1

Namibia: Deutsches Reiterdenkmal zerstört

Kurz vor Weihnachten wurde in einer Nacht- und Nebelaktion der Südwesterreiter vor der Alten Feste in Windhoek abmontiert und in den Innenhof gebracht. Der Sockel wurde auf den Müll geworfen, lediglich die Gedenkplatte wurde stark beschädigt erhalten. Eingesetzt hierfür wurden nordkoreanische Arbeiter – Nordkorea ist wiederholt ein willfähriger Helfer oder gar Vorbild für die derzeitigen Machthaber.

(Von Andreas)

Namibia gilt als das absolute Vorzeigeland Afrikas, es gilt als lupenreine Demokratie und ist die jüngste Demokratie der Welt. Leider haben die Machthaber der SWAPO (genau die ehemals (?) marxistisch-kommunistische Partei, deren Mitglied Mandela war) seit Jahren ganz offen keinen Hehl aus antiweißer Politik gemacht.

In Namibias wirklich vorbildlicher Verfassung wurden die Besonderheiten dieser ethnisch heterogenen Nation gut wiedergegeben, was die Regierung nicht an ihrer rassistischen Politik hindert.

Das Denkmal des Südwesterreiters galt in den letzten Jahrzehnten als Denkmal für die Vorfahren der deutschstämmigen Namibier als auch gegen den Kolonialismus – weder Südafrikaner noch Engländer haben dieses Denkmal in ihrer Verwaltungszeit im ehemaligen Südwestafrika angefasst.

Die Deutschstämmigen in Namibia sind in der Minderheit, tragen jedoch fast die gesamte Steuerlast. Die Vorzeigestellung Namibias im afrikanischen Vergleich hat drei Gründe: 1. Die Grundlagen für die Infrastruktur wurden durch das Deutsche Kaiserreich gelegt. 2. Die Deutschstämmigen in Namibia fühlen sich verantwortlich für ihr Land und haben es mehr vorangebracht als die anderen Ethnien in diesem Land. 3. Die Entwicklungshilfe der Bundesregierung für Namibia hat seit jeher die höchste pro-Kopf-Rate.

Doch was tut die Bundesregierung? Selbst in früheren Zeiten, in denen die hohen SWAPO-Führer offen angedroht haben, den Weißen und „ihren Freunden aus Deutschland in den Kopf zu schießen“, war aus Bonn bzw Berlin nichts zu vernehmen. Es bleibt die Hoffnung, über stille Diplomatie und die Androhung der Kürzung der Entwicklungshilfemillionen würde leichten Einfluss genommen. Mehr ist aber auch von unseren Regierungen nicht zu erwarten – die Deutschstämmigen in Namibia hingegen fühlen sich oft genug allein gelassen.

Ich empfehle zum Einlesen die Artikel und Leserbriefe die Online-Seite der Allgemeinen Zeitung.

Als eines der bevorzugten Reiseziele der Deutschen sollten die Zustände in Namibia (bald wird doch wieder gewählt) doch Eingang in die deutschen Medien finden, oder nicht?




Presbyterin wehrt sich gegen Ausschluss

Der Wirbel um die Parteimitgliedschaft Maria Demanns (Foto) bei Pro NRW – PI berichtete hier und hier – geht in die nächste Runde. Ihr wurde nun von ihrer Kirchengemeinde der Ausschluss aus dem Presbyterium schriftlich mitgeteilt, ohne dass vom Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Leverkusen, Gert-René Loerken (kl. Foto), irgendeine substantielle Begründung angegeben wurde. Nun hat sie zum Gegenschlag ausgeholt und Rechtsanwalt Markus Beisicht, gleichzeitig Pro NRW-Vorsitzender, mit ihrer Rechtsvertretung beauftragt.

