichtige Sünnet-Fest in der Türkei vorbereitet. Er lässt uns teilhaben an seinen Gedanken, an seiner Vorfreude, an seinen Bedenken, und bietet jedem Einzelnen an, einen unverstellten Blick in sein Leben zu erhalten.

Bräuche und Traditionen anderer Kulturen können aus hiesiger Sicht befremdlich wirken und polarisieren. Es obliegt dem Zuschauer selbst, zu entscheiden, ob er diese religiöse Überzeugung verstehen, nachvollziehen oder ablehnen möchte. Unser Anliegen ist es, die Möglichkeit zu bieten, einen Einblick in diese Lebenswelt zu gewähren, denn erst diese erlaubt es dem Zuschauer, eine eigene Haltung zu diesem Thema zu entwickeln – Grundlage für eine sachliche Diskussion und kulturelle Toleranz.

Eine positive Darstellung von Beschneidung findet nicht statt. Der Beitrag beinhaltet keine Positionierung – der Protagonist berichtet aus seiner Sicht. KiKA wertet nicht die Traditionen anderer Kulturen, sondern zeigt diese auf, berichtet darüber.

Die Dokumentation „Tahsins Beschneidungsfest“ wird am 19.01.2014 um 13:30 Uhr bei KiKA ausgestrahlt. Begleitend bieten wir unseren Zuschauern die Möglichkeit, sich zu diesem Thema auszutauschen: Wir laden Sie ein, am Sonntag ab 14:00 Uhr auf www.eltern.kika.de im Webtalk Ihre Fragen zu stellen und Ihre Meinung zu teilen.

Unsere jungen Zuschauer haben die Möglichkeit, sich zeitgleich mit anderen Nutzern im Chat innerhalb unserer Community mein!KiKA austauschen.

Freundliche Grüße aus Erfurt sendet Ihnen

Ihr KiKA-Team

Der Kinderkanal von ARD und ZDF

Es obliegt also „dem Zuschauer selbst, zu entscheiden, ob er diese religiöse Überzeugung verstehen, nachvollziehen oder ablehnen möchte“? Ob diesem „KiKA-Team“ schon einmal jemand gesagt hat, dass die Zuschauer kleine Kinder sind? Kinder, die sich nach KiKA-Philosophie, nachdem man sie per TV verstört hat, mit anderen ebenso verstörten Kindern via Chat austauschen können. Nicht nur, dass dieses barbarische Ritual im Kinderprogramm überhaupt nichts verloren hat, es wird hier zusätzlich auch erklärt, dass das Verstümmelungsopfer „uns teilhaben lässt an seinen Gedanken, an seiner Vorfreude, an seinen Bedenken“ und man einen „unverstellten Blick in sein Leben“ geben möchte. Wieso ist es erstrebenswert, dass Kinder erfahren, wie anderen, unter Mithilfe ihrer Eltern, Schmerzen zugefügt werden? Und welchen erzieherischen Wert soll es haben, dass dieser arme Junge die kleinen Zuschauer auch noch an all seinen Ängsten davor und womöglich seinen Gedanken über seine Eltern nach dem grausamen Akt informiert?

Natürlich sind in letzter Konsequenz die Eltern verantwortlich dafür, was ihre Kinder sehen, aber wir wissen auch, dass es gelegentlich eben so ist, dass Eltern nicht jede Minute des Fersehkonsums ihrer Kleinen überwachen können und da dieser Sender Teil des Staatsfernsehens ist, wäre es angebracht eine gewisse Sorgfalt gegenüber den Kindern walten zu lassen.

