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Bildungsplan (20): Petition erreicht 192.327 Unterschriften – Reaktionen auf Skandal-Talk

Stuttgart. Bis zum 27.1.2014 konnte die Petition gegen den grün-roten Bildungsplan unterzeichnet werden. Die anvisierten 100.000 Unterschriften wurden deutlich übertroffen. Knapp 200.000 (192.327) Unterschriften wurden in den letzten zwei Monaten gesammelt. Ohne die großzügige „Korrektur“ von openPetition wäre auch die Marke von 200.000 Unterschriften übersprungen worden. Danke an dieser Stelle allen PI-Lesern, die ihre Stimme und ihren Protest mit ihrer Unterschrift zum Ausdruck gebracht haben!

Allein am vorletzten Tag, vor Ende der Zeichnungsfrist, unterschrieben innerhalb von nur 24 Stunden über 12.000 Menschen. In den letzten Wochen verzeichnete die Petition täglich über eine kontinuierlich hohe Anzahl an Unterschriftseingängen. Ein Ende der hohen Zustimmungs-Werte war auch am letzten Tag nicht abzusehen.

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Gesammelte Unterschriften pro Tag in den letzten zwei Wochen. Rote Balken stehen für alle Unterschriften, lila Balken stehen für Unterschriften aus der Region Baden-Württemberg.

Die zunächst regional angelegte Petition erreichte bald bundesweite Beachtung. Wobei der Großteil der Unterstützer aus Baden-Württemberg kam, dort insbesondere aus dem Großraum Stuttgart. Was sich auf die geplante Demonstration am Samstag in der Stuttgarter Innenstadt positiv auswirken dürfte. Mehr dazu am Ende des Artikels.

In einer in den letzten Jahrzehnten noch nie da gewesenen Geschlossenheit, zeigten wertkonservative Teile der Gesellschaft, dass die grün-rote Landesregierung mit ihrem Bildungsplan nicht nur übers Ziel hinaus geschossen ist, sondern einen gänzlich falschen Kurs fährt. Ebenfalls erfreulich, dass der Protest, der sich im Internet seit langem regt, nun in der realen Welt angekommen ist.
PI wurde noch nie so häufig in den Medien zitiert. Sicher, immer mit dem Hinweis verbunden, „Achtung rechts, ganz böse!“. Dennoch, in den Internet- und Druckausgaben der Zeitungen, in diversen Fernsehmeldungen und bis in den Landtag von Baden-Württemberg hinein, hörte und las man von „PI-News“. So auch aktuell, in einem tendenziösen Artikel von der linkslastigen Redakteurin Maria Wetzel in den Stuttgarter Nachrichten.

Die mehr als skandalös geführte Talk-Runde in der SWR-Fernsehsendung „Nachtcafé“ veranlasste in den letzten Tagen immer mehr Menschen, sich mit einer Beschwerde an den Fernsehsender zu richten. Auch werden inzwischen Stimmen aus der Opposition laut, der baden-württembergische Kultusminister Andreas Stoch (SPD) solle sich dafür entschuldigen, dass er einem der Bildungsplangegner (Hartmut Steeb) eine „menschenverachtende“ Interpretation des christlichen Glaubens bezichtigte. Eine Programmbeschwerde beim SWR-Intendanten, Peter Boudgoust wurde inzwischen von einem Zuschauer dazu eingereicht.

Im christlichen Informationsforum „medrum“ fragt man sich auch, warum Aussagen von Gegnern des Bildungsplanes von Nachtcafé-Moderator Wieland Backes irreführend dargestellt wurden. In diesem Zusammenhang meldet sich auch einer der Hauptpersonen des Abends zu Wort. Unter der Überschrift „SWR-Nachtcafé: Kritik am Bildungsplan wächst weiter“ bedankt sich Hartmut Steeb auf der Seite der „Evangelischen Allianz“ für die vielen Zuschriften und Dank-Adressen an ihn: „Ich bitte um Verständnis, dass ich die vielen Zuschriften und Dank-Adressen nicht alle selbst beantworten kann“, so Steeb. „Ich lese aber alle. Das kann ich versprechen. Und sage hiermit Danke für alle wohlwollenden und auch für alle kritischen Äußerungen. Wichtiger als sich mir gegenüber zu äußern ist es, sich gegenüber dem SWR zu äußern und/oder gegenüber den anderen Teilnehmern, besonders auch den politisch Verantwortlichen. Nun hat aber auch die Internetplattform medrum eine Umfrage gestartet. Ich empfehle sehr, sich die kurze Zeit zu nehmen und diese durchzuführen, damit eine systematische Auswertung möglich ist. Danke!“ Wer das „Tribunal“ noch nicht gesehen hat, findet das Video im PI-Bericht zur Sendung.

Der Petitionsinitiator Stängle möchte die Petition an den Petitionsausschuss des Landtages einreichen. Ob sie von den entsprechenden Stellen überhaupt angenommen wird und wenn ja, ob sie letztendlich auch erfolgreich sein wird, kann heute allerdings noch niemand mit Gewissheit sagen.

Darum ist es umso wichtiger, weiter Druck auf die grün-rote Landesregierung auszuüben. Ein probates und öffentlichkeitswirksames Mittel ist, den Protest auf die Straße zu tragen. Die Möglichkeit besteht für nächsten Samstag, den 1.2.14, auf dem Schlossplatz in Stuttgart. Los gehts um 14.00 Uhr! Was beim Unterzeichnen der Petition deutlich wurde, gilt auch für Samstag: Gemeinsam sind wir stark! „Gegen die Indoktrination unserer Kinder – Stoppt den Bildungsplan 2015!“

Zum Schluss noch ein TV-Tipp für heute 21 Uhr: Die ZDF-Sendung Frontal 21 wird sich heute Abend mit der Frage befassen, was Kinder hinsichtlich sexueller Vielfalt in der Schule lernen sollen. Mehr Infos zur Sendung auf Medrum.de.