Pro NRW teilt dazu mit:

Das Presbyteriumsmitglied Maria Demann wehrt sich gegen ihren rechtwidrigen Ausschluss aus dem Presbyterium der evangelischen Kirche Leverkusen-Wiesdorf. Sie beauftragte den PRO NRW-Vorsitzenden Rechtsanwalt Markus Beisicht mit der Wahrnehmung ihrer Interessen. Rechtsanwalt Beisicht hat umgehend für Frau Demann beim zuständigen Kreissynodalvorstand Rechtsmittel gegen den Ausschluss eingelegt. Der Kreissynodalvorstand muss nunmehr nach Anhörung von Frau Demann eine Entscheidung über den beabsichtigten Ausschluss fällen. (…)

„Wir erleben derzeit eine regelrechte Hexenjagd gegen eine engagierte Christin, die es wagt, sich eine eigene Meinung zu kommunalpolitischen Vorgängen in Leverkusen zu bilden. Eine grobe Pflichtwidrigkeit ist seitens der Kirchengemeinde bislang noch nicht einmal ansatzweise substantiiert vorgetragen, geschweige denn belegt worden. Ein kommunalpolitisches Engagement für die freiheitliche und betont grundgesetztreue PRO NRW kann nicht einmal ansatzweise nach der Kirchenordnung einen Ausschluss rechtfertigen. Weiter auf der Seite von Pro NRW.

Wir werden die weitere Entwicklung dieser Angelegenheit mit Interesse beobachten.




Seniorenunion: Gewalt gegen Christen erfassen

Wenn von Seiten der CDU mal ein nützlicher Vorschlag kommt, was in den letzten Jahren selten genug war, dann ist zumeist die Seniorenunion beteiligt. Deren Vorsitzender Otto Wulff (Foto) hat jetzt erstmals offen ausgesprochen, was viele denken: Er ist besorgt über die zunehmende Gewalt von Ausländern in Deutschland gegen Christen.

kath.net berichtet:

In einer am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Erklärung sprach sich Wulff dafür aus, künftig in der Kriminalstatistik Straftaten gegen Christen ebenso gesondert auszuweisen wie antisemitische Übergriffe. Die Erteilung von Aufenthalts- und Arbeitserlaubnissen sollte an ein Bekenntnis zur Religionsfreiheit geknüpft werden.

Wulff bezog sich auf Zahlen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Demnach gab es 2012 mehr als 400 gemeldete Straftaten in Deutschland gegen Christen und Mitglieder anderer nichtjüdischer Religionsgemeinschaften, darunter 19 Kirchenschändungen und vier Friedhofsschändungen. Diese Straftaten sollten nach Meinung des CDU-Politikers ebenso wie Übergriffe mit antisemitischem Hintergrund künftig gesondert erfasst werden.

Wulff erinnerte daran, dass weltweit mehr als 200 Millionen Menschen in rund 50 Staaten wegen ihres christlichen Glaubens diskriminiert, drangsaliert oder sogar mit dem Tod bedroht werden.

Wir erinnern uns: Christen stellen die am stärksten verfolgte Religionsgemeinschaft weltweit dar.




SED-Linke: Behörden-Interna für Militante

Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED), welche sich nach dem Scheitern ihres kommunistischen Menschenexperiments im Osten und diversen Umbenennungen heute „Die Linke“ nennt, leitet sensible Behördeninformationen an militante Linksextremisten weiter. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Focus“ stellt die Partei regelmäßig Anfragen zu Institutionen wie Bundeswehr, GSG 9 sowie Rüstungsbetrieben und leitet die darauf erhaltenen Antworten unmittelbar an gewaltbereite Kreise weiter. Knotenpunkt der Aktivitäten ist demnach das Bundestagsbüro der Kommunistin Ursula „Ulla“ Jelpke.

Der „Focus“ schreibt:

Sensible Informationen der Bundesregierung auf parlamentarische Anfragen der Linkspartei im Bundestag landen nach einem Bericht des FOCUS offenbar regelmäßig bei linksextremistischen Gruppierungen. Ein detailliertes 37-seitiges Dossier des Verteidigungsministeriums über öffentliche Auftritte und Werbeveranstaltungen der Bundeswehr sei im September 2013 nach einer entsprechenden Anfrage der Links-Abgeordneten Ulla Jelpke umgehend an militante Anti-Militaristen weitergegeben worden, berichtet FOCUS unter Berufung auf Polizei und Verfassungsschutz in Berlin.