Kontakt:

Michael StumpfKiKA
Michael Stumpf (Programmgeschäftsführer)
Gothaer Straße 36
99094 Erfurt
Telefon: 0361 218-1890
Telefax: 0361 218-1848
E-Mail: kika@kika.de

(Hinweis an unsere Leser: Wir bitten Sie bei Schreiben an die Kontaktadresse trotz aller Kontroversen in der Sache um eine höfliche und sachlich faire Ausdrucksweise)




Putin an Schwule: „Lasst die Kinder in Ruhe!“

PutinWladimir Putin und die Schwulen stehen auf Kriegsfuß, seit der Kremlchef ein Gesetz unterzeichnet hat, das die Propagierung der Homosexualität in Gegenwart von Minderjährigen unter Strafe stellt. Drei Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi nimmt er abermals bei einem Treffen mit freiwilligen Olympia-Helfern Stellung zu Vorwürfen, Russland habe homosexuellen-feindliche Gesetze erlassen. Es werde nichts verboten und niemand werde verhaftet, sagte er in Richtung der Homosexuellen. „Sie können sich ruhig und entspannt fühlen. Aber bitte lassen Sie Kinder in Ruhe.“ Die schwulenaffine EU und auch die USA werfen Putin vor, ein „Klima des Hasses“ zu schüren. EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström sagte sogar, das „Verbot von Homosexuellen-Propaganda“ sei eine Gefahr für die Menschenrechte.




Weltrisikobericht: Kommt Aufstand der Armen?

SpanienDer Weltrisikobericht 2014 des Weltwirtschaftsforums (WEF) basiert auf der Befragung von mehr als 700 Managern und Wirtschaftswissenschaftlern verschiedener Länder. Er bezieht sich auf die Wirtschaft, ebenso wie auf die gesellschaftliche Entwicklung, die Umwelt, aber auch auf Gefahren der Cyberkriminalität. Das größte Risiko sieht das WEF in einer sozialen und wirtschaftlichen Schieflage durch die Finanzkrise und eine immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich. Die Warnung vor Bürgerkrieg steht im Raum.

(Von L.S.Gabriel)

Das größte Sprengpotenzial bieten Staatsverschuldung und Massenarbeitslosigkeit. Die längst nicht überwundene Finanzkrise steht an erster Stelle. Sie stellt sich besonders gefährlich durch die Staatsverschuldung der USA von mehr als 100 Prozent des Bruttosozialproduktes dar. Jede Finanzkrise einer größeren Volkswirtschaft kann sich kaskadenartig zu einer globalen Krise entwickeln. Der Report legt dar, dass die Länder der Eurozone zwar weniger hoch verschuldet, aber durch die Aneinanderkettung aufgrund der gemeinsamen Währung keine Option zu einer nationalen fiskalen Anpassung hätten.

Dass der Volkszorn in der Eurozone kocht, ist in Griechenland ebenso wie in Spanien bereits deutlich zu sehen. Die Menschen bringen ihren Zorn über den Systemzusammenbruch auf die Straße. Sie prangern an, dass Zuwächse zumeist zugunsten einer raffgierigen superreichen Minderheit gehen. Der Mittelstand wird ausgehungert und der Finanzkrise geopfert.

Platz zwei belegt die Jugendarbeitslosigkeit. Eine verlorene Generation wird schon beschworen. Die an der Studie beteiligte Weltwirtschaftsforums-Direktorin Margareta Drzeniek schreibt:

Junge Menschen sind besonders anfällig – die Jugendarbeitslosigkeit liegt in einigen Ländern bei 50 Prozent und die Unterbeschäftigung bleibt weit verbreitet, vor allem in Schwellen- und Entwicklungsmärkten.

Nach Umweltrisiken auf Platz drei, rangieren die starken Einkommensunterschiede auf Platz vier. Eng verbunden mit dem gesellschaftlichen Risiko seien die Einkommensunterschiede zunehmend besorgniserregend. Die Finanzkrise habe besonders den Mittelstand in den entwickelten Volkswirtschaften getroffen, die Globalisierung habe zu einer Polarisierung der Einkommen in den Schwellen- und Entwicklungsländer geführt.