Bisherige PI-Beiträge zum Thema:

» Teil 1: Petition gegen Ba-Wü Bildungsplan 2015
» Teil 2: SWR: “Nazialarm” wegen Widerstandes gegen Bildungsplan
» Teil 3: SWR zieht Extremismus-Vorwurf zurück
» Teil 4: Bischöfliche Feiglinge Zollitsch und Fürst wehren sich nicht gegen schwulgrünen Lehrplan
» Teil 5: „Bildungsplan“-Widerstand erreicht Titelseiten!
» Teil 6: Petitionsinitiator unter Beschuss
» Teil 7: Kirchen sagen gemeinsam Jein
» Teil 8: Opposition gespalten – Erster Kopf gerollt
» Teil 9: Diskussionsveranstaltung mit Stängle abgesagt
» Teil 10: Die schwule grünrote Bildungsplanreform 2015
» Teil 11: AfD Baden-Württemberg lehnt Bildungsplan ab
» Teil 12: Kretschmann wittert “Fundamentalisten”
» Teil 13: OpenPetition klaut über 8000 Unterschriften
» Teil 14: TV-Talk mit Gabriel Stängle
» Teil 15: Jetzt spricht Claudia Roth!
» Teil 16: PI Thema in Landtagsdebatte Baden-Württemberg
» Teil 17: TV-Tipp: Sieben gegen zwei!
» Teil 18: Farbanschlag gegen Politikerin
» Teil 19: Demo am 1.2.14 in Stuttgart!




Nigeria: Dschihadisten töten bis zu 100 Christen

nigeriaBei einem Angriff auf ein Dorf im Norden Nigerias wurden mindestens 52 Menschen getötet. Einige Quellen sprechen von bis zu 100 Toten. Mehr als 50 bewaffnete Männer hatten das Dorf mit nur einem Ziel gestürmt – die dort lebenden Christen zu schlachten. Kirchen wurden angegriffen und junge Christen aus ihren Autos und von Motorrädern gezerrt und getötet. Mehr als 300 Häuser wurden einfach gesprengt.

Überall in der Stadt lagen Leichen, einige wurden in Brunnen geworfen, wo die toten Körper nun das Wasser vergiften. Es sei das Schlimmste gewesen, das er je gesehen habe, berichtet ein Augenzeuge. Ein Sprecher des örtlichen Krankenhauses bestätigte allein für dieses Leichenschauhaus 40 Tote und 72 Schwerverletzte. Für das Massaker verantwortlich zeichnet die islamische Boko Haram-Gruppe, die diese Region seit mehr als vier Jahren terrorisiert. Sie töten alle, die sich nicht zum Islam bekennen, vorzugsweise Christen und diese dann auch besonders grausam.




Replik auf Sahra Wagenknechts Stalin-Huldigung

Stalin war neben Hitler einer der großen Verbrecher des 20. Jahrhunderts. Dies wird von keinem ernstzunehmenden Historiker bezweifelt, und selbst russische Historiker sehen in ihm den neben „Iwan dem Schrecklichen“ schlimmsten Regenten der russischen Geschichte. Als Stalin 1953 starb, war es das große Verdienst seines Nachfolgers Chrustschow, auf die unzähligen Morde seines Vorgängers hinzuweisen und den gottähnlichen Stalinkult zu beenden. Doch es gibt immer noch Unverbesserliche, die Stalin wie einen Heiligen verehren. Seine Anhängerschaft wird in Russland auf 20 Millionen geschätzt. Dass er aber auch immer noch Anhänger in Deutschland hat, zeigt die Politikerin der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, die Stalin als einen Mann mit historisch großen Verdiensten für den Fortschritt der Sowjetunion und des Kommunismus darstellt.

(Von Michael Mannheimer)

Die Einschätzung darüber, welch Zynismus und welche Menschenverachtung hinter einer solchen Geisteshaltung steht, das überlasse ich dem Urteil meiner Leser. Dass aber unsere Medien diese Geschichtsklitterung Wagenknechts ignorieren und so tun, als wäre nichts gewesen, und dass die lächerlich „kritischen“ Fragen, die der TV-Moderator Markus Lanz seinem Studiogast Wagenknecht gestellt hatten, zu einem beispiellosen Shitstorm unter Fernsehzuschauern geführt haben (zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels empörten sich 150.000 Zuschauer und forderten die Absetzung des Moderators) zeigt, dass die Linken hier bestens aufgestellt sind und wir uns auf direktem Weg in eine DDR 2.0 befinden.

Als Linker darf man offensichtlich jeden Unsinn abgeben. Schaden tut’s so gut wie nie. Denn als Linker ist man – wie dereinst die mittelalterlichen Kirchenfürsten oder vatikanisch bestellten Inquisitoren – quasi sakrosankt gegen jede Kritik. Und wird in den Medien herumgereicht wie ein Politstar. Das gilt für den RAF-Terror-Anwalt Ströbele, das gilt für den SPD-Verräter Lafontaine, und das gilt noch mehr für Sahra Wagenknecht. Diese schrieb doch ungeniert in einem Essay „Marxismus und Opportunismus – Kämpfe in der Sozialistischen Bewegung gestern und heute“, eine nur mühsam versteckte Lobeshymne über Stalin, in der sie diesen Massenmörder resümierend als einen guten Mann darstellte, der für „die Überwindung von Elend und Hunger“ (sic!) sorgte.

Nun, da wir in einem Land mit Meinungsfreiheit leben, darf sie dies wohl auch. Man stelle sich aber vor, jemand in Deutschland – und insbesondere ein Spitzenpolitiker der SPD/CDU/CSU etwa – schriebe, Hitler sei im großen und ganzen bei allem, „was immer man – berechtigt oder unberechtigt – gegen die Hitler-Zeit vorbringen mag“ ein guter Mann gewesen. Die ganze Medien-Welt und die Politik würde über ihn herfallen wie eine Meute Hyänen und ihn öffentlich zerfleischen.

Dass dies bei der Links-Politikerin Sahra Wagenknecht durchgeht, verdeutlicht, in welcher Republik wir gelandet sind: Sie ist nicht mehr weit entfernt, mit Fug und Recht als DDR-Light (auch DDR 2.0) genannt zu werden.