Auch Informationen über Rüstungsbetriebe und Spezialeinheiten wie der GSG 9 der Bundespolizei habe die Linkspartei der linksextremen Szene zur Verfügung gestellt. Die Referenten der Abgeordneten Ulla Jelpke und Andrej Hunko sollen die Verbindungsleute der Militanten sein.

Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bobsbach sagte FOCUS, die Weitergabe der Infos gehe weit über das legitime Interesse an parlamentarischer Kontrolle hinaus. „Unser Verdacht gegen die Linkspartei bestätigt sich – diese Informationen werden von Militanten für den Kampf gegen unseren Staat missbraucht“, sagte Bosbach.

Ulla Jelpke wies jeglichen Verdacht gegen eine illegale Verwendung der Antworten der Bundesregierung zurück. Polizei und Verfassungsschutz wollten sich offenbar dafür revanchieren, „dass ich in meinen Anfragen immer wieder Skandale und Fehlverhalten der Sicherheitsbehörden thematisiere“, sagte sie zu FOCUS.

Darüber, dass führende Mitglieder der SED-Linken wie die thüringische Landtagsabgeordnete Katharina König offen Gewalt befürworten, hat PI bereits berichtet. Auch die Verbindungen der Partei zu ausländischen terroristischen Organisationen sind bekannt. Allein: Die öffentliche Empörung lässt auf sich warten.

» PI: „Bundeswehr: Millionenschaden bei Brandanschlag

(Foto oben: Die Führung der SED-Linken am 12.01.2014 vor den Gräbern der Kommunistenführer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht auf dem Berliner „Friedhof der Sozialisten“)




Polizei: Sicherheit nicht mehr gewährleistet

PolizeiDie Polizei schlägt Alarm. Oliver Malchow, Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP) findet klare Worte: „Unseren Auftrag, den Rechtsstaat zu sichern und das Gewaltmonopol durchzusetzen, können wir ohne Unterstützung nicht mehr gewährleisten. Es gibt Zonen in unseren Städten, in denen sich die Bürger völlig zu recht nicht mehr sicher fühlen.“ Gleichzeitig sieht der Landesvorsitzende der Polizeigewerkschaft in Hessen, Heini Schmitt, wegen eines Anstiegs der Kriminalität bei Rumänen und Bulgaren die „innere Sicherheit“ und den „sozialen Frieden“ gefährdet.

(Von L.S.Gabriel)

In einer Mitteilung des Landesverbandes Hessen heißt es, man dürfe nicht nur die Armut dieser Zuwanderer sehen, sondern man müsse auch die Kriminalstatistik berücksichtigen, die diese Gruppe wohl deutlich als Täter aufzeigt.

Journal Frankfurt berichtet:

Die Zuwanderung, so Schmitt weiter, bei der die Täter zugleich Opfer seien, wirke sich auf die innere Sicherheit und den sozialen Frieden in Hessen und Deutschland aus. Es käme zur „Flucht in unsere Sozialsysteme“, Slumbildung und Parallelgesellschaften. „Dabei zahlen Hessens und Deutschlands Bürger den Preis: Unmittelbar als Kriminalitätsopfer, mittelbar als Steuerzahler, mittelbar mit eingeschränkter Lebensqualität, wenn die Belastung durch Kriminalität wächst.“ Dabei ginge die „Homogenität der Gesellschaft“ verloren.

Auch der Landesverband Hamburg zeigt die enorme Belastung durch die zunehmende Gewalt und Kriminalität in Deutschland auf. Man sieht sich wohl von der Politik im Stich gelassen und dabei zusätzlich undifferenzierter Medienhetze ausgesetzt, nicht zuletzt durch Anwälte, deren einseitige Sicht der Dinge groß in den Medien aufgemacht werde und so „zur Eskalation der Situation auf dem Rücken der Polizeibeamtinnen und -beamten beitragen“ würden.