Von 22. bis 25. Januar findet in Davos das Jahrestreffen des WEF statt. Daran nehmen gut 2500 Persönlichkeiten aus fast 100 Ländern, unter ihnen mehr als 40 Staats- und Regierungschefs, teil.

Es gilt abzuwarten, ob nur geredet werden wird oder ob diesen Erkenntnissen auch Taten folgen werden, denn auf Platz zehn des Reports warnt man vor gewalttätigen Auseinandersetzungen innerhalb der Staaten, Staatszerfall aufgrund regionaler oder globaler Instabilität und daraus resultierender möglicher militärischer Konflikte.




Islamismus attraktiv für Neuköllns Jugendliche

Kazim ErdoganEinmal mehr das Berliner Brandloch Neukölln: Der türkische Psychologe Kazim Erdogan (Foto) sieht bei Migrantenkindern ohne Perspektive ein hohes Risiko, von islamistischen Bewegungen angeworben zu werden.

(Von Rechtskonservativer Denker)

Die Berliner Woche schreibt:

Vor einem Jahr verlor eine türkischstämmige junge Frau aus Neukölln ihren 30-jährigen Ehemann. Er nahm sich das Leben, weil er aufgrund einer Erkrankung nicht in den Krieg nach Afghanistan ziehen konnte.

Kazim Erdogan, Psychologe beim bezirklichen psychosozialen Dienst und Vorsitzender des Vereins Aufbruch Neukölln, hält das nicht für einen Einzelfall: „Vor allem in Neukölln ist die Gefahr, radikalisiert zu werden, sehr groß“, sagt Erdogan. „Viele Jugendliche brechen die Schule ab, sie haben keine Ausbildung, keinen Job und damit auch keine Perspektive.“

Laut Erdogan sei besonders in Berlin-Neukölln das Risiko sehr groß, in die Fänge von Dschihadisten zu geraten. In vielen Moscheen sei zudem häufig völlig unklar, welche Inhalte dort gelehrt werden. Viele Moslems würden potentielle Gotteskrieger direkt in den Moscheen anwerben, so Erdogan.

Die Radikalisierung führe dazu, dass sich die betroffenen Personen mehr und mehr aus ihrem gewohnten Umfeld zurückziehen. Sie würden sich selbst aus der Gesellschaft ausschließen und jede Hilfe ablehnen, die sie von der schiefen Bahn ins geregelte Leben zurückholen könnte.

Dazu sagt Kazim Erdogan:

„Darum ist es wichtig, dass Eltern, Geschwister und Freunde auf solche Anzeichen achten. Aus Scham schweigen die Familien oft. Aber die Probleme bleiben.“

Der Letzte Abschnitt des Artikels macht gespannt:

Beim Neuköllner Jugendamt sind nach Angaben von Jugendstadtrat Falko Liecke (CDU) namentlich zwar noch keine jungen Dschihadisten bekannt. Der Stadtrat plant dennoch eine Veranstaltungsreihe zum Thema.

Kein Kommentar.




Messerattacke auf Mutter mit Säugling

In Bad Bad Oldesloe ist eine junge Mutter, um einige Euro erleichtert, nochmal mit dem Schrecken davon gekommen, als eine dunkelhäutige Fachkraft ihren Säugling mit dem Messer bedrohte.

Die Lübecker Nachrichten berichten:

Die Polizei sucht jetzt Zeugen für den Überfall. Die ahnungslose Frau schob gegen 15.45 Uhr den Kinderwagen mit dem erst zwei Monate alten Baby die Anhöhe hinauf in Richtung Wendum, als sie von hinten gepackt wurde. Sie drehte sich um und blickte in die „blutunterlaufenen Augen“ eines 20 bis 25 Jahre alten Mannes mit dunklem Teint und auffallend schlechten Zähnen.