Unsägliche Geschichtsklitterung durch Sahra Wagenknecht

Doch schauen wir uns an, was genau diese telegene Dame so an sozialistischem pseudowissenschaftlichen Mist von sich gibt:

Und was immer man – berechtigt oder unberechtigt – gegen die Stalin-Zeit vorbringen mag, ihre Ergebnisse waren jedenfalls nicht Niedergang und Verwesung, sondern die Entwicklung eines um Jahrhunderte zurückgebliebenen Landes in eine moderne Großmacht während eines weltgeschichtlich einzigartigen Zeitraums; damit die Überwindung von Elend, Hunger, Analphabetismus, halbfeudalen Abhängigkeiten und schärfster kapitalistischer Ausbeutung; schließlich der über Hitlers Heere, die Zerschlagung des deutschen und europäischen Faschismus sowie die Ausweitung sozialistischer Gesellschaftsverhältnisse über den halben europäischen Kontinent.“

Die Wahrheit

Was die unsägliche Geschichtsklitterung Wagenknechts hier völlig irreführend über Stalins Politk berichtet, die – so Wagenknecht – eine „Überwindung von Elend, Hunger, Analphabetismus, halbfeudalen Abhängigkeiten und schärfster kapitalistischer Ausbeutung“ gewesen sein soll, stellt sich bei Licht besehen als eine der größten geschichtlichen Massaker am eigenen Volk dar, die in absoluten Zahlen nur noch von Mao Tse Tung und in relativen Zahlen von Pol Pot übertroffen wurden. Letzterer beging den wohl verheerendsten Auto-Genozid (= Genozid am eigenen Volk), bei dem in der kurzen Zeitspanne des Pol Pot’schen Steinzeitkommunismus von 1975-79 über 60 Prozent des kambodschanischen Volkes sein Leben in den hunderten der Killing Fields der „Khmer Rouge“ lassen mussten.

Nie war das Elend der russischen Menschen größer als unter der Zeit Lenins und Stalins

Obwohl auch der Zarismus eine brutale Knechtschaft für die Menschen Russlands bedeutete: Nie war deren Elend größer als unter der Zeit Lenins und Stalins. Die WELT schreibt dazu:

Die sowjetische Volkszählung von 1937 fand acht Millionen Menschen weniger vor als erwartet. Denn die fünfeinhalb Millionen Opfer der gezielt herbeigeführten Hungersnot Anfang der 1930er Jahre – davon allein 3,3 Millionen in der Ukraine – durfte es offiziell nicht geben. Josef Stalin schuf auf seine Weise Abhilfe: Er ließ die Leiter der Volkszählung hinrichten.

Millionen Menschen verhungerten angesichts der systematischen Zerstörung jeder Privatwirtschaft. Und dies hieß: Wer auch nur EINE Sau oder Kuh besaß, galt als Kapitalist. Stalin ließ die Ställe von Millionen ukrainischen Kulaken plündern, deren Vieh und die gesamte Ernte einschließlich des wertvollen Saatguts konfiszieren, was zur schlimmsten Hungerkatastrophe der ukrainischen Geschichte führen sollte mit Millionen verhungerter Ukrainer.

Die WELT:

Das Getreide wurde requiriert, den Bauern wurde verboten, ihr Land zu verlassen. Die Verhungernden aßen zunächst ihre Haustiere, dann Gras, schließlich machte sich der Kannibalismus breit. Eltern aßen ihre Kinder, Kinder ihre Eltern. In einem Waisenhaus entdeckte die Erzieherin, dass die Kinder über das schwächste Kind hergefallen waren und an ihm knabberten, während es selbst aus dem eigenen Körper Fleischstücke riss und in den Mund stopfte.

Dies alles geschah im Rahmen der Kollektivierung der Landwirtschaft von 1928 bis 1933 unter Josef Stalin. Stalin rief mit seiner Ende 1929 öffentlich formulierten Parole von der „Liquidierung der Kulaken als Klasse“ zu einem Krieg gegen die Bauern auf.

Stalins „Großer Terror“

Im Rahmen einer bolschewistischen Umdeutung des Begriffs „Kulak“ (dieser wurde in der vor-bolschewistischen Zeit eher auf relativ wohlhabende Bauern angewandt) wurde nun „Kulak“ in der Agitation der Bolschewiki mehr und mehr auf alle selbstständigen Bauern ausgedehnt. Diese Personen und ihre Angehörigen wurden im Rahmen der Entkulakisierung der Jahre 1929 bis 1932 als Klassenfeinde in Arbeitslager deportiert oder erschossen. Wenige Jahre später wurden die Kulaken im Zuge des Großen Terrors erneut zu Hunderttausenden erschossen und deportiert, insbesondere mit Hilfe des NKWD-Befehls Nr. 00447 – im NKWD-Jargon auch Kulakenoperation genannt.

Und was nur wenige wissen: Unter Stalin kamen mehr Kommunisten ums Leben als unter Hitler. Jeder Verdächtige kam ins Visier der NKWD – des mächtigen Geheimdienstes Stalins – und wer in dessen Fängen landete, um den war es in der Regel geschehen.

Stalins Terror war zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht der erste – aber der verheerendste. Der erste Genozid geschah in der Türkei: Über 2 Millionen Christen (1,5 Mio Armenier und 500.000 syrische Christen) wurden auf dem Gebiet der heutigen Türkei auf Befehl der damaligen Jungtürken ermordet – die die in der Türkei lebenden Armenier für die verheerende Niederlage der seitens der Türkei ausgehenden Kaukasus-Offenive gegen Russland verantwortlich machten.

Doch Stalins „Großer Terror“ stellte selbst den Genozid an den Armeniern in den Schatten – und war einer der Ursachen des Aufstiegs der NSDAP in Deutschland. Denn die Stalin zugetanenen linken Parteien wie die KPD etwa – die in der Weimarer Republik Millionen Wähler hatte – und die aus Deutschland einen sozialistischen Staat wie ihr Vorbild UdSSR machen wollten, war ursächlich mitverantwortlich für den Antikommunismus und die Feindschaft Hitlers zu Russland. Dieser stellte dem sowjetischen internationalen Sozialismus sein deutsches Pendant des nationalen Soziailsmus entgegen und war bei den Wählern bekanntermaßen sehr erfolgreich. Es waren die Millionen von SPD und KPD zur NSADP wechselnden Wähler, die Hitler 1933 schließlich an die Macht verhalfen.