Gerhard Kirsch, Landesvorsitzender der GdP Hamburg:

„Wir haben eine Situation erreicht, in der meine Kolleginnen und Kollegen zunehmend zum Spielball verschiedenster Interessen werden. Auf ihrem Rücken werden die öffentlichen Auseinandersetzungen geführt. Vielmehr muss die Debatte geführt werden, wie kriminelle Gewalttäter gesellschaftlich isoliert und beweissicher einer unmittelbaren Bestrafung zugeführt werden können. Und genau hier liegt die Verantwortung von Parteien, aber auch politisch aktiven Rechtsanwälten: nämlich sich unzweideutig von diesen Gewalttätern zu distanzieren und damit auch die Würde der verletzten Beamtinnen und Beamten zu respektieren.
Die Fürsorge des Dienstherrn für die Kolleginnen und Kollegen, die von Gewaltexzessen mittelbar oder unmittelbar betroffen sind, muss dringend verstärkt werden. Die hier tätigen Kollegen sind hoffnungslos überlastet und brauchen dringend personelle Unterstützung!“

Am Montag will die GdP und der Deutsche Städte- und Gemeindebund gemeinsam in Berlin ein „Bündnis für Sicherheit“ einfordern. Man verlange vom Staat mehr Unterstützung, sowie die Möglichkeit für mehr Präsenz der Polizei auf den Straßen, eine verstärkte Videoüberwachung und nicht zuletzt besseren Schutz vor Übergriffen auf Sicherheits- und Rettungskräfte.

Die Polizei wird durch zunehmend linke Gewalt und die unkontrollierte Zuwanderung extrem gewalttätiger und durch Armut kriminalitätsanfälliger Personenkreise immer mehr gefordert. Gleichzeitig schwächt man den Apparat durch fortlaufende Kürzungen. Mit einer überzogenen Deeskalationspolitik beraubt man die Exekutive ihrer Durchschlagskraft und setzt sie damit der öffentlichen Häme aus.

Es wird Zeit, dass die Politik reagiert. Dabei wird es aber bei Weitem nicht ausreichen nur mit monetärer Leistung beizuspringen. Viel dringender wäre es, unserer Polizei auch wieder die Möglichkeit zu geben, nicht nur sich selber besser zu schützen, sondern ihr wieder das Recht zuzusprechen der Gewalt entgegentreten zu dürfen und sie nicht nur möglichst defensiv halbwegs in Schach zu halten. Denn wenn der anarchiegleiche Irrsinn in Deutschland weiter eskaliert wird uns eine zahnlose Polizei nicht schützen können.




„Rübe-ab-Muslima“

Scheinbar Unwichtiges, aber nichtsdestotrotz Ungeheuerliches trug sich vor einigen Wochen in der traditionsreichen Stadt Landshut zu. Dort wurden, wie überall in Bayern, in den Parteien die Listen zur Kommunalwahl erstellt. Auf der Liste der Landshuter „Grünen“ wollte auch die türkisch-stämmige Stadträtin Raziye Sarioglu erneut auf einem vorderen Platz kandidieren. Nach einer mißglückten Bewerbungsrede wurde die Dame aber „nach hinten weitergereicht“.

