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Berlin: 9 Mio. für Flohkrebs statt intakte Schulen

[1]Arm aber sexy, und besonders attraktiv, nicht nur für kriminelle Ausländer, sondern demnächst auch für Bachflohkrebse, Plötzen und Wasservögel: Berlin lässt sich seine Tierchen richtig was kosten, schließlich gibt es ja den Länderfinanzausgleich, und so dürfen die Bayern auch die Wellness-Oasen für Berlins Krebschen und Fische finanzieren, während für die Instandsetzung der Schulen angeblich kein Cent da ist.

Der Landwehr-Kanal (ein Kanal zwischen Spree und Havel) soll biologisch-dynamisch aufgepeppt werden. In 140 Sitzungen, Dauer jeweils bis zu sechs Stunden, berieten 25 Gruppen unter der Ägide des Schifffahrtsamtes über elf Uferkilometer Kanal: Das vermutlich längste und teuerste Vermittlungsverfahren in der Geschichte Berlins.

Gunnar Schupelius, Kolumnist bei der Berliner Zeitung [2], schreibt:

Biologen vermuten, dass der Flohkrebs von der Strömung des Kanals gestresst sein könnte. Deshalb werden für ihn oberhalb der Seitenwände des Kanalbeckens flache Ruhezonen eingerichtet. Die Plötze, ein Fisch, der im Kanal beheimatet ist, mag angeblich die Schleusen in Kreuzberg und Tiergarten nicht. Deshalb werden für die Plötze neben den Schleusen Wassertreppen gebaut, auf denen sie das Becken umschwimmen kann. (…)

Keines der Tiere ist aber in wirklicher Not. Fische sterben im Landwehrkanal allenfalls wegen Sauerstoffmangels, aber nicht, weil sie noch keine Fischtreppe haben. Und Wasservögel sind bisher auch ohne einen Ausstieg auf einer mobilen Insel ausgekommen.

Freunde macht sich Schupelius mit diesen Äußerungen bei den Grünverdrehten sicher nicht, doch so lange Berlin keine anderen Probleme hat, kann alles so schlimm noch nicht sein.

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