Die AfD ist in den letzten Wochen und sogar im kurzen neuen Jahr 2014 immer wieder in den Schlagzeilen – meistens natürlich negativ, aber nicht nur. Und das ist gut so! Selbst negative Artikel sind nämlich zehnmal besser als gar keine Artikel. Das vergessen viele. Nach dem knappen Verpassen des Bundestags geht es jetzt um die Europawahl und sonst gar nichts. Solange über die AfD geschrieben wird, kann bei dieser Wahl nichts schiefgehen. Zunächst zu einem positiven Artikel in der WELT!

Günther Lachmann schreibt hier ziemlich neutral über die erfreuliche Weiterentwicklung des Wahlprogramms der AfD, die gegen die „Vereinigten Staaten von Europa“ eintritt und die Sozialhilfe an EU-Einwanderer kappen will. Auch die EU-Aufnahme der Türkei wird nicht begrüßt. Alles völlig okay!

Zum wiederholten Mal: niemand sollte die gigantischen Schwierigkeiten einer Partei-Neugrundung unterschätzen. Keiner sollte so naiv sein und glauben, hier entstünde eine Partei, die alle seine Wünsche berücksichtigt. Das wäre der Gipfel an Unlogik, denn wenn sie meine Traumziele 100-prozentig vertritt, kann sie bereits die Traumziele meines Nachbarn nicht mehr 100-prozentig erfüllen.

Auch die Haltung der Leser hier, die noch fünfzig Jahre unrealistisch warten möchten, bis die Reps oder die Freiheit immer noch nicht im Bundestag sind, verstehe ich nicht. Wir brauchen hier und heute schnellstens eine Partei in den Parlamenten, die den Ausverkauf Deutschlands in Europa beenden will. Nur wenn die AfD jetzt im EU-Parlament landet, hat sie erweiterte Möglichkeiten bei folgenden Wahlen voranzukommen. Und alleine ihre Existenz im EU-Parlament wird die deutsche Politik verändern!

Kommen wir zum negativen Artikel, wieder einmal in der nach links driftenden, EUdSSR-hörigen FAZ – der vernebelte Schirrmacher ging neulich mit EU-Bonze Martin Schulz in Verdun spazieren -, wo zum wiederholten Mal ein durchsichtiger Angriff unter der Überschrift AfD: Drohungen, Verleumdungen, Unterstellungen gestartet wird. Es wird der FAZ nichts nützen und der AfD nicht schaden. Zitate aus den Leserkommentaren dazu:

Sie wird euch noch fehlen, die gemäßigte Professorenpartei AfD, wenn die zukünftig zu erwartenden sozialen und politischen Verwerfungen ganz andere Kräfte nach oben spülen werden. Dann wird sich so mancher in Politik und Medien fragen, ob es nicht klüger gewesen wäre, dem legalen und legitimen Protest gegen eine grundfalsche Geld- und Europapolitik nicht die „braune Schelle“ umzuhängen und nach Kräften U-Boote einzuschleusen, sondern sich mit den Argumenten auseinanderzusetzen. Wenn Protest kein demokratisches Ventil mehr findet, sucht er sich andere, unfriedliche Wege.

Und ein anderer schreibt:

So viel Text mit so wenig Inhalt – aus welchem Grund? Geht es nicht bald um die EU-Wahl, bei der die AfD-Positionen durchaus attraktiv sein können? Geschickter Zeitpunkt die neue Partei mit Dreck zu bewerfen, damit die inhaltliche Auseinandersetzung gar nicht zustande kommt?

Nicht jeder läßt sich von der FAZ beeinflussen. Die AfD wird solche Artikel leicht überstehen. Wer noch das Chaos in den Anfangsjahren der Grünen in den Ohren hat, sieht die AfD auf einem sicheren Weg in die Parlamente. Und das ist gut so!

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125 KOMMENTARE

  1. Die AfD hat gezeigt, daß sie keine Alternative ist. Im Gegensatz zu den zitierten Grünen, hat die AfD keine politische Substanz.

  2. Der FAZ-Artikel baut Volker Bartz (Hessens Ex-Landesvorsitzender) schon fast zum Märtyrer auf. Erst ganz versteckt fast am Ende des Artikels kommt dann so nebenbei der entscheidende Punkt:

    Parallel wurde Bartz, der sich bei seiner Wahl als Prof. Dr. vorgestellt hatte, von Lucke aufgefordert, die Rechtmäßigkeit seiner akademischen Titel nachzuweisen, was Bartz ablehnte.

    Warum zum Teufel sollte ein Prof. Dr. nicht bereit sein, mitzuteilen, wo er promovierte und an welcher Uni er ordiniert ist?

  3. Ich halte es für einen Trugschluss zu hoffen dass wenn die AfD im Europäischen Parlament ist sie öfters in den Medien kommt. Die Erfahrung ist schlichtweg dass das Europaparlament in der medialen Berichterstattung keine Rolle spielt. Die AfD sollte die Sache von unten her aufrollen. Gemeinderatswahlen, Landtagswahlen, etc.. Dann ist sie medial präsent.

  4. #3 GrundGesetzWatch (02. Jan 2014 10:37)

    Die AfD sollte die Sache von unten her aufrollen. Gemeinderatswahlen, Landtagswahlen, etc.. Dann ist sie medial präsent.

    Ganz meine Meinung.
    Aber sie (die AfD) rührt sich nicht.
    Sie wissen immer noch nicht ob ein Kreisvorsitzender Mitglieder einstellen kann oder ob die „Anfrage“ erst in D,dorf oder Berlin beantwortet wird.
    Die „Führung“ vergibt die tollste Chance die
    je eine neue Partei bekommen hat.
    Die Stimmung ist super.

  5. Die AfD wird absolut nichts bewirken. Anstatt einer Partei mueste man einen Fernsehsender gruenden. Das waere der erste Schritt.

  6. Ja, das sehe ich auch so. Negative Schlagzeilen sind manchmal besser als gar keine.

    Schliesslich sind ja nicht alle Menschen blöd und manche nehmen eine Meldung zum Anlass, um sich über eine Sache mal selber und ausführlich zu informieren und so gewinnt man neue Interessenten.

    In der ehemaligen DDR ging ich beispielsweise nur in Kinofilme die in der DDR Presse schlechte Kritiken bekamen. Das waren die einzigen Filme die man sich anschauen konnte ohne das Kotzen zu bekommen.

  7. Mit ihrem jetzigen Führungspersonal wird die AfD auf keinen grünen Zweig kommen.

    Eine Partei, die sich nicht von den Blockparteien unterscheidet, ist keine „Alternative“.

  8. Staatliche Unterstützungsleisten sollen nur vom Herkunftsland des Anspruchsstellers gezahlt werden (Heimatlandprinzip)..

    Halte ich für Unfug! Für den absolut unwahrscheinlichen Fall, dass sowas tatsächlich mal umgesetzt werden sollte (woran ich noch nicht mal glaube, selbst wenn die AfD stärkste Partei wäre), würde dies nur in Form von perversen Buchhaltungstricks (ala „Target2“ etc.) geschehen, also irgendwelchen virtuellen Konten, die – wenn überhaupt – sowieso immer nur vom deutschen Steuermichel ausgeglichen werden!

  9. #3 GrundGesetzWatch (02. Jan 2014 10:37)

    Die AfD sollte die Sache von unten her aufrollen. Gemeinderatswahlen, Landtagswahlen, etc.. Dann ist sie medial präsent.

    ————————————————

    Was glaubt man wohl, was man machen will? Es gibt zwei Wahlen: Europa (dafür ist man gerüstet). Dann die Kommunen: Das ist schwieriger weil dafür noch Personal fehlt. Also eintreten und mitarbeiten. Es gibt nichts was getan wird, wenn man es nicht tut. Übrigens muß man auf kommunaler Ebene dann detailliert nachweisen was die Einwanderung kostet; wenn man es dem Bürger und der Presse mitteilen will. Ich weiß noch gar nicht wie man an die genauen Zahlen rankommt und welche Arbeit das macht. Aber es wird interessant. Jeder der da mithelfen kann ist aufgerufen mir Quellen zu nennen. Auch hier im Komentarbereich.

  10. Prof. Lucke ist nicht zu toppen, wenn es um volkswirtschaftliche Themen geht. Und darum geht es doch in Europa, oder?

  11. Im Bonner AfD-Stadtverband müssen Islamkritiker künftig draußen bleiben.

    Salafismus in Bonn ist audrücklich k e i n Thema bei den Kommunalwahlen. Ein Vorstandsmitglied weiß gar nicht, was „Salafist“ bedeutet.

    Schatzmeister ist ein junger Korangläubiger, der beim Zeigen der Mohammed-Kari außer sich gerät, Pax-Flyer zerknüllt und behauptet: „In Bonn ist die Gewalt von Rechtsextremen und Rockerbanden mindestens genauso groß, wenn nicht größer als die Gewalt von Muslimen!“

    In anderen Städten mag eine andere Grundstimmung bezüglich Islam/Islamisierung herrschen, wollen wir es hoffen.

    Auch wenn Lucke ausdrücklich nicht von einer „EU-Diktatur“ sprechen will, ist die AfD natürlich die einzige Alternative bei den Europa-Wahlen!

  12. das Gemaule über die AfD hier ist jetzt schon etwas fehl am Platz und übertrieben.

    Ob es uns passt oder net, sie IST die einzigste Chance für uns. Klar gibt es hier und da Positionen, die uns net völlig passen, aber welche andere Hoffnung als die AfD haben wir? Die Freiheit oder die Pro Bewegungen befinden sich noch immer im 0, noch was bereich, während die AfD in nur 6 monaten über 2.000.000 Menschen af seine Seite ziehen konnte.

    Sie braucht noch etwas zeit um sich mehr zu verfeinern, aber alles im allem is sie unsere größte Hoffnung für unsere Deutsche Nation.

  13. @ #1 Glauben_ist_nicht_Wissen

    Dann wähl halt einfach die Einheitsaltparteien weiter. Ich frag mich aber, wie du dann je eine Veränderung erreichen willst. Auf PI meckern reicht alleine nicht.

  14. Selbst negative Artikel sind nämlich zehnmal besser als gar keine Artikel.

    Erklärt mir im Nachhinein die Dauerpräsens einer Claudia Roth. 🙂

  15. Die AfD ist von dem System gegründet, um den echten Alternativen (Freiheit, Rep) die Stimmen zu klauen.

    Die AfD ist Grüne 2.0

  16. Griechenland hat nunmehr den Vorsitz im EU-Parlament ! Das ist ob das man ein Hund
    beim Metzger die Wurst bewachen lässt !
    Europa bald der Suppenküche der Welt !

  17. Schon allein, dass der Seehofer was zu Neujahr sagt: Wer lügt, der fliegt, ist eindeutig auf die AfD zurückzuführen! Das meine ich mit Einfluss.

    Und schon alleine, dass die AfD beinahe in den Bundestag gekommen wäre, sorgt für die jetzigen vielen Artikel.

    Aber träumt nur weiter von Rep, Pro Deutschland und Freiheit. Die nimmt doch keiner ernst, das wird nie etwas. Nie!
    Wobei ich natürlich Pro Köln unterstütze, aber daraus wird nie pro Deutschland. Werdet mal erwachsen!

  18. Schon allein, dass der Seehofer was zu Neujahr sagt: Wer lügt, der fliegt, ist eindeutig auf die AfD zurückzuführen! Das meine ich mit Einfluss.

    Und schon alleine, dass die AfD beinahe in den Bundestag gekommen wäre, sorgt für die jetzigen vielen Artikel.

    Richtig. Aber es wäre scheißegal, ob es die AfD, die REPs oder die NPD wären, die an der 5%-Hürde kratzen, um die Politik der restlichen Parteien zu beeinflussen.

  19. Ich bin immer wiedert positiv überrascht, wie fair die WELT über die AfD berichtet. Viele Artikel, die die EU und all ihre Fehler behandeln, werden ähnlich hart kritisiert, wie es die AfD tut. Gut zu wissen, dass nicht alle Medien auf den Nazizug aufspringen.

  20. Wir brauchen hier und heute schnellstens eine Partei in den Parlamenten, die den Ausverkauf Deutschlands in Europa beenden will.

    Dann wähle ich doch besser Die Linke anstatt eines Überraschungsei AfD.

    Erwachsener Bürger.

  21. Zum wiederholten Mal: niemand sollte die gigantischen Schwierigkeiten einer Partei-Neugrundung unterschätzen. Keiner sollte so naiv sein und glauben, hier entstünde eine Partei, die alle seine Wünsche berücksichtigt. Das wäre der Gipfel an Unlogik

    das ist eine richtige und wichtige Bemerkung!

    Flankieren sollte man sie mit dem Hinweis, dass die ‚Stürzenbergers‘ endlich ihre Versuche, die AfD zu einer Islamkritikerpartei umzumodeln, endlich einstellen sollen. Dann wird auch Friede in der AfD einkehren, die dann endlich normale Aufbauarbeit leisten kann.

    Das Islamkritik-Parteikonzept der ‚Stürzenbergers‘, die bereits die DF auf dem Gewissen haben, ist nämlich gescheitert. Die wenigen Hundert verbliebenen Anhänger von Stürzenberger beweisen es.

  22. Im Augenblick ist die AfD unter allen Parteien, die eine realistische Chance bei den anstehenden Wahlen haben, das allerkleinste Übel und so sollte man sie auch nutzen.

    Werden die von vielen Menschen prognostizierten sozialen Verwerfungen erst einmal eintreten, kommt es darauf an, ob die AfD dann sich den Notwendigkeiten (Islambekämpfung, Abschiebungsprogramme etc.) verschließt oder ihr Parteiprogramm entsprechend erweitert.

    Oder ob wir vielleicht doch noch eine richtige rechte Partei bekommen 😉

  23. @#1 Glauben_ist_nicht_Wissen (02. Jan 2014 10:32)

    Die AfD hat gezeigt, daß sie keine Alternative ist. Im Gegensatz zu den zitierten Grünen, hat die AfD keine politische Substanz.

    Zustimmung!!!

    Was ich mir wünsche ist eine Partei, die ein Selbstbewußtsein nach außen trägt und sagt: „Wissen Sie was? Es ist uns schlichtweg egal, ob wir rechts, links, oben oder unten eingeordnet werden. Unser Volk hat Probleme und wir wollen sie lösen. Punkt!

    Das wäre dann die Alternative!

    Die AfD sagt: Ähm ja, also, wir sind nicht rechts, und wollen nicht rechts sein, aber wir haben Inhalte, die als rechts empfunden werden könnten, deswegen entschuldigen wir uns schon mal und formulieren ganz vorsichtig, um nicht unangenehm aufzufallen und sind auch sonst ganz höflich und bitten die Presse, doch auch zu uns lieb und nett zu sein!“

    Ich glaube, viele Wähler sehnen sich nach einer echten Alternative, die notfalls auch durch Negativschlagzeilen auffällt. Das Mißtrauen gegen die Presse ist zumindest schon so groß, daß man auch als „Böser“ 5% Protestwähler wird mobilisieren können, solange das „Böse“ mit Humor und ohne Seitenscheitel auftritt!

    Trotzdem werde ich die AfD wählen und empfehlen. Denn ihre Platzierung ist gut und ihr Name ist Programm. Sollte sie sich etablieren, heißt das ja nicht, daß man sie nicht wird positiv beeinflussen können! Schließlich waren einst auch bei den Grünen „rechte“ Gründungsmitglieder (z.B. Herbert Gruhl), die dann mit der Zeit gingen. Warum nicht eine umgekehrte Entwicklung bei der AfD?

  24. Ob schlechte Presse immer gute Presse ist, das bezweifle ich etwas. Ich hoffe es sehr für die AfD. Zumal wirklich schlecht waren die Dinge gar nicht, ein Querulant, der nun rausgeschmissen wird, das gab’s zuletzt mit dem Bruder von Volker Kauder in der CDU auch, nur wurde es nicht so ausgeschlachtet durch die CDU-hörigen Medienblätter.

    Da bin ich schon noch zuversichtlich, dass die AfD punkten wird, auch wenn gerade wie hier bei PI, viele Wähler sehr wechselfreudig sind, und sich schon durch einfachste Propagandalügen ins Bockshorn der Etablierten Parteiendiktatur jagen lassen.

    Ich hoffe der Euro, Griechenland als EU-Führer, Sozialmissbrauch durch Roma und neue Schuldenprobleme werden der AfD genug Auftrieb geben.