(Von Peter Helmes, Conservo)

Was war geschehen? In Landshut gibt es einen verdienten Bürger, Träger der Bürgermedaille der Stadt, namens Heinrich Egner. Dieser Herr Egner, offensichtlich ein Freund klarer Worte, hatte sich in der Landshuter Zeitung zum Thema Integration geäußert in – wie die Dame Sarioglu klagte – „rassistischer Weise“. Was hat denn der böse Bürger Egner da wohl abgesondert? Sein Leserbrief in der LZ bezog sich auf den offensichtlich einseitigen Vortrag eines türkischen Professors zur Integration. Hier ein kurzer Textauszug der Stellungnahme Egners:

„…Von der anderen Seite der Medaille liest man freilich nichts: Daß nämlich die Begegnung der Zuwanderer mit den fremden Einheimischen aus der Lebenswelt der Zuwanderer führt, was sich in Abkapselung, im Aufbau einer Parallelwelt und in der Verweigerung einer Integration ins Gastland äußert. (…) Ein hoher Prozentsatz von ihnen macht von der Möglichkeit des Erwerbs der deutschen Staatsangehörigkeit bewußt keinen Gebrauch, weil die türkische Staatsangehörigkeit offenbar als wertvoller erscheint und die deutsche allenfalls zusätzlich akzeptiert wird. Unter diesem Aspekt schlägt die Forderung nach doppelter Staatszugehörigkeit der deutschen Selbstachtung geradezu ins Gesicht…“

Es sei eine Schande, krakeelt Sarioglu, daß Egner die Bürgermedaille bekommen habe. Sie (Sarioglu) wäre froh, „wenn es Egner nicht gäbe“. Was, liebe Leser, soll denn das heißen: …“wenn es Egner nicht gäbe“? Rübe ab?? Stadtrat Rudolf Schnur, ein treuer Leser meiner Notizen, äußerte sich in einer Presseerklärung entsprechend deutlich:

„Mit dieser Aussage schlägt das Niveau der Grünen auf einen menschenverachtenden Tiefpunkt auf! Zeigt sich hier der rote Wolf im grünen Schafspelz? Falls diese Aussage ohne innerparteiliche Konsequenzen und Entschuldigung bleibt, wäre ein Unterschied zwischen den von ihnen immer angeprangerten dumpfen Parolen und Extremisten und ihnen selbst nicht mehr vorhanden…“

Die Wogen schlugen hoch in Landshut, so hoch, daß letztlich Frau Sarioglu reumütig in einer Erklärung in der LZ gestehen mußte:

„…Ich möchte mein aufrichtiges Bedauern über meine Wortwahl zum Ausdruck bringen. Ich kann mein Verhalten nur dadurch erklären, daß die fortgesetzten Leserbriefe Herrn Egners mich dazu verleitet haben. Dies soll in keinem Fall mein Verhalten rechtfertigen, sondern nur als Erklärung dienen…“

Es geht doch! Wir sollten uns nicht alles gefallen lassen. Und Anstand ist keine türkische oder deutsche Frage, sondern eine Frage der guten Kinderstube. Da hat die türkische Genossin wohl noch Nachholbedarf.




Wider die Natur

Vom Standpunkt eines intuitiven Naturrechtsbegriffs – vulgo: „gesunder Menschenverstand“ – sind gender- und homoideologische Ambitionen Ausdruck einer Hybris wider die Natur. Wider die der Art-Natur des Menschen eingeschriebene Grammatik soll die Polarität von Mann und Frau verdunkelt, die Erkenntnis der Komplementarität der Geschlechter verwirrt und die Plausibilisierung eines normativen Rahmens anhand der Vorgaben der Spezies-Natur unterdrückt werden. Ideologien, die Sozialutopisten an den Hebeln der Staatsmacht contra naturam durchzuboxen wild entschlossen sind, führen zu massiven sozialen Verwerfungen – und zum Ende der Freiheit.

(Von Marcus Bauer)

Ganz anders sehen es die Gender- und Homoenthusiasten, deren Verlautbarungen nach es um Anerkennung geht, um volle „gesellschaftliche Teilhabe“. Von Rechten ist die Rede, die verweigert werden, weil als naturrechtliche Heteronormativität verkleidete „Vorurteile“ und „Phobien“ die Gesellschaft vergiften. Wie selbstverständlich bemüht die Homoargumentation das Axiom unserer Verfassungsordnung, die „Würde des Menschen“, die heute freilich schnell und leichtfertig zur Parole verwahrlost, um alle möglichen Anliegen, Ansprüche und Sonderlocken mit einer Aura zwingender und nicht straflos zu bezweifelnder Legitimität zu umhüllen.