Der Mann drückte plötzlich das Verdeck des Kinderwagens nach unten. Dabei hielt er ein Messer in der Hand und drohte, das Kind zu töten, wenn er kein Bargeld bekomme. Er hielt das Messer in die Nähe des Kindes. In ihrer Angst reichte die Frau dem Unbekannten ein wenig Bargeld. Der Mann griff danach und rannte in Richtung Wendum davon. Laut Polizei hatte er es nur auf das Geld abgesehen, forderte nicht noch die Herausgabe weiterer Wertsachen wie etwa dem Handy.

Doch trotz großer Angst war das Opfer noch in der Lage, den Beamten eine Täterbeschreibung zu liefern. Er soll zwischen 20 und 25 Jahre alt sein, etwa 1,60 Meter bis 1,65 Meter groß mit kurzen dunklen Haaren und von dunkler Hautfarbe. Möglicherweise ist der Mann arabischer Herkunft.

Die Polizei geht davon aus, dass der mutmaßliche Täter in der Nähe gewartet und der Frau aufgelauert hat. „Möglicherweise hat er sie auch verfolgt. Es gibt bislang aber niemanden, der etwas beobachtet hat“, sagte Polizeisprecherin Sonja Kurz. Sie hofft daher, dass sich schnell Zeugen melden, die nähere Angaben machen können. „Denn der Mann ist ja wirklich auffällig“, so Kurz.

Anmk. der Redaktion: Das müssen wir aushalten!

(Danke für den Tipp an Eurabier!)




Hiroo Onoda, Japans letzter Soldat, gestorben

Hiroo Onoda (Foto), ein früherer Geheimdienstoffizier der Kaiserlichen Armee, hatte bis in den März 1974 im Dschungel der philippinischen Insel Lubong die Stellung gehalten, weil er nicht wusste und nicht glauben wollte, dass der Zweite Weltkrieg zu Ende ist. Am Donnerstag starb Japans letzter Weltkriegs-Kämpfer in einem Krankenhaus in Tokio an einem Herzinfarkt, wie seine Familie am Freitag mitteilte. Er wurde 91 Jahre alt.

Onoda war von 1944 an auf der Insel Lubang stationiert. Als 1945 amerikanische Truppen das Gebiet einnahmen, versteckte er sich im Dschungel. Bald darauf, im August 1945, kapitulierte Japan. Den Flugblättern, die das Kriegsende verkündeten, misstraute Onoda. Stattdessen führte er jahrelang eine Art privaten Guerillakrieg, dem etwa 30 Menschen zum Opfer fielen. Erst als die philippinischen Behörden Onodas ehemaligen japanischen Vorgesetzten ausfindig gemacht hatten und dieser seinem früheren Untergebenen 1974 den Befehl zur Kapitulation erteilte, ergab er sich…

(Der damalige philippinische Staatschef Marcos begnadigte ihn! Weiteres in FAZ! Es gibt auch viele andere Artikel über Onoda, und Onoda war nicht der einzige japanische Soldat, der nach 1945 noch jahrelang weitergekämpft hatte.)




Ditib will Anerkennung als Religionsgemeinschaft

Um die missionarischen Umtriebe der Ditib wissen wir aus vielen Regionen Deutschlands. Vor allem werden über die Ditib Moscheebauten vorangetrieben. Nun will der türkische Verband im Südwesten Deutschlands möglichst bald islamischen Religionsunterricht anbieten. Dazu benötigt er aber die Anerkennung als Religionsgemeinschaft, daran hapert es zurzeit. Noch.

Der FOCUS schreibt:

Trotz entsprechender Aufforderungen habe die Ditib bislang lediglich die Satzungen der beiden Regionalverbände Baden und Württemberg, nicht aber die erbetenen Moscheevereinssatzungen und Mitgliederzahlen vorgelegt, teilte eine Sprecherin am Mittwoch mit. Daher könnten noch keine für ein Gutachten erheblichen Fragen formuliert und demzufolge keine Gutachter beauftragt werden.