    Immer aktuell:
    https://www.facebook.com/alternativefuer.de

  25. #22 kewil (02. Jan 2014 11:13)

    Wobei ich natürlich Pro Köln unterstütze, aber daraus wird nie pro Deutschland. Werdet mal erwachsen!
    ——————-

    Wie bitte? Du unterstützt Pro Köln? Na sowas, wer hätte das denn gedacht? 🙂 🙂 🙂

  26. Es gibt zwei wirklich interesante Parteien die als Alternative zu den etablierten infrage kommen.
    Das ist und bleit die AFD an erster stelle.
    Das ist nicht Die Freiheit oder Pro Deutschland oder die REP (obwohl die REP echte Freiheitliche Positionen einnimmt die Rep hat leider ein sehr negatives Image)
    die Rep hat bei teilnahme in allen Bundesländern 91.193 Stimmen bekommen.
    Die AFD hat 2.056.985 Stimmen bekommen.
    „Und das beim ersten Wahlkampf überhaupt.“
    Pro Deutschland hat 73.854 Stimmen bekommen.

    Und jetzt zu der einen kleinen weiteren Interesannten Partei.
    Die PARTEI DER VERNUNFT 24.719 Stimmen bei teilnahme in nur vier Bundesländern und unter dem Dogma des Totschweigens der Medien.
    Es dürfte sehr schwer fallen einer Partei wie der PDV mit der Rechtz Keule zu kommen ohne sich lächerlich zu machen.
    Die PDV ist besonders nach der wahl eines Herrn Lindners zum FDP Chef eine mehr als interesante Partei.

    2014 ist Europa Parlaments Wahl
    Und für mich gibt es diese Zwei möglichkeiten eine REP wird den einzug nicht schaffen genausowenig wie die Pro oder die Freiheit.
    Vom Programm ist die PDV die interesanteste Partei.

  27. „…wenn die zukünftig zu erwartenden sozialen und politischen Verwerfungen ganz andere Kräfte nach oben spülen werden…“

    Ich bestreite das! Wenn (…) der Erfolg der AfD eines gezeigt hat, dann das Deutschland keiner extrem konservativen/rechten Partei das Vertrauen (mit mehr als 1%) schenkt…

  28. Wenn „Alternative“ die „andere Möglichkeit“ bedeutet, wie ich das in grauer Vorzeit gelernt habe, dann gäbe es tatsächlich viele AfD, nämlich Die Linke, die NPD und so weiter.

    Die Lucke-Partei gehört nun wirklich NICHT dazu.

  29. PS. Ich schlage eine Ökologische Bibeltreue Konservative Soziale Bürgerpartei (die ÖBKSBP) vor.

  30. Ich halte es für wichtig, dass mit der AFD auch ein paar konservative Abgeordnete zusätzlich ins EU-Parlament einziehen werden.

    Vergesst nicht, der Gender-Angriff der Familienfeinde wurde nur mit 334 zu 327 Stimmen abgewehrt. Jede zusätzliche konservative Stimme kann künftig entscheidend sein.

    Es wurde hier bereits vor einiger Zeit verlinkt, aber nochmals zur Erinnerung:

    https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2013/europaparlament-schlappe-fuer-gender-lobbyisten/

    Also AFD wählen statt chancenlose Splitterparteien!

  31. @ kewil

    Du hast Deine Hand drauf, daß AfD-kritische Artikel bei PI nicht mehr erscheinen. Der zitierte Kommentar spricht doch Bände über Deine Denkweise. Tolle „Logik“: Nur eine FDP 2.0 ohne ESM-Zustimmung darf EU-skeptische Politik machen. Wenn ich mir den hiesigen AfD-Verband anschaue, weiß ich, Leute vor mir zu haben, die keine Ahnung von Kommunalpolitik haben. Dort wird ernsthaft zu behaupten versucht, die Kriminalität in Bad Godesberg sei ein Problem mit „Rechtsextremen“ und „Rockerbanden“, doch in der absoluten Mehrheit der Fälle von Straßenkriminalität hat die Polizei dort mit Mihigru-Banden zu tun. Aber für die AfD Bonn und ihr islamisches U-Boot im Vorstand ist das zu politisch unkorrekt. Das ist die harte Realität über die AfD.

  32. Der ZDF-Jahresrückblick 2013 hatte auch die Bundestagswahl zum Thema!

    Allerdings hat die System-Propaganda über alle Parteien berichtet, nur nicht über die AfD, die knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert ist!

    Alleine dies zeigt doch dass die AfD auf dem richtigen Weg ist die Diktatur der gleichgeschalteten Blockparteien zu brechen!

    So lange die Systempropaganda die AfD verschweigt oder anschwärzt, so lange ist die AfD auf jeden Fall noch wählbar!

    😉

  33. Ich werde meine zukünftige Wahlentscheidungen nicht mehr nach dem geringeren Übel treffen oder wahltaktischen Gegebenheiten, sondern lediglich der Partei meine Stimme geben, der ich wünsche, Wahlkampfkostenerstattung zu bekommen.

  34. Unter Konservativen herrscht ein fast schon messianischer Glaube an die AfD.

    Dabei wird übersehen, sich einmal ganz nüchtern mit den Fakten zu beschäftigen. Die AfD hat so gut wie keine Programmatik. „Programm“ ist bei der AfD die jeweils jüngte Verlautbarung von Prof. Lucke in der Presse. Aber weiß man denn, was Prof. Lucke will? Wessen Interessen er sich verpflichtet fühlt? (Mit Islamkritik hat er offenkundig jedenfalls nichts am Hut.)

    Traurig, aber wahr: Bei einer Partei, die in ihrer Gründungsphase so viel mediale Aufmerksamkeit findet wie die AfD, kann man sicher sein, dass es sich um eine aus dem System heraus gegründete, „gelenkte“ Oppositionspartei – ähnlich wie auch die „Piraten“ – handelt. Wirkliche Opposition wird erst einmal ignoriert und totgeschwiegen.

  35. OT

    BERLIN BEREICHERT

    TÜRKEN-MOSLEM HERRENMENSCH SORGT FÜR ORDNUNG

    Und sticht ein 16jähriges fast Kind (Bolivianischer Austauschschüler) zusammen.

    Das geht als “Streit”!


    Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 25 bis 35 Jahre alten, auffällig großen (ca. 195 cm), südländischen, nach Zeugenaussagen vermutlich türkischen Mann handeln. Mit dem Tatverdächtigen zusammen befanden sich drei offenbar ebenfalls südländische Frauen im Fahrzeug, die während des Streits auch ausgestiegen waren. Die Frauen waren ca. 25 – 30 Jahre alt, zwei trugen Kopftücher, und eine dritte Frau hatte blonde, lange, lockige Haare. Nach der Tat flüchtete der Tatverdächtige mit seinen drei Begleiterinnen in seinem Auto. Bei dem Fluchtfahrzeug soll es sich um einen hellen, viertürigen PKW mit abgerundeter Heckpartie handeln. Auffällig an dem Fahrzeug waren glänzende, neu wirkende Felgen.

    http://www.bz-berlin.de/tatorte/autofahrer-sticht-schueler-nieder-lebensgefahr-article1783513.html

    WIR BEKOMMEN – WAS WIR IN UNSERER ÜBERGROßEN MEHRHEIT VERDIENEN!!!

  36. Besser die AfD, als überhaupt keinen Strohhalm mehr, an den man sich klammern kann…

  37. @ GrundGesetzWatch

    Dann sollte die AfD Leute präsentieren, die kommunal- und landespolitisch gut aufgestellt sind. Bei einer Retortenpartei ist das ein schier unlösbares Problem, wie es der hiesige AfD-Verband eindrucksvoll belegt.

    @ WSD

    Die PBC ist durch die Sektiererei der Evangelikalen geprägt. Auch wenn man stark religiös ist, sollte man nicht Politik mit Missionsarbeit verwechseln. Aus christlicher Perspektive ist eine gedeihliche Wechselwirkung zwischen Kirche und Politik wünschenswert, doch macht man im Christentum eher selten den Fehler, Politik mit religiösem Wirken in einen Topf zu werfen, ganz im Gegensatz zum Islam, wo die Theokratie als Idealzustand angepriesen wird.

  38. #45 Kleinzschachwitzer (02. Jan 2014 12:21)

    Ich möchte auch keine „wirkliche Opposition“ gegen unsere Freiheitlich Demokratische Grundordnung. Im Gegenteil! Ich möchte, dass diese wieder hergestellt wird. Eine CDU wie unter Adenauers Zeiten oder eine CSU wie unter FJS, das würde ich begrüßen.

    Ich kann verstehen, wenn engagierte Islambekämpfer mit der AFD unzufrieden sind. Aber für ein konservatives Weltbild steht die AFD allemal, jedenfalls für mich. Und das ist für mich besser als gar nichts. Was nützt es, bei der Europawahl eine Partei zu wählen, die keinerlei Chance hat, es ins Parlament zu schaffen?

  39. Bushido ist auch immer in den Schlagzeilen.

    Gut so?

    Es kommt auf den Inhalt an, und da muss die AfD ordentlich nachlegen, und zwar nicht mit irgendwelchen internen Scharmützeln und Skandälchen, sondern mit Inhalten.

  40. Ich als Nationalliberaler (schwacher Staat, Ablehnung eines Vielvölkerstaates, Ablehnung Zentralismus) blicke guter Dinge nach vorn, was die Europawahlen, die Landtagswahlen (vor allem in Thüringen) sowie die Kommunalwahlen (ebenfalls Thüringen) betrifft.

  41. #3 GrundGesetzWatch

    Die Erfahrung ist schlichtweg dass das Europaparlament in der medialen Berichterstattung keine Rolle spielt.

    Sehe ich genau so. Deutschland stellt 99 Parlamentarier und was wollen die drei, vier oder fünf AfDler schon ausrichten. Rhetorische Talente wie Nigel Farage oder Ewald Stadler sind mir noch nicht aufgefallen. Sie dürften froh sein, wenn eine Fraktion mit ähnlichem Programm ihnen überhaupt Unterschlupf gewährt.

    Die AfD sollte die Sache von unten her aufrollen. Gemeinderatswahlen, Landtagswahlen, etc.. Dann ist sie medial präsent.

    Auch das sehe ich genau so. Allerdings dürften die ganzen Mandatsjäger, Glücksritter und sonstige Parteinomaden dabei kaum mitspielen.

    O. a. Bild erinnert mich übrigens an die Gründungszeit der ehemaligen Schill-Partei. Der damalige Innensenator und heutige Erste Bürgermeister versuchte, bei einer Feier im Harburger Hafen einen Parteiauftritt zumindest zu erschweren. Mit Werbung von der Wasserseite hatte er allerdings auch nicht gerechnet.

  42. Wer noch das Chaos in den Anfangsjahren der Grünen in den Ohren hat, sieht die AfD auf einem sicheren Weg in die Parlamente. Und das ist gut so!

    Leider Falsch.
    Denn ich bin 100% überzeugt das die Wahlen manipuliert worden sind, sie hätten schon längst im Bundestag sitzen müssen.

    Die AfD Wähler wurden betrogen aber leider waren es noch viel zu wenige um so wie im Jahre 2009 es im Iran geschah, das die Menschen wütent auf die Strassen gingen mit den Schildern in der Hand ‚Where is my vote?“

    Die AfD wird kleingehalten, die einheitlichen Systemmedien bündeln zukünftig ihre Kräfte immer wieder auf’s neue um Eurokritische Parteien draussen zu halten.

    Denn so leid es mir tut, der Europäische Superstaat wird irgendwann kommen.
    Das ist deren Ziel und nur ein gigantischer Volksaufstand könnte es verhindern. Die Machthaber verhindern den Volksaufstand.

  43. #52 Meik (02. Jan 2014 13:00)
    Man sollte das ganz praktisch sehen. Natürlich kann die AfD im Europaparlament nichts auszurichten (diesem Parlament fehlt im übrigen auch die demokratische Legitimation).
    Aber Lucke und seine Mitstreiter brauchen auch eine finanzielle Basis, schon aus privat-familiären Gründen.
    Lucke hatte für die BTW ein Freisemester genommen, mehr geht nicht. Wenn er ins EU-parlament gewählt würde, hätte er somit wenigstens einen Ersatz für seine Professorentätigkeit und könnte sich noch mehr für die AfD und weitere Wahlen engagieren, Fernziel BTW 2017 bzw. früher wegen Neuwahlen…

    Auf kommunaler Ebene halte dich den Antritt der AfD für extrem schwierig und problematisch. In NRW z. B. sucht die AfD händeringend nach Kandidaten für die Kommunalwahlen im Mai. Und selbst wenn ausreichend Kandidaten gefunden sein sollten, bleibt immer noch die Gefahr, dass darunter unbrauchbare Leute sind.

    Besser ist m. E. Konzentration auf Landtagswahlen, und natürlich die Europa-WAhl.

  44. Prima Artikel, Kewil! Ich unterschreibe jede Zeile.

    Auch mich stören die „Fundamentalisten“, die DIE perfekte Lösung verlangen und ansonsten nur jedes Haar in der Suppe genüsslich herausfischen und es vorwurfsvoll dem Ober unter die Nase halten.

    Es gibt keine perfekte Partei, jedoch die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, etwas für dieses einst so wunderbare, freiheitliche Land zu tun und sich nicht besserwisserisch zurückzulehnen und zu schwadronieren: „Ich habe ja von Anfang an gesagt, dass das nichts werden kann“. Diese Miesmacherei scheint leider ein hervorstechendes Merkmal vieler deutscher „Rechter“ und Konservativer zu sein.

    Die AfD ist nicht UNSERE Partei, sie ist aber eine greifbare Chance, allmählich Dinge zum Guten und zur Vernunft hin zu verändern.

    Diese Partei kann nicht „rechts“ in dem Sinne sein, wie es sich hier viele – ich im Kern eigentlich auch – wünschen würden. In ihr sind auch Linksliberale und Ex-Grüne vertreten – und zwar die, mit denen man vernünftig reden kann und die ihr Hirn nicht an der Garderobe abgegeben haben. Diese Menschen sollen auch mit im Boot sein, die AfD muss allen offen stehen, die Vernunft über Ideologie stellen.

    In diesem Sinne wünsche ich mir natürlich weniger Abgrenzung gegen die wertkonservative Seite – Lucke hat hier den Bogen etwas überspannt, Taktik hin oder her.

    Im Gegensatz zu Lucke betonen im Übrigen Gauland, Adam und Petry sehr wohl ihre wertkonservativen Wurzeln und Überzeugungen.

    Die U-Boote, die seitens der etablierten Parteienmafia eingeschleust wurden, um die Partei in endlosen internen Diskussionen aufzureiben, werden sicher in den nächsten Wochen und Monaten wieder herauskomplimentiert.

    Ich stehe nach wie vor zur AfD als Chance, etwas im Sinne des gesunden Menschenverstandes geradezurücken – für unser Land und gegen die abstoßende, bis zur Perversion inkompetente Merkel-/Gabriel-Regierung.

  45. @ johann

    Als Ratsmitgied einer NRW-Großstadt kann ich nur bestätigen, daß kommunale Erstantritte mit Unterschriftensammlung kein Zuckerschlecken sind. PRO NRW hat diesbezüglich schon extrem viel Basisarbeit geleistet. Die AfD kann das nicht mit einer Art Schnellkurs ausgleichen.

  46. #10 Kleinzschachwitzer (02. Jan 2014 10:54)
    Mit ihrem jetzigen Führungspersonal wird die AfD auf keinen grünen Zweig kommen.

    Eine Partei, die sich nicht von den Blockparteien unterscheidet, ist keine “Alternative”.

    Entschiedener Widerspruch! Ihre Aussage mag auf Lucke gemünzt sein – und auch darüber könnte man streiten. Aber die drei übrigen Sprecher, die parteiintern durchaus Einfluss haben, nämlich Adam, Gauland und Petry, unterscheiden sich von den Blockparteien wie eine Geburtshelferkröte von einem Waschbären.

  47. @ #26 Westgermane (02. Jan 2014 11:21)

    Wir brauchen hier und heute schnellstens eine Partei in den Parlamenten, die den Ausverkauf Deutschlands in Europa beenden will.
    Dann wähle ich doch besser Die Linke anstatt eines Überraschungsei AfD.

    Ui, ui, ui! Würde dann die sozialistische Ex-SED und heutige DIE LINKE nicht nationale deutsche Interessen vertreten? Und wäre sie dann nicht eine „national-sozialistische“ Partei? 😯
    Ich frag ja bloß…
    … und wähle dann doch lieber die AfD, die zwar ihre Macken hat, aber bislang noch keinen Schießbefehl auf €UdSSR-Flüchtlinge ausgegeben hat.

    Don Andres

  48. #20 Josef (02. Jan 2014 11:12)
    Die AfD ist von dem System gegründet, um den echten Alternativen (Freiheit, Rep) die Stimmen zu klauen.

    Die AfD ist Grüne 2.0

    Wenn man Unfug noch so oft wiederkäut, wird dennoch keine höhere Weisheit daraus.

    Lassen Sie mich als einer, der die Anfänge als Unterstützer der WA 2013 sozusagen an der Basis miterlebt hat, dies sagen:

    Von Freiheit, Reps, NPD, Pro etc. bestand doch gar keine echte Gefahr für das System. Dass keine dieser Parteien auch nur annähernd in Richtung 5 % gehen würde, war jedem klar. Da ist die Hemmschwelle bei vielen potenziell Unzufriedenen viel zu groß.