In diesem Land, in dem man sich aufgeklärt, kritisch und tabulos gibt, ist es leider ein Tabu, den Sinn von „Würde des Menschen“ kritisch zu erörtern, um aufzuhellen, welche Einsichten damit begriffen werden oder welcher Art der vermittelnde Erkenntnisakt ist. Wäre das nicht ein einer „aufgeklärten“ Gesellschaft würdiges Wagnis der Vernunft? Wäre das nicht eine „Grundsatzdebatte“, weit gehaltvoller als solche, die sich an prominenten „Outings“ entzünden? Womöglich käme bei dem Versuch, „Würde des Menschen“ zu thematisieren, aber heraus, dass wir gar nicht mehr wissen, worüber wir so viel heiße Luft hinausblasen und dass unsere Rechtsordnung mangels Substanz mittlerweile mehr auf Sand als auf Fels gebaut ist.

Überfliegen wir die Vorkommnisse der Parole „Würde des Menschen“, so destilliert sich grob heraus, dass mit dem Wort eine Intuition von Freiheit und Würde erfasst wird, im Sinne einer Freiheit von Druck, Zwang und Herabsetzung, unter deren Last das Individuum sich verkrümmt und verstellt, nicht „für sich“ und „bei sich“, nicht authentisch – also nicht natürlich ist.

Mit der naturrechtlichen Heteronormativität gerät die angeborene oder eingeredete Homodisposition (oder eine hedonistische Vorliebe für ekstatische Grenzüberschreitungen) in empfindlichen Konflikt. Dann wird die aus der Spezies-Natur gewonnene Norm als gegen die eigene, die singuläre Natur gerichtet abgewehrt und ihrerseits als quasi „widernatürlich“ erlebt: Eine willkürliche Satzung, ein unmenschliches soziales Konstrukt, das es abzustreifen gilt, um die ursprüngliche und unverbogene Eigennatur freizulegen.

Universalgeschichtlich überhöht: Die irgendwann, irgendwo, irgendwie eingetretene Polarisierung der Menschheit in komplementär aufeinander verwiesene Geschlechter stellt einen Sünden-Fall aus der in einem prähistorisch-mythischen Sumpfzeitalter verorteten Ur-Homogenität dar. Normative Geschlechtspolarität ist demnach alles andere als die im kollektiven Bewusstsein einer Kultur und deren Institutionen gespiegelte Art-Natur des Menschen, sondern, ganz im Gegenteil, eine Deformation der „wahren“ menschlichen Natur.

Interessant übrigens, dass die Profanierung der Geschlechterpolarität als gar nicht naturgegeben und nur soziales Zwangs-Konstrukt von Kapitalismuskritik weitgehend entkoppelt ist und der Bezug zum Sündenfall der Arbeitsteilung und des Privateigentums fehlt. Für die sozialchirurgische Korrektur der in Unordnung geratenen – weil aus der Ur-Homogenität gepurzelten – Natur folgt man stattdessen dem Prinzip „das Bewusstsein bestimmt das Sein“ und interveniert staatlich gegen Altlasten verqueren Bewusstseins, indem man Wahrnehmung, Sprache, Denken und Fühlen der staatsbürgerlichen Mündel nachhaltig konditioniert.

Entscheidend ist hierbei der Zugriff auf die Kinder in ihrer weichen und verletzlichen Entwicklungsphase. An ihnen darf sich der menschheitsgeschichtliche Sünden-Fall in die Geschlechterdichotomie nicht biographisch nachbilden. Der Absturz aus der androgynen kindlichen Unschuld in die stereotype Selbstverstrickung, so dass sich die kleinen Menschen irreversibel als Männlein oder Weiblein wiederfinden, muss unterbunden werden. Permanente Wachsamkeit seitens der Um-Erzieher ist gefordert, um bei verdächtigem Verhalten sofort einzugreifen: Biologisches Männchen spielt mit Werkzeugkasten, Biologisches Weibchen mit Puppen. Gender-Alarm!