Alevitischer Religionsunterricht wird in Baden-Württemberg bereits an wenigen Dutzend Schulen angeboten. Nach früheren Angaben der Ditib gibt es aber 70 000 muslimische Kinder im Südwesten, dabei stellen die Sunniten die Mehrheit. Die Nachfrage nach bekenntnisorientiertem Unterricht sei groß, hatte der Ditib-Landeschef Erdinc Altuntas im April 2013 erklärt, als er den Anerkennungsantrag angekündigt hatte. Altuntas war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

In den neuen Satzungen soll u.a. eine Gleichstellung von Männern und Frauen vorangetrieben werden. Außerdem sollen in den Vorständen die Frauen und Jugendbeauftragten mehr Bedeutung bekommen. Das sind alles in allem sehr schwammige Formulierungen, die ein Hintertürchen in jede Richtung offenlassen. Niemand sollte sich darüber hinwegtäuschen lassen, dass auch dies eine Strategie der Taqiyya ist, und damit hat die Ditib bei unseren uninformierten Politfunktionären leider sehr leichtes Spiel.




Staatsfinanzen: Wir leben von Druckerschwärze

geldscheisserWir leben finanziell auf einem Pulverfaß, keiner merkt was, alle sind zufrieden, die Politiker beruhigen, die Wirtschaft macht auf Optimismus, die Börsen haben Höchststände. Dabei wurde kein einziges Problem seit dem Beginn der Finanz- und Eurokrise gelöst. Weder in der EU, noch in den USA oder Japan wird auch nur ein Cent gespart, im Gegenteil, die Schulden steigen unablässig weiter, und alles flutscht. Wie kann das sein? Es ist unglaublich, aber wahr: unsere Notenbanken haben 2000 Jahre nach Christus ein geniales neues Finanzsystem entwickelt, in dem Geld umsonst und der Markt ausgeschaltet ist! Warum ist bloß früher niemand darauf gekommen? Wie funktioniert das Ganze? Eine Erklärung in einfacher Sprache:

Die EU-Staaten haben nichts im Geldbeutel nur Schulden, gewaltig hohe Schuldenberge! Das macht aber nichts. Wenn sie Geld brauchen, kriegen sie es von der Europäischen Zentralbank (EZB) des Herrn Draghi. Portugal braucht 2 Milliarden Euro, kein Mensch will was leihen, Herr Draghi spendiert die zwei Milliarden einfach – fertig! Italien braucht 20 neue Milliarden, kein Problem, die Europäische Notenbank überweist. Frankreich braucht schnell mal 50 Milliarden, kein Problem, die EZB macht das schon. Wunderbar!

Woher hat die EZB das viele Geld? Nun, die hat absolut gar nichts. Sie druckt Banknoten in ihren lokalen Filialen einfach und simpel mit Druckerschwärze auf Papier – und schon ist das Geld da. Und sie muß eigentlich noch nicht mal das in jedem Fall. Deutschland braucht 100 Milliarden, Draghi tippt die Summe schnell in sein Notebook oder Handy und schon sind elektronisch 100 Milliarden Euro in Berlin gelandet, und die GroKo kann das ausgeben.

Dies ist alles andere als ein Witz, liebe Leser! Wir leben in einem märchenhaften Wolkenkuckucksheim buchstäblich von nichts – von Zahlenreihen in diversen Computern und viel Papier.

Sehen Sie sich die Summen an: Deutschland hat Schulden von 2,3 Billionen Euro, und die Arbeitsministerin Nahles (SPD) verspricht gerade lustig zusätzliche Milliarden, die sie nicht hat, an Rentenempfänger. Einfach so! Italien hat Schulden von 2 Billionen Euro, Frankreich 1,9 Billionen Euro und so weiter! Die 27 EU-Länder haben insgesamt Schulden von über 11 Billionen Euro!

Und wie sieht es in den USA aus?