    Die einzige Option wäre gewesen, dass das Heer der von allem enttäuschen Nichtwähler noch größer wird – und das geht den Etablierten am Hintern vorbei wie ein Fliegenfurz in der Antarktis.

    Erst das Aufkommen einer bürgerlichen Sammlungsbewegung von unten, wie es die Wahlalternative 2013 war, aus der dann die AfD hervorging, brachte Gefahr für das System Merkel und die von der Frau ohne Hals und Rückgrat im Sinne eines machterhaltenden Agreements stillschweigend akzeptierte linke Deutungshohheit in unserem Land.

  49. Es ist absolut bedenklich wenn die politische Opposition zerstritten oder schwach ist. Das ist aber der Zustand in Deutschland. Macht mir Angst!

  50. Mag sein, daß AFD nicht Lucke bzw. Lucke nicht AFD ist. Aber er hat der Partei einen Bärendienst mit seiner Abgrenzung Richtung Wilders und der Le Pen Partei erwiesen. Wollte er sich nach oben hinbuckeln?
    Er hätte erst einmal eine NAchzählung der Stimmen abfordern sollen, das Ergebnis stinkt zum Himmel.So hat er für mich kein politisches Rückrad, sondern ist auch nicht besser als die Berufspolitiker.
    Sollte die AFD sich strikt zu politischen Themen äussern und dieses auch von ihren Mitgliedern sachlich diskutieren lassen, dann… und auch nur vielleicht dann… . Ja, dann eventuell meine Stimme. Das Gesicht der AFD ist nun einmal der Lucke.

  51. #18 WahrerSozialDemokrat (02. Jan 2014 11:11)
    An die konservativen Parteifreunde

    Offener Brief von Alexander Gauland (AfD)

    http://quotenqueen.wordpress.com/2014/01/02/an-die-konservativen-parteifreunde/

    Ein großartiges Statement von Gauland, der sich hier einmal mehr als großer Konservativer von Niveau und Stil erweist. Einer, der nicht zu verbiegen ist und seine Wurzeln kennt und benennt. Alleine schon wegen der Gaulands lohnt es sich, der AfD mit Sympathie zu begegnen. Das ist solch ein himmelweiter Unterschied zu den Merkel-Schleimern und smarten Speichelleckern bei den etablierten Parteien, die jede Blähung des Zeitgeists verzückt liebkosen und zu Jasminduft verklären.

  52. Um „Unruhe“ unter den Blockparteien zu verbreiten, kann man die AfD durchaus wählen, aber ändern werden sie nichts, die Aus- und Abgrenzung in der AfD läuft ja schon! Die AfD ist eine Wirtschaftspartei, Wirtschaftsanhänger sind Techokraten, fern jeder Überzeugung jenseits des Kapitals. Patriotismus ist blos der Leim, wo die Wahler hängen bleiben, wenn die AfD drinn ist, wird sie noch politisch Korrekter. Da wähle ich doch die ÖDP, die ist bodenständig, modern und sozial, mit wirklichen Alternativen für die Zukunft.

  53. @ Tiefseetaucher

    PRO ist auch bürgerlich, jedoch wagen wir viel. Bürgerlichkeit darf nicht mit Feigheit vor dem politischen Gegner verwechselt werden. Der AfD wird es gar nicht guttun, die Islamkritik zum Tabu zu erklären.

  54. AfD finde ich gut. Es ist die einzige Alternative zu den Blockparteien Buntschlands die eine Chance auf parlamentarische Präsenz hat.

  55. Irgendwie scheint es sich in PI Kreisen immer noch nicht rumgesprochen zu haben, dass sich die AfD NICHT gegründet hat um die NPD rechts zu überholen.

    Wenn ihr NPD oder PRO Politik wollt, wählt um Himmels willen NPD oder PRO, aber versucht nicht immer dir AfD mit damit zu beauftragen.

    Ich kann auch Stürzenbergers Versuche die AfD zur DF 2.0 zu machen nicht mehr ertragen. Wenn M.S. DF Politik machen will, dann soll er sie in der DF machen. Aber dafür hätte er mit seinen Hass-Reden nicht die Mitglieder rausekeln sollen. Für mich hat ein einziges 90 Sekunden Gespräch mit M.S. gereicht um SOFORT aus der DF auszutreten!

    DF, PRO und NPD sind bei der letzten Wahl ZUSAMMEN auf 0.1% gekommen – mehr kann man in D mit blankem Türkenhass (das ist es doch nicht was hier abgeht) politisch nicht erreichen.

  56. Nur wenn die AfD jetzt im EU-Parlament landet, hat sie erweiterte Möglichkeiten bei folgenden Wahlen voranzukommen. Und alleine ihre Existenz im EU-Parlament wird die deutsche Politik verändern!

    Nun, mir ist nicht klar, was AfD im EU-Parlament machen will.
    Sie will doch mit niemandem koalieren, sondern sich ein Jährchen (oder zwei) umschauen (auf unseren Kosten).
    Von einer Partei, die kandidiert, erwarte ich, dass sie sich vorher umschaut.

    http://www.pi-news.net/2013/11/afd-bayern-verbietet-pi-und-lernt-es-lucke-nie/

    Günther Lachmann schreibt hier ziemlich neutral über die erfreuliche Weiterentwicklung des Wahlprogramms der AfD, die gegen die “Vereinigten Staaten von Europa” eintritt und die Sozialhilfe an EU-Einwanderer kappen will. Auch die EU-Aufnahme der Türkei wird nicht begrüßt. Alles völlig okay!

    Nein, ist es nicht. Diese Aussage ist gar nicht okay:

    Ihr erweckt den Eindruck, die AfD sei ausländerfeindlich und wolle Flüchtlinge ausgrenzen. Das Gegenteil ist der Fall. Die AfD möchte die Integration von Ausländern fördern. Sie bejaht ausdrücklich eine geordnete Zuwanderung. Sie spricht sich für eine Liberalisierung des Asylrechts aus.

    Noch eine Partei, die das Land weiter mit „Fachkräften“ überflutet (zur Freude der Wirtschaftslobby), brauchen wir wirklich nicht – es gibt schon genug davon.

    Außerdem hat Lucke den „Hamburger Appell“ unterschrieben – die ideologische Begründung der Agenda 2010, mit der die soziale Marktwirtschaft in Deutschland abgeschafft wurde
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Appell
    und hat sich nie davon distanziert.

    Es ist klar, warum sich AfD zu Themen Arbeitsmarkt / Wirtschaft nicht äußern will.
    Würde es Lucke tun, würde AfD noch weniger Stimmen als FDP bekommen.

    Fazit:
    Es stinkt bei AfD nach FDP 2.0 bis zum Himmel.
    AFD SOLL ENDLICH KLAR STELLEN, WAS SIE WILL.

    Dann können wir sehen, ob sie wählbar ist.
    Noch ein Haufen Wirtschaftslobbyisten zu unterstützen, macht überhaupt keinen Sinn.

  57. @ magnetkopp

    Hochgradig unqualifizierte Aussagen, die für Altparteien-Laberrunden taugen mögen, aber mit der Realität nicht viel gemein haben. Wenn Sie es noch nicht mitbekommen haben sollten: Die NPD ist sozialistisch, ergo genauso unwählbar wie die SED-Linke.

  58. Eine Partei, die ängstlich darauf bedacht ist, ja nicht in die Nähe von „Rechtspopulisten“ gerückt zu werden, sich von allem distanziert, was nach rechtem Wertkonservertismus riecht und auch sonst eher zerstritten und programmatisch planlos daerkommt, kann nie eine Alternative sein. Nichts ist überflüssiger als eine FDP 2.0 ohne Euro.

  59. @WahrerSozialDemokrat

    Herzlichen Dank für den Link zum Text von Herrn Gauland! Der letzte Satz des Zitats bezüglich des Abschaffens der Demokratie wurde nämlich in allen zuvor von mir gelesenen Artikeln nicht miterwähnt – und taucht die Angelegenheit somit freilich in ein ganz anderes Licht, also eines zugunsten der AfD.

    @Bonn

    Für Ihr kommunales Engagement bedanke ich mich ganz herzlich – ein bitter notwendiger Einsatz, der freilich sehr weit über das hinausgeht, was ich gegenwärtig zu leisten vermag (Sie wissen schon, die üblichen Ausreden von uns Couchkonservativen: Arbeitsplatzerhalt und Kinder).

    Und daß bei Ihnen kommunal die AfD keine Alternative ist, kann ich sehr gut nachvollziehen. Aus selbigem Grunde bin ich unverändert Mitglied der unabhängigen Wählervereinigung „Die Hannoveraner“, nachdem ich dieser für eine reguläre AfD-Mitgliedschaft (zumindest unter dem früheren Landesvorsitzenden, einen neuen Anlauf habe ich dann nicht mehr unternommen) hätte den Rücken kehren müssen.

    Trotzdem denke auch ich, daß auf Bundes- und Landesebene (in den Stadtstaaten mag diese Regel durch die Ausnahme BIW bestätigt werden) an der AfD kein Weg vorbeiführt.

  60. ZItat: Wir „…brauchen eine Partei in den Parlamenten, die den Ausverkauf Deutschlands in Europa beenden will …“ (Zitat Ende); das ist nur ein kleiner Teil des Problems. Das multipliziert sich mit 2. der (EU-) Politik, die den Ausverkauf Europas in der Welt befördert und 3. der westlichen Mainstream-Politik, die den Ausverkauf der westlichen Kultur (& der Werte sowie Wohlstand) zugunsten einer Multikulti-, besonders aber einer islamischen Kultur befördert, und diese 3 Faktoren sind verheerend, wenn man sie nicht bremst. Bremsen könne wir sie nur gemeinsam mit den (s.o.) betroffenen westlichen Regionen, und mit andderen Verbündeten wie China, Japan, Russland, Südamerika u.a.

  61. Ergänzung zu #1:

    Wenn Gauland von der AfD als eine Art Leitwolf Nachfolgendes zum Besten gibt, dann darf man sich nicht wundern, wenn das notwendige Wolfsrudel aus hochqualifizierten Dackeln besteht, die vor Angst auf mediale Kloppe den Schwanz einkneifen:

    Es ist das gute Recht der meist als Konservative bezeichneten Menschen (…) innerhalb wie außerhalb der AfD für ihre Überzeugungen zu streiten. Nur, liebe Parteifreunde: Diese Auseinandersetzung muss klug, sprachgewandt und in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Partei erfolgen; umso mehr, als wir unter strenger medialer Beobachtung stehen, übrigens nicht nur durch unsere Gegner, sondern auch durch unsere Freunde.

  62. Ich dachte eigentlich, wir hätten das leidige Thema AfD hier endlich abgehakt, nachdem sich die AfD ja nun wirklich von allem und jedem abgegrenzt hat, bis hin zu PI. Und klar sollte mittlerweile auch sein, daß die AfD keine rechtskonservative oder gar islamkritische, sondern bestenfalls eine rechtsliberale Partei ist – eine FDP 2.0 ohne Euro eben.

    Nein, ich werde die AfD bei der Europawahl nicht wählen. Ich gebe meine Stimme keiner Partei, die patriotische Kräfte wie die FPÖ, den FN von Marine Le Pen, die UKIP mit Nigel Farage und Geert Wilders ganz im Sinne des politischen Establishments als „rechtspopulistisch“ oder gar „rechtsextrem“ diffamiert. Und die sich selbst im Europaparlament mit den regierenden britischen Konservativen und deutschfeindlichen Parteien wie der polnischen PIS und dem tschechischen ODS zusammentun will. Diese AfD werde ich sicherlich nicht unterstützen. Ich denke gar nicht daran!

  63. #45 Kleinzschachwitzer

    Traurig, aber wahr: Bei einer Partei, die in ihrer Gründungsphase so viel mediale Aufmerksamkeit findet wie die AfD, kann man sicher sein, dass es sich um eine aus dem System heraus gegründete, “gelenkte” Oppositionspartei – ähnlich wie auch die “Piraten” – handelt. Wirkliche Opposition wird erst einmal ignoriert und totgeschwiegen.

    Genau das hatte ich schon Wochen vor der Bundestagswahl hier bei PI wiederholt geschrieben. Leider mit nur begrenztem Erfolg. Einige Diskussionsteilnehmer waren geradezu AfD-besoffen (manche sind es heute noch) und hatten jedes rationale Denken abgeschaltet. Und ich hatte gewarnt, daß eine starke AfD bei der Bundestagswahl die FDP schwächen wird, was die Fortsetzung der schwarz-gelben Regierung verunmöglicht und den Weg in die GroKo ebnet. Genau so ist es gekommen.

    Was die GroKo im politischen Alltag bedeutet, werden gerade konservativ denkende Zeitgenossen schon bald schmerzlich erfahren. Der aktuelle Streit um die Einwanderung von Zigeunern aus Osteuropa in den deutschen Sozialstaat liefert einen ersten Vorgeschmack. Natürlich hat die CSU mit ihren Thesen recht. Nur wird sie sich gegen die SPD in der Bundesregierung nicht durchsetzen können, zumal CSU-Mann Friedrich nicht mehr im zuständigen Bundesinnenministerium sitzt. Die Armutszuwanderung wird also nicht gestoppt, sondern Deutschland mit voller Wucht treffen. Verhältnisse wie in Duisburg, Dortmund und manchen Teilen Berlins wird es schon bald auch in anderen deutschen Städten geben. Der GroKo und ihrem „Geburtshelfer“ AfD sei „Dank“!

  64. Selbst negative Artikel sind nämlich zehnmal besser als gar keine Artikel. Das vergessen viele. 

    Richtig, sie sollte vollkommen ignoriert werden, über die „Piraten“ oder die „PBC“ etc. schreibt ja auch niemand mehr etwas.

    Nur wenn die AfD jetzt im EU-Parlament landet, hat sie erweiterte Möglichkeiten bei folgenden Wahlen voranzukommen. Und alleine ihre Existenz im EU-Parlament wird die deutsche Politik verändern!

    Das ist doch Unfug – sollte die AfD ins EP einziehen ändert sich nur für ihre Mandatsträger etwas. Sie bekommen vom europäischen Steuerzahler Diäten und genießen Immunität. Als Splittergruppe können sie weder in Brüssel noch in Berlin etwas ändern. Kurzfristig würde unser Ruf geschädigt – so nach dem Motto:“Selbst die Profiteure von EU und EURO kriegen ihre Populisten nicht in den Griff – wie armselig“. Nach 3 Monaten ist aber auch das wieder vergessen.

    Es war allerdings ein großer Fehler, die 5% Hürde gerade für die Europa-Wahl aufzuheben, da gerade bei dieser Wahl viel mehr Protestwählerpotenzial vorhanden ist. Politische Blindheit – ein zersplittertes EP nützt auch keinem was. Wo bleibt die Lehre aus Weimar?? Wo die „wehrhafte Demokratie“ in Europa?

    #1 Glauben_ist_nicht_Wissen   (02. Jan 2014 10:32)  
    Die AfD hat gezeigt, daß sie keine Alternative ist. Im Gegensatz zu den zitierten Grünen, hat die AfD keine politische Substanz.

    Stimmt, sie ist eine reine Protestpartei und eben KEINE Alternative. Man weiß was sie alles nicht will – aber nicht, was sie will. Europa ja, Euro nein? Die EU wie bisher aber keine USE? Das ist doch alles nicht glaubwürdig und ohne Konzept. Ich glaube, diese Herren sind von Angst vor Veränderungen getrieben – dabei weiß jeder, dass die Nationalstaaten im globalen Wettbewerb an ihre Grenzen gekommen sind. Und die jetzige Monnet-EU arbeitet mehr schlecht als recht – natürlich muss sie auch reformiert werden. Und dann kommen die alten Herren und meckern herum oder wollen – Jahre nach Einführung des Euro – schon immer alles besser gewusst haben. Das ist Sturheit, aber kein Konzept, so gestaltet man keine Zukunft und drückt sich vor der Übernahme von Verantwortung. Darum ist jede Stimme für die AfD verschenkt, weil sie Politik (und Wirtschaft) weder gestalten wollen, noch können.

  65. Auch die Haltung der Leser hier, die noch fünfzig Jahre unrealistisch warten möchten, bis die Reps oder die Freiheit immer noch nicht im Bundestag sind, verstehe ich nicht. Wir brauchen hier und heute schnellstens eine Partei in den Parlamenten, die den Ausverkauf Deutschlands in Europa beenden will. Nur wenn die AfD jetzt im EU-Parlament landet, hat sie erweiterte Möglichkeiten bei folgenden Wahlen voranzukommen. Und alleine ihre Existenz im EU-Parlament wird die deutsche Politik verändern!

    R I C H T I G ! ! !