Dies alles wird von der bekennenden Stalinistin Sahra Wagenknecht elegant umschifft – und dies nicht zu erkennen, macht sie zu einer potentiell großen politischen Gefahr für die freie Zukunft Deutschlands.

Stalins sozialistische und als „notwendig“ begründete Säuberungen kosteten bis zu 20 Millionen Menschenleben

Stalin’sche Säuberungen ist die Bezeichnung für eine Periode der sowjetischen Geschichte während der Herrschaft von Josef Stalin, die durch massive Verfolgung und Tötung von aus stalinistischer Sicht politisch „unzuverlässigen“ und oppositionellen Personen gekennzeichnet war. Die Gesamtzahl der Opfer aus dieser Zeit ist nicht bekannt und schwer zu verifizieren, Schätzungen von Historikern reichen von mindestens etwa 3 Millionen Toten bis hin zu weit über 20 Millionen.

Bereits in den 1920er-Jahren begann Stalin, echte oder vermeintliche politische Gegner aus der Kommunistischen Partei (KPdSU) ausschließen zu lassen. Später wurden die Betroffenen zunehmend mit gefälschten Vorwürfen in Schau- und Geheimprozessen zum Tod oder zu Lagerhaft und Zwangsarbeit im Gulag verurteilt, entsprechende Geständnisse wurden regelmäßig unter Folter erpresst. Diese „politischen Säuberungen“ erreichten ihren Höhepunkt im so genannten Großen Terror von 1936 bis 1938, der auch als „Große Säuberung“ bezeichnet wird. In dieser Zeit wurden jeden Tag etwa 1.000 Menschen ermordet. Dieser stetige Verlust an Funktionsträgern begann die elementaren Funktionen von Partei, Verwaltung und Armee zu gefährden. So waren in manchen Gebieten sämtliche Parteifunktionäre der KPdSU verhaftet worden. Daher wurde die Intensität der Verfolgung 1938 auf Befehl Stalins reduziert, ohne jedoch eingestellt zu werden.

Eine zweite Säuberungswelle setzte zu Beginn des Jahres 1948 ein. Sie war hauptsächlich gegen Juden gerichtet, die als „wurzellose Kosmopoliten“ denunziert wurden. Die Kampagne führte zunächst zur Auflösung des Jüdischen Antifaschistischen Komitees, erreichte ihren Höhepunkt in der so genannten Ärzteverschwörung und endete abrupt mit Stalins Tod im März 1953. Zu den Hintergründen und Motiven dieses politisch motivierten Massenmords gibt es in der Forschung zum Teil sehr unterschiedliche Erklärungsansätze, die kontrovers diskutiert werden.

Außerdem wurde ein Großteil der militärischen Führungsspitze um Marschall Michail Tuchatschewski einer Verschwörung bezichtigt und umgebracht. Auch viele Kommunisten anderer Herkunft, die in die Sowjetunion emigriert waren, fielen den Verfolgungen zum Opfer. Im Jahre 1940 wurde der Hauptverantwortliche für die Durchführung der Säuberungen, Nikolai Jeschow (nach ihm wird die Periode auch Jeschowschtschina genannt), der von 1936 bis 1938 Chef des NKWD (Volkskommissariat für innere Angelegenheiten) und Kandidat des Politbüros der KPDSU gewesen war, ebenso wie bereits sein Vorgänger Genrich Jagoda selbst zum Opfer des stalinistischen Terrors. Sein Nachfolger wurde am 24. November 1938 Lawrenti Beria, der die Säuberungen gemeinsam mit Iwan Serow fortsetzte. Er wurde 1953 hingerichtet.

Stalins Propaganda, die oft auch von kommunistischen Parteien im Ausland vertreten wurde, rechtfertigte später die Säuberungen als vorbeugende Beseitigung politischer Gegner, die sonst mit den Nationalsozialisten, mit Japan, mit Polen, mit Finnland oder weiteren angenommenen äußeren Feinden kollaboriert hätten oder als „Klassenfeinde“ gefährlich geworden wären. Einige der Verbrechen Stalins wurden 1956 – gut drei Jahre nach Stalins Tod – auf dem XX. Parteitag der KPdSU enthüllt und verurteilt. Im Zuge der Entstalinisierung wurden zudem Opfer teilweise rehabilitiert. Eine Sicht, der sich vermutliuch auch Sahra Wagenknecht anschließen würde, würde man sie zu diesem Thema befragen. Denn merke: Massenmord seitens der Kommunisten ist stets ein „historisch notwendiges“ Mittel zur Beseitigung des inneren, feudalen und antikommunistischen Feindes und damit hinzunehmende Kollateralschäden der Menschheit auf ihrem Weg zum ewig strahlenden Weltkommunismus, bei dem die „Ausbeutung des Menschen durch den Menschen“ ein für alle Mal beseitigt und die Menschheit in ewigem Frieden und Glück leben würde. Während Massenmorde des politischen Gegners stets als Großverbrechen an der Menschheit betrachtet werden, selbst dann, wenn sie zahlenmäßig nicht annähernd an die der Sozialisten herankommen.

Parallelen zwischen Sozialismus und Islam

Hierin offenbart sich auf ein Neues eine deutliche Parallele der beiden monokausalen Terror-Ideologien Sozialismus und Islam. Beide Ideologien propagieren die völlige Vernichtung ihres Gegners (Sozialismus: Feudalistisches Bürgertum/Kapitalisten; Islam: „Ungläubige“ aller Coleur) als Voraussetzung des Heilsversprechens von Frieden: Im Sozialismus der kommunistische Weltenstaat, im Islam der islamische dar-Al-Isalm (Weltkalifat des Islam, wo nur und einzig der Islam als Religion und alles beherrschendes Prinzip gilt.