Aber was hüben als zwangsstaatliche Vergewaltigung der Natur, der Kinderseele und der menschlichen Wahrnehmung empört, gilt drüben als Bereinigung eines jahrtausendealten Irrweges des entfremdeten Menschen. Verdichten wir den Themenkomplex in der Ikone des traditionellen Familienbildes, so kann man sagen, dass dessen Entzauberung für die einen ein Angriff der Hybris und Widernatur auf die natürliche und rechte Ordnung der Dinge darstellt, wohingegen Homo- und Genderenthusiasten damit ein Projekt der Befreiung des authentischen Menschen von widernatürlichen zivilisatorischen Konstrukten vorantreiben. Natur- und Widernatur werden jeweils konträr gesehen. Und wer hat jetzt recht?




Emnid-Umfrage: AfD bei sieben Prozent

Nach der ersten Umfrage zum Wahlverhalten der Bundesbürger zu den Europawahlen durch das Meinungsforschungsinstitut Emnid im Auftrag der „Bild am Sonntag“ würden sich sieben Prozent der Wähler für die AfD entscheiden. Dagegen müsste die FDP mit knapp drei Prozent um den Einzug in das Europaparlament zittern. Für diese Wahl gilt eine Drei-Prozent-Hürde. Die Regierungsparteien schneiden in der Umfrage mit 42 Prozent für die Union und 26 Prozent für die SPD ähnlich wie bei der Bundestagswahl ab. Die Grünen kommen auf zehn Prozent, die Linke auf acht Prozent.

Das bestätigt unsere Meinung, daß es unerheblich ist, wie die Einheitspresse über die AfD herzieht, Hauptsache, sie berichtet überhaupt, und das tut sie! Emnid befragte 865 Personen.

» Rede von Bernd Lucke auf dem Bundesparteitag in Aschaffenburg




Tagesspiegel: „Mich beruhigt es, in einer Stadt zu leben, die eine starke, aktive Antifa hat“

AntifaWelches Bild hat man vor Augen, wenn man „Antifa“ hört? Die meisten politisch interessierten, nicht hirngewaschenen und mit gesundem Menschenverstand gesegneten Menschen haben dann ein Bild von schwarz gekleideten, feige das Gesicht vermummten Gestalten, die randalierend und brandschatzend durch die Straßen ziehen im Kopf. Niemand käme auf die Idee, angesichts solcher Bilder, „Danke“ zu sagen. Doch, einer schon: Sebastian Leber (kleines Bild), Journalist beim Tagesspiegel und selbsternannter „Verteidiger einer Subkultur“.

(Von L.S.Gabriel)

Unter dem Titel „Danke, liebe Antifa!“ lässt uns der 35-jährige berufsjugendliche Berliner an seiner Liebe zur Antifa und seinem eher gestörten Verhältnis zur Demokratie und zu Recht und Ordnung teilhaben.

Dass viele ein „fürchterliches Bild“ der Antifa haben, liegt nämlich nicht etwa am gesetzlosen Treiben der „Antifaschisten“, sondern lediglich an deren „schlechter Öffentlichkeitsarbeit“, denn, so Leber, wir hätten der Antifa eigentlich „viel zu verdanken“ und er ist „sehr froh, dass es sie gibt“.

Denn wäre die Antifa nicht da, gäbe es viel mehr Nazis in meinem Leben. Dass sie im Zentrum Berlins nicht ständig mit Infotischen, Fackelläufen und Aufmärschen präsent sind, ist im Wesentlichen ein Verdienst der Antifa und ihrer Unterstützer.

Es ist also offenbar lobenswert, Informationsveranstaltungen und Demonstrationen Andersdenkender mit Gewalt zu verhindern. Leber definiert nicht, was er unter „Nazi“ versteht, vermutlich aber all jene, die nicht mit ihm und seinen Freunden im Chor der homoaffinen Deutschlandfeinde mitsingen.