    AfD unterstützen, damit sie die EU und die EURO-Retteritis bekämpfen!

  66. @#75

    Genau das ist der Punkt. Hinzu kommt die unkritische Haltung zum Islam, man hat bewiesen, dass man kein Rueckgrat hat.

    Die AfD ist dadurch eben keine Alternative, ich waehle niemanden, der nur an de Futtertrog will.

  67. #76 Jackson (02. Jan 2014 17:00)

    Der aktuelle Streit um die Einwanderung von Zigeunern aus Osteuropa in den deutschen Sozialstaat liefert einen ersten Vorgeschmack. Natürlich hat die CSU mit ihren Thesen recht. Nur wird sie sich gegen die SPD in der Bundesregierung nicht durchsetzen können, zumal CSU-Mann Friedrich nicht mehr im zuständigen Bundesinnenministerium sitzt. Die Armutszuwanderung wird also nicht gestoppt, sondern Deutschland mit voller Wucht treffen. Verhältnisse wie in Duisburg, Dortmund und manchen Teilen Berlins wird es schon bald auch in anderen deutschen Städten geben.

    Was meinen Sie mit „Armutszuwanderung“? EU- Kommissarin Reding sagte:

    Es gibt ein Recht auf Freizügigkeit, aber kein Recht auf Einwanderung in die nationalen Sozialsysteme.“ Laut EU-Recht hätten nur arbeitende EU-Bürger den Anspruch auf Sozialleitungen.

    „Deutsche Urteile, die EU-Ausländern ohne Aufenthaltsrecht Ansprüche auf Hartz IV einräumen, basieren allein auf deutschem Recht und haben nichts mit EU-Recht zu tun“, sagte die Luxemburgerin. „Wenn nationale Sozialsysteme zu großzügig sind, dann ist es Sache der Mitgliedstaaten, das zu ändern.“

    Also ein reiner, populistischer Popanz der CSU, von dem im schlimmsten Falle eben die Antieuropäer profitieren, weil sie natürlich nichts von dem europäischen Mehrebenensystem wissen, weil ihnen Begriffe wie Subsidiarität, Supranationalität und Intergouvermentalismus fremd sind. Den Unterschied zwischen EU – Recht und nationalem Recht kennen sie natürlich auch nicht.

    Wirtschaft wie Politik sagen übereinstimmend, dass es keine Armutszuwanderung gegeben wird. Sie sagen, dass die meisten Zuwanderer gut ausgebildet sind und hier sogar dringend benötigt werden. Die sag. „Armutszuwanderung“ ist 2011 auch ausgeblieben, als die Freizügigkeit für Polen etc. eingeführt worden ist. Wie kann man nur eine nützliche Sache – die Freiheit des europäischen Marktes – von vornherein so einseitig negativ sehen. Die Chancen übersteigen die Risiken bei weitem! Wir profitieren außerordentlich von dem gemeinsamen Markt und seinen vier Freiheiten!! Und auch Rumänien und Bulgarien werden von dem Markt profitieren – das ist der beste Weg, um die Armut in diesen Ländern effektiv zu bekämpfen! Dann hat sich das angebliche Problem „Armutszuwanderung“ von alleine gelöst!

  68. #78 Wolfgang Langer

    AfD unterstützen, damit sie die EU und die EURO-Retteritis bekämpfen!

    Wenn die AfD tatsächlich EU und Euro-Rettung bekämpfen wollte, dann müßte sie sich im Europarlament mit den patriotischen Parteien zusammentun. Das will die AfD nach Aussage ihrer Spitzenfunktionäre aber nicht. Stattdessen strebt man an, unter den Rockzipfel der britischen Konservativen zu schlüpfen, die nur deshalb plötzlich so EU-kritisch geworden sind, weil sie Angst vor dem Erfolg von Nigel Farage und seiner UKIP haben.

    Was im Europaparlament gebraucht wird ist eine Partei aus Deutschland, die die rechtkonservative Opposition verstärkt, und keine AfD, die im Zweifel lieber auf der politisch-korrekten Mainstreamwelle surft, um nur ja nicht in die rechte Ecke gestellt zu werden.

  69. Ohne Fraktionsstärke in Zusammenarbeit mit den anderen konservativen Parteien Europas kann die AfD nichts bewirken. Mit seinem „Nein“ Dazu hat Prof. Lucke seiner Partei den Todesstoß versetzt.

  70. #78 Wolfgang Langer (02. Jan 2014 17:12)

    R I C H T I G ! ! !

    AfD unterstützen, damit sie die EU und die EURO-Retteritis bekämpfen!

    Glauben Sie das wirklich? Die – vielleicht – 5 bis 6 AfDler würden fünf Jahre ihr Leben als MEPs genießen und natürlich überhaupt nichts bewirken.

    Außerdem behauptet die AfD doch immer, nicht gegen die EU zu sein?!

    Sie ( 5 bis 6 Leute ) sollen die „Euro-Rettung bekämpfen“?? Warum sollten sie Deutschland derart schaden wollen? Wissen Sie etwa nicht, dass bei der Pleite eines EURO-Staates die Bürgschaften fällig werden und dies insbesondere UNS sehr, sehr teuer werden wird? Außerdem profitieren wir am meisten von dem EURO, er ist ein deutsches Projekt. Warum sollen also deutsche MEPs ein Instrument unseres Wohlstands bekämpfen? Das ergibt doch überhaupt keine Sinn!! Es würde bedeuten, unsere Volkswirtschaft zu schädigen!

  71. Hier werden 2 Stränge miteinander vermischt:
    1)Antritt der AFD zur EW
    2) gleichzeitiger Antritt zur Kommunalwahl im einwohnerstärksten und wohl auch durch die Folgen der Islamisierung, Armutseinwanderung und Kriminalität durch sog. „Südländer“ am stärksten betroffenen Bundesland NRW.
    Das eine hat mit dem anderen nicht das geringste zu tun – ausser der Spekulation der AFD, daß der Bürger, der sein Kreuzchen zur EW bei der AFD macht, dieses ohne zu hinterfragen wohl auch zur KW abgeben wird. Und das ist sehr gefährlich – denn da hat die AFD nicht die geringste Positionierung und greift wahrscheinlich anderen, wirklichen fleißigen „Protestparteien“ die paar Prozente ab, die diese zum politischen Überleben dringend brauchen – nicht nur PRO NRW – oder wie hier in Bonn, dem BürgerBundBonn (BBB).
    Die AFD hat keine klare Finanzierung, keinerlei Programmatik ( werden sie wahrscheinlich in den nächsten Wochen aus den Forderungen der Altparteien zusammenwürfeln) – kaum Kandidaten für die einzelnen Wahlkreise – nichts – weder Fisch noch Fleisch !
    Nur mal schnell Mitglied werden – spenden und sich vor den Wahlkampf-Eselskarren spannen lassen.
    Und immer wieder betonen, wie wirtschaftsliberal sie doch sind ( ist ja kein Wunder, wenn der halbe Vorstand aus EX-FDP´lern besteht. Ich finde es sehr seltsam, das zeitgleich mit dem allgemeinen Niedergang der FDP sich die AFD gegründet hat.
    Die paar Prozent aus BRD zur EW sind in Brüssel nichts – kann ja jeder halten, wie er will.
    Den islam- und zuwanderungskritischen Kleinparteien die Stimmen abzugraben ist für mich Hochverrat ! Und wie gesagt, hier geht’s nicht nur um die Arbeit von PRO-NRW.
    Gruß aus Bonn

  72. Ich kann in der AFD keine Alternative sehen. Sie ist nicht islamkritisch.Nicht gegen Einwanderung. Luckes 10 Punkte gipfeln doch darin, den Muslimen zu empfehlen, mit demokratischen Mitteln ihre Ziele, das heist die Abschaffung der Demokratie zu erreichen.

    Die AFD betont, nicht konservativ zu sein. Sie ist nicht gegen die EU und ihre Erweiterung.

    Auf Facebook hab ich gelesen, das Schachtschneider der Spitzenkanditat für die EU Wahl werden soll. Das grenzt dann schon nahezu an Schizophrenie. Sind nicht Schachtschneiders Schriften die Grundlage für Parteien wie DIE FREIHEIT und Pro?

    Ehrlich, ich glaube die AFD weis selber nicht, was sie will. Der derzeitige Bundesvorstand jedoch besteht meiner Meinung nach aus astreinen Merkeljüngern. Immerhin befürwortet Lucke die Enteignung der Sparer bei Bankenpleiten. Siehe Focus.

    Ist die AFD wählbar?

  73. Ich kann in der AFD keine Alternative sehen. Sie ist nicht islamkritisch.Nicht gegen Einwanderung. Luckes 10 Punkte gipfeln doch darin, den Muslimen zu empfehlen, mit demokratischen Mitteln ihre Ziele, das heist die Abschaffung der Demokratie zu erreichen.

    Die AFD betont, nicht konservativ zu sein. Sie ist nicht gegen die EU und ihre Erweiterung.

    Auf Facebook hab ich gelesen, das Schachtschneider der Spitzenkanditat für die EU Wahl werden soll. Das grenzt dann schon nahezu an Schizophrenie. Sind nicht Schachtschneiders Schriften die Grundlage für Parteien wie DIE FREIHEIT und Pro?

    Ehrlich, ich glaube die AFD weis selber nicht, was sie will. Der derzeitige Bundesvorstand jedoch besteht meiner Meinung nach aus astreinen Merkeljüngern. Immerhin befürwortet Lucke die Enteignung der Sparer bei Bankenpleiten. Siehe Focus.

    Ist die AFD wirklich wählbar?

  74. #84 Soldier of Shaytan (02. Jan 2014 18:21)

    Was man hier so alles über die kommunale AfD weiß. Richtig ist, das man für die Kommunalwahl wenig Personal hat und daher eben überlegen muß, ob man überhaupt antritt. Eine vernünftige Überlegung

    Falsch ist allerdings, dass die Leute die hier zu Hause sind, keine Ahnung von ihrer Heimat bzw ihrem potentiellen Wahlkreis haben. Und um die konkreten Themen geht es. Da gibt es außer dem Islam jede Menge Themen und es gibt Themen deren Lösung (wenn man sie also überhaupt mal angeht) den Islam zumindest mittelbar auch treffen würden.

  75. Solange über die AfD geschrieben wird, kann bei dieser Wahl nichts schiefgehen. Zunächst zu einem positiven Artikel in der WELT!

    Günther Lachmann schreibt hier ziemlich neutral über die erfreuliche Weiterentwicklung des Wahlprogramms der AfD, die gegen die “Vereinigten Staaten von Europa” eintritt und die Sozialhilfe an EU-Einwanderer kappen will. Auch die EU-Aufnahme der Türkei wird nicht begrüßt. Alles völlig okay!

    Früher hatte sich die AfD ganz eindeutig gegen den EU-Beitritt der Türkei ausgesprochen. Wer den Artikel in der Welt, von dem hier die Rede ist, ganz durchliest, erfährt aber, dass die AfD in diesem Punkt ihre frühere klare Position aufgegeben hat und dafür 2 unterschiedliche Positionen in ihr Programm aufgenommen hat.

    Die Aufnahme der Türkei ist einer der wenigen Punkte, bei denen die Kommission zwei Positionen zu Protokoll gab. Zum einen heißt es darin: „Wir lehnen eine Aufnahme der Türkei in die EU aus geographischen, kulturellen und historischen Gründen ab.“ In einer mit „Dissens“ überschrieben Spalte schreibt die Kommission: „Wir lehnen eine Vollmitgliedschaft der Türkei in der EU ab. Wie alle europäischen Staaten kann sich die Türkei aber einzelnen Integrationsschritten anschließen, wenn dies die Zustimmung aller Mitgliedsstaaten findet.“

    Im Artikel der Welt erfährt man auch noch, dass die AfD im EU-Parlament eng mit der „European Conservatives an Reformists Group“ zusammenarbeiten will. Hierbei verschweigt die Welt allerdings, dass die türkische AKP dieser Fraktion angehört.

    AfD und AKP künftig unter einem Dach

    Sie stellt derzeit 56 Abgeordnete im Europäischen Parlament und ihre prominentesten Mitglieder sind die britischen Konservativen unter David Cameron und die von den Kaczynski-Zwillingen gegründete PiS. Nun ist auch die AKP Teil der AECR.

    (. . . . . .)
    Mit dem Wechsel zur „Allianz der Europäischen Konservativen und Reformisten“ (AECR) vollzieht die AKP auch organisatorisch ein Bekenntnis zu konservativen und eurokritischen Positionen. Die konservative türkische Regierungspartei wird mit Mevlüt Çavu?o?lu künftig auch einen der vier Vizepräsidenten des Bündnisses stellen.
    (. . . . . .)

  76. #83 Euro-Vison (02. Jan 2014 18:04)

    Ich hab das jetzt nicht alles gelesen. Aber sie sehen das schon richtig, dass Deutschland zur Geisel Europas geworden ist. Also im bürgerlichen Recht wird Geiselnahme als schwere Straftat behandelt. Ich weiß jetzt nicht wie es bewertet wird, wenn die Geisel sich freiwillig bzw. vorsätzlich in Geiselhaft begeben hat.

  77. #82 gonger (02. Jan 2014 17:57)
    Ohne Fraktionsstärke in Zusammenarbeit mit den anderen konservativen Parteien Europas kann die AfD nichts bewirken.

    ————————————————

    Ach und man meint, dio AfD wisse das nicht.

  78. #80 Euro-Vison (02. Jan 2014 17:29)

    EU- Kommissarin Reding sagte:
    Es gibt ein Recht auf Freizügigkeit, aber kein Recht auf Einwanderung in die nationalen Sozialsysteme.” Laut EU-Recht hätten nur arbeitende EU-Bürger den Anspruch auf Sozialleitungen.
    “Deutsche Urteile, die EU-Ausländern ohne Aufenthaltsrecht Ansprüche auf Hartz IV einräumen, basieren allein auf deutschem Recht und haben nichts mit EU-Recht zu tun”, sagte die Luxemburgerin. “Wenn nationale Sozialsysteme zu großzügig sind, dann ist es Sache der Mitgliedstaaten, das zu ändern.”

    Unabhängig davon, dass die Reding eine Quotenpfeife ist, die zu Hause an den Herd gehörte ist das interessant. Es wäre doch interessant, dass Deutschland noch totalitärer und bekloppter wäre als die EU.

  79. #79 M.Teran (02. Jan 2014 17:24)

    ich waehle niemanden, der nur an de Futtertrog will.

    ——————————————–

    Ach und sie sind so naiv, dass sie glauben, sowas würde es nur in den Systemparteien geben. Ich habe hier lange bevor ich mich entschloß Mitglied der AfD zu werden geschrieben, dass ich davon ausgehe, dass es wahrscheinlich in der AfD auch zu Korruption kommen wird. Genau wie in allen anderen Parteien und genau wie überall da, wo Menschen sind, auch wenn ich selbst nicht korrupt bin. Mit diesen Dingen muß man also fertig werden, wenn man Parteiarbeit leisten will.

  80. Die AfD ist die einzige Partei, die immer wieder darauf hinweist, wieviele wichtige Vereinbarungen in der EU schon gebrochen wurden.Eine einzige SCHWEINEREI! Wie kann man denen noch was glauben?!

    So wurde die BailoutKlausel hinweggefegt. Und die Parlamentsmitglieder wurden auf den ESM eingeschworen, obwohl viele Abgeordnete überhaupt nicht wussten, wofür sie abstimmten. Der englisch(!!!) geschriebene Erklärungstext zu dieser Abstimmung wurde ja auch erst wenige Stunden vorher an die Abgeordneten verteilt.

    Das ist unsere wunderbare Mutti Merkel, die es nicht für nötig findet, das Parlament mit einzubeziehen in die Beratungen. Alles wird schön in Hinterzimmern und dann bis nachts um 5 Uhr morgens möglichst noch bei einer Flasche (oder zwei oder 3 Flaschen) Wein beschlossen. Wieviele besoffene Politiker mussten wir uns schon am Fernsehen anschauen. Denen scheint doch alles egal zu sein, wenn nur das Geld in ihrem Geldbeutel stimmt. Pfui!Und wenn kein Geld mehr da ist, dann wird eben neues Geld gedruckt. Von wegen: Deutschland profitiert. Nur die Politiker und die Reichen profitieren. Mit Hilfe von Korruption wird nur in die eigene Tasche gewirtschaftet nach dem Motto: Was kümmert mich mein Schwur von gestern, dem deutschen Volk zu dienen.

    Und dann hieß es anfangs, nur das eine Mal soll Griechenland Geld bekommen. 40 Milliarden! Wir fragten uns: Wieviele Nullen hat denn diese Zahl überhaupt? Unvorstellbar viele! Danach sollte Griechenland sich erholt haben. Es hieß, es würde keine zweite Eurorettungstranche geben. Heute geht es Griechenland schlechter als am Anfang. Und wieder braucht Griechenland Geld, die dritte Tranche.
    Die Banken sollten nicht gerettet werden. Aber weviel Geld ist bisher schon an die Banken geflossen? Und wer bezahlt das alles?
    In Zypern haben wir es gesehen. Die Reichen mit dem Draht zu den Entscheidern ziehen ihr Geld von der Bank ab, den Rest zahlen dann die weniger Reichen, das Fußvolk.