Einer der heute noch lebenden Stalinopfer, der zum Zeitpunkt des SPIEGEL-Interviews von 2010 86-jährige Nikolai Galkin, der seine langjährige Verbannung in einen sowjetischen Gulag nur durch Selbstverstümmelung überlebte, berichtete über die Stalin’sche Säuberung folgendes:

Im Gebiet Twer wurden unter Stalin rund 40.000 Bürger repressiert, die meisten verbannt, 8500 erschossen. Das Erschießungskommando bestand aus acht Männern, einer hat sich später selbst umgebracht, auch die anderen sind lange tot. Die Männer exekutierten in einer solchen Geschwindigkeit, dass die sowjetischen Pistolen heißliefen und versagten. Die NKWD-Führung ersetzte sie mit Pistolen der Marke Walther, die im Ausland gekauft werden mussten.

Das alles scheint Sahra Wagenknecht nicht davon abzuhalten, auch heute noch Lobeshymnen auf den Sozialismus Stalins zu singen:

Sahra Wagenknecht:

Die beeindruckenden Leistungen bei der Industrialisierung des Landes wären ohne Stützung und Bejahung dieser Politik seitens größerer Teile des Volkes nie erreichbar gewesen.

Es ist lächerlich und dumm, diese im Nachhinein als bloße Auswirkungen der Diktatur, der Angst und der Arbeitslager darstellen zu wollen.

Und was immer man – berechtigt oder unberechtigt – gegen die Stalin-Zeit vorbringen mag, ihre Ergebnisse waren jedenfalls nicht Niedergang und Verwesung, sondern die Entwicklung eines um Jahrhunderte zurückgebliebenen Landes in eine moderne Großmacht während eines weltgeschichtlich einzigartigen Zeitraums; damit die Überwindung von Elend, Hunger, Analphabetismus, halbfeudalen Abhängigkeiten und schärfster kapitalistischer Ausbeutung; schließlich der über Hitlers Heere, die Zerschlagung des deutschen und europäischen Faschismus sowie die Ausweitung sozialistischer Gesellschaftsverhältnisse über den halben europäischen Kontinent.

Die Wahrheit

Die „beeindruckenden Leistungen bei der Industrialisierung des Landes“ beruhten allesamt auf geschönten Statistiken. Für die Industrialisierung Russlands wurden Millionen Menschen zu Sklavenarbeit herangezogen, Millionen starben unter Kälte, Hunger oder durch unmenschliche Arbeitsbedingungen. Bei minus 30 Grad – in extremen Wintern oft bei minus 50 Grad – mussten sie im Freien schuften. In ihren Baracken gab’s ebenfalls Minusgrade.

Sahra Wagenknecht:

Richtig ist: Das in der Sowjetunion während der Stalinzeit entstandene und später von den osteuropäischen Ländern in den Grundzügen übernommene Gesellschaftsmodell ist die auf Grundlage unterentwickelter beziehungsweise zerstörter Produktivkräfte, allgemeiner Not und existentieller Gefährdung der Grundfesten des neuen Systems historisch notwendige und – soll eine bürgerliche Gegenrevolution wirksam verhindert werden – einzig mögliche Form eines realisierten Sozialismus.

Die Wahrheit:

Die Formulierungen Wagenknechts wie „historisch notwendig“ oder „einzig mögliche Form eines realisierten Sozialismus“ sind in typischer Diktion kommunistischer Texte verfasst, wie man sie zu tausenden in den Reihen sozialistischer Vordenker und Ideologen her kennt (auch Mao, Pol Pot oder Kim Yung Il schrieben so) – und verdeutlicht den Wahn, dass es sich beim Kommunismus um eine objektive Wissenschaft und die einzig wahre Heilslehre der Menschheit handele.

Zitate von und über Stalin:

„Der Staat ist eine Maschine in den Händen der herrschenden Klasse zur Unterdrückung des Widerstands ihrer Klassengegner. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Diktatur des Proletariats im Grunde genommen durch nichts von der Diktatur jeder anderen Klasse, denn der proletarische Staat ist eine Maschine zur Niederhaltung der Bourgeoisie.“ (Stalin in: Werke Band 6, „Über die Grundlagen des Leninismus, IV. Die Diktatur des Proletariats“)

„Stalin ist zu grob, und dieser Fehler, der in unserer Mitte und im Verkehr zwischen uns Kommunisten erträglich ist, kann in der Funktion des Generalsekretärs nicht geduldet werden. Deshalb schlage ich den Genossen vor, sich zu überlegen, wie man Stalin ablösen könnte, und jemand anderen an diese Stelle zu setzen, der sich in jeder Hinsicht von dem Genossen Stalin nur durch einen Vorzug unterscheidet, nämlich dadurch, daß er toleranter, loyaler, höflicher und den Genossen gegenüber aufmerksamer, weniger launenhaft usw. ist.“ (Lenin, Brief an den XII. Parteitag – Nachschrift vom 4. Januar 1923)

„Der Tod eines einzelnen Mannes ist eine Tragödie, aber der Tod von Millionen nur eine Statistik.“ (Joseph Stalin)

„Bei Stalin war jedes Verbrechen möglich, denn es gibt kein einziges, das er nicht begangen hätte […] ihm wird jedenfalls […] der Ruhm zufallen, der größte Verbrecher der Geschichte zu sein.“ (Josip Broz Tito)

„Gedanken sind mächtiger als Waffen. Wir erlauben es unseren Bürgern nicht, Waffen zu führen – warum sollten wir es ihnen erlauben, selbständig zu denken?“ (Jospeh Stalin)

„Gemessen an ihren Verbrechen waren Hitler und Stalin auf gleicher Augenhöhe, nur dass der eine den Krieg gewonnen hat. Das NS-Regime ist nicht an seinen Verbrechen, sondern an seiner Dummheit gescheitert.“ (Wolfgang Dvorak-Stocker, Interview mit Colette M. Schmidt, Der Standard, 20. Mai 2005)

„So grob er [Stalin] anderen gegenüber sein kann, so leicht fühlt er sich selbst beleidigt und, so überraschend das erscheinen mag, so launenhaft ist er. Seine Reaktionen sind primitiv. Sobald er sich übergangen glaubt, neigt er dazu, Menschen sowohl als Ereignissen den Rücken zu kehren, mürrisch seine Pfeife zu schmauchen und von Rache zu träumen.“ (Trotzki, „Stalin – Eine Biografie“, S. 91, Arbeiterpresse Verlag, Essen, 2. Auflage, 2006)

„Man kann nicht zugleich Mörder und Genius sein. Einerlei, welche Motive Stalin leiteten, die Hinrichtung Tausender war ein fürchterliches Verbrechen.“ (Nikita Chruschtschow: „Chruschtschow erinnert sich“, Vorrede)

Daher gilt das, was ich zum Anfang dieser notwendigen Antwort zu Wagenknechts Stalin-Verherrlichung bereits gesagt habe, umso deutlicher: Als Linker darf man offensichtlich jeden Unsinn abgeben. Schaden tut’s so gut wie nie. Denn als Linker ist man – wie dereinst die mittelalterlichen Kirchenfürsten oder vatikanisch bestellten Inquisitoren – quasi sakrosankt gegen jede Kritik. Und wird in den Medien herumgereicht wie ein Politstar. Es steht schlimm um Deutschland.