Er stellt sich die Frage, was denn wäre, „wenn es keine Antifa gäbe?

Das können wir beantworten, weder das Hamburger Schanzenviertel noch die Wiener Innenstadt wären erst kürzlich verwüstet worden. Es gäbe keine Kriegsgebiete in deutschen Städten, die von der Polizei zu Gefahrenzonen erklärt werden müssen. In Berlin und anderen Städten würden keine vermummten Gestalten nachts Autos anzünden, wir hätten weniger verletzte Polizisten und, wie sonst in einer Demokratie üblich, dürften auch Menschen, die sich weigern, die aus diesen Reihen vorgegebenen linksideologischen Ansichten zu vertreten, öffentlich und ungestört ihre Meinung kundtun.

So aber wird das von der Antifa erfolgreich verhindert, weil durch ihr Wirken Demonstrationen und Kundgebungen der Gegenseite von so viel Polizei abgeschirmt werden müssen, dass deren Botschaft verhalle und dass das eben so sei, weil „der Staat genau weiß, dass militante Linke sonst Radau machen“, schreibt Leber.

Ja, die „Verdienste“ der Antifa sind bestimmt legendär und dann dürfen sie nicht einmal die Lorbeeren dafür ernten. Der Antifa sei es nämlich zu verdanken, dass der jährliche Aufmarsch der Nazis in Dresden gestoppt würde.

Und das weil „Antifa-Gruppen zu Blockaden aufgerufen hatten. Hinterher werden aber stets die Bürger gelobt, die sich auf der anderen Elbseite im Kreis an den Händen festhielten. In der Tagesschau werden jedes Jahr die Falschen gefeiert.“, jammert er.

Woran mag das wohl liegen? Vielleicht weil es, selbst mit noch so gutem Willen aller linksverblödeten Medien, verdammt schwer ist, etwas Positives zu berichten über Personen, die Brandsätze und Steine gegen die Polizei und Demonstrationsgegner werfen und die Parolen rufen, wie: „Nie wieder Deutschland!“ oder „Polen soll bis Frankreich reichen, Deutschland von der Landkarte streichen!“.

Ein Hauch von klarem Verstand ist aber selbst bei Sebastian Leber offenbar vorhanden, wenn er schreibt:

Nicht alle Linken sind gute Menschen. Es gibt ausgesprochene Dummköpfe unter ihnen..

Ja, wie gesagt nur ein Hauch, genau genommen einen Halbsatz lang, denn er fährt fort:

.., und wenn sie – jede andere Form von Gewalt ist natürlich nicht tolerierbar – Mülleimer anzünden oder Bushaltestellen demolieren, ist das ärgerlich und falsch. Aber auch zu verkraften. Man kann das wohl zynisch finden, aber es ist wahr: Zur Aufgabe der Polizei zählt es, gewalttätige Linke festzunehmen. Und zur Aufgabe der Antifa gehört es, unnachgiebig mit Widerstand zu drohen.

Mich beruhigt es, in einer Stadt zu leben, die eine starke, aktive Antifa hat. Weil ich dann sicher bin, dass in meinem Kiez keine Nazis die Meinungshoheit übernehmen. Ach ja, übrigens: Diese Menschen machen das ehrenamtlich.

Brände legen ist also durchaus tolerierbar und es ist eine offenbar legitime Aufgabe der Staatsmacht mit Gewalt zu drohen, so etwas beruhigt Leber.

Wir hingegen finden es äußerst beunruhigend, dass Personen mit derartig staatsfeindlicher Gesinnung in angeblich seriösen Medien, wie dem Tagesspiegel, ihre Verbal-Diarrhoe zur Schau stellen dürfen. Aber anders als Leber, gestehen wir auch solchen Menschen Meinungsfreiheit zu.

» redaktion@tagesspiegel.de