Erreichte die von 43 Präsidenten in 220 Jahren erzeugte Verschuldung vor Barack Obamas Amtsantritt bereits 10,63 Billionen Dollar, ist diese seit Januar 2009 um weitere atemberaubende 6,7 Billionen Dollar angeschwollen und soll, so der Plan, bis 2018 sogar die 20-Billionen-Dollar-Schuldenschallmauer durchbrechen.

Und was ist mit Japan?

Als völlig aussichtslos ist schon jetzt die Lage in Japan zu bezeichnen, wo die Staatsverschuldung Mitte 2013 erstmals die Eine-Billiarde-Yen-Marke (umgerechnet gut sieben Billionen Euro) durchbrach.

Auch in diesen beiden Ländern läuft alles ähnlich ab. Notenbanken, die selbst nichts haben, finanzieren diese Summen aus ihren Computern heraus und per Druckerpresse. Und die ausgeliehenen Billionen stehen nur als nach oben ratternde Ziffern in der Datenverarbeitung.

Wer glaubt, daß dieses System dauerhaft funktioniert, muß Merkel, Schäuble, Barroso oder Obama heißen oder eben auch eine Meise haben! Hier ein Artikel in der WiWo, der haargenau dasselbe sagt, aber in etwas komplizierterer Sprache!




Peter Helmes: Eine Regierung auf Krücken

Das fängt ja gut an. Toll! Drei Monate Regierungsstillstand! Aber nun soll´s mit neuem Personal losgehen. Sollte es wenigstens, geht aber nicht. Denn die neue Regierung leidet (zumindest) an Lampenfieber, Versagensängsten und z. T. chronischen Malaisen. Die Kanzlerin geht an Krücken, das Kabinett lahmt, und einige neue Minister_Innen pflegen tiefsitzende Neurosen des Typs virus nahlesius. (Kleine Nebenfrage an die Genders: Ist die hier gezeigte Schreibweise Minister_Innen nun politisch korrekt?) Zurück zum fußkranken Kabinett: Man wird mich gewiß des Machismo zeihen, wenn ich darlege(n muß), daß mein negatives Vorab-Urteil insbesondere die Damen-Ministerriege trifft. (Weiter auf dem Blog von Peter Helmes, Conservo)




Österreich: Ameisenbeauftragter verhinderte Abschiebezentrum

Ein paar Tage! Im obersteirischen Vordernberg ist nach rund fünf Jahren Planungs- und Bauzeit am Mittwoch ein 25 Millionen Euro teures Schubhaftzentrum eröffnet worden. Es ist 600 Quadratmeter groß und besteht aus Polizeiräumen, Verwaltungsbüros, einer medizinischen Abteilung und einem zweigeschoßigen Wohntrakt, in dem bis zu 200 Schubhäftlinge untergebracht werden können. Wie üblich gab es in der Bauzeit Probleme, und eines dieser Probleme war ein Ameisenhaufen, und solche dürfen in Österreich nur von einem staatlichen „Ameisenbeauftragten“ verlegt werden.

Auch der Bürgermeister von Vordernberg hatte vorher nicht gewußt, daß es diesen Posten gibt:

Ein Ameisenhaufen spielte im naturschutzrechtlichen Verfahren eine Rolle. Bis zu diesem Zeitpunkt war mir nicht bekannt, dass es einen Ameisenbeauftragten gibt, bescheidmäßig gefordert musste sich dieser um die Verlegung dieses Ameisenhaufens kümmern,

Nach ein bißchen Gugeln findet man diesen Job allerdings auch in Deutschland. Er heißt nur manchmal anders, zum Beispiel ‚Ameisenschutzwart‘. Und es gibt auch Ameisen-Schutzvereine und Ameisenhegeringe! Immer wieder erstaunlich, wie vielfältig doch unsere Willkommenskultur für alle Kreaturen auf allen Ebenen ist! Dabei dürften die Ameisen vermutlich den Homo Sapiens überleben. Man muß nur mal zwei Monate verreisen und nach der Rückkehr gucken, wer alles in der Wohnung herumkrabbelt.