  81. Wieso sollen WIR an Europa verdienen? Ich kenne genug Leute, die immer weniger Geld statt mehr Geld verdienen. Schuld sind u.a. die Leiharbeit und die ZeitArbeitsverträge, mit der die Unternehmer allein immer reicher werden, die Arbeiter immer ärmer.
    Gerade gestern hörte ich, dass ein junges Ehepaar sich ein Häuschen kaufen will (beide Akademiker und Stipendiaten u.v.m.)
    Sie haben aber beide nur einen 2- Jahresvertrag bekommen, er bei der UN, sie beim TÜV. Ja, sie haben den Zuschlag für das Haus bekommen, aber wenn es für sie über die 2 Jahre hinaus keine Arbeitsverlängerung gibt, dann werden sie das Häuschen wieder verkaufen müssen, und die weitere Familienplanung muss warten.

  82. Ich verstehe nicht, wenn darüber nachgedacht, dass 1 bis 5 AfD Mandate in der EU nichts bewirken können. Das ist aber doch Demokratie, dass auch einzele Mandatsträger ins Parlament kommen können.
    Eurovision möchte hier wohl Reklame dafür machen, dass die AfD zu wählen sich nicht lohnt und man die Stimme besser anders vergibt. Und stattdessen dann die Mutti wählen, die etwas bewirken kann. Merkel haben wir doch den ganzen Mist zu „verdanken“. Niemals mehr bekommt sie meine Stimme.

  83. menschenfreund10,

    so ist es. Auch einzelne Abgeordnete koennen etwas bewirken. Ich erinnere nochmals daran, dass der Genderangriff der Familienfeinde mit nur sieben Stimmen Mehrheit angewehrt wurde.

    Siehe auch #39 Vasil (02. Jan 2014 11:56)

  84. Die AfD wird umso mehr bewirken können, umso besser sie flächendeckend präsent ist. EU-Parlament, Landtage, Kommunalparlamente, dann auch der Bundestag…

    Jeder, der am „richtigen“ Ort wohnt, kann selbst dazu beitragen. Wie schon erwähnt (#58 Bonn), ist die Teilnahme an Kommunalwahlen mit einem Unterschriften-Marathon verbunden. Die AfD sammelt bereits Unterschriften für die Teilnahme an der bayerischen Kommunalwahl am 16. März 2014 in einigen Städten, Gemeinden und Landkreisen, z.B. in: München, Augsburg, Würzburg, Aschaffenburg, Vaterstetten, Landkreis Ebersberg

    Jeder Wahlberechtigte vor Ort kann mithelfen – mit Ausweis auf die Gemeinde gehen und unterschreiben!

    Infos zu Örtlichkeiten und Öffnungszeiten in München hier.

  85. Das einzige, was bei der AfD zunimmt, sind interne Antifa-Gruppen, die alles, was „rechts“ oder „anti-islamisch“ ist, bekämpfen.

    Und das mit einer butterweichen, dünnen Programmatik.

  86. #80 Euro-Vison

    Was meinen Sie mit “Armutszuwanderung”? EU- Kommissarin Reding sagte:

    Die Aussagen von Frau Reding sind juristisch fragwürdig (die gute Frau ist ja auch keine Juristin, sondern Journalistin). Die herrschende Meinung in der Rechtsliteratur geht davon aus, daß tatsächlich ein Anspruch arbeitssuchender EU-Bürger in Deutschland auf die Gewährung von Hartz IV besteht. Das ALG II ist definitionsgemäß nämlich keine Sozialleistung, sondern eine Fördermaßnahme zur Eingliederung Erwerbsloser in den Arbeitsmarkt. Darauf haben wegen des Diskriminierungsverbotes des Art. 18 AEUV auch Unionsbürger Anspruch.

    Einige deutsche Gerichte, die einen Sozialleistungsanspruch von arbeitssuchenden EU-Bürger in Deutschland befürworten, berufen sich übrigens ausdrücklich auf das Europarecht und hier insbesondere auf das Diskriminierungsverbot (z.B. SG Bremen).

    Also ein reiner, populistischer Popanz der CSU, von dem im schlimmsten Falle eben die Antieuropäer profitieren, weil sie natürlich nichts von dem europäischen Mehrebenensystem wissen, weil ihnen Begriffe wie Subsidiarität, Supranationalität und Intergouvermentalismus fremd sind. Den Unterschied zwischen EU – Recht und nationalem Recht kennen sie natürlich auch nicht.

    Ich befürchte, daß Sie es sind, der von der Realität europäischer Politik wenig Ahnung hat. Bereits heute werden bis zu 90 Prozent der deutschen Innenpolitik von Brüssel vorgegeben. Von „Subsidiarität“ oder einem funktionierenden Mehrebenensystem kann in der EU nun wirklich keine Rede sein. Selbst Union und SPD mahnen in ihrem Koalitionsvertrag eine strikte Beachtung des Subsidiaritätsprinzips an – eben weil es damit nicht weit her ist. Man will sogar, daß Entscheidungskompetenzen auf die nationale Ebene zurückverlagert werden. Ist das auch „populistischer Popanz“?

    Wirtschaft wie Politik sagen übereinstimmend, dass es keine Armutszuwanderung gegeben wird. Sie sagen, dass die meisten Zuwanderer gut ausgebildet sind und hier sogar dringend benötigt werden.

    Ach so, und weil die Wirtschaft und die Politik das sagen, muß es auch stimmen?! Sie scheinen offenbar zu der Spezis Wahlbürgern zu gehören, die Frau Merkel am 22.09. zu ihren 42% verholfen hat. 😉

    Daß die meisten Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien, die seit 2007 nach Deutschland gekommen sind, gute Qualifikationen mitbringen, hängt schlicht damit zusammen, daß es bis zum 31.12.2013 keine volle Arbeitnehmerfreizügigkeit für Staatsbürger aus diesen Ländern gegeben hat. Rumänen und Bulgaren, die in der Bundesrepublik arbeiten wollten, benötigten dafür eine Genehmigung. Die haben sie im Regelfall natürlich nur dann bekommen, wenn es auch einen Arbeitsplatz für sie gab. Seit dem 01.01.2014 fällt das Genehmigungserfordernis weg. Jetzt können diese Menschen auch zur bloßen Arbeitssuchende unbeschränkt nach Deutschland einreisen.

    Die Armutszuwanderung aus Rumänien und Bulgarien gibt es übrigens schon längst. Wenn Sie das nicht glauben, dann erkundigen Sie sich mal bei den Stadtverwaltungen etwa in Duisburg, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Nürnberg und Berlin. Die werden Sie eines besseren belehren.

    übersteigen die Risiken bei weitem! Wir profitieren außerordentlich von dem gemeinsamen Markt und seinen vier Freiheiten!!

    Dumm nur, daß Chancen und Risiken in Deutschland sehr ungleich verteilt sind. Profiteure sind vor allem die Unternehmen, die mit Rumänien und Bulgarien neue Absatzmärkte sowie Zugriff auf das dortige Potential billiger Arbeitskräfte haben. Leidtragende sind die einfachen Bürger vor allem der unteren sozialen Schichten, die sich im Alltag mit kaum zu integrierenden osteuropäischen Zuwanderern konfrontiert sehen (z.B. Duisburg-Rheinhausen).

    Und auch Rumänien und Bulgarien werden von dem Markt profitieren – das ist der beste Weg, um die Armut in diesen Ländern effektiv zu bekämpfen! Dann hat sich das angebliche Problem “Armutszuwanderung” von alleine gelöst!

    Die gleiche Mär hat man uns schon bei der Aufnahme von Rumänien und Bulgarien in die EU erzählt. Die Mitgliedschaft in der Europäischen Union werde die wirtschaftliche Lage in beiden Ländern deutlich verbessern und viele neue Arbeitsplätze entstehen lassen, hieß es damals. Tatsächlich hat sich die ökonomische Situation in beiden Ländern seit dem EU-Beitritt kaum verändert. Die bittere Armut grassiert nach wie vor. Vor allem unter Jugendlichen ist die Arbeitslosigkeit sehr hoch. In Rumänien beträgt die Sozialhilfe gerade einmal 25 Euro im Monat, ein Bruchteil der in Deutschland gewährten Unterstützung für Arbeitslose. Diese Diskrepanz wirkt wie ein Magnet auf Armutsmigranten.
    Aus den genannten Gründen hinkt der Vergleich mit Polen erheblich.

  87. #97 Zukunft_D

    Ich frage mich mal, welche inhaltlichen Positionen die AfD auf kommunaler Ebene eigentlich vertreten will. Die Partei hat ja noch nicht einmal ein aussagekräftiges Bundesprogramm.

    Die AfD wird als Anti-Euro-Partei wahrgenommen. Das ist ein Thema der Bundespolitik. In den Städten und Gemeinden kann in Sachen Euro-Rettungspolitik gar nichts ausrichten. Deshalb dürfte die AfD bei den bayerischen Kommunalwahlen nur geringe Erfolgsaussichten haben.

  88. Auch wenn die AfD mit Le Pen und Wilders
    kein Bündnis eingeht so werden die Parteien bei
    Abstimmungen doch sehr oft mit einer Stimme sprechen.
    Darum ist es sehr wichtig das die AfD in das
    Europäische Parlament einzieht.

  89. Um es einmal kommunal zu veranschaulichen, wofür die AfD steht:

    Bei uns gibt es im Stadtrat eine Kopftuchträgerin. Die Vorsitzende des „Integrationsrats“ hat ebenfalls den selbstausgrenzenden Allah-Fetzen auf dem Schädel. Nun ist sogar eine Empfangsfrau im Stadthaus, also Mitarbeiterin der Stadtverwaltung mit extrem viel Menschenkontakt, mit einem solchen Ding ausgestattet. Die hiesige AfD würde es im Leben nicht wagen, so etwas zu thematisieren, statt dessen leistet man sich im Vorstand einen Mohammedaner, der ausflippt, wenn er die Karikaturen seines „Propheten“ sieht. Noch Fragen?

  90. #100 Jackson (02. Jan 2014 21:16)

    Ich frage mich mal, welche inhaltlichen Positionen die AfD auf kommunaler Ebene eigentlich vertreten will.

    ——————————

    In NRW z. B. das Thema Armutszuwanderung. Ich vermute mal, dass sie sich mit Kommunalpolitik nicht auskennen, genau wie ich übrigens, bis ich zum ersten mal bei denen dabei war, die sich damit bereits befaßten. Ich hätte sonst auch keine Idee gehabt. Es kann aber auch so was sein wie ein verfallenes Schwimmbad oder ein Kraftwerk usw. Ich verstehe ihre Überheblichkeit nicht.

  91. Die AfD muss verdammt aufpassen, dass ihr nicht die hochqualifizierten Akademiker reihenweise abhanden kommen. Wer sich ehrenamtlich engagiert, will sichergehen, dass in der Partei satzungskonforme Zustände herrschen. Ich kenne mittlerweile fünf Hochqualifizierte, die ihr Know How zur Verfügung stellten und von Altparteienseilschaften in der AfD wegen der Konkurrenz, die sie darstellen, massiv gemobbt werden. So verprellt man sich die Leute, die man eigentlich braucht.

  92. @ ingres

    Solange der kommunale Unterbau fehlt, kann man alle höheren politischen Ebenen vergessen. Zum Beispiel die Piraten NRW: 2009 kommunal nur in den Hochschulstädten Aachen und Münster angetreten, 2012 durch auffällige Aufmerksamkeit seitens der Massenmedien in den Landtag berichterstattet, doch für 2017 ohne jede realistische Chance auf einen Wiedereinzug.

  93. #77 Euro-Vison (02. Jan 2014 17:11)

    Ich glaube, diese Herren sind von Angst vor Veränderungen getrieben – dabei weiß jeder, dass die Nationalstaaten im globalen Wettbewerb an ihre Grenzen gekommen sind.

    Jeder? 😀 😀 😀

    Ja nee, iss klar.
    Das müssen wir dann nur noch dem Rest der Welt klarmachen.

  94. Wenn die Europawahl nicht manpuliert wird ,dann würde ich Geert Wilders wählen .Denn die AfD hat mich enttäuscht und das schon vor der Bundestagswahl . Im dem Lucke alle Islamkritiker als Islamhasser und damit als den letzten Dreck bezeichnet hat . Nee, mit dieser Partei wird das nichts mehr ,sie hat sich selbst rausgeworfen .
    Ich habe ihnen trotzdem das Kreuzchen gesetzt ,auch wenn ich gewusst habe das dies keine fairen Wahlen sind . Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt ,habe ich mir gesagt .

    Neues aus Eurabien : http://www.krisenfrei.wordpress.com/2014/1/

  95. Die AfD wird scheitern, weil sie auf den Verstand der Menschen setzt und sie nicht dort abholt, wo sie sich befinden. Das Denken der meisten Menschen ist dermassen verflacht, dass sie ihre Entscheidungen überwiegend aus dem Bauch heraus fällen, auch oder gerade auch Wahlentscheidungen. Die meisten Menschen sind verunsichert. Sie suchen Sicherheit und wählen diejenigen, die ihnen am besten Sicherheit verkaufen können, auch wenn sie dadurch immer mehr an Freiheit einbüssen. Sie sind für jeden Sch….. mobilisierbar, Hauptsache er entspricht ihrem Gefühl. Die AfD strahlt keine Wärme, keine Geborgenheit aus. Sie ist eine Partei der Denker, der Besserwisser, Pfui !

  96. @ lion8

    Ohne diese infantilen Reflexe wären die Sozialisten, egal ob blutrot oder giftgrün, nicht über den politischen Orkus hinausgekommen.

  97. #103 ingres (02. Jan 2014 23:16)

    Ach so: die steigenden Einbruchszahlen sollen auch Kommunal-Thema sein. Und im Zusammenhang damit die Frage wo das Geld für die Polizei herkommen soll. Vielleicht gibt es ja weiter Quellen als die Verhinderung der Armutszuwanderung. Mal sehen was der Bürger auf der Strasse dazu meint. Ich hab sowas noch nie gemacht, aber ich meine ich bin da nicht schlecht (also in der Unterhaltung mit dem Bürger).

  98. Und es gibt mit der „Alternative für Deutschland“ eine europaskeptische Partei, die, ausweislich ihres Ergebnisses bei der Bundestagswahl, bei diesen Wahlen gute Chancen hat – vorausgesetzt sie hat sich bis dahin nicht vollständig selbst zerlegt.

    Denn neben der Kritik am Euro scheint die AfD die „Zuwanderung in die Sozialsysteme“ zu einem Schwerpunkt machen zu wollen (wie weit ins extrem rechte Lager sie dabei ausgreifen soll, ist Teil des innerparteilichen Streits). Dass Parteien, die rechts von sich keine Konkurrenz entstehen lassen wollen, dieses Thema nun „besetzen“, gehört, wie man an der CSU studieren kann, zu ihrem Selbstverständnis.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/eu-einwanderung-in-zeiten-der-krise-12734710.html

  99. #103 ingres

    In NRW z. B. das Thema Armutszuwanderung.

    Die Zuwanderungsfrage ist ein Thema der Bundespolitik. Da ist auf kommunaler Ebene politisch wenig zu machen. Dort können Sie die mit der Armutszuwanderung entstehenden Probleme vor Ort nur verwalten, also z.B. entscheiden, wo Flüchtlingsunterkünfte gebaut werden sollen, um die gesetzliche vorgeschriebene Zahl von Migranten unterzubringen.

    #112 ingres

    Ach so: die steigenden Einbruchszahlen sollen auch Kommunal-Thema sein.

    Auch hier gilt, daß Sie auf kommunaler Ebene im Wesentlichen nur versuchen können, die Folgen der Kriminalität einzudämmen. Die eigentlichen Ursachen lassen sich dagegen nicht kaum bekämpfen. Wenn z.B. die Zahl der Einbrüche in einer Gemeinde steigt, weil Einbrecherbanden aus Osteuropa dank offener Grenzen in EU-Europa vermehrt ihr Unwesen treiben, läßt sich dagegen kommunal wenig ausrichten. Hier wäre die Bundespolitik gefordert, ggf. auch auf europäischer Ebene aktiv zu werden.

    #103 ingres

    Ich verstehe ihre Überheblichkeit nicht.