Linke ZEIT natürlich für islamischen Feiertag

Das islamische U-Boot Parvin Sadigh (Foto) schreibt in der grünroten, Mohammed-freundlichen ZEIT, es sei Zeit für einen islamischen Feiertag! Dieser freie Tag, wie ihn die Türkische Gemeinde wünscht, wäre ein Geschenk an alle, ganz gleich, ob und an was sie glauben. Er könnte integrierend wirken in beide Richtungen. Zeichen dieser Art können den einen (den Durchschnittsmuslimen) Wertschätzung zeigen und den anderen (den Durchschnittschristen oder -nichtgläubigen) ein wenig Angst vorm Islam nehmen. Die Autorin ist Iranerin.

Schon vor Jahren setzte sie sich genauso pseudo-unschuldig für moslemische Gebetsräume an Schulen ein. Ich schrieb damals dazu:

Parvin Sadigh ist Iranerin. Im Tagesspiegel meldet sich eine Fatina Keilani zum selben Thema. Und dieser Chor nimmt zu. Wir lesen Artikel von Namen wie Hilal Sezgin, Elif Shafak, Yassin Musharbash, Fehim Tastekin, Ebru Tasdemir, Canset Icpinar, Kübra Gümüsay und wie sie alle heißen. Prinzipiell ist es gut, wenn Journalisten Fremdsprachen beherrschen und sich im Sujet auskennen, trotzdem hat man bei einigen dieser Experten immer das Gefühl, man wird hinters Licht geführt. Hauptthema dieser Kommentatoren sind sowieso Türken, Mihigrus, Islam, böse Kartoffeln, Rassismus, Diskriminierung und diese Ecke. Dabei haben wir doch obendrauf noch genügend eigene Islam-U-Boote wie die Dernbach im Tagesspiegel oder den pensionierten Türkei-Lobbyisten Wolfgang Günter Lerch in der FAZ. Während manche hier von einer Rückführung eines gewissen Kreises träumen, werden die Medien längst ideologisch unterwandert und unsere Meinung wiegt immer weniger.

Heute würde ich das nicht mehr so nett schreiben, denn man ist langsam mehr als wütend über die frechen Zumutungen dieser Mihigrus und den Raum, der ihnen in der Einheitspresse gegeben wird!




Was vom neuen Sarrazin-Buch zu erwarten ist

Thilo Sarrazin veröffentlicht in wenigen Wochen sein nächstes Buch: „Der neue Tugendterror: Über die Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland“ wird es heißen. Nach dem Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ und der fundierten Euro-Schelte wagt er sich also nun an die Säulen der Political Correctness heran. Das wurde einerseits Zeit und andererseits ist gerade er ideal dazu geeignet!

Wer wurde sonst von allen Medien, von taz bis zu den GEZ-Finanzierten, wüst beleidigt, weil er die im Grundgesetz garantierte Meinungsfreiheit tatsächlich in Anspruch zu nehmen wagte? Weil er Dinge beim Namen nannte, die keiner nennen soll? Weil er trotz Verachtung, die ihm seitens der veröffentlichten Meinung entgegenschlug, seine Meinung beibehielt?

Zwar kann es jeden treffen, was Sarrazin sicherlich nachweisen wird, und doch berechtigt ihn das eigene Erleben gleich doppelt dazu. Denn überall, wo er seit seinen mutigen Äußerungen und Analysen auftritt, schlägt ihm der Haß des aufgestachelten linken Mobs entgegen, Anschauungsmaterial hat Sarrazin also genug aus eigener Erfahrung.

Nehmen wir als Beispiel die letzte Konferenz des Nachrichtenmagazins Compact. Sarrazin referierte zu einem Konferenzthema, das vollkommen normal und aufgrund der demographischen Katastrophe Deutschlands vollkommen notwendig ist. Doch selbst das Ansprechen der „Zukunft der Familie“, so ein Eckpunkt der Veranstaltung, stößt absurderweise bereits an die „Grenzen der Meinungsfreiheit“, die Sarrazin im neuen Buch untersuchen will!

Was passierte, kann im Internet nachgelesen werden: Die Medien schäumten vor Wut gegen „Homophobie“ und „Ewiggestrige“, der linke Mob nahm das als Ansporn und tobte – unter den Augen der Polizei – gegen russische Parlamentsabgeordnete, einfache Teilnehmer und Sarrazin. Gewalt und Beleidigungen wurden geduldet. Dass die Bundesregierung etwaige Angriffe nun „bedauert“ und die Polizei Sachsen, deren Einsatzkräfte trotz linkskrimineller Taten Zurückhaltung übte, bittet, die Taten, sofern sie stattfanden [!], was auf Videos belegt ist, „gegebenenfalls [!!] zu entschuldigen“, zeigt, wie Medien und „Antifa“ gemeinsam die Grenzen der Meinungsfreiheit so setzen, dass selbst die Polizei es phasenweise nicht wagt, Menschen aktiv zu schützen. Sarrazin ist also in mehrerer Hinsicht leidgeplagt. Er wird sich seinen berechtigten Frust eloquent von der Seele schreiben. Keiner hat mehr Erfahrungen und Gespräche mit Journalisten geführt, keiner war präsenter in den Schlagzeilen von Klatsch- bis „Qualitäts“-Presse.