Oranienplatz: Türkenmesser gegen Flüchtling

Täglich kam Oguz A. am Flüchtlingscamp vorbei. Der 24-Jährige wohnte in der Nähe, er kaufte ein und streifte den Oranienplatz in Kreuzberg bei Spaziergängen. Am 17. Juni aber fühlte er sich durch Bewohner des Flüchtlingscamps provoziert. „Da war ein Zischeln“, sagte A. vor Gericht. Es kam zu Pöbeleien. Bis der türkischstämmige A., der mit seinem Baby im Kinderwagen unterwegs war, auf einen Flüchtling aus dem Sudan einstach und den 27-Jährigen an der Lunge verletzte. Die Attacke löste Tumulte aus. Holzlatten wurden geschwungen, Steine flogen. Rund 200 Personen versammelten sich in kurzer Zeit – Camp-Mitglieder auf der einen Seite, Angehörige von A. auf der anderen… (Der Multikulti-Prozeß hat gerade begonnen!)




Linke: Wir missbrauchen Rumänen und Bulgaren

Wenn es mit der Volksverdummung durch die Linksguten hinten herum nichts wird, dann muss es eben vorn herum mit der Brechstange gehen: Im vorauseilenden Gehorsam warnt die Linken-Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann (Foto) vor dem Missbrauch der Bulgaren und Rumänen durch Deutsche als billige Arbeitskräfte. Es gäbe in dieser Gruppe auffällig viele Aufstocker.

Diese hochqualifizierten Fachkräfte verdienen nach ihrer kruden Theorie häufig so wenig Geld, dass es ohne Hartz IV nicht ginge, denn sie seien überdurchschnittlich häufig gar nicht arbeitslos und hätten aufgrund ihres geringen Verdienstes einen Rechtsanspruch auf Aufstockung. Die ausländischen Leistungsbezieher treiben also keinen Leistungsmissbrauch, sondern sind selbst die Opfer, weil wir sie zu Dumpinglöhnen malochen lassen.

Auf den Trichter, dass manch einer absichtlich nur eine Teilzeitbeschäftigung annimmt, um möglicherweise für kriminelle Umtriebe oder Schwarzarbeit genügend viel Zeit zu haben, kommt sie natürlich erst gar nicht. Diese einträglichen Geschäfte können dann in aller Legalität mit deutschen Sozialleistungen aufgestockt werden.

Nach einer von Zimmermann bei der Bundesagentur für Arbeit in Auftrag gegebenen Sonderauswertung bezogen im Juni 2013 rund 27.000 Rumänen und Bulgaren Hartz IV. Knapp 36 Prozent von ihnen waren erwerbstätig. Nach Angaben der Thüringer Allgemeinen (über dpa) waren Mitte 2013 nur 60 Prozent der Bulgaren und Rumänen im erwerbsfähigen Alter auch tatsächlich in Arbeit. Über den Rest schweigt sich die Zeitung aus, denn die waren natürlich nicht arbeiten, weil es sich um Alte, Kinder, Arbeitslose usw. handelt.

Sozialleistungen beziehen sie auf die ein oder andere Weise, aber in aller Regel trotzdem, werden eben nur nicht im Zusammenhang mit einer Arbeitslosen-Statistik erfasst; darin liegt der Trick des Statistik-Frisierens. Die Illegalen sind da gar nicht mitgerechnet, weil die von Statistiken gar nicht erst erfasst werden können. Allerdings haben nach derselben Quelle 46 Prozent der Bulgaren und Rumänen, die nach 2007 zugewandert sind, überhaupt keine in Deutschland anerkannte abgeschlossene Berufsausbildung. Soviel also zur viel beschworenen Hochqualifikation („Ärzte und Ingenieure“). Wir aber sind immer die Täter, die Rumänen und Bulgaren die Opfer.