    Es hat nichts mit Überheblichkeit zu tun wenn ich darauf hinweise, daß der AfD bislang ein aussagekräftiges, alle Themenbereiche hinreichend abdeckendes Programm fehlt. Das brauchen Sie aber, wenn Sie auf kommunaler Ebene Politik machen wollen. Dort sind die Fragestellungen nämlich oftmals sehr konkret, weshalb auch die potentiellen Meinungsunterschiede erheblich sein können. Ohne ein möglichst detailliertes Programm fliegt Ihnen der Laden wegen aller möglichen Streitigkeiten über Sachfragen schnell auseinander.

  100. #113 kewil

    Denn neben der Kritik am Euro scheint die AfD die „Zuwanderung in die Sozialsysteme“ zu einem Schwerpunkt machen zu wollen

    Das bietet sich vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung auch an. Das Problem der Armutszuwanderung läßt sich nachhaltig nur durch eine Einschränkung der Personenfreizügigkeit in der EU lösen. Genau das lehnt die AfD – wenn man den Äußerungen von Bernd Lucke folgt – aber ab. Statt dessen wird vorgeschlagen, EU-Bürgern in Deutschland den Sozialhilfebezug auf das Niveau ihrer Herkunftsländer zu kürzen, was weder mit dem Sozialstaatsprinzip des Grundgesetzes noch dem Europarecht vereinbar ist.

    (wie weit ins extrem rechte Lager sie dabei ausgreifen soll, ist Teil des innerparteilichen Streits).

    Ich wundere mich darüber, daß Sie sich der Rhetorik linksradikaler Kreise bedienen. Das Wortspiel „extrem rechts“ ist von linken Autoren erfunden worden, um Gruppierungen, die rechtskonservative, aber eben keine verfassungsfeindlichen Positionen vertreten und deshalb nicht als „rechtsextrem“ bezeichnet werden können (was u.U. eine kostenpflichtige Abmahnung nach sich ziehen kann), in die Nähe von Extremisten zu rücken. Dieses Spiel sollte man als konservativer durch die Verwendung der Bezeichnung „extrem rechts“ nicht mitspielen.

  101. #115 Jackson

    Das ist leider mal wieder etwas mit den Steuerzeichen schiefgelaufen, der zweite Absatz sollte nicht in Fettschrift erscheinen.

    Noch einmal die dringende Bitte an die PI-Redaktion, sofern technisch möglich zusätzlich die Option „Vorschaufenster“ einrichten. Dann könnte ein Diskussionsteilnehmer vor dem Absenden seines Kommentars feststellen, wie der Beitrag aussehen wird. Das gäbe ihm die Möglichkeit, eventuelle Fehler vor der Veröffentlichung zu korrigieren, was sich insgesamt positiv auf die Lesefreundlichkeit und das Erscheinungsbild des Blogs auswirken würde.

  102. #114 Jackson (03. Jan 2014 11:04)

    Die Zuwanderungsfrage ist ein Thema der Bundespolitik.

    Erstens geht es darum die Leute für die AfD zu gewinnen, also (vorausgesetzt man kann teilnehmen)ins Kommunalparlament einzuziehen. Da ist die Armutszuwanderung ein Aufhänger.Im übrigen kam intern die Frage auf, ob die Städte irgendwelche Möglichkeiten hätten sich gegen Zuweisungen zu wehren. Mit der Armutszuwanderung hängt vieles zusammen. U. a. auch ein verfallenes Schwimmbad. Die Leute hier wollen seit Jahren wieder eins. Ich habe vor 8 Jahren schon mal bei der Initiative unterschrieben. Wir habe da als Schüler in den 60-ern unsere Schwimmfeste gefeiert.

    Es hat nichts mit Überheblichkeit zu tun wenn ich darauf hinweise, daß der AfD bislang ein aussagekräftiges, alle Themenbereiche hinreichend abdeckendes Programm fehlt. Das brauchen Sie aber, wenn Sie auf kommunaler Ebene Politik machen wollen.

    Das ist richtig und genau daran wird zur Zeit intern gearbeitet. Ich habe ja damals geschrieben, wenn ich mal anfange mit zu arbeiten, dann kann ich Genaueres mitteilen (ohne allerdings nun Details und Geheimnisse auszuplaudern, hoffe dass ich das im Gefühl habe) Aber es gibt personelle Unterdeckung. Da muß man halt mehrere Themen zusammenfassen und an eine Person delegieren, so gut das eben geht. Und dann werden die Diffamierungen kommen. Aber das tangiert mich nicht. Ich hoffe nur, dass es keine Übergriffe gibt, aber dafür habe ja einen breiten Rücken. Also ohne Waffe machen die Linken da nichts. Ein breiter Rücken ist zum Glück i. a. noch rechts.

  103. #117 ingres

    Erstens geht es darum die Leute für die AfD zu gewinnen, also (vorausgesetzt man kann teilnehmen)ins Kommunalparlament einzuziehen.

    Natürlich ist das Thema auch auf kommunaler Ebene grundsätzlich geeignet, Wähler und mögliche Mitstreiter zu mobilisieren. Das gilt allerdings nur dann, wenn eine Partei zu diesem Themenkomplex auch überzeugende Lösungen anzubieten hat. Die sehe ich bei der AfD derzeit nicht. Aussagen wie Deutschland sei wegen der demographischen Entwicklung auf Zuwanderung angewiesen und brauche daher ein Einwanderungsgesetz dürften die meisten konservativ denkenden Bürger eher abschrecken (gerade auf kommunaler Ebene, wo die negativen Folgen der Zuwanderung für den einzelnen unmittelbar sichtbar und spürbar sind).

    Das ist richtig und genau daran wird zur Zeit intern gearbeitet.

    Nun gut, warten wir ab, was dabei herauskommt. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, daß das neue Programm in Kernfragen vom jetzigen Bundesprogramm der AfD (das vom Vorstand erabeitet und vom Parteitag ohne Diskussion durchgewunken wurde) abweichen wird. Die Knackpunkte sind hier bei PI schon ausführlich diskutiert worden (Einwanderungsgesetz, Arbeitsrecht für Asylbewerber u.a.). Der Grundtenor des heutigen AfD-Programms ist ein allenfalls ein rechtsliberaler, aber kein konservativer. Deshalb haben auch viele PIler mit der AfD ihre inhaltlichen Probleme. Mich eingeschlossen.

    Aber es gibt personelle Unterdeckung. Da muß man halt mehrere Themen zusammenfassen und an eine Person delegieren, so gut das eben geht.

    Ich wundere mich darüber, daß die AfD mit ihren immerhin 15.000 Mitgliedern und einer im Vergleich zu anderen Kleinparteien des rechtsbürgerlichen Spektrums hohen Dichte von Akademikern Probleme hat, ein umfassendes, schlüssiges und juristisch haltbares Programm auf die Beine zu stellen.

  104. Jackson
    Ich gehe davon aus, dass viele pi-Leser Ihr Gelaber als das entlarven, was sie sind: destruktiv. Vermutlich haben Sie wie Eurovision u.a. direkte Anweisung von Mutti, hier bei pi mal kräftig auf die AfD draufzuhauen.
    Sie sind einer, dem es egal ist, wie oft wir schon von Merkel und Co belogen wurden und wie Merkel auf unsere Kosten Politik macht, nur um an der Regierung zu bleiben.
    Ich habe kein Verständnis für Ihre Unterwerfung unter Merkels Hinterzimmer Politik.

  105. #119 menschenfreund 10

    Ich bin weder ein Anhänger von Frau Merkel noch kommentiere ich hier im Dienste irgendwelcher dunklen Mächte.

    Unterlassen Sie Ihre absurden Unterstellungen und fangen Sie an, sachlich zu argumentieren. Wenn Sie dazu nicht in der Lage sind und mit Kritik an Ihrer Partei nicht umgehen können, dann schreiben Sie besser im AfD-Forum. Dort treffen Sie auf lauter Gleichgesinnte und werden sich wahrscheinlich wohler fühlen!

  106. #118 Jackson (03. Jan 2014 12:27)
    #117 ingres

    Erstens geht es darum die Leute für die AfD zu gewinnen, also (vorausgesetzt man kann teilnehmen)ins Kommunalparlament einzuziehen.

    Natürlich ist das Thema auch auf kommunaler Ebene grundsätzlich geeignet, Wähler und mögliche Mitstreiter zu mobilisieren. Das gilt allerdings nur dann, wenn eine Partei zu diesem Themenkomplex auch überzeugende Lösungen anzubieten hat. Die sehe ich bei der AfD derzeit nicht.

    Über Lösungen, bzw. wie man das Thema gegenüber dem Bürger und der Presse darstellt macht man sich vor Ort im Kreisverband Gedanken. Was soll man sonst im demokratischen Prozeß (auch wenn der Gegner sich nicht daran hält) tun?
    Also ich bin Neuling im politischen Prozeß. Soweit ich das bisher mitbekommen habe, soll in der Tat, dass was sie fordern eben jetzt vor Ort erarbeitet und formuliert werden. Daraus sollen auch einige griffige „Parolen“ abgezweigt werden, die der Bürger für eine Wahlentscheidung verarbeiten kann. Wie bei anderen Parteien auch; denn anders geht das vermutlich nicht. Ob dieses kommunale Programm vor Einsatz im Wahlkampf der Zentrale vorgelegt werden muß weiß ich nicht. Allgemein kann das ja so nicht sein. Denn es gibt ja vor Ort Spezifika, die nur eben nur vor Ort eine Rolle spielen. Bei den Themen Einwanderung, Kriminalität,kein Geld für Infrastruktur sind sicher allgemeinere Aussagen möglich, aber ich gehe davon aus, dass der Kreisverband vor Ort Im Rahmen der Verfassung da selbständig wahlkämpfen kann und das auch soll; denn die Zentrale dürfte mit Europa beschäftigt sein. Ihre formalen Überlegungen sind ja richtig, aber sie schreiben auf die Praxis bezogen im luftleeren Raum. So seh ich das jedenfalls.

  107. #122 ingres

    Die AfD wird in der Praxis nicht bestehen können, wenn es kein zentrales, möglichst umfassendes (Bundes-)Programm gibt, an denen sich auch die Mitglieder und Mandatsträger auf kommunaler Ebene orientieren können, um politische Forderungen angepaßt an die Situation vor Ort zu formulieren. Gibt es einen solchen programmatischen Rahmen nicht, dann macht am Ende jeder Kreisverband und jeder Ortsverein was er will. Ein einheitliches Auftreten der Partei in der Öffentlichkeit wäre nicht gegeben. Der Wähler wüßte man Ende nicht mehr, wofür die Partei eigentlich steht, weil jeder Teilverband zu einem bestimmten Thema etwas anderes äußert. So kann professionelle Parteiarbeit nicht funktionieren.

  108. #123 Jackson (03. Jan 2014 22:52)

    Nun, schaun mer mal, würde Franz Beckenbauer sagen.
    Ich habe das so erlebt, dass wir das völlig frei vor Ort diskutieren. Richtlinien der Zentrale an die wir gebunden sind, waren mir dabei nicht bewußt. Eine übergeordnete Linie wurde nur im Hinblick auf Europa diskutierte. Beides erschien mit natürlich, da Europa ja von oben vorgegeben ist (Bündnisse oder nicht oder wie auch immer, Euro ja oder nein usw.) aber kommunal schien mir nichts vorgegeben. Jedenfalls habe ich nichts mitbekommen oder nicht aufgepaßt (aufpassen fällt mir schwer). Seh ich aber kein Problem drin. Wenn eine Linie vorgegeben sein sollte, so beachtet man sie halt vor Ort oder versucht sie anzupassen. Werde ich jetzt drauf achten.

  109. #75 Jackson (02. Jan 2014 16:29)
    #76 Jackson (02. Jan 2014 17:00)
    #81 Jackson (02. Jan 2014 17:31)
    #99 Jackson (02. Jan 2014 21:09)
    #100 Jackson (02. Jan 2014 21:16)
    #114 Jackson (03. Jan 2014 11:04)
    #115 Jackson (03. Jan 2014 11:17)
    #118 Jackson (03. Jan 2014 12:27)
    #120 Jackson (03. Jan 2014 13:49)
    #123 Jackson (03. Jan 2014 22:52)

    Ich dachte eigentlich, wir hätten das leidige Thema AfD hier endlich abgehakt, nachdem sich die AfD ja nun wirklich von allem und jedem abgegrenzt hat, bis hin zu PI. Und klar sollte mittlerweile auch sein, daß die AfD keine rechtskonservative oder gar islamkritische, sondern bestenfalls eine rechtsliberale Partei ist – eine FDP 2.0 ohne Euro eben.

    Wen meinen Sie denn schon wieder mit „wir“? Sprechen Sie gefälligst nur für sich selbst – oder schweigen Sie. Wann und wie oft bei P.I. über die AfD berichtet wird, entscheidet nur P.I. – und nicht irgendein x-beliebiger Kommentator, der sich 24h am Stück auf dieser Seite nur deswegen aufzuhalten scheint, um Anti-AfD-Propaganda zu betreiben.

    Im Übrigen hat die AfD niemals behauptet, eine „rechtskonservative“ (was auch immer dies bedeuten mag) oder eine „islamkritische“ Partei zu sein. Wenn andere dies in die AfD hineinprojizieren, ist das deren Problem. Die AfD ist eine liberal-konservative Partei, in der Islamkritik – im Gegensatz zur Islamfeindschaft – überhaupt kein Problem darstellt. Nicht mehr und nicht weniger.
    Es ist Ihnen allerdings weiterhin unbenommen, selbst eine „rechtskonservative“ Partei zu gründen, oder einer solchen bereits bestehenden Partei beizutreten und dieser zu einem nach Ihrer Ansicht angemessenen Erfolg zu verhelfen. Wenn Ihnen dafür allerdings die Courage und die Ideen fehlen, ist das mitnichten die Schuld der AfD!

    Machen Sie sich doch nichts vor. Auch ohne die Existenz der AfD würden (wie man unzweifelhaft an der Landtagswahl in Bayern erkennen kann) Pro, Die Freiheit, die Republikaner etc. bundesweit und landesweit weit abgeschlagen hinten landen. Nun zu behaupten, das „politische Establishment“ steuere die AfD, um eine „rechtskonservative Opposition“ zu verhindern, ist wirklich eine alberne Verschwörungstheorie. Die Wahlergebnisse zum Beispiel der Republikaner sind seit der Wiedervereinigung konstant deutlich gesunken. Die Anzahl der Ausländer mit deutscher Staatsangehörigkeit steigt mit jedem Jahr und die Anzahl der vor 1960/1970 geborenen Deutschen, die mehrheitlich noch mit „konservativen“ Werten aufgewachsen sind, sinkt sukzessive mit jedem weiteren Jahr.

    Zudem bedarf es keiner AfD, um diese Kleinparteien in immer kleinere Parteien zu spalten. Das schaffen diese Kleinparteien auch allein. Das Problem bei diesen Parteien ist nämlich vorwiegend die Intoleranz gegenüber Andersdenkenden und das interne Machtgehabe. Bei diesen Parteien vorbehaltslos von „freiheitlich-konservativer“ Gesinnung zu reden, ist daher nun wahrlich hanebüchen.

    Daß das ehemalige CDU-Mitglied Bernd Lucke mehrfach ausdrücklich klargestellt hat, daß die AfD keine „FDP 2.0 ohne Euro“ sei und niemals eine sein wird, erwähne ich desweiteren nur deswegen, da Sie Bernd Lucke selbst sehr gerne zitieren. Jedoch scheinbar nur sehr selektiv und wenn es Ihren Verschwörungstheorien entspricht.

    Nein, ich werde die AfD bei der Europawahl nicht wählen. Ich gebe meine Stimme keiner Partei, die patriotische Kräfte wie die FPÖ, den FN von Marine Le Pen, die UKIP mit Nigel Farage und Geert Wilders ganz im Sinne des politischen Establishments als “rechtspopulistisch” oder gar “rechtsextrem” diffamiert. Und die sich selbst im Europaparlament mit den regierenden britischen Konservativen und deutschfeindlichen Parteien wie der polnischen PIS und dem tschechischen ODS zusammentun will. Diese AfD werde ich sicherlich nicht unterstützen. Ich denke gar nicht daran!

    Ihre Meinung über die AfD haben Sie nun wirklich in jedem AfD-bezogenen PI-Artikel zum Besten gegeben (denn allein dafür scheinen Sie überhaupt auf P.I. unterwegs zu sein und zu kommentieren) und dürfte nun wirklich jedem P.I.-Leser bekannt sein, der seit der AfD-Gründung auch nur einen einzigen Artikel bei PI über die AfD gelesen hat. Was Sie damit bezwecken, kann man allenfalls vermuten. Jedenfalls hat dies schon bei der Bundestagswahl nicht dazu geführt, dass es eine von Ihnen präferierte „rechtskonservative“ respektive „islamkritische“ Partei auf irgendeine nennenswerte Stimmenanzahl gebracht hätte. Daraus hätten Sie eigentlich die richtigen Schlüsse ziehen sollen!