Mit medialem Kesseltreiben und eingeschränkter Meinungsfreiheit aufgrund linker Tugendwächter liegt Deutschland im Trend. Bei PI wurde wiederholt über Richard Millet berichtet (hier, hier und hier), der in Frankreich vergleichbar im Artilleriefeuer der Medien lag und liegt. In ganz Europa gibt es prominente Opfer der Praxis der Meinungsmacher. Man darf also erwarten, dass Sarrazin kenntnisreich den Finger in die Wunde legt und schonungslos Tacheles redet, wie man es von ihm und Millet gewohnt ist.

Das Buch erscheint am 24. Februar, wird 400 Seiten haben, kostet 22,99 € und kann schon jetzt hier, über bekannte Großhändler oder lokale Buchhandlungen vorbestellt werden.




Aydan Özoguz: Mehr Geld ein wichtiger Schritt

Aydan ÖzoguzAydan Özoguz von der SPD (Foto), türkischstämmige Integrationsbeauftragte mit radikal-islamischem Familienanhang, ist der Meinung, dass alle, die dramatische Zustände durch Zuwanderung sehen, liegen falsch. In Städten wie Duisburg, Berlin, Hamburg oder jeder anderen extrembereicherten Kommune kämpfen Deutsche mittlerweile täglich nicht nur um Recht und Ordnung, um den Erhalt unserer Kultur und Werte, sondern oftmals auch um Sicherheit für Leib und Leben. Nach Özoguz-Logik ist das zwar offenbar alles nicht wahr, aber es lässt sich mit mehr Geld lösen.

(Von L.S.Gabriel)

Ob Müllberge im deutschen Zigeunerviertel Duisburg, gewalttätige Auseinandersetzungen in Berlin – alles nur Einbildung. Wichtig sei, dass man Zuwanderer menschenwürdig unterbringe.

In einem Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung sagt sie:

„Geld kann nicht alles, aber es ist wichtig. Denn wenn es Menschen in den Kommunen gut geht, sind sie auch eher bereit, Probleme anderer Menschen mitzutragen und sich für sie einzusetzen“.

Nicht falsch verstehen, hier geht es natürlich nicht um Geld für mehr Sicherheit der Deutschen oder um deren sonstigen Belange, nein es geht darum, „Schrottimmobilien“ aufzukaufen und zu sanieren. Auch nicht für deutsche Obdachlose oder sozial Schwache, sondern für Zuwanderer. Dafür hat sie eine Parteigenossin als Verstärkung:

Bauministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte am Montag auf einem Treffen einer neuen Arbeitsgruppe von Bund, Ländern und Kommunen eine Ausweitung der Städtebauförderung von bisher 40 Millionen Euro auf dann 150 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Mit dem Geld könnten etwa Schrottimmobilien gekauft und saniert werden, um Wohnraum für Migranten zu schaffen. Özoguz begrüßte dies als „wichtigen Schritt“.

SPD-Schwestern im Geiste: Am schnellsten bekommen wir Deutschland wohl mit dem Geld der Deutschen kaputt. Wie genial!




Bettina Röhl über den alten Maoisten Kretschmann und seinen schwulen Lehrplan

Der Bildungsplan 2015 ist so ein Machwerk, wo K-Gruppen-Opas Augen nochmal träumen. Frei nach dem Motto: „Dass ich das noch erleben durfte“. Man sollte, was die Bildungspolitik anbelangt, den multistrategischen Ansatz der 68er nicht außer Acht lassen. Erste Bürgerpflicht war Revolution à la Marx, also Enteignung von Produktionsmitteln, Grund und Boden und Kapital durch Revolution. Zweite Bürgerpflicht war der lange Marsch durch die Institutionen bis zur Machtübernahme aller bzw. vieler strategisch wichtiger Positionen. Die dritte Bürgerpflicht ist es, einmal oben angekommen, die Segnungen des neuen Menschen nunmehr von oben nach unten zu administrieren und nachhaltig zu machen.

Klar, die 68er als Generation wachsen allmählich aus der Gesellschaft heraus. Konkret sind viele sogenannte 68er-Lehrer inzwischen in Pension gegangen. Es müssen also Bildungspläne, Gesetze, Regelwerke her, die ihr Werk, ihre Ideologie erhalten und nachhaltig zementieren.

Eine der vielen Nebenschienen war von Anbeginn die Unterwanderung, die Zersetzung und Übernahme des Bildungswesens durch 68er, die über Lehrermacht den neuen Menschen in der nächsten Generation generieren wollten. Kein Wunder, dass die Lehrergewerkschaft GEW notorisch, sagen wir mal, linksradikal zersetzt war, und nicht wenige DKP-Mitglieder, Ex-K-Grüppler und Hardcore-68er dort seit vierzig Jahren ihr Unwesen getrieben haben und teilweise noch treiben. Diese erfolgreiche Übernahme der Hoheit in den sogenannten geisteswissenschaftlichen Fächern, der Bildungspolitik, der Lehrerbildung in Schule und Universität, ist seit vierzig Jahren das Werk der großen Masse der 68er-Marschierer durch die Institutionen.

Doch jetzt soll die neo-maoistische Bildungspolitik in Beton gegossen werden und das nicht etwa durch einen demokratischen Prozess oder Aufklärung aller, die die Zukunft der heute ausgebildeten Menschen etwas angeht. Nicht basisdemokratisch, sachorientiert und in freier Rede, sondern durch klammheimliche interne Bildungsverordnungen, wie sie der Bildungsplan 2015 in Baden-Württemberg darstellt. Die 68er-Denke wird zur Staatsideologie erhoben, und dies als reine neue „Wissenschaft“. Die historischen Wurzeln werden gekappt, es ist nicht mehr die Rede von 68ern oder gar von Mao Tse Tung, sondern es gibt die richtige, allein menschliche und allein seligmachende Lehre, die von oben verordnet wird. Und den Kindern wird Alternativlosigkeit vorgegaukelt. Alles andere wäre reaktionär, faschistisch, rassistisch, homophob, fundamentalistisch, religiös usw… (Auszug aus Bettina Röhls glänzendem Essay über den schwulen baden-württembergischen Lehrplan und die Altachtundsechziger!)




Jeder dritte Solarindustrie-Job gestrichen

Die grüne Revolution in der deutschen Industrie sollte zu einem neuen Beschäftigungswunder in Deutschland führen. Doch zur guten Lage am Arbeitsmarkt tragen die mit Milliardensummen geförderten Ökobranchen kaum bei. Im Gegenteil: Vor allem in der Solarindustrie gehen derzeit Tausende Arbeitsplätze verloren. In der Herstellung von Solarzellen und Solarmodulen waren im November vergangenen Jahres gerade noch rund 4800 Personen beschäftigt. Damit wurde innerhalb eines Jahres jede dritte Stelle abgebaut. Erstmals seit knapp vier Jahren fiel die Beschäftigung unter die Marke von 5000… (Fortsetzung in der FAZ!)




Das neue Familien-(Zerr-)Bild der CDU

Der ganze Schrott des zeitgeistigen Ideenmarktes macht offensichtlich auch vor der CDU nicht halt. In der Union scheint es Mode zu werden, auch noch den letzten „Dernier Cri“ der gegenderten Gesellschaft mitzumachen. Sollte die Union jemals ein Meßinstrument für moralische Fehlerströmungen gehabt haben, so ist es ihr gründlich abhandengekommen. Dies zeigt sich sehr deutlich an ihrem gewandelten Familienbild.

(Von Peter Helmes, Conservo)

Julia Klöckner, stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende und (vermeintlich) „letzte Hoffnung“ der arg gebeutelten Landespartei in Rheinland-Pfalz, verleiht dem neuen Familiengefühl ihrer Partei ein besonderes Flair, vermutlich, weil sie in diesem Punkt besonders kompetent – will heißen: politisch korrekt – wirkt: Sie lebt unverheiratet mit ihrem Freund zusammen, das Paar hat keine Kinder – eine moderne „Ehe“ sozusagen. In einem Gespräch mit dem sich als „schwul“ bezeichnenden ehemaligen Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Reinhold Robbe („verheiratet“ mit dem Opernregisseur Freo Majer), wird sie im protestantischen Monatsmagazin „chrismon“ gefragt, wie sie das Thema Familie sehe. Die Redaktion äußert im Laufe des Gesprächs: „…Wir fragen, weil die Definition bei der CDU lange hieß – und teilweise auch heute noch heißt: Familie ist, wo Kinder sind.“

Darauf antwortet Klöckner: „Ich bin ja auch Kind. Kind meiner Eltern. Und ich habe zwei Patenkinder. Jeder hat Familie! Familie ist, wo Kinder und Eltern sind, sie sich kümmern. Aber auch Geschwister, Opas, Tanten, Neffen, Nichten. Familie ist ein Gebilde von Zusammenhalt, natürlich auch, aber nicht nur Blutsverwandtschaft…“

Nun geht das Gespräch über zu Robbe: „Familie ist, wo Menschen sind, die sich lieben und füreinander Verantwortung übernehmen und wo man sich selber ein Stück zurücknimmt zugunsten anderer, zum Beispiel der Kinder. Verantwortung in guten wie in schlechten Zeiten. Und natürlich gilt das ebenso für gleichgeschlechtliche Paare, die ja immer häufiger auch Kinder haben. Da hat sich in der Gesellschaft schon sehr viel positiv verändert…“

Auf die Frage, wie er dieses Thema in der Bundeswehr sehe, entgegnet Robbe, es sei auch heute für schwule und lesbische Soldaten/innen „noch nicht immer einfach, die sexuelle Orientierung offen zu leben“. Allerdings dürfe in der Bundeswehr niemand deshalb benachteiligt werden. „Da sind wir fortschrittlicher als die meisten anderen Staaten“ (Robbe). Dazu sage ich nur: „Potzblitz, da können wir aber stolz auf uns sein!“

An dieser Stelle des Gesprächs unterbricht Klöckner Robbe und betont, sie habe ihn „übrigens damals als Wehrbeauftragten gewählt“. Sowas klingt im Militär-Jargon etwa so: „Förmliche Anerkennung! Danke. Wegtreten!“ – welch Letzteres wiederum gar nicht so schlecht wäre.

Ich glaub´ es nicht! Da entblättert die Klöckner ihr schiefes Familienbild, indem sie von „Omas, Tanten, Neffen“ faselt und dem noch schieferen Bild des Herrn Robbe nicht mal ansatzweise widerspricht. „…Gleichgeschlechtliche Paare, die ja immer häufiger auch Kinder haben…“, sagt Robbe. Ja, wo kommen die denn her? Aus homosexuellen „Ehen“ oder Partnerschaften entstehen nun mal nach den Gesetzen der Natur keine Kinder. Welches Gesellschaftsbild hat Julia Klöckner?

Dreiste Sprachmanipulation

Bei Kindern hört der Spaß doch auf. Es gibt kein allgemeines Recht auf Kinder! Da erwarte ich von einer christlich-demokratischen Partei eine klarere Haltung. Wenn nicht, ist die Freigabe des Adoptionsrechts für gleichgeschlechtliche Partner für die CDU nur noch eine Frage der Zeit; denn in dieser Partei gibt´s noch mehr Klöckners. Und bei der Antwort Robbes merkt man, wie aus Sprachmanipulation Meinungsmanipulation entsteht. Die Formulierung „…die ja immer häufiger auch Kinder haben…“ soll wohl suggerieren, zwei Männer oder zwei Frauen hätten „ein Kind bekommen“, so als ob dies eine völlig natürliche Angelegenheit sei. Und demnächst wird man bei solchen Paaren wohl ganz selbstverständlich (und politisch korrekt) von „Eltern“ reden.

Hier, besonders hier, zeigt sich der Verlust der tradierten Werte der Union. Wenn eine Bundeskanzlerin und Vorsitzende der „Christlich“-Demokratischen Union sich nicht nur NICHT gegen die Aufgabe unserer Werte stemmt und ihre Stellvertreterin (Julia Klöckner), noch deutlicher, unser tradiertes Familienbild in den Mülleimer der Geschichte stampft, ist dies die familienpolitische Offenbarung der Union. Die zerstörerische Lawine, die die Familie als Grundstruktur der Gesellschaft hinwegfegen soll, rollt ungebremst auf uns zu.