    „Patriotismus“ und „Rechtspopulismus“ bzw. „Rechtsextremismus“ schließen sich zudem keineswegs gegenseitig aus. Die AfD hat sich bislang nicht von der UKIP „distanziert“ und auch ist ihr Beitritt zur „Europäischen Allianz der Konservativen“ noch nicht „beschlossene Sache“. Bernd Lucke antwortete im Rahmen eines Interviews auf die Frage, ob die UKIP für die AfD den „idealen“ Partner für Europa darstelle, lediglich damit, daß dies keineswegs der Fall sei, da die AfD mit den Britischen Konservativen „wesentlich mehr Gemeinsamkeiten“ habe. Ein „Distanzieren“ oder gar „Diffamieren“ sieht anders aus.

    Ein Bündnis hat Lucke bislang generell nur mit Wilders und Le Pen ausgeschlossen und sonst mit niemandem. Alle Optionen werden gemäß des ausdrücklichen Statements von der AfD geprüft werden. Die UKIP hat Wilders und Le Pen ebenso eine Absage erteilt und sich von beiden distanziert. Die Schwedendemokraten etwa halten derzeit auch noch Abstand zu Wilders und Le Pen. Soviel zu den Fakten. Entweder ist das von Ihnen Ignoranz, Kalkül, oder womöglich beides, wenn Sie hier solchen Unsinn verzapfen.

    Genau das hatte ich schon Wochen vor der Bundestagswahl hier bei PI wiederholt geschrieben. Leider mit nur begrenztem Erfolg. Einige Diskussionsteilnehmer waren geradezu AfD-besoffen (manche sind es heute noch) und hatten jedes rationale Denken abgeschaltet. Und ich hatte gewarnt, daß eine starke AfD bei der Bundestagswahl die FDP schwächen wird, was die Fortsetzung der schwarz-gelben Regierung verunmöglicht und den Weg in die GroKo ebnet. Genau so ist es gekommen.

    Daß eine starke AfD die FDP schwächen und zu einer „Großen Koalition“ führen würde, hatte vor den Wahlen nun wirklich die eindeutige Mehrheit der P.I.-Kommentatoren prognostiziert – gerade jene, die der AfD ihre Stimme geben wollten. Nur haben das alle AfD-Wähler (darunter ich) in Kauf genommen, da dies aus unserer Sicht keinen allzu großen Unterschied zur vergangenen Bundesregierung darstellt. Der Einfluss der CSU ist seitdem auch nicht entscheidend größer oder kleiner geworden.

    Sie waren meines Wissens jedoch der einzige, der den Schmarrn verbreitet hat, uns würde bei Wahl der AfD eine „rot-grüne“ Bundesregierung bevorstehen, was nun wirklich absoluter Quatsch war und als solcher auch von mir (vor den Wahlen) bezeichnet worden war. Sollte ich es zeitlich schaffen, werde ich Ihnen Ihre entsprechenden Beiträge heraussuchen. Es ist äußerst naiv von Ihnen, darauf zu spekulieren, dass alle P.I.-Leser vergessen würden, welche Ergüsse Sie denn damals genau zum Besten gegeben haben!

    Was die GroKo im politischen Alltag bedeutet, werden gerade konservativ denkende Zeitgenossen schon bald schmerzlich erfahren. Der aktuelle Streit um die Einwanderung von Zigeunern aus Osteuropa in den deutschen Sozialstaat liefert einen ersten Vorgeschmack. Natürlich hat die CSU mit ihren Thesen recht. Nur wird sie sich gegen die SPD in der Bundesregierung nicht durchsetzen können, zumal CSU-Mann Friedrich nicht mehr im zuständigen Bundesinnenministerium sitzt. Die Armutszuwanderung wird also nicht gestoppt, sondern Deutschland mit voller Wucht treffen. Verhältnisse wie in Duisburg, Dortmund und manchen Teilen Berlins wird es schon bald auch in anderen deutschen Städten geben. Der GroKo und ihrem „Geburtshelfer“ AfD sei „Dank“!

    Sie scheinen nicht zu bemerken, daß Sie sich in Ihrem Beitrag selbst widersprechen. Die FDP hatte doch schon in der vergangenen Bundesregierung kaum etwas zu melden, der Einfluss der CSU war ebenso überschaubar, die SPD dagegen hat den Bundesrat und die Länder kontrolliert. Die von ihnen geschilderten „Verhältnisse“ in Duisburg, Dortmund etc. wurden bzw. werden doch von der CDU und FDP weitestgehend mitgetragen; wie hätte es denn überhaupt so weit kommen können? Doch wohl kaum einzig über einige Jahre „Kabinett-Schröder“ oder eine „Große Koalition,“ wie es sie ja bereits von 2005-2009 gab, also ihre „Geburt“ schon lange vor der AfD hinter sich hatte.

    Daß Sie die AfD nun als „Geburtshelfer“ der „Großen Koalition“ titulieren, untermauert meine These, daß Sie hier mit Kalkül Anti-AfD-Propaganda betreiben wollen.

    Wenn die AfD tatsächlich EU und Euro-Rettung bekämpfen wollte, dann müßte sie sich im Europarlament mit den patriotischen Parteien zusammentun. Das will die AfD nach Aussage ihrer Spitzenfunktionäre aber nicht. Stattdessen strebt man an, unter den Rockzipfel der britischen Konservativen zu schlüpfen, die nur deshalb plötzlich so EU-kritisch geworden sind, weil sie Angst vor dem Erfolg von Nigel Farage und seiner UKIP haben.

    Erzählen Sie diesen Unsinn mal der UKIP und den Schwedendemokraten. Da sind im Gegensatz zu Ihnen politerfahrene Persönlichkeiten (und kennen die politischen Geschehnisse nicht nur aus dem Cyberspace) und werden genauestens abwägen, mit wem Sie ein Bündnis eingehen können – und mit wem nicht. Derzeit sieht es so aus, als ob sie sich von Wilders etc. fernhalten würden. Die UKIP jedenfalls hat sich bereits ausdrücklich von diesen distanziert. Dennoch tritt die UKIP an, um die EU zu bekämpfen. Darin liegt mitnichten ein Widerspruch.

    Die AfD möchte nicht zwingend mit den Britischen Konservativen ein Bündnis eingehen, sondern zieht auch in Erwägung, fraktionslos zu bleiben. Machen Sie sich kompetent!

    Was im Europaparlament gebraucht wird ist eine Partei aus Deutschland, die die rechtkonservative Opposition verstärkt, und keine AfD, die im Zweifel lieber auf der politisch-korrekten Mainstreamwelle surft, um nur ja nicht in die rechte Ecke gestellt zu werden.

    Wenn das Ihre Auffassung ist, muss man das respektieren. Es wird Ihnen wohl nur kaum etwas nützen, falsche Informationen über die AfD verbreiten, um ihnen potentielle Wähler abspenstig zu machen. Ich lege Ihnen nahe, besser auf „negative Werbung“ von Konkurrenzparteien zu verzichten, da Sie mittlerweile bemerkt haben müssten, daß auch dies die „rechtskonservativen“ Parteien aus Deutschland nicht über 0,X% hievt. Das haben Sie doch bemerkt, oder nicht?

    Die AfD wird als Anti-Euro-Partei wahrgenommen. Das ist ein Thema der Bundespolitik. In den Städten und Gemeinden kann in Sachen Euro-Rettungspolitik gar nichts ausrichten. Deshalb dürfte die AfD bei den bayerischen Kommunalwahlen nur geringe Erfolgsaussichten haben.

    Nun ja, bei der Hessischen Landtagswahl hat die AfD 4,1% erreicht und in Sachsen steht sie im Hinblick auf die kommende Landtagswahl nach den aktuellsten Umfragewerten bei 6%. Bei den Kommunalwahlen fällt bekanntlich die Sperrklausel weg. Nach den Wahlen werde ich Sie auch an dieses Statement erinnern, falls Sie erneut versuchen wollten, Ihre Irrtümer und wiederholt eklatant falschen Prognosen unter den Teppich zu kehren!
    Sie sollten daher vielmehr „positive Werbung“ für die von Ihnen bevorzugte „rechtskonservative“ Partei machen. Machen Sie doch den „Rechtskonservativen“ der P.I.-Leser die Vorzüge der von Ihnen präferierten Partei schmackhaft! Stellung bezogen, auf welches „Pferd“ Sie setzen, haben sie allerdings immer noch nicht. Bekennen Sie sich zu Ihrer 0,X%-Partei (ob als Mitglied oder nur als Wähler) oder fehlt Ihnen auch hierfür die Courage?

    Es hat nichts mit Überheblichkeit zu tun wenn ich darauf hinweise, daß der AfD bislang ein aussagekräftiges, alle Themenbereiche hinreichend abdeckendes Programm fehlt. Das brauchen Sie aber, wenn Sie auf kommunaler Ebene Politik machen wollen. Dort sind die Fragestellungen nämlich oftmals sehr konkret, weshalb auch die potentiellen Meinungsunterschiede erheblich sein können. Ohne ein möglichst detailliertes Programm fliegt Ihnen der Laden wegen aller möglichen Streitigkeiten über Sachfragen schnell auseinander. (…) Ich wundere mich darüber, daß die AfD mit ihren immerhin 15.000 Mitgliedern und einer im Vergleich zu anderen Kleinparteien des rechtsbürgerlichen Spektrums hohen Dichte von Akademikern Probleme hat, ein umfassendes, schlüssiges und juristisch haltbares Programm auf die Beine zu stellen.

    Ich gebe Ihnen hierbei teilweise Recht: Ihr Hinweis hat weniger mit Überheblichkeit, als mehr mit Naivität zu tun. Wie es eine neu gegründete Partei bewerkstelligen soll, innerhalb von 10 Monaten nach ihrer Gründung ein umfassendes Parteiprogramm zu erstellen, an dem auf demokratischem Wege alle mittlerweile über 17.000 Mitglieder mitwirken sollen, müssen Sie uns mal erklären. Man ist zunächst damit beschäftigt, sich organisatorisch und strukturell bundesweit aufzustellen, die Sektierer, „Spinner“, „Verschwörungstheoretiker“ und Karrieristen mühsam auszusieben und man muss auch noch den Bundestagswahlkampf zeitaufwendig führen (bald auch noch den Europawahlkampf, der sich genau auf die zentralen Themen der AfD bezieht und daher fast noch wichtiger ist).

    Daß Sie absolut politunerfahren sind, dürfte wohl angesichts solcher Beiträge von Ihnen offensichtlich sein. Aber etwas mehr Vorstellungsvermögen habe ich Ihnen dann doch zugetraut.
    Es ist gerade die hohe Anzahl der Mitglieder, die den Sand im Getriebe hervorruft. Daß Akademiker hierunter die Mehrheit stellen, tut absolut nichts zur Sache.
    Das Problem stellen nämlich – wie erwähnt – vorwiegend die Sektierer, „Spinner“, „Verschwörungstheoretiker“ und Karrieristen dar, die sich zuhauf in allen neuen Parteien wiederfinden. Das war auch bei den Grünen und den Piraten nicht anders.

    Interne Streitereien in der AfD sind auch nicht die Folge eines fehlenden Parteiprogramms, sondern Folge einer „Grüppchen-Bildung“, die mehr mit den Persönlichkeiten, die diese Streitigkeiten ausfechten, zu tun hat und weniger mit der inhaltlichen Ausrichtung. Ich sehe Ihnen nach, dass Sie Ihre Informationen aus den Massenmedien, an denen Sie eigentlich sonst immer Kritik üben, erhalten und daher zu dieser Fehleinschätzung gelangt sind. Allerdings sollten Sie wahrlich besser wissen, wann es angemessen ist, den Massenmedien Glauben zu schenken – und wann nicht.

    Daß das AfD-Programm „juristisch unhaltbar“ sei, haben Sie bislang in Ihren zahlreichen Posts der vergangenen Monate nicht ein einziges Mal substantiiert darlegen können.

    Das Problem der Armutszuwanderung läßt sich nachhaltig nur durch eine Einschränkung der Personenfreizügigkeit in der EU lösen. Genau das lehnt die AfD – wenn man den Äußerungen von Bernd Lucke folgt – aber ab. Statt dessen wird vorgeschlagen, EU-Bürgern in Deutschland den Sozialhilfebezug auf das Niveau ihrer Herkunftsländer zu kürzen, was weder mit dem Sozialstaatsprinzip des Grundgesetzes noch dem Europarecht vereinbar ist.

    Für eine Einschränkung der Personenfreizügigkeit in der EU (ich nehme an, Sie meinen die Grundfreiheiten) müsste man die EU-Verträge ändern. Daß es hierfür jemals eine Mehrheit geben könnte, ist äußerst unrealistisch. Denn ist die Personenfreizügigkeit das „A und O“ der EU. Übrig bliebe nur der EU-Austritt von Deutschland, der nicht minder unrealistisch wäre. Wie sollte zudem Ihrer Ansicht nach eine „Einschränkung der Personenfreizügigkeit“ denn konkret aussehen?

    Vielmehr geht der Vorschlag der AfD, nach dem „Heimatlandprinzip“ anstatt nach dem „Inklusionsprinzip“ zu verfahren, mit dem derzeitigen EU-Recht konform. Dafür muss man nur die EuGH-Rechtsprechung anpassen, was spätestens dann der Fall sein wird, wenn die Kommunen in den EU-Ballungsgebieten so durch den Zustrom von EU-Sozialmissbrauchenden (v.a. Zigeuner) belastet werden, daß die Nationalstaaten einen solchen Druck auf die EU ausüben und diese zum Handeln gezwungen ist. Durch eine Änderung bzw. Ergänzung der RL/2004/38/EG, die ohnehin auch der Verhinderung von Sozialmissbrauch dient, könnte man dies notfalls auch sekundärrechtlich zementieren.

    Und wenn Sie meinen, das Sozialstaatsprinzip stünde diesem Vorschlag der AfD ebenso entgegen, muss man auch dem entschieden widersprechen. Das Sozialstaatsprinzip beinhaltet nicht, dass jeder Mensch, der ein Aufenthaltsrecht in Deutschland besitzt, automatisch, bedingungslos und zeitlich unbegrenzt Anspruch auf ein Leben in Deutschland auf Basis des Existenzminimums hat. Oftmals wird der Sozialstaat die Kosten für eine zeitnahe Rückreise (auch bei EU-Migranten) übernehmen und allenfalls für die Übergangszeit für den notwendigen Bedarf aufkommen. Das hierzu einschlägige BVerfG-Urteil (BVerfG, 1 BvL 10/10 vom 18.7.2012 – Sie sollten nicht nur die Leitsätze, sondern auch die Entscheidungsgründe lesen!), das sich im Wesentlichen mit dem Asylrecht auseinandersetzt, lässt sich nicht vollumfänglich auf die EU-Migranten, denen im Gegensatz zu Asylbewerbern bzw. Asylanten jederzeit die problemlose Rückreise in ihr Heimatland freisteht, ausdehnen. Hierbei ist eine Differenzierung, wie sie auch das BVerfG nicht generell ausschließt, geboten. Dies sieht auch bspw. Wolfgang Bosbach so.

    Aussagen wie Deutschland sei wegen der demographischen Entwicklung auf Zuwanderung angewiesen und brauche daher ein Einwanderungsgesetz dürften die meisten konservativ denkenden Bürger eher abschrecken (gerade auf kommunaler Ebene, wo die negativen Folgen der Zuwanderung für den einzelnen unmittelbar sichtbar und spürbar sind).(…) Die Knackpunkte sind hier bei PI schon ausführlich diskutiert worden (Einwanderungsgesetz, Arbeitsrecht für Asylbewerber u.a.). Der Grundtenor des heutigen AfD-Programms ist ein allenfalls ein rechtsliberaler, aber kein konservativer. Deshalb haben auch viele PIler mit der AfD ihre inhaltlichen Probleme. Mich eingeschlossen.

    Die gesunkene Geburtenrate sowie der Altersdurchschnitt der Deutschen, der Mangel an Qualifikation in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung und der Altersdurchschnitt sowie die steigende Anzahl an „de jure Deutschen“ (Ausländer mit deutscher Staatsangehörigkeit), die mit den kommenden Jahren insgesamt immer mehr Kosten durch v.a. Kriminalität (Strafverfolgung, Justiz, Vollzugsanstalten) und Forderungen aus den SGB verursachen, sind eine Tatsache. Dem kann nicht dadurch abgeholfen werden, dass man wie durch „Zauberhand“ hofft, deutsche Frauen dazu bewegen zu können, ab sofort drei oder vier Kinder zu bekommen, wenn sie ursprünglich vorgesehen haben, kinderlos zu bleiben oder maximal zwei Kinder zu gebären.
    Den Alt-Feministinnen sei Dank.
    Auch kann man die Ausländer, die im Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit sind, nicht einfach ausbürgern und abschieben. So einfach funktioniert das eben nicht.
    Richtig ist zwar, dass zunächst das Potential der erwerbslosen Deutschen ausgeschöpft werden muss.
    Aber wenn beispielsweise in ostdeutschen Landstrichen bereits jetzt dringend Ärzte benötigt werden, wird man für diese über sechs Jahre dauernde Ausbildung keinen beliebigen erwerbslosen Deutschen über 50 mit mittlerer Reife in kürzester Zeit umschulen lassen können. Das ist realitätsfern. Oftmals beklagen sich viele Krankenhäuser sogar über die mangelnde Qualifikation von Hochschulabsolventen im Studienfach Medizin aus Deutschland.
    Es schadet daher nicht, zumindest einen Blick ins Ausland zu werfen und sich punktuell nach qualifizierten Ausländern umzusehen. Jetzt kommen Sie uns nicht wieder mit Afrikanern oder Moslems, die über eine schlechte und nur einjährige medizinische Ausbildung verfügen und die die AfD massenweise anwerben möchte. Das ist kompletter Blödsinn.

    Mit Verlaub – aber ein Einwanderungsgesetz würde nur die einfältigen „konservativ denkenden“ Bürger abschrecken. Nicht nur Thilo Sarrazin, sondern auch der renommierte Konservative Heinrich Lummer (Autor nennenswerter Publikationen wie: „Deutschland soll deutsch bleiben“, „Asyl – ein missbrauchtes Recht“) hat unlängst eindrucksvoll dargelegt, weshalb Einwanderungsgesetze sinnvoll und im Ergebnis als „Einwanderungsbegrenzungsgesetze“ zu verstehen sind.

    Sie mögen uns P.I.-Lesern zwar gerne ständig die Tatsache, dass Zuwanderung nach Deutschland seit dem Anwerbestopp über die „3 Säulen“ Asyl, EU-Arbeitsmigration und insbesondere Familiennachzug erfolgt, als „Erkenntnis des Jahres“ verkaufen, die angeblich nur Ihnen bekannt sei. Möglicherweise posten Sie diese Informationen so auch bei anderen Foren, das weiß ich nicht.
    Ihre darauf basierende (ziemlich schlichte) „Milchmädchen-Rechnung“, daß weitere Zuwanderung aus dem Nicht-EU-Ausland als sozusagen „4.Säule“ zu insgesamt noch mehr Zuwanderung und noch mehr Kriminalität/Parallelgesellschaften etc. führen würde, ist allerdings auf Fehlannahmen zurückzuführen, die ich hiermit richtigstelle:

    Die AfD möchte durch ein umfassendes Einwanderungsgesetz strengere Voraussetzungen an den Familiennachzug stellen (der derzeit beinahe unkontrolliert erfolgt), was nicht im Widerspruch zu EU-Recht oder Völkerrecht steht.

    Die AfD möchte (wenn sie von einer „Liberalisierung des Asylrechts“ spricht) kein „Wirtschaftsasyl“ ermöglichen und auch nicht den Begriff des „politischen Asyls“ extensiver interpretieren, um dadurch die Gesamtzahl der Asylberechtigten zu erhöhen. Vielmehr sollen Asylverfahren schneller zum Abschluss gelangen und abgelehnte Asylbewerber schneller ausgewiesen werden können. Dadurch soll dem derzeitigen Zustand abgeholfen werden, daß Asylbewerber zum Teil jahrelang in ihren Barracken hausen müssen, jahrelang nicht arbeiten dürfen und jahrelang am Existenzminimum leben, was alles jahrelang vom deutschen Steuerzahler finanziert wird.
    Da dieser Zustand dazu führt (auch nach Ansicht der zuwanderungskritischen Deutschen Polizeigewerkschaft), daß vermehrt Straftaten durch Asylbewerber begangen werden, soll die Möglichkeit einer früheren Arbeitserlaubnis in Betracht gezogen werden (was die erwähnte Gewerkschaft ebenso befürwortet). Dies – und nur dies – ist unter der „Liberalisierung des Asylrechts“ im Sinne der AfD zu verstehen.

    Die AfD möchte durch ein Punktesystem nach kanadischem Vorbild – ebenso wie Pro Deutschland (die Sie im Gegensatz zur AfD nach wie vor seltsamerweise nicht dafür kritisieren) – dafür sorgen, daß nur ausgewählte qualifizierte und integrationswillige Zuwanderer nach Deutschland kommen.
    Dies bedeutet nicht, daß wir aufgrund dieser Zuwanderung die Entstehung weiterer Parallelgesellschaften zu befürchten haben. Denn sind Parallelgesellschaften zweifellos auf Nachkommen/Familiennachzügler von geringqualifizierten Gastarbeitern und auch Asylanten und deren Nachkommen/Familiennachzügler zurückzuführen. Bei Asylanten sowie Familiennachzüglern wird die AfD auf die Integrationswilligkeit und Integrationsfähigkeit wesentlich größeren Wert legen als die Altparteien.

    Daß die Möglichkeit besteht, auf Zuwanderer aus dem Nicht-EU-Ausland zurückzugreifen, bedeutet auch zwangsläufig nicht, dass Deutschland jeden Zuwanderer, der die entsprechenden Anforderungen entsprechend des Punktesystems erfüllt, auch zwingend aufnehmen muss. Deutschland kann dann – je nach Bedarf (Anzahl, Berufssparte etc.) selbst frei entscheiden.
    Die von Ihnen befürchteten Afrikaner oder Moslems mit ihrem „Diplom“, das deutschen bzw. westeuropäischen Standards nicht genügt, werden also nicht haufenweise nach Deutschland stürmen können. Dies wird die AfD zu verhindern wissen.

    Die AfD möchte durch diese „4.Säule“ auch keine „Dumping-Löhne“ provozieren oder gar fördern. Darüber herrscht innerparteilicher Konsens, was Sie freilich nicht wissen können. Doch dann spekulieren Sie gefälligst nicht so sehr in der Welt herum und behalten Sie Ihre Anti-AfD-Propaganda für sich.

    Durch ein Einwanderungsgesetz kann man also kontrollieren, wie viel Einwanderung man haben möchte und dies durch eine Obergrenze im Rahmen halten.

    Die AfD wird in der Praxis nicht bestehen können, wenn es kein zentrales, möglichst umfassendes (Bundes-)Programm gibt, an denen sich auch die Mitglieder und Mandatsträger auf kommunaler Ebene orientieren können, um politische Forderungen angepaßt an die Situation vor Ort zu formulieren. Gibt es einen solchen programmatischen Rahmen nicht, dann macht am Ende jeder Kreisverband und jeder Ortsverein was er will. Ein einheitliches Auftreten der Partei in der Öffentlichkeit wäre nicht gegeben. Der Wähler wüßte man Ende nicht mehr, wofür die Partei eigentlich steht, weil jeder Teilverband zu einem bestimmten Thema etwas anderes äußert. So kann professionelle Parteiarbeit nicht funktionieren.

    Daß Sie etwas von „professioneller Parteiarbeit“ verstehen, ist nach „Genuss“ ihrer „Argumente“ nur schwer vorstellbar. Es gibt meines Wissens gerade in der CDU viele Kreis- und Ortsverbände, die inhaltlich wesentlich (!) konservativer sind (und dementsprechend auftreten) als der CDU-Bundesverband. Wenn nun ein Ortsverband der AfD der Sanierung eines Schwimmbades zustimmt und ein anderer nicht, wird das nun wahrlich keine Auswirkungen haben auf das einheitliche Auftreten der Partei in der Öffentlichkeit! Entscheidend für die Öffentlichkeit ist, wofür die Bundes-AfD steht – so wie entscheidend ist, wofür die Bundes-CDU steht. Es ist auch davon auszugehen, dass v.a. im Osten einige Ortsverbände wesentlich linksradikaler sind, als es die Bundes-Linke ohnehin schon ist. Dennoch weiß der Wähler, wofür die Linke im Kern stehen. Und bei der AfD ist der liberal-konservative Grundtenor allseits bekannt, überdies das Wahlprogramm.

    Ich habe für Sie, der zum Erstellen von „Prognosen“ neigt, zum Abschluss noch eine eigene Prognose: Es wird in Zukunft keine der von Ihnen präferierten „rechtskonservativen“ Parteien in Deutschland zu (v.a. bundesweit) nennenswertem Erfolg bringen.
    Sie haben die Möglichkeit, eine „rechtskonservative“ Partei aktiv zu unterstützen. Dies wäre aus meiner Sicht auch sinnvoller, als viele Stunden auf P.I. zu verbringen, auf jeden einzelnen AfD-Sympathisanten mit den immer wieder gleichen Spekulationen, Verschwörungstheorien und Phrasen zu antworten und dabei (scheinbar wissentlich) Fehlinformationen über die politische Konkurrenz zu verbreiten. Sind Sie denn nicht der Auffassung, dass Sie zu mehr imstande sind als zu diesem fragwürdigen Internet-Geschreibsel? Ich möchte für Sie nicht hoffen, dass es daran liegt, dass Ihnen im realen Leben einfach niemand zuhört.
    Es besteht für mich jedenfalls nicht der geringste Zweifel, daß Sie für eine optimale Parteiarbeit die nötige Masse an Zeit aufzubringen imstande wären. Viele der P.I.-Leser wie ich haben dieses Glück leider nicht. Nutzen Sie Ihre Zeit und verhelfen Sie den „Rechtskonservativen“ zum Erfolg!
    Ich setze bzgl. meiner Prognose hinsichtlich eines Erfolges der „Rechtskonservativen“ in jedem Falle gegen Sie. Sie können Ihrerseits sehr gerne gegen mich setzen.

    Sie werden dies zwar ablehnen und mit dem erneuten Einwand kommen, daß die AfD und nicht Sie selbst in der Pflicht stünden, Erfolge zu bringen. Das mag zwar stimmen. Dennoch: Wem würde es helfen, wenn die AfD sich Ihre Ratschläge zunutze macht, sich zum Beispiel mit Wilders verbündet und dann ein ähnliches Schicksal wie Die Freiheit, Die Republikaner oder Pro Deutschland erleidet? Wer benötigt eine weitere „rechtskonservative“ Kleinpartei, die bundesweit lediglich 0,1%-0,2% der Zweitstimmen zu ergattern imstande ist? Die AfD würde nicht mehr als maximal einige 100.000 Zweitstimmen erlangen. Kaum ein Mensch (zumindest Sie) würde sie wählen und die AfD würde dann auch nichts Positives bewirken können. Deutschland hat bereits seine „rechtskonservativen“ Parteien. Nur wählt sie so gut wie niemand. Wenn Sie wollen, daß diese erfolgreich sind, unterstützen Sie sie, indem sie aktiv positiv für sie werben (was sie schon lange vor Gründung der AfD hätten tun sollen) und nicht durch Desinformation und Diffamierung von Konkurrenzparteien!

    Da Sie aber den Nachweis, daß es eine bessere Möglichkeit gäbe, das in der deutschen bevölkerung fraglos vorhandene „Sarrazin-Potential“ auszuschöpfen, als es die AfD bewerkstelligt, immer noch nicht erbracht haben, wird die klare Mehrheit der P.I.-Leser auch nicht auf Ihren Unsinn anspringen, da können Sie jammern, herumkaspern und gegen die AfD wettern, wie Sie lustig sind.
    Nochmal: Kritik an der AfD ist erlaubt – wie etwa Ihr Einwand, dass Sie nicht „die Katze im Sack“ wollten oder der Einwand anderer, dass Ihnen die AfD nicht islamkritisch genug sei. Kritik darf aber nicht mit Verschwörungstheorien, Hirngespinsten, Propaganda oder anderen wider besseres Wissen verbreiteten Vorurteilen verwechselt werden, die schlichtweg aus Eigennutz bei P.I. zum Besten gegeben werden.

    Ich für meinen Teil werde die AfD weiterhin unterstützen und ihr bei den anstehenden Wahlen meine Stimme geben. Dies gilt v.a. für die Europawahl, bei der hoffentlich auch der islamkritische Schachtschneider für die AfD antritt. Dort geht es um die zentralen Themen der AfD, weshalb sie umso wichtiger für sie ist.

    Wie ich wählt auch wahrscheinlich die Mehrheit der P.I.-Leser die AfD. Da können Sie in den P.I.-Kommentarspalten ruhig auf jeden einzelnen AfD-Sympathisanten (auch mehrfach) antworten, um durch die hohe Anzahl Ihrer Kommentare den Eindruck zu erwecken, die AfD wäre aus Sicht der Mehrheit der P.I.-Leser unwählbar.
    Allerdings äußern sich insbesondere jene auf diese Weise wie Sie, die die AfD bereits bei der Bundestagswahl nicht gewählt haben (bspw. User wie „Stefan Cel Mare“, „Wilhelmine“ oder „Bonn“). Vermutlich, weil sie Pro oder anderen Konkurrenzparteien als Mitglieder oder zumindest Stammwählerschaft angehören. Gebracht hat es ihnen nichts.
    Trotzdem hat die AfD über 2 Millionen Zweitstimmen erhascht. Davon können Ihre „rechtskonservativen“ Parteien aber sehr gerne weiter träumen!

    Sie versuchen ständig, mit Ihrer Anti-AfD-Propaganda auf schäbigste Weise Stimmung gegen die AfD zu machen. Die AfD-Sympathisanten versuchen dagegen, mit redlichen Methoden, Wählerstimmen zu gewinnen – also gänzlich ohne (bewusste) Falschinformationen, um die AfD in ein besseres Licht und die Konkurrenz in ein negativeres Licht zu rücken. Hierdurch lässt sich feststellen, daß aus Sicht von Pro Deutschland, den Republikanern etc. die AfD sehr Ernst zu nehmen ist. Umgekehrt sind aus Sicht der AfD Parteien wie Pro Deutschland, die Republikaner etc. ziemlich unwichtig und nicht weiter beachtlich.

    Vor der Bundestagswahl hatte ich jedem, dem die AfD nicht „islamkritisch“ genug ist, nahegelegt, besser Pro Deutschland zu wählen. So einfach ist das. Doch Sie kommen hier ständig mit irgendwelchen Verschwörungstheorien, bei denen man sich einfach nur an den Kopf greifen kann.

    Ihnen lege ich nahe, die „Republikaner“ zu wählen – unabhängig davon, ob es eine weggeworfene Stimme ist. Sie passen nach meiner Einschätzung am Besten zu ihnen. Bei der AfD werden die vertretenen Positionen nämlich an zu viele Bedingungen geknüpft und dadurch zu viele Unsicherheiten geschaffen – zum Beispiel bzgl. der „Euro-Rettung“ und der EU. So möchte die AfD in einem ersten Schritt zunächst kleinere Währungsverbünde schaffen und dann in einem zweiten Schritt endgültig entscheiden, ob die Rückkehr zur DM doch sinnvoller ist. Ebenso tritt die AfD für eine Reform der EU ein, für eine Stärkung des (von den EU-Bürgern gewählten) Europäischen Parlamentes und für die Rückverlagerung von Gesetzgebungskompetenzen an die nationalen Parlamente. Diese Positionierungen sind jedoch für jemanden wie Sie, der scheinbar von Natur aus pessimistisch ist und hinter allem irgendeine dunkle Macht vermutet, nicht eindeutig genug. Jemand wie Sie verlangt nach „klarer Kante“. Also muss es heißen: Raus aus dem Euro! Raus aus der EU! Das sind klare Statements, die Ihnen die Sicherheit verschaffen, nach der Sie so unnachgiebig dürsten.

    Doch vielleicht gibt Ihnen dieses Misstrauen in Bezug auf die AfD auch das Gefühl, der einzige „nachdenkende Intellektuelle“ zu sein, der im für Sie günstigsten Fall im Nachhinein nach einem Niedergang der AfD Recht behalten sollte. Das weiß ich nicht. Nur sollte man nicht versuchen, mangelnden beruflichen Erfolg durch diese kleinen „Erfolgserlebnisse“ auszugleichen. Es besteht eben immer ein sehr hohes Risiko, daß neue Parteien scheitern. Das hat aber nichts mit „intelligenter Voraussicht“ zu tun, sondern vielmehr mit Wahrscheinlichkeiten. Und ob mit oder ohne AfD: Die „rechtskonservativen“ Parteien können Sie vergessen.

    Für die (wahre) Mehrheit der Freiheitlich-Konservativen gibt es daher nur eine Alternative: Die Alternative für Deutschland!

    Ich habe mir jetzt ausnahmsweise einmal etwas Zeit genommen und Ihnen in einem einzigen etwas längeren Statement geantwortet, um der P.I.-Leserschaft die Inhaltsleere ihrer immer und immer wieder wiederholten Phrasen und Verschwörungstheorien in Bezug auf die AfD vor Augen zu führen. Da ich davon ausgehe, dass Sie dieselben Phrasen auch weiterhin in Zukunft unreflektiert wiederholen werden, wird dieses lange Statement von mir immer brandaktuell bleiben. Irgendeinen Unsinn davon werden Sie mit Sicherheit wieder verbreiten.

    In diesem Sinne